Schlotter der Lügner

mit dem Latrinen-Gleichnis über das deutsche Beamtenrecht

Bild Staatsanwalt Stefan Schlotter

[Staatsanwalt Stefan Schlotter (links, mit Wampe, jetzt in Frankfurt a.M.) als Trainer des „Lauftreffs Landgericht Limburg“. Ausriss aus einer Publikation von limburg-limburg]

Wie Bello vor der geöffneten Chappi-Dose fletscht der Mann links seine Zähne. Er stellt sich vor, wie dick sein Bauch noch wird, sobald er alle Nährstoffe in Schnappweite verputzt hat. Der Zähnefletscher hat die Spekulationsbank JP Morgan Chase & Co. unterstützt und wurde – wie passend – Staatsanwalt in Bankfurt am Main. Er heißt Schlotter (Stefan Schlotter).

Bei den Großen Meineid-Festspielen in Frankfurt trat zuerst Oberstaatsanwalt Loer (Michael Loer) als Vertreter der Anklage auf.

Bild: Oberstaatsanwalt Michael Loer

Auch in Loers Gegenwart wagte man nicht einen Finger zu strecken aus Angst, dass Loer hineinbeißen könnte. Fein war Loer nicht. Er beantragte ein Bußgeld von 300 Euro gegen den Zeugen Dr.Albrecht, als der am 1.2.2012 nicht erschienen war, und ein paar Minuten später erklärte er, dass er auf Albrecht als Zeugen verzichten könne.

Albrecht war entscheidend wichtig. Denn der 2.Ss des Oberlandesgerichts Frankfurt a.M. hatte das Urteil des Landgerichts Marburg aufgehoben, weil das Landgericht Marburg einen Beweisantrag des Staatsanwalts Franosch abgewiesen hatte. In diesem Beweisantrag behauptete Franosch, ich hätte gelogen, weil nicht Albrecht, sondern ich selbst herausgefunden hätte, wer hinter dem „Ortsdiener Fritz“ steckt, und eine Strafverschärfung gefordert. Am 9.2.2012 erschien Albrecht in Frankfurt und bestätigte, dass in der Tat er den „Ortsdiener Fritz“ identifiziert hatte. Franoschs Beweisantrag erwies sich als verleumderisch. Die Staatsanwaltschaft zog ihre Berufung zurück.

Franosch hatte seinem Beweisantrag einige E-Mails beigelegt, die ihm in rechtswidriger Weise der Staatsanwalt Zmyj-Köbel beschafft hatte. Indes lieferten diese E-Mails, wenn man sie sorgfältig las, keine andere Information als die, welche Albrecht am 9.2.2012 gab.

Unmittelbar nach Albrechts Zeugenaussage meldete Loer sich krank und zwar so sehr, dass er nie wieder bei den Meineid-Festspielen auftauchte. Man kann das als Nebenwirkung einer kleinen Intelligenz auffassen. Bei den Meineid-Festspielen geht es darum, dass die Staatsanwaltschaft Marburg, allen voran die Staatsanwälte Franosch und Jörg, die Bestrafung eines Neonazis vereitelten; mit der Strafvereitelung war es ihnen nicht genug; obendrein haben sie mir, den dieser Neonazi attackierte, mit gigantischem Aufwand einen Meineid aufgehängt. Loer dürfte das spätestens nach dem Scheitern von Franoschs Beweisantrag verstanden haben und wollte sich nicht hineinziehen lassen. Wer möchte gern als Helfershelfer eines Neonazis verewigt werden, noch dazu eines besonders schäbigen?

Ich liebe Intelligenz, selbst wenn sie ganz klein ist, und unabhängig davon, ob sie womöglich bei Staatsanwälten auftritt. Meine relativ gute Meinung über Loer verstärkte allerdings sehr der Vergleich mit Loers Nachfolger, einem Staatsanwalt namens Stefan Schlotter.

Sogar für einen Staatsanwalt ist Schlotter ungewöhnlich unterbelichtet

Schlotter dürfte sein Jura-Studium noch nicht lang hinter sich haben. Doch gelernt hat er dort nichts.

Die Staatsanwaltschaft ist nicht Partei im Strafprozess. […] Die Staatsanwaltschaft hat während des ganzen Verfahrens Belastung und Entlastung des Beschuldigten gleichermaßen zu berücksichtigen.[1]

Wenn es nach der Strafprozessordnung gegangen wäre, hätte Schlotter mein bester Verteidiger sein müssen. Stattdessen hat er, um die Wahrheit zu unterdrücken, alle Beweisanträge der Verteidigung madig gemacht.[2] Schlotter mümmelte gebetsmühlenartig:

Es kommt nicht darauf an, was irgendwelche Staatsanwälte gesagt oder getan haben.

Schlotters Kollegen werden dem Schlotter für diesen dussligen Spruch danken.

Es war ständig zu merken: Dem Staatsanwalt Schlotter fehlt grundlegendes juristisches Wissen. So schrieb er in der Begründung seines Beweisantrags:

Die Schriftstücke 1. bis 10. zeichnen nach, wie sicher sich der Angeklagte war, dass Christoph Aschenbach die „kleine Amöneburger Geschichte“ verfasst hatte.

Gegenstand des Meineid-Vorwurfes ist eine bestimmte Kenntnis von Tat und Täter, die ich vor dem 15.7.2003 angeblich hatte oder eben nicht. Für die Kenntnis von Tat und Täter nach § 77b StGB ist es jedoch grundsätzlich bedeutungslos, ob einer „sich sicher ist“. Er kann noch so sehr mit Fäusten auf seiner Brust trommeln und brüllen: Ich weiß, ich weiß es aber! und hat doch keine Kenntnis im Sinn des Gesetzes. „Kenntnis“ hat einer erst, wenn er für seine Behauptungen gerichtsfeste Beweise vorlegen kann. Das ist feststehende Rechtssprechung, seitdem es das Gesetz gibt, und steht in jedem Strafrechtskommentar.

Schlotter lügt

Warum wird einer Staatsanwalt? Weil er seiner angeborenen Neigung zum Lügen frönen möchte.[3] Staatsanwalt Stefan Schlotter macht da keine Ausnahme. Als einzige eigene Leistung reichte Schlotter am 1.6.2012 einen Beweisantrag ein, den er als Doktorarbeit einer juristischen Fakultät hätte vorlegen sollen.

(Klicken Sie auf dem Kleinschriftigen, wenn Sie Schlotters Beweisantrag komplett lesen wollen!)

Summa cum laude wäre dem Schlotter sicher gewesen. Denn diese Doktorarbeit hat Schlotter zu 80% abgeschrieben (von Franosch), ohne den Autor des Originals zu nennen. Schlotter hat einfach die E-Mail-Liste von Franoschs gescheitertem Beweisantrag abgekupfert. Das Bisschen, was Schlotter selbst dazugetan hat, ist falsch, sogar völlig daneben. Zum Beispiel:

  1. Die E-Mail, die Schlotter als Nr.5 anführt:

    5. Email des Angeklagten an Dr.Albrecht u.a. vom 19.12.2002 IV,739

    gibt es nicht und hat es nie gegeben.

  2. Schlotters Nr.12

    12.Strafanzeige des Angeklagten vom 13.03.2003 II,265

    hat mit dem Meineid-Verfahren absolut nichts zu tun. Beweisbar ist damit nur: Ich habe dem hessischen Justizminister schon 2003 unter die Nase gerieben, dass er einen Neonazi-Schutzverein befehligt.

  3. Dass Aschenbach seine Verleumdungen als „Ortsdiener Fritz“ auf „www.beschwerdezentrum.net“ abgesetzt hat, wie es Schlotter im Kopf seines Beweisantrags behauptet, ist falsch. Es war auch nicht „www.beschwerdezentrum.de“, „www.beschwerdezentrum.org“ oder dergleichen.

Wahrscheinlich hat Schlotter seine Doktorarbeit gekrakelt, als er auf einem Klobecken hockte und nur daran dachte, was er als nächstes isst. Wenn Schlotter sein Machwerk benutzt hätte, um sich die Gesäßfalte zu wischen, wäre dagegen nichts einzuwenden. Schlotter aber reichte seinen plagiierten Schmarren bei Gericht ein, um mich eines Verbrechens zu überführen. Wer einem anderen einen Meineid anhängen will, sollte bei sich selbst wenigstens ein wenig auf Wahrheit achten.

Schlotter diffamiert

Lügen ist Staatsanwalts tägliches Geschäft. Richtig warm ums Herz wird ihm erst, wenn er jemanden zu Unrecht beschuldigen kann. Sein Herz pocht um so freudiger, je hinterhältiger er täuscht. Auch darin folgt Stefan Schlotter seinem Vorbild Rainer Franosch. Schlotter tut das, indem er erstens die Nr.1 präsentiert:

1. Email des Angeklagten an div.Empfänger vom 16.12.2002 IV, 733f.

Darin habe ich geschrieben:

Der Mann, der mir die Droh-Mails („Nie wieder werden Sie unsere Justiz beleidigen“) geschickt hatte, ist jetzt eindeutig bekannt. Es handelt sich um einen gewissen Christoph Aschenbach.

Zweitens präsentiert Schlotter die Nr.4:

4. Handschriftliche Mitteilung Achenbachs vom 8.12.2002 IV,738 [4]

„Na wunderbar!“, rufen da die scharfsinnigen Juristen.[5] „Jetzt haben wir alles beisammen: Dieser Brosa hat per E-Mail gestanden (Nr.1), dass er frühzeitig von der Tat und der Täterschaft Aschenbachs wusste, und er hatte dafür einen gerichtsfesten Beweis, nämlich Aschenbachs Entschuldigungsschreiben (Nr.4), welches als Geständnis zu werten ist. Damit hatte Brosa Kenntnis von Tat und Täter!“

Das ist eine Täuschung, weil Aschenbach nur eine Morddrohung gestanden hat. Die hatte er als „Fantomas“ verschickt. Alles andere, auch die Verleumdungen in diversen Foren, besonders die als „Ortsdiener Fritz“ hat er nie zugegeben, sie sogar noch 2006 geleugnet. Und in dem ganzen Meineid-Verfahren geht es nur um den „Ortsdiener Fritz“.

Franosch hat dieselbe verleumderische Trickserei schon in seinem Beweisantrag vom 22.8.2008 ausprobiert und ist beim Landgericht Marburg (Dr.Wolf) damit abgeblitzt. Dass Franoschs Schüler Schlotter es noch einmal versucht, muss Konsequenzen für ihn haben.

Das Latrinen-Gleichnis

Für die Bestallung des hessischen Justizpersonals – dumm, faul, schlampig, verlogen, niederträchtig und dem Rechtsextremismus zugewandt – ist der hessische Justizminister verantwortlich. Und wirklich: Bei der Besichtigung der Justizminister glaubt man in Graf Draculas Ahnen-Galerie geraten zu sein.

Bild: Christean Wagner

Dieses Produkt der Philipps-Universität Marburg heißt Dr.Christean Wagner. Er war von 1999 bis 2005 Justizminister. Wagner (CDU) boostete seine politische Karriere mit Stimmungsmache gegen Ausländer und forderte elektronische Fußfesseln für Langzeit-Arbeitslose. Der extrem rechte Rechtsbeuger Rainer Franosch wurde unter ihm Staatsanwalt. Wenn der hessische Verfassungsschutz wirklich Rechtsextreme beobachtete, müsste er C.Wagner beobachten.

Bild: Jürgen Banzer

Jürgen Banzer (CDU) war von 2005 bis 2009 Justizminister. Er machte den in Thüringen verkrachten NSU-Oberstaatsanwalt Arndt Peter Koeppen (CDU) zum Leitenden Oberstaatsanwalt in Marburg. Koeppen seinerseits förderte die Karriere der Staatsanwälte Rainer Franosch und Philipp Zmyj-Köbel (CDU).

Bild: Jörg-Uwe Hahn

Jörg-Uwe Hahn (FDP) wurde bekannt als Dschingis-Hahn, nachdem er auf angeblicher Dienstreise in die Mongolei geflogen war und zwar zu einem Volksfest, als dort „vergorene Stutenmilch und Yak-Milchschnaps in Strömen flossen“ und „mit Schafsknochen gemurmelt wurde“. Hahn ist seit 2009 Justizminister. Er bekam Ärger mit dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, weil er Strafgefangenen nicht einmal Unterhosen aus Papier gönnen wollte, und ernannte die Grundrechtsverletzer Franosch und Zmyj-Köbel (CDU) zu Oberstaatsanwälten.

Die Justizminister waren immer sehr unbeliebt, was bei den Verhältnissen in der hessischen Justiz nicht erstaunlich ist. Sie behielten ihren Posten nicht lange. Auch Jörg-Uwe Hahn wird 2013 im politischen Nirvana verwehen, außer wenn ihn die Dämlichkeit der hessischen SPD rettet. Insofern hat die Demokratie gut funktioniert. Die Frage ist nur, warum der Austausch der Justizminister die Qualität der Justiz nicht bessert. Einer der wichtigen Gründe ist das deutsche Beamtenrecht. Was dieses Beamtenrecht bewirkt, erklärt das Latrinen-Gleichnis:

Nach einem Bomben-Angriff besichtigen Oberst und Regimentskaplan die Regimentslatrine. Volltreffer! Die Gegend ist braun bekleckert. „Die Seelen unserer Helden“, sagt der Geistliche, „frohlocken schon beim Himmlischen Vater, während ihre Hinterlassenschaften noch unter uns weilen.“

So ist es auch mit den Justizministern. Sie werden zügig ins politische Jenseits befördert. Aber ihre Hinterlassenschaften – und seien sie noch so übel – dürfen wegen des Beamtenrechts bis zur Pensionierung der Allgemeinheit schaden.

Ulrich Brosa


[1] Meyer-Goßner: Strafprozessordnung mit GVG und Nebengesetzen, 46.Aufl.2003, GVG Vor § 141 3).

[2] Vorgeworfen wurde mir, ich sei meineidig geworden, weil ich der Staatsanwaltschaft Marburg etwas verschwiegen hätte. Die Beweisanträge der Verteidigung präsentierten Beweise, dass Dr.Albrecht und ich gemeinsam den Staatsanwälten alles mitgeteilt hatten, was wir herausgefunden hatten, und zwar zügig. Das widerlegt den Vorwurf.

[3] Richter sein eröffnet in diesem Feld allerdings Möglichkeiten weit höherer Art. Darum erstreben die meisten Staatsanwälte auf die Dauer das Richteramt.

[4] Dass Schlotter sich nicht einmal die Mühe macht Namen richtig zu schreiben, versteht sich von selbst.

[5] Alle Juristen halten sich für scharfsinnig.

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14 Antworten to “Schlotter der Lügner”

  1. R. Meier Says:

    Hallo Bloegi,

    ich möchte die rechtswidrige Beschaffung der E-Mail-Inhalte verstehen.

    Wie beschuf der Staatsanwalt Zmyj-Köbel die E-Mail-Inhalte? Was war an den Beschaffungen rechtswidrig? Unter welchen Umständen hätte Herr Zmyj-Köbel die Inhalte beschaffen dürfen? Lagen diese Umstände je vor, um die E-Mail-Inhalte legitim zu beschaffen?

    Dieser Meineid-Prozess ist in einem „Raum der Willkür“ gepflegt worden. Ein Freund ist Jurist. Er schiebt einen „Gehwagen“ und ist mit einer Behinderung versehen, jedoch ein Ass in Jura. Er erklärte und erläuterte mir, dass dieser Meineid-Prozess nie hätte stattfinden dürfen, weil kein Gesetz dies als Straftat betrachtet. „Alex“ ist der gleiche Eindruck entstanden: Meiden Sie die den Rechtsraum der Staatsanwaltschaft Marburg. Dies stellt ebenfalls die juristische Ausbildungsstätte Universität Marburg heftigst in Frage.

    • bloegi Says:

      R.Meier schrieb:

      ich möchte die rechtswidrige Beschaffung der E-Mail-Inhalte verstehen.

      Der Oberstaatsanwalt Willanzheimer zettelte 2006 ein Strafverfahren gegen mich an wegen angeblichen Verstoßes gegen das Bundesdatenschutzgesetz. Angeblicher Geschädigter des angeblichen Verstoßes war übrigens auch ein Neonazi. Das Verfahren wurde von den Staatsanwälten Franosch und Zmyj-Köbel übernommen. Sie beantragten beim Amtsgericht Kirchhain eine Hausdurchsuchung bei mir. Amtsgerichtsdirektor Laudi genehmigte sie. Die Hausdurchsuchung fand am 4.1.2007 statt. Dabei wurden alle meine Computer entwendet und ich von den vier Beamten der OPE (Operative Einheit) der Polizeidirektion Marburg niedergeschlagen, verletzt und verschleppt. Dass die „Maßnahme“ der Polizeibeamten rechtswidrig war, steht seit langem fest. http://www.althand.de/hoellteufel.html . Vor einigen Monaten hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und im Anschluss daran das Oberlandesgericht Ffm zugegeben, dass das von Willanzheimer angezettelte Verfahren „von vornherein“ grundrechtswidrig war.

      Aus den beschlagnahmten Computern zog ein Polizeibeamter namens Griga 2007 meine E-Mails. Franosch versuchte daraus Honig seiner Art zu saugen und fabrizierte seinen Beweisantrag vom 22.8.2008, der verleumderisch war und fehlschlug.

      Das ist in Hessen so: Neonazis, Polizei und Justiz machen gemeinsam Terror. Man muss sehr großes Glück haben, um an einzelne StaatsanwältInnen oder RichterInnen zu kommen, die sich daran nicht beteiligen.

      • R. Meier Says:

        Der Inhalt ist klar. Die rechtswidrig beschafften privaten Briefe werden weiter verwendet, obohl zugegeben ist die Beschaffung war rechtswidrig, somit die weitere Verwendung verboten und Löschung müsste erfolgen.

      • Tilman Says:

        die Beschaffung war rechtswidrig, somit die weitere Verwendung verboten und Löschung müsste erfolgen.

        Leider gilt die „fruit of the poisonous tree“ Rechtsprechung nur in amerikanischen Filmen. In Deutschland dürfen „Funde“ aus rechtswidrigen Durchsuchungen fast immer verwendet werden.

      • bloegi Says:

        Tilman schrieb:

        Leider gilt die “fruit of the poisonous tree” Rechtsprechung nur in amerikanischen Filmen. In Deutschland dürfen “Funde” aus rechtswidrigen Durchsuchungen fast immer verwendet werden.

        Eigentlich nicht. Nur haben in Deutschland Reichsgericht und Bundesgerichtshof die Bedingung erhoben, dass der Betroffene Widerspruch einlegen muss/soll.

        http://www.ja-aktuell.de/cms/website.php?id=/de/studium_referendariat/klausuren-lernbeitraege/widerspruchsl

        Das habe ich vorsorglich gemacht, wenn auch nur aus rechtlichen Gründen. Denn in den E-Mails steht nichts drin, was gegen mich spräche.

      • R. Meier Says:

        Genau das Widersprechen gefällt mir nicht. Das muss automatisch alles gelöscht werden.

        Okay, ich bin heute noch mehr für den Robo-Staatsanwalt und Roborichter auf Java-Basis. Damit kann es auf jedem PC implementiert werden, schön plattformunabhängig.

  2. Roderic Says:

    Interessantes Foto ganz oben, Bloegi, aber ist es echt oder Photoshop-Fake? Herr Schlotter wirkt ein bisschen hineinmontiert wie Forest Gump, der sich auch auf allerlei Fotos schmuggelte. Dass S. eigentlich nicht zur Läufergruppe gehört, sieht man am T-Shirt. Während alle anderen in die Kamera lächeln, blickt S. lüstern zur Blondine in der Mitte hinüber (mittlere Reihe, 2. von rechts). Natürlich hat er bei ihr keine Chance als kleiner Staatsanwalt.

    Im Ernst: Der Beitrag sehr gut; schockierend, was sich da abgespielt hat.

    • bloegi Says:

      Roderic schrieb:

      Interessantes Foto ganz oben, Bloegi, aber ist es echt oder Photoshop-Fake?

      Wenn es ein Photoshop-Fake ist, ist der nicht von mir. Ich habe dieses Bild nicht in meinen Artikel kopiert und so, wie Sie es sehen, bekommen Sie es nicht von mir. Es gibt immer noch viele Leute, die nicht verstanden haben, wie das Internet funktioniert.

      In der Begleitpublikation zum Bild
      http://www.limburg-limburg.de/index.php?go=news&id=1338&seite=95
      (Auf „mehr…“ klicken. Dahinter steckt ein Javascript.)
      wird Schlotter namentlich erwähnt:

      Der im Jahr 2003 gegründete Lauftreff nahm am Mittwoch zum siebten Mal am J.P. Morgan Corporate Challenge Lauf in Frankfurt am Main teil. […]
      Bildtext
      Der „Lauftreff Landgericht Limburg“, vor dem Start nach Frankfurt.
      Stehend, von links: Stefan Schlotter […]

  3. LeserIn Says:

    Die hessischen Landtagswahlen nahen. Volker Bouffier hält es wieder einmal für opportun an der rechten Kante Stimmen zu angeln:

    „Tag der Heimat“
    Bouffier für Gedenktag der Vertriebenen

    Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat sich für einen nationalen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung ausgesprochen. Es stellt sich damit hinter eine Forderung von Vertriebenenpräsidentin Erika Steinbach.

    hr-online 09.09.12

    Steinbach ist Mitglied der hessischen CDU und sitzt für Frankfurt a.M. Wahlbezirk III im Bundestag. Steinbach ist im „Reichsgau Danzig-Westpreußen“ geboren, kurz nachdem ihre reichsdeutschen Eltern in den von den slavischen Untermenschen befreiten Osten gezogen waren. Die NS-Wehrmacht und mehr noch der SD hatten sich nicht Mühe gemacht die Untermenschen zu vertreiben, sondern ermordeten sie millionenfach. Die Wörter „Heimat“ und „nationaler Gedenktag“ sind deshalb besonders ekelhaft.

    • Wolle Says:

      Die Eltern Steinbachs sind da nicht hingezogen. Sie waren ganz schlicht Angehörige der Besatzungstruppen, er Feldwebel der Luftwaffe, sie Luftwaffenhelferin. Steinbach ist jedenfalls keine Vertriebene.

  4. LeserIn Says:

    In dem Video, das auf der Internet-Seite

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/joerg-und-miriam-kachelmann-stellen-buch-in-frankfurt-vor-a-860985.html

    gezeigt wird, bezichtigt Jörg Kachelmann einen deutschen Staatsanwalt der Lüge. O wie schlimm! Es wäre weitaus überraschender, wenn Kachelmann einen Staatsanwalt benennen könnte, der nicht lügt.

  5. LeserIn Says:

    Auch Sabine Leutheusser-Schnarrenberg wird längst beim Himmlischen Vater frohlocken, während ihre Hinterlassenschaften noch unter uns weilen.

    Im Bundesjustizministerium ist offenbar die Aktion Abendsonne angelaufen. FDP-Amtschefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger besetzt nach SPIEGEL-Informationen zehn Monate vor der Bundestagswahl mehrere hochdotierte Posten mit Beamten, die zum liberalen Freundeskreis der Behörde zählen.
    Neuer Chef der prestigeträchtigen Verfassungsabteilung wird der bisherige Büroleiter der Ministerin. Für ihn rückt ein früherer Fraktionsreferent der FDP nach, der damit relativ kurz nach seiner Verbeamtung zum Unterabteilungsleiter aufsteigt. Zugleich erwägt Leutheusser-Schnarrenberger, den Leitungsbereich des Ministeriums auszubauen. So könnte die Stabsstelle EU-Koordination zur Unterabteilung aufgewertet und der bisherige Leiter, ebenfalls ein Mitglied des FDP-Freundeskreises, entsprechend befördert werden. Ein Sprecher des Bundesjustizministeriums bestätigte gegenüber dem SPIEGEL die Personalien, wies den Vorwurf von Parteibuch-Beförderungen aber zurück.

    SPIEGEL 03.12.12

  6. Alkohol « bloegi Says:

    […] Schlotter der Lügner […]

  7. LeserIn Says:

    Staatsanwalt Stefan Schlotter, das Psycho-Gutachten und die dauerhafte Einweisung

    Der Mann, der voriges Jahr im Oberurseler Rathaus mit einem Messer auf eine Mitarbeiterin losgegangen war, soll dauerhaft in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen werden. … Staatsanwalt Schlotter machte sich die Argumentation des Psychiaters zu eigen und hielt eine Einweisung deshalb für dringend erforderlich.

    Frankfurter Neue Presse 29.09.12

    Ganz frisch ist diese Referenz jedoch nicht. War Schlotter 2013 an keinem aufregenden Prozess beteiligt?

    Was für eine Überraschung: In Frankfurt a.M. gibt es zudem einen Rechtsanwalt Stefan Schlotter.
    http://www.mcadvo.de/DE/de/rechtsanwalt_frankfurt/130_1124662db_Stefan_Schlotter_60325_Frankfurt_am_Main.html

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