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Polizeibeamter quält minderjähriges Eichhörnchen

11 April 2011

Er schlug es zurück, indem er es mit Pfefferspray einsprühte.

Wir wissen alle, dass diverse Polizei-Präsidien ständig versuchen Video-Aufnahmen von Konflikten zwischen Beamten und BürgerInnen zu verhindern.

Hier ist ein Fall, wo ein Mesquite/Texas-Bulle, der eindeutig durchgeknallt ist (Verzeihung, aber ich weiß in diesem Fall keinen höflicheren Ausdruck), ein Baby-Eichhörnchen quält, und das im Angesicht schreiender Mittelschul-Kinder und -Lehrer.

Abgesehen von dem, was der Beamte einem harmlosen Eichhörnchen angetan hat (vor welchem er zurückwich, als ob er Angst hätte), setzte er alle Anwesenden den Pfefferspray-Schwaden aus (hört die Lehrer die Kinder warnen diese Schwaden nicht einzuatmen).

Wenn ein Typ ein Baby-Eichhörnchen so behandelt, stellt euch vor, wie er Menschen behandeln könnte. Untersuchungen zeigen immer wieder, dass Tierquälerei einer der Vorboten von Folter an Menschen ist.

Lasst uns abwarten, ob die Polizei auch versucht *dieses* Video zu unterdrücken. Hoppla. Zu spät.


Vorstehendes ist nur die Übersetzung eines Texts von VortexTech:

We all know that various police agencies are trying to prevent the videotaping of encounters between their officers and citizens.

Here’s a case where a Mesquite, Texas cop who is clearly a serious jerk — sorry, I don’t have a more polite term available in this case — was videotaped torturing a baby squirrel with pepper spray in front of screaming middle school children and teachers.

Outside of what he did to a harmless squirrel (from which he kept backing up as if in fear), he apparently exposed everyone present to pepper spray fumes (hear the teachers warn the children not to breathe them).

If this guy would treat a baby squirrel this way, imagine how he might treat people. Studies show over and over again that animal mistreatment is one of the key predictors of human mistreatment.

Let’s see if the police agency in this case tries to suppress *this* video. Oops. Too late.


Das hier ist ein Beitrag in der Reihe Die Natur des Polizeibeamten

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Die Natur des Polizeibeamten

24 Mai 2009

(Ein gewöhnliches Ergebnis polizeilicher Tätigkeit – zum Beispiel am 2. Juni 1967 vor der Deutschen Oper in Westberlin)

Seitdem herausgekommen ist, dass der Polizeibeamte Karl-Heinz Kurras, der am 2. Juni 1967 den Studenten Benno Ohnesorg erschoss, zugleich Agent der Stasi war, wird allerorten gegackert, ob nicht die DDR-Führung die Ermordung Ohnesorgs in Auftrag gab. Die Antwort ist Nein. Die Führung der DDR war zwar ein Haufen Verbrecher, ähnlich wie viele BRD-Politiker, doch war Kurras als Agent zu wertvoll um ihn als Rambo zu verbraten. Es war gelungen ihn in die Abteilung der Westberliner Polizei zu schleusen, die sich mit der Abwehr feindlicher Agenten befassen sollte (was die Dummheit der Westberliner Polizeiführer verdeutlicht). Am 2. Juni 1967 hat Kurras aus eigenem Antrieb gehandelt.

Allmählich sollte sich herumgesprochen haben, wie der Erwerb von Macht funktioniert:

1) Man braucht Geld. Woher man es hat, ist egal. Es kann aus erfolgreicher Geschäftstätigkeit stammen (selten), aus kriminellen Geschäften etwa mit Drogen (häufiger) oder dadurch, dass man sich in Organisationen einschleicht und dort über die Mitgliedsbeiträge anderer verfügt (am häufigsten). Die für solche Zwecke geeignetste Organisation ist natürlich der Staat.

2) Mit diesem Geld bezahlt man Schlägertruppen. Bei Hitler war das erst die SA, später SS und Gestapo, bei Stalin erst die Tscheka, später GPU und NKWD. In so genannten Rechtsstaaten heißen die Schlägertruppen Polizei, Fallschirmjäger und ähnlich. Das Geld ist indessen nur dazu da, um sich die Treue dieser Truppen zu sichern. Zu derartigen Diensten sind nämlich von vornherein nur Menschen bereit, die Spaß daran haben andere einzuschüchtern, zu quälen und zu töten. In den polizeilichen Organisationen sammeln sich Asoziale und Kriminelle, Menschen, die besonders gern lügen und betrügen. Auf Asoziale ist allerdings kein Verlass; schließlich betrügen die auch die eigene Herrschaft.

3) Wer Schlägertruppen kommandiert, kann leicht noch mehr Geld einnehmen. Davon wird eine Klicke scheinheiliger Schauspieler bezahlt – früher die Geistlichen, heute die Juristen. Deren Aufgabe ist es, die Gegner der jeweiligen Herrscher zu diffamieren und den Untertanen vorzugaukeln ihre Unterdrückung sei gut für sie selbst.

Genau das wurde durch den Fall Kurras bestätigt. Schusswaffen-Fetischist Kurras wurde Polizeibeamter, weil er als Polizist seine Neigung zu Lüge, Schikane und Gewalt straflos ausleben konnte. Nebenbei betrog er seine Herren im Westen, was einfach seinen hinterhältigen Charakter offenbart – den typischen Charakter eines Polizeibeamten. Als Kurras schließlich am 2.6.1967 Gelegenheit fand einen Menschen zu erschießen, konnte er sich endlich einen Wunschtraum erfüllen. Dass er schließlich von der West-Justiz sogar vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung „wegen Mangels an Beweisen“ freigesprochen wurde, zeigte überdeutlich den Zweck der Justiz, siehe Nummer 3) oben, und deren Unfähig- und Unwilligkeit die Wahrheit zu ergründen. Einer, der einen anderen in angeblicher Notwehr erschossen hat, muss beweisen, dass er in Notwehr gehandelt hat. Das war Kurras jedoch nicht möglich.

Die Erkenntnis, wie wenig sich in den menschlichen Gesellschaften seit Jahrzehnten, Jahrhunderten und sogar Jahrtausenden geändert hat, schmettert nieder. Es ist Zeit Konsequenzen daraus zu ziehen.

A) Einer, der freiwillig Polizeibeamter wird, ist für die Etablierung von Wahrheit und Gerechtigkeit ungeeignet.

B) Einer, der freiwillig Richter oder Staatsanwalt wird, ist für die Feststellung von Wahrheit und Gerechtigkeit ungeeignet.

Die einzige Lösung des Problems besteht darin, Aufgaben wie Wahrheitssuche, Wiederherstellung des Friedens und der so genannten Menschenwürde solchen Menschen aufzubürden, die eigentlich nicht Polizei- und Justizbeamte werden möchten. Jede und jeder sollte veranlasst sein ein Jahr seines Lebens Dienste zu tun wie schwache Menschen zu schützen und Streitigkeiten zwischen Menschen wahrheitsgemäß zu schlichten.

Die Bürgerrechtler der französischen Revolution haben die allgemeine Wehrpflicht gefordert, weil sich in den Söldner-Armeen der übelste Mob häuft. Die Armeen schrumpfen – zum Glück. Was jetzt abgeschafft werden muss, sind die Söldner-Polizei und die Söldner-Justiz.


Das folgende Filmchen zeigt die deutlichsten Aufnahmen vom 2. Juni 1967, die bisher veröffentlicht wurden, wenn auch die Vorgänge insgesamt immer noch beschönigt werden.
Ab 3:01 sind die so genannten Jubel-Perser in voller Aktion zu sehen, eine Schlägertruppe des damaligen iranischen Staatsoberhaupts.
Ab 4:38 wird das „Aufstechen der Leberwurst“ vorgeführt, ein Angriff der Polizei auf friedliche Demonstranten, der vom damaligen Polizeipräsidenten Erich Duensing angeordnet worden war. Duensing liebte Gewalt und nebenbei – wie könnte es bei einem Polizisten anders sein – die Lügen.

Nachtrag November 2009: Dasselbe Video ist jetzt mit der Adresse www.youtube.com/watch?v=E0PqUmtFkLk erreichbar.

Ulrich Brosa