Alkohol

[Vorsitzender Richter Dr. Jürgen Stüber verlässt nach Abfassung eines Urteils das Landgericht Frankfurt am Main. (Mausklicken Sie auf dem Bild, wenn Sie es groß sehen wollen!)]

Kohlhaas? Kohlhaas!

Ich bin also erneut wegen angeblichen Meineids verurteilt worden. Am 13.8.2012 erklärte der Vorsitzende Dr. Jürgen Stüber der 5. kleinen Strafkammer des Landgerichts Frankfurt, das Urteil des Amtsgerichts Marburg (Schultes Urteil) werde wie folgt abgeändert: Wegen der langen Verfahrensdauer gälten von den 6 Monaten Gefängnis 3 Monate als verbüßt. Die Staatskasse habe die Hälfte der Verfahrenskosten zu zahlen, den Rest selbstverständlich ich.

Sodann erzählte Stüber, ich sei „sympathisch“, „überdurchschnittlich intelligent“ und „emotional“, aber hätte mich „im Kohlhaasschen Sinne verrannt“. „Das Gericht“ wünsche, dass diese „ganze lange Sache“ mit diesem Urteil und der „kleinen Strafe“ erledigt sei, befürchte aber, dass das nicht eintreten werde. Schließlich sei es „der Kammer“ äußerst wichtig zu betonen, dass es die Straftaten gegen mich nicht billige.

Weshalb Stüber hoffte, ich würde auf seinen Schmus mit „sympathisch“, „überdurchschnittlich intelligent“ und der „kleinen Strafe“ hereinfallen, werden wir bald verstehen.

Am verlogensten war Stübers Geschwafel „das Gericht billige die Straftaten gegen mich nicht“. Schon kurze Zeit nach der Verurteilung gab es in Amöneburg die heftigsten Ausschreitungen seit 2007/2008 – wie nach Schultes Urteil. Die Staatsanwaltschaft Marburg teilte den heimischen Neonazis – ohne rechtliche Grundlage – sogar schriftlich mit, dass ich verurteilt worden war. Wieder einmal wurde an meiner Haustür Blut verspritzt. Die Lage hat sich mittlerweile beruhigt, weil dieses Blut – wieder einmal – nicht meines war.

Immerhin nannte Stüber am 13.8.2012 den wirklichen Grund der Verurteilung: Ich bin wegen angeblichen Meineides verurteilt worden, weil ich mich „im Kohlhaasschen Sinne verrannt“ hätte. Etliche hessische Richter, die mich wegen Beleidigung der Staatsanwaltschaft etc. verurteilt haben, haben mich als „Kohlhaas“ bezeichnet. Ich empfinde das stets als Kompliment. Michael Kohlhaas war ein gerechter und mutiger Mann, was man von den Justizangehörigen nicht sagen kann. Das Unrecht, das ihm angetan wurde, war nicht gering: Schließlich wurde sogar seine Frau von Polizei-Schlägern zu Tod gebracht, als sie eine Petition für ihren Mann einreichen wollte. Das, was dem Kohlhaas vorgeworfen werden kann – schwere Brandstiftung zur Durchsetzung des Rechts – habe ich nicht getan. Nach dem Gedankengut, das hessische Richter gewöhnlich haben, habe ich jedoch „geistige Brandstiftung“ verübt und die ist selbstverständlich viel schlimmer als die materielle.

Verrucht wie ich bin, werde ich jetzt gleich die nächste geistliche Brandstiftung verüben, nämlich indem ich Stübers Urteil hier publiziere.

Das Brabbeln eines Betrunkenen
als Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main

Dr. Jürgen Stüber ist zweifellos krank. Was er genau hat, ließe sich erst nach einer detaillierten Untersuchung feststellen. Z.B. könnte Dr.Alzheimer den Dr.Stüber so früh besucht haben, dass Stüber jetzt an Demenz in Verbindung mit Altersbosheit leidet. Von vornherein nicht ausschließbar wäre auch eine schwere Neurose. Am wahrscheinlichsten ist aber doch eine Alkoholpsychose. Denn aus Stübers Urteil ist abzulesen, wie der Alkoholgehalt in seinem Blutkreislauf bei der Abfassung des Urteils kontinuierlich anstieg. Schätzungsweise 0,4 Promille Alkohol kamen pro niedergeschriebener Seite hinzu, was nach zehn Seiten ungefähr zwei Flaschen 40-prozentigen Schnapses entspricht. Dazu muss man wissen, dass geübte Alkoholiker den Anschein der Nüchternheit bis 1,5 Promille wahren können.

Stüber schreibt auf den ersten drei Seiten Zeugs, das inhaltlich bedeutungslos und in Details unrichtig ist, aber nicht auffällt. So sind die meisten Urteile der deutschen Justiz.

Auf Seite 4 (circa 1,6 Promille) kracht es zum ersten Mal:

Er durchlief altersgemäß die Grundschule, sodann das Gymnasium und begann das Studium der Physik und besitzt inzwischen die „…“ nach Gutdünken an einer Universität seiner Wahl Vorlesungen in seinem Fachbereich zu halten.

Hier ist noch einigermaßen klar, was in Stübers Oberstübchen bei „…“ geschah. Stüber kam einfach nicht mehr auf den Ausdruck „venia legendi“. Man kann sich das wie eine Hochspannungsentladung vorstellen, bei der ein Stückchen Gehirn verschmort.

Ab Seite 7 hat der Alkohol (circa 2,8 Promille) den vorsitzenden Richter Stüber voll im Griff. Oben:

Aus die hiergegen erhobene Beschwerde des Angeklagten vom 18.1.2004 wies der Generalstaatsanwalt bei dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main am 13.3.2004 die Staatsanwaltschaft Marburg an, die Ermittlungen wieder aufzuheben.

In der Mitte:

Gleichzeitig lasse ihn der Antrag der Staatsanwaltschaft auf zeugenschaftliche und eidliche Vernehmung vor.

Die entscheidende Passage folgt auf Seite 9 (knapp 4 Promille):

Insbesondere hat der Zeuge und seinerzeitige Staatsanwaltschaft Franosch angegeben, er habe den Angeklagten mehrfach darauf hingewiesen, dass seine Vereidigung erfolgen werde und er aus diesem Grund seine Behauptung, er habe erst zu einem wesentlich späteren Zeitpunkt erfahren, dass sich die Person Christoph Aschenbach hinter der Bezeichnung „Ortsdiener Fritz verberge“. Soweit ist der Angeklagte auch durch die Aussage des vernommenen Zeugen Dr. Dr. Albrecht überführt, der angegeben hat, er habe seinerzeit das Posting, das auch von dem Zeugen … auf der Festplatte des Computers des Angeklagten sichergestellt wurde, eines Meineides in einem minderschweren Fall schuldig gemacht.

Darin ist der erste Teilsatz „Insbesondere hat der Zeuge und seinerzeitige Staatsanwaltschaft Franosch angegeben, er habe den Angeklagten mehrfach darauf hingewiesen, dass seine Vereidigung erfolgen werde“ zwar grammatikalisch richtig. Inhaltlich ist er jedoch das, was „Bewusstseinserweiterung durch Drogen“ genannt wird. Die mehrfachen Hinweise Franoschs hat es niemals gegeben. Nirgends in der Gerichtsakte, auch nicht im Protokoll, wird dergleichen erwähnt. Franosch selbst hat keine derartige Behauptung erhoben.

Der Rest ist nur noch das Brabbeln eines Betrunkenen: „und er aus diesem Grund seine Behauptung, er habe erst zu einem wesentlich späteren Zeitpunkt erfahren, dass sich die Person Christoph Aschenbach hinter der Bezeichnung „Ortsdiener Fritz verberge“. Soweit ist der Angeklagte auch durch die Aussage des vernommenen Zeugen Dr. Dr. Albrecht überführt, der angegeben hat, er habe seinerzeit das Posting, das auch von dem Zeugen … auf der Festplatte des Computers des Angeklagten sichergestellt wurde, eines Meineides in einem minderschweren Fall schuldig gemacht.“ Die drei Punkte hinter „Zeugen“ sind nicht von mir. Stüber wusste nicht mehr, welcher Zeuge was gesagt haben soll. Da hat er drei Punkte eingesetzt.

Der zuletzt zitierte Absatz geht an die Substanz. Denn nirgends sonst hat Stüber auch nur versucht eine Begründung für sein Urteil zu geben. Somit ist das, was Stüber „Urteil“ nennt, in Wirklichkeit keines. Es erfüllt die Anforderungen der Strafprozessordnung nicht. Die Begründung fehlt. Da bis heute nichts in die Akte gelangt ist, was „Urteil“ genannt werden könnte, liegt ein absoluter Revisiongrund nach § 338 Ziff.7 StPO vor.

Unverantwortlichkeit der Justizangehörigen

Alkoholsucht am Arbeitsplatz ist ein verbreitetes Problem. Damit der Kranke nicht allzuviel Schaden anrichten kann, gibt es die Dienstaufsicht. Diese wird in Frankfurt am Main vom Präsidenten des Landgerichts ausgeübt. Der gegenwärtige heißt Scheuer und ist ein CDU-FDP-Kandidat.

Niemand kann behaupten, Stüber wäre bei mir und meinen Verteidigern zu ersten Mal entgleist. Prozessberichte in der Frankfurter Rundschau zeigen, dass Stüber-Prozesse stets nach dem gleichen Schema ablaufen: Stüber tritt dominant auf und setzt Einstellungen durch. Die zugehörigen Auflagen laufen praktisch auf eine Bestrafung hinaus, aber Stüber muss bei einer Einstellung kein Urteil schreiben. Auch im Meineid-Prozess hat er es mehrmals mit Einstellungen versucht, kam aber damit nicht durch. Als Ersatz dafür hat er mich zum Schluss zuckersüß beschleimt („sympathisch“, „überdurchschnittlich intelligent“ siehe oben). Stüber hoffte, ich würde geschmeichelt von seinen Elogen keine Revision einlegen, so dass seine Trunkenheitsprodukte unbemerkt durchgehen würden.

Besonders deutlich zeigt sich die Unfähigkeit der Justiz zur Selbstkontrolle in den Richterinnen Schwarzer und Tietje. Da Stüber von Anfang an hysterisch herumzeterte und zur Sachlichkeit nicht befähigt war, habe ich Befangenheitsanträge gestellt. Diese wurden von Schwarzer und Tietje bearbeitet. Die Anträge waren inhaltlich begründet und formell korrekt. Schwarzer und Tietje hätten ihnen stattgeben müssen. Stattdessen haben sie Kollegenschutz betrieben und nur ihren beleidigenden Schwachsinn vom „unvernünftigen Angeklagten“ abgesondert. Ich schreibe es in aller Deutlichkeit: Die Richterinnen Schwarzer und Tietje sind nicht nur unvernünftig. Sie sind unverantwortlich.

Ulrich Brosa


Frühere Berichte vom selben Prozess

Schlotter der Lügner

Des Franosches zuckende Füße und die Gedenktafel

Polizei und Justiz unterstützen Neonazis durch Strafvereitelung; sie tun es absichtlich und mit Hartnäckigkeit

Große Meineid-Festspiele – diesmal in Frankfurt am Main

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28 Antworten to “Alkohol”

  1. Rolf Schälike (@RolfSchaelike) Says:

    Was hat die Revision ergeben?

  2. Tilman Says:

    Au weia… irgendwie befürchte ich, dass das A-Wort im obigen Text erneute „Probleme“ zur Folge haben wird. Letztendlich sind die Ursachen egal, sondern es kommt auf den Inhalt an.

    Zum Urteil: ja, das mit „…“ ist schon merkwürdig. Und war nicht auch ein zweiter Verteidiger (R.) dabei? Der Vorname von Albrecht („Richter“, s.6) ist falsch. Der letzte Satz im vorletzten Absatz auf Seite 7 ergibt keinen Sinn für mich. Vielleicht Aschenbach und Albrecht verwechselt??? Schliesslich ist für mich merkwürdig, dass das Urteil dermassen kurz ist, obwohl die Verhandlungen insgesamt ca. 6 Monate gedauert haben.

    Wurde bereits Beschwerde o.ä. beim BGH eingelegt bzw. was ist die Frist?

  3. R. Meier Says:

    Brabbel, das hält ja keiner aus zu lesen, besonders wer vor Gesetzesbüchern sitzt, trinkt gern einen gegen die Unlust.

  4. bloegi Says:

    Rolf Schälike schrieb:

    Was hat die Revision ergeben?

    Ich warte die Entscheidung mit Gelassenheit ab. Es würde die hessische Justiz stärker als mich belasten, wenn das Oberlandesgericht Frankfurt Stübers Wisch als Urteil rechtskräftig werden ließe.

    Übrigens: Die Revision muss vom OLG durchgeführt werden, nicht vom BGH. Franosch und seine Vorgesetzten bei der Staatsanwaltschaft Marburg wollten mir ein Verbrechen anhängen. Normalerweise muss ein Verbrechen in erster Instanz im Landgericht verhandelt werden. Für die Revision wäre der BGH zuständig. Da Franosch und Konsorten wollten, dass die ganze Sache im hessischen Mief bleibt, haben sie aus dem angeblichen Meineid einen „Meineid minder schwerer Fall“ gemacht. Der galt zwar auch noch als Verbrechen, konnte aber erstinstanzlich im Amtsgericht Marburg (Schöffengericht) verhandelt werden.

    Tilman schrieb:

    Au weia… irgendwie befürchte ich, dass das A-Wort im obigen Text erneute “Probleme” zur Folge haben wird.

    Wenn Sie so leicht Angst bekommen, sollten Sie wie Rolf Schälike Windeln tragen. Sie hätten dadurch den zusätzlichen Vorteil, dass Sie beim Eintreten des Gerichts nicht mehr aufstehen müssen. Sie sagen, dass Ihre Windeln undicht werden könnten.

    Tilman schrieb:

    Letztendlich sind die Ursachen egal, sondern es kommt auf den Inhalt an.

    Wie kommen Sie darauf? Die Ursachen sind das Wichtigste. Nur wenn man sie kennt, kann man Wiederholungen schädlicher Vorkommnisse verhindern. Alkohol ist speziell unter Juristen ein sehr häufiges und äußerst gravierendes Problem. Die Gleichung

    JuristIn = AlkoholikerIn

    dürfte zumindest mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% zutreffen. Denken Sie nur an Gerhard Schröder, diesen SPD-Rechtsanwalt, der eine Zeitlang Bundeskanzler war und sogar vor eingeschalteter Kamera betrunken blökte.

    Tilman schrieb:

    Und war nicht auch ein zweiter Verteidiger (R.) dabei?

    Ja, aber nicht am 13.8.2012, weil der 13.8.2012 ein so genannter Verkündungstermin war.

    Tilman schrieb:

    Der Vorname von Albrecht (“Richter”, s.6) ist falsch. Der letzte Satz im vorletzten Absatz auf Seite 7 ergibt keinen Sinn für mich.

    Und so weiter und so weiter. Das „Urteil“ enthält viel mehr Fehler, als ich im Artikel oben aufgezählt habe. Indessen muss ein Artikel, den viele Leute lesen sollen, einigermaßen kurz sein.

    Das Protokoll zeigt noch mehr Fehler Stübers. Falls Stüber die StPO jemals kannte, hatte er sie spätestens Anfang 2012 großenteils vergessen. Im Protokoll sind Schriftstücke erwähnt, die angeblich der Akte beigefügt wurden, ohne dass diese Schriftstücke wirklich in der Akte liegen. Und so weiter und so weiter. Stüber war außerstande Gerichtsverhandlungen durchzuführen.

    • Tilman Says:

      Ich seh das anders. Denn hätten Sie die Spekulation über die Ursachen weggelassen, hätte es den Wert des postings nicht gemindert. Kern ist ja das mit den „Zeuge …“ und die sonstigen Merkwürdigkeiten im Urteilstext. Und da ist es egal ob Ursache gesundheitliche Gründe sind oder vielleicht versehentlich eine Zwischen-Version ausgedruckt wurde oder was auch immer. Sogar wenn die Ursache bekannt wäre, müsste man sich in der Revision trotzdem mit dem Inhalt des Urteils auseinandersetzen.

      • bloegi Says:

        Sie scheinen etwas zu verwechseln. Das hier ist nicht die Revisionsbegründung. Vielleicht sollten Sie einen Internet-Workshop eröffnen:

        Wie schreibe ich möglichst langweilige Postings?

        Es ist auszuschließen, dass eine Zwischen-Version ausgedruckt wurde „oder was auch immer“. Sie bekommen hier eine beglaubigte Ausfertigung. In der Gerichtsakte liegt das von Stüber eigenhändig unterschriebene Urteil. Es unterscheidet sich textlich von der Ausfertigung nicht.

    • R.Meier Says:

      Dann brauchen die Juristen noch mehr Alkohol.

    • Rolf Schälike (@RolfSchaelike) Says:

      Das mit den Windeln hat seinen Vorteil.

      Tim Stoberock, Richter am Amtsgericht Hamburg Altona, Disktriktvorsitzender der SPD-Hummelsbüttel. Mitglied des Landesvorstandes der SPD, ehemals Landesvorsitzender der Jusos Hamburg wollte, dass ich bei der Urteilsverkündung aufstehe. Ich tat das nicht. Dieser Richter erließ eine Bußgeldstrafe.

      Im Ergebnis hat das OLG Hamburg meinen Befangenheitsantrag betstätigt. Außerdem wurde das Urteil dieses Richters gegen mich aufgehoben.

  5. Roderic Says:

    Andererseits: Ist es mutig, jemandem Alkoholmissbrauch zu bescheinigen? Liegt man richtig, ist es unnötige Bloßstellung eines psychisch Schwächeren, liegt man falsch, setzt man sich selbst unnötigerweise ins Unrecht.

    • bloegi Says:

      Roderic schrieb:

      unnötige Bloßstellung eines psychisch Schwächeren

      Ihnen fehlen die Maßstäbe. Stüber ist – leider – nicht Insasse einer Trinkerheilanstalt. Er betätigt sich als Richter. Dreizehnmal mussten meine Verteidiger und ich quer durch Deutschland fahren. Jedesmal, wenn Stüber seine hysterischen Anfälle bekam, haben wir uns beleidigen lassen müssen. Falls Stüber noch zurechnungsfähig ist, hätte er sich längst in Behandlung begeben müssen. Falls er nicht mehr zurechnungsfähig ist, hätten Dienstaufsicht und KollegInnen eingreifen müssen. Stattdessen lässt die hessische Justiz eine aggressiv-demente Person als Richter auf die Öffentlichkeit los. Das muss aufhören.

  6. schweinestaat Says:

    Hallo, Dr. Brosa, ich habe gegen eine geistig behinderte Staatsanwältin und eine ebenso vom Rinderwahnsinn befallene Richterin einen Antrag auf Betreuung gestellt, weil solche Leute allgemein gefährlich sind. Ein Az. habe ich bekommen, aber mit den Akten wollen die […] nicht raus rücken.

  7. Rolf Schälike (@RolfSchaelike) Says:

    Nach meine Information ist in der Revision zu Gunsten von Brosa entschieden worden.

    Das Ganze geht zurück zum LG.

  8. R. Meier Says:

    Zitat des Herrn Schälike: „Das Ganze geht zurück zum LG.“

    Und dann wird am LG noch mehr Alkohol getrunken. Sicher trifft sich der Frosch und Obergorilla im Hinterzimmer. Der sogenannten juristischen Apotheke wird sich bedient an einer kleinen, unscheinbaren und gut-bedienbaren Minibar.

    Ich vermute in Hessen läuft derzeit ein Verschleierungskartell. Herr Brosa sollte das Urteil herunterschlucken und gewisse Grenzgangfans (Grenzgangnazis) können schön weiter ihre Willkür fahren. Herr Brosa lehnte ab, weil sich das ganz und gar jedem gesundem Verstand entzieht. Das monsterhafte ein Unschuldiger soll verklagt werden für die Fehler eines Staatsanwaltes.

    Die Zeiten des Lustspiels der zerbrochene Krug sind vorbei.

  9. Max Says:

    „Deutsche Richter sind eine wirkliche Katastrophe: Grauenvolle, stupide, dumme, rechthaberische, eitle Männer (Aussage der Fernsehjournalistin Gisela Marx in der WDR-Fernsehsendung „Kölner-Treff“ vom 27. August 2010).“

    • bloegi Says:

      Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind gering. Die meisten Richterinnen sind Dominas: Freude am Herrschen.

      Stüber und viele andere wären unter Garantie nicht Richter auf Lebenszeit geblieben, wenn man sie hätte abwählen können. Meine Petition zur Direktwahl der Bundesverfassungsrichter liegt jetzt im Petitionsausschuss des Bundestags.

    • R. Meier Says:

      Richter können günstig Wahlkampf für sich in ihrem Amtsgerichtsbezirk betreiben. Ein solider Internetauftritt ist erschwinglich.
      Die Petition würde ich unterstützen aufgrund Negativerfahrungen.

  10. Hans Berger Says:

    Es ist zwar kein GVP über das Netz erreichbar, aber aufgrund der Abzeichnung „“Dr. Stüber“ ohne den Zusatz „Richter am Landgericht“ handelt es sich hier wohl um einen unzulässigen Hilfsrichter (Richter auf Probe). Die im Rubrum erkennbare Bezeichnung „Vors. Richter am Landgericht Dr. Stüber“ ist keine Amtsbezeichnung, sondern die Tätigkeitsbeschreibung. Sollte es sich also bei Dr. Stüber tatsächlich um einen Hilfsrichter handeln, ist das Urteil ein Nicht-Urteil. Diesbzgl. „hilfsrichter+grundrechtepartei“ googlen.

    • bloegi Says:

      Es gibt zwei Dr.-Stüber-Richter in Hessen. Beide sind umstritten.

      1) Dr. Michael Stüber im Amtsgericht Friedberg
      http://www.vaeternotruf.de/amtsgericht-friedberg.htm

      2) Dr. Jürgen Stüber im Landgericht Frankfurt
      http://www.vaeternotruf.de/landgericht-frankfurt-main.htm

      Friedberg ist eigentlich ein Vorort von Frankfurt.

      Ausdrücke wie „Richter AM Amtsgericht“, „Richter AM Landgericht“ sind nicht nur falsch; denn haben die Stübers ihre Zelte dicht an den Gerichtsgebäuden aufgeschlagen? Sie sind sogar schädlich. Es gibt bei den Juristen viele geschwollene Ausdrücke, mit denen sie Eindruck schinden wollen. „Richter am …“ gehört dazu. Besonders übel ist der Ausdruck „Das Gericht hat …“, mit dem einerseits vorgetäuscht werden soll, die Richter verfügten über transpersonale Fähigkeiten, andererseits die Verantwortung für den schädlichen Schwachsinn, den die Richter von sich geben, ins Nirwana abgeleitet werden soll.

      • Hans Berger Says:

        Das mag sein, dennoch ist deshalb der GVP ungültig, das GR gem. Art. 101 GG auf den gesetzlichen Richter i.V.m. dem rechtlichen Gehört gem. 103 GG verletzt und das „Urteil“ nichtig bzw. ein Nicht-Urteil

  11. Beamtendumm Says:

    […] https://bloegi.wordpress.com/2013/01/06/alkohol/ […]

  12. nic.schooldyk Says:

    Da gibt’s doch die „cervesis-bambergensis“. Eine Studentenvereinigung, hier in Bamberg. googeln: „Landauer bei den Bamberger Bierburschen“……….

  13. mindamino Says:

    „…er habe seinerzeit das Posting, das auch von dem Zeugen … auf der Festplatte des Computers des Angeklagten sichergestellt wurde, eines Meineides in einem minderschweren Fall schuldig gemacht.“

    So wie ich das sehe hat der Dr. Albrecht das Posting in einem minderschweren Fall eines Meindeides schuldig gemacht.

    Das arme schuldig gemachte Posting. Aber ist derjenige nicht Böse, der ein Posting schuldig macht?

    @max
    „Deutsche Richter sind eine wirkliche Katastrophe: Grauenvolle,…“

    Falls wir es noch nicht kennen:
    http://blog.justizkacke.de/?page_id=74

    Man kann statt justizkacke auch justizfreund schreiben. Das liegt daran, dass gemäss vieler Menschen justizkacke nicht sachlich wäre aber justizfreund. Ich glaube Kacke beschreibt die dortigen Berichte sachlich korrekter wie Freund. Besonders Juristen haben entsprechende Sachlickkeitsprobleme.

    • bloegi Says:

      mindamino schrieb:

      So wie ich das sehe hat der Dr. Albrecht das Posting in einem minderschweren Fall eines Meindeides schuldig gemacht.

      Wenn man in Stübers Wisch S.6 oben nachschaut, muss das der „Dr. Richter Albrecht“ gewesen sein. Vielleicht hat Stüber den Richter Dr. Albrecht gemeint. Ein solcher Richter darf selbstverständlich das Posting eines Meineides schuldig machen.

      Justizkacke:

      „Kacke“ ist ein Wort humanistischer Bildung. „Kakos“ ist griechisch und bedeutet „der Schlechte“, „Kakä“ bedeutet „die Schlechte“ und „Kakon“ bedeutet „das Schlechte“. Beispiel:

      Hä Frieda kakä = die schlechte Frieda

  14. LeserIn Says:

    Das ist der Ausbund an Weisheit, dem die Niedersachsen viele Richterinnen und Richter auf teuren Staatsposten verdanken:

    Niedersachsens Justizminister blau am Steuer

    Nach BILD-Informationen wurde Busemann Dienstagabend gegen 23.15 Uhr von der Polizei auf der Geibelstraße in Hannover gestoppt. Busemann (Rechtsanwalt und Notar) saß selbst am Steuer der dunklen Dienstlimousine Audi A8. Er war auf dem Weg in seine Zweitwohnung in der Südstadt … Fest steht nur: Er muss der Polizei aufgefallen sein. Die Beamten stoppten den Minister, ließen ihn pusten. Ergebnis: nach BILD-Informationen knapp 0,9 Promille.

    Busemann blau am Steuer – dabei hat er im Dezember 2010 die 0,3-Promille-Grenze gefordert (statt 0,5 Promille).

    BILD 06.02.13

    Verglichen mit dem, was bei der hessischen Justiz üblich ist, sind 0,9 Promille lächerlich wenig.

  15. Richter Dr. Jürgen Stüber: Das Brabbeln eines Betrunkenen als Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main?, 13.08.2012 | Justizfreund Says:

    […] https://bloegi.wordpress.com/2013/01/06/alkohol/#comment-6865 […]

  16. Meineid-Mirko endgültig geplatzt « bloegi Says:

    […] Blöde Geschichten « Alkohol […]

  17. R. Meier Says:

    Die Droge Alkohol fängt mit dem Jura-Studium an und zieht sich durch das gesamte Studium. Das Studium und der Arbeitsplatz danach sind Treffpunkte für Alkoholiker.

    • R. Meier Says:

      Mehrere Tage hintereinander wure ich Zeuge, wie Jura-Studenten vor dem Lernen in der Zentralen Bibliothek für Recht erst alkoholisiert taumelnd zum Lernen nachmittags eintrafen. Ich durfte zuhören, wie sie sich erzählten diese Jura-Studenten: „Morgens war ich in der Kneipe bis 12 Uhr. Danach kam ich glich mit meiner Tasche hierher.“ Den gesamten Monat 200 Jura-Studenten mit akutester Alkoholsucht in dieser Bibliothek erlebt. Dies ist mein Augenzeugenbericht.

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