Der Nobelkarossentod

Nobelkarossentod

[So sieht der klassische Nobelkarossentod aus: Zwei PET-Flaschen mit Benzin gefüllt liegen in einem Standard-Paket, wie es die Post AG in ihren Filialen anbietet. Dabei ist noch Platz für einen Zeitzünder.]

Landeskriminalämter wollen geheim halten, wie einfach es ist Autos in Brand zu setzen. Mehr noch: Es ist sehr einfach geworden sie anzustecken, ohne dass die Brandstifter entdeckt werden. Die Geheimnistuerei der LKAs schadet den Opfern am meisten. Denn sie verstehen nicht, wie ihr geliebter Opel Astra abbrennen konnte, während die Polizei nichts gemerkt hat, und können sich nicht wehren. Die Brandstifter dagegen lachen über die LKAs. Die Brandstifter wissen längst, wie es geht.

Autos abfackeln in großem Stil kam in Paris auf. Je ein Autofenster wurde mit einem Kuhfuß eingeschlagen und ein gezündeter Molotowcocktail ins Innere des Autos geworfen. Jeder Anschlag klirrte und die Lunte am Molotowcocktail leuchtete hell. Die Täter, meistens Heranwachsende aus arabischen Familien, mussten schnell laufen. Deutsche Heranwachsende in Hamburg und Berlin sind dagegen oft plattfüßig. Die meisten können nicht schnell rennen, wollen andererseits aber auch Autos abfackeln. Sie brauchen eine andere Brandstiftungstechnologie als Kuhfuß und Molotowcocktail.

Ein Student, echt oder nicht, geht ganz gemütlich auf einem Gehweg. In einer Hand hält er eine Mineralwasser-Flasche. Er bekommt Lust auf eine Zigarette. Er steckt sich eine an. Die Mineralwasser-Flasche stört dabei ein wenig. Der Student muss mit ihr hantieren. Dem Studenten fällt etwas hin. Er bückt sich und, als er wieder hochkommt, ist die Mineralwasser-Flasche weg. Der Student geht ganz normal weiter. Später lodert das Auto, neben dem er sich gebückt hat.

Erste und wichtigste Bauelemente der neuen Brandstiftungstechnologie sind also PET-Flaschen. Im Unterschied zu den alten Glasflaschen schmelzen sie leicht; spätestens bei 200°C sind sie durch.

Ungefähr zur selben Zeit, als die PET-Flaschen aufkamen, wurde den Leuten erzählt, arabische Wasserpfeifen (Schischa) seien gesünder als Zigaretten. Jede Wasserpfeife braucht glühende Kohle zur Verbrennung des Tabaks. Die Kohle muss aber erst selbst in Brand gesetzt werden. Da nun die meisten Shisha-Raucher keine christlichen Sklaven haben um Blasebälge zu drücken, wurde die Shisha-Kohle erfunden. Sie besteht aus Kohlestaub, der mit Magnesiumpulver durchmischt wird. Die Mischung wird zu Tabletten gepresst, jede etwas größer als ein 2-Euro-Stück. Die Tabletten lassen sich leicht anzünden. Ein Feuerzeug oder eine Zigarette, die hell glüht, reicht. Shisha-Kohle wird deshalb oft selbstentzündlich genannt, auch wenn selbstentzündlich etwas irreführt.

Bild von Shisha-Kohlen

Mit Schischa-Kohle ist es simpel Zeitzünder zu bauen. Man stellt einen leeren Joghurtbecher auf brennbares oder explosives Material und legt eine Tablette Selbstzünder-Kohle hinein. Bis der Becher durchgeschmolzen ist, vergeht einige Zeit – Sekunden bis Minuten – je nach der Dicke des Becherbodens und der Durchglühung der Kohle. Banausen benutzen statt der Shisha-Kohle Grillanzünder.

Analog kann man eine Tablette auf einer PET-Flasche voller Benzin festmachen. Man steckt die Tablette an und legt die Flasche samt Kohle unter den Radkasten eines parkenden Autos. Bis die Kohle die Flasche durchschmolzen hat, hat man etwas Zeit. Bevorzugt werden die vorderen Radkästen, weil das Feuer über den Motorraum leicht in die Passagierzelle zieht, oder der Radkasten, über dem der Tank liegt.

Bild: Brandstiftung am vorderen Radkasten

Vielen abgefackelten Autos ist anzusehen, dass das Feuer von einem Radkasten ausging.

Was ist zu tun? Leute, die nicht wollen, dass in ihrem Kiez ständig gekokelt wird, sollten die Augen aufhalten. Wenn ein Student mit einer Mineralwasserflasche cool durch die Straße zieht und auf einmal hat er die Flasche nicht mehr, sollte man sich den Typ merken.

Brandstiftung befürworte ich keinesfalls. Es geht zu viel dabei kaputt. Den Widerwillen gegen die Nobelkarossen teile ich nichtsdestoweniger. Autos wie der Hummer (Arnold Schwarzenegger, der Terminator, hat angeblich 7 davon) und dessen Imitate, meist Geländewagen oder SUVs genannt, sind Morddrohungen aus Stahl. Die Neonazis hier in der Gegend kaufen sich solche Dinger, wenn sie das Geld dafür zusammenkratzen können. Es wäre am besten, wenn derartige Autos überhaupt nicht gebaut würden. Morddrohungen aus Stahl sind auch übermotorisierte Autos wie die von Porsche, die großen Audis und BMWs. Die richtige Methode dagegen vorzugehen ist die Leute anprangern, die Nobelkarossen kaufen.

Ulrich Brosa

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38 Antworten to “Der Nobelkarossentod”

  1. Der Nobelkarossentod | rssdeutschland.com Says:

    […] https://bloegi.wordpress.com/2010/06/21/der-nobelkarossentod-2/ […]

  2. R. Meier Says:

    Ich gehe oft lässig als Student durch die Straßen mit einer PET-Wasserflasche. Der Unterschied ist, dass ich nicht rauche. Das klingt wie jeder Student ist gleich ein Brandstifter.
    Wie sieht die Staatsanwaltschaft das?

    • bloegi Says:

      R. Meier schrieb:

      Wie sieht die Staatsanwaltschaft das?

      Die Staatsanwaltschaft sieht so gut wie nichts. Sie schreibt haufenweise Einstellungsbescheide etwa von der Art: „Die Ermittlungen wurden eingestellt, da der Täter nicht ermittelt werden konnte…“

  3. MA pol D. Pavlovic Says:

    Ich habe selbst erlebt, als ich von drei Tennagern im Urlaub mit einem Trick beklaut wurde das der Polizist nur trocken meinte „Sie erwarten doch nicht von mir jetzt das Geld zurück zu bekommen?!“.
    Was war geschehen?
    Fernab der Heimat wurden mir 300,- Euro aus dem Portemonnaie gestohlen -die Börse war natürlich auch weg. Die Karten mußte ich Sperren, was im Urlaub ein Unglück war, da ich nun meinen Urlaubskumpanen ständig um Geld anbetteln mußte und auch nichts mehr Größeres für mich kaufen konnte.
    Ich hatte aber unmittelbar nach der Beklau-Aktion die Täterinnen beim Weggehen mit der Digitalkamera fotografiert (in diesem Moment wußte ich noch nicht, dass ich beklaut wurde, ich fotografierte in diesem Urlaub einfach alles mögliche) und hatte zwar nun keine großen Fotos von den Gesichtern aber jede Menge Angaben die vielleicht für die Polizei interessant gewesen wären (Größe und Alter der Personen, Kleidung usw.)

    Der Polizist wollte nichts aufnotieren, noch wollte er die Fotos von der Digitalkamera speichern noch sonst irgendetwas tun.

    Das war ein fauler Hund! Daher ist meine konkrete Erfahrung, wenn es um etwas geht ist die Polizei völlig überflüssig. Kritisiert man dann noch diese Institution muß man damit rechnen drangsaliert zu werden.

    Mit der rechtlichen Frage ob die Beschreibung des Baus von Brandsätzen illegal sind habe ich mich noch nicht beschäftigt, es ist aber wahrscheinlich besser, wenn diese nicht kursieren (können). Ob es realistisch ist in Zeiten des Internet tatsächlich die Verbreitung dieses Wissens zu kontrollieren sei dahingestellt.

    Nachdenklich machte mich, als ich einmal einen Bundeswehrangehörigen im Zug sprechen durfte. Mir erzählte er freimütig, wie er gerlent hätte die Oberleitungen von Zügen zu zerstören da er speziell zum Kampf und zur Sabotage hinter feindlichen Linien ausgebildet worden sei und würde dieses Wissen bei Anti-Atom Demos immer mal wieder einsetzen.

    Das sind nur die kleinen überschaubaren Dinge.
    Was ist mit den Dingen die wir nicht so leicht beobachten können?

    Der Geheimdienstkenner Andreas von Bülow schreibt in seinem Buch „Im Namen des Staates“, dass es eigentlich kein organisiertes Verbrechen geben kann, ohne dass der Staat das mitbekommt und daran teilhat. Werden Gelder und Güter in größeren Mengen umgeschlagen und verschleiert so ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass diese Tätigkeiten von Polizei und Justiz – mit entsprechenden Bestechungsgeldern geduldet und vielleicht sogar befördert werden.

    Das machte mich sehr stutzig. Diese Aussage gilt bedingt für Demokratien (hier läßt sich nicht alles kontrollieren, aber sehr wohl eine Menge) aber in jedem Falle für Diktaturen.

    Für mich stellt sich nun die Frage, wie schlimm ist es nun gesamtgesellschaftlich gesehen, wenn Polizei und Justiz korrupt sind?

    Wie schlimm können die Chaos-Tage in Berlin sein im Vergleich zu einer Bombennacht auf Belgrad im völkerrechtlich illegalen Jugoslawien-Krieg sein?
    Was treiben eigentlich die ganzen Militärs in Afgahnistan – wenn dort die Produktion an Drogen so hoch ist wie selten? Abgesegen davon, dass die Bevölkerung über die Beweggründe für diesen Kriegseinsatz betrogen wird.

    Diese Perspektive soll kein illegales Handeln einzelner Bürger rechtfertigen. Aber es gibt sehr gute Gründe dafür keine naive Vorstellung davon zu haben wie gesetzestreu sich Regierende und willfährige Exekutiv-Organe sich gebärden.

  4. bloegi Says:

    MA pol D. Pavlovic sagte:

    Mit der rechtlichen Frage ob die Beschreibung des Baus von Brandsätzen illegal sind habe ich mich noch nicht beschäftigt, es ist aber wahrscheinlich besser, wenn diese nicht kursieren (können).

    Die MÜSSEN sogar kursieren, damit die Opfer sich schützen können. Was wäre, wenn nur Kriminelle wüssten, wie Schusswaffen aussehen und was sie bewirken können? Die Opfer würden den Kriminellen ahnungslos vor die Mündung laufen.

    MA pol D. Pavlovic sagte:

    Wie schlimm können die Chaos-Tage in Berlin sein im Vergleich zu einer Bombennacht auf Belgrad im völkerrechtlich illegalen Jugoslawien-Krieg sein?

    Da stimme ich zu. Die Bombardierung Belgrads 1999 war völkerrechtswidrig. Eine Beschreibung dieses so genannten Kosovo-Krieges: http://de.wikipedia.org/wiki/Kosovokrieg

  5. R. Meier Says:

    @Bloegi

    Ich finde es gut, dass Sie sich die Mühe machen aufklärerisch tätig zu sein. Ich stand schon mal neben einem brennenden Wagen. In einer kurzen Explosion flog die Motorhaube durch die Luft. Es passt alles auf Ihre Beschreibung Bloegi. Ob gewollt oder nicht die Geschichte von 2008 in der Nähe einer Flensburger Discothek, kann ich nichts zus agen. Ich fand das Auto brennend vor, es fing im Radkasten vorn an.

  6. bloegi Says:

    Sylt ist die Nobelkarosse unter den Urlaubsorten in Deutschland. Es ist nicht überraschend, dass gerade dort serienmäßig Brandstiftung verübt wird. Brandsätze, die nicht gezündet haben oder selbst nicht ganz verbrannt sind, wurden mittlerweile gefunden. Über den Typ der Brandsätze ist offiziell noch nichts bekannt.

    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article9036304/Die-Insel-brennt-das-muss-man-so-sagen.html

    Welt 16.8.2010

  7. bloegi Says:

    Perfekte Morde werden massenweise verübt

    Aus Interviews mit dem prominenten Gerichtsmediziner Tskokos:

    TSOKOS: Mord ist eine juristische Definition. Ich spreche eher von Tötungsdelikten. Ich glaube nicht nur, dass jede zweite Tötung unentdeckt bleibt, sondern bin sogar der Meinung, dass nur jede vierte Tötung überhaupt entdeckt wird.

    Kölner Stadt-Anzeiger 7.6.2009

    SPIEGEL ONLINE: Sie geben viele Details und Fachwissen aus dem Alltag des Rechtsmediziners preis. An manchen Stellen bleiben Sie aber betont vage – etwa, wenn es darum geht, wie man die Szenerie einer Mordtat manipuliert. Warum?

    Tsokos: Ich kann natürlich nicht die Gebrauchsanweisung für die Inszenierung eines Tatorts geben.

    SPIEGEL ONLINE: Sie wissen aber, wie man den perfekten Mord ausführt?

    Tsokos: Ja. Ich habe in 16 Berufsjahren genug Möglichkeiten kennengelernt, ein Tötungsdelikt zu begehen, ohne dass überhaupt vermutet wird, dass es sich um ein Tötungsdelikt handelt. Aber diese Büchse der Pandora dürfen wir Rechtsmediziner nicht öffnen.

    Spiegel 13.9.2010

    Tsokos befürwortet die Geheimhaltung der verbrecherischen Methoden. Das wird nur dazu führen, dass es in Zukunft eher mehr perfekte Morde geben wird als weniger. Denn diejenigen, die einen solchen Mord beabsichtigen, werden Mittel und Wege finden um sich professionell vorzubereiten, während die Angehörigen des Mordopfers gar nicht wissen, wonach sie schauen müssen um einen etwaigen Mord aufzudecken.

  8. LeserIn Says:

    Die Berliner Morgenpost hat am 11.08.11 Aufnahmen von brennenden oder verbrannten Nobelkarossen veröffentlicht:

    Deutlich wird gezeigt, dass die vorderen Radkästen bei den Brandstiftungen bevorzugt werden.

    Derart Brand gestiftet wurde zuletzt nur in Zehlendorf. Zehlendorf ist der Feine-Leute-Bezirk Berlins und gehörte 1933 zu den Bezirken, in denen die NSDAP am besten abschnitt. Größter Gegensatz zu Zehlendorf ist der Wedding, ein Arbeiter- und Arme-Leute-Bezirk.

    • bloegi Says:

      Zehlendorf […] gehörte 1933 zu den Bezirken, in denen die NSDAP am besten abschnitt.

      Es gibt in Zehlendorf viele Fragwürdigkeiten aus der alten Zeit. Typisch ist natürlich Z88. Der Wikipedia-Artikel ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von Z88-Mitgliedern geschrieben worden. Darin heißt es

      Der TSV Zehlendorf 1888 ist ein am 2. Juli 1888 als Zehlendorfer Turnverein gegründeter Sportverein aus Berlin-Zehlendorf. Den heutigen Namen „Zehlendorfer Turn- und Sportverein von 1888 e.V.“ erhielt der rund 2.400 Mitglieder zählende Verein 1919 durch die Fusion mit dem Sportclub Zehlendorf.

      Das ist die Floskel, wie sie sich in allen derartigen Vereinsgeschichten findet. Wenn die „Z88“-Mitglieder auf ihre Tradition stolz sind, warum sind sie nicht beim ursprünglichen Namen „Zehlendorfer Turnverein“ geblieben? Die andere, angeblich wichtige Jahreszahl des Z88 ist ausgerechnet 1919. Das Logo des Z88 hat eine übel berührende Ähnlichkeit mit einer Wolfsangel. Vergleiche mit dem Logo der „Zundelsite“ (Holocaust-Leugner).

  9. LeserIn Says:

    Berlin – Gegen 23 Uhr brannte es zum ersten Mal in Berlin-Spandau, dann ging es in Charlottenburg und später auch in Friedrichshain weiter: 15 Fahrzeuge sind in der Nacht zum Mittwoch in der Hauptstadt angezündet worden. …
    Die Täter zündeten meist hochwertige Autos an – auch ein Lastwagen, ein Wohnwagen und ein Motorroller brannten. …
    Betroffen war vor allem der Bezirk Charlottenburg, der immer noch in vielen Bereichen als wohlsituiert gilt. Doch in der Nacht zum Mittwoch erwischte es auch viele Fahrzeuge im Norden des Bezirks, der an Spandau grenzt und eine sehr gemischte Bewohnerstruktur hat. …
    Erst in der Nacht zum Dienstag waren in Charlottenburg elf Autos in Flammen aufgegangen , sieben weitere wurden durch die Brände beschädigt. Bis Anfang August hatten die Behörden seit Jahresbeginn 80 Anschläge mit politischem Hintergrund auf Autos in der Hauptstadt registriert. …

    SPIEGEL 17.08.11

    SPIEGEL zeigt ein Video, aus dem ersichtlich ist, dass die meisten Brandstiftungen in den vorderen Radkästen gelegt wurden. „Hochwertige Autos“: BMW, Daimler, Audi.

  10. LeserIn Says:

    Erneut Charlottenburg im Fokus der Autozündler

    Wegen der anhaltenden Serie von Brandanschlägen auf Autos in Berlin hat die Polizei eine Belohnung von bis zu 5000 Euro ausgelobt. Belohnt werden Hinweise, die zur Ergreifung von Auto-Brandstiftern führen, wie ein Sprecher mitteilte. Am frühen Donnerstagmorgen brannten in Berlin in der dritten Nacht hintereinander Autos. In den Stadtteilen Charlottenburg, Tiergarten und Lichtenberg wurden neun Pkw von Unbekannten angezündet worden. Die Brände ereigneten sich zwischen 0.13 Uhr und 2.40 Uhr, wie ein Polizeisprecher sagte.

    Der Hamburger Psychologe Laszlo Pota vermutet indessen, das Gros der Täter seien Jugendliche, meist aus zerrütteten oder schlecht integrierten Familien. Viele seien frustriert, weil ihnen sozialer Aufstieg verwehrt bleibe. Das wahllose Anzünden habe sich „zu einem Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei entwickelt“.

    Hamburger Abendblatt 18.8.2011

    Auch wenn das Anzünden der Autos nicht ganz wahllos ist: Ein politisch denkender Mensch beteiligt sich an Brandstiftungen nicht, da er damit nur mehr Totalitarismus fördert.

  11. bloegi Says:

    Kein Nobelkarossentod mehr, nur noch stumpfsinnige Brandstiftung

    In der Nacht zu Freitag brannten sechs Autos auf einem Schrottplatz am Adlergestell in Treptow-Schmöckwitz. […] Etwas später fingen allerdings unweit an der Köpenicker Dregerhoffstraße zwei weitere Autos Feuer. […] Das gleiche galt für eine Brandstiftung in Moabit an der Stromstraße. Dort stand gegen 1.15 Uhr ein Auto auf einem Hinterhof in Flammen, ein weiteres wurde beschädigt. Kurz nach 3 Uhr brannte es dann auch in Neukölln-Rudow am Buchbinderweg: ein geparktes Mittelklasse-Auto stand in Flammen. […] Bereits vor Mitternacht war ein Auto an der Kreuzberger Taborstraße angezündet worden. Doch hierbei handele sich um eine Brandstiftung mit völlig anderen Motiven, denn das hochwertige Cabriolet sei zuvor als gestohlen gemeldet worden […]

    Berliner Morgenpost 19.8.2011

    Dort wohnen Wohlhabende nicht: in Treptow, Köpenick, Moabit, Rudow, Kreuzberg. Die Stromstraße in Moabit ist insofern politisch brisant, weil Berlins größter Justiz-Komplex sich in der Nähe befindet. Doch welche Richter soll es aufrütteln, wenn ein Auto auf einem Hinterhof der Stromstraße angesteckt wird? Rudow ist eine Spießer-Wohngegend mit vielen Neonazis. Vielleicht haben die Neonazis endlich entdeckt, wie einfach es ist Autos anzuzünden.

  12. LeserIn Says:

    Aktuelle Meldungen:

    Unbekannte zündeten gegen 2.45 Uhr in Berlin-Altglienicke ein Motorrad an, sagte ein Sprecher der Polizei. Außerdem war um 1.00 Uhr bereits ein Auto in Hohenschönhausen in Brand geraten

    In beiden Fällen geht die Polizei von nicht politisch motivierten Taten aus. Anders ist die Lage bei Bränden in Friedrichshain. Gegen 03.00 Uhr stand ein Auto in Flammen und wurde vollständig zerstört. Ein weiteres Fahrzeug wurde stark beschädigt.

    WELT 20.08.11

    In der WELT wird zudem Berlin mit München verglichen:

    In der bayrischen Landeshauptstadt werden keine Daten über Brandstiftungen an Autos erhoben, da Autobrände laut Polizei nur sehr selten vorkommen.

    In Bayern und Hessen gibt es ja auch keine Neonazis. Dort wacht die treue, von CDU/CSU kompetent geleitete Polizei. In Marburg indes hat eine Serie mit ca. 35 verbrannten Autos und einem verbrannten Kaufhaus Furore gemacht. Allerdings nur in Marburg selbst. Nach außen drang fast nichts.

    Die Ausburger Allgemeine 20.08.11 präsentiert eine Karte der Auto-Brandstiftungen bis zum 06.10.10. Die geringe Dichte der Brandstiftungen in Ost-Berlin, wenn man vom Regierungsbezirk Mitte absieht, fällt auf.

    • bloegi Says:

      Noch sicherer als das Amen in der Kirche:

      Die Berliner CDU geht davon aus, dass weiterhin «militante Linke» für die nächtlichen Brandstiftungen an Autos in der Hauptstadt verantwortlich sind. […] Der Senat müsse endlich eingestehen, dass er die Berliner Polizei «kaputtgespart hat und nicht mehr in der Lage ist, die Bürger angemessen vor der Bedrohung zu schützen», erklärte [CDU-]Henkel. […] Ähnlich sieht es die Berliner FDP. Fraktionschef Christoph Meyer spricht von «linksextremistisch motivierten Straftaten». Nach seiner Ansicht hegt der rot-rote Senat «seit Jahren eine offene Sympathie für vorgeschobene sogenannte politische Ziele linksextremer Gruppen».

      Welt 18.8.2011

      Ein beträchtlicher Teil der Brände dürfte von Trittbrett-Fahrern, Pyromanen und Versicherungsbetrügern gelegt werden.

  13. LeserIn Says:

    Kinderwagen-Brandstifter gesteht!

    Endlich zog die Polizei einen der feigen Brandstifter aus dem Verkehr! Ein 29-jähriger Zeitungsbote aus dem Stadtteil Neukölln wurde festgenommen. Er gesteht! Elf Mal setzte er in den vergangenen fünf Wochen Kinderwagen in Hausfluren in Brand.

    BILD 20.08.11

    Ein BMW? Dann ist es gut.

    Im linksalternativen Stadtteil Friedrichshain patrouillieren die Brandstreifen der Berliner Polizei – trotzdem kommen die Beamten zu spät. Mit dem Feuerlöscher ist kein Ankommen mehr gegen die Flammen, die aus dem Motorraum des weißen BMW-Coupés schlagen. Der Wagen parkt in einer Seitenstraße unter einer Laterne, ein Fahrradfahrer mit Kapuzenshirt fährt vorbei, sagt: „Was brennt denn? Ein BMW? Dann ist es gut.“

    In Chemnitz wurden in der Nacht zu Samstag sechs Autos angezündet, auch im hessischen Marburg brannte ein Wagen.

    BILD 21.08.11

    Der sächsischen und der hessischen Polizei stehen CDU-Innenminister vor.

    • bloegi Says:

      Nachrichten vom Polizeiführer

      Am Samstagmorgen, gegen 04.00 Uhr, wurden in Marburg im Bereich der Fichte- / Frauenbergstraße mehrere Mülltonnen und ein Pkw, welcher im Bereich der Frauenbergstraße 35, vor dem dortigen Stadtbüro abgestellt war, durch einen bislang unbekannten Täter entzündet. Durch die Hitzentwicklung dehnte sich das Feuer auf einen weiteren Pkw aus und beide Fahrzeuge wurden zerstört. […]

      Jürgen Werner

      Polizeiführer vom Dienst

      Polizeipräsidium Mittelhessen 20.8.2011

      Unweit des Tatortes befinden sich die Zentrale der Oberhessischen Presse, das psychiatrische Krankenhaus und die Festung der Marburger Polizei.

  14. LeserIn Says:

    Schon seit einer Woche stehen in Berlin jede Nacht Fahrzeuge in Flammen: In den ersten Stunden des Montags brannten fünf Autos in Mitte, Wedding und Charlottenburg. In allen Fällen geht die Polizei von Brandstiftung aus.

    Wie in den Nächten zuvor, hat der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen. Bei einem der Brände zielten die Brandstifter auf einen besonders teuren Wagen: Ein Maserati-Sportwagen, der nicht einmal ein Jahr alt ist.

    STERN 22.08.11

    Die BürgerInnen mögen einsehen, dass die Polizei ihre Sicherheit nicht gewährleistet – auch in den CDU/CSU-regierten Ländern nicht. Sie müssen selbst dafür sorgen.

  15. LeserIn Says:

    Außer für die Auto-Eigentümer ist das Auto-Anzünden nur noch öde.

    Vier Autos sind in der Nacht zum Mittwoch (24.08.2011) in Düsseldorf angezündet worden. .. Laut Polizei wurde der erste Brand im Stadtteil Lichtenbroich gegen ein Uhr morgens entdeckt. Die unbekannten Täter hatten einen VW Polo und einen Opel Tigra in Brand gesetzt, das Feuer war auch auf einen in der Nähe geparkten Passat übergegriffen. Nach drei Uhr mussten die Polizei und die Feuerwehr erneut ausrücken: Diesmal brannten in einem Wohnviertel in Unterrath ein Renault und ein Audi. Alle Fahrzeuge waren laut Polizei schon ältere Modelle. .. Ebenfalls in der Nacht zum Mittwoch ging in Ratingen bei Düsseldorf ein geparkter Lkw in Flammen auf. .. In Meerbusch brannte des weiteren ein sechs Jahre alter Daimler. .. In der Nacht zum Freitag hatte es auch in Köln drei ähnlich geartete Brandanschläge gegeben.

    WDR 24.08.11

  16. LeserIn Says:

    In den meisten Medien wird die falsche Nachricht verbreitet, die mutmaßlichen Brandstifter seien zwei Männer.

    Erstmals seit Beginn der jüngsten Serie von Brandanschlägen hat die Berliner Polizei zwei mutmaßliche Autobrandstifter gefasst. Ein 27-jähriger Mann und seine 23-jährige Begleiterin seien am Dienstagmorgen in der Ibsenstraße in Prenzlauer Berg von Beamten festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher. Ein Anwohner hatte gegen 5.25 Uhr zwei verdächtige Personen beobachtet, die sich auffällig für einen BMW interessierten und um das Auto herum liefen.

    Boulevard Baden 30.08.11

    In der Morgenpost 30.08.11 werden die Utensilien gezeigt, die die beiden bei sich hatten. Außerdem

    In Stuttgart sind am Dienstag vier Autos in Flammen aufgegangen.

  17. LeserIn Says:

    In der Nacht zu Mittwoch haben erneut Autos und Motorräder gebrannt. Die Polizei fasste in Kreuzberg einen Tatverdächtigen. Der 28-Jährige ist als Brandstifter bereits polizeibekannt.

    Gegen 5.20 Uhr entdeckte ein vorbeifahrender Passant Flammen an einem Lkw in der Neuköllner Straße in Rudow. Nachdem der Mann sein Auto gestoppt hatte, nahm er sich ein paar Äste und schlug das Feuer aus. Ein in unmittelbarer Nähe abgestellter Mitsubishi, der ebenfalls angezündet worden war, konnte von dem geistesgegenwärtig handelnden 60-Jährigen ebenfalls gelöscht werden.

    Tagesspiegel 07.09.11

  18. LeserIn Says:

    Brandanschläge auf die Bahn meistens in Berlin:

    Ein Bahnmitarbeiter hatte kurz zuvor an einem Trafohäuschen neben den Gleisen sieben Bomben gefunden:1,5-Liter-PET-Flaschen, die mit Benzin gefüllt und an denen selbst gebastelte Zündvorrichtungen angebracht waren. Ein Funkenschlag hätte sie entzündet…

    BILD 10.10.11

    Die Zündvorrichtungen sind offenbar idiotisch, angeblich „Platinen mit Elektronik“, funktionieren fast nie.

    • bloegi Says:

      „PET-Flasche“, „Platine“. Ein echter Taliban würde sich mit so einem Mist nicht abgeben.

      • LeserIn Says:

        Danny, der sich selbst „Daniel“ nennt, steht unter dringendem Verdacht, in Berliner Bahn-Tunnels einen Haufen Brandbomben platziert zu haben … „Er hat wohl immer schon Probleme in naturwissenschaftlichen Fächern gehabt“, so Polizeisprecher Rolf-Kalle Wirsing – jetzt aber habe eine schwere Chemie-Klausur bevorgestanden. … Danny P.’s Chemielehrer Klaus-Paul W. zeigte sich wenig überrascht: „Wenn die Dinger wenigstens zuverlässig explodiert wären, hätte ich ihm ja noch eine Gnaden-Vier geben können – aber so…“

        Satire im SPIEGEL
        http://www.spiegel.de/spam/0,1518,791378,00.html

  19. Verantwortung | Donami Blog Says:

    […] sie das Allgemeingut “Mineralöl” übermäßig beanspruchen? Kann man vielleicht so den Nobelkarossentod auch mal sehen? Damit also heute ein Zuhälter oder “Geschäftsmann” den Dicken machen […]

  20. bloegi Says:

    Das Hamburger Abendblatt am 14.10.2011 hat ein Foto von einer der ultragefährlichen Brandbomben veröffentlicht. Es sind zwei PET-Flaschen, die links neben Geleisen liegen. Darunter:

    Auch der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, verlangte, die linksextremistische Szene „viel intensiver als bisher mit verdeckten Ermittlern zu unterwandern“

    Betrachtet man linke Kreise in Marburg, bekommt man Zweifel, ob es darin etwas anderes gibt als verdeckte Ermittler.

    Zu den ultragefährlichen Bahn-Brandbomben: Die mit Benzin gefüllten PET-Flaschen sind für Autos nur deshalb gefährlich, weil in praktisch jedem Auto viel Benzin und Öl gespeichert ist. Auch die Innenraum-Ausstattung der meisten Autos kann leicht angezündet werden. Wenn dagegen mit Benzin gefüllte PET-Flaschen zwischen Geleise gelegt werden, können höchstens die Flaschen selbst brennen.

  21. LeserIn Says:

    Ein Hinweis für alle ProfilerInnen: Der Berliner Bahn-Bomber ist wahrscheinlich RAMMSTEIN-Fan, also Proto-Faschist. Hier das bekannte Benzin-Video

    beim dem man nebenbei Ungarisch lernen kann.

  22. bloegi Says:

    Ein frustrierter Arbeitsloser als Serienbrandstifter

    Die Berliner Polizei hat einen mutmaßlichen Brandstifter gefasst. Der 27-Jährige stehe im dringenden Verdacht, „eine hohe Zahl von Fahrzeugen in Berlin in Brand gesetzt zu haben“, sagte der Sprecher der Berliner Polizei, Frank Millert. Er habe in den Monaten Juni bis August vor allem in den Bezirken Spandau, Mitte und Charlottenburg Autos angezündet…. Er soll rund 50 Wagen angezündet haben … und aus Frust über seine damalige Arbeitslosigkeit gehandelt haben.

    Spiegel 23.10.2011

    „damalige Arbeitslosigkeit“. Was arbeitet er jetzt? Ist er bei der Feuerwehr? Dazu passend:

    Feuerwehrmann zündelte […]

    Er war einer der zuverlässigsten Kameraden der Feuerwehr von Bad Kösen. Jetzt ist Michael M. (24) ein verurteilter Brandstifter und geht drei Jahre in den Knast. Zwei Jahre lang versetze eine unheimliche Brandserie das Burgenland in Angst. Bis Januar 2011 brannten nachts Container, Lauben, antike Lkws eines Vereins für historische Landtechnik und sogar der „Mutige Ritter“.

    Bild 21.10.2011

    • bloegi Says:

      In Nachrichten des Bayrischen Rundfunks ist von hundert Autos die Rede, die der 27-jährige angezündet habe – vorzugsweise deutsche Marken: Audi, BMW, Daimler. Identifiziert wurde er mit Video-Aufnahmen der BVG (Berliner Verkehrsbetriebe). Nach dem Zündeln fuhr er Bus und U-Bahn.

  23. LeserIn Says:

    Bei BILD 30.10.11 kein neuer Fall, aber der mit den hundert angezündeten Autos fetzig aufgemacht:

    … Auf diesem Überwachungsfoto aus der Berliner U-Bahn sehen wir Andre H., 27, kurz bevor er sein 61. Auto, einen Audi A4, abfackelt.

    Andre H. war Mitglied der Gemeinde „Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“; so nennt sich die Glaubensgemeinschaft der Mormonen. Sein Lebensinhalt sei sie gewesen, sagte Andre H. in seiner Vernehmung, um wohl nicht ohne Stolz hinzuzufügen, dass er dort Missionsleiter sei und innerhalb der Gemeinde eine gewisse Stellung habe. … Die Berliner Mormonen residieren in einem flachen Backsteinbau unweit der CDU-Parteizentrale mitten im feinen Berliner Diplomatenviertel.

    Kein Tee, kein Kaffee, kein Alkohol, kein Sex. Keusch und gläubig lebte Andre H. am Tage. Nach Sonnenuntergang aber erwachte in dem „Heiligen der Letzten Tage“ …

    Immer mit den Grillanzündern, die er für 99 Cent im Edeka Supermarkt um die Ecke gekauft hat – und dem Feuerzeug, mit dem seine Mutter zu Hause immer die Kerzen anzündet.

    Also Grill-Anzünder statt Schischa-Kohle. Ist wahrscheinlich billiger.

    Was wäre geschehen, wenn Andre H. statt der Autos die CDU-Parteizentrale angezündet hätte?

  24. bloegi Says:

    Polizeiliche ‚Aufklärung‘ zuständigkeitshalber

    Zunächst brannte ein knapp 20 Jahre altes Auto in der Bärensteinstraße in Marzahn vollständig aus, wie die Polizei mitteilte. Im Rotwildpfad in Heiligensee traf es einen hochwertigen VW, der erheblich beschädigt wurde. Da in beiden Fällen ein politisches Motiv für die Brandstiftung nicht auszuschließen ist, wird geprüft, ob der Staatsschutz die Ermittlungen übernehmen soll.

    WELT 31.10.11

    Dann prüft mal schön, bis ihr total vermodert seid. Mein Rat: Den Staatsschutz auflösen, ist sowieso nur ein Kommissariat, und die Staatsschützer in andere Kommissariate versetzen, wo sie arbeiten müssen (, falls es das bei der Polizei überhaupt gibt).

    Nobelkarossentod nun auch in der Provinz. Das zeigt am besten, wie schal die Nummer geworden ist.

    Bielefeld-Brackwede (WB). Erneut haben Unbekannte im Stadtteil Brackwede zwei Fahrzeuge in Brand gesetzt. …

    Am Sonntag, gegen 22.15 Uhr, hörte ein Mann einen Knall. Er bemerkte, dass ein Fahrzeug am vorderen linken Reifen auf dem Parkplatz vor den Wohnhäusern »An der Brücke 5« brannte. Er konnte den Brand an dem Opel Agila mit Wasser löschen, bevor die alarmierte Feuerwehr und die Polizei eintrafen.

    Der Wagen war vorsätzlich mit einem Brandbeschleuniger in Brand gesetzt worden. Eine Fahndung nach dem unbekannten Brandstifter verlief erfolglos, teilte die Polizei mit. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 2000 Euro.

    Gegen 23.45 Uhr kam es Am Wißbrock 6 zu einer zweiten Brandstiftung an einem Fahrzeug. Die Polizei traf dort auf einen brennenden Lastwagen »VW LT«, der mit einem Handfeuerlöscher bereits nicht mehr gelöscht werden konnte. Die Feuerwehr führte die Löscharbeiten durch.
    Der 47-jährige Anrufer hatte ebenfalls einen Knall gehört und dann den brennenden LKW bemerkt. Der Brand war im Bereich des rechten Vorderreifens ausgebrochen und wahrscheinlich ebenfalls durch Brandbeschleuniger verursacht worden. Er griff auch auf die Fahrgastzelle über und verursachte einen Schaden von etwa 15000 Euro.

    Westfalen-Blatt 31.10.11

  25. LeserIn Says:

    Datenschutz existiert nicht.

    Polizei kontrollierte flächendeckend Handydaten

    … Die Ermittlungsmethode gegen Autobrandstifter, von der auch Unbeteiligte betroffen sind, provoziert Kritik von Politikern und Datenschützern. … Das Internetblog netzpolitik.org hatte am Donnerstag Dokumente zu einem Fall von Autobrandstiftung in Friedrichshain im Oktober 2009 veröffentlicht, bei dem ein Fahrzeug brannte – laut den veröffentlichten Unterlagen mit „geringem Sachschaden“. Aus ihnen geht hervor, dass die Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht Tiergarten mit Erfolg beantragte, die Verkehrsdaten von insgesamt dreizehn Mobilfunkzellen auswerten zu dürfen. Dabei ging es nicht darum, die Handys konkret verdächtiger Personen zu überwachen, sondern es wurden die Verbindungsdaten aller Personen überprüft, die zwischen 3:45 Uhr und 5 Uhr morgens im fraglichen Gebiet ihr Handy nutzten.

    Tagesspiegel 20.01.12

    Mit dem Artikel offeriert der Tagesspiegel eine umfangreiche Foto-Serie zur Auto-Brandstiftung.

  26. Pill3undPall3 Says:

    😀 also ich sehe nicht wo der zusammenhang zwischen edelkarossen und morddrohungen seien soll. vll wiegt ein hummer mehr als ein opel und deshalb haben bei einem crash die insassen theoretisch eine höhere chance unversehrt zu bleiben, aber dann kannst du gleich mal du brummi fahrer mitanprangern, die leute mit lieferwagen etc. . ich sehe nicht wo das enden sollte. Nichtsdestotrotz finde ich zerstörung von fremden eigentum eine sehr sinnlose art, die meist zwar politisch motiviert seien mag, meiner meinung nach aber ein ausdruck von neid und hilflosigkeit ist. genauso kann ich bis heute nicht nachvollziehen warum „linke“ den drang zu zerstörung und krawall haben. ich meine wenn sie krieg spielen wollen und dem staate das geld für den polizeieinsatz aus der tasche ziehen sollen sie doch lieber zum Bund und dann nach afghanistan. oder mit dem roten kreuz nach afrika, da ist genug spaß für alle da.😉
    aber es ist auch fragwürdig wie eine angebliche politische gruppierung anhänger im volk sammeln will, wenn sie gegen eigentum dieser vorgeht, nicht nur autos sondern auch fensterscheiben von geschäften etc. . damit steht die glaubwürdigkeit und die sinnhaftigkeit doch stark im zweifel und es drück sich einem der verdacht auf, die sache werde nur zum krawall machen betrieben.

    • R. Meier Says:

      Rechte haben noch mehr den Drang Ihre brutale Art auszuleben. Die Polizei stellt einiges falsch hin. Die Statistik ist erschreckend, wie „Linke“ kaum zerstören und die „Rechte“ mit 1000mal mehr Straftaten verzeichnet ist mit Morddrohung und Umsetzung der Drohung. Gucken Sie a mal Panorama der ARD. Sie scheinen nicht informiert zu sein.

  27. Stefan Gensetter Says:

    Habt ihr mal daran gedacht das sehr viele Leute manchmal 20 Jahre lang sich diesen Wagen vom Mund Abgespart haben, und sich einen Traum mit hunderten von Überstunden erarbeitet haben!?!?!

    • bloegi Says:

      Stefan Gensetter schrieb:

      […] sehr viele Leute […] vom Mund abgespart […] hunderten von Überstunden […]

      Die maßlosen Übertreibungen entlarven diese Stellungnahme als Kitsch.

      Wer sein Leben auf den Erwerb einer Nobelkarosse ausrichtet, dem sollte man wegen gemeingefährlichen Schwachsinns den Führerschein entziehen. Besonders die so genannten SUVs mit ihren „Bullenfängern“ und der Stilisierung von Schützenpanzern haben lediglich den Zweck Menschen zu verängstigen.

    • R. Meier Says:

      Sehr geehrter Herr Gensetter,

      der Inhalt zielt darauf ab aufmerksam auf den Nobelkarossentod zu machen. Leute dagegen zu mobilisieren und wie leichtfertig die Polizei mit diesen Fällen umgeht. Aufklärungsrate ist gleich wie bei den Fahrraddiebstählen: 0%.

      Sie klingen, als wäre nur dieser Artikel schon ein Angriff auf Ihr Auto.
      Ein nobles Auto verbraucht mehr Treibstoff als das es sich rechnet. Wer braucht schon in Marburg ein Auto, wenn die Öffentlichen Verkehrsmittel jedes Ziel erreichen.

      Auch halte ich nichts von den Zierdekorationen wie dem Bullenfänger. Er ist nichts als eine tödliche Waffe. Die Tests ergaben 8km/h reichen aus. Sowas gehört verboten.

  28. R. Meier Says:

    By the way. Warum fühlen Sie sich angegriffen? Fahren Sie gern zur Veränstigung anderer mit einem stiliserenden Schützenpanzer umher? Geeignete Gefährte gibt es in Stadtallendorf.

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