Polizeibeamter quält minderjähriges Eichhörnchen

Er schlug es zurück, indem er es mit Pfefferspray einsprühte.

Wir wissen alle, dass diverse Polizei-Präsidien ständig versuchen Video-Aufnahmen von Konflikten zwischen Beamten und BürgerInnen zu verhindern.

Hier ist ein Fall, wo ein Mesquite/Texas-Bulle, der eindeutig durchgeknallt ist (Verzeihung, aber ich weiß in diesem Fall keinen höflicheren Ausdruck), ein Baby-Eichhörnchen quält, und das im Angesicht schreiender Mittelschul-Kinder und -Lehrer.

Abgesehen von dem, was der Beamte einem harmlosen Eichhörnchen angetan hat (vor welchem er zurückwich, als ob er Angst hätte), setzte er alle Anwesenden den Pfefferspray-Schwaden aus (hört die Lehrer die Kinder warnen diese Schwaden nicht einzuatmen).

Wenn ein Typ ein Baby-Eichhörnchen so behandelt, stellt euch vor, wie er Menschen behandeln könnte. Untersuchungen zeigen immer wieder, dass Tierquälerei einer der Vorboten von Folter an Menschen ist.

Lasst uns abwarten, ob die Polizei auch versucht *dieses* Video zu unterdrücken. Hoppla. Zu spät.


Vorstehendes ist nur die Übersetzung eines Texts von VortexTech:

We all know that various police agencies are trying to prevent the videotaping of encounters between their officers and citizens.

Here’s a case where a Mesquite, Texas cop who is clearly a serious jerk — sorry, I don’t have a more polite term available in this case — was videotaped torturing a baby squirrel with pepper spray in front of screaming middle school children and teachers.

Outside of what he did to a harmless squirrel (from which he kept backing up as if in fear), he apparently exposed everyone present to pepper spray fumes (hear the teachers warn the children not to breathe them).

If this guy would treat a baby squirrel this way, imagine how he might treat people. Studies show over and over again that animal mistreatment is one of the key predictors of human mistreatment.

Let’s see if the police agency in this case tries to suppress *this* video. Oops. Too late.


Das hier ist ein Beitrag in der Reihe Die Natur des Polizeibeamten

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5 Antworten to “Polizeibeamter quält minderjähriges Eichhörnchen”

  1. Duckhome Says:

    Berlin: Katze beißt Polizisten dienstunfähig
    Geschrieben von
    Jochen Hoff
    Donnerstag, 29. Juli 2010
    Kommentare (4) | Trackbacks (0)

    Es gibt Geschichten die kann sich kein Autor ausdenken. Die schreibt einfach das Leben. Aber muss man wirklich jeden Beweis der eigenen totalen Unfähigkeit veröffentlichen?

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Mit einem eher ungewöhnlichen Angreifer musste sich am Mittwochabend ein Berliner Polizist auseinandersetzen. Die Beamten waren gegen 21:30 Uhr von der Feuerwehr um Unterstützung gebeten worden, weil die Rettungskräfte eine verwirrte 66-Jährige in ein Krankenhaus bringen mussten. Probleme machte bei dem Einsatz allerdings nicht die Frau, sondern deren aggressive Katze. Bei dem Versuch, das Tier ……..

    http://www.duckhome.de/tb/archives/8278-Berlin-Katze-beisst-Polizisten-dienstunfaehig.html

  2. Nadja Kutscher Says:

    Hallo Herr Brosa,

    das Video ist uns bekannt, unsere Kollegen in den USA sind an dem Fall dran. Das Eichhörnchen ist wohlauf und gegen den Beamten laufen die Ermittlungen.

    Herzliche Grüße

    Nadja Kutscher
    Campaigns Coordinator, Animal Companions / Translator

    PETA Deutschland e.V.
    Benzstr. 1 +49 07156 178 28-25 Tel
    70839 Gerlingen +49 07156 178 28-10 Fax
    http://www.peta.de nadjak@peta.de

    Eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Hamburg, VR 13927
    Stoppt Tierquälerei!
    http://www.facebook.com/PETADeutschland

  3. LeserIn Says:

    Aus einem Interview, das der Alt-Liberale Hans-Dietrich Genscher der ZEIT 14.05.11 gegeben hat:

    Einmal rief mich meine Frau an, ich bereitete gerade den Parteitag in Kiel vor. Sie berichtete mir von einer Tragödie bei uns zu Hause. Zwei BGS-Beamte hatten wohl ausprobieren wollen, wer von ihnen die Pistole schneller ziehen konnte. Dabei hatte sich ein Schuss gelöst, ein junger Polizist hatte den Kommandoführer tödlich getroffen. Meine Frau sagte weinend: »Bei uns liegt ein toter Mann auf der Terrasse!«

    BGS = Bundesgrenzschutz heißt heute Bundespolizei. BGS-Beamte gelten als Polizei-Elite, d.h. sie ragen hervor bei der Begehung von Straftaten:

    Grenzschützer begehen zunehmend Delikte, die sie eigentlich bekämpfen sollen: Hehlerei, Drogen- und Menschenhandel.

    SPIEGEL 31.01.00

    Dort findet sich eine Liste weitere BGS-Straftaten, die jedoch sicherlich nicht vollständig ist.

  4. bloegi Says:

    Petition gegen Pfefferspray

    25. Mai 2011
    Die „Initiative BürgerInnen beobachten Polizei und Justiz“ hat eine Petition für einen restriktiveren Einsatz von Pfefferspray initiiert, welche wir Kritischen uneingeschränkt unterstützen.
    Die Wirkung von Capsaicinen ist eine schwere Körperverletzung, sie erstreckt sich bereits in mindestens fünf Fällen bundesweit bis zum Tod. In der Praxis findet der Einsatz von Capsaicinen nicht nur gegenüber Demonstranten, darunter auch Jugendliche oder Rentner, statt, sondern auch gegenüber hilflosen Personen, die vom Boden nicht aufstehen wollen oder können, etc.

    Hier ist der direkte Link zur elektronischen Petition beim Bundestag:

    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=17847

  5. LeserIn Says:

    BILD 29.08.11:

    Nur weil er im Weg stand!
    Elite-Polizisten erschießen Familienhund

    Teltow (bei Berlin) – Acht lange Jahre war Labrador-Mischling „Scotti“ der treueste Freund von Bärbel (58) und Henry S. (59) aus Teltow in Brandenburg. …
    Labrador-Mischling „Scotti“ († 8): Er bellte nicht, er griff die Polizisten nicht an. Trotzdem wurde er erschossen …
    Ein lieber Hund, der schon Angst bekam, wenn eine Biene um seine Nase summte….
    Die Beamten warfen Blendgranaten, rannten durch die Terrassentür. Dort lag „Scotti“ im Weg, er schlief, machte keine Anstalten, die Polizisten anzugreifen. „Hund weg!“, schrien sie.

    Das Ehepaar stellte Strafanzeige gegen die Polizei. Henry S.: „Wir wollen Gerechtigkeit, die sollen eingestehen, dass sie Fehler gemacht haben.“

    Abgelehnt! Die Staatsanwaltschaft Potsdam kam zu dem Ergebnis: „Der die ersten Schüsse abgebende Beamte handelte damit zur Abwendung einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben und Leib anderer Menschen, um sich und die weiteren Beamten vor Angriffen des Tieres zu schützen. Er handelte deshalb nicht rechtswidrig.“

    Henry S. Anwalt Alf Zedler: „Wir haben Beschwerde beim Brandenburger Generalstaatsanwalt eingelegt.“

    Solchen Scheiß schreiben die in allen Staatsanwaltschaften:
    „Der die ersten Schüsse abgebende Beamte handelte damit zur Abwendung einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben und Leib anderer Menschen, um sich und die weiteren Beamten vor Angriffen des Tieres zu schützen. Er handelte deshalb nicht rechtswidrig.“

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