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Jauchzet! Frohlocket! Sehet: Ich verkündige euch große Freuden.

31 März 2011

Staatsanwalt Zmyj-Köbel ist rausgewählt worden

[… fies … fieser … zmyj-köbel mit tropfenfänger unter der nase]

Ein Mann namens Philipp Zmyj-Köbel, der über andere, auch wenn er sie gar nicht kennt, schmutzig schreibt, der Bekannte gegeneinander aufhetzt und Unschuldige verleumdet, ist Staatsanwalt geworden. Er ist in die CDU eingetreten und wollte auch Politiker werden – als Stadtverordneter in Schwalmstadt [1]. Seine Genossen machten ihn zum CDU-Sprecher, so dass er genug Gelegenheit bekam Männchen zu machen, und setzen ihn auf Platz 8 der CDU-Liste für Schwalmstadt.

Bei den hessischen Kommunalwahlen am 27.3.2011 verlor die CDU in Schwalmstadt – leider noch nicht genug. Für 11 auf der CDU-Liste hat es gereicht. Zmyj-Köbel aber wurde „nach hinten“ gewählt – wie der Amtsrichter Horndasch in Ansbach. Doch während Horndasch noch durchkam, fiel Zmyj-Köbel durch. Die WählerInnen in Schwalmstadt haben ihn rausgewählt.

Aus der Aufstellung der Wahlergebnisse in Schwalmstadt:
CDU : 11 Sitze

Gewählt

Rang Nr Person
1 102 Otto, Reinhard
2 101 Schenk, Karsten
3 106 Willer, Anne
4 112 Dr. Näser, Gerald
5 109 Göbel, Andreas
6 104 Schidleja, Norbert
7 105 Käufler, Georg
8 107 Schaaf, Willi
9 103 Wechsel, Thorsten
10 118 Keim, Walter
11 136 Dr. Adam, Bernd

Nicht gewählt

Rang Nr Person
12 116 Rehberg, Stefan
13 108 Zmyj-Köbel, Philipp

Als ich 2007 Beweise für den hinterhältigen Charakter des Staatsanwalts Zmyj-Köbel bekam, ging ich öffentlich gegen ihn vor und bekam Hilfe von anderen [2], [3]. Es ist nicht erträglich, dass eine Person mit den Anlagen eines Zmyj-Köbel Staatsanwalt bleiben darf.

Die Auseinandersetzung wurde mit zunehmender Härte geführt. Natürlich wurden die Befugnisse der Staatsanwaltschaft missbraucht um die Meinungsäußerung, die gerade für solche Fälle frei sein muss, zu unterdrücken. Ruft man Bilderdienst von Google auf und trägt dort „Staatsanwalt Zmyj“ ein, bekommt man Meldungen der Art „Aus Rechtsgründen hat Google … Ergebnisse entfernt“. Auf der 9.Seite schließlich (31.3.2011):

Aus Rechtsgründen hat Google 5 Ergebnis(se) von dieser Seite entfernt.
Aus Rechtsgründen hat Google 8 Ergebnis(se) von dieser Seite entfernt.
Aus Rechtsgründen hat Google 5 Ergebnis(se) von dieser Seite entfernt.

Also insgesamt 18 Sperrungen. Es gibt kaum Bilder, die ähnlich zahlreich gesperrt werden. Sucht man beispielsweise nach „SS“, findet man auf der 9.Seite (31.3.2011):

Aus Rechtsgründen hat Google 4 Ergebnis(se) von dieser Seite entfernt.
Aus Rechtsgründen hat Google 2 Ergebnis(se) von dieser Seite entfernt.

gerade mal 6 Sperrungen. Im Wesentlichen werden die Internetseiten
www.althand.de/zmyj.html
www.althand.de/beleidi.html
bei Google unterdrückt. Die erste ist populär. Mehrmals riefen mich Leute an, die mir von ähnlichen Erfahrungen mit Zmyj-Köbel berichteten, die Zmyj-Seite erwähnten und sagten: „Was haben wir gelacht.“ Die zweite Seite enthält die Beweise, dass Zmyj-Köbel ALS STAATSANWALT Leute beschimpft (nicht nur mich), falsch verdächtigt und gegeneinander aufzuhetzen versucht. Dabei ist er peinlich dumm.

Zymj-Köbels Tour in die Politik ist schief gegangen, weil die Leute ihn nicht wollten. Sie haben ihn abgewählt. Genauso muss es mit seinem Staatsanwaltsposten gehen. Es muss möglich werden Richter und Staatsanwälte abzuwählen. Ich bin sicher: Zmyj-Köbel wäre als einer der ersten abgängig.

Die Verantwortung dafür, dass Zmyj-Köbel sich immer noch als Staatsanwalt ausschmutzen darf, trägt der

Leitende Oberstaatsanwalt Arndt Peter Koeppen in Marburg, natürlich auch CDU. Verantwortlich sind auch der Generalstaatsanwalt Hans-Josef Blumensatt und der Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP), der Blumensatt ernannte. Sie taugen alle nichts, und dass Hahn noch lange Justizminister bleibt, halte ich für unwahrscheinlich.

Ulrich Brosa


[1] Schwalmstadt hieß früher Ziegenhain und Treysa. Von dort ging die Reichspogromnacht aus; die NS-Reichsführung zog nur nach. Immerhin macht es Freude, dass nicht einmal dort Personen wie Zmyj-Köbel Erfolg haben.

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Kommunalwahlen in Hessen

28 März 2011

Ich hatte den WählerInnen in der Umgebung empfohlen nicht CDU und FDP zu wählen (wegen der Beziehungen dieser Parteien zu Justiz und Polizei), obwohl GRÜNE und SPD ebenfalls ekelhaft sind. Hier ein paar Ergebnisse:
_____________________

In Amöneburg hat die CDU am stärksten verloren:

Stimmen % +/-

CDU…. 38,2 -7,0
SPD…. 24,8 +1,9
FWG… 22,6 +3,9
AWG… 11,9 -1,3
FDP…. 2,5 –

In Amöneburg bekam die CDU vor 2000 bis zu 80% der Stimmen. Es war extremer als bei der CSU in Passau. Erfreulicherweise hat auch die AWG verloren – immer noch nicht genug. Die AWG versteht man am besten, indem man sie mit der CDU vergleicht. Relativ zur AWG ist die CDU eine linksextremistische Gruppierung.
__________________

In Marburg hat die CDU am stärksten verloren. Die FDP, die Partei des Justizministers Jörg-Uwe Hahn, ist auf 2% abgerutscht – immer noch nicht tief genug.

Marburg (Gemeindewahl)

Stimmen % +/-

SPD…. 37,3 +4,3
CDU…. 23,0 -9,0
GRÜNE 22,6 +5,0
LINKE. 7,4 -1,4
FDP….. 2,5 -2,4
MBL…. 2,5 -0,7
BfM….. 2,2 –
PIRATEN 1,9 –
APPD…. 0,5 -0,1
ödp……. 0,0 –

Wegen der Universität sind die GRÜNEN seit längerer Zeit in Marburg stark positioniert. Daher besonders erfreulich: Bei den Oberbürgermeisterwahlen in Marburg hat der GRÜNE Bürgermeister Kahle, Chef der Marburger GRÜNEN, ein (Ex-)Richter, Gatte der Richterin Nadine Bernshausen, wunschgemäß schlecht abgeschnitten.

Egon Vaupel (SPD) 59,3 Prozent
Wieland Stötzel (CDU) 18 Prozent
Franz Kahle (GRÜNE) 12,4 Prozent

Der Super-GAU in Fukuschima hat den GRÜNEN in Marburg insgesamt viel (22,6%), dem Juristen Kahle aber wenig (12.4%) genutzt.

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In Gießen hat die CDU am stärksten verloren. Das ist besonders erfreulich, weil Gießen der Heimatort des gegenwärtigen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) ist.

Gießen (Gemeindewahl)

Stimmen % +/-

SPD…. 33,6 +0,4
CDU…. 26,5 -9,5
GRÜNE 20,7 +7,9
FW……. 4,6 +0,8
LINKE.. 4,0 -1,9
FDP….. 3,6 -2,1
PIRATEN 2,8 –
Linkes Bündnis 2,3 –
BLG….. 1,9 -0,5

_______________________

In Waldbrunn im Westerwald, wo der Marburger Landgerichtspräsident Ullrich (CDU) wohnt, hat die CDU am stärksten verloren:

Waldbrunn (Gemeindewahl)

Stimmen % +/-
CDU…. 48,8 -8,4
BLW…. 29,9 +6,3
SPD…. 21,3 +2,1

_______________________

Im Lahn-Dill-Kreis, wo der Marburger Landgerichtspräsident Ullrich für die CDU kandidierte, hat die CDU am stärksten verloren – immer noch nicht genug.

Lahn-Dill-Kreis (Kreiswahl)

Stimmen % +/-

CDU…. 34,7 -3,4
SPD…. 32,9 -2,3
GRÜNE 13,6 +8,0
FWG…. 10,6 -0,8
FDP….. 3,1 -1,1
LINKE.. 2,7
FDP….. 3,1 -1,1
NPD….. 2,4 +0,4

Nach den ersten Ergebnissen sah es so aus, als habe die CDU den Lahn-Dill-Kreis verloren. Auch die Verluste der FDP waren anfangs bedeutend höher. Bemerkenswert ist der weit überdurchschnittliche NPD-Anteil. Die NPD hat in Limburg-Weilburg sogar zugenommen.
_____________________

In Schwalmstadt hat sich der Staatsanwalt Zmyj-Köbel auf der Liste der CDU angepriesen. Die CDU hat dort am stärksten verloren:

Schwalmstadt (Gemeindewahl)

Stimmen % +/-

SPD…. 41,3 -1,2
CDU…. 29,6 -2,3
GRÜNE 14,4 +6,0
FWG…… 7,1 -1,6
FDP……. 4,4 -0,8


Es soll nicht verschwiegen werden, dass die CDU in manchen Gemeinden beträchtliche Gewinne einfahren konnte, z.B. in

Heuchelheim (Gemeindewahl)

Stimmen % 2011 +/-

CDU…. 33,6 +8,7
SPD…. 27,4 -2,2
GRÜNE 16,7 +3,9
KWI…… 9,6 -2,6
FW……. 8,7 -4,7
FDP…… 3,9 -3,2

Grund war die Schlechtigkeit der SPD.

Totschläger aus dem Herrschaftsgebiet des Staatsanwalts Zmyj-Köbel

22 Juli 2008

Amöneburg 2.2.2003
(Bild aus Amöneburg / Hessen vom 2.2.2003)

Neonazi-Totschläger, die es angeblich nur in den neuen Bundesländern gibt, haben in Hessen freie Bahn:

1) Wie am Montag bekannt wurde, soll der Mann bei dem Überfall am Sonntagmorgen am Neuenhainer See bei Homberg (Efze) mit einem Klappspaten und Bierflaschen auf das Mädchen eingeschlagen haben. Die 13-Jährige teilte sich dort mit ihrem Bruder ein Zelt und schlief. Sie befinde sich mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr … Der mutmaßliche Täter habe angegeben, dass er zwar nicht in der lokalen rechtsextremistischen Szene organisiert sei, aber deren Ideen anhänge…

Mitglieder des Sommercamps der Jugendorganisation der Linken [hatten] am Samstag in Schwalmstadt-Treysa gegen rechte Gewalt demonstriert…

2) Die hessische Linke sprach am Montag von „vermummten Neonazis“. Pressesprecher Achim Kessler äußerte sich „zutiefst erschüttert über diesen brutalen Angriff“ und wies Ministerpräsident Roland Koch (CDU) eine „indirekte Mitverantwortung“ zu…

3) Der Sprecher des hessischen Innenministeriums, Thorsten Neels, kritisierte den Landesverband der Linken für seine Informationspolitik. Man sei „äußerst irritiert“ darüber, dass der Verband bereits vor der Staatsanwaltschaft über den Fall berichtet habe…

Der Vorfall war Spiegel-Online endlich einmal wichtig genug um einen Artikel darüber zu veröffentlichen. Mehr Infos sind bei antimanifest zu holen.

Der Bericht enthält die drei ständigen Zutaten der hessischen Politik:

1) Gewalttätige Kriminelle von der rechtsextremen Kante.
2) Parteibonzen, die meinen, sie müssten sich beim übelsten Mob anbiedern, weil sie wie der GröFaZ große Herrscher werden möchten.
3) Bonzen aus dem gleichen Rudel, die vertuschen, was in Hessen wirklich geschieht.

Derartige Überfälle sind hier nicht selten. Allein ich habe etliche dieser Art durchstehen müssen. Die Täter kommen praktisch immer, wenn man schläft. Es gehört viel Glück und Abwehr dazu diese Überfälle ohne größere Verletzungen zu überleben.

Üblich in Hessen ist, dass große Teile des politischen Apparats, der Justiz und der Polizei diese Überfälle bagatellisieren und jegliche Berichterstattung in den Massenmedien zu verhindern suchen. Es kommt fast nichts durch. Schließlich werden die Opfer der Gewalt mit fingierten Strafverfahren als Lügner diskreditiert. Eine besondere Vorreiterrolle spielt dabei die Marburger Justiz.

In Treysa sind die politischen Verhältnisse besonders fürchterlich. Die Reichspogromnacht begann dort einen Tag früher als im restlichen deutschen Reich (H.Bambey u.a.: Heimatvertriebene Nachbarn, ISBN 3-924 296-07-3). Dort hat sich seit 1938 nicht viel verändert.

Der Staatsanwalt Zmyj-Köbel ist Kommunalpolitiker der CDU in Treysa.

Ulrich Brosa