JAVA in Marburg

[Java ist in der nordamerikanischen Sprache ein koloniales Wort, welches „Kaffee“ bedeutet. Eine große Insel im pazifischen Ozean wird auf das reduziert, was von dort exportiert wird. Die Software-Entwickler im Westen der USA schlürfen Java, wenn sie JAVA programmieren.]

Java ist zum Kotzen

Programmieren ist einfacher als die Erforschung bislang unverstandener Zusammenhänge. Zwecks Erholung will ich im Sommersemester 2011 etwas über die Programmiersprache JAVA vorlesen.


JAVA ab dem 14.4.2011
donnerstags von 10:15 bis 11:45
im kleinen Hörsaal des Renthof 5

JAVA ist ein grässliches Gewurstel aus älteren Programmiersprachen mit besonders viel C++. JAVA hat C++ abgelöst, weil JAVA die einfache Steuerung (fast) aller Geräte ermöglicht, die an einen Computer angeschlossen werden können. Besonders gilt das für die Router, die den Zugang zu Netzwerken vermitteln, also auch zum Internet. Durch Einbau von JAVA-Applets kann man Internet-Seiten so gestalten, dass man auf die Computer anderer zugreifen kann, sobald die anderen diese Internet-Seiten ansehen. Viele Viren und Trojaner sind heute in JAVA programmiert. Es ist besser das zu verstehen.

Der zweite Vorteil von JAVA ist die so genannte Plattform-Unabhängigkeit. JAVA-Programme können ohne Modifikation auf Windows-, Linux-, Solaris- und Apple-Computern funktionieren. Auch die meisten Kleinstcomputer wie Android-Handhelds, Blackberry und schließlich sogar iPhone akzeptieren JAVA-Applikationen. Autoren beliebiger Software müssen diese nur einmal entwickeln und können sie einheitlich anbieten. Die wirtschaftliche Bedeutung von JAVA ist demzufolge gigantisch.

In meiner JAVA-Vorlesung werde ich vorzüglich Beispiele anschreiben und diskutieren. JAVAs allgemeine Grundsätze – so es sie gibt – werden aus diesen Beispielen entwickelt.

Plan der ersten ein bis zwei Vorlesungen

1) Der Computer und seine Geräte als totalitärer Staat. Die Exekutoren java und javac.
2) Welche Software zum JAVA-Programmieren gebraucht wird und wie man sie beschafft – zum Nulltarif.
3) Erstes Beispiel einer JAVA-Application.
4) Erstes Beispiel eines JAVA-Applets ………… mit Zugriff auf fremde Computer.

Ulrich Brosa

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12 Antworten to “JAVA in Marburg”

  1. LeserIn Says:

    Wozu Bundeskriminalamt und ähnlicher Quatsch? Wir haben Google:

    Apple’s iPhones und Google’s Android smartphones übermitteln regelmäßig ihre Positionen an die Apple- und Google-Zentralen. Das folgt aus Daten und Dokumenten, die das Wall Street Journal analysiert hat, und erhöht Sorgen über den Verlust des Privaten und den zunehmenden Handel mit persönlichen Daten.

    Google und Apple sammeln Informationen über Aufenthaltsorte, weil sie danach streben umfangreiche Datenbanken aufzubauen … Diese Datenbanken könnten ihnen helfen den 2,9-Milliarden-Dollar-Markt für ortsabhängige Dienstleistungen anzuzapfen. Es wird erwartet, dass die Umsätzes dieses Markts 2014 auf 8,3 Millarden Dollar steigen …

    WALL STREET JOURNAL 22.04.11

  2. Ulrich Brosa Says:

    Die ersten Beispiel-Programme aus meiner Java-Vorlesung:

    http://sci.althand.com/java.html

    oder

    http://home.arcor.de/althand/java.html

  3. Ulrich Brosa Says:

    Mai 2011 war Java die populärste Programmier-Sprache – gefolgt vom guten alten C. Doch C nimmt ab.

    http://www.heise.de/developer/meldung/TIOBE-Index-Objective-C-springt-auf-Platz-6-1235814.html

  4. Ulrich Brosa Says:

    Ist die hessische Staatsdomain ein Kinderporno-Treff?

    Internet-Adressen sind Gruppen von Ziffern, zwischen denen Punkte stehen. Weil sich nur wenige Menschen diese Ziffern merken wollen, gibt es den Data Name Server, der die Domain-Namen in die zugehörigen IP-Adressen umwandelt.

    Mit einem Java-Progrämmchen unter
    http://sci.althand.com/java.html#dns
    kann man die wirklichen IP-Adressen finden.

    Wie üblich übersetzen, dann z.B. mit java NameToIP bka.de starten. Der DNS antwortet mit 80.245.147.47 Wenn Sie statt http://www.bka.de/ die echte IP-Adresse http://80.245.147.47/ in das Adressfeld Ihres Lieblingsbrowsers eintippen, erscheint die Homepage des Bundeskriminalamts. Analog liefert java NameToIP hessen.de die IP-Adresse der hessischen Staatsdomain 141.90.10.11 Wenn Sie jetzt aber http://141.90.10.11/ in die Adresszeile Ihres Lieblingsbrowsers eingeben, wird Ihnen ein Sperrvermerk präsentiert. Übungsaufgabe: Finden Sie heraus, ob hier die so genannte Zensursula am Werk war. Ist die hessische Staatsdomain ein Kinderporno-Treff?

  5. Ulrich Brosa Says:

    Mit Java konservativ-anarchistisch programmieren:

    http://sci.althand.com/java.html#fortran

    Lösung des No-Echo-Problems in Java:

    http://sci.althand.com/java.html#tastenlauscher

  6. Der RoboStaatsanwalt bezwingt die Mächte des Bösen « bloegi Says:

    […] Lösungen vor, die die Justiz revolutionieren werden. Für eine Vorlesung über Java (auf Deutsch: KalterKaffee) habe ich die Klasse RoboStaatsanwalt programmiert. Das Programm ist öffentlich zugänglich und […]

  7. Tilman Says:

    Java ist auch ein französischer Nr. 1 Hit aus 1977:

    Der gleiche Sänger gefühlte 30 Jahre später:

    Aufnahme aus 2004 mit 3 gut aussehenden Frauen:

  8. LeserIn Says:

    0

    … die nun von Oracle veröffentlichte Warnung: Java-Nutzern wird geraten, ein in der Nacht zum Freitag veröffentlichtes Java-Update zu installieren. Betroffen sein dürften viele der 1,1 Milliarden Java-Desktops, denn die Sicherheitslücke ist sowohl in Java 7 als auch in der Vor-Version 6 zu finden.

    Vier Sicherheitslücken sollen die nun veröffentlichte Aktualisierung schließen. Drei der Lücken bewertet Oracle mit der höchsten Gefährlichkeitsstufe. Eine der nun gestopften Sicherheitslücken sei für Netzwerkangriffe „leicht“ auszunutzen, heißt es in der Oracle-Warnung.

    SPIEGEL 31.08.12

    Die aktuelle, angebliche sichere Version hat die Nummer 7u7. Es ist aber wahrscheinlich, dass die Oracle-Programmierer in ihrer Panik noch viel größere Sicherheitslücken hineingepfuscht haben.

    http://www.java.com/de/download/

    Minimum bei den MS-Windows-Betriebssystemen ist jetzt Windows XP.

  9. LeserIn Says:

    Immer neue Updates, immer neue Einfallstore für Schadprogramme

    Die auf vielen Rechnern installierten Programme Java und Flash haben teils schwere Sicherheitslücken. Für die Java-Schwachstelle gibt es aktuell noch keine Lösung, Internetnutzer sollten das dazugehörige Plug-in im Browser daher vorübergehend deaktivieren. Betroffen ist die aktuelle Version 7 …

    SPIEGEL 10.01.12

    Ja, Java EVIL EDITION.

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