Wer sich in Marburg wohl fühlt

Sig-Rune in Marburg

[Eindeutige Nazi-Symbolik wird in Marburg an allen Ecken und Enden vorgeführt. Hier die Sig-Rune in Marburgs Mitte. Wen stört das? Die so genannten Marburger Antifaschisten jedenfalls nicht. Die fortschrittlichen GRÜNEN? Fehlanzeige! Den Staatsschutz bei Polizei und Staatsanwaltschaft sowieso nicht. Klicken Sie auf dem Bild, wenn sie es groß sehen wollen.]

Wer an Verhältnisse in Städten wie Gießen, Frankfurt, Köln, Hamburg und Berlin gewohnt ist, kneift sich in Marburg permanent in den Arm, weil er glaubt in einem Gruselfilm gelandet zu sein. Die Verhältnisse in Marburg werden in wesentlichen Zügen leider richtig ausgerechnet von einem Neonazi beschrieben.

baldisessoweit // Aug 24, 2010 at 11:02

@G.Feder:

Jede westdeutsche Stadt muss mittlerweile als Dreckloch bezeichnet werden, aber objektiv betrachtet hat Marburg im Vergleich zu den anderen Städten (noch) deutlich weniger Türken und Nigger.
Die Innenstadt empfinde ich sogar teilweise als erholsam im Vergleich zu dem was andere Einkaufsstraßen mir so an Humanmüll anbieten.

Ich hoffe mal dass du die kleinen Marburger Antifakiddys, das degenerierte linksalternative und völlig wehrlose Studentenpack, oder die Ghettogirls and -boys aus den Alkifamilien ( http://www.youtube.com/watch?v=8MCg7twkuSA&feature=related ), deren deutscher und russlanddeutscher Anteil wohl später nur noch für klinische Tests im Bezug auf den prozentualen Anteil der Wesensprägung durch (a)soziales Umfeld und Alkoholgenuss während der Schwangerschaft zu gebrauchen ist, nicht als ernsthafte Bedrohung für dein Leben ansiehst?!Wenn doch, solltest du mal über dich selbst nachdenken.
Das Bedrohungspotential hält sich hier noch in überschaubaren Grenzen.

Den Staatsschutz zählt dieser Neonazi erst gar nicht als möglichen Gegner auf, obwohl sein Text als Volksverhetzung strafrechtlich relevant ist: „Nigger“, „Humanmüll“, „nur noch für klinische Tests … zu gebrauchen“. Der Text stammt von einer bekannten Neonazi-Weltnetzseite, die ich nicht verlinke. InteressentInnen können die Stelle leicht mit einer Suchmaschine finden.

Das Gespenstische in Marburg ist Mangel an Opposition. Widerstand leisten höchstens ein paar Individuen. Dass Polizei und Justiz Neonazi-Propaganda und Neonazi-Gewalttaten systematisch vertuschen, habe ich vielfach, wenn auch längst nicht erschöpfend belegt. Doch auch die so genannten Marburger Antifaschisten kleiden sich wie Neonazis, benehmen sich wie Neonazis und behaupten lediglich, sie seien keine Neonazis. Die angeblich antifaschistische Szene-Kneipe in Marburg heißt „Havanna 8“. Alles passt: H8 oder HH oder 88. Das „Marburger Bündnis gegen Rechts“ unter Führung des DGB mobilisiert machtvolle Demonstrationen gegen „Aufmärsche“ des „Rechtsextremisten Manuel Mann“. Das Merkwürdige dabei ist, dass die „Aufmärsche“, gegen die mobilisiert wird, nie stattfinden und dass die machtvollen Demonstrationen keinen anderen Zweck haben als den angeblichen Antifaschisten das Etikett angeblich tapferen antifaschistischen Kampfes anzukleistern.

In Marburg gibt es drei politische Gruppen:

  1. Neonazis, die zugeben Neonazis zu sein. Das sind wenige.
  2. Neonazis, die nicht zugeben Neonazis zu sein und jeden wegen Beleidigung anzeigen, der sie als das bezeichnet, was sie tatsächlich sind.
  3. Neonazis, die sich als Linke tarnen.

Die Gegnerschaft zwischen diesen Gruppen hält sich in Grenzen. Allenfalls wird um die dickste Schicht Käse auf dem eigenen Brot gekämpft.

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14 Antworten to “Wer sich in Marburg wohl fühlt”

  1. pesterlloyd Says:

    Staat kapituliert vor Neonazis

    Am Rande eines Bürgerkrieges: Roma in Ungarn werden „evakuiert“
    – UPDATE, 22.04., 22:00 Uhr

    Weil die Staatsmacht in Ungarn nicht in der Lage oder Willens ist, die Einwohner vor Übergriffen rechtsextremistischer Paramilitärs zu schützen, hat das Rote Kreuz Frauen und Kinder aus der Gefahrenzone evakuiert. Die Regierung spricht von “Osterurlaub”. Der Staat bleibt so untätig wie zuvor, versucht lediglich die „Kontrahenten“ zu trennen. Inzwischen …………

    http://www.pesterlloyd.net/2011_16/16updategyoengyos/16updategyoengyos.html

  2. R. Meier Says:

    Ich fühlte mich nie wohl in Marburg. Ein sogenannter Hass auf Unbekannte wird dort ausgeübt. Ein Bummel durch die Ortschaften zeigte eindeutig Abneigung gegenüber Unbekannten. Dann erlebt man vor Augen mit, wie sie einen beginnen zu kategorisieren z.B. Türke, Armenier, Pole usw. Bei mir taten sie es wegen der nahezu sehr dunkel- braunen Haar. Die Bevölkerung lebt Minderwertigkeitskomplexe in Rassismus aus. Das ist eine Form des Faschismus.

    Wen stört das schon, wenn man selbst mitmacht … dann stört es niemanden! In diesem Fall wird kaum einem bewusst, wann es Fremdenhass ist. Darum ruft kaum jemand die Polizei, welche sich dort im Landkreis mit solch mancher grenzenloser Dummheit rühmt.

    Urlaub nach angrenzende Landkreise des Marburg-Biedenkopfs mache ich nur noch in die Gebiete der „Gehänselten“. Dort begegnen einen die Leute noch offen. Diese Menschen verhalten sich Deutscher, als manch geborener Deutscher.

  3. Mehr als 75 NSDAP-Mitglieder im hessischen Landtag « bloegi Says:

    […] wird jetzt klar, warum niemand gegen die unhaltbaren Zustände in Marburg und Umgebung Widerstand leistet. Auch die Grünen haben nichts gegen das Nazitum. Es könnte ihrer Karriere […]

  4. marburgerin Says:

    um es mal richtig zu stellen, die neonazis kopieren den kleidungsstil der antifaschistInnen und anderer Subkulturen und das schon seit Jahrzehnten (siehe Boneheads)
    und ja das H8 ist eigentlich eine getarnte Nazikneipe

  5. Dragan Pavlovic Says:

    Wurden auch in Marburg diejenigen rehabilitiert die ihren Titel von den Nazis abgenommen bekamen?

    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,765111,00.html

    • bloegi Says:

      Dass die Uni Marburg etwas für die Rehabilitierung der Depromovierten getan hat, zweifle ich an. Vielleicht tun die Uni-Offiziellen etwas, wenn es wieder einen internationalen Knatsch gibt wie bei Hermann Jacobsohn, und sie sich ein antifaschistisches Image aufschminken wollen.

    • bloegi Says:

      Ein Prominenter, dem die Nazi-Uni Marburg den Doktor-Titel aberkannt hat, war Rudolf Breitscheid

      Im Pariser Exil war er Mitinitiator des Lutetia-Kreises (1935 bis 1936). Es war der Versuch, eine Volksfront gegen die Hitlerdiktatur zu bilden. Breitscheid gehörte zu den Unterzeichnern des „Aufrufes an das deutsche Volk“. Die Universität Marburg entzog ihm am 10. März 1938 den Doktortitel.

      Selbstverständlich hat das die PUM / JESUM bis heute nicht revidiert.

      Siehe dazu auch
      http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/id=11348

  6. medi-learn Says:

    Warnung vor Promotion an Uni Marburg / Physiologie

    Hallo,
    ich möchte Euch entsprechend meiner Erfahrung bezüglich einer
    Promotion an der Uni Marburg im Bereich normale und pathologische Physiologie (bezieht sich nur auf das UnterInstitut Zellphysiologie!!!) dringend abraten und auch warnen!
    Was ich dort in den letzten zwei Jahren erlebt habe, ist wirklich jenseits
    aller Grenzen.

    Um es kurz …

    http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/showthread.php?t=20413

  7. arnewpunkt Says:

    Und außerdem ist die Luft schlecht in Marburg.😀

  8. bloegi Says:

    Wieder einmal der gleiche Zauber mit den tapferen Antifaschisten vom DGB:

    Die für diesen Samstag in Marburg geplante Demonstration Rechtsradikaler ist gestrichen. Überraschend hat ein stadtbekannter Neonazi die Veranstaltung am Freitagnachmittag abgesagt … Für den DGB Mittelhessen ist die Absage kein Grund, die eigene Kundgebung zu streichen. Um 14 Uhr treffen sich die Mitglieder am Marburger Südbahnhof.

    Oberhessische Presse 15.7.2011

    Der „stadtbekannte Neonazi“ war natürlich Manuel Mann. Nach Auffassung der hessischen Behörden ist das im Wesentlichen der einzige Neonazi. Die anderen begehen höchstens einen „Verbotsirrtum“.

  9. LeserIn Says:

    Polizeimeldung aus Marburg

    16.09.2011 | 13:25 Uhr
    POL-MR: Rechtsradikale Symbole in den Autolack gekratzt;

    Marburg-Biedenkopf (ots) –

    Rechtsradikale Symbole in den Autolack gekratzt

    Marburg:
    Gleich drei Fahrzeuge verunstalteten Unbekannte in der Nacht zum Freitag, 16. September, in der Marburger Innenstadt mit
    rechtsradikalen Symbolen und anderen Kratzern. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. In der Straße „Roter Graben“ kratzten die Unbekannten zwischen Donnerstag, 15. September, 17 Uhr und Freitag, 16. September, 8 Uhr, unter anderem ein Hakenkreuz in den Lack eines grünen Opel Agilas und verursachten so einen Schaden von 1500 Euro.
    Am Firmaneiplatz machten sich die Täter in der Nacht zwischen 23 Uhr und 3 Uhr an zwei Fahrzeuge in derselben Art und Weise zu schaffen. Der Sachschaden an einem grünen VW Caddy sowie einem blauen Ford Focus beläuft sich auf 3000 Euro. Ein Zusammenhang mit dem Vorfall in der Straße „Roter Graben“ dürfte aufgrund der örtlichen Nähe bestehen.
    Zeugen, die Angaben zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen machen können, setzen sich bitte mit dem Staatsschutzkommissariat der Kripo Marburg, Tel. 06421- 4060, in Verbindung.

    Jürgen Schlick

    Presseportal 16.09.11

    „Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.“ Das schreibt Polizeisprecher Jürgen Schlick. Auf das Ergebnis der ‚Ermittlungen‘ dürfen jetzt schon Wetten abgeschlossen werden.

    Hakenkreuze in einen Opel zu kratzen zeugt von geringer Kennerschaft. Wohlmöglich wurde damit ein Kamerad geschädigt. Opels sind bei Neonazis in Hessen sehr beliebt, weil das Opel-Logo eine liegende Sig-Rune ist. Opel in Rüsselsheim, ein hessisches Unternehmen, hat am Aufstieg des Dritten Reichs großartig mitgewirkt. Die Werke wurden damals General Motors enteignet.

  10. LeserIn Says:

    Genau die gleichen Sig-Rune wie der Neonazi in Marburg zeigen die Fußball-Faschos des Lazio Roma:

    Beim Derby gegen die AS Roma zeigten die Laziali wieder einmal ihr hässliches Gesicht. Mit einem Transparent mit der Aufschrift «Klose mit uns», das offensichtlich an die Militärparole «Gott mit uns» aus der Nazi-Zeit erinnern sollte, verherrlichten einige rechtsradikale Anhänger den deutschen Siegtorschützen Miroslav Klose. Damit keine Zweifel aufkommen konnten, woran die Lazio-Tifosi tatsächlich dachten, hatten sie die beiden «S» in dieser Wendung auch noch als Runen-S geschrieben, wie Hitlers Elitetruppe «SS» das damals tat.

    20 Minuten Online 19.10.11

    Dort auch ein Foto des Plakats „Klose mit uns“ mit Sig-Runen.

    „Gott mit uns“ stand auf den Gürtelschnallen des Wehrmacht, auch auf denen der NS-Wehrmacht.

  11. LeserIn Says:

    Die Marburger Kripo ermittelt! Bestimmt das Staatsschutzkommissariat K10St KHK Jakobi, KHK Bernd Müller und KOK Peter Seim. Da ist der Erfolg vorprogrammiert.

    Marburg
    Nach einem Vorfall in der Oberstadt ermittelt die Kripo Marburg wegen des Verdachts der Volksverhetzung und bittet um Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen. Am Freitag, 09. März, zwischen 14 und 16.20 Uhr hatten Unbekannte mit blauer und rosafarbener Kreide antisemitische Parolen und verbotene Symbole auf Tafeln neben dem Eingang und die Glasscheibe eines Aushängekastens einer Gaststätte am Hirschberg geschrieben. Bislang ergaben die Zeugen- und Nachbarschaftsbefragungen keine Hinweise auf den oder die Täter.

    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43648/2214673/pol-mr-eine-typische-betrugsmasche-verkehrskontrollen-sammlungsbetrueger-festgenommen-verdacht-der/gn

  12. Waffenschmiede Rüsselsheim « bloegi Says:

    […] nicht nur intellektuell, sondern auch körperlich dekadent. Ich ließ sie zetern und nahm das Foto. Bei jedem Gang durch Marburg könnte ich mindestens ein solches Foto machen. Aber meistens habe ich absolut keine Lust. Ich […]

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