Berger-88-BUMS-Treffen muss ohne Jägermeister-Trophäe stattfinden

(Klicken Sie auf dem Bild, wenn Sie es groß sehen wollen.)
Bild: Berger-88-Werbeschild auf dem Grundstück eines Angestellten der Stadt Amöneburg

[Noch ein Beispiel für die Verfilzung hessischer Behörden mit dem Rechtsextremismus: Dieses Berger-88-Werbeschild steht auf dem Grundstück eines Angestellten (M.Tatzel) der Stadt Amöneburg. So muss ich mit meinen Gemeinde-Gebühren für den Terror bezahlen, den der kriminelle Neonazi-Verein veranstaltet.]

Es war an mehreren Stellen zu sehen, dass ich nicht der Einzige bin, der die Berger-88- nicht mag. Leider treten die Anderen nicht hervor, sondern bekämpfen die Berger-88- auf hessisch-nassauische Weise.

POL-MR: Pressemitteilung vom 11.04.2013

Marburg-Biedenkopf (ots) – Bierfässchen und Schnaps gestohlen

Amöneburg: Das Fest wird mit Sicherheit nicht ins Wasser fallen, ärgerlich ist es dennoch. Unbekannte entwendeten in der Nacht zu Donnerstag, 11.04.2013, aus einem Getränkewagen am Festplatz acht schwarze 20-Liter-Bierfässchen und einige Flaschen Schnaps. Die Polizei bittet um Hinweise. Am 12. und 13. April veranstaltet die Burschen- und Mädchenschaft Amöneburg einen Discoabend mit Burschenschaftstreffen. Aus diesem Grund hat man bereits ein 40 m langes Kirmeszelt auf dem Festplatz aufgestellt. Auch der Getränke-Kühlwagen wurde bereits auf dem Platz geparkt.

Die Organisatoren und Helfer verließen am Mittwochabend gegen 23 Uhr den Festplatz. Als sie am Donnerstagmorgen um acht Uhr wieder eintrafen, mussten sie feststellen, dass über Nacht der Kühlwagen aufgebrochen worden war. Neben den Fässchen und verschiedener Alkoholika haben die Diebe auch Teile der Zapfeinrichtung und einen relativ seltenen
Jägermeister-Flaschkühler mitgenommen. Die Polizei geht davon aus, dass die Diebe ein größeres Fahrzeug zum Abtransport nutzten, eventuell auch mit Anhänger. Hinweise erbittet die Polizei in Stadtallendorf, Tel.: 06428/93050. […]

Willi Schwarz Pressesprecher

ots Originaltext: Polizeipräsidium Mittelhessen

Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=43648

Die heimische Polizei schafft es nicht, einen Pressesprecher zu rekrutieren, der die deutsche Sprache beherrscht.

Unabhängig davon ist es eine Ungeheuerlichkeit, dass diese Veranstaltung, die wieder einmal kriminelle Neonazis in Amöneburg konzentrieren wird, immer noch stattfinden darf. Wieder werden zwei Nächte lang viele Menschen mit Alkohol vollgedröhnt, wieder Radau, Randale und Gewalttätigkeiten bis morgens. Bravo, Ordnungsamtsleiter Burkhard Wachtel! Glückwunsch,

Bild: der Amöneburger Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg

Bürgermeister Richter-Plettenberg!

Sogar aus der Polizei-Mitteilung ist direkt ersichtlich, dass die Berger-88- Neonazis sind: „haben die Diebe … einen relativ seltenen Jägermeister-Flaschkühler mitgenommen.“ Jägermeister ist ein bekanntes Nazi-Kennwort. Vielleicht sind die Berger-88- von anderen Neonazis bestohlen worden, weil die neidisch auf den „relativ seltenen Jägermeister-Flasch(en)kühler“ waren.

Berger-88-Gründer Christoph Aschenbach alias Suesse Sandy will beim BUMS-Treffen am 13.4.2013 ganz groß auftreten. Diese BUMS-Treffen-Suesse-Sandy sitzt jetzt im katholischen Pfarrgemeinderat.

Der Neonazi-Verein, der gemäß Vereinsakte Berger-88-e.V. heißt und nicht Berger ’88 und der nicht 1988 gegründet wurde, trägt gemäß Vereinssatzung auf den „Burschenschaftspullovern“ genau diejenige eckige 88, welche die neonazistische Musik-Gruppe „Division Wiking“ (benannt nach der Waffen-SS-Division) auf den Covers ihrer volksverhetzenden CDs volkstümlich gemacht hat. Da das durch meine Veröffentlichungen allen hier bekannt geworden ist, zeigen die Berger-88- auf ihren Plakaten nun eine andere 8 mit Nasen oben und unten.

Bild: Die Berger-88- verwenden die gleichen Zeichen wie die Kampfgruppe Adolf Hitler

[Dieses Bild ist ein Ausschnitt aus dem Foto oben.]

Dadurch demaskieren sie sich um so deutlicher. Denn es ist genau diejenige 8, welche die Kampfgruppe Adolf Hitler als Logo verwendet. „Combat 18“ ist die extrem gewalttätige Abteilung des verbotenen Neonazi-Netzwerks „Blood & Honour“:

Bild: Logo der Kampfgruppe Adolf Hitler

[Dieses Logo ist strafbar.]

Es besteht nicht der geringste vernünftige Zweifel, dass Berger-88- „Berger Heil Hitler“ bedeutet und dass die Mitglieder und Unterstützer dieses Vereins Neonazis sind.

Ulrich Brosa


Vom Berger-88-Burschenschaftstreffen 2011:
Dieser Vollidiot hält sich für Hitler persönlich

8 Antworten to “Berger-88-BUMS-Treffen muss ohne Jägermeister-Trophäe stattfinden”

  1. LeserIn Says:

    BILD 11.04.13 klärt auf:

    Die geheimen Zeichen der Nazi-Mafia im Knast

    Schock für Deutschlands Justizbehörden: Eine braune Knast-Bruderschaft hat sie monatelang vorgeführt! In deutschen Gefängnissen knüpfen rechtsradikale Häftlinge ihr braunes Netzwerk. Wie ihnen das gelingen konnte: Das Geheimnis der versteckten Runen!

    88 ist die Lieblingszahl der Neonazis. Die 8 markiert den achten Buchstaben des Alphabets, 88 steht für die Abkürzung „HH“ und bedeutet „Heil Hitler“.

    Wer hätte das gedacht?

    Das Problem ist eher, dass 99,9% dieser Typen nicht im Knast sitzen, sondern draußen rumschmutzen. Auch ein beträchtlicher Teil des JVA-Bewachungspersonals ist extrem rechtslastig.

  2. Erich Frankensteiner Says:

    verschoben nach
    https://bloegi.wordpress.com/2008/11/19/mit-kinderpornos-viel-geld-verdienen-total-legal/#comment-7236

  3. R. Meier Says:

    Geht noch simpler:
    Beschwerde wegen Lärmbelästigung und Vandalismus einreichen. Dann den DJ verklagen und mit Unterlassung ankommen.
    Danach den Vandalismus und untätige Polizisten notieren mit einer großen Gruppe Berger 88 Dorffest Gegner.

    Die entsprechenden untätigen schwarzen (Polizei-)Schafe anzeigen mit dieser Zeugengruppe.

    Verfassungsschutz nicht benachrichtigen, da dieser gewollt Nazis schützt.

    • bloegi Says:

      Sie machen sich Illusionen, wenn sie glauben, der Verfassungsschutz sei besonders schlecht. Zwar ist die Kritik an den Verfassungsschutzämtern berechtigt. Doch was den Nazi-Schutz angeht, sind andere Behörden mindestens genauso effizient.

      Ich sehe immer mehr das Problem, dass Rechtsextreme in den öffentlichen Dienst drängen. Kreative Menschen dagegen finden den öffentlichen Dienst eklig. Die Rechtsextremen hocken in den Ämtern, unterstützen ihre Kameraden, die draußen bleiben mussten, und drücken in ihrer verbohrten Blödheit Maßnahmen durch, die der Allgemeinheit schaden.

      • R. Meier Says:

        In Großstädten und Metropolen sieht es wieder anders aus.

        Die ländliche Situation in allen Behörden ist krass. Dort würden kreative Köpfe mit ihrer Art Nazismus einschränken, dennoch bloegi kotzt es mich an jeden Tag menschenverachtende und nazistische Sprüche zu hören. Irgendwann würde mich das annerven in der Bundeswehr, in Polizeirevieren, Bundespolizei oder auch der Verfassungsschutz mich immerzu gegen diese Personen zu wehren.

        Einen Anfang im Polizei-, Bundeswehr- oder Bundespolizeidienst wären möglich, aber dieser ekligen Dummheit ausgesetzt zu sein, widerspricht allen meinen Lehren, Erfahrungen und Moral.

  4. LeserIn Says:

    Der Amöneburger Bürgermeister Richter-Plettenberg (siehe oben) wollte Landrat des Landkreises Marburg-Biedenkopf werden. Daraus wird nichts.

    Heftige Turbulenzen bei den Sozialdemokraten im Kreis Marburg-Biedenkopf: Vor der Landratswahl am 8. September müssen die Genossen nun ihren Kandidaten auswechseln. Dabei wähnten sie sich bereits auf der Siegerstraße: Erstmals seit zwölf Jahren wollten sie wieder den Landrat stellen.

    Der amtierende Landrat Robert Fischbach (CDU) geht in den Ruhestand. Der christdemokratische Kandidat Marian Zachow – ein erst 33 Jahre alter Pfarrer – ist relativ wenig bekannt. Dagegen schickte die SPD mit dem Amöneburger Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg einen Bewerber ins Rennen, mit dem sie weit über die SPD-Anhänger hinaus überzeugen wollte. … am Dienstag kam der Schock: Richter-Plettenberg zog seine Bewerbung für die Landratswahl zurück. „Die Gründe hierfür liegen ausschließlich in meiner persönlichen Privatsphäre …“

    HNA 06.06.13

    Gibt es auch eine unpersönliche Privatsphäre? Ein Wunder an Intelligenz war Richter-Plettenberg nie.

  5. Ulrich Brosa Says:

    Wegen dieses Artikels hat es in den vergangenen Monaten ein wahres Frühlingserwachen der Justizangehörigen, Rechtsanwälte und Polizisten gegeben: Abmahnung, Verbotsantrag, Strafanzeige, Vorladung zur Polizei usw.usw.. Ich schaffe es gar nicht, das alles zu beschreiben, besonders weil ich ein Forschungsprojekt habe, das mich mehr interessiert.

    Ich schreibe an dieser Stelle zunächst nur, dass die Unterdrückung der Meinungsfreiheit eine Straftat ist – mindestens eine Nötigung (§ 240 StGB).

    Der polizeilichen Vorladung bin ich selbstverständlich überhaupt nicht gefolgt.

    Wie wurde Richter-Plettenberg Bürgermeister von Amöneburg? Siehe
    https://bloegi.wordpress.com/2013/05/14/brosa-v-germany/

  6. Die Flaschen von der SPD | bloegi Says:

    […] nicht. SPD-Behrens hat sich über das BGB hinweggesetzt und macht sich das verlogene Geschwafel von Neonazis zueigen. Aber vielleicht handelt Behrens ohne Schuld, weil er nicht zurechnungsfähig […]

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