Archive for April 2011

Wer sich in Marburg wohl fühlt

22 April 2011

Sig-Rune in Marburg

[Eindeutige Nazi-Symbolik wird in Marburg an allen Ecken und Enden vorgeführt. Hier die Sig-Rune in Marburgs Mitte. Wen stört das? Die so genannten Marburger Antifaschisten jedenfalls nicht. Die fortschrittlichen GRÜNEN? Fehlanzeige! Den Staatsschutz bei Polizei und Staatsanwaltschaft sowieso nicht. Klicken Sie auf dem Bild, wenn sie es groß sehen wollen.]

Wer an Verhältnisse in Städten wie Gießen, Frankfurt, Köln, Hamburg und Berlin gewohnt ist, kneift sich in Marburg permanent in den Arm, weil er glaubt in einem Gruselfilm gelandet zu sein. Die Verhältnisse in Marburg werden in wesentlichen Zügen leider richtig ausgerechnet von einem Neonazi beschrieben.

baldisessoweit // Aug 24, 2010 at 11:02

@G.Feder:

Jede westdeutsche Stadt muss mittlerweile als Dreckloch bezeichnet werden, aber objektiv betrachtet hat Marburg im Vergleich zu den anderen Städten (noch) deutlich weniger Türken und Nigger.
Die Innenstadt empfinde ich sogar teilweise als erholsam im Vergleich zu dem was andere Einkaufsstraßen mir so an Humanmüll anbieten.

Ich hoffe mal dass du die kleinen Marburger Antifakiddys, das degenerierte linksalternative und völlig wehrlose Studentenpack, oder die Ghettogirls and -boys aus den Alkifamilien ( http://www.youtube.com/watch?v=8MCg7twkuSA&feature=related ), deren deutscher und russlanddeutscher Anteil wohl später nur noch für klinische Tests im Bezug auf den prozentualen Anteil der Wesensprägung durch (a)soziales Umfeld und Alkoholgenuss während der Schwangerschaft zu gebrauchen ist, nicht als ernsthafte Bedrohung für dein Leben ansiehst?!Wenn doch, solltest du mal über dich selbst nachdenken.
Das Bedrohungspotential hält sich hier noch in überschaubaren Grenzen.

Den Staatsschutz zählt dieser Neonazi erst gar nicht als möglichen Gegner auf, obwohl sein Text als Volksverhetzung strafrechtlich relevant ist: „Nigger“, „Humanmüll“, „nur noch für klinische Tests … zu gebrauchen“. Der Text stammt von einer bekannten Neonazi-Weltnetzseite, die ich nicht verlinke. InteressentInnen können die Stelle leicht mit einer Suchmaschine finden.

Das Gespenstische in Marburg ist Mangel an Opposition. Widerstand leisten höchstens ein paar Individuen. Dass Polizei und Justiz Neonazi-Propaganda und Neonazi-Gewalttaten systematisch vertuschen, habe ich vielfach, wenn auch längst nicht erschöpfend belegt. Doch auch die so genannten Marburger Antifaschisten kleiden sich wie Neonazis, benehmen sich wie Neonazis und behaupten lediglich, sie seien keine Neonazis. Die angeblich antifaschistische Szene-Kneipe in Marburg heißt „Havanna 8“. Alles passt: H8 oder HH oder 88. Das „Marburger Bündnis gegen Rechts“ unter Führung des DGB mobilisiert machtvolle Demonstrationen gegen „Aufmärsche“ des „Rechtsextremisten Manuel Mann“. Das Merkwürdige dabei ist, dass die „Aufmärsche“, gegen die mobilisiert wird, nie stattfinden und dass die machtvollen Demonstrationen keinen anderen Zweck haben als den angeblichen Antifaschisten das Etikett angeblich tapferen antifaschistischen Kampfes anzukleistern.

In Marburg gibt es drei politische Gruppen:

  1. Neonazis, die zugeben Neonazis zu sein. Das sind wenige.
  2. Neonazis, die nicht zugeben Neonazis zu sein und jeden wegen Beleidigung anzeigen, der sie als das bezeichnet, was sie tatsächlich sind.
  3. Neonazis, die sich als Linke tarnen.

Die Gegnerschaft zwischen diesen Gruppen hält sich in Grenzen. Allenfalls wird um die dickste Schicht Käse auf dem eigenen Brot gekämpft.

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Polizeibeamter quält minderjähriges Eichhörnchen

11 April 2011

Er schlug es zurück, indem er es mit Pfefferspray einsprühte.

Wir wissen alle, dass diverse Polizei-Präsidien ständig versuchen Video-Aufnahmen von Konflikten zwischen Beamten und BürgerInnen zu verhindern.

Hier ist ein Fall, wo ein Mesquite/Texas-Bulle, der eindeutig durchgeknallt ist (Verzeihung, aber ich weiß in diesem Fall keinen höflicheren Ausdruck), ein Baby-Eichhörnchen quält, und das im Angesicht schreiender Mittelschul-Kinder und -Lehrer.

Abgesehen von dem, was der Beamte einem harmlosen Eichhörnchen angetan hat (vor welchem er zurückwich, als ob er Angst hätte), setzte er alle Anwesenden den Pfefferspray-Schwaden aus (hört die Lehrer die Kinder warnen diese Schwaden nicht einzuatmen).

Wenn ein Typ ein Baby-Eichhörnchen so behandelt, stellt euch vor, wie er Menschen behandeln könnte. Untersuchungen zeigen immer wieder, dass Tierquälerei einer der Vorboten von Folter an Menschen ist.

Lasst uns abwarten, ob die Polizei auch versucht *dieses* Video zu unterdrücken. Hoppla. Zu spät.


Vorstehendes ist nur die Übersetzung eines Texts von VortexTech:

We all know that various police agencies are trying to prevent the videotaping of encounters between their officers and citizens.

Here’s a case where a Mesquite, Texas cop who is clearly a serious jerk — sorry, I don’t have a more polite term available in this case — was videotaped torturing a baby squirrel with pepper spray in front of screaming middle school children and teachers.

Outside of what he did to a harmless squirrel (from which he kept backing up as if in fear), he apparently exposed everyone present to pepper spray fumes (hear the teachers warn the children not to breathe them).

If this guy would treat a baby squirrel this way, imagine how he might treat people. Studies show over and over again that animal mistreatment is one of the key predictors of human mistreatment.

Let’s see if the police agency in this case tries to suppress *this* video. Oops. Too late.


Das hier ist ein Beitrag in der Reihe Die Natur des Polizeibeamten

JAVA in Marburg

6 April 2011

[Java ist in der nordamerikanischen Sprache ein koloniales Wort, welches „Kaffee“ bedeutet. Eine große Insel im pazifischen Ozean wird auf das reduziert, was von dort exportiert wird. Die Software-Entwickler im Westen der USA schlürfen Java, wenn sie JAVA programmieren.]

Java ist zum Kotzen

Programmieren ist einfacher als die Erforschung bislang unverstandener Zusammenhänge. Zwecks Erholung will ich im Sommersemester 2011 etwas über die Programmiersprache JAVA vorlesen.


JAVA ab dem 14.4.2011
donnerstags von 10:15 bis 11:45
im kleinen Hörsaal des Renthof 5

JAVA ist ein grässliches Gewurstel aus älteren Programmiersprachen mit besonders viel C++. JAVA hat C++ abgelöst, weil JAVA die einfache Steuerung (fast) aller Geräte ermöglicht, die an einen Computer angeschlossen werden können. Besonders gilt das für die Router, die den Zugang zu Netzwerken vermitteln, also auch zum Internet. Durch Einbau von JAVA-Applets kann man Internet-Seiten so gestalten, dass man auf die Computer anderer zugreifen kann, sobald die anderen diese Internet-Seiten ansehen. Viele Viren und Trojaner sind heute in JAVA programmiert. Es ist besser das zu verstehen.

Der zweite Vorteil von JAVA ist die so genannte Plattform-Unabhängigkeit. JAVA-Programme können ohne Modifikation auf Windows-, Linux-, Solaris- und Apple-Computern funktionieren. Auch die meisten Kleinstcomputer wie Android-Handhelds, Blackberry und schließlich sogar iPhone akzeptieren JAVA-Applikationen. Autoren beliebiger Software müssen diese nur einmal entwickeln und können sie einheitlich anbieten. Die wirtschaftliche Bedeutung von JAVA ist demzufolge gigantisch.

In meiner JAVA-Vorlesung werde ich vorzüglich Beispiele anschreiben und diskutieren. JAVAs allgemeine Grundsätze – so es sie gibt – werden aus diesen Beispielen entwickelt.

Plan der ersten ein bis zwei Vorlesungen

1) Der Computer und seine Geräte als totalitärer Staat. Die Exekutoren java und javac.
2) Welche Software zum JAVA-Programmieren gebraucht wird und wie man sie beschafft – zum Nulltarif.
3) Erstes Beispiel einer JAVA-Application.
4) Erstes Beispiel eines JAVA-Applets ………… mit Zugriff auf fremde Computer.

Ulrich Brosa

Das Gleichnis von der platzenden Bratwurst

3 April 2011

Jörg-Uwe Hahn, Florian Rentsch

[Auf diesem Bild ist NICHT die platzende Bratwurst zu sehen. Der Mann ist der Mitte heißt Jörg-Uwe Hahn und ist zur Zeit hessischer Justizminister. Rechts Florian Rentsch, ein anderer hoher hessischer FDP-Funktionär.]

Aus einer Sendung des Deutschlandfunks am 3.4.2011

FDP im Chor: Guido soll weg

Florian Rentsch, Vorsitzender der FDP-Fraktion im hessischen Landtag, sagte der „Leipziger Volkszeitung“, er rechne damit, dass „Guido Westerwelle an diesem Montag mit persönlichen Konsequenzen den Weg zu einer raschen inhaltlichen und personellen Neuaufstellung freimacht, auch um Schaden von sich selbst abzuwehren“ Rentsch drohte sogar, dass sein Landesverband alle Hebel in Bewegung setzen wolle, um den für Mitte Mai geplanten Bundesparteitag der Liberalen vorzuziehen, sollte Westerwelle auf Zeit spielen.

Das nennt man Undank. Westerwelle hatte seine Partei bei der Bundestagswahl 2009 auf neue Gipfel geführt: 14,6% für die FDP + 4,7% mehr Zuwachs als bei jeder anderen Partei. Nun aber, da die FDP bei den hessischen Kommunalwahlen am 27.3.2011 auf 3,9% abgeruscht ist, werfen seine Parteifreunde ihn weg wie beschmiertes Klopapier.

Es liegt nicht an Westerwelle. Um die politische Situation in der Bundesrepublik Deutschland so, wie sie jetzt ist, richtig zu verstehen, ist folgendes Gleichnis angebracht:

Eine prall gefüllte, rohe Bratwurst wird von wütigen Gierlappen mit stumpfen Messern und Gabeln traktiert. Die Wurstmasse muss raus aus der Pelle. Einstmals ist sie an den Wurstenden ausgetreten. Doch die sind schwarz-rötlich verschorft. Da muss die Wurst platzen. Zuerst an einer Stelle, wo gelber Eiter rausspritzt, später an einer anderen, wo grünliche Verwesung quillt…….

Nun die Deutung des Gleichnisses:

Die prall gefüllte, rohe Bratwurst ist die Bundesrepublik Deutschland. Die Wählerinnen und Wähler materialisieren die Wurstmasse. Die Pelle: Das sind die Institutionen des Rechtsstaats, die die Wurstmasse zusammenhalten sollen. Die geronnenen Wurst-Enden veranschaulichen CDU/CSU und SPD, der gelbe Eiter die FDP und die grüne Verwesung BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Zu deuten, ob die wütigen Gierlappen den Kapitalismus repräsentieren oder allgemeine Probleme wie Mangel an Gerechtigkeit und Mangel an Geld, überlasse ich geneigten LeserInnen.

Es liegt nicht an Guido Westerwelle. Die Leute haben die unheilbare Verkrustung der CDU/CSU und der SPD festgestellt und suchen nun Besserung bei anderen Parteien. 2009 haben sie es mit der FPD versucht und wurden enttäuscht. Jetzt versuchen sie es mit den GRÜNEN. Die weitere Entwicklung ist absehbar.

Das Gleichnis gestattet die Vorhersage der Zukunft: Die Pelle wird löcherig und allmählich schlaff. Die so genannten Institutionen des Rechtsstaats, besonders die Parteien, sind verkommen. An ihre Stellen treten neue Wechselwirkungen zwischen den Individuen, das, was von manchen Graswurzel-Vernetzung genannt wird. Partei-Führer brauchen wir nicht.

Wenn einer an den Verlusten der hessischen FDP Schuld hat, ist es Jörg-Uwe Hahn. Er hat die hessische Justiz zu verantworten:

Hans-Josef Blumensatt, Jörg-Uwe Hahn

Hans-Josef Blumensatt, den hessischen Generalstaatsanwalt, und die heuchlerische ZIT, Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität. Schon am 3.4.2010 wurde hier vorhergesagt:

Ein Foto des Justizministers gemeinsam mit R.Franosch wäre tödlich für den ersten.

Ein solches Foto wurde anscheinend nicht veröffentlicht. Doch J.-U.Hahn ist öffentlich mit R.Franosch aufgetreten. Hahns politisches Ende werde ich nicht betrauern.

Ulrich Brosa