Protestantisches Gewissen fordert Folter

Bild der Pfarrerin Erika Eckardt, Marburg

[Dieses Bild von sich hat die Marburger Pfarrerin Erika Eckardt ins Internet legen lassen. Das hätte sie besser nicht getan. Denn nun kann die weltweite Öffentlichkeit den Mangel an Intelligenz sehen, an dem sie leidet.]

Erika Eckardt predigt in der MAZ. MAZ bedeutet „Mittelhessische Anzeigen-Zeitung“ und ist Einwickel-Papier für viel Reklame, die man, ob man will oder nicht, in den Briefkasten gezwängt bekommt. Außerdem findet man in der MAZ Anzeigen wie diese:

NOTGEILE STROHWITWE
fast tabulos

[…]

oder

NEU! Sara
Exot.Lutschfee * intim behaart * große OW 90 DD

[…]

und so weiter.

Dort also publiziert Pfarrerin Eckhardt. In ihrer MAZ-Predigt vom 31.10.2012 hat sie erklärt, dass ein Mensch, der protestantisch-ehrlich seinem Gewissen folgt, gelegentlich foltern muss. Und sie vergleicht einen törichten hessischen Polizeibeamten, der als „Folter-Daschner“ bekannt geworden ist, mit Martin Luther. Der Papst wird jubeln, sobald er von diesen Entgleisungen seiner Konkurrenz erfährt.

Die Vorgeschichte

Bild: Magnus Gäfgen allein mit Gott

[Magnus Gäfgen, jetzt (2012) Halbjurist und religiöser Buch-Autor]

Jura-Student Magnus Gäfgen wollte sich etwas gönnen, hatte dafür aber nicht genug Geld. Am 22.9.2002 lockte er Jakob, den 11-jährigen Sohn der in Frankfurt am Main sehr bekannten, sehr vermögenden und sehr beziehungsreichen Bankiersfamilie v.Metzler, in seine Wohnung, erstickte ihn dort und steckte die Leiche unter einen Bootssteg bei Schlüchtern. Obgleich Gäfgen nichts mehr zu verkaufen hatte, erpresste er Lösegeld von der Familie v.Metzler und bekam 1 Million Euros. Bei der Übergabe stellte sich Gäfgen dumm an. Die Polizei konnte ihn identifizieren und überwachen. Die Polizei erwartete, dass Gäfgen nun zu dem Jungen gehen und ihn freilassen oder zumindest füttern würde, um noch mehr Lösegeld erpressen zu können. Gäfgen aber spazierte ins Reisebüro und buchte einen großzügigen Erholungsurlaub. Jedem Menschen mit Verstand hätte da klar sein müssen, dass der Junge tot war. Immerhin hatte die Polizei, schlau wie sie ist, kapiert, dass Gäfgen Täter sein musste, da er das Lösegeld vereinnahmt hatte. Gäfgen wurde verhaftet.

Bild: Polizeivizepräsident Wolfgang Daschner

[Wolfgang Daschner, Volljurist und Träger des protestantischen Gewissens, hat nach Darstellung des Zweiten Deutschen Fernsehens O-Beine – eine Folge der Überlastung?]

Da der Ermordete nicht irgendein Türke, sondern ein v.Metzler war, leitete der Frankfurter Vize-Polizeipräsident Wolfgang Daschner die Ermittlungen. Man darf davon ausgehen, dass die Familie v.Metzler alle ihre Beziehungen nutzte, um den Sohn zurückzubekommen. Doch das leistete Daschner nicht. Überhaupt bekam er nichts heraus, was nicht ohnehin offensichtlich war. Schließlich beauftragte Daschner einen Untergebenen, den Kriminalhauptkommissar Ortwin Ennigkeit, dem Untersuchungshäftling Gäfgen Folter anzudrohen. Was Ennigkeit dem Gäfgen erzählte, wird im Handelsblatt vom 25.11.2004 so beschrieben:

Mit einem Hubschrauber sei bereits ein Spezialist im Anflug, der ihm [dem Gäfgen] ohne Spuren solche Schmerzen zufügen könne, wie er sie noch nie gespürt habe. Sein [Ennigkeits] Zeigefinger habe sich wie ein Rotor gedreht, dazu habe er die Geräusche nachgemacht und theatralisch am Horizont immer wieder nach dem angeblich schon nahenden Helikopter gesucht.

„Hier hilft dir keiner. Wir können alles mit dir machen“, soll der Beamte gesagt haben. Vor der Hubschraubergeschichte habe er noch damit gedroht, „zwei große, fette Neger“ in Gäfgens Zelle zu lassen, die ihn dann vergewaltigen würden.

Obwohl die Geschichte größtenteils von Gäfgen stammt, halte ich sie im Wesentlichen für wahr, weil Folter mitsamt der kolportierten Redensarten bei der hessischen Polizei üblich ist. Normalerweise ziehen die Beamten sogar andere Saiten auf als bei Gäfgen. Es wird nicht mit Folter gedroht; sie wird vollzogen. Auch das rassistische Ding mit den „großen, fetten Negern“ ist für die hessische Polizei zu typisch, um gelogen zu sein.

Folter ist also, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, bei der hessischen Polizei üblich. Außer dem Gefolterten stört das niemanden. Folter-Daschner machte aber die Dummheit seinen Befehl aufzuschreiben. Die Notiz gelangte, ebenfalls aus Schussligkeit, in die Ermittlungsakte, wo sie Gäfgens Verteidiger fand. Auch das hätte dem Daschner und dem Ennigkeit normalerweise keine Unannehmlichkeiten bereitet. Doch Gäfgens Verteidiger Hans Ulrich Endres legte hartnäckig Beschwerden beim Bundesverfassungsgericht und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein und er fand so starke Resonanz in der Öffentlichkeit, dass Daschner und Ennigkeit angeklagt und 2005 verurteilt wurden. Bestraft aber wurden sie nicht. Sie wurden verwarnt – mehr nicht.

Das ZDF hat neulich einen Film gezeigt, in dem Daschners Edelmut aufs Vorteilhafteste dargestellt wurde:

Es ist kurz nach 12, als der Held die Koffer packt. Ein letztes Mal läuft Wolfgang Daschner durch den Flur des Polizeipräsidiums. Er tut das mit dem o-beinigen Gang eines Mannes, der etwas zu lange in den Sonnenuntergang geritten ist, begleitet von herbstlicher Pianomusik.

Der pathetische Kitsch hat der Pfarrerin so sehr gefallen, dass sie die oben angekündigte MAZ-Predigt absonderte:

Allein mit dem Gewissen

Er wollte nicht mitschuldig sein am Tod eines Kindes. Er wollte es retten. […] Da drohte er ihm mit Folter. […] Ein Fernsehfilm über den „Fall Jakob von Metzler“ schilderte jüngst das Dilemma des früheren Polizeipräsidenten Wolfgang Daschner. In seiner Person rang der Staat mit dem Menschen Daschner um die Verantwortung. Für seine einsame Entscheidung musste er sich später vor Gericht verantworten. Seine Verurteilung hat viele empört.

Vor 500 Jahren stand ein kleiner Mönch in Worms vor dem Kaiser: Martin Luther. Er nahm sich die Freiheit, der ganzen versammelten Welt zu widersprechen. […] Und berief sich sich auf sein – an Gott gebundenes – Gewissen. […]

Auch Daschner nahm eine protestantische Freiheit in Anspruch: für sein Gewissen und gegen die Staatsräson. […] Dieser Staat musste Wolfgang Daschner verurteilen. Sein Gewissen wird ihm frei sprechen.

Herzlichst, Ihre Pfarrerin Erika Eckhardt, Marburg

Der Text ist so dümmlich falsch, dass es mir Übelkeit bereitet ihn zu korrigieren.

1) Wenn Daschner behauptet, er habe mit seinen Folterdrohungen „das Leben eines Kindes retten“ wollen, so ist es genau das, was die Juristen eine Schutzbehauptung nennen, d.h. es ist nicht wahr. Als Daschner mit Folter drohte, war längst klar, dass der v.Metzler-Sohn tot war. Es hat den Daschner nur gewurmt, dass er noch nicht wusste, wo Gäfgen die Leiche versteckt hatte.

2) Der Staat, d.h. die hessische Justiz, war äußerst unwillig auch nur das Geringste gegen Daschner und Ennigkeit zu unternehmen. Die Justiz folgte quasi gezwungen dem Druck der Öffentlichkeit und arbeitete hart daran, möglichst wenig auf den beiden Polizisten sitzen zu lassen. Daschner und Ennigkeit wurden nicht wegen Aussageerpressung angeklagt, sondern nur wegen Nötigung, was strafrechtlich einen riesigen Unterschied macht, und sie wurden, wie oben erklärt, nicht bestraft, sondern nur verwarnt.

3) Die fromme Gottesfrau vergisst, dass Frauen, die wie sie der männlichen Priesterschaft Konkurrenz machen wollten, früher Hexen genannt wurden. Die Hexen wurden gefoltert, bis sie die abscheulichsten Verbrechen gestanden, und auf Grund dieser Geständnisse – rechtsstaatlich – verbrannt. Allerdings: Nicht jede der hingerichteten Frauen war unschuldig. Manche dieser Frauen waren Fachkräfte in angewandter Chemie. Sie wussten, dass es tölpelhaft ist Personen mit Keulenschlägen ins ewige Leben zu befördern. Viel eleganter ist es, einem lästigen Gatten ein geeignetes Gewürz in Speise und Trank zu streuen und seine Seele so in die Hände Gottes zu legen.

Bild: Hexen-Verbrennung in Momberg (Hessen)

[2009: Die Freiwillige Feuerwehr von Momberg (Hessen) führt eine Hexen-Verbrennung vor. Der festliche Aufzug wurde vom katholischen Pfarrer angeführt.]

Es ist ganz einfach. Sogar PolizistInnen oder PfarrerInnen sollten es verstehen können:

Gefolterte Personen sagen das, was die Folterer hören wollen. Das kann – selten – die Wahrheit sein, nämlich dann, wenn die Folterer die Wahrheit schon kennen. Doch dann ist die Folter überflüssig. Meistens lügen die Gefolterten, damit die Folter aufhört. Folter ist somit nicht nur ein Verbrechen; sie ist sinnlos.

Dass eine Pfarrerin die Folter rechtfertigt, zeigt einmal mehr die intellektuelle Verelendung der christlichen Kirchen. Was ist an den christlichen Kirchen noch dran? Nichts! Sie erzählen alberne Wunderwippchen und ihre moralischen Ansprüche laufen nur auf Dummheit und Heuchelei hinaus. Die Vorstellung, Mörder Gäfgen, Folter-Daschner und Pfarrerin Eckhardt würden ewig leben, ist grauenhaft. Geradezu tröstlich ist, dass diese Personen sich bald in Moleküle auflösen werden und Mutter Natur demnächst hoffentlich etwas Besseres komponieren wird.

Ulrich Brosa

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37 Antworten to “Protestantisches Gewissen fordert Folter”

  1. Hessenhenker Says:

    Mein Gott, schon wieder auf die arme Polizei.
    Ist das etwa schon die Vorbereitung für die kommende Bürgermeisterwahl in Amnöneburg, da Plettenberg ja Landrat wird?

  2. Hessenhenker Says:

    Denn die Leut‘ wollen, daß Dr. Brosa gegen Anders Arendt antritt.
    Der war’s schon mal, und die Leut sagen sich: wer „A“ gewählt hat, kann auch „B“ wählen.

  3. maritzaschwarten Says:

    Da ist sie nicht allein! Richterin Ines Wölber, Vorstandmitglied der St. Nikolai Kirche in Hamburg, nutzte ihr Amt, um mich zu nötigen. Diese „christliche“ Frau zwang mich, in zwei Gerichtsverhandlungen anwesend zu sein, sonst hätte ich den Mahnprozess gegen den Chef von Mundo Hispanico wegen Versäumnis verloren. Diese Richterin wusste, dass mein damaliger Anwalt aus Oldenburg nicht nach Hamburg fahren würde, um mich zu vertreten. Ich musste zweimal von München nach Hamburg fliegen. Das erste Mal konnte ich beweisen, dass der Beklagte mein Honorar, 72 €, schuldete. Wölber hätte in Nullkommanichts, ohne Gerichtsverhandlungen den Mahnverfahren lösen können. Die Beweise für die Richtigkeit meiner Mahnklage waren in der Gerichtsakte (nicht lange, wie ich später feststellte), aber dieser „christlichen“ Person war es egal, mich und den Steuerzahler zu belasten. Sie wollte Macht ausüben. Obwohl ich ohne anwaltliche Vertretung dort war, konnte ich mich verteidigen, und diese Richterin gab zu, der Beklagte schuldet mir wirklich mein Honorar. Als ich mich weigerte, einen Vergleich zu akzeptieren, indem ich meine Gerichts- und Anwaltskosten, Flug und Aufenthalt selbst zahlen müsste, obwohl sogar im Protokoll der Gerichtsverhandlung feststeht, dass der Chef von Mundo Hispanico Schuldner ist, entschied sich Richterin Wölber für eine zweite Gerichtsverhandlung. Diese zweite Verhandlung in diesem MAHNVERFAHREN sollte dazu dienen, um Zeugen einzuladen, weil der Beklagte mich beschuldigte, ich hätte seinen Kunden abbeworben. Diese Zeugen könnten es angeblich bestätigen.
    Wieder ohne Anwalt, weil er das Mandat den Umständen entsprechend niederlegte, denn er wollte nicht nach Hamburg für einen Streitwert von 72 € hinfahren, musste ich nach Hamburg an dem Tag und ganz früh hinfliegen (Diese Richterin wollte mich sicherlich zwingen, den Fall aufzugeben, und einem Vergleich zu akzeptieren. Sie wusste, dass ich keinen Anwalt habe, aber ich war nicht bereit aufzugeben). An dem Tag und mitten in der Nacht bin ich zu meinem Sohn hingefahren, um von dort schneller im Flughafen zu kommen. Es war ein langer Tag! In der Gerichtsverhandlung waren keine Zeugen, aber der Beklagte war da und dürfte Belangloses reden, während ich nicht einmal 5 Minuten reden durfte. Ich war da für eine unbegründete Gerichtsverhandlung, ohne Anwalt, und durfte nicht reden. Richterin Wölber unterbrach mich sofort, wenn ich mich wegen der Anschuldigung der Gegenpartei verteidigen und etwas sagen wollte. Wahrscheinlich wollte sie nicht, dass der Protokollant erfährt, es gäbe keinen Grund für diese Gerichtsverhandlung. Richterin Wölber leugnete, es handele sich um ein Mahnverfahren.
    Ich lehnte diese „christliche“ Richterin durch ein Ablehnungsgesucht ab. Sie verfasste anscheinend die Ablehnung dieses Ablehnungsgesuches selbst, denn ihr Name steht als Verfasserin der Entscheidung. Diese „richterliche“ Entscheidung war, wie immer in fast allen richterlichen Dokumenten ununterschrieben (es hätte noch blöder ausgesehen, wenn sie selbst unterschreibt, dass man sie als Richterin nicht ablehnen darf). Jahre später, als ich eine Ansicht er Gerichtsakte per Anwalt erzwang, stellte ich fest, dass eine Kopie dieser „richterlichen“ Entscheidung von Richterin Bodemann nachträglich unterschrieben wurde. Diese Kopie habe ich nicht gesehen. Nachträgliche Veränderungen in richterlichen Dokumenten sind Manipulation und strafbar, natürlich für alle sterblichen Ottonormalverbraucher, aber nicht für Richter. Alle meine Ablehnungsgesuche und Beschweren gegen Ines Wölber wurden natürlich von den Kollegen abgelehnt, auch vom Landgericht. Wie ein Mahnverfahren mit einem Streitwert von 72 € im Landgericht landet, ist bis heute ein Rätsel. Von dort kam auch eine „richterliche“ Entscheidung gegen meine Ablehnungsgesuche, natürlich auch ohne Unterschrift. Wer weiß, wer diese „Entscheidung“ verfasst hat …..
    Als ich mich sogar beim damaligen Oberbürgermeister Ole von Beuss wendete, kam endlich Bewegung. Der Druck gegen diese Richterin kam von ganz oben. Trotz richterlicher „Pannen“ und mit dem Segen des Landgerichts durfte – und wollte auch unbedingt- Wölber entscheiden. Zwei Jahre nach einer Mahnklage mit einem Streitwert von 72 € verurteilte Wölber den Beklagten zu 107 € Zahlung an mich. Das deckte nicht einmal die Gerichtskosten.
    Ich beschwerte mich über Wölber beim Oberlandesgericht, beim Bundesgerichtshof, beim „Justiz“ministerium. Ich stellte eine Strafanzeige gegen sie bei der Staatsanwaltschaft Hamburg, auch bei der Oberstaatsanwaltschat, ohne Erfolg. Für alle „Justiz“ämter ist Alles, was diese Richterin und ihre Kollegen sich erlaubten in Ordnung. Manipulation von amtlichen Dokumenten (eine unvollständige Gerichtsakte, denn alles für sie Kompromittierende fehlt), Nötigung, Menschenrechtsverletzungen, Betrug und Lüge. Richter können sich alles erlauben. Sie bleiben fast immer unbestraft. Nur wenn sie Feinde in den eigenen Reihen haben, werden sie vielleicht bestraft.
    Das zeigt das Versagen der deutschen „Justiz“! Ein Richter kann sich alles erlauben. Er/sie wird immer geschützt und gedeckt. Die Bundesjustizministerin ließ mich zuletzt erfahren, so Etwas wie: „Für den Rechtsfrieden, akzeptieren Sie das Gesetz“. Ich frage mich, was für ein Gesetz?

  4. Roderic Says:

    Die Frage, verehrter Bloegi, ist nicht einmal, ob von einem Foto auf Wesen und Intelligenz eines Menschen geschlossen werden kann (was manchmal zutrifft, oft nicht); ebensowenig, ob sich induktiv von den geistigen/geistlichen Fähigkeiten eines oder mehrerer kirchlicher Angestellter auf den Zustand des Christentums oder aller Religion schließen läßt; oder, ob im Fall Gäfgen ein echtes moralisches Dilemma, ein vermeintliches oder ein vorgetäuschtes vorlag, noch, was von Gäfgen, dem „Folterer“ und dem Richter übrig bleibt, sondern: was bleibt von dem Kind übrig?

  5. R. Meier Says:

    Folter Pastoren und Pastorinnen kann man mit ihrer eigenen Bibel widerlegen.

  6. R. Meier Says:

    Den Text der Pastorin sollte man an oberste Stelle in der Evangelischen Kirche senden. Sie hätte nicht lange zu lachen. Von Metzler Junior mordete zwar, dennoch finde ich es abscheulich, wie eine Geistliche diesen Weg einschlägt. Mit liebe deinen Nächsten, wie du dich selbst lieben tust, hat das nichts mehr zu tun.

  7. Dr. Hans Penner Says:

    Kirchenaustritt

    Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten, den 13.11.2012

    an Frau Karin Göring-Eckardt, Vorsitzende der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland

    Sehr geehrte Frau Göring-Eckardt,

    Sie leiten die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland. Allerdings bin ich nicht davon überzeugt, daß Sie eine Christin sind, weil Sie die Liquidierung sozial unerwünschter ungeborener Kinder fordern. Folgt man der Ethik eines Dietrich Bonhoeffer, so handelt es sich bei diesen Tötungen um Mord.

    Ferner sind Sie Funktionärin einer Partei, die von einem Moslem geleitet wird. Wer den Islam kennt, weiß, daß dieser die Ausrottung des Christentums zum Ziel hat. Moslems töten jedes Jahr Zehntausende von Christen um ihres Glaubens willen.

    Sie sind Funktionärin einer Partei, welche die christlich-abendländische Werteordnung ablehnt. Siehe http://www.fachinfo.eu/oezdemir.pdf.

    Der Gott der Christen will Armut nicht. Ihre Partei verfolgt das Ziel der Desindustrialisierung Deutschlands und der Enteignung der Bürger mit der Folge der Verarmung.

    Christen sind der Gerechtigkeit verpflichtet. Sie fordern jedoch, daß Sozialhilfeempfänger die Solardächer wohlhabender Hausbesitzer finanzieren.

    Christen sind der Wahrheit verpflichtet. Sie jagen jedoch den Menschen eine irrationale Strahlen- und Klimaangst ein. Ihre Behauptung, Kernenergie sei eine Risikotechnologie,
    ist nicht wahr. Weltweit wird die preisgünstige Stromerzeugung durch Kernenergie ausgebaut. Sie wollen die staatliche Zwangsenteignung unserer sicheren Kernkraftwerke.

    Unter diesen Umständen halte ich die finanzielle Unterstützung der Evangelischen Kirche durch die Kirchensteuer für unmoralisch. Ich bemühe mich um eine Verbreitung dieses Schreibens (siehe http://www.fachinfo.eu/goering.pdf), was hoffentlich Kirchenaustritte bewirkt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hans Penner

    • Roderic Says:

      Zitat:

      Wer den Islam kennt, weiß, daß dieser die Ausrottung des Christentums zum Ziel hat.

      Das Christentum ging allerdings auch nicht zimperlich mit anderen um … Mal so über die letzten tausend Jahre gesehen. „Latein“amerikanische Hochkulturen z.B. verschwanden in Rekordzeit; Ausrotten war eher eine Spezialität rechtgläubiger Christen – ihr schlimmster Feind immer noch die lieben Mitchristen.

      Warum wollen Sie in der „Stunde der Not“ von der Fahne gehen? Das Amt von KGE (Präses) ruht und ihre Partei ist m.W. in der Opposition. Schließlich: Sie ist nur Spitzenkandidatin. Der Klamauk um die superdemokratische Urwahl bedeutet eigentlich nur, dass sie im Erfolgsfall Ministerin wird, was sie sowieso geworden wäre.

  8. R. Meier Says:

    Lieber Bloegi, ich bitte um Korrektur: Der von Metzler Junior wurde emordet. Der Täter zwar bestraft, aber unter Androhung von Folter.

  9. Bürgermeister Dr. Brosa? | Hessenhenker – der Galgenhumor-Blog Says:

    […] Gott, schon wieder auf die arme Polizei. Immerhin geht es nicht gegen die in Amöneburg am meisten verbreitete […]

  10. LeserIn Says:

    Eine Menge Details über den Fall Magnus Gäfgen:
    http://www.anstageslicht.de/index.php?M_STORY_ID=7&STORY_ID=1&UP_ID=1&NAVZU_ID=16

  11. MA pol D. Pavlovic Says:

    Wenn man ein wenig die Geschichte des Christentums kennt, wundert man sich nicht. Von der ersten Minute an war das Christentum eine grausame, sadistische Veranstaltung:

    Siehe:
    http://ysee.gr/html/de/lov.html

    Rolf Bergmeier: Teil 1 – Untergang der antiken Kultur

    http://www.heise.de/tp/artikel/36/36880/1.html
    http://www.heise.de/tp/foren/S-Den-interessantesten-Aspekt-laesst-Bergmeier-u

    Dr. Schmidt-Salomon: Leitkultur Humanismus und Aufklärung – Wie christlich sind unsere Werte?

    • Roderic Says:

      Nichts gegen Religionskritik. Schmidt-Salomon gehört zwar eher in die Abteilung Propaganda, aber an ihm kann man ganz gut die andere Seite der Medaille erkennen: Der Humanismusbegriff, den er a priori setzt und für den er kämpfen will (gegen den Islam?), löst sich letztlich genau so auf wie menschliche Existenz in bloegis „Moleküle“.

      Das Problem der Voraussetzung (Gott oder Gattung) wurde in den 40er Jahren des 19. Jhd. ausführlich diskutiert. Ein gewisser Max Stirner (Der Einzige und sein Eigenthum) trieb mit seiner Replik auf Feuerbach die Konsequenzen auf die Spitze. Man könnte mit Blick auf den Neoliberalismus sagen: Er hatte recht.

  12. Hessenhenker Says:

    Der Link zum Kommentar „Den interessantesten Aspekt läßt Bergmeier weg“ funktioniert nicht, wahrscheinlich zu lang.
    Ich versuchs mal mit Lücke drin:
    http://www.heise.de/tp/foren/S-Den-interessantesten-Aspekt-laesst-Bergmeier -unerwaehnt/forum-228110/msg-21807087/read/

    Mit der stetigen Missionierung versucht das Christentum nun Asien kaputt zu machen, indem aktive und für die Staaten wirkende Bevölkerungsgruppen mit dem Virus infiziert werden.
    Nebenbei schießt sie die dortigen stabilen Gesellschaften so auch für die andere monotheistische Religion sturmreif.

  13. bloegi Says:

    Ich kann mich für den Humanismus nicht begeistern.

    Der Mensch ist das Maß aller Dinge!

    Besser nicht. Sieben Milliarden hinterhältige und wichtigtuerische Affen.

    Ich wäre eher dafür die Tierrechte zu stärken. Das Folterverbot würde aus dem allgemeinen Verbot der Tierquälerei folgen.

    Ich bin aber auch nicht tierlieb. Ich bin materielieb und liebe zum Beispiel diesen total veralteten Computer, an dem ich jetzt sitze, leidenschaftlicher als gewisse Menschen, die hier die Gegend durch asoziales Verhalten verpesten. Ich werde ihn nicht wegschmeißen, solange er noch halbwegs brauchbar ist, und ihn reparieren, solange ich Ersatzteile bekomme.

  14. Hessenhenker Says:

    „Ich bin aber auch nicht tierlieb. Ich bin materielieb“

    Da gratuliere ich aber! Ein neues Wort, bis dahin noch unverwendet laut Google.

    Da oben auf dem Berg wütet die Pest?
    Bald komme ich auch noch dazu mit meinem der Rachsucht entsprungenen Kunstprojekt.

    • bloegi Says:

      Sie sollten sich ein anderes Pseudonym und Logo ausdenken. Galgen und sonstiges Kokettieren mit der Todesstrafe sind besonders hier alles andere als originell.

      Gerät man zu einem heimischen Haarschneider oder in eine heimische Gastwirtschaft, bekommt man zu hören: „DIE DEUTSCHEN“ und „DIE FREMDEN“ und „HEIMAT“ und „DIE AUSLÄNDER“, schließlich nicht endendes Gebrabbel, wer alles „an die Wand gestellt“ oder „aufgeknüpft“ werden soll. Es ist blöd, aber nicht ganz ungefährlich, weil hin und wieder einer dieser Kretins meint, er müsse das mit dem „an die Wand stellen“ oder „aufknüpfen“ ausprobieren.

      Ich finde es auch blöd seinen Youtube-Kanal „666freedom“ zu nennen. Auch der Satanismus ist im ländlichen Hessen nicht originell.

      • R. Meier Says:

        Niemand gehört aufgeknüpft. Die Kulte sind nicht verständlich. Was hat Thule und weiteres aus dem höchsten Norden im Tiefsten Süden Deutschlands verloren? Rein gar nichts. Alles Irrglauben von 9mal klugen Dummköpfen.

  15. Winfried Sobottka Says:

    Mal so ganz nebenbei: Mit Martin Luther aif eine Stufe gestellt zu werden, ist keineswegs ein Lob. Martin Luther hat nachweislich noch schlimmer gegen die Juden gehetzt, selbst als Goebbels es je getan hat, Martin Luther hat die Ermordung von Staatskritikern ebenso propagiert wie die Ermordung von Prostituierten u.ä., siehe:

    http://www.theologe.de/theologe3.htm

    Ansonsten muss ich sagen, dass ich mir kein Urteil darüber erlauben kann, ob DAschner noch meinte, der Junge sei wwomöglich noch zu retten, oder nicht.

    Sollte er es gemeint haben, dann würde ich mich außerstande sehen, ihn für sein Handeln zu verurteilen: Wer Gewalt oder die Drohung mit Gewalt auch in Notlagen ablehnt, der darf sich nicht wehren, wenn er geprügelt wird, der darf nicht einschreiten, wenn vor seinen Augen ein Unschuldiger zusammengetreten wird, und der muss auch den Artikel 20 (4) GG ablehnen.

    Sicherlich ist es so, dass man mit Folter von fast jedem jede gewünschte Aussage bekommen kann, Menschen wie Noor Inayat KKhan, die monatelang nackt in einer Gestapo-Zelle angekettet war und jeden Tag mehrmals durchgeprügelt wurde, dennoch niemanden verriet, sind sicherlich Ausnahmen. Aber im Falle Gäfgen ging es offenbar nicht darum, dass ihm ein Bekenntnis (mit dem Teufel im Bunde), sondern eine Information abverlangt wurde, von der feststand, dass er sie haben musste.

    • Roderic Says:

      Dann mach‘ ich in der Runde der „Humanisten“ den Advocatus angeli für den Hetzer: Luther – religiöser Eiferer -> religiöser Antijudaismus; Goebbels – völkischer Demagoge -> rassistischer Antisemitismus.

      Antijudaismus als Teil christlichen Erlösungsverständnisses. Es gab Ausnahmen; auch Humanisten, die nicht nur Phrasen (wie Dr. Schmidt-Salomon) droschen: z.B. Johannes Reuchlin. Berühmt durch den Konflikt mit einem konvertierten Juden und – Judenhetzer. http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Pfefferkorn

    • bloegi Says:

      Winfried Sobottka schrieb

      Wer Gewalt oder die Drohung mit Gewalt auch in Notlagen ablehnt, der darf sich nicht wehren, wenn er geprügelt wird, der darf nicht einschreiten, wenn vor seinen Augen ein Unschuldiger zusammengetreten wird, und der muss auch den Artikel 20 (4) GG ablehnen.

      Offenbar wissen Sie nicht, was Notwehr ist. Notwehr ist die Abwehr eines gegenwärtigen rechtswidrigen Angriffs, vgl. z.B. § 32 StGB. Zu einem Angriff war Gäfgen nicht mehr in der Lage, weil er in Untersuchungshaft gehalten wurde. Höchstens hätte ein „rechtfertigender Notstand“ vorliegen können, vgl. § 34 StGB. Der Notstand setzt eine gegenwärtige, nicht anders abwendbare Gefahr voraus. Ein solcher Notstand hätte vielleicht vorgelegen, wenn der junge v.Metzler noch gelebt und die Gefahr bestanden hätte, dass er verdurstet. Doch dass der Junge noch lebte, dafür sprach nichts. Im Gegenteil: Aus dem Verhalten Gäfgens war abzulesen, dass er den Jungen längst umgebracht hatte. Es trifft auch nicht zu, dass die „Gefahr nicht anders abwendbar“ gewesen wäre. Beim Daschner-Prozess traten Zeugen aus dem Polizeipräsidium auf, die versucht hatten Daschner von seinen Folter-Plänen abzubringen, indem sie ihm andere Mittel vorschlugen Gäfgen zum Reden zu bringen – z.B. die Konfrontation mit einflussreichen Bezugspersonen.

      Offenbar haben Sie, Winfried Sobottka, unsere Polizei noch nicht beim Vollzug des „vollen Programms“ erlebt. Sie würden sonst solchen Unfug nicht leichtfertig schreiben. Es ist wie bei den Befürwortern der Todesstrafe: Todesstrafe sei prima, wenn sie die Richtigen träfe, und in unserem Rechtsstaat sei dafür gesorgt, dass es nur die Richtigen treffen könne. Schließlich gelte bei uns „in dubio pro reo“ und blabla und blablabla.

      Die Lehren, die aus der Geschichte zu ziehen sind, sind überdeutlich und die Juristerei bei aller ihrer Trickserei ziemlich einfach. Warum können Sie das nicht lernen?

    • die-volkszeitung-de (@DieVolkszeitung) Says:

      Bloegi, strafrechtlich ist ein Unterlassen, dass zu einem strafrechtlich relevanten „Erfolg“ führt, einem aktiven Tun, das einen strafrechtlich relevanten „Erfolg“ herbeiführt, gleichzusetzen, siehe § 13 StGB. Insofern wäre die Notwehrkonstruktion keineswegs abwegig, und im Übrigen habe ich nicht mit dem Klopfen auf das StGB argumentiert. Der Vergleich mit den Befürwortern der Todesstrafe zieht übrigens auch nicht, denn die Androhung von Folter sollte ja wohl nicht zur Bestrafung dienen, sondern möglicherweise, wenn Daschner meinte, der Junge lebte noch, der Rettung eines Menschenlebens. Ich sehe nicht, dass von meinem Kommentar oben irgendetwas zurückzunehmen sei, was keineswegs heißt, dass ich Bullen, die definitiv ohne vorzeigbaren Grund prügeln, in Schutz zu nehmen gedenke. Ich selbst wurde schon von Bullen misshandelt, u.a. von Dortmunder Staatsschutzbullen, und so sahe ich anschließend aus:

      Und das war nicht das erste, sondern das zweite Mal.

      Winfried Sobottka

      • bloegi Says:

        Winfried Sobottka schrieb:

        denn die Androhung von Folter sollte ja wohl nicht zur Bestrafung dienen, sondern möglicherweise, wenn Daschner meinte, der Junge lebte noch, der Rettung eines Menschenlebens

        Erstens: Folter soll nie zur Bestrafung dienen, sondern angeblich immer zur Erlangung irgendwelcher unheimlich wichtiger Informationen.
        Zweitens: Notwehr kommt überhaupt nicht in Frage, sondern allenfalls Notstand. Nun lernen Sie es doch endlich!
        Drittens: Keinesfalls wäre es auf das angekommen, was Daschner meinte, sondern es hätte zumindest objektiv nachprüfbare Anhaltspunkte dafür geben müssen, dass der junge v.Metzler noch lebte.

        Ich habe objektiv nachprüfbare Anhaltspunkte, dass Sie Ihren Verstand nicht beisammen haben: Ihr falsches und unverantwortliches Geschreibsel von den „Bewusstseins erweiternden Drogen“:
        https://bloegi.wordpress.com/2009/04/06/christian-schaffer-hat-sich-umgebracht/#comment-6624

  16. R.Meier Says:

    Oh ein angelsächsischer Name: Winfried

    Sehr geehrter Herr Sobottka,

    nach Ihrer Darstellung darf man keine Notwehr machen … Notwehr muss aber sein.

  17. Radner Says:

    Apropos Notwehr:

    Auf seinem „Nationalsozialistischem Blog“ schreibt Winfried Sobottka wörtlich:

    „Ich erhebe meine Stimme dafür, im Falle des begründeten Verdachtes von Morden durch die SS-Satanisten […]

    Quelle: Googlesuche „Nationalsozialistischer Blog“

    Und an anderer Stelle geht er so richtig ran:

    „Wenn sie unsere Kinder morden, […]

    • bloegi Says:

      Ich habe versucht, die von „Radner“ beschriebenen Textstellen auf Internetseiten zu finden, als deren Besitzer Winfried Sobottka gelten kann. Ich habe sie dort nicht gefunden und sie deshalb in „Radners“ Kommentar größtenteils gelöscht.

      Sobottka ist als Besitzer von „freegermany.de“ bei der DENIC eingetragen. Ich habe Grund zu der Annahme, dass er ein Blog betreibt, dessen Name mit „belljangler“ anfängt. Dort steht viel geschrieben, was ich nicht unterstütze, sogar sehr schlecht finde, aber nicht das, was ihm „Radner“ zuschreibt.

      Außerdem gibt es viele Internet-Seiten, auf denen Sobottka schlecht gemacht wird. Als ein Beispiel für Sobottkas Verworfenheit wird eine Anklageschrift angeführt,

      bis

      die eher komisch wirkt. Was soll Sobottka gemacht haben? Angeblich hat er bedrohliche Faxe verschickt, dann bei einer Hausdurchsuchung, bei der er aus dem Fenster springen wollte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte geleistet. Schließlich wurden Hanf-Pflanzen in seiner Wohnung gefunden. Nehmen wir an, das sei alles wahr, so handelt es sich nichtsdestoweniger um so genannte Vergehen, die weit unter einem Mord zu bewerten sind; Sobottka hat Schwachsinn fabriziert, der glücklicherweise folgenlos geblieben ist.

      Meines Erachtens sind die Sobottka-Verlautbarungen typische Auswüchse von THC-Räuschen. THC ist eben doch nicht harmlos, wenn auch nicht so gefährlich wie Alkohol, weil es wie Alkohol den Bezug zur Wirklichkeit zerstört.

      • die-volkszeitung-de (@DieVolkszeitung) Says:

        Ich bin vom Vorwurf des Widerstandes gegen die Staatsgewalt freigesprochen worden, weil mehr als ein halbes Dutzend Polizisten sich in praktisch allem widersprochen haben, und ich habe auch nicht versucht, mich aus einem Fenster zu stürzen.

        Ich werde in Anbetracht dessen, was ich hier erlebe, allerdings zukünftig daraif verzichten, zu anderen Artikeln als zu diesem auf diesem Blog Stellung zu nehmen. Hier muss ich möglicherweise noch schreiben, um in eigener Sache Dinge klarzustellen.

  18. Radner Says:

    Hallo,

    was man nicht finden möchte, dass findet man manchmal nicht, obwohl Google da eigentlich unbestechlich ist.

    Morddrohungen gegen imaginäre „SS-Satanisten“:

    http://nationalsozialismus.freegermany.de/#post23

    […]

    Sobottka räumt ebenfalls ein, dass er früher Mordaufrufe fabriziert hat, im Netz und per Fax. Diese seien aber als „Werbegag“ gedacht gewesen, so argumentierte er später.

    […]

    Mordaufrufe sind nun einmal strafbar, und im Zusammenhang mit anderen Straftaten ist Sobottka mit einer zweijährigen Bewährungsstrafe glimpflich davongekommen.

    […]

    Die jungen Frauen waren Freundinnen des Mordopfers und haben zweifellos genug gelitten. Nun werden sie im Netz als „Satanistinnen“ und Mörderinnen betitelt, und zwar von einem vorbestraften Mann, der sich selbst als „wahren Nationalsozialisten“ bezeichnet.

    Ihrem Beitrag entnehme ich eine gewisse Sympathie für Sobottka, was Ihre anderen Internetbeiträge in gewissem Sinne unglaubwürdig erscheinen lässt.

    Gruß
    Radner

    • bloegi Says:

      „Radner“ schrieb:

      „Morddrohungen gegen imaginäre SS-Satanisten“

      Ich weiß nicht, wer der größere Spaßvogel ist, Sobottka oder Radner. Doch damit ist jetzt Schluss. Sie können sich woanders austoben. Leute, die nicht dicht sind, kommen oft genug vor. Dagegen sind Leute, die ihren Verstand einigermaßen beisammen haben, äußerst selten.

  19. R.Meier Says:

    Sehr geehrte Frau Pastorin Erika Eckardt,

    wenn Sie diesen Blog lesen, bitte antworten Sie. Wie meinten Sie das mit der Folter? Wie stehen Bibelkenner zur Folter? Wie oft kommt Folter in der Bibel vor und wer übt sie aus? Wie steht Jesus Christus zur Folter? Ist vergeben nicht besser als zu foltern? Warum machte Mr. Lynch Lynchjustiz und was trieb ihn an? Welche Kritik und Ärger bekam Mr. Lynch mit der Verfassung, als sein seine Eigenjustiz herauskam? Wie sollte man einen Deutschen folternden Polizeibeamten bestrafen, dem per Gesetz das Foltern verboten ist?

  20. LeserIn Says:

    Die Diakonie Himmelsthür ist evangelisch.

    In einer Behinderteneinrichtung der Diakonie im niedersächsischen Himmelsthür haben sich offenbar mehrere Bewohner für Geld oder Zigaretten prostituiert, um ihr knappes Taschengeld etwas aufzubessern. … Sollten sich die Fälle bewahrheiten, ginge es um den Straftatbestand des sexuellen Missbrauchs Widerstandsunfähiger, sagte Kripo-Chef Gerd Schomburg.

    Bewohner der Behinderteneinrichtung sollen dem Bericht zufolge von „schwarzen Zuhälterlimousinen“ abgeholt worden sein, die vor den Wohnanlagen in Sorsum vorfuhren und bis zu vier Frauen auf einmal mitnahmen.

    Auch mehrere Betreuer und ein heute 21-jähriger Mann, der vor rund zwei Jahren als Zivildienstleistender in der Einrichtung gearbeitet hat, wussten demnach von den Vorgängen. Der Ex-Zivi will sie auch mit eigenen Augen beobachtet haben.

    FOCUS 13.01.13

  21. bloegi Says:

    Für alle, die Folter und Todesstrafe irgendwie gut finden:

    Thomas Quick (alias Bergwall) war einmal Schwedens berühmtester Serienkiller. Mehr als 30 Menschen will er gefoltert, getötet, zerstückelt haben. Zeitungen, Radio, Fernsehen – alle berichteten über ihn, schwedische Journalisten tauften ihn den Kannibalen. Für acht Morde, begangen zwischen 1976 und 1988, wurde Thomas Quick verurteilt. Er hatte sie alle gestanden. […] Inzwischen ist er nicht mehr Schwedens berühmtester Serienkiller, sondern der Mann, um den sich einer der größten Justizskandale der jüngeren schwedischen Geschichte dreht.
    […]
    Schließlich nahm sich auch Hannes Råstam, ein anerkannter schwedischer Dokumentarfilmer, dem Fall an. Er besuchte Bergwall im Krankenhaus, berichtet „The Guardian“, er arbeitete sich durch 50.000 Seiten, Gerichtsdokumente, Therapienotizen, Polizeiverhöre. Sein Fazit: Es gab keine DNA-Spuren, keine Tatwaffen, keine Augenzeugen. Es gab nur die Aussagen von Bergwall, die er teilweise unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gemacht hat.

    Als Råstam den vermeintlichen Massenmörder mit seinen Rechercheergebnissen konfrontierte, sagte dieser: Er habe sich die ganze Geschichte ausgedacht. […] „Ich war eine einsame Person, als das Ganze losging“, sagte Bergwall im vergangenen Oktober dem „Guardian“. „Ich war an einem Ort mit gewaltsamen Kriminellen, und ich bemerkte, umso schlimmer und gewalttätiger das Verbrechen, umso mehr Interesse gibt es vom Personal.“

    Spiegel 02.02.13

    Alles, was Menschen daherreden, ist wenig wert: Geständnisse, Zeugenaussagen, leider auch die meisten Gutachten. Das Prinzip der unabhängigen Bestätigung, welches Naturwissenschaftler anwenden müssen, ist den Juristen unbekannt. Ergebnisse, die einer verkündet, müssen von anderen irgendwo sonst in Welt und möglichst mit anderen Methoden bestätigt werden, bevor man ihnen Realitätsbezug zubilligt.

  22. R. Meier Says:

    Ich hoffe der Blog hat etwas bewirkt.

  23. R. Meier Says:

    Folter oder unmittelbarer Zwang sind nicht korrekt. Ich selber versuchte mich über ide Person Gäfgen zu informieren. Leider sind viele Informationen mit den Bildern der Polizei überschwemmt.

    Hingegen die Berichte der staatlichen Sender waren die besten. ZDF der Fall Gäfgen und seine Folgen und einer der größten Kriminalfälle …

    Ich nehme Bezug auf diese Reportagen und Dokumentationen: Demnach wird Gäfgen von seinen Bekannten als Lügner bezeichnet , gewissenlos und kriminell. Das was man über viele Jura-Studenten sagen kann.

    Hier eine Darstellung des ZDFs

  24. R. Meier Says:

    Rückbliken auf Frau Eckhardts Rede. Die Rede ist ein Skandal und enttarnt eines: Die Ideologie des Tausendjährigen Reiches, einen Menschen zum Objekt zu erklären ist in Marburg-Biedenkopf ist fast jedem Kopf noch vorhanden.

    Sehr viele Menschen sind ab 1933 mit Hitlers Machtergreifung von einem Mensch und Individuum zum Objekt erklärt worden. Nach dieser Erklärung ließen sich die Objekte leicht von nazistischen Richtern zum Tode verurteilen.
    Die Gründung der BRD legte fest im GG fest, dass kein Mensch zu einem Objekt erklärt werden dürfe. Das schließt Täter mit ein. Deshalb ist Daschner und Ennigkeit verurteilt worden.

    Sowohl Daschner als auch Ennigkeit wussten um ihre Vergehen genau in jedem Moment bescheid, als sie Gäfgen ihre Drohung mit sehr politisch inkorrekten Äußerungen untermauerten. Die Afro-Afrikaner welche den Täter misbrauchen sollten, ist eine solche Ungeheuerlichkeit, dass man dafür ins Gefängnis gehöre.

    Frau Eckhardt wollten Sie Folterer, welche Personen zu Objekten erklären, gutheißen und fördern? Wissen Sie Frau Eckhardt, dass diese Äußerungen die höchste Verachtung zu Ihrer Person und protestantischen Gewissen verlangen, weil es Hitler Ideologie darstellt?

    Der richtig Weg wäre Frau Eckhardt revidiert ihre Rede und stellt im nächsten Gottesdienst die Falschheit dieser Gedanken dar, weil es ein gutheißen der Ideologie einen Menschen zum Objekt erklären zu keinem protestantischen noch katholischen Gewissen gehört.

    Damit stellte Frau Eckhardt ihre Position in der protestantischen Kirche in ein sehr schlechtes Licht.Se wäre zu entlassen und zu ersetzen.

    Elmshorner Pastoren schlackerten mit allen Ohren, als ich denen die Rede vorhielt.

  25. R. Meier Says:

    Bitte um diese Freischaltung:
    Rückblikend auf Frau Eckhardts Rede. Die Rede ist ein Skandal und enttarnt eines: Die Ideologie des Tausendjährigen Reiches, einen Menschen zum Objekt zu erklären ist in Marburg-Biedenkopf ist fast jedem Kopf noch vorhanden.

    Sehr viele Menschen sind ab 1933 mit Hitlers Machtergreifung von einem Mensch und Individuum zum Objekt erklärt worden. Nach dieser Erklärung ließen sich die Objekte leicht von nazistischen Richtern zum Tode verurteilen.
    Die Gründung der BRD legte fest im GG fest, dass kein Mensch zu einem Objekt erklärt werden dürfe. Das schließt Täter mit ein. Deshalb ist Daschner und Ennigkeit verurteilt worden.

    Sowohl Daschner als auch Ennigkeit wussten um ihre Vergehen genau in jedem Moment bescheid, als sie Gäfgen ihre Drohung mit sehr politisch inkorrekten Äußerungen untermauerten. Die Afro-Afrikaner welche den Täter missbrauchen sollten, ist eine solche Ungeheuerlichkeit, dass man dafür ins Gefängnis gehöre.

    Frau Eckhardt wollten Sie Folterer, welche Personen zu Objekten erklären, gutheißen und fördern? Wissen Sie Frau Eckhardt, dass diese Äußerungen die höchste Verachtung zu Ihrer Person und protestantischen Gewissen verlangen, weil es Hitler Ideologie darstellt, welche ihre Kirche ablehnt?

    Der richtig Weg wäre Frau Eckhardt revidiert ihre Rede und stellt im nächsten Gottesdienst die Falschheit dieser Gedanken dar, weil es ein gutheißen der Ideologie einen Menschen zum Objekt erklären zu keinem protestantischen noch katholischen Gewissen gehört.

    Damit stellte Frau Eckhardt ihre Position in der protestantischen Kirche in ein sehr schlechtes Licht.Se wäre zu entlassen und zu ersetzen.

    Elmshorner Pastoren schlackerten mit allen Ohren, als ich denen die Rede vorhielt.

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