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Thüringer Polizei-Bonze droht

12 Februar 2009

Das ist Manfred Scherer, der jetzige thüringische Innenminister (CDU). Seine Herkunft lässt Schlimmes ahnen: Scherer ist Jurist, war sogar Richter, also geschulter Spezialist für Täuschung, Diffamierung, Imponiergehabe und Unterdrückung. Er hat seine Qualifikation gerade wieder bewiesen:

Aus einem Artikel der UnterwerfungsSCHERBE

In einem Erlass des Innenministeriums an das Erfurter Landeskriminalamt und sämtliche Polizeidirektionen des Freistaates wird vor sogenannten Resonanzstraftaten gewarnt, bei denen „strafrechtlich relevante Äußerungen“ über den Regierungschef [Althaus] verbreitet werden. Anfang Januar war bei der Polizei in Suhl eine Anzeige gegen unbekannt eingegangen, nachdem sich im Internet ein Schmähartikel über Althaus fand, der nach Auskunft des Innenministeriums auch antisemitische Inhalte hatte.

Antisemitische Witze über Althaus? Althaus ist Katholik. Das Geschichtchen mit dem antisemitischen Schmähartikel erinnert an die „jüdischen Vermächtnisse“, mit denen Schatzmeister Prinz zu Sayn-Wittgenstein das Schwarzgeld der hessischen CDU tarnen wollte. Weiter schreibt die UnterwerfungsSCHERBE:

Mehrfach war Althaus, dessen Skiunfall in Österreich zum Jahreswechsel bis heute nicht aufgeklärt ist und bei dem eine 41-jährige Frau ums Leben kam, in Internet-Foren als Mörder bezeichnet worden.

„…bis heute nicht aufgeklärt ist…“ Die SCHERBE macht sich lächerlich.

In Berlin erscheint eine Zeitung, die sich ähnlich nennt: die TAGESSCHERBE. Auch die begackert den Erlass des Innenministeriums

Behördenintern umstritten ist laut „Thüringer Allgemeine“ ein diese Woche bekannt gewordener Erlass des thüringischen Innenministeriums zu dem Fall. Das Ministerium hatte das Landeskriminalamt angewiesen, ein Lagebild zu „strafrechtlich relevanten Äußerungen“ über Dieter Althaus zu erstellen – im Internet hatte ein Hannoveraner behauptet, Althaus habe Beata C. „umgebracht“. Hinweise auf weitere Schmähungen wurden nicht gefunden. Nach Angaben des in Erfurt erscheinenden Blattes reden viele im Landesministerium von einem „Schnüffelerlass“. Ein ähnliches Lagebild sei im Freistaat nach der Wende vermutlich noch nie in Auftrag gegeben worden, hieß es.

„…Hinweise auf weitere Schmähungen wurden nicht gefunden…“ ??????. Jedenfalls wurde Scherers Erlass unüberseh- und unüberhörbar durch alle Medien gepustet, Mätzchen eines totalitären Staats.

Wir müssen jetzt mehrere Fragen beantworten.

1. Was ist ein Erlass?
Wir wissen, was ein Einlauf ist. Ein Erlass ist demnach ein ultimatives Verdauungsprodukt.

2. Was ist ein Innenminister?
Innenminister heißt, genau ins Deutsche übersetzt, Diener des Inneren. Demzufolge ist ein Innenminister eine Darm-Bakterie, also ein hilfreiches Wesen.

3. Wozu Polizei?
Die jeweiligen Herrscher pressen die Bürgerinnen und Bürger aus und mieten mit dem erpressten Geld Schlägertruppen um die Bürgerinnen und Bürger zu unterdrücken. Die Schlägertruppen hießen früher Söldner oder Büttel. Heute heißen sie Polizeibeamte. Die Befehlshaber der Schlägertruppen haben den Titel „Innenminister“ angenommen, weil sie besser erscheinen wollen, als sie in Wirklichkeit sind.

4. Wozu Justiz?
Zur weiteren Festigung ihrer Herrschaft mieten die Herrscher zudem eine Schauspielertruppe, früher Priester, heute Juristen genannt. Diese Schauspieler sollen den Bürgerinnen und Bürgern vorgaukeln, sie würden zu Recht unterdrückt.

5. Warum will ein Richter Innenminister werden?
Selbstverständlich ist die Schlägertruppe das Echte. Die justizielle Theatertruppe ist, herrschaftstechnisch betrachtet, ein entbehrlicher Luxusartikel. Deshalb ist jeder Jurist erst einmal froh, wenn er Richter ist. Dann aber will er Innenminister werden und schließlich selbst Herrscher.

Es ist gelogen, wenn den Leuten vorgemacht wird, Polizei und Justiz seien zu ihrem Schutz da. In Thüringen wurde das offenbar, als einer eine Petition beim Thüringer Landtag einreichte. Petitionen sind als Grundrecht geschützt. Trotzdem wurde der Petent juristisch drangsaliert. Die Abmahnung wurde im Gießener Büro des damaligen Thüringer Innenministers, des Rechtsanwalts Dr.Gasser, geschrieben. Gasser teilt sein Büro mit dem Rechtsanwalt Volker Bouffier, dem damaligen und jetzigen Innenminister in Hessen. Beide gehören zur so genannten Tankstellen-Bruderschaft, auch Anden-Pakt II genannt, ein Geheimbund zwecks Durchsetzung karrieristischer Ziele.

Kurze Zeit später wurde ein Farbanschlag auf die Zentrale der Tankstellen-Connection in Gießen verübt.

Ein Loch wurde in die Haustür gebohrt und eine übel riechende Flüssigkeit ins Hausinnere gespritzt. Der Knüller ist aber, dass jemand nur wenige Nächte danach etliche Fenster dieser Zentrale einschlug. Der/die Täter wurden trotz enormen polizeilichen Aufwands nicht ermittelt. Auch das MEK, die hessische Polizei-Elite, brachte nur die Verfolgung Unschuldiger fertig.

Das Beispiel zeigt, dass die Schlägertruppen so heruntergekommen sind, dass sie nicht einmal mehr ihre Bonzen schützen können. Diese Polizei mitsamt Bonzen ist eine Gefahr für die Öffentlichkeit.

Ulrich Brosa


Nachtrag 18.2.2009

Kleine und höchst unvollständige Leistungsschau der Thüringer Polizei

Trotzdem ist man als Hesse auf die ThüringerInnen neidisch, weil die hessische Polizei noch schlechter ist.

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Althaus die Pistensau

3 Januar 2009


Hiermit bitte ich alle weiblichen Schweine um Verzeihung, da ich sie mit Dieter Althaus (CDU), Ministerpräsident in Thüringen, vergleiche. Leider ist Pistensau der unter Menschen gebräuchliche Ausdruck für einen Schifahrer, der unbeherrscht schnell den Berg runterruscht, dabei andere gefährdet und verletzt. Genau so eine Pistensau ist D.Althaus. Althaus hat sogar jemanden umgebracht. Diese Pistensäue, oft ältere Männer, sind eine Pest. Rücksichtslos, wie sie sind, wollen sie um jeden Preis vorführen, wie fesch sie noch sind.

Online-Magazine schreiben, die Ermittler „rätselten“. Dabei ist vollkommen klar, was geschah: Einerseits hat Althausens Beschützer erklärt, er hätte Althaus nicht folgen können. Es ist allererste Pflicht jedes Personenschützers die Person, die er schützen soll, nicht aus den Augen zu verlieren. Andererseits zeigt ein Foto vom Tötungsplatz, dass Althaus hinter einem Sicherungszaun zugeschlagen hat. Er ist in ein Gebiet gerast, das eigens zum Schutz vor Leuten wie ihm eingerichtet wurde.

Althaus kachelte abwärts, wie der rote Pfeil zeigt. Althaus hätte unten vor dem Wald nach rechts schwingen müssen. Er hat aber, da er seine Geschwindigkeit nicht mehr beherrschen konnte, seine Schier nach links gelenkt um bergaufwärts langsamer zu werden und ist dabei in das grün umrandete Areal gerauscht.

Althaus ist begeisterter Motorradfahrer, Taucher, Mountainbiker und Skifahrer.

Fußballer wohl auch. Das ist alles Schwachsinn. Je mehr ein Mensch sich für Sport begeistert, desto deutlicher zeigt sich sein Mangel an Intelligenz.

Der Vorgang erinnert an das Abscheiden des Machtmenschen Jörg Haider.

Das Jörgl war betrunken mit mehr als 140 km/h in eine Straße gerast, auf der nur 70 km/h zulässig sind. Die Sache ging insofern besser aus als bei Althaus, da Haider nur ein paar Pflanzen und sich selbst umbrachte.

Die politischen Apparate sind vollgestopft mit derartigen Machtmenschen. Pistensau könnte ein anderes Wort für Politiker sein. Was ich nicht verstehe, ist, warum derartige Leute immer wieder Wähler finden.

Ulrich Brosa


Nachtrag am 8.1.2009

Der oben beschriebene Schi-Unfall ereignete sich am 1.1.2009 am frühen Nachmittag. Während am 1. einigermaßen informativ berichtet wurde, begann die deutsche Journaille schon am 2. auf die Tränendrüsen zu drücken. Althaus wurde gelobt, wie edel er auf die vorrangige Behandlung der getöteten Frau gedrängt habe und wie vernünftig er gewesen sei, weil er einen Helm trug. Wie es zum Unfall kam, wurde vernebelt: „Möglicherweise nie zu klärende Ursache …“.

In Thüringen soll 2009 der Landtag neu gewählt werden. Der Unfall wurde für Wahl-Propaganda missbraucht: „Althaus‘ Freunde eilen ans Krankenbett.“ Und sofort danach palaverten diese „politischen Weggefährten“ vor Mikrofonen und Kameras der Massenmedien. Ein Spitzenpolitiker, der auf wunderbare Weise dem Tod entrann, kann 5% oder mehr Stimmen zusätzlich einbringen. Nützlich in diesem Sinn war beispielsweise Uwe Barschels Cessna-Absturz.

Ich wollte das verhindern und schrieb in der Nacht vom 2. zum 3. den obigen Artikel. Er wurde am 3. um 1 Uhr nachts veröffentlicht und zog rasch hunderte, bald tausende LeserInnen an. Blögi wurde Top-Blog bei WordPress.

Das Nachrichtenmagazin DIE SCHERBE hatte sich am 2. an der Verneblung beteiligt. Am 4. fiel DIE SCHERBE um und stellte den Unfall so dar wie hier. Die restliche Journaille folgte bald.

Es stand schon am 2. fest, war keine „Mutmaßung“ oder „Spekulation“, dass Althaus nicht seiner Piste, der roten oder „sonnigen“, gefolgt war, sondern bergauf in die blaue oder „Panorama“-Piste hineingerast war, siehe zweites Bild oben. Bleibt noch zu beantworten, wie Althaus das getan hat.

Falsch ist beispielsweise die Spekulation des MDR, Althaus habe den Sicherungszaun waldseitig umfahren. Diese Mutmaßung verträgt sich nicht mit dem Befund, dass Althaus auf seiner rechten Körperseite verletzt wurde.

Genauer ist eine Schema-Zeichnung, die vom BLICK (der Schweizer BILD-Zeitung) veröffentlicht wurde:

Richtig ist, dass Althaus den Sicherungszaun pistenseitig umfuhr, während die bald darauf tote Beata C. auf der Panorama-Piste rechts fuhr. Nicht ganz richtig aber ist, dass Althaus geradeaus gefahren sein soll. In Wirklichkeit zog Althaus einen BOGEN UM DEN SICHERUNGSZAUN, als er mit Beata C. kollidierte. Anders sind die Verletzungen auf Althausens rechter Seite nicht zu erklären.

Beata C. wollte dicht am Zaun vorbei um talwärts zu fahren. Dieter A. fuhr dicht am Zaun vorbei um bergauf Geschwindigkeit zu verlieren und dabei nicht in die Mitte der Panorama-Piste zu geraten. Die Kollisionsstelle lag etwas weiter rechts als in der BLICK-Zeichnung. Doch das sind alles Details, die für die Beantwortung der Schuldfrage unwichtig sind.

Am genauesten ist eine Zeichnung, die von der österreichischen Zeitung Der Standard veröffentlicht wurde:

(Auf dem Bild klicken um es zu vergrößern!) Der Bogen, den Althaus fuhr, ist hier schon einigermaßen richtig, er ist nur noch etwas zu weit.

Ulrich Brosa