Posts Tagged ‘Pascual Jordan’

Werner war ein Blödmann

10 April 2009

Gemeint ist nicht Wäanäa das Azubi-Idol

[im Bild Werners Ausbilder, der Klempner-Meister Röhrich], sondern

Werner Heisenberg, der Nobel-Preisträger.

Ich werde vom 15.4.2009 an über Quantenelektrodynamik vorlesen (in Wirklichkeit natürlich frei sprechen). Genaueres steht auf der Seite home.arcor.de/althand/qed.html oder im Vorlesungsverzeichnis der Philipps-Universität Marburg, das aber nur mit Risiken zugänglich ist, weil die Verwaltung der Uni Marburg für das Vorlesungsverzeichnis (sic!) ohne die geringste Vernunft verschlüsselte Übertragung mit einem ungültigen Zertifikat erzwingt.

Die Uni Marburg verkommt immer mehr und Heisenbergs mystifizierendes Gelaber mit seiner Unschärferelation ist unerträglich. Pascual Jordan, der angebliche Begründer der Quantenfeldtheorie, war ein schleimiger Nazi, der die Überlegenheit des Führers Adolf Hitler aus der Unschärferelation ableitete, nach 1945 bei der CDU unterkam und für die nukleare Bewaffnung der Bundeswehr kämpfte. Zum Glück stammen die wesentlichen, d.h. experimentell verifizierbaren, Ergebnisse der Quantenelektrodynamik nicht von diesen beiden.

Genau darum soll es in meiner Vorlesung gehen: Welches sind die messbaren Befunde, von denen die QED ausgeht und welche messbaren Ergebnisse lassen sich aus der QED ableiten? Vieles, was in den Lehrbüchern als formaler Hokuspokus eingeführt wird, lässt sich anschaulich verstehen.

Spinoren z.B. sind wie Vektoren mit einer zusätzlichen Eigenschaft. Was diese Eigenschaft ist, kann man im Hörsaal vorführen und selbst ausprobieren.

Die Dirac-Gleichung ist nur eine andere Art Maxwell-Gleichungen zu schreiben, allerdings mit Spinoren. Beide Gleichungssysteme lassen sich leicht lösen, wenn man so genannte Darstellungssätze kennt.

Auslöser der Vorlesung über QED war meine Vorlesung über Optik im Sommersemester 2008. Als ich den Studenten erklären sollte, wie man die

Beugung des Lichts ausrechnet, wurde mir klar, wie schlecht sogar die besten bekannten Theorien darüber sind.

Autor des bei Weitem bekanntesten Lehrbuchs über Optik ist der Nobel-Preisträger Max Born. Er (nicht Heisenberg!) gilt bei Wissenschaftshistorikern als Erfinder der statistischen Interpretation der quantenmechanischen Wellenfunktion. Es stellte sich jedoch heraus, dass Born sein Optik-Epos größtenteils von

Gustav Kirchhoff abgekupfert hat. Kirchhoff seinerseits hatte eine ziemlich elende Theorie der Beugung des Lichts geliefert (er hatte die „Verrückung eines Aetherteilchens“ berechnet), und weil es keine verrückten Aetherteilchen gibt, hatte Kirchhoff das Loch mit einer Art Wahrscheinlichkeitsdeutung des Lichts zu stopfen versucht. Wie alle anderen Fehler hat Born die natürlich auch abgeschrieben und bei sich „statistische Interpretation der Wellenfunktion“ genannt. Die Wahrscheinlichkeitsdeutung der Photonen kam also zustande, weil weder Kirchhoff noch Born die richtigen Gleichungen richtig lösen konnten; das mathematische Niveau von Heisenberg und Jordan war sowieso zu niedrig.

Wie man das in der Optik besser macht, weiß ich inzwischen und habe es schon formuliert (Diffraction of Electromagnetic Waves).

Quantenelektrodynamik ist nichts anderes als die Wechselwirkung zwischen Photonen und Elektronen. Es ist zu befürchten, dass dieselben Leute, die keine richtige Theorie für Photonen gemacht haben, noch mehr Unfug in der Quantenelektrodynamik produziert haben. Vielleicht ist in ein paar Jahren von der ganzen großartigen statistischen Interpretation der Wellenfunktion und Heisenbergs Unschärferelation nicht mehr übrig als ein Treppenwitz der Geschichte.

Advertisements