Zigeunerin Zschäpe

Bild: Sintezza im KZ Ravensbrück

[Sintezza im Konzentrationslager Ravensbrück]

Seit ein paar Monaten ruft mich eine Sächsin mit sexy Stimme an. (Sie stöhnt aber nicht.) Zum Glück nur alle paar Wochen.

Alle Gespräche verlaufen nach demselben Schema. Erst pustet SsS Puderzucker durch die Leitung. Ich muss eine Staubmaske aufsetzen. Dann klärt sie mich auf. Dann will sie etwas von mir. Zum Schluss lässt sie wieder ihren Charme spielen.

SsS scheint mich genau zu kennen. Wie eine Vertriebsbeauftragte nennt sie routiniert meinen Namen – mit Titel. Ihren Namen aber will sie auf keinen Fall offenbaren. Sie hat mir strengstenz verboten jemandem auch nur das Geringste von ihren Anrufen zu erzählen. Das ist der Grund, weshalb ich diesen Artikel schreibe.

Am letzten Mittwoch oder Donnerstag:

Nach der gewöhnlichen Tonne Puderzucker produziert SsS einen Wortschwall, den ich nicht verstehe, nur dass immer wieder die Wörter „Zigeuner“ und „Zschäpe“ vorkommen. Schließlich frage ich, ob sie ausdrücken wolle, dass Beate Zschäpe vom einem Zigeuner abstamme.

– „Die ganze Sippe!“ schreit SsS. Ich müsse nur hinsehen.

Bild: Carmen Zschäpe

[Da!!! Ein anthropologisches Gutachten beweist: Zschäpe ist Carmen.]

Ob auch Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos Zigeuner gewesen seien? Denn die beiden hätten mit ihren abstehenden Ohren wie der Pink Panther ausgesehen.

Bild: rosaroter Panther

[Ausschnitt aus einer anthropologischen Rassentafel: der Idealtypus des Zigeuners]

– „Nein, die waren Deutsche“, sagt SsS. Aber sie waren der Zigeunerin hörig.

Als ich einwende, „Zigeuner“ sei ein verpöntes Wort, klärt SsS mich rassekundlich auf:

– „Die Sinti sind die Zigeuner mit der helleren Haut. Sie sind schlanker und leben schon länger bei uns. Die Roma sind dunkler und breiter.“ Besonders viele Zigeuner gebe es zwischen Stuttgart und Freiburg.

Die Schwaben! Endlich die Wahrheit: Der Chamissoplatz in Berlin ist zum Zigeuner-Getto verkommen. Weiter SsS:

– „Und natürlich in Marburg.“ Nun weiß ich endlich, wer immer meine Haustür eingeschlagen hat.

SsS trägt dick auf. Ob ich denn wisse, dass die SS die Zigeuner gehegt hätte, um jemanden für die dreckigen Arbeiten zu haben?

– „Die wissen, wie man einbricht und wie man stiehlt.“

Wie sehr die SS die Zigeuner geschont hätte, könne ich daran sehen, dass in den KZs „fünf oder sechs Millionen Juden“ umgebracht worden seien, aber „nur zwanzigtausend Zigeuner.“ Als ich frage, warum die zwanzigtausend, anwortet SsS, schließlich habe die SS „der Blutvermischung Einhalt gebieten müssen“.

Auch in Bezug auf die Gegenwart gibt sich SsS bestens informiert:

– „Die schicken ihre Kinder in die Kinderbordelle.“

und spielt auf das Jasmin in Leipzig an. „Überall“, wo Verbrechen geschähen, steckten Zigeuner dahinter. Auf meinen verzagten Einwand, in jedem Volk gebe es Verbrecher, weist SsS mich zurecht:

– „Ja, in jedem Volk. Bei den einen mehr, bei den anderen weniger.“

Zum krönenden Abschluss kommt SsS auf den Fußball zu sprechen, wo die Zigeuner hinter dem Wettgeschäft steckten. Besonders schlimm sei es bei

– „Dynamo Dresden, wo der ehemalige Justizminister Mackenroth Präsident ist.“

– „Aaaah“, antworte ich, „Folter-Macke, den kenne ich. Ist der auch Zigeuner?“

– „Nein, der ist Arier.“ (SsS sagt tatsächlich „Arier“.)

– „Da bin ich aber beruhigt.“ Immerhin geht der ausgezeichnete Ruf, welchen die deutsche Justiz überall in der Welt genießt, darauf zurück, dass die überwältigende Mehrheit aller deutschen Richter Arierinnen und Arier sind.

Bild: Geert Mackenrodt

[So schön ist er: der echt deutsche Mensch.]

Endlich äußert SsS ihren Wunsch: Ich solle im Internet „möglichst vom Ausland aus“ ein „schwarzes Brett“ einrichten, wo jeder sein „Wissen über Zigeuner“ anonym eintragen könne.

– „So kommt eines zum anderen,“ erläutert sie. Ich zeige mich unlustig und sage SsS, das mit dem schwarzen Brett könne sie selbst tun.

– „Ich bin keine Informatikerin.“ Wie sie beim Anrufen die Übermittlung ihrer eigenen Telefonnummer unterdrückt, weiß sie aber doch.

Ich dringe auf Beendigung des Gesprächs. SsS lässt noch einmal ihren fraulichen Zauber aufblitzen. Mit süßester Stimme:

– „Passen Sie gut auf sich auf!“ und interessiert sich herzlichst für die Konstruktion meiner Haustür.

Falls SsS noch einmal anruft, könnte ich sie fragen, ob sie nicht Siegfried Wilhelm heißt.

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23 Antworten to “Zigeunerin Zschäpe”

  1. LeserIn Says:

    BILD 19.02.13 enthüllt:

    Der Vorsitzende des Agrarausschusses im EU-Parlament José Bové verweist darauf, dass in Rumänien seit sechs Jahren ein Pferdekutschen-Verbot gilt. Millionen Tiere seien geschlachtet worden. Weil die Rumänen nicht so viel Pferd essen wollten, sei das Fleisch nach Europa verkauft worden. … Wenn die Theorie stimmt, dann könnte auch Eselfleisch nach Europa gelangt sein, diese wurden und werden ebenso vor Kutschen gespannt wie Pferde. Statt die Esel und Pferde durchzufüttern, obwohl man sie nicht mehr braucht, können Besitzer sie in Rumänien für etwa 100 Euro pro Tier an Schlächter verkaufen. Das würde erklären, warum das Pferdefleisch, im Supermarkt eigentlich teurer, zu einem Dumping-Preis exportiert werden konnte.

    Tatsächlich:

    Seit einer Woche weiß der Iulian Cazacut, Chef der Schlachterei Doly-Com, im nordostrumänischen Dorf Roma nicht mehr, wie ihm geschieht. Mit einem Schlag findet er seine Firma mitten im Pferdefleisch-Skandal wieder, der derzeit die Verbraucher in Europa verunsichert. Dabei habe jede Lieferung Pferdefleisch seinen Schlachthof richtig etikettiert verlassen, betont Cazacut.

    FORMAT 14.02.13

    BILD (wie oben) enthüllt alternativ:

    In Deutschland werden jährlich rund 8000 Pferde auf die Schlachtbank geführt. Sie müssen aber über einen Pass verfügen, der sie als Schlachtpferd ausweist. Rennpferde dürfen nicht zu Fleisch verarbeitet werden, weil sie in der Regel mit Medikamenten behandelt wurden. … Der Fall des Wallachs „Synchronised“ etwa hat viele Beobachter aufgeschreckt: Das Tier kam nach einem schweren Sturz im April 2012 ins Krankenhaus. „Synchronised“ wurde eingeschläfert, illegal geschlachtet und als Rindfleisch weiterverarbeitet!

  2. Roderic Says:

    Beate Z(intessa) … ich weiß nicht. Dafür spricht das Faible der Unzertrennlichen für Wohnmobile. Dagegen spricht der nationale Schwachsinn. Außerdem: Beate Z. hätte durch Handlesen gewusst, wie und wann die Sache scheitert und wäre rechtzeitig verschwunden. Mit ihren Katzen.

    • bloegi Says:

      Roderic schrieb:

      Dafür spricht das Faible der Unzertrennlichen für Wohnmobile.

      Das könnte nur gelten, wenn die Wohnmobile von jeweils einem dürren Klepper gezogen worden wären.

      Roderic schrieb:

      Beate Z. hätte durch Handlesen gewusst, wie und wann die Sache scheitert

      Bis heute ist unklar, wie so schnell Beate Z. vom Tod ihrer Gaje erfuhr. Wahrscheinlich hat sie in ihre Wahrsager-Kugel geschaut.

      Roderic schrieb:

      Mit ihren Katzen.

      Wo sind die jetzt? Wahrscheinlich längst als „Zigeuner-Ragout pikant gewürzt“ in einem Edel-Restaurant verzehrt; nicht einmal eine radikale Chemo-Therapie hatte die teuren Tierchen retten können.

      Sachliche Information: Ich habe mit dem Bild ganz oben einen Artikel im Tagesspiegel verlinkt. Man muss nur drauf klicken. Anscheinend ist das übersehen worden. Darum hier derselbe Link nochmals:

      http://www.tagesspiegel.de/politik/bewundert-verachtet-umgebracht/7726172.html

      Dieser Artikel reproduziert den aktuellen Stand der historischen Forschung.

    • Roderic Says:

      Bloegi schrieb:

      Wo sind die jetzt?

      Ich vermute, Helmut Roewer hat eine Katzenhaar-Allergie. Deswegen hat sie Koeppen zu sich genommen.

  3. LeserIn Says:

    Der Bundesgerichtshof immer auf der Seite der völkischen Biedermänner

    Der Bundesgerichtshof bestätigte diese Praxis 1956 und begründete dies (wortwörtlich) wie folgt: „Die Zigeuner neigen zur Kriminalität, besonders zu Diebstählen und zu Betrügereien. Es fehlen ihnen vielfach die sittlichen Antriebe zur Achtung vor fremden Eigentum, weil ihnen wie primitiven Urmenschen ein ungehemmter Okkupationstrieb eigen ist“.

    http://www.sozialismus.info/2013/02/von-parias-und-unterdrueckung-die-sinti-und-roma/

  4. LeserIn Says:

    Auch die Berliner Polizei auf der Seite der völkischen Biedermänner

    Berliner Fahnder schätzen, dass bereits bis zu 50 Prozent der (Ein-)Brüche auf das Konto von Sinti-und-Roma-Banden gehen.

    Für die Berliner Polizei eine große Herausforderung, wie die geringe Aufklärungsquote von nur 8,1 Prozent in 2011 unterstreicht.

    BZ 28.07.12

    Aufgeklärt haben sie nur 8,1%. Nichtsdestoweniger „schätzen“ die „Fahnder“, dass 50% aller Einbrüche „auf das Konto von Sinti-und-Roma-Banden gehen“.

    Daraus ist die Lehre zu ziehen, dass die „Fahnder“ nichts taugen und durch weniger wahrheitsfernes Personal zu ersetzen sind.

  5. LeserIn Says:

    Stimmung in der WELT 21.03.13:

    Gleiches Recht für alle in der Roma-Frage! … Wieso kommt die Stadtreinigung für die Großfamilien fast täglich und belohnt damit auch noch deren Verhalten? Bei uns Steuerzahlern kommt sie nur einmal die Woche, für mehr ist kein Geld da.

    Idyllisches Bild: Roma-Unterkunft im Görlitzer Park

    Beachtlich sind die Schuhe, die ordentlich an den Bett-Enden aufgestellt sind.

  6. LeserIn Says:

    Das Thema ist heiß.

    SPD-Abgeordneter hetzt gegen Roma

    Mit Heinrich Himmler will Martin Korol nicht verglichen werden.

    Drunter hat er seine Schriften abgelegt. In einer von ihnen insistiert er, ungeachtet der Pogrome in Rumänien, der Morde in der Slowakei und der Gesetzgebung in Ungarn, darauf, dass Roma „nicht aus politischen Gründen nach Bremen“ kämen, sondern weil es für sie „das Land Utopia“ sei. Blöderweise würden sie „ihre Töchter aus der Schule nehmen […] um sie dann zwangszuverheiraten“. Die jungen Roma-Männer unterdessen „schmelzen sich mit Klebstoffdünsten das Gehirn weg“. Folge: „Die Aussicht, dass sie je zum BSP oder auch nur zur Rente beitragen, wo auch immer und also auch meiner“ sei „gleich Null.“

    taz 21.02.13

  7. bloegi Says:

    Das Thema ist wirklich heiß. Eine österreichische Zeitung schreibt über Duisburg:

    Sieben Stockwerke Elend, mit Backstein umhüllt. Wo früher Bergleute wohnten, mitten in Duisburgs bürgerlichem Stadtteil Bergheim, hausen nun im „Problemhochhaus“ 240 Roma aus Rumänien. Bis zu zwölf Personen teilen sich eine Wohnung. Kaum einer kann Deutsch, die Kinder gehen nicht zur Schule. Der Vermieter kommt aus dem Rotlichtmilieu. […] Die Polizei kennt die Adresse, über 150 Verdächtige haben sie im Vorjahr angegeben, meist ging es um Diebstahl und Trickbetrug. Um das Haus stapelten sich bis vor kurzem Müllberge. Den Anwohnern ist die angespülte Armut von den Rändern Europas ein Dorn im Auge. Sie klagen über Krach, sammeln Unterschriften für eine „Umsiedelung“ der Roma. Auf einem verrammelten Fenster am Eingang prangt das erste Hakenkreuz.

    Die Presse 21.2.2013

    Kontrastprogramm in Russland:

    Russland wird Roma fördern
    […]
    Ein komplexes Regierungsprogramm wird die Roma unterstützen. Jetzt können sie mit der Ausfertigung von Dokumenten nach einem erleichterten Schema, kostenlosen juristischen Beratungen und der Wirtschaftshilfe rechnen. Die Leiter der russischen Föderetionssubjekte werden denjenigen, die den Wunsch äußern sollten, sich mit unternehmerischer Tätigkeit zu befassen, Beistand leisten. Man plant potentielle Kaufleute zuerst auszubilden. „Das „Zigeuner-Business“ muss eine bestimmte Spezifik haben, die die Mentalität dieser Bevölkerungsgruppe berücksichtigen würde“, meint der Ko-Vorsitzende der gesellschaftlichen Organisation „Geschäftliches Russland“ Wladimir Golownjow.
    […]
    In Europa leben rund 10 Millionen Zigeuner. Die meisten in Osteuropa, aber sie siedeln sich auch in solchen Ländern wie Frankreich, Italien und Spanien an. Aber dort verfolgt man gegenüber den Zigeunern in der letzten Zeit eine ungastliche Politik. Ihr Ideologe war der ehemalige Präsident Frankreichs Nicolas Sarkozy. Unter ihm wurden über 30.000 Sinti und Roma ausgewiesen.

    Stimme Russlands 21.3.2013

  8. LeserIn Says:

    Schon jetzt geeignete DNA-Tests vorbereiten, damit flächendeckend gemessen werden kann, sobald Klaus-Peter Friedrich in der Lasagne vorkommt!

    Kapern: Frau Lochbihler, Minister Friedrich hat gesagt, wer nur hier herkommt, also nach Deutschland, um Sozialhilfe zu kassieren, muss wieder gehen. Und Sie haben dem Minister daraufhin vorgeworfen, er gehe mit rassistisch konnotierten Forderungen auf Stimmenfang. Verraten Sie uns, warum?

    Lochbihler: Er hat zum Beispiel auch gesagt, wenn das so weitergeht, dann wird er mit harten Bandagen demnächst vorgehen. Er hat nichts dazu gesagt, dass auch er und das Innenministerium eigentlich seit 2007 wissen sollte, dass durch den Beitritt von Bulgarien und Rumänien eben auch arme Leute, mehrheitlich Roma, zu uns kommen. Er hat nicht gesagt, warum die deutsche Regierung sich verweigert hat, einen nationalen Aktionsplan zu machen, den die EU eigentlich gefordert hat im Rahmen einer Roma-Integrationsstrategie, die auch Geld zur Verfügung stellt, etwas zu tun. Und dieses Innenministerium schreibt, sie machen keinen Aktionsplan, weil es ein großes Integrationsangebot gibt für die Roma. Es geht einfach absolut an der Realität vorbei, das gibt es eben nicht. Und wenn er dann sich darauf reduziert, hier noch mal auf so eine arme, eine der ärmsten ethnischen Minderheiten, die wir hier haben, einzuschlagen, dann ist das richtig schäbig, muss ich sagen.

    dradio 21.03.13

  9. LeserIn Says:

    „Wir haben keine massive Armutszuwanderung, weder aus Rumänien noch woanders her“, sagte EU-Parlamentspräsident Martin Schulz dem Evangelischen Pressedienst (epd). Richtig sei, dass einige Städte, etwa im Ruhrgebiet, gerade stark belastet seien. Diese Probleme ließen sich aber mit Finanzhilfen und administrativer Unterstützung für die Kommunen bewältigen. 90 Prozent aller ankommenden Roma-Familien seien keine „schwierigen Fälle“

    In Großbritannien sorgt unterdessen eine Negativkampagne für Aufsehen, die insbesondere Bulgaren und Rumänen abschrecken soll, im kommenden Jahr ins Königreich zu strömen … Insbesondere die hohen Mieten, das schlechte Essen und das miese Wetter soll migrationswillige Osteuropäer abschrecken.

    Viele Rumänen und Bulgaren sind empört über die pauschale Abwertung ihrer Nationen. Doch statt einer Hasskampagne versucht es beispielsweise die rumänische Zeitung Gândul mit Humor: „Warum kommt Ihr nicht einfach her?“ fragt die Zeitung. Eine Wochenmiete in Großbritannien würde in Rumänien für einen ganzen Monat reichen – Pub-Besuche inklusive.

    dradio 11.03.13

    Auf nach Rumänien! Da dort nun europäisches Recht herrscht, darf Deutschen nicht verwehrt werden in Rumänien Immobilien zu erwerben.

  10. LeserIn Says:

    Eine langweilige Meldung in der FAZ 13.03.13

    Seit zwanzig Jahren forscht Klaus-Michael Bogdal über das Bild der Roma in der Literatur. Der Zigeuner erweist sich als das hartnäckigste europäische Klischee. … Klaus-Michael Bogdal erhält am Mittwoch, 13. März, den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung.

    wird durch die LeserInnen-Kommentare aufgepeppt:

    Eckart Härter (Leser3000) – 13.03.2013 17:11 Uhr

    Meine Oma erzählte,

    wenn sie mit Familie im Harz Ferein machte (wo Verwandte eine Gastwirtschaft betrieben), dann war immer das spannendste Ereignis, wenn die Zigeuner kamen. Während sie an der Vordertür bettelten, kreischten schon im Hof die Hühner, die von anderen Sippenmitgliedern gejagt und abgemurkst wurden. …

    Differenziert betrachten! Es gibt die guten heimischen Zigeuner und die bösen Fremd-Zigeuner:

    Mark Möschl (Cimpoler) – 13.03.2013 16:14 Uhr

    Sinti.. gut, die sind in Ordnung, integriert und völlig deutsch. Ich kenne etliche im Raum Mühldorf / Waldkraiburg, alles tadellose Leuts.
    Aber Roma, himmel hilf. …

    Die Mehrzahl von Gadscho (meist „Gajo“ geschrieben) lautet Gadsche (meist „Gaje“ geschrieben). Gajo ist ein Nicht-Zigeuner:

    Thorsten Krach (sanctum…) – 13.03.2013 15:54 Uhr

    Wir sind verachtete Gadschos

    Interessant wäre es mal gewesen, die Sicht auf uns verachtete Gadschos aus der Perspektive der hier Betrachteten zu erläutern. …

  11. bloegi Says:

    Die Anthropologie hat das Aufwuchern des Rassismus in Deutschland maßgebend gefördert. Berühmt ist z.B. die „Zigeuner-Forscherin“ Sophie Ehrhardt, aber auch Gerhart Stein, „Zur Physiologie und Anthropologie der Zigeuner in Deutschland“, Z.Ethnologie 72(1940)74-114.

    Insgesamt kommt die Anthropologie zu gut weg, wenn sie als Pseudo-Wissenschaft bezeichnet wird. Sie ist Scharlatanerie. Darum verwundert nicht, dass sie in deutschen Gerichten die erste Geige im Gutachterunwesen spielt. Es ist einiges Geld damit zu verdienen.

    Ich will schon seit langem ein paar Beispiele beschreiben, aber es ist viel Arbeit.

  12. Das Imperium schlägt zurück | bloegi Says:

    […] Zigeunerin Zschäpe […]

  13. LeserIn Says:

    Geert Mackenroth, als „Folter-Macke“ bekannt geworden, war von 1991 bis 2003 Oberster des Deutschen Richterbunds DRB. Was finden wir darüber auf den Internet-Seiten des DRB?

    Geert Mackenroth – Bundesvorsitzender von 2991 bis 2003

    http://www.drb.de/cms/index.php?id=614

    Viele Juristen sind solche geworden, weil ihnen schon die einfachste Mathematik unverständlich ist. Zum Ingenieur oder Naturwissenschaftler fehlen ihnen die elementarsten Grundlagen.

  14. Oberstaatsanwalt Jörgs letzter Sommer | bloegi Says:

    […] durchsetzen wollte. Die Anklageschrift besteht größtenteils aus einer verstümmelten Abschrift meines Artikels und ein paar erfundenen Behauptungen, die sich nicht einmal aus der verstümmelten Version ableiten […]

  15. LeserIn Says:

    Negativer Held des Dramas ist ein Richter mit dem schönen Namen Neidhart
    http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Zucker

    Das ARD-Drama „Operation Zucker“ ist der Beste Fernsehfilm Deutschlands. Die Geschichte um die Zwangsprostitution rumänischer Kinder in Deutschland mit Hauptdarstellerin Nadja Uhl wurde früh am Abend ermittelt.

    RP-Online 02.10.13

    Aber die Mehrheit der staatlichen Bediensteten ist selbstverständlich nicht nur o.k., sondern geradezu heldenhaft – in dem ARD-Drama.

  16. LeserIn Says:

    Schock in der Slowakei

    Rechtsextremist gewinnt Regionalwahl

    … seit Jahren bekannt für seine Hetze gegen die Roma-Minderheit – mehrfach angeklagt, aber nie verurteilt. … unerwartet wurde der Rechtsextremistenführer Marian Kotleba zum Regionspräsidenten der Region Banska gewählt. … In konkreten Zahlen bekam Kotleba aber nur 71.397 Wählerstimmen, obwohl die Wahlbeteiligung in Banska Bystrica mit 24,61 Prozent die eindeutig höchste dieses Urnengangs war. Laut der zentralen Wahlkommission lag die Wahlbeteiligung des zweiten Wahldurchgangs insgesamt bei lediglich 17,29 Prozent.

    Wiener Zeitung 24.11.13

    In der Wiener Zeitung ist eine Karte der Slowakei. Man kann sehen, wo die Region Banska liegt: im Süden, an der Grenze zu Ungarn.

    Wer wissen will, wie die männliche Maria aussieht:

    http://www.publico.es/internacional/484589/los-neonazis-ganan-en-una-region-central-de-eslovaquia?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed:%20publico/portada%20%28P%FAblico.es%20-%20Noticias%20Portada%29

    Marian macht auf militärisch. Eine Menge Männer in Hessen, meistens Reservisten oder so genannte Zwölfender, kostümieren sich ähnlich.

  17. schokoholic Says:

    Man kann Euch liebenden Gutmenschen nur wünschen, dass ihr einmal gründlich von den hier so vehement Verrteidigten beklaut werdet. Ansonsten steht es aber jedem von Euch frei, eine dieser Familien zuhause aufzunehmen. Es würde mich sehr interessieren, wie die Argumentation nach einer Woche (einem Monat, einem Jahr) des Zusammenlebens aussieht.

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