Posts Tagged ‘Amtsgerichtsdirektor’

Strafanzeige gegen Laudi, Filmer und Hormel

2 Juli 2008

Der Grund für die Strafanzeige steht auf der Internet-Seite Betrügerischer Missbrauch des Gutachterwesens im Amtsgericht Kirchhain. Das Delikt heißt Strafvereitlung im Amt.

Die meisten, die wegen zu schnellen Fahrens geblitzt worden sind, kennen das Problem: Das Foto, das den Verkehrssünder zeigen soll, ist undeutlich. Wenn der Verkehrssünder deswegen bestreitet, kommt der teure anthropologische Gutachter und sagt: „Das Foto ist deutlich genug und es zeigt den Sünder.“

Die Anthropologie ist eine Scharlatanerie, eine Pseudo-Wissenschaft, die von Richtern wie Filmer missbraucht wird um Schuld- und Freisprüche nach Belieben zu produzieren.

Hier zwei Beispiele:

Mit Bildern, von denen dies

eines der besten ist, wurde der Öko-Anarchist Jörg Bergstedt schuldig gesprochen. Er soll dem Amtsgericht Gießen „Fuck the Law“ („ficke das Gesetz“) aufgesprüht und Nägel ins Schloss eines Nebeneingangs gesteckt haben.

Weil er auf diesem Bild

„nicht zweifelsfrei“ zu erkennen sei, wurde das TSV-1888-Mitglied Franz-Josef Graf freigesprochen. Er hat an meiner Haustür gepinkelt, Klingelstreiche verübt und dergleichen.

Der Unterschied zwischen Bergstedt und Graf: Bergstedt ist einigermaßen intelligent. Er ist somit der geborene Feind der Justiz. Graf dagegen ist Dorf-Mobber und somit der geborene Vasall der Justizangehörigen.

Der Sinn der Justiz ist Täuschung.

Eckart Laudi war bis zur Mitte des vorigen Jahres Direktor des Amtsgerichts Kirchhain. Laudi ist Altpräsident des Rotary Club Marburg und pflegt damit freundschaftliche Beziehungen zu Dr. Reinfried Pohl. Laudi war mit den Grünen Marburg-Biedenkopf assoziiert, was sicher am meisten gegen ihn spricht.

Das Foto zeigt Laudi beim klassischen Griff in die propagandistische Mottenkiste. Es ist unfasslich, wie Menschen auf diese Nummer immer noch hereinfallen können.

Joachim Filmer ist Richter am Amtsgericht Kirchhain und Meisterschüler seines ehemaligen Vorgesetzten. Dennoch ist Filmer nicht Amtsgerichtsdirektor geworden.

Hormel, Vorname unbekannt, ist Oberamtsanwalt der Staatsanwaltschaft Marburg. Amtsanwälte sind Staatsanwälte zweiter Klasse, weil sie irgendein juristisches Examen nicht abgelegt haben und deshalb in Landgerichten nicht Staatsanwalt spielen dürfen.

Filmer und Hormel können auf einem BILD-Video bewundert werden. Filmer ist der kleine Mann mit der großen Nase und der großen Stirnglatze im der ersten Hälfte des Video, während Hormel kurz in der zweiten Hälfte auftaucht – etwas beleibt, mit Brille und mit ziemlich viel dunklem Haar auf dem Kopf. Die zugehörige Propaganda-Nummer heißt: „Vor dem Gericht sind alle gleich! Wir bestrafen auch einen National-Fussballer“. Witz dabei ist, dass die guten Tage des National-Torhüters längst vorbei sind und dieser katastrophalen Mangel an Euros leidet.

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Das Hohe Ansehen der Justiz

11 Juni 2008

Rainer Hoffmann hat einen Justiz-Klassiker ausgegraben und nervt damit den niedersächsischen Justizminister Bernd Busemann von der CDU.

Eine Frau hatte den Eindruck gewonnen, dass im Amtsgericht Soltau etwas schief gelaufen war, und wollte sich durch Akteneinsicht Gewissheit verschaffen. Amtsgerichtsdirektor Sigmar Rundt verweigerte der Frau die Akteneinsicht und rastete aus:

Vorliegend ist das Interesse der Öffentlichkeit an einem Hohen Ansehen der Justiz höher zu bewerten als Ihr Interesse, der Justiz Fehler nachzuweisen und die Justiz und ihre Personen zu diffamieren.

Ein deutlicheres Geständnis hätte er kaum ablegen können.

Die Öffentlichkeit hat kein Interesse an einem Hohen Ansehen der Justiz. Die Öffentlichkeit hat Interesse an der Wahrheit. Aber für Rundt ist das Ansehen der Justiz lebenswichtig. Sobald es futsch ist, muss er sich einen anderen Job suchen, z.B. als Bereitschaftspolizist mit Gummiknüppel.

Hier ist der Link zum Originaldokument und zur komischen Korrespondenz zwischen Hoffmann und Busemanns Büro.

Ulrich Brosa