Rassismus in Hessen als lustiges Volksfest

Bild mit dem Richter Krug

[In der Mitte Richter Edgar Krug, neuer Direktor des Amtsgerichts Kirchhain und alter Fan des Grenzgangs in Biedenkopf. Links mit grünem Schlips sein Vorgesetzter, der damalige Präsident des Landgerichts Marburg Dr. Christoph Ullrich.]

Richter Krug auf dem Grenzgang

Grenzgänge, auch Schnadezüge oder Schnadegänge genannt, sind mehrtägige Dorffeste, bei denen Fremdenfeindlichkeit zelebriert wird. Ein Grenzgang war ursprünglich das, was ein Hund tut, der alle Bäume in seiner Reichweite bepinkelt hat. Er knurrt, bellt, fletscht die Zähne und beißt, sobald ein anderer Hund in sein erpinkeltes Reich eindringt.

Bei Grenzgängen betrampeln Einheimische die Grenze ihres Dorfs. Sie schlagen ihre Kinder und andere Menschen an den Grenzsteinen, damit sie die Grenze nie wieder vergessen. Grenzverletzer werden gelyncht. Lesen wir, was die Heimatkundlerin Pier-Bohne darüber schreibt:

Die Kenntnis der Grundstücksgrenzen zum Nachbarn ist den Menschen wichtig, seitdem es Eigentum gibt. Zunächst waren es unveränderliche Merkmale in der Natur wie Bäume, Findlinge, Bäche oder Bodendenkmäler, die als Begrenzung der Felder angesehen wurden. Auf ihre Verletzung standen martialische Strafen. Ein Grenzfrevler wurde bei lebendigem Leibe bis zum Hals eingegraben und dann mit einer Pflugschar geköpft. Es war Pflicht der Grenzgänger, ihre heranwachsenden Kinder, insbesondere die Jungen, mitzunehmen. An markanten Begrenzungspunkten versohlten sie den Kindern das Gesäß, gaben ihnen „Backpfeifen“ oder stießen sie unsanft gegen den Begrenzungspunkt, um ihnen den Grenzverlauf nachhaltig „einzubleuen“.

Quelle: Maria Pier-Bohne, Der Schnadegang, in: Westmünsterland, Jahrbuch des Kreises Borken 1998, S.227-230

Das Kopfabreißen mit dem Pflug ist ein romantisches Geschichtchen. In der Praxis wurden Grenzfrevler aufgehängt. Heutzutage werden – wenigstens im offiziellen Teil eines Grenzgangs – nur noch Scheinhinrichtungen ausgeführt. Das Dorf Goßfelden – da, wo neulich der Neonazi-Überfall war – wirbt damit. Die Scheinhinrichtung ist auf dem zweiten Bild von rechts zu delektieren. Typisch für einen Grenzgang sind auch die Burschen mit den Peitschen auf dem zweiten Bild von links. Deren Aufgabe ist es, Fremde aus dem Dorf zu jagen. Diese Verletzer der Menschenwürde heißen schamhaft „Wettläufer“, weil sie schneller laufen sollen als die fliehenden Fremden.

Bild: Grenzgang in Goßfelden 2009 mit Galgen und Peitschenschlägern

Mann beachte die zünftige Gestaltung: schwarz-weiß-rot mit ächt thoitschen Buchstahben.

Noch zünftiger als in Goßfelden geht es in Biedenkopf zu. Ich bin froh, da ich das, was dort geschieht, nicht mit eigenen Worten beschreiben muss:

Auf dem Marktplatz stehen Kopf an Kopf in festlichen Gewändern die Bürger in einzelnen Abteilungen um ihre Fahnen geschart und mit Führern an der Spitze. Hier und da tauchen in schmucker Kleidung Reiter auf, die die Vermutung aufdrängen, daß es obere Führer sind. Da plötzlich stiebt die aufschauende Menge auseinander, ein Mohr, ein leibhaftiger Mohr, anzuschauend wie einst der kriegerische Othello von Venedig, erscheint und setzt alles in Bewegung; doch zum Nachdenken ist nicht viel Zeit, denn schon wird das Auge von Neuem wieder gefesselt. Zwei Leute in bunter auffallender Bekleidung jagen an uns unter lautem Peitschenknallen vorüber und verschwinden ebenso rasch wie sie gekommen, um anderwärts ebenso wieder aufzutauchen.

Quelle: Wilhelm Mauß: Der Grenzgang zu Biedenkopf, Verlag von Max Stephani, Biedenkopf 1907.

Der Störenfried aus der Fremde wird in Biedenkopf von einem schwarz angeschmierten Mann dargestellt.

Bild: Der Mohr beim Biedenköpfer Grenzgang

Ohne schwarz-weiß-roten Hut geht es natürlich nicht. Der „Mohr“ muss ein ächt thoitscher Kolonial-Neger sein. Vergleiche Neger auspeitschen.

Auf einer Internetseite, die dem Magistrat der Stadt Biedenkopf gehört, finden wir:

Der Mohr führt tanzend mit seinem langen Säbel den Zug an, die Wettläufer umkreisen ihn pausenlos mit lautem Peitschenknallen, während alles, was laufen kann, an den drei Tagen morgens über die Grenze geht. Auf einem idyllisch gelegenen Waldplatz wird an den drei Tagen Rast gemacht. Einem mittelalterlichen Heerlager gleicht so ein „Frühstücksplatz“. Die Männergesellschaften und Burschenschaften finden sich um ihre Fahnen zusammen, und schnell ist bei hervorragendem einheimischen Bier alles eine große fröhliche Gemeinschaft.

Fremdenvertreibung als lustiges Theaterstück mit angeschlossenem Besäufnis.

Der „Mohr“ wird dingfest gemacht und zwischen Peitschen und gezückten Säbeln im Triumph durch Biedenkopf geführt. Rechts und links vom „Mohr“ marschieren die Peitschenschläger, auch in Biedenkopf „Wettläufer“ genannt. Hinter dem „Mohr“ reiten die „oberen Führer“, die in Biedenkopf „Oberste“ heißen, die Säbel zum Schlag erhoben. Der „Mohr“ trägt eine undeutsche Husaren-Uniform: Husaren waren Räuber vom Balkan, die schon immer die gutherzigen Hessen überfielen. Grimmelshausen nannte sie Kroaten. Dass so ein Kroate in Biedenkopf schwarze Haut hat, steigert Angst und Schrecken, die er erregt, natürlich beträchtlich.

Bild: Mohr in Biedenkopf zwischen Peitschen und gezückten Säbeln

[Ausriss aus der Publikation „Mortal Passion“ (tödliche Leidenschaft), Biedenkopf 2005, die Anschrift des Autors ist bekannt.]

Tatsächlich ist der Biedenkopf-Grenzgang ein militärischer Aufmarsch, bei dem hunderte stolz-deutsche Männer mit gezückten Säbeln hinter Obersten marschieren: ein schönes Brauchtum. Was würde geschehen, wenn Mitglieder eines Moschee-Vereins Demo machten, indem sie türkische Dolche schwängen? Würde die Polizei es dulden, wenn bei einer linken Demo massenweise Molotow-Cocktails geschwenkt würden?

Wenn der „Mohr“ den „Wettläufern“ entwischt, treibt er „Schabernak“. Er tut genau das, was Rassisten einem Menschen mit schwarzer Haut andichten: Er beschmutzt weiße Menschen, schon indem er sie berührt.

Bild: Mohr beschmutzt weiße Frau

Hier wird der Rassismus mit einer Prise Sexismus aufgepeppt. Das Dickerchen rechts ist alles andere als intelligent. Weniger glücklich zeigen sich diese Frauen über die schwarze Schmiere:

Bild: Der Mohr beschmutzt weiße Frauen durch Anfassen

Auch das soll lustiges Brauchtum sein. Es ist aber ein abgeschmackter rassistischer Witz, vergleichbar nur mit den dümmsten antisemitischen Witzen. Den Kindern in Biedenkopf wird der Rassismus als selbstverständlich anerzogen.

Der Grenzgang, so wie er heute ist, kam im 19.Jahrhundert auf, als das Deutsche Reich Kolonialmacht wurde und stolz-deutsche Männer Neger auspeitschten.

Deutsch-nationalistisches Gedankengut wird einem heute noch aufgedrängt. Zu Schwarz-Weiß-Rot-Fahnen dicke, bier-bäuchige Männer.

[Ausriss aus der Publikation „Mortal Passion“, Biedenkopf 2005.]

Bild: Männer beim Grenzgang in Biedenkopf drohen mit ihren Säbeln

Schwarz-Weiß-Rot ist – wie bei einer NPD-Kundgebung – die herrschende Farbkombination. Doch beim Grenzgang geht es noch militanter zu. Denn Säbel wie bei schlagenden Verbindungen dürfen auf NPD-Kundgebungen nicht präsentiert werden.

Das, was anderswo Stutzen oder Pohläsen genannt wird,

Der Täter wurde auf das Kommando des Landvogten

„Man greife und setze Ihn“

„Der Stein – Die Grenze – In Ewigkeit“

von den kräftigen Armen der Kriegsknechte gepackt und mit seinem allerwertesten Hinterteil dreimal so heftig auf den nun wieder an der richtigen Stelle befindlichen Grenzstein gestoßen, dass er sich für alle Zeiten den wahren Platz dieses Steines merken möge.

heißt in Biedenkopf „Huppchen“ und gilt selbstverständlich auch als lustig.

Der Knüller in Biedenkopf aber ist das unübersehbare Bekenntnis zum Lynchen.

Bild: Galgen beim Grenzgang in Biedenkopf

[Ausriss aus der Publikation „Mortal Passion“, Biedenkopf 2005.]

Das T-Hemd rechts ist mit „Burschenschaft“ in neonazi-typischen Buchstaben und mit einem Galgen bedruckt. „Eure Galgen werden schon gezimmert“ heißt es bei Neonazis. T-Hemden mit der Beschriftung „Dancing in the Air“ , die einen Menschen zeigen, der an einem Galgen zappelt, sind auch bei denen in Mode. In Biedenkopf wird die Nähe zum Nationalsozialismus noch deutlicher gezeigt:


Bild: Bier trinkender Grenzgang-Bursch in NSDAP-Hemd - in der Mitte statt Hakenkreuz ein Galgen

der NSDAP-Parteifahne und der NSDAP-Armbinde sehr ähnlich. (Das Bild ist die Karikatur eines Neuburschen, der beim Grenzgang 2005 Bursche einer Biedenkopfer Burschenschaft wurde. Nicht karikiert ist jedoch sein Hemd.

Die Burschenschaftler, die das Original ins Internet gelegt haben, bezeichnen übrigens Frauen, die ihnen zugänglich sind, regelmäßig als „Häschen“. Sexismus ist selbstverständlich immer sehr lustig.

Militarismus, Alkoholismus, Nationalismus mit Neonazi-Symbolen und Rassismus grobschlächtigster Sorte. Man könnte glauben, dass ein vernünftiger Mensch sich daran nicht beteiligt. Doch bei meinen Recherchen zum Grenzgang kam mir Richter Krug in die Quere, jetzt Direktor des Amtsgerichts Kirchhain. Krug kam mir zum ersten Mal vor, als er dem blinden Tschechen Lubomir Ivancik einen Pflichtverteidiger verweigerte. Ich habe damals gehofft: Vielleicht ist Krug nur einmal ausgerastet. Leider ist das nicht so. Als Mitglied des Tennisclubs Niederdieten drückt er Begeisterung aus:

Die gemeinsame Teilnahme am Grenzgang in Biedenkopf war ein Highlight bei diesem Besuch und wird ganz sicher in Erinnerung bleiben.

Edgar Krug
Niederdieten, im November 2006

Die Lösung ist natürlich, dass Krug nicht vernünftig ist, sondern wie die meisten Juristen meint, er müsse sich beim übermächtigen Pöbel einreihen. Allein der Grenzgang in Biedenkopf repräsentiert mehr politische Macht, als die NPD insgesamt hat.

In der Folge hat in Hessen niemand etwas gegen Rassismus einzuwenden. Richter Krug bestimmt nicht. Er ist doch so lustig. Hier ein frisches Foto aus Amöneburg:

Bild: Obama als Schimpanse

Klicken Sie auf dem Bild, wenn Sie es groß sehen wollen.

Ulrich Brosa


Nachtrag 13.3.2010
Der Führer und sein Frankenstein-Penis

Der Grenzgang wird von „Burschenschaften“ und „Männergesellschaften“ veranstaltet. Frauen, die in deren Bierdunst geraten, werden von den Burschenschaftlern als Häschen, unsere Mädchen oder Madcher gehalten. Der Mädchenführer (er heißt wirklich so) befehligt sie. Beispielsweise müssen die Madcher hinter ihren Burschen herlaufen oder ihnen im richtigen Moment zujubeln oder (in der Pinkelpause) zu ihnen stoßen. Der Mädchenführer erhält als Symbol seiner Herrschaft einen monströsen Parade-Penis, den ein Metzger aus tierischen Leichenteilen gebastelt hat.

Bild: Frankenstein-Penis für den Mädchenführer beim Grenzgang in Biedenkopf

Originalunterschrift: Der Mädchenführer Lehnert wird von Bursche Nassauer ausgerüstet

„Ausgerüstet“: Ohne Militarismus geht es auch beim Sexismus nicht ab. Doch wie sehen Häschen aus, die den Burschen untertan sind?


Nachtrag 19.3.2010
Grenzgang-Unterstützerin ist Satan verfallen
Bild: satanistische Unterstützerin des Grenzgangs in Biedenkopf

Wer nicht schön ist, wird SatanistIn. Dieses Bild von sich selbst hat „grindmaus666“ veröffentlicht. Das invertierte Kreuz am Hals und 666 offenbaren Grindmaus666 als Satans Braut. Die professionelle Sadistin beschreibt sich so:

Alias: blackeyes85
Geschlecht: weiblich
EMail: grindmaus666@gmx.de
Land: Deutschland
Postleitzahl: 35080
Geburtstag: 04.06.1985
Sexualität: heterosexuell
Liebes-Status: vergeben
Arbeit, Beschäftigung: sadistin
Links: http://www.noxnet.de

35080 ist die Postleitzahl von Bad Endbach. Endbach liegt etwa 20 km südlich von Biedenkopf. Der angebliche Eigentümer der Homepage http://www.noxnet.de mit satanistischem Outfit (Satans Hörner im bluttriefendem Kreis) residiert ebenfalls dort.

Weiß jemand noch nicht, was „Grind“ bedeutet? Bei dörflichen Tanzveranstaltungen streckt Grindmaus666 ihren Steiß vor, damit Interessenten sich daran reiben.

Den „Liebes-Status: vergeben“ sollten Interessenten nicht ernst nehmen. Grindmaus666 schreibt eifrig Kontakt-Anzeigen. Z.B.

Frau, 24,
Hessen
sucht Männer für:
Möchte mich umschauen,
Hobbies & Freunde treffen,
Dating & Beziehung

Was sucht Grindmaus666?

Was ich suche: den teddy von der kuschelweich werbung, meine tanzenden spinnen die immerunter meinem bett saßen wenn ich abend nach hause gekommen bin, leute zum schreiben, mein böses ich, obwohl ich glaub das will ich gar net suchen… Ehrlich gesagt, denke ich manchmal wirklich, daß ich zu lieb bin…

Es bleibt den verehrten Leserinnen und Lesern festzustellen, ob Grindmaus666 mit „Hessisches Mädel“ koinzidiert, das in diesem Thread unten erscheint.


Nachtrag 20.12.2009
Hexenverbrennung in Momberg

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Neustadt-Momberg – dort, wo 1990, 1992, 1993, 1994, 1998 und wahrscheinlich noch öfter der jüdische Friedhof geschändet wurde – haben bei der Kirmes 2009 eine Hexenverbrennung inszeniert:

Hexenverbrennung 2009 in Momberg bei Neustadt

Der katholische Pfarrer beteiligte sich wohlgefällig am lustigen Treiben. Die Oberhessische Presse (21.9.2009) sekundierte:

Ist Deine Alte Dir zu teuer,
kommt sie bei uns aufs Scheiterfeuer.

Der Vorgang wirft, um sich juristendeutsch auszudrücken, ein bezeichnendes Licht auf die Freiwilligen Feuerwehren auf dem Lande(h). Was taten SA-Ortsverbände oder SS-Kameradschaften nach 1945? Sie traten in die FF ein, bis die FF praktisch nur aus SS oder SA bestand – der übelste Mob. Es ist seit langem bekannt, was da los ist. Doch die Wahrheit wird unterdrückt:

Marburg. Oberbürgermeister Dietrich Möller (CDU) hat veranlasst, dass die PDS-Stadtverordnete Anke Richter vom städtischen Kulturamt nicht mehr als Praktikantin beschäftigt werden darf. Möller begründet diesen Schritt mit den Äußerungen, die bei der von Anke Richter angemeldeten Kundgebung gegen den Marktfrühschoppen gefallen sein sollen. Unter anderem geht es um die Gleichsetzung von Vereinen und Feuerwehren mit „saufenden Männerbünden“.

Quelle: Oberhessische Presse vom 6.7.2001.

Im Artikel der Oberhessischen Presse vom 23.9.2009 wurde – wie üblich – die Hexenverbrennung als lustiges Treiben beschönigt. Eine Verherrlichung von Gewalt gegen Frauen sei nicht beabsichtigt gewesen. Was denn sonst?


Nachtrag 1.12.2011
Über die Ursachen des Grenzgangs

Neger auspeitschen
Volksgemeinschaft und Erbrechen
Komplizin der Vernichtungspolitik

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147 Antworten to “Rassismus in Hessen als lustiges Volksfest”

  1. R. Meier Says:

    Die Burschenschaftler sind zu betrunken, um noch irgendetwas zu merken, was sie da fabrizieren. NPD-ähnliche Fahnen schwenken. Merken die, was da abgeht?
    Anscheinend ist wohl Kultur den Fremden dort zu jagen. Sehr gute Berichtserstattung.

    Das ist kein Volksfest mehr, sondern alkohohlisierte Hetzjagd. Die Ausrede vor Gericht lautet wohl der Alkohohlpegel war zu hoch. Ein Weg Leuten den letzten Unrechtssinn zu nehmen und für hessisches Bier zu werben.

    Pfuiiii, die hessische Politik möge hier erwachen.

  2. Thüringer Würstchen Says:

    Krass. Guter Beleg für die Deutschtümmelei!

    Parole für Demo:

    Rassismus in der Mitte –
    das ist hier gute Sitte!

  3. AMUNO Says:

    Ehrm,
    also ich möchte deinen Artikel ja nicht ganz kritisch sehen, aber das es über Jahrhunderte Brauch war, dass junge Leute bei solchen Anlässen verprügelt wurden, ist glaube ich zumindest ein Phänomen, welches sich über ganz Europa erstreckt. Jeglicher Vertrag, jede Grenze, jeder Verkauf wurde mit einem solchen Ritual abgeschlossen, so dass man auch nach sehr langer Zeit noch Zeugen hatte, da es damals eben noch keine Notare gab.
    Dazu sollte man vielleicht den Begriff des Grenzfrevlers genauer definieren und nicht unkommentiert stehen lassen. Damit ist mitnichten jemand gemeint, der einfach so über eine Grenze ging.

    Ich finde es gut, dass du dich gegen Rassismus einsetzt und dich politisch engagierst, allerdings sollte man überdenken, ob man seine Kräfte nicht an sinnvollerer Stelle einsetzen kann.

    Gruß

    AMUNO

    • bloegi Says:

      allerdings sollte man überdenken, ob man seine Kräfte nicht an sinnvollerer Stelle einsetzen kann.

      Ich weiß, wer „AMUNO“ ist: ein Marburger. Es gibt haufenweise Rechtsextreme in Marburg und Umgebung. Die erzählen alle, es sei hier nicht so schlimm. Man solle mit dem Widerstand gegen den Rechtsextremismus gefälligst woanders anfangen, z.B. in „Mitteldeutschland“, also Brandenburg, Thüringen usw..

  4. MA pol D. Pawlowic Says:

    Mir hat unlängst eine Bekannte aus einem hessischen Dorf südlich von Frankfurt erzählt, dass sie in ihrer Gemeinde alle fremdenfeindlich wären und fast geschlossen NPD wählten. Sollte dies wirklich Alltag in Hessen/Deutschland sein, wären entsprechende Bildungsangebote sicherlich eine gute Zukunftsinvestition.

    I recently talked with someone from a village south of Frankfurt, Hesse who told me they were nearly all in their community xenophobic and would vote for the national party (NPD). If this is common culture in Hessia / Germany special education treating this problem would be a good investment for the future.

  5. bloegi Says:

    Im Artikel nicht erwähnt: Zum Grenzgang gehört das Schießen, speziell das Böllerschießen. Fotos aus Goßfelden zum Anklicken:
    Kanone,
    Handböller.

  6. Dr.Doom Says:

    Ach Gottchen, da hat ein Gutmensch-Blogger doch glatt noch ein politisch nicht 180% angepasstes Volksfest aus der Zeit vor 1900 entdeckt, schlimm, schlimm🙂 Mein Vorschlag: Das Fest durch ein paar Türkengangs der Kölner Vorstädte sprengen lassen und eine Moschee dort bauen. Alle Fahnen werden per Erlass durch nationalistische türkische Fahnen ersetzt. Der schwarze Schornsteinfeger wird durch einen blonden Deutschen ersetzt, der den Immigranten die Sozialhilfe nicht gönnt. So ist Zwangsintegration (der Deutschen) auch dort gesichert.

  7. Gastleser Says:

    Noch ein Wort zum Beitrag von Dr. Doom. Er hat doch recht. Und Dr. Brosa sieht das mal wieder als typisches Rechtsextremisten-Posting. Lächerlich, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
    Man stelle sich vor, Dr. Brosa schreibt: „Noch zünftiger als in Goßfelden geht es in Biedenkopf zu. Ich bin froh, da ich das, was dort geschieht, nicht mit eigenen Worten beschreiben muss:“

    ….Beschriebung siehe oben..

    Die Bechreibung entstammt:
    „Quelle: Wilhelm Mauß: Der Grenzgang zu Biedenkopf, Verlag von Max Stephani, Biedenkopf 1907.“

    Ich weiß nicht was man dazu noch sagen soll?

    • bloegi Says:

      ‚Gastleser‘ ist ein heimischer Rechtsextremist, einer von der ganz dämlichen Sorte.

      Pass er auf, dass ‚Dr.Doom‘ ihn nicht hole! Doom heißt Untergang, Todesurteil und dergleichen.

  8. R. Meier Says:

    Sehr geehrter Dr. Doom,
    Ihre Mitteilung enthält viele irrsinnige Apelle und Fakten, die auf nazistisches Gedankengut zurückzuführen sind.

    Im Hamburger Raum überleben solche Gedanken nicht lange. Pinneberg demonstrierte gegen Nazis.

    Im wesentlichen schließe ich mich bloegi an.

    Es reichte mir in der Schule beleidigt und ausgegrenzt zu werden, nur weil ich international denke und außerhalb dieses Staates geboren bin. Junge Männer mit „Heil Hitler“ auf ihren T-Shirts verfolgten mich nachts auf dem Weg nach Hause. Ihr Grund war das braune Haar und die dunklen braunen Augen. Sie hetzten.
    Ich frage mich: Wann wacht dieser Unrechts- und Zensurstaat endlich auf. Das Problem sitzt mittlerweile in den obersten Schichten der Verwaltungen: Nazis und Fremdenfeindliche. An vielen Orten ist die Fremdenfeindlichkeit anzutreffen und spürbar.

  9. bloegi Says:

    Hauptsächlich sind Grenzgänge Freiluftbesäufnisse:

    Das Beilstein, das in diesem Video genannt wird, liegt zwischen Herborn und Limburg, also in Hessen. Die Mädels, die in diesem Video vorkommen, sind ungefähr von der Art, wie sie auf BUMS-Treffen anzutreffen sind.

    http://www.althand.de/bums.html

    Im Video fängt eins der Mädels mit „Zigeunerjudas“ an, auch charakteristisch für das ländliche Hessen. „Zigeunerjudas“, ein doppelt rassistischer Ausdruck, bezeichnet einen falschen Menschen.

  10. bloegi Says:

    „Hasenlauf“ ist eine Burschenschaft in Biedenkopf

    http://forum.hasenlauf.de/viewtopic.php?t=298

    Darin

    … wobei die m.W. in Sterzhausen ein echtes Problem haben, was aber eher weniger mit dem Grenzgang zusammenhängt

    Sterzhausen ist ein Dorf ein paar Kilometer von Biedenkopf entfernt. Sterzhausen ist mittlerweile als Nazi-Dorf approbiert. „Ja,“ sagen die Biedenköpfer, „die in Sterzhausen haben ein echtes Problem, aber wir in Biedenkopf, wir sind selbstverständlich keine Nazis.“

    Das stimmt sogar. Die Biedenköpfer sind keine Nazis, sondern die Nazis waren Biedenköpfer. Man soll Ursache und Wirkung nicht durcheinander bringen.

  11. R. Meier Says:

    Ich veröffentliche dieses Video nach e-Mail-Korrespodenz mit bloegi, dessen Meinung ich teile.
    Gleich verhält es sich in Hessen. Dort werden schalue Köpfe durch Dorf gejagt. http://www.beschwerdezentrum.org/Bilder&Grafiken/brosa_beil.jpg

    Quelle Youtube.com

  12. R. Meier Says:

    Der Grenzgang Beilstein zeigt viele hässliche junge Frauen. Damit man einen Mann bekommt, müssen sich diese Frauen die Männer schöntrinken und anders herum.
    Der Nazismus schafft es die Grenzgänge zu unterwandern. Sie werden politisch inkorrekt. Das sei noch schön dahingeschrieben, aber höchst gefährlich.

    Dr. Doom und AMUNO sind verstummt, weil sie wissen bloegi hat Recht.

    Besäufnis und Nazismus sollte der Grenzgang sich in Hessen nennen. Ach ja Herr Koch macht ausländerfeindliche Politik und der Nazismus bejubelt es. Der Demokrat ist erschüttert und wieder geht es ab im hessischen Festzelt der CDU. Geschwungen werden Sprüche wie „Ausländer raus.“. Das ist keinenfalls christlich und gegen das Wahlprogramm der bundesweiten CDU, aber amcht nichts solange vor Frau Merkel dementiert wird.

    In Elmshorn sind in der Wahlzeit NPD Platkate aufgehängt worden. Bereits am Abend waren sie verschwunden und fanden sich 100 Meter weiter zerstört in unersichtlich in den Büschen. Nicht mit uns Elmshornern. Man lese zum Verständnis die Elmshorner Stadtgeschichte auf wikipedia.org http://de.wikipedia.org/wiki/Elmshorn .

  13. LeserIn Says:

    Die Bedeutung des Galgens in der deutschen Gegenwart

    Berlin-Neukölln 16.12.09

    Quelle:
    http://de.indymedia.org/2009/12/269011.shtml

  14. bloegi Says:

    Mit Bild von der Hexenverbrennung:

    Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Neustadt-Momberg (dort, wo vor ein paar Jahren der jüdische Friedhof geschändet wurde) haben bei der Kirmes 2009 eine Hexenverbrennung inszeniert…

    Nachtrag zum Artikel – nach oben scrollen oder auf diesem Link klicken.

    Als Zugabe: Hexenverbrennung in Biedenkopf als Youtube-Video:

    Das Video ist jedoch, wie nicht anders zu erwarten, sehr schlecht.

  15. lupo Says:

    Ich möchte zwei Dinge unbedingt nochmal Revue passieren lassen.

    1. Die Schriftart der Vorderseite der Festschrift ist in Fraktur geschrieben. Während der NS-Zeit gab es bezüglich der zu nutzenden Schriftart schwerwiegende Auseinandersetzungen, soweit so etwas in einem totalitären Staat möglich war. Die Fraktur wurde per Führererlass sogar als „Schwabacher Judenlettern“ verboten. Sicher ist die Fraktur in der öffentlichen Wahrnehmung eine „ächt toitsche Schrift“ der NS-Zeit, historisch gesehen ist diese Einschätzung vollkommener Blödsinn (vergleiche http://de.wikipedia.org/wiki/Antiqua-Fraktur-Streit ).

    2. Der Typ mit dem roten T-Shirt mit dem weißen Kreis, in dem sich ein Galgen befindet: Das ist wohl eher kein brauner Kamerad. Über dem weißen Kreis steht nämlich „Dem deutschen Volke“. Das ist eher ein Linker. Ich hab schon mal nen Punk mit dem gleichen Shirt gesehen.

    Zusammenfassend: Es gibt zwar einen Haufen bescheuerte Traditionen, die nichts mehr in unserer Welt verloren haben und sicher ne ganze Menge seltsame braune Vögel. Aber nicht jede Symbolik, die nicht eindeutig progressiv ist, ist ne Nazi-Idee. Chill down a bit, Meister.

    • bloegi Says:

      Auch das ist ein typisches Neonazi-Posting.

      zu 1) Immer wieder wird von denen behauptet, die Nazis hätten die Fraktur-Schrift verboten. Wie sehr das gelogen ist, ist auf dem Umschlag und dem Titelblatt von Hitlers „Mein Kampf“ zu sehen.

      zu 2) Die Böhsen Onkelz haben in den letzten Jahren auch immer erzählt, sie seien antifaschistisch, und zugleich „Kriegst was in die Fresse!“ gegrölt. Der Typ mit dem schwarz-weiß-roten T-Shirt und der aufdringlichen Gewalt-Symbolik (hinten drauf hat er „Terrorgruppe“) soll links sein? Im dem Sinn waren auch die NationalSOZIALISTEN links. Ein solcher Linker („sozial-national“) passt prima in die Biedenkopfer Burschenschaften.

      • Gutmensch Deluxe Says:

        hahahahaha

        „AUCH DAS IST EIN TYPISCHES NEONAZI POSTING“

        weisst du was du bist, ein meinungsnazi

        PS: Terrorguppe is eine Linke Punkband

        wie behindert du bist.

        sicherlich bist du jude oder sowas…

        einfach nur peinlich ….

      • R. Meier Says:

        Gutmensch Deluxe ist sicher Nazi, wie er sich liest gehört er dem an.

        Bursch hau‘ ab, zieh‘ Leine. Dich wollen wir hier nicht.

  16. cafard Says:

    Nanana, Wahlplakate, (von welcher Partei auch immer) in Buschbeständen zu endsorgen ist weder demokratisch noch Umweltfreundlich…..
    Die Herren hier im scheinen mir jeder sehr verbohrt in seine eigene Meinung zu sein.
    In meinen Augen ist hier jeder wilkommen, der sich an Recht und Gesetz hält. Dazu gehören auch die guten Sitten. Wenn ich mich im Ausland aufhalte wird es von mir auch erwartet mich anzupassen, somit tue ich das auch (dass es viel zu viele Deppen giebt wissen wir alle)

    Genauso muss es auch klar sein, dass radikale, bzw illegal opperirende kräfte doch bitte Ihre illegalen Geschäfte in Ihrem Heimatland ausführen dürfen, aber nicht bei uns…. (dort warten im vergleich zu deutschland meist deutlich härtere Straften und schlechter Haftbedingungen)

    • bloegi Says:

      Ich habe diesen Kommentar zugelassen, obwohl er nichts mit dem Artikel zu tun hat (Denn in dem Artikel kommen Ausländer und Wahlplakate gar nicht vor.) und nur das übliche fremdenfeindliche Gesaber enthält (Die Fremden müssen sich anpassen!). Interessant ist, woher dieser Kommentar kommt:
      129.247.31.225
      Bayern Wörthsee
      Deutsches Zentrum fuer Luft- und Raumfahrt e.V.

      Das „Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.“ scheint äußerst fragwürdigen Aktivitäten Vorschub zu leisten. Vielleicht wird das DLR missbraucht?

  17. R. Meier Says:

    Ich sehe wieder mal nur besoffenen Marburger .. Alkohohlismus pur … Nazismus pur … und einige Berliner machen sich sorgen wegen linker Gewalt.
    Realität ist das in Berlin hohe Politiker ihren Wählern nicht zuhörten, jetzt eskaliert es in Gewalt, weil das Volk mal demonstriert.

    Das in Köln ist nichts neues, wird aber nichts unternommen. Vermutlich mischt die Polizei mit oder ProKöln und ein hoher Polizeibeamter gehen freundschaftlich zusammen golfen …

  18. Pit Says:

    Ich wohne auch in Nordhessen,in der Nähe von Biedenkopf,ich kann das alles nur bestätigen,die sogenannten Volksfeste sind tagelange Sauf- und Prügelorgien die sich normale Menschen meist nicht mehr antun.Besonders bemerkenswert ist ein sogenanntes Kinderfest in Hatzfeld,fünf Tage Komasaufen und Schlägereien.Nationalsozialistisches Gedankengut ist in der ganzen Gegend normal,wenn natürlich in den besseren Schichten etwas differenzierter in der Wortwahl.Aber man schaue sich die Landesfürsten an,mehr brauchts nicht um zu verstehen.

    • bloegi Says:

      Pit sagte:

      die sogenannten Volksfeste sind tagelange Sauf- und Prügelorgien die sich normale Menschen meist nicht mehr antun

      Den Eindruck habe ich auch. Viele HessInnen sind nicht unvernünftig. Der ungeheure Rabbatz bei den Volksfesten erweckt den Eindruck, als beteiligten sich ALLE daran. Doch das ist nicht so. Der Anteil derjenigen, die mit Komasaufen und Schlägereien nichts zu tun haben wollen, wächst nach meinen Beobachtungen sogar.

      Vielleicht sollte man versuchen sich auf die Vernünftigen zu stützen und mit ihrer Hilfe politisch zu arbeiten – im Kontrast zu Koch und vielen anderen Politikern (auch von der SPD), die ihre Macht vom Mob haben.

  19. LeserIn Says:

    Die Schweizer Volkspartei (SPV), die zuletzt das Minarett-Verbot durchsetzte, hetzt jetzt gegen deutsche Immigranten:

    Die SVP schürt den Deutschenhass. An Zürcher Krankenhäusern und an der Universität mache sich „deutscher Filz“ breit, tönt die rechtspopulistische Partei …

    Im Wahlkampf um die im März zu wählende Zürcher Stadtregierung setzt die SVP wieder auf die Themen Ausländerfeindlichkeit und Sozialmissbrauch. Laut dem Zürcher SVP-Präsidenten droht der Stadt eine „Berlinisierung“ mit hohen Schulden, Migrationsproblemen und einer Überstrapazierung des Sozialsystems. Das wolle die Partei verhindern.

    Die Wahlplakate, von der gleichen Agentur entworfen wie das bei der Volksabstimmung über das Minarett-Verbot, sind nicht zimperlich: Eines zum Beispiel steht unter dem Titel „Mach mir einen Pass, Du Sau!“ und zeigt Kopftuch und Jogginghose tragende Menschen vor dem Sozialamt. Ein anderes zeigt einen unterwürfig lächelnden Bundesrat Hans-Rudolf Merz, der zu einem selbstsicher grinsenden Peer Steinbrück, dem ehemaligen deutschen Finanzminister aufblickt. Auch dieses Bild setzt auf die Ausländerthematik: „ausländische Ellbögler, die an unsere Arbeitsplätze drängeln“, steht darüber.

    Südkurier 31.12.09

  20. bloegi Says:

    http://www.gemeinschaftsforum.com/forum/index.php?PHPSESSID=54pnjkco8hfaoe1lm9shb7vd84&topic=123768.0

    Ein Link zu ekligen Inhalten, den ich nur als Beweismittel angebe: rassistische Ergüsse, wie man sie auch in hessischen Wirtshäusern zu hören bekommt. Neger, Bimbo, Baumwollpflücker, Nigger …

    Auch der Sketch von Badesalz über Fans von Eintracht Frankfurt erfasst den täglichen Rassismus richtig:

    Badesalz – Anthony Sabini

    Herbert: Oh Mann, so’ne Scheiß du, schießt uns der Drecksack jetzt schon des zweite Tor nei, du!
    Walter: Ich hab‘ den eh gefresse, den Bimbo! Dass die überhaupt hier kicke dürfe, die Halbaffe!
    Herbert: Mannomannomann du! Erst mit de Brotrinde aus’m Busch gelockt, und jetzt versaue se uns die Meisterschaft!
    Walter: Hähä, vielleicht solle mer dem mal e Banan‘ runnerschmeiße?
    Herbert: Eija, so wie der leeft, der Gorilla, möcht er bestimmt aach ma e Banan‘ esse! (lacht)
    Beide: Uhuhuhuhuhuhuh!
    Walter: Komm Nescher, Banänche!
    Beide: Uhuhuhuhuhuhuh!
    Walter: Wie der schon leeft mit seine dicke Schenkel! Komm!
    Beide: Uhuhuhuhuhuhuh!

    Nescher (hessisch) = Neger.
    Uhuhuhuhuhuh wird als rythmisches Grunzen ausgestoßen.

  21. LeserIn Says:

    Hunderte Afrikaner aus italienischer Stadt vertrieben

    Auslöser für die blutigen Gewaltexzesse war eine Demonstration von Hunderten Einwanderern, die überwiegend illegal als Saisonarbeiter in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Die Einwanderer protestierten gegen gewaltsame Übergriffe, nachdem einige von ihnen von Unbekannten mit einem Luftgewehr beschossen worden waren. Die Demonstranten steckten Autos in Brand, schlugen Schaufenster ein und lieferten sich gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei.

    Aufgebrachte Anwohner wollten sich dafür am Freitag offenbar rächen und attackierten die Einwanderer mit Schrotflinten und Eisenstangen. Sie fuhren mehrere Afrikaner absichtlich mit ihren Autos an, errichteten Barrikaden und besetzten vorübergehend das Rathaus. Wenige Kilometer vor der Stadt wurde am Samstag erneut ein Einwanderer durch Schüsse verletzt. …

    Der Oppositionschef Pierluigi Bersani konterte, in Rosarno herrsche „Mafia, Ausbeutung, Fremden- und Rassenhass“. Die Revolte zeige, dass Wirtschaft in der Hand von organisierter Kriminalität Zuwanderer zu Sklaven mache.

    Berichten zufolge werden jedes Jahr mindestens 4000 Einwanderer illegal in Rosarno für die Obsternte eingesetzt. Das Uno-Flüchtlingswerk (UNHCR) und eine italienische Gewerkschaft kritisieren ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen als unmenschlich.

    Spiegel 09.01.10

  22. LeserIn Says:

    Der US-Neonazi Paul Schlesselman hat sich schuldig bekannt: Der 19-Jährige gestand in einem Verfahren vor einem Bundesgericht in Tennessee, dass er 2008 den damaligen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama und andere Afroamerikaner umbringen wollte.

    Spiegel 15.01.2010

    Dazu in einem älteren Spiegel: „ein Haufen Armleuchter“ und „verminderte Geisteskapazität“. Daraus folgt aber nicht, dass die Typen ungefährlich sind.

    Das ist so wie in Hessen.

  23. Wolf Winter will den Oberstaatsanwalt Willanzheimer rächen « bloegi Says:

    […] Marburg. In der Mitte Meineid-Mirko, wie er gerade zum Direktor des Amtsgerichts Biedenkopf befördert wird. Rechts der Grund- und Menschenrechtsverletzer Wolf Winter, ehemaliger Direktor des […]

  24. LeserIn Says:

    Ziemlich frischer Artikel in der Oberhessischen Presse vom 28.08.09:


    Beim Grenzgang 2012 werden der furchterregend angemalte Mohr und die peitschenknallenden Wettläufer die Bewohner der Nachbargemeinden wieder erschrecken und davon abhalten, Grenzsteine zu versetzen.

    Rassismus als Normalität. Als Autorin des zugehörigen Hauptartikels wird „Silke Pfeifer-Sternke“ genannt. Ihr Stil:

    Viele Fachwerkhäuser prägen das Stadtbild und lassen die Vergangenheit in den romantischen Gassen am Schlossberg lebendig werden. Der Marktplatz ist der zentrale Punkt der Stadt. Er wird dominiert von dem 1904 errichteten Kreis-Kriegerdenkmal, das aus heimischem Diabas-Gestein gebaut wurde. Eine Figurengruppe aus Bronzeguss ziert das Bauwerk. …

    Wahrscheinlich glaubt Pfeifer-Sternke, sie könne gut schreiben. Doch was sie produziert, ist Kitsch von der extrem rechten Kante.

  25. Alex Says:

    Interessant wie viele Leute hier ihre Meinung zu etwas kund geben, von dem sie keine Ahnung haben, weil sie es noch nie selbst miterlebt haben. Genau aus diesen Gründen entstehen auch Vorurteile und Fremdenhass. „bloegi“ stigmatisiert andere für ihre Bräuche und ihr Verhalten, offensichtlich ohne sich jemals mit Betroffenen auseinander gesetzt zu haben.
    Ich bin Biedenköpfer und habe Grenzgang mit gefeiert. Die dort zelebrierten Traditionen gehen auf eine Zeit von Teils hunderten Jahren vor dem Nationalsozialismus zurück, genauso wie die Farbe unserer Stadtfahne. Begriffe wie die „Führer“ mögen rechte Tendenzen anordnen, was der Realität in keiner Weise gerecht wird. Jeden der das anzweifelt lade ich herzlich ein, 2012 selbst dabei zu sein und sich ein Bild zu verschaffen.

    • bloegi Says:

      Wer ist Alex? Er hat sich an anderer Stelle geoutet:

      Die Meldung erfolgen über den offiziellen Meldebogen schriftlich durch die Gaufachwarte zusammen mit einer vollständigen Gausiegerliste und sind zu richten an:
      Alexander Marnic, Stadtgasse 27, 35216 Biedenkopf; […]

      Quelle: Hessischer Turnverband e.V.

      Alexander Marinc hat es also mit den Gaufachwarten und der Gausiegerliste. Er schreibt:

      Die dort zelebrierten Traditionen gehen auf eine Zeit von Teils hunderten Jahren vor dem Nationalsozialismus zurück, genauso wie die Farbe unserer Stadtfahne.

      Was es mit dem Nationalsozialismus auf sich hat, versteht Alexander Marinc nicht. Ich erkläre es hier nochmals: Der Nationalsozialismus konnte aufkommen, weil es Perversitäten wie in Biedenkopf gab. Hitler hat nichts Neues erfunden. Er hat sich beim übelsten Mob angebiedert, bei Leuten, wie sie jetzt noch Rassismus und Fremdenfeindlichkeit als ‚traditionelles Volksfest‘ feiern. Mehr war an Hitler und dem Nationalsozialismus nicht dran.

      Natürlich kenne ich den Grenzgang in Biedenkopf aus eigener Anschauung. 2005 ist mir dabei schlecht geworden. Doch selbstverständlich habe ich Abstand gehalten. An den ekelhaften Besäufnissen beteilige ich mich nicht.

      Ulrich Brosa

  26. Alex Says:

    Gut, Sie waren da und haben wenigstens versucht sich eine objektive Meinung zu bilden, was ich respektiere. Leider sind sie wohl so in Ihren Vorurteilen verfangen, dass Sie auch finden was sie suchen.

    Warum zum Beispiel tragen alle Frauen bei uns stolz das Zeichen des Moors in den drei Tagen? Warum habe den ganzen Grenzgang nicht mal eine Schlägerei erlebt, geschweige denn einen ausländischen Mitbürger der diskriminiert wurde? Warum sind unsere Gesellschaften für jeden offen, wenn wir doch andere angeblich so sehr diskriminieren? Warum waren bei uns Junge und Alte, Heteros und Schwule mit dabei und wir hatten alle zusammen Spaß? Warum haben wir verboten bekommen beim Gang über die Grenze die T-Shirts unserer Gesellschaft zu tragen, damit man uns nicht Uniformierung vorwerfen kann?
    Die Antwort ist leicht: Wir sind stolz auf unser Fest aber bereit es mit jedem zu teilen und distanzieren uns dabei weit von rechtem Gedankengut.

    Die soziologische Missgeburt des Nationalsozialismus auf die beschriebene Weise zu banalisieren ist sicher eine größere Gefahr als unser Fest. Einer der vielen Gründe warum sich die verqueren Ansichten der Nazis damals durchsetzten konnten, war schließlich auch, dass nach dem ersten Weltkrieg versucht wurde die deutsche Kultur und uns als Gesellschaft zu unterdrücken. Traditionen sind nichts schlechtes und nicht rechts, wenn wir mit Ihnen in bewusst und unter Rücksicht auf unsere Vergangenheit umgehen, was in Biedenkopf der Fall ist. Dass dabei viel, und oft auch zu viel, getrunken wird ist war, was aber umso mehr zeigt, dass es sich eben einfach nur um ein Volksfest handelt.
    Eine friedliche Welt erhalten wir nicht den durch Verzicht auf Traditionen, sondern durch den Respekt gegenüber den Traditionen des jeweils anderen, sowohl innerhalb, als auch außerhalb von Deutschland.

    Also lieber Herr Ulrich Brosa: Überlegen sie sich bitte ob es nötig ist uns unseren Grenzgang schlecht zu reden, bzw. ob man dabei in den Äußerungen so weit gehen muss wie Sie. Sätze wie „Die Biedenköpfer sind keine Nazis, sondern die Nazis waren Biedenköpfer“ sind eine deutliches Indiz für den blinden Extremismus in Ihrer Meinung uns gegenüber. Ich erwarte nicht, dass sie Grenzgang gut finden oder verstehen, aber uns auf die von Ihnen vorgenommene Weise zu Nazis zu denunzieren ist absolut unverantwortlich und beleidigt mich zutiefst.

    Zuletzt: Die Adresse die sie im Netz gefunden haben ist die meiner Eltern, ich wohne in Darmstadt. Wenn sie die aus irgend einem Grund brauchen, schreiben sie mich bitte persönlich an und ich teile sie ihnen gerne mit.

    Alex

    • bloegi Says:

      Alex schrieb:

      Warum habe den ganzen Grenzgang nicht mal eine Schlägerei erlebt

      Wahrscheinlich haben Alex’s Vorfahren auch die bestialischen Judenvertreibungen aus den heimischen Dörfern nicht erlebt. Bekanntlich waren die heimischen Dörfer in Hessen schon 1942 ‚judenrein‘.

      Schlägereien beim Grenzgang sind gang und gäbe. Ein Zeuge ist Benjamin Kümmel von der Galgenberg-Burschenschaft:

      […] Es folgte die erste Pinkelpause in der dann auch die Mädchen zu uns stießen. […] Da der Bursche Hesse wieder einmal den Gesang verweigerte du zu feige war ein Solo zu singen, gab er 40l. […] Zweite Pinkelpause gefolgt von der ersten Runde Kümmel dieses Abends […] Nach der folgenden Pinkelpause kam auch noch der 1. Führer der Burschenschaft „Hoffman auf der Bach“. Er gab 30l. […] Nach einer weiteren Runde Kümmel und dem Lied „Ich bin ein freier…“ folgte die nächste Pinkelpause. Eigentlich wollte nun unser erster Führer ein paar Worte sagen, wurde aber unsanft vom Bürger Linke unterbrochen. Er teilte uns mit, daß im „Erzquell“ eine Schlägerei stattfindet und ein Bekannter von einigen Burschen darin verwickelt sei. […]

      Das ganze Tara ist eklig: gemeinschaftliches Pinkeln mit dem Führer, wobei Mädchen zu den Burschen stoßen, 40 Liter Bier, Kümmel, 30 Liter Bier, Kümmel, … und als krönender Abschluss eine Schlägerei im „Erzquell“. Und was bedeutet „Ich bin ein freier …“? Hier ist das passende Video dazu: http://www.youtube.com/watch?v=W2Bok5N0PEI

      Alex schrieb:

      Die soziologische Missgeburt des Nationalsozialismus auf die beschriebene Weise zu banalisieren …

      Alex möge einmal ein gutes Buch lesen. Hannah Arendt: Die Banalität des Bösen. Der Nationalsozialismus war nicht mehr als die Totalisierung derart banaler Verhältnisse, wie sie – es ist grauenhaft – immer noch in Biedenkopf herrschen. In vielen anderen hessischen Dörfern ist es leider nicht besser.

      Alex schrieb:

      aber uns auf die von Ihnen vorgenommene Weise zu Nazis zu denunzieren ist absolut unverantwortlich und beleidigt mich zutiefst.

      Ich behaupte, dass Verhaltensweisen, wie sie immer noch in Biedenkopf eingeübt werden, den Nationalsozialismus ermöglicht haben. Und dann „beleidigt“: Was die Organisatoren des Grenzgangs hunderten, wahrscheinlich sogar tausenden Menschen angetan haben, indem sie der Alkoholsucht Vorschub geleistet haben, soll wohl nicht erörtert werden.

      • Alex Says:

        […]
        Haben sie denn irgendwelche empirischen Fakten? In jedem Ostdeutschen Dorf gibt es wahrscheinlich doch mehr Rechte als bei uns im ganzen Landkreis?
        […]

        _________________________

        bloegi 26.02.2010 auf 18:35 | Als Antwort auf Alex.

        ‚Alex‘ müllt mir den Blog zu. Er schreibt immer wieder dasselbe. ‚Alex‘ kann sich auf einem halben Dutzend anderer Websites ausbreiten. Hier zum letzten Mal sein penetrantes Wessi-Übermenschtum

        In jedem Ostdeutschen Dorf gibt es wahrscheinlich doch mehr Rechte als bei uns im ganzen Landkreis?

        und die endgültige Antwort darauf:

        Die folgende Beschreibung der Rolle des „Mohrs“ und der „Wettläufer“ aus der Wikipedia beschönigt den Sachverhalt:

        Der verkleidete „Mohr“ als Anspielung auf die Kinderschreckfigur des Schwarzen Mannes führt den Grenzgangszug an. Er steht symbolisch als (Gerichts-)Gewaltandrohung, für den Fall dass die benachbarten Gemeinden die Grenzen zu ihren Gunsten verschieben. Auch die beiden „Wettläufer“ sollen mit ihrem Peitschenknallen Eindringlinge verscheuchen, den Grenzgangszug antreiben und entlang der Grenze führen.

        Doch sogar aus der beschönigten Fassung folgt: Der Grenzgang ist eine fremdenfeindliche und rassistische Veranstaltung. Dass ein Mensch wegen seiner Hautfarbe als „Kinderschreckfigur“ und „Gewaltandrohung“ vorgeführt wird, ist rassistische Hetze offensichtlichster Art. Demzufolge ist jeder, der den Grenzgang in Biedenkopf billigt, ein Rassist. Rassismus ist eine spezielle Form des Rechtsextremismus. Wenn man alle Leute zusammenzählt, die im Landkreis Marburg-Biedenkopf den Grenzgang billigen, kann dieser Landkreis mit jedem Landkreis in Sachsen-Anhalt mithalten.

        Es gibt empirische Studien über die Unterschiede des Rechtsextremismus im Osten und Westen.
        http://www.fes-gegen-rechtsextremismus.de/pdf/081127_zusammenfassung_studie.pdf
        Danach liegt der Westen beim Antisemitismus und beim lebensunwerten Leben vorn, während die Rechtsextremisten-Dichte im Westen und Osten ungefähr gleich ist.

  27. Ulrich Brosa Says:

    Sehr komisch. Der Alexander Marinc, der sich zuletzt hier ereifert hat, ist Würdenträger bei der Burschenschaft Hasenlauf.

    Der neue Vorstand der Burschenschaft Hasenlauf (aktualisierter Stand):
    1. Führer Matthias Damm
    2. Führer Hans Bußmann
    1. Schriftführer Torsten Schneider
    2. Schriftführer Julian Matern
    1. Rechner Holger Cyriax
    2. Rechner Felix Kind

    Folgende Würden- und Lastenträger stehen derzeit fest:
    Mädchenführer Jost Blöcher
    Fahnenträger Alexander Marinc
    Fahnenträger Christian Spurny
    Fahnenträger Michael Zwickel

    Quelle:
    http://alt.hasenlauf.de/bsh2005/grenzgang2005/vers1.html

    Auch die „Mädchen“ haben also den Führer, einen männlichen, versteht sich. Hasenlauf ist die Burschenschaft, die „ihre Mädchen“ als „Häschen“ bezeichnet. Was das für „Häschen“ sind, ist beispielsweise auf

    zu sehen.

    Die Burschenschaft Hasenlauf hat ihre Internet-Seiten für Bloegi gesperrt. Das funktioniert manchmal, manchmal aber nicht. Notfalls neues Fenster oder Tab öffnen und die URLs dort mit Cut and Paste eintragen.

    So ist es fein, Burschenschaftler: Den Zugang zu Beweismaterial erschweren, aber das eigene Propaganda-Geschwafel bei anderen unterbringen!

  28. R. Meier Says:

    Ich antworte hier auf die Häschen. Ich finde diese Häschen hässlich. Dann frage ich: Was soll diese Flagge mit Totenkopf darauf abgebildet. Das hatten wir doch schon mal irgendwo, richtig: in Kirchhain an einem Gebäude.
    Das sind sehr braune Häschen …

    Der Hasenlauf versucht, […] sich daraus zu reden: Etwa wie hier in diesem kritischen Extra3 Video.

    Dann erzählt ihr uns noch links zu sein. Hier widerlege ich mit einem Video, indem sich die Partei falsch ausgibt. Das trifft ja zu:

    Warum sind eure Burschenschaftler denn nicht normal gekleidet, wie ein Durchschnittsmensch. […]

    Ihr seid jetzt widerlegt.

  29. PUK Says:

    Algermissen. Ein ganz normaler deutscher Ort zwischen Hannover und Hildesheim.

    Auf den Straßen von Algermissen herrscht rassistische „Betriebsamkeit“. Immer wenn gerade mal ein sogenanntes Volksfest auf dem Plan steht, werden rassistische Stammtisch Parolen in die blutige Tat umgesetzt. So wurde das örtliche Asylheim mehrmals von einem rassistisch aufgeheizten Mob angegriffen….

    http://puk.de/nhp/index.php/de/component/content/article/194.html

  30. R. Meier Says:

    Es eskaliert von Tag zu mehr um den Grenzgang. Wie kann der Grenzgang verboten werden? Das ist alles richtig „bloegi“, was Sie hier erfassten.

    Die CDU versteckt den Nazismus in Hessen seit Jahren. Die Medien gucken nicht mehr weg. Studio Hamburg NDR dokumentierte dies geschehen, auch fiel dabei das Wort Grenzgang.

    Wie kann man Hessen gestalten, dass wie in Schleswig-Holstein die Völker Friesen, Niederdeutschen, Angeln, Jüten und Dänen, friedlich, tolerant miteinander und zusammen leben?

    Der Grenzgang muss weg!

    • bloegi Says:

      Vom Verbieten halte ich wenig. Am besten wäre, wenn niemand zu dem rassistischen Unrat mehr ginge. Und dann die Hessen (und Hessinnen): Die finde ich gar nicht so schlecht. Schon jetzt geht die Unterstützung für die Kirmes-Besäufnisse (von denen der Grenzgang eines ist) rapide zurück.

  31. Neger auspeitschen « bloegi Says:

    […] im Deutschland des Jahrs 2005 werden rassistische Perversitäten als einzigartiges Heimatfest gefeiert. 2012 soll der gefährliche Schwachsinn wiederholt werden: […]

  32. bloegi Says:

    Stephan Weinberger schrieb:
    > Hallo Herr Brosa,
    >
    > ein sehr interessantes Urteil :
    >
    > http://www.kostenlose-urteile.de/Tragen-des-Nazi-Sweatshirts-CONSDAPLE-unter-einer-offenen-Jacke-ist-strafbar—ohne-Jacke-nicht.news9291.htm
    >
    > Im Lawblog mischten sich gleich haufenweise „rechte“ Kommentatoren unters Publikum..zur Verhamlosung.

    Es geht um Nazi-T-Shirts mit der Aufschrift „CONSDAPLE„. Sie haben keinen anderen Zweck als Stolz auf die NSDAP auszudrücken. Demzufolge ist unwesentlich, ob sie unter offener oder ohne Jacke getragen werden.

    Interessant ist der Unterschied zwischen dem OLG Hamm und dem Landgericht Neuruppin. Die Gerichte im Westen sind sehr erfinderisch, wenn es darum geht Nazi-Delikte zu vertuschen. In der Folge entsteht der falsche Eindruck, derartige Delikte seien im Osten häufiger als im Westen.

  33. bloegi Says:

    Fake zu Lasten der Burschenschaft Billerbach

    Am 2.3.2010 um 13:50 wurde von einem angeblichen „Christopher van Laak“ hier ein Kommentar abgelegt. Der Kommentar enthält folgende Behauptung:

    […] Ich komme aus Biedenkopf und bin Schriftführer der Burschenschaft Billerbach. […]

    Der wahre Autor, ein kleiner Mann mit dem dicken Kopf und dem kurzen Hals, ist mir – leider – bekannt. Falls jemand gegen ihn vorgehen will: IP-Adresse 91.2.120.45

    Die Burschenschaft Billerbach ihrerseits hat eine komische Homepage: http://www.billerbach.de. Wenn man dort unten anklickt:

    Hier gehts weiter zur Homepage der Burschenschaft Billerbach aus Biedenkopf.“ ,

    wird man zu http://www.multimania.de/error/404.phtml weitergeleitet, also zum „vielfachen Wahnsinn“ und zum „Fehler 404“.

  34. Cargobull Says:

    Ich dachte immer,der Grenzgang wäre vor allem ein Volksfest.
    So habe ich es von klein auf jedenfalls kennengelernt.
    Die gedanken von einigen Herren hier,kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen.Ich bin mal gespennt,wie sie den Kölner Karneval so sehen.

    • bloegi Says:

      „Volksfest“ ist an sich nichts Gutes. Meistens bestehen „Volksfeste“ aus Besäufnissen. Die Besoffenen randalieren, greifen friedliche Menschen an und machen eine Menge kaputt, bevor sie selbst krepieren.

      Der Kölner Karneval war ursprünglich eine Verhöhnung des Militärs und insoweit gut. Das ist beim Grenzgang in Biedenkopf genau umgekehrt. Der Grenzgang ist eine witzlose, sogar dämliche Zurschaustellung des deutsch-nationalistischen Militarismus.

      Die Nummer mit dem Schwarzen und den Peitschen ist ganz und gar unerträglich. Zu den historischen Ursachen:
      https://bloegi.wordpress.com/2010/02/28/neger-auspeitschen/
      Wer das als „traditionelles Volksfest“ bezeichnet, ist ein gefährlicher Irrer.

  35. A. K. Says:

    Ich finde, dass ein Mensch der niemals einen Grenzgang mitgemach bzw. miterlebt hat sich nich darüber auslassen darf oder kann! Ich bin ein Mädchen einer Burschenschaft in Biedenkopf und stehe auf Frauen ich werde ganauso aufgenommen wie jeder andere auch, also kann der ganze Grenzgangsverein ja garnicht so rechtsradikal sein, denn meiner Meinung nach werden diese bei Rechtsradikalen auch nicht akzeptiert!

    Ihrer Meinung nach dürfte man ja in keinem Verein sein und das ist eine schwachsinnige Einstellung! Alleine wenn man einen bestimmten Sport treiben will, z.B. Fußball muss man in einen Verein eintreten und wenn dass schon als Fremdenfeindlich gilt dann möchte ich gerne mal wissen wieviele Menschen in deutschland so sind?!

    • bloegi Says:

      Ich lasse das Posting zu um einmal mehr zu demonstrieren: Rechtsextremismus ist Mangel an Intelligenz.

      1) Der Grenzgang in Biedenkopf ist nicht nur rassistisch, er ist auch extrem sexistisch. Der Grenzgang wird von Burschen- und Männergesellschaften organisiert. Die Frauen laufen hinterher. Sie sind die „Häschen“ oder „Mädchen“ der Misthaufen-Playboys.

      2) Nur in den seltensten Fällen ist die Mitgliedschaft in einem Fußballverein ratsam. Was kennzeichnet Fußballvereine heute? Saufen, Prügeln, Mittelfinger, Südstaatenflaggen.

      3) Wie viele Menschen in Deutschland sind rechtsextrem? Das schwankt regional. Im ländlichen Hessen 20-30%. Die Mehrheit derer, die in Biedenkopf wohnen, beteiligt sich nicht am Grenzgang. Das Getöse ist dennoch gewaltig.

      A.K. ist übrigens auch im Fußball nicht gut. Spezialität: Bälle abprallen lassen und so der anderen Mannschaft Torvorlagen liefern.

    • LeserIn Says:

      Einerseits behauptet A.K. lesbisch zu sein („Ich stehe auf Frauen“). Andererseits haut A.K. ihre(?) Freizeit drauf um mit betrunkenen Burschen herumzulümmeln. Das ist ein Widerspruch. A.K. lügt. A.K. ist nicht lesbisch. Wahrscheinlich ist A.K. nicht einmal eine Frau. Viele Rechtsradikale geben sich im Internet als Frauen aus.

  36. R. Meier Says:

    An A.K.

    Sehr geehrte A.K., wie ist Ihr Wissen zu Burschenschaften?

    Burschenschaften sind negativ behaftet, weil Sie sich extrem dem Nationalismus und Militarismus vor der Gründung des Deutschen Kaiserreiches und darüberhinaus anbiederten.
    Viele dieser damaligen Burschenschaften existieren mit Namen und Eintragung ins Vereinsregister bis heute.
    Dies ist allgemeines Realschulgeschichtswissen der 9 und 10 Klasse in Schleswig-Holstein, sowie meine Recherchen gleichfalls in anderen Bundesländern.
    Dabei können Sie sich gern als verfilmte Beispiele Heinrich Manns „Der Untertan“ angucken. Die Szenen zeigen wie in Burschenschaften die nationale Gesinnung (Nationaltreue) förderten und prägten. Sie sehen zudem viele Szenen mit den Biermissbrauch in den Burschenschaften. Alkoholismus wurde dem nach und wird heutzutage in vielen Burschenschaften gepflegt.
    Eine NDR Reportage und Dokumentation belegt sogar die Unterwanderung der Neo-Nazisten im Grenzgang.

    Ich verlasse jetzt die kurze Erläuterung, verlasse jedoch nicht das Thema der NDR Reportage / Dokumentation. Sie hebt die Unterwanderung mehrerer hesssicher Burschenschaften hervor durch Neo-Nazisten.

    Meine Meinung: Nicht nazistisch-gesinnte Burschenschaften sollten sich von den nazistischen Mitgliedern trennen. Ihnen ein Verbot erteilen überhaupt einzutreten. Ein gezieltes Programm gegen Nazismus in den eigenen Reihen fahren mit Aufklärung der Mitglieder und als Jugendprogramm.
    Einige Burschenschaften können das leider nicht einfach umsetzen in Hessen, weil sie bereits einen faschistischen Leiter auf dem ersten Vorsitzenden Posten haben.

  37. maiktrek Says:

    Wie der Focus berichtet, ist der sog. Ku Klux Klan, der sich als christliche Organisation sieht, in den USA wieder im Kommen, um vor einen schwarzen Präsidenten zu schützen (Fucus 17/2008 S. 164ff.). Dass eine solche Organisation mit einem derartig krankem rassistischem Menschenbild wieder an Bedeutung gewinnt, ist einfach erschreckend.

    Aber noch viel schlimmer fand ich das Bild, in dem ein 8-jähriges Mädchen ihre erste Robe dieser Organisation geschenkt bekommen hat. Es ist regelrecht abartig, wenn einem Kind …

    http://maiktrek.wordpress.com/2008/04/22/indoktrination-von-rassismus-bei-kindern/

  38. Ein Biedenköpfer Says:

    Zu diesem Blog fallen mir doch direkt 3 Stcihworte ein:

    1. Unrecherchiert
    2. Hetzerisch
    3. eine rhetorisches Leid

    Da der werte Herr Autor ja ein enorm sachkundiger Zeitgenosse ist, hat er ja sicher schon einmal an einem solchen Fest teilgenommen.
    Besonders über den Grenzgang in Biedenkopf weiß er ja sehr detailliert bescheid, schade nur dass einige Fakten nicht der Wahrheit entsprechen.
    So ist das Amt des Mohres eine Ehre und keine Qual, Frauen und Kinder reißen sich darum ein Bild mit ihm zu machen dürfe und etwas von seiner schwarzen Farbe an sich zu haben.
    Das „Huppchen“ kommt wohl eher eine Ehre gleich, denn der Teilnehmer wird mit einem dreifachen“Er lebe hoch“ gefeiert, und erhält damit die eintägige Gastmitgliedschaft in dieser Burschenschaft sowie eine „Medaille“ .
    Auch die „Wettläufer“ sind keine Schandfiguren des Grenzgangs. Sie sorgen für Ansporn und Disziplin unter den Grenzgängern. Ein jeder nimmt diese 2 Sportler zum Vorbild, sie laufen das Vielfache der restlichen Festgesellschaft und sorgen mit artistischen Auftritten für kurzweile.

    Sie können sich selbst davon überzeugen, wie rassistisch dieses Fest ist. Alle Kritiker sind ganz herzlich zum Grenzgang im August 2012 eingeladen.
    Seid auf der Hut, es ist äußerst wahrscheinlich, dass Fremde oder wahrlos ausgesuchte Menschen vor Zehntausenden auf dem Markplatz gehängt werden. Lustige Bilder von dieser zeremonie können sie sich dann auf DVD brennen lassen.

    Ist das nicht traumhaft?

    • bloegi Says:

      „Ein Biederköpfer“ schrieb:

      Besonders über den Grenzgang in Biedenkopf weiß er ja sehr detailliert bescheid, schade nur dass einige Fakten nicht der Wahrheit entsprechen.

      Lügner bleiben lieber anonym. Pass er auf, „Biedenköpfer“! Ich bekomme heraus, wer die rassistischen Perversitäten unterstützt.

      „Ein Biederköpfer“ schrieb:

      So ist das Amt des Mohres eine Ehre und keine Qual, Frauen und Kinder reißen sich darum ein Bild mit ihm zu machen dürfe und etwas von seiner schwarzen Farbe an sich zu haben.

      Der Bursche, der den ‚Mohr‘ mimt, bekommt eine Menge Geld dafür. Er bekommt Geld, weil er echte Schwarze verhöhnt. Was die Frauen angeht, die sich darum „reißen“: Die haben wir hier schon kennengelernt. Die eine, „A.K.“, behauptet lesbisch zu sein, ist es aber nicht. Die andere, „Hessisches Mädel“, ist Satanistin. Frauen, die nicht wirr sind, bleiben nicht in Biedenkopf und sie beteiligen sich erst recht nicht am Grenzgang.

      „Ein Biederköpfer“ schrieb:

      Auch die “Wettläufer” sind keine Schandfiguren des Grenzgangs. Sie sorgen für Ansporn und Disziplin unter den Grenzgängern.

      ‚Ansporn und Disziplin‘: Das bedeutet im Klartext, dass Individualisten, die nicht mit der großen Meute marschieren wollen, in die Grenzgangsmeute zurückgetrieben werden – von Typen mit Peitschen.

      „Ein Biederköpfer“ schrieb:

      Lustige Bilder von dieser zeremonie können sie sich dann auf DVD brennen lassen.

      Die Grenzgang-DVDs werden vom Metzger Ruppersberger vertrieben. Das passt.

      Die „einzigartigen Heimatfeste“ in Biedenkopf und Buchenau sind nur deswegen einzigartig, weil derartige Perversitäten im restlichen Deutschland ausrangiert worden sind.

  39. Hessisches Mädel Says:

    Ich hab noch nie so viel Scheiße an einem Morgen gelesen!
    Ich komme aus einem Dorf bei Biedenkopf. Ja bei unserem Orts- Grenzganz wird viel getrunken, aber in den 25 Jahren wo ich jetzt an dem Grenzgang teilnehme gab es noch nicht EINMAL eine Schlägerei. Was ein Schwachsinn! Hier werden einzelne Dinge raus gepickt und hoch gespielt, mehr ist das gar net! Ich weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll. Lachen weil ihr nichts besseres zu tun habt als euch über Volksfeste aufzuregen oder weinen, weil ihr nicht gegen wichtigere Dinge was tut! In Deutschland verhungern Kinder, werden misshandelt und getötet! Lasst die Jungs sich doch auf Dorffesten prügeln, die vertragen sich auch wieder, das war schon immer so. Kämpft endlich mal für die wichtigen Dinge! Für die Kinder und gegen die Armut in DEUTSCHLAND! Bei eurer ganzen linken scheiße sehe ich nur, das ihr nen Haufen Geld in der ganzen Welt verteilt, anstelle mal eurem Nachbarn zu helfen. Und damit meine ich nicht nur den deutschen Nachbarn im Haus nebenan.
    Das ist was durch den 2. Weltkrieg falsch läuft. Wir haben so viel Angst über den „Rechten Kamm“ geschoben zu werden, das wir nicht mehr zusammenhalten im eigenen Land. Ich bin stolz auf unsere Volksfeste und auch auf unsere Burschenschaften, da gibt es wenigstens noch Zusammenhalt und der eine hilft dem anderen. Und wo wir grade dabei sind, in unserer Burschenschaft gibt es zwei Türken, vier Russen, einen Kroaten und auch Italiener. Hu wie böse, wir Rechten. Die sind nur dabei damit wir sie verprügeln können, jaja, wir schlimmen, aber verratet es net weiter *lach*
    Das ist ja soooo lächerlich hier!

    • bloegi Says:

      Mit meiner kleinen Grenzgang-Aufklärung habe ich die braune Gosse Biedenkopfs zum Aufgurgeln gebracht.

      „Hessisches Mädel“ schrieb:

      Ja bei unserem Orts- Grenzganz wird viel getrunken, aber in den 25 Jahren wo ich jetzt an dem Grenzgang teilnehme gab es noch nicht EINMAL eine Schlägerei.

      Das Mädel ist nicht mehr frisch. „Hessische Mumie“ wäre ein wahreres Nick. „Hessisches Mädel“ ein paar Zeilen tiefer:

      Lasst die Jungs sich doch auf Dorffesten prügeln, die vertragen sich auch wieder, das war schon immer so.

      Sie prügeln sich also doch. „Hessisches Mädel“ lügt. Wie auch anders. „Hessisches Mädel“ noch ein paar Zeilen weiter unten:

      Das ist was durch den 2. Weltkrieg falsch läuft. Wir haben so viel Angst über den “Rechten Kamm” geschoben zu werden, das wir nicht mehr zusammenhalten im eigenen Land. Ich bin stolz auf unsere …

      Das unterscheidet sich nicht von dem, was die NPD predigt. Äußerungen dieser Art müssten den hessischen Verfassungsschutz auf den Plan rufen.

      Der Kommentar des „Hessischen Mädel“ wurde mit der Domain noxnet.de verschickt. noxnet.de funktioniert also als Diensteanbieter. Dennoch fehlt das Impressum auf http://www.noxnet.de/. Domaininhaber ist ein gewisser Normann (!) Kirch aus dem Hinterland bei Biedenkopf.

      Mehr von „Hessisches Mädel“: Kommentar 1551 ist nützlich zum Stilvergleich.

      • Romantiker Says:

        So linksradikal wie dich habe ich langen keinen gesehen.
        Aber gleichzeitig auch noch strunzdumm, ist selten. Dass sich dann so einer noch im Internet zur Schau stellt, geradezu einzigartig.

        Gegen die Verfassungs soll es also stoßen, das Vaterland in Ehre zu halten und Nationalstolz zu haben.

        Aus welchem Artikel ließt du das?
        Denkst du auch mal nach, wenn du schreibst.

        Gegen linken und demokratischen Totalitarismus!
        Für Brauchtum, Volk und Vaterland!

        Du bist ein typischer Dorf-Antifa. Das sind die fanatischsten. Leider teilen sie sich mit ihren rechten Pendants die Intelligenz.

      • bloegi Says:

        Der Kommentar von „Romantiker“ wirkt wie eine Satire. Er ist aber echt. Wegen „Gegen demokratischen Totalitarismus!“ wäre er ein Fall für den Verfassungsschutz, wenn der Verfassungsschutz nicht selbst mit Rechtsextremen besetzt wäre.

        Was den Kommentar betrifft, kann ich über hessische Verhältnisse nichts schreiben. Denn er kommt aus Sachsen – Umgebung von Mittweida. Die IP-Adresse ist 80.243.52.130

    • R. Meier Says:

      @Hessisches Mädel: Alle diese Leute hier sind Personen aus hohen Bereichen. Sie bekämpfengeradezu diese genannten Dinge. Deshalb kann ich nur über ihre Meinungsäußerung lachen.

  40. T-Shirtmann Says:

    ausserdem finde ich es eine frechheit mich durch das bild und vorallem mit dem link ,wo ich dann auch noch drauf zu erkennen bin, als nazi zu beschimpfen!!!!
    dass ärgert mich maßlos!!!!!!!!

    • bloegi Says:

      Tja, Zappel-Belz, erst einmal richtig richtig lesen! Ihm wird hier nur nachgesagt, was er erweislich getan hat. In Marburg und Umgebung gibt es jede Menge Leute, die sich in schlechter Gesellschaft volllaufen lassen, dabei Neonazi- oder sogar Nazi-Symbole vorzeigen und dann noch erzählen, sie seien links. Das ist nicht originell.

      • R. Meier Says:

        Ohne den T-Shirtmann zu beleidigen füge ich hinzu: Ich erlebte eine solche Situation. Genau diese bloegi Situation, nur einige kilometer weg von Neumünster, wo der Club 88 sein unwesen treibt.

        Man kommt zum gemütlichen Abend zusammen. Erst ein mal ein paar Bier gemeinsam trinken. Ein Ehemaliger Neo-nazi kommt dazu und packt seine Musiksammlung von Blood and Honour bis zu Landser aus. Diese meint er auch spielen zu müssen. Zwei Leute ziehen sich auf seine Seite, als sie richtig schön betrunken sind und gröhlen mit, sowie fangen an Nazi-Symbole zu zeichnen. Es kommt beinahe zur Prügelei und der Ex-Nazi packt noch eine schwarze Liste mit Namen der Clubzeitschrift 88 aus. Darain stehen Feinde der Nazis niedergeschrieben. Die Links-Geprägten, ich bin ein davon, ziehen dem CD-Player die Energie. Die Situation beruhigt sich.

        Generelle Aussage: Wer sich betrinkt und mit den Nazis die Parolen mitgröhlt soiwe die Symbole vorzeigt, ist auch ein Nazi!

  41. R. Meier Says:

    Das Noxnet wird gebraucht zur Verschleierung des wahren Absenders, aber weiß Herr Kirch davon?

    Weitere Frage die sich hier stellt: Wer ist Norman Kirch genau?

    Ein Portscan würde sicher mehr Hinweise geben, doch ist nicht die feine Art. Schon das wird als Abuse gewertet unter IT-Facharbeitern, und einer davon bn ich schließlich.

    Wer weiß, welche Dienste im Hintergrund eingerichtet. Am besten bei Herrn Kirch anfragen.
    Das ist trotzdem seltsam kein Impressum bei einer Internetpräsenz eingerichtet. Generell besteht Impressumspflicht. Anwälte können hier abmahnen. Wenn noch im Hintergrund offene Dienste sich befinden gilt generell diese zu erwähnen und den Umgang mit den privaten geloggten Daten zu erwähnen. Jeder möchte gern wissen, was geschieht mit diesen gespeicherten Daten? Wie werden diese verwahrt und vor Eindringlingen abgesichert?

    Eines ist sicher der Grenzgang zu Biedenkopf wird von Nazis unterwandert gleichfalls wie im sächsischen Mügeln das Dorffest.

    • bloegi Says:

      Ich habe keinen Portscan gemacht. Vieles liegt offen. Normann Kirch hat sich selbst im Internet geoutet. Einen Link dazu habe ich oben schon angegeben.

      Ob „Hessisches Mädel“ die Domain noxnet.de missbraucht hat? Ist nicht unmöglich; die Feindschaften in den Dörfern sind oft gemein. Ist aber nicht wahrscheinlich.

      Ganz harmlos ist Kirch nicht. Auf seiner Homepage http://www.noxnet.de/ zeigt Kirch groß ein satanistisches Symbol: Satans Hörner im bluttriefenden Kreis. Dazu der sinistre Name „noxnet“. Nox = Nacht und noxius = schädlich. Und natürlich – das geht bei diesem Gesindel nicht anders – Schwarz-Weiß-Rot.

      Satanismus ist im Landkreis Marburg-Biedenkopf große Mode, am liebsten gleich nationalsozialistischer Satanismus. Da verwundert es wenig, dass sogar so eine Perversität wie der Biedenkopfer Grenzgang mit Mohr und Peitschen Zuspruch findet.

  42. Check (4) : Medienelite Says:

    […] sie nicht grad ein paar Ausländer klatschen gehen, dann lachen sie über die Hessen, weil deren thoitsche Volksfeste mit Studentenverbindungen, Hexenverbrennungen, Nationalismus, Frauenfeindlichke… dann doch etwas zu plump sind für diese dumpfen […]

  43. maedchenmannschaft Says:

    Charlie Green sagt:
    12. März 2010 um 16:17

    Ach, das ist noch gar nichts. Im hessischen Hinterland gibt es sogar Hexenverbrennungen als lustige Volksfestattraktion.

    http://maedchenmannschaft.net/hexenverbrennung-war-schon-ein-lustiges-kapitel-der-geschichte/

  44. bloegi Says:

    Immer neue Perversitäten vom Grenzgang in Biedenkopf werden bekannt. Jetzt: der Führer und sein Frankenstein-Penis.

  45. Dr.Ing. Dipl.-Kfm. Massimo A. Casalegno Says:

    Ich möchte wissen, ob auch nur ein einziges dieser idiotischen Individuen, die mit Rassismus und dummen Vorurteilen um sich werfen, ausser seinem Dorfdialekt zumindest Hochdeutsch anständig sprechen und schreiben kann, von einer Fremdsprache ganz zu schweigen…!!!

    Nun, einfach als Beispiel, in Marokko, wo ich zwei Jahre lang gelebt habe und dessen Sprache ich auch einigermassen gelernt habe, gibt es Leute auf dem Lande, die nicht mal lesen und schreiben können und ausser dem dummen Zeug der Religion nichts wissen. Dass sie Ignorant sind, ist es aber nicht ihre Schuld, sie hatten keine Bildungsangebote. Ihr Leben war in den meisten Fällen von Anfang an mittel- und chancenlos. Trotz alledem sind die Leute mit allen, seien sie In- oder Ausländer, Moslems, Christen oder Heiden, freundlich.

    Dagegen gibt es in Deutschland jede Menge Bildungsangebote, die Grundschule ist sogar pflichtig, trotzdem scheitert anscheinend alles, was die deutsche Bevölkerung zu einem einigermassen kultivierten Volk zu machen versucht und es laufen in deutschen Dörfern und teilweise auch in Grossstädten und sogar in einem sehr grossen Teil von Ämtern und Gerichten noch derartige hirnlose Idioten, die anscheinend nie was vom Leben und der Menschheit was kapiert haben und dazu noch rassistisch und aggressiv sind.

    Anknüpfend an die Behauptung deutscher Nationalisten, ihre Rasse sei „überlegen“, sehe ich den obigen Vergleich, wenn überhaupt, als ein Beweis genetischer Unterlegenheit der deutschen Bevölkerung gegenüber der marokkanischen.

    Lassen wir 50 Jahre vergehen, da wird folgendes eintreten:
    – da die USA seit dem Fall der Mauer kein Geld mehr nach Deutschland pumpen, wird Deutschland erst mal unter das Niveau der Nachbarländer verarmen,
    – der Mangel an billigem Erdöl wird die Lebensverhältnisse in Deutschland auf mittelalterliches Niveau zurückdrängen,
    – die Kindeszeugungsfaulheit deutscher Familien wird die Bevölkerung dezimieren und ein Volk von Rentnern zurücklassen,
    – die moderne „Pädagogie“ und die Methoden des Jugendamtes werden eine Generation stinkfauler und ignoranter Blindgehorcher gegenüber Staat und Partei, die beruflich nichts Gescheites zustandebringen.

    Dagegen werden afrikanische Schwellenländer wie z.B. Marokko ganz langsam vor sich hin entwickeln und von der Wüste profitieren, um billige Sonnenenergie zu erzeugen.

    Jetzt wollen alle verarmten Marokkaner gerne nach Europa, um dank dem Wechselkursgefälles viel Geld – wenn in marokkanische Währung umgerechnet – in kurzer Zeit zu verdienen. Dagegen mauert Deutschland mit stringenten Visabestimmungen.

    In 50 Jahren werden es verarmte Deutsche sein, die vor der marokkanischen Botschaft Schlange stehen werden, in der Hoffnung ein Visum für ein Land zu bekommen, wo man auch ohne Heizung leben kann, ohne einzufrieren und wo trotz allem niemand verhungert.

    All dies war nur als Stich in den enorm aufgeblasenen Luftballon des Egos dieser armseligen hessischen Dörfler gedacht. Dass das, was ich schreibe, auch wahr ist, spielt kaum eine Rolle, denn Leute, die die Welt nicht kennen, werden an die Wahrheiten, die ich schreibe, sowieso nicht glauben.

    Freundliche Grüsse
    Ihr
    Casalegno

    • R. Meier Says:

      @Dr.Ing. Dipl.-Kfm. Massimo A. Casalegno:
      Ich stimme Ihnen voll zu. Wo ich studiere haben zwei Maraokkaner durch viel üben und arbeiten die besten Noten in Elektrotechnik-Studiengang erzielt.
      Ich lerne gemeinsam mit denen, erst dadurch verstehe ich viel, was in Deutschen Schulen schlicht nur einmal angesprochen wird, aber nicht vertiefend gelernt wird.
      Nirgendwo in der Welt gibt es solch viele Angebote an Bildung wie in Deutschland, aber sie wird schier nicht von der Bevölkerung genutzt. Das geht schon in den Hauptschulen los.
      Dann die Oberstüfler wissen nicht, welchen Beruf sie nach ihrem Abitur ergreifen wollen. Praktika in den Schulferien zu absolvieren kommt vielen nicht in den Sinn. In den meisten Familien werden die Kinder sich selbst überlassen, unverantwortlich schleichen sie noch um 23 Uhr mit 11 Jahren nachts herum, sind auf Partys und sonst wo zu finden. Anstatt zu Hause im Bett zu liegen und fertige Hausaufgaben in die Schule mitzubringen. Dort in der Schule wird sich ausgeschlafen.
      Lehrer rennen den Eltern und dem Jugendamt ins Haus. Teilen alles dem Schulpsychologischen Dienst mit. Der Einsatz de Lehrers wird nicht honoriert, sondern gleich verdonnert noch mehr Stunden zu arbeiten. Das Jugendamt kommt zum Kaffee vorbei, mehr geschieht nicht. Die Abteilungen sind überlaufen mit Arbeit. Gleichfalls der Schulpsychologische Dienst, wo ein Psychologe auf 25000 Schüler kommt (In Hamburg einer auf 5000 Schüler).
      Es spricht hier alles von einer extremen Faulheit seitens der deutschen Bevölkerung, welche die schlauen Teile und hart arbeitenden Teile unserer Bevölkerung mit ständiger Fort- und Weiterbildung einen schlechten Ruf verpassen.
      Das beste Beispiel ist eine ehemalige Bekannte. Sie ist zusammen mit einem sehr dummen Neo-Nazi. Die meiste Zeit verbringt ihr Freund im Gefängnis, weil er wieder Asylanten schlug oder Kneipenschlägereien verursachte. Er verbringt fast keine Zeit mit seiner Freundin. Deshalb bot ich ihr einen neuen Freund an, gebildeter Typ, damit sie mal anfängt aus sich etwas zu machen.
      Fehlanzeige, sie will ihren Neonazi, der sie dazu bringt Personen vor ihr auf „arisch“ oder „unarisch“ einzustufen. Eher wichtiger wäre, dass sie es zu einem beruflichen Werdegang bringt, aber sie verbringt ihre Zeit im Warten, anstatt sich um einen Ausbildungsplatz und Fortbildung zu kümmern.

  46. Hessisches Mädel Says:

    Soviel zum Thema die Email wird nicht veröffentlicht. Und ich finde es eine sauerei, dass mein Kumpel hier durch den dreck gezogen wird, nur weil er mir eine Email- Adresse über seine Homepage eingerichtet hat!
    Er hat überhaupt gar nichts damit zutun, aber das wird hier nicht erfragt, hier gehts nur darum leute durch den Dreck zu ziehen….

    • bloegi Says:

      Wer anderen mit „Scheiße und Schwachsinn“ ins Haus fällt, sollte nicht darüber jammern, dass die anderen sich wehren. Hier werden keine „leute durch den Dreck“ gezogen. Hier wird über aggressive Personen wahrheitsgemäß berichtet.

      Die E-Mail-Adresse von „Hessisches Mädel“ wurde hier nicht veröffentlicht. Diesmal hat „Hessisches Mädel“ eine gefälschte Adresse angegeben: „bla@blubbidiot.de“, was die, welche den Grenzgang befürworten, charakterisiert.

      Wer ist „Hessisches Mädel“? Vielleicht gibt der neue Anhang über „grindmaus666“ (siehe oben) den richtigen Aufschluss. Der obige Kommentar des „Hessischen Mädel“ ist für einen Stilvergleich brauchbar.

      • Udo Pohlmann Says:

        Ein eBay Verkäufer betrog mich um etwa 800 Euro.

        Er nannte sich „GelbeEnte666“

    • R. Meier Says:

      Herr Kirch wird sich freuen. Einen solchen Unfug sollte man deshalb lassen, dann erspart man sich Ärger mit Freunden.

      Der beste Tipp: gebt niemals Passwörter und Proxy-Server-Daten weiter, wenn es ein privat genutzter Proxy-Dienst ist.

      • bloegi Says:

        Kirch hängt mit drin. Niemand, der nicht selbst Interesse an Satanismus hat, legt sich eine Domain mit einem Namen wie „noxnet“ zu.

        Satanismus, bevorzugt nationalsozialistischer Satanismus, ist bei der ländlichen Jugend in Hessen Mainstream. Die Jugendlichen in den Dörfern langweilen sich und finden es geil böse zu sein. Mit den Böhsen Onkelz geht es gewöhnlich los („Der nette Mann“ ist ein satanistischer Text). Dann wollen sie mal etwas „richtig Böses“ tun. In Sondershausen nicht weit von hier wurde Sandro Beyer als „lebensunwertes Leben“ von Satanisten ermordet. Arnim Meiwes, der Kannibale von Rotenburg, auch nicht weit von hier, schlachtete und fraß in einem idyllischen hessischen Fachwerkhaus.

    • Gutmensch Deluxe Says:

      was erwartest du von dreckigen zecken.
      nichts als hetze.
      ich warte immernoch auf´s ip tracen
      und bitte ihr assis, besucht mich und setzt fuss auf mein grundstück!!!

      • bloegi Says:

        ‚Gutmensch Deluxe‘ hat etliche weitere Kommentare dieser Art abgegeben. Ich habe einige zugelassen um zu dokumentieren, was in Hessen wirklich los ist. Z.B. siehe unten:

        GruSS aus heSSen

        und:

        weisst du was du bist, ein meinungsnazi

        PS: Terrorguppe is eine Linke Punkband

        wie behindert du bist.

        sicherlich bist du jude oder sowas…

        Die IP aller dieser Kommentare ist 79.218.75.4. Sie kommen also aus der Umgebung von Kassel.

      • R. Meier Says:

        Aha, „ihr Zecken“ … kenne ich von Fotografien aus den Marburger Rechtwissenschaften Fakultät aus den WCs dort. Mit Politik scheint es im Kreis nicht gut bestellt zu sein.

  47. LeserIn Says:

    Die Folgen „traditioneller Volksfeste“ wie des Großbesäufnisses in Biedenkopf:

    Deutschland liegt beim Alkoholkonsum weltweit in der Spitzengruppe. Nach Luxemburg, Irland, Ungarn und Tschechien kommt Deutschland auf Platz fünf. Die DHS beruft sich auf einen Vergleich der Weltgesundheitsorganisation WHO unter 34 Ländern von 2003, der im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde.

    Drastisch nimmt das Komatrinken zu: Rund 109 300 Menschen kamen 2008 mit akutem Rausch ins Krankenhaus. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes doppelt so viele wie im Jahr 2000.

    Zeit 07.04.10

    Wenn der Islam die Leute vom Saufen abhält, ist er schon deswegen besser als Christen- und Judentum.

  48. LeserIn Says:

    Im Herbst 1986 verließ der Marburger Hans-R.König mit seiner Frau und einem drei Monate alten Sohn seine Heimatstadt, um sich auf der Kanareninsel Teneriffa eine eigene Existenz aufzubauen. … In einem abgelegenen Bergdorf, wo er ein Ausflugslokal erworben hatte, musste Hans König jedoch mit seiner Familie trotz bester Vorbereitungen viele schmerzhafte Erfahrungen machen. Bigotte, misstrauische Almbewohnern und ausländerfeindliche Provinzbehörden, die Abgeschiedenheit von jeglicher Zivilisation und der tägliche Stress mit unzähligen Touristen aus ganz Europa machten der Familie König das Leben im Paradies schon bald zur Hölle. … Zweimal bedrohten leichtsinnig gelegte Buschfeuer die Existenz der Familie. Beim dritten Großfeuer im Jahre 2007 brannte das Restaurant “Alte Schule” in Masca bis auf die Grundmauern nieder.

    und

    … Geschichte einer deutschen Familie, die es in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts wagte, in ein abgelegenes Ziegendorf auf Teneriffa auszuwandern. Plötzlich umgeben von bigotten Almbewohnern, stupiden Analphabeten und ängstlichen Fremdenhassern zeigt man den Eltern und ihren Kleinkindern auf Schritt und Tritt, dass sie nicht willkommen sind. Man wünscht die Eindringlinge zurück, woher sie kamen und bedroht sie.

    myheimat 05.03.10

    Heißt das Dorf auf Teneriffa vielleicht Biedenkopf oder Buchenau oder Goßfelden oder Wetter (ins Spanische übersetzt)?

  49. Gutmensch Deluxe Says:

    Selten so eine lächerliche Seite im Netz gesehen.

    GruSS aus heSSen

    x

  50. bloegi Says:

    Zu ‚Gutmensch Deluxe‘ vergleiche sein letztes Posting (siehe oben) und die darunter stehende Kommentierung. Neonazis in Hessen verhalten sich genau wie Neonazis, aber sie behaupten keine Neonazi zu sein.

  51. bloegi Says:

    Eine Panorama-Reportage, wie hessische Politiker mit Fremdenfeindlichkeit auf Stimmenfang gehen:

    Christean Wagner, der Fraktionsvorsitzende der CDU im hessischen Landtag, ist im Landkreis Marburg-Biedenkopf heimisch. In der Reportage werden auch Leute interviewt, die typisch auf den so genannten Volksfesten anzutreffen sind.

    • R. Meier Says:

      Ich war vor kurzem in Wiesbaden. Dort ist alles ruhig. Ich bekam mit, dass diese hessischen CDU Vorstellungen einfach nicht stimmen. Dann müsste ja Bürgerkrieg in Wiesbaden stattfinden, aberalles ruhig, ide Kinder verschiedenster Hautfarbe spielen zusammen, lernen zusammen …

      Hier hinter versteckt sich doch der hessische Nazi und Neonazi. Okay, einige Politiker wollen gern Deutsche ausweisen, weil die hier als betitelten Ausländer bereits Deutsche sind.

      Super geglückt, einige Deutsche wählen eine Partei, die selbst Deutsche als Ausländer ausweisen wollen. Der Schein trügt. Es wird nicht zugegeben von diesen Politikern die genannten Straftaten wurden von Deutschen begangen. Arbeitslager haben hier in Deutschland zur Ausgrenzung nichts zu suchen. Wenn das erste Arbeitslager steht, kommen weitere Politiker auf die Idee Homosexuelle und Bisexuelle dorthin zu bringen …

      Ich halte mich generell nicht auf dem Volksfest Grenzgang und weitere schönen Burschenschaften auf. In den hessischen Dörfern ist Nachbeholbedarf der Grundzüge für Politik und Föderalismus in einem demokratischen System oberst wichtig.

  52. Dr. Thomas Schäfer – hessischer Finanzminister in spe « bloegi Says:

    […] ist heimisch. Er kommt aus Biedenkopf, ist in dem Sinn mitverantwortlich für Rassismus in Hessen als lustiges Volksfest mit dem […]

  53. LeserIn Says:

    Hexenverbrennung ist auch in Österreich ein lustiges Volksfest

    Die Hexenverbrennung beim Perchtenlauf in Grünau im Almtal hat nun doch – entgegen den Ankündigungen des Veranstalters – stattgefunden. … Am Krampustag tummelten sich rund 400 Besucher rund um den Scheiterhaufen in Grünau im Almtal. Unzählige Perchten sorgten für eine schaurige Atmosphäre, erzählen Augenzeugen. … „Ich bin mir vorgekommen wie auf einem Richtplatz, denn tatsächlich war eine Puppe in Form einer Frauengestalt an einen Baum gebunden…

    ORF 07.12.09

    Perchten sind Schauergestalten, die mit dem Winter aus dem Dorf vertrieben werden sollen. Im Grund sind auch die Perchtenläufe Rituale der Fremdenfeindlichkeit.

  54. Arndt Schmelzer Says:

    Sarrazins politisch-ideologische Funktion:

    http://kritische-massen.over-blog.de/article-sarrazin-die-volkischen-postmodern-56714502.html

  55. NPD-Nazis sind Schlachtschweine der Staatsnazis « bloegi Says:

    […] sichern die Dörfler von Goßfelden (ein hessisches Dorf nördlich von Marburg) ihre Grenzen. Dem nazionalen Volkszug marschieren Peitschenschläger voran und führen vor, wie Eindringlinge […]

  56. bloegi Says:

    Was „Mohr“ in Deutschland bedeutet, wird mit vielen Fotos auf

    http://www.freiburg-postkolonial.de/Seiten/fotos.htm

    vorgeführt.

  57. Nils Schöbener Says:

    Guten Tag,

    meinen Glückwunsch, oben sieht man das Ergebnis, wenn ohne jegliches Hintergrundwissen Dinge abgehandelt werden und mehr oder minder zusammenhanglos miteinander vermischt und in keinster Art und Weise wahrheitsgemäß ausgelegt werden!

    Um nicht vorgeworfen zu bekommen, dass dieser Vorwurf ohne Grund gemacht wird, im folgenden einige Auszüge und Beispiele:

    1.
    „Bei Grenzgängen begehen Einheimische die Grenze ihres Dorfs. Sie schlagen ihre Kinder und andere Menschen an den Grenzsteinen, damit sie die Grenze nie wieder vergessen. Grenzverletzer werden gelyncht.“

    –> Es stimmt, die Einheimischen begehen die historischen Gemarkungsgrenzen des Ortes. Grenzverletzer werden weder gelyncht, noch werden Kinder geschlagen. Vielmehr beruht der Brauch auf historische Grenzgänge, bei denen (ferab von Katasterplänen o. ä.) Grenzsteine auf ihren richtigen Sitz kontrolliert wurden. Wertvollen Grund und Boden galt es gegen Grenzverrücker zu verteidigen. Auf dem Grenzstein werden Menschen dreimal gehoben, um den korrekten Sitz des Steines in Erinnerung zu halten.

    2.
    In der Praxis wurden Grenzfrevler aufgehängt. Heutzutage werden – wenigstens im offiziellen Teil eines Grenzgangs – nur noch Scheinhinrichtungen ausgeführt.

    –> Das Foto, auf das sich hier bezogen wird, hat rein gar keine Kraft, die nichtige aufgestellte These zu untermauern! Es entstand vielmehr bei einem Festzug anlässlich eines Grenzgangsfestes, wo auf einem Motivwagen ein völlig anderes historisches Thema aufgegriffen wurde. Die Behauptung, dass Scheinhinrichtungen vollzogen werden, ist vollkommener Unsinn und entspricht in keinster Weise der Realität.

    3.
    Mann beachte die zünftige Gestaltung: schwarz-weiß-rot mit ächt thoitschen Buchstahben.

    –> Das Festbuch wird in wechselnden Farben gestaltet, die Kombination ist also meines Wissens einmalig und Zufall. Selbst an meiner Schule, wo jährlich ein Jahrbuch herausgegeben wurde, fand sich in irgendeinem Jahr die Kombination schwarz/weiß/rot und das genauso wie hier, sicherlich ohne Hintergedanken! Es handelt sich bei einem historischen Thema und eine historisch anmutende Schrift.

    4.
    Der Störenfried aus der Fremde wird in Biedenkopf von einem Menschen mit schwarzer Haut dargestellt. Dieser „Mohr“ wird dingfest gemacht und im Triumph durch Biedenkopf geführt.

    –> Der Morh spielt vielmehr eine Hauptrolle und dirigiert gewissermaßen mit seinem Säbel sogar die Wettläufer! Er gibt das Kommando, wann die Wettläufer Passanten auf dem Grenzstein „huppchen“ (s. o.) und spricht dazu die Worte „Der Stein, die Grenze, in Ewigkeit“. Er wird weder dingfest gemacht, noch gejagt, eher andersrum, alles dreht sich um ihn. Das Fest entstammt Zeiten, wo farbige Menschen sicherlich nichts „alltägliches“ waren – Grenz(zer)störer sollten zu den o. a. Zeiten selbstredend vertrieben werden, die Farbigkeit der Hauptperson lässt sich hiermit somit ergründen. Aus heutiger Sicht mag das verwerflich und auch unverständlich anmuten, jedoch sollte man den historischen Rahmen bei einer objektiven Betrachtung des Themas sehen!

    5.
    Dieser „Mohr“ wird dingfest gemacht und im Triumph durch Biedenkopf geführt.

    –> Die Wettläufer machen niemanden dingfest, schon gar nicht den Mohr (s. o.). Sie halten den Zug der tausenden Menschen, die heute mit Volkfestcharakter die Gemarkungsgrenzen ablaufen, auf dem richtigen Weg und bringen vielmehr „Ausreißer“ wieder auf den richtigen Weg, ein Abkürzen wird unterbunden.

    6.
    Das T-Hemd rechts ist mit „Burschenschaft“ in neonazi-typischen Buchstaben und mit einem Galgen bedruckt.

    –> Hier findet sich mit der krasseste Beweis der Unkenntnis! Die Burschenschaft hat einen Galgen auf dem T-Shirt, da sie die Burschenschaft „Galgenberg“ ist. In Biedenkopf gibt es Burschenschaften nach Teilen der Stadt benannt (Hasenlauf, Oberstadt, Galgenberg, Auf der Bach,…). Der Galgen hat also rein überhaupt nichts mit Hinrichtungen zu tun, er beruht auf dem Gemarkungsname, wo die Mitglieder wohnen, bzw. wo die Burschenschaft Galgenberg beheimatet ist! Burschenschaften in dem Sinne, wie sie in allen Dörfern zu finden sind, muss man im Übrigen unabhängig von studentischen Burschenschaften betrachten. Burschen sind hier die Männer/Jugend des Dorfes, die unverheiratet sind. Genauso gibt es hier Mädchenschaften, Frauen- und Männerschaften!

    7.
    Die Burschenschaftler, die das Original ins Internet gelegt haben, bezeichnen übrigens Frauen, die ihnen zugänglich sind, regelmäßig als „Häschen“, auch sehr lustig, natürlich.

    –> Das ist korrekt, das machen sie sogar selbst und hat keineswegs einen abwertenden Charakter. Die Unwissenheit über die realen Gegebenheiten kommen auch hier zum Ausdruck. Das beruht wiederum auf der Gemarkungsbezeichnung und dem daraus resultierenden Namen „Am Hasenlauf“. Die Burschenschaft Balbach (frühere Brauerei) bezeichnet die Mitglieder der Mädchenschaft als „Balbinen“…

    8.
    Militarismus, Alkoholismus, Nationalismus mit Neonazi-Symbolen und Rassismus grobschlächtigster Sorte.

    –> Nach den bisherigen Ausführungen bedarf diese Polemik wohl keinen Kommentar.

    9.
    Der Mädchenführer (er heißt wirklich so) befehligt sie. Beispielsweise müssen die Madcher hinter ihren Burschen herlaufen oder ihnen im richtigen Moment zujubeln oder (in der Pinkelpause) zu ihnen stoßen. Der Mädchenführer erhält als Symbol seiner Herrschaft einen monströsen Parade-Penis, den ein Metzger aus tierischen Leichenteilen gebastelt hat.

    –> Der „Mädchenführer“ hat bei einer anderen Burschenschaft zum Grenzgang 2005 beispielsweise ein rosa Hasenkostüm bekommen, die oben ausgesprochene Pauschalisierung zeugt wiederum von Unkenntnis. Genauso sind alle anderen Thesen (Pinkelpause, Zujubeln,…) grober Unkenntnis und größter Polemik geschuldet.

    10.
    Grenzgang-Unterstützerin ist Satan verfallen

    –> Was hat der Passus mit dem Grenzgang zu tun?!

    FAZIT: Der Beitrag entbehrt in vielen Teilen jeglicher Grundlage. Sicherlich sind Elemente zu finden, die aus heutiger Sicht und ohne vorhandenes Wissen kritisch zu betrachten sind. Wenn ich mich allerdings ERNSTHAFT mit einem solchen Thema auseinandersetze und Veröffentlichen machen möchte, recherchiere ich und diskutiere Fakten. Der vorliegende Text ist hier in Bezug auf Inhalt, Interpretation und Darstellung/Kommentierung von Bildern jedoch nicht mehr als wertlos.

    • bloegi Says:

      Ein typischer biedenköpfischer Unterschicht-Text:

      „in keinster Art und Weise“, „hat rein gar keine Kraft, die nichtige aufgestellte These zu untermauern“, „Hier findet sich mit der krasseste Beweis der Unkenntnis!“, „entbehrt in vielen Teilen jeglicher Grundlage. Sicherlich sind Elemente zu finden, die aus heutiger Sicht und ohne vorhandenes Wissen kritisch zu betrachten sind“

      Es ist immer dasselbe Blabla: Die Fotos, die ich zeige, und die Texte, die ich mit Quellenangaben zitiere, sollen etwas anderes bedeuten, als das, was ihnen unmittelbar zu entnehmen ist. Die Grenzgang-Befürworter sind so töricht, dass sie nicht einmal merken, dass sie mit ihrem Geschreibsel meine Aussagen bestätigen. Z.B. ‚Nils Schöbener‘:

      Das Fest entstammt Zeiten, wo farbige Menschen sicherlich nichts „alltägliches“ waren – Grenz(zer)störer sollten zu den o. a. Zeiten selbstredend vertrieben werden, die Farbigkeit der Hauptperson lässt sich hiermit somit ergründen. Aus heutiger Sicht mag das verwerflich und auch unverständlich anmuten, jedoch sollte man den historischen Rahmen bei einer objektiven Betrachtung des Themas sehen!

      Den „historischen Rahmen“ habe ich beschrieben:
      Neger auspeitschen.
      Wie wäre es, in Biedenkopf im „historischen Rahmen“ Hitlers Geburtstag zu feiern? Ich meine: in richtig GROSSEM „historischen Rahmen“. Denn in kleinem Rahmen geschieht das unter Garantie jedes Jahr dutzendweise.

    • Nils Schöbener Says:

      Weder der Text noch ich kommen aus Biedenkopf, das möchte ich zunächst feststellen ;-)! Woher die These kommt, dass die Historie des Grenzgangs auf „Neger auspeitschen“ beruhen soll, weiß ich nicht… Sorry, auch die Antwort war mal wieder nicht mehr, als nur polemisches Geschreibe ohne jegliche Kenntnis über das Thema, das behandelt wird. Wie gesagt, es gibt sicherlich Elemente, die man kritisch beäugen kann, aber nicht in der Art, wie Sie es tun…

    • bloegi Says:

      ‚Nils Schöbener‘ schrieb:

      Die Wettläufer machen niemanden dingfest, schon gar nicht den Mohr (s. o.). Sie halten den Zug der tausenden Menschen, die heute mit Volkfestcharakter die Gemarkungsgrenzen ablaufen, auf dem richtigen Weg und bringen vielmehr „Ausreißer“ wieder auf den richtigen Weg, ein Abkürzen wird unterbunden.

      Wenn die „Wettläufer“, d.h. die Typen mit den Peitschen, es mal nicht mit dem Pseudo-Mohr haben, halten sie den „Festzug“ wie eine Schafherde zusammen. Wer vom „richtigen Weg“ abweicht, wird zum richtigen Weg zurückgetrieben. Die „Wettläufer“ betätigen sich wie die Hunde bei den Hammeln oder wie die Gestapo im Dritten Reich.

      Die Grenzgänge sind faschistische Aufmärsche. Wer in der Gegenwart verstehen will, warum in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts Millionen Menschen beim totalen Schwachsinn mitgemacht haben, sollte sich einen der Grenzgänge ansehen. Da findet die kollektive Massenpsychose heute noch statt.

  58. Bernd Wittich Says:

    Bildunsgurlaub mit dem DGB-Bildungswerk 5.-10.12. 2010

    Nutzt die Möglichkeit zu einem einwöchigen Meinungsaustausch, Kinderbetreuung ist möglich, Freistellung nach den Arbeitnehmerweiterbildungsgesetzen für Gewerkschaftsmitglieder und Nichtmitglieder oder nach den Freistellungsregelungen für Betriebs- und PersonalrätInnen.

    Seminar
    Rassismus, Gewalt und politische Psychologie des Rechtsextremismus

    Wahlerfolge von Neonazis und Studien, wonach ca. 15% der Bevölkerung – darunter überdurchschnittlich viele (junge)Gewerkschafter – anfällig für rechtsextreme Parolen sind, geben Anlass zur Ursachenforschung: Die gängigste Antwort verweist auf die Arbeitslosigkeit und neuerdings auf soziale Einschnitte wie „Hartz IV“. Aber lässt sich so Gewalt gegenüber Ausländern erklären? Andere sehen darin einen auf Schock oder Abgrenzung von den Eltern abzielenden „Jugendprotest“. Aber vielleicht reagieren die Jungen „nur“ darauf, was die Älteren denken und ihnen als Kindern an häuslicher Gewalt angetan haben? Oder liegen dem Rechtsextremismus vor allem sozialpsychologische Motive zugrunde, die im Leugnen der nationalsozialistischen Verbrechen und der aggressiven Schuldzuweisung an andere zutage treten?
    http://www.forum-politische-bildung.de/forum/seminar/310093031

  59. bloegi Says:

    Der Rassismus in den heimischen Gefilden ist der VHS Marburg bekannt:

    http://www.hausaufgabenhilfe.net/allgemein/rassismus.htm

    Das darin erwähnte Video „Schwarzfahrer“ ist bei Youtube vorrätig:

    Der Sketch von Badesalz „Germanenkrug“ ist aber besser:

  60. Volksgemeinschaft und Erbrechen im Amtsgericht Kirchhain « bloegi Says:

    […] heute ist mir unverständlich, wie ein Mensch mit auch nur ein wenig Verstand den Biedenkopfer Grenzgang gutheißen kann. Ein Grenzgang ist von der Anlage her ein Ritual der Fremdenfeindlichkeit, bei dem […]

  61. LeserIn Says:

    Aus dem Spiegelfechter-Blog: „Nehmt dem Neger endlich die Tröte weg“
    http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2911/nehmt-dem-neger-endlich-die-trote-weg

    Wer einen Schwarzen öffentlich als “Neger” bezeichnet, darf ungestraft “Rassist” genannt werden. So lautet ein Urteil des Amtsgerichts Schwäbisch Hall vom 15. Juni 2000.

    Gegen Ende des Urteils äußert die Richterin unter anderem, dass es für sie „schwer vorstellbar“ sei, dass dem Kläger (dem angeblich nicht bewusst gewesen ist, daß es sich dabei um ein Schimpfwort handelt) der diffamierende Charakter des Ausdrucks „Neger“ nicht bekannt gewesen sein soll.

    Das Urteil trägt die Geschäftsnummer 6 C 154/ 00

  62. LeserIn Says:

    Leider sind die unschönen, aber bezeichnenden Videos über den Grenzgang im hessischen Beilstein gelöscht worden. Ersatz bietet teilweise ein Video vom Grenzgang im hessischen Echzell:

    Deutlich zu sehen: Der Grenzgang ist ein Freiluft-Besäufnis. Ohne „Heil Hitler“ geht es natürlich nicht ab und das braune Zeug aus der grünen Flasche dürfte Jägermeister sein.

  63. böttger Says:

    wie besoffen müssen die kritiker des grenzganmgs eigentlich sein ?das ist tradition davon davon verstehen diese neunmal klugen aber nichts ich liebe als alter biedenkopfer mein heimat fest und verbiete mir es das man mich deshalb als nazi beschimpft ich bin in meiner ehre getroffen und tief beleidigt ich behalte mir strafrechtliche schritte gegen verschiedene kommentatoren vor.diese seite ist unerträglich voller polemischen schwachsinn

    • bloegi Says:

      ‚böttger‘ soll mit seinen Drohungen vorsichtig sein. Unterdrückung der Meinungsfreiheit ist eine Straftat. In Frage kommen Nötigung § 240 StGB, falsche Verdächtigung § 164 StGB, Verfolgung Unschuldiger § 344 StGB.

      ‚böttger‘ hat mit seinem Kommentar selbst schon eine Straftat begangen: Beleidigung § 185 StGB. Von den Grenzgang-Kritikern ist niemand „besoffen“ oder „schwachsinnig“.

      Dagegen dürften die Grenzgänge in Biedenkopf und Buchenau die Straftatbestände der Volksverhetzung § 130 StGB und der Verharmlosung von Gewaltdarstellungen § 131 StGB erfüllen.

      ‚böttgers‘ IP-Adresse und die Zeit seines Kommentars sind gespeichert.

  64. R. Meier Says:

    @Böttger

    Was haben Sie gegen freie Meinungsäußerung?

    Wie wäre es die unterlaufenen Grenzgänge durch Faschismus zu entnazifizieren und dann würden die Grenzgänge wieder Dorffeste sein.

    Zu dem ist dieser Blogeintrag über ein Jahr alt und immer wieder heiß entfacht worden: von irgendwlechen Menschen mit nazisticher / rassistischer Weltanschauung.

    Hier kommen Kommentrae vor: „Na ihr linken Zecken…“ oder das Zitat: „Grüße aus HeSSen“. Da müssten Ihnen, Böttger, die Augen aufgehen.

    Sie zeigten mir gerade, wer Sie sind. Ich danke Ihnen und lache.

  65. LeserIn Says:

    Neuer Ego-Shooter:

    Das umstrittene Computerspiel „1378 (km)“ über den Schießbefehl an der innerdeutschen Mauer ist am Freitag offiziell präsentiert worden. …
    Das Spiel ist eine Ergänzung des bereits existierenden Ego-Shooters „Half Life II“ und thematisiert die Situation an der knapp 1400 Kilometer langen DDR-Mauer im Jahr 1976. Maximal 16 Spieler können sich beteiligen und für die Perspektive des Flüchtlings oder des Grenzsoldaten entscheiden. …
    Das Computerspiel beschäftigt inzwischen auch die Staatsanwaltschaft. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Karlsruhe bestätigte, dass bei dem Computerspiel der Anfangsverdacht eines Verstoßes gegen den Straftatbestand der Gewaltverherrlichung nach Paragraf 131 des Strafgesetzbuches bestehe. …

    Kölner Stadtanzeiger 10.12.10

    Wenn die Staatsanwaltschaft Marburg nicht selbst faschistisch wäre, hätte sie längst gegen die Veranstalter der Grenzgänge in Biedenkopf, Buchenau und Goßfelden wegen Gewaltverherrlichung nach Paragraf 131 des Strafgesetzbuches ermittelt.

  66. bloegi Says:

    Ein besonders ekliges Detail vom Grenzgang in Buchenau

    Mit der Beerdigung des Grenzsteins und der Rasur des Mohrs schließt das Fest um 18:00 Uhr.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Grenzgang_Buchenau

    Die zwangsweise Rasur ist eine der schwersten Demütigungen, die man einem Menschen antun kann. Leute, die in die KZs eingeliefert wurden, wurden rasiert – angeblich aus hygienischen Gründen. Aber das war nur Heuchelei.

  67. R. Meier Says:

    @LeserIn

    Man weiß nicht, wie dieser Ego-Shooter aufgebaut ist. Die USK würde, wenn der Bestand dort vorgelegen hätte, das Spiel nicht für den deutschen Markt freigeben. Wenn es verkauft wird in Deutschland, bedeutet es das Spiel erfüllte diesen Bestand nicht.

    Ich halte die Ermittlung für eine Farce.

    Selbst Star Trek Bridgecommander wollten Gewaltspiel-Kritiker verbieten lassen. Nur handelt es sich um eine Raumschiffssimulation, in der man den Platz des Kapitäns ( der Dauntless) einnimmt. Die Umgebung ist eine Raumschiffsbrücke. In mehreren Einsätzen soll friedlich vorgegangen werden. Im Spiel bedeutet das: In Kampfhandlungen nicht einmischen, nur Waffenfeuer aus Notwehr erwiedern, wenn man unter Beschuss gerät. Bei aktiver Einmischung endet das Spiel unverzüglich mit „Sie haben verloren“.

    Im Spiel sind 40% humanitäre Einsätze, in denen sie Verwundete versorgen. Die Einsätze bestehen darin Ärzte und medizinische Versorgungsgüter zu transportieren. Man ist meist in der Position „Ersthelfer / Erste Hilfeleistender“.

    @Bloegi: verstößt das nicht gegen die unterzeichneten Genfer Konventionen?

  68. Wollt Ihr den totalen Filz?! « bloegi Says:

    […] Rechtsextremen agieren woanders. Wie wäre es, wenn Köster und seine Genossen etwas gegen den Grenzgang in Biedenkopf unternähmen oder auch nur gegen Franoschs Heldengedenk-Tafel, auf der die Verbrechen des […]

  69. LeserIn Says:

    Die Werbung einer Bäckerei mit einem dunkelhäutigen Baby für Schokoladenkuchen sorgt in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg für Wirbel. „Bei der Aktion ist etwas schiefgelaufen, trotzdem muss man nicht gleich Verkäuferinnen beschimpfen und Poster zerstören“, sagte Christoph Raddatz, Prokurist der Bäckerei Raddatz, am Samstag im sächsischen Großenhain.

    SPIEGEL 02.04.11

    Unter dem Bild mit dem dunkelhäutigen Baby steht: „Abbildung nur Serviervorschlag“

    Großenhain ist wie Biedenkopf Neonazi-Domäne. Die halten einen „Neger zum Anbeißen“ alle für lustig.

    • LeserIn Says:

      Raddatz (Prokurist der Bäckerei): «Leider gibt es in Deutschland eine kleine Gruppe von übersensiblen Mitmenschen, die uns unterstellen, rassistisches Gedankengut zu verbreiten – dies ist ausdrücklich nicht der Fall.»

      20 Minuten Online 03.04.11

      Der Knüller ist das Wort übersensibel. Richtigerweise hätte Raddatz sagen müssen:

      Leider gibt es in Deutschland eine Mehrheit von Menschen, die Rassismus für normal halten.

      • R. Meier Says:

        Liebe LeserIn,
        ich weiß nicht wie die auf diese Idee gekommen sind. Das Plakat spricht Bände. Ich dachte nur das Gleiche. Mir wird suggeriert, ich soll zu dem Kuchen noch das Baby essen …
        Keine Ahnung wo die Bäckerei ihre Werbung in Auftrag gibt, aber das hier fällt sofort ins Augen: Nazismus. Sowas noch als Auftrag zu bestätigen, zeigt dort rassistische Züge auf. Jetzt zu sagen das hätte gar nichts damit zu tun, widerspricht sich enorm.

  70. R. Meier Says:

    Hier wisst ihr schon das neuste. Wieder ein mal kommen rechts Autonome und Gefährdete davon. Reaktion einiger Studenten war es, das Raue Haus zu besetzen.
    Scheint als wird Links-Autonome und Gefährdete als riesiges Problem angesehen. Gleiches trifft auf Rechtsautonome und Gefährdete zu. Diese werden bei dieser Studie total und ich sage fataler Fehler außer Betrachtung gelassen:
    http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/1/angst-vor-umerziehung/

  71. LeserIn Says:

    Der britische Schokoladenhersteller Cadbury hat sich bei Supermodel Naomi Campbell wegen eines umstrittenen Werbemotivs entschuldigt. … Das inkriminierte Motiv warb für einen neuen Schoko-Riegel von Cadbury mit dem Slogan „Move over Naomi, there’s a new diva in town“, auf deutsch in etwa: „Mach Platz, Naomi. Eine neue Diva ist am Start“. „Ich bin schockiert“, äußerte sich Campbell in einem offiziellen Statement. „Es ist ärgerlich, als Schokolade beschrieben zu werden. Nicht nur für mich, sondern für alle schwarzen Frauen. Es ist beleidigend und verletzend.“

    SPIEGEL 04.06.11

    In Deutschland war das früher der „Sarotti-Mohr“ und heute noch sind es die „Neger-Küsse“ und „Mohren-Köpfe“. International agierende Unternehmen verwenden diese Ausdrücke jedoch nicht mehr.

  72. Justiz im Nationalsozialismus – Komplizin der Vernichtungspolitik « bloegi Says:

    […] Dr.Recknagel und des Amtsgerichtsdirektors Krug im Amtsgericht Kirchhain, die hemmungslos gewisse Großaufmärsche betrunkener Rassisten beschönigen, eben weil die JuristInnen glauben, dass sich dort die Volksgemeinschaft am […]

  73. ZWG Says:

    Hallo Blögi

    VOLXGEMEINSCHAFT ist wohl nicht originär von Ihnen … klingt aber gut;-)

    meint ZWG

  74. Senegalesische Vereinigung im Lande Hessen Says:

    Pressemitteilung

    Die Stimme gegen „Rassismus und rechte Gewalt“ erheben – aber bitte nicht zu laut: Stadt Frankfurt droht dem Afrikanischen Kulturfest im Solmspark mit dem Aus.

    Ausgerichtet von der Senegalesischen Vereinigung im Land Hessen e.V., hat sich das Afrikanische Kulturfest im Frankfurter Solmspark auch letzten August mit über 5.000 Gästen erneut als Publikumsmagnet erwiesen. Nach sechs erfolgreichen und störungsfreien Jahren soll die Veranstaltung dort künftig aber nicht mehr stattfinden. Die offizielle Begründung der Stadt Frankfurt beruft sich auf angebliche Beschwerden der Anwohner. Die Kommunikation dieser Entscheidung gegenüber den Veranstaltern gibt jedoch Anlass zur Vermutung, dass hinter der Ablehnung vielmehr der politische Hintergrund des Festivals steckt.

    Frankfurt, 30.11.2011. Es gab auf Seiten der Stadt Frankfurt widersprüchliche Aussagen dazu, warum man das Afrikanische Kulturfest künftig nicht mehr am angestammten Platz im Frankfurter Stadtteil Rödelheim stattfinden lässt. Das Grünflächenamt hat lediglich bekannt gegeben, dass sich Anwohner über Lautstärke und zu viele Besucher beschwert hätten und der Park zu klein wäre. Das Amt sagte gleichzeitig aber auch zu, einen Alternativ-Platz für die Veranstaltung suchen zu wollen. Der tatsächliche Grund ist der Auffassung der Vereinsverantwortlichen nach aber ein anderer. So tätigte ein Referent des Kulturamts vor dem letztjährigen Festival versehentlich die Aussage, der Antrag werde vermutlich nicht genehmigt, weil es bei der Auftaktveranstaltung »Kritik an der Staatsgewalt« gegeben habe. Er wusste allerdings nicht, dass der Verein zu diesem Zeitpunkt die formelle Genehmigung bereits in der Hand hatte.

    Eingeladen waren Initiativen, die u. a. ihre Erfahrungen mit Rechter Gewalt und über den Umgang mit staatlichem Gewalteinsatz gegenüber Schwarzen/ People of Colour thematisierten. Mouctar Bah von der Initiative »Oury Jalloh« hatte beispielsweise über den Prozess berichtet, in dem es um den Tod des im Polizeigewahrsam umgekommenen Asylbewerbers Oury Jalloh geht. Er schilderte, wie dieser am 7. Januar 2005, an Händen und Füßen gefesselt, in einer Dessauer Polizeizelle auf einer feuerfesten Matratze verbrannte.Davon ist also offenkundig die Rede, wenn das Frankfurter Kulturamt »Kritik an der Staatsgewalt« moniert. Wie staatliche Organe in rassistische Verhaltensweisen verstrickt sind, ist für in Deutschland lebende Migranten – also auch für Veranstalter und viele Besucher des Afrikanischen Kulturfest – immer ein Thema.

    Bei den finanziellen Förderungen der Stadt Frankfurt wird extra darauf hingewiesen das ausschließlich das Kinder bzw Kulturprogramm gefördert wird, nicht aber die Auftaktveranstaltung da diese zu politisch ist.Und im Anschluss wird das Festival auf dem traditionell beliebten Gelände künftig untersagt! Es stellt sich, gerade nach den jüngsten rassistisch motivierten Vorfällen in diesem Land, die Frage: Wo bleiben Meinungsfreiheit und politische Diskussionskultur?

    »Wir haben immer schon politisch diskutiert.«
    Neben seinem kulturellen Auftrag fungiert das Afrikanische Kulturfest seit jeher als Plattform für politische Diskussion: über afrodeutsche Lebenswelten, Alltagsrassismus, die Geschichte der Sklaverei – um nur einige Themen zu nennen. Die scheidende OB, Petra Roth, hatte stets Vertreter zum Afrikanischen Kulturfest geschickt, um den Einsatz der Veranstalter für Toleranz zwischen den Kulturen in Frankfurt zu unterstützen. Nun entsteht der fatale Eindruck: Die Aktivitäten eines afrikanischen Vereins sind offenbar nur wohlgelitten, wenn sie sich auf Trommeln und Folklore – also Friede, Freude, Eierkuchen – reduzieren. Wird beim Afrikanischen Kulturfest dagegen über Alberto Adriano der in Dessau von drei Neonazis zu Tode geprügelt wurde oder den in Polizeigewahrsam verbrannten Oury Jalloh geredet ist scheinbar Schluss mit lustig – und mit einer offenen Diskussion.

    Angesichts der momentan aufkochenden Diskussion um rechte Gewalt, setzt die Stadt Frankfurt mit der Behinderung der Vereinsaktivitäten ein fatales Signal für den Umgang mit Rassismus. Die Drohung, das Fest nicht mehr wie bisher stattfinden zu lassen, legt den Gedanken nahe: Wer eine Plattform für kontroverse Meinungen zur Verfügung stellt, muss in Frankfurt – das sich gern mit dem Image der weltoffenen Metropole schmückt – mit einer kalten Zensur durch die Hintertür rechnen.

    Das Afrikanische Kulturfest wird auf jeden Fall weiter stattfinden und wir werden weiterhin auf Themen aufmerksam machen, die „UNS ALLE“ angehen. Die Vorbereitungen für das Festival 2012 sind bereits in Arbeit. Wir hoffen, das die Stadt Frankfurt uns einen angemessenen Platz zuteilen wird!!

    Kontakt: senegal.verein.imlandhessen@­hotmail.de

  75. bloegi Says:

    Neue Internet-Seiten des Fritz-Bauer-Instituts. Darauf Fotografien von und mit Juden in Hessen etwa zwischen 1870 und 1945.

    http://www.vor-dem-holocaust.de/

    Dabei einiges an direkter antisemitischer Hetze, aber auch Hetze gegen Leute, die keine Juden waren, jedoch sich nicht am Antisemitismus beteiligen wollten. Die sollten selbstverständlich – wie hier immer noch üblich – aufgeknüpft werden.

    In diesen Fotoalben nicht allzu viel über Nordhessen. Die beste geschichtliche Darstellung darüber ist vermutlich immer noch
    H.Bambey u.a., Heimatvertriebene Nachbarn, Band I-III, ISBN 3-924 296 – 07- 3

  76. Bildrechtebesitzerin Says:

    Also ich wüßte ja gerne wie meine Privatbilder hier rein kommen? Ich bin jedenfalls nicht dazu gefragt worden und bitte mal unverzüglichst diese hier raus zu nehemn.

    • bloegi Says:

      Hier werden keine Privatbilder veröffentlicht und noch weniger irgendjemandes Bildrechte verletzt. Ich empfehle dringend das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 17. Juli 2003 – I ZR 259/00 zur Kenntnis zu nehmen. Wer selbst im Internet publiziert, darf sich nicht wundern, wenn auf diese Publikationen mit den Mitteln des Internets Bezug genommen wird.

      Es gibt übrigens noch ganz andere Mittel des legalen Zitierens von Bildern: durch Karikaturen und durch so genannte Ausrisse.

      • R. Meier Says:

        Was ins Internet gestellt wird ohne Schutz ist öffentlich. Irgendwie raffen und schnallen es einige Leute nicht, auch nicht nach 16 Jahren Internet.

        Genau bloegi und ein weiterer Paragraph besagt, ein Bild mit 4 weiteren Personen, irgendwo fotografiert, darf ins Internet gestellt werden.
        Dazu gab es ein Urteil wie mich ein Rechtsanwalt aufklärte.

      • bloegi Says:

        R.Meier sagte:

        ein Bild mit 4 weiteren Personen, irgendwo fotografiert, darf ins Internet gestellt werden.

        Sie meinen § 23 Abs.3 Kunsturheberrechtsgesetz

        Ohne die nach § 22 erforderliche Einwilligung dürfen verbreitet und zur Schau gestellt werden:

        3. Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben;

        Es kommt also nicht genau auf 4 Personen an, sondern auf „Versammlungen, Aufzüge und ähnliche Vorgänge“. Der Grenzgang ist fraglos ein „Aufzug“.

        In diesem Jahr soll in Biedenkopf wieder ein Grenzgang verübt werden. Demzufolge herrscht hier beim „Rassismus in Hessen als lustiges Volksfest“ und bei Neger auspeitschen“ Hochbetrieb. Immer wieder laufen Kommentare voller Pöbeleien und Drohungen ein – offenkundig von Rechtsextremen verfasst. Die lasse ich selbstverständlich nicht zu, sondern speichere sie ab, damit erforderlichenfalls vorgebracht werden kann, welcher Art die Grenzgang-Befürworter sind.

        Apropos: Was ist ein Ausriss? Das oberste Bild auf
        https://bloegi.wordpress.com/2011/12/20/der-jurist-christian-wulff/
        Da hat sich BILD bei der Hamburger Morgenpost bedient. Ausrisse gelten als stets erlaubte Zitate.

  77. LeserIn Says:

    Ein mittlerweile klassischer Ausdruck rassistischer Vorurteile ist

    Der Schwarze schnackselt gerne

    aus dem Mund der Mariae Gloria Fürstin von Thurn und Taxis (eigentlich nur Prinzessin). Die Fürstin vergisst, dass sie ihren Titel und ihr Vermögen einem weißen Mann verdankt, der trotz fortgeschrittenen Alters immer noch „schnackseln“ wollte.

  78. lisa2 Says:

    [MR] rassistische Zustände – der Grenzgang in Mittelhessen
    Verfasst von: lisa:2 [Marburg]. Verfasst am: 09.08.2012 – 19:22. Kommentare: 1
    grenzgangBiedenkopf

    Alle sieben Jahre findet im Ort Biedenkopf (bei Marburg) eine dreitägige feierliche Begehung der alten Gemeindegrenzen statt, bei dem es neben militärischen, sexistischen und nationalistischen Elementen einen rassistisch-kolonialen Part gibt.

    Der Grenzgang in Biedenkopf bei Marburg – ein deutsch-koloniales Volksfest

    Der Grenzgangsverein Biedenkopf e.V. veranstaltet alle sieben Jahre ….

    https://linksunten.indymedia.org/de/node/65333

  79. bloegi Says:

    Saufen und Nazikram. Das ist nicht nur mir aufgefallen. Der folgende Link wurde mir zugeschickt:

    Die Rolle des Biertrinkens bei der Entstehung des deutschen Faschismus

    Die umfassende Erklärung ist sehr einfach: Alles, was verblödet, fördert den Faschismus. Biertrinken ist eine Ursache. Eine andere ist Alzheimer. Ich habe schon viele Leute erlebt, die in jüngeren Jahren halbwegs vernünftig waren. Dann schlug Alzheimer zu, worauf dieselben Leute blökten, der Adolf habe doch Recht gehabt.

    Beim Grenzgang in Biedenkopf gibt es sehr viele Leute, die Bier trinken, und viele leiden zudem an Alzheimer.

  80. bloegi Says:

    Aus bestimmtem Anlass:

    Die Veröffentlichung von Kommentaren mit Behauptungen wie „Aber die Onkelz sind doch nicht rechts!“ lasse ich nicht zu. Ich habe dergleichen Quatsch schon zu oft gehört und gelesen. Von ähnlichem Kaliber sind Behauptungen wie „Aber das sind doch keine Nazis, das sind Punks!“

    In Marburg läuft viel Volk rum: gekleidet wie Neonazis, bejubelt rechtsradikalen ‚Rock‘, besäuft sich, pöbelt und randaliert wie Neonazis. Wenn es für dieses Volk unangenehm wird, sagt es: „Aber wir sind doch Punks!“

    Einmal rief eine Marburger Frau die Polizei, weil sie von andauerndem Sieg-Heil-Geschrei nicht schlafen konnte. Die Polizei kam (nach einiger Zeit) und traf einen Haufen Betrunkener an. Diese behaupteten, sie hätten nicht „Sieg Heil“, sondern „Fick Heil“ gebrüllt, was als Satire und Ausdruck stärksten Antifaschismus zu verstehen sei.

    Irgendworan muss die Parodie vom Parodierten zu unterscheiden sein. Wenn eine Frau, die definitiv NICHT betrunken war, es nicht unterscheiden konnte, darf man an der Parodie-Ausrede zweifeln.

  81. JoeyG Says:

    Ich bin in der Region Biedenkopf aufgewachsen und kann die Vorwürfe der Verfasser zu den Vorkommnissen rund um die Grenzgänge dieser Region nur bestätigen. Diese sind aber nur die Spitze des Eisberges. Man sollte mal die eine oder andere Dorfkirmes in der Gegend näher unter die Lupe nehmen. Was da in Bezug auf Rechtsradikalität „abgeht“ sollte jedem normal denkenden Menschen den Magen umdrehen.

    Jedoch ist auf dem Foto mit dem Untertitel

    „Edgar Krug Niederdieten, im November 2006“

    nicht „Scharfrichter“ Krug zu erkennen, sondern Herr Wolfgang Becker aus Breidenbach.

    Beweis http://www.fv09-breidenbach.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2&Itemid=41

    Da es sich bei Herrn Becker um eine zweifelsfrei seriöse Person handelt, die mir persönlich bekannt ist, bitte ich diesen Fehler zu korrigieren.

    Vielen Dank und weiter so. Auch ich habe so meine Erfahrungen mit der Marburger Justiz gemacht und halte die braune Fassade des Marburger Amtsgerichtes nicht für zufällig gewählt.

  82. LeserIn Says:

    So empfinden es immer noch viele BiedenköpferInnen:

    Afrikaner als Zoo-Attraktion

    …Ota Benga (2. von links) und die anderen Batwa-Pygmäen ausgestellt wie Schauobjekte. Ziel der von Darwinismus und Rassismus durchdrungenen Ausstellungsmacher war es, eine Art kulturelle Evolution aufzuzeigen – von der untersten Entwicklungsstufe (zu der laut der damals vorherrschenden Auffassung die Pygmäen zählten) bis hin zur Krone der Zivilisation – den „Weißen“. Vor einer großen Menschenmenge…

    SPIEGEL 12.12.12

    Dabei viele Bilder, z.B. die deutsche „Völkerschau“.

  83. Galgen-Kult in Biedenkopf – DAS GRAUEN « bloegi Says:

    […] Verehrung des Galgens gehörte zum diesjährigen Grenzgang in Biedenkopf. Die Grenzgänger wurden an dem Galgen […]

  84. LeserIn Says:

    Sarrazins Altersschwachsinn hat Folgen.

    Vor Erscheinen seines Buches „Deutschland schafft sich ab“ sagte der Ex-Bundesbanker im Gespräch mit der Zeitschrift Lettre International, ein Großteil der in Berlin lebenden Türken habe „keine produktive Funktion“ außer für den Obst- und Gemüsehandel. Sie seien „weder fähig noch willens“ zur Integration. Besser wäre es, wenn es sich um osteuropäische Juden handeln würde, die einen 15 Prozent höheren Intelligenzquotienten als Deutsche hätten.

    Doch die Berliner Staatsanwaltschaft erkannte in den Erklärungen des langjährigen Finanzsenators überraschenderweise nichts Verwerfliches.

    Nach Einschätzung des Ausschusses der Vereinten Nationen, der die Einhaltung der Antirassismuskonvention überwacht, war dies ein Fehler. Mit seinen Aussagen habe der Sozialdemokrat „die Ideologie rassischer Überlegenheit verbreitet“ und zu „rassistischer Diskriminierung angestiftet“, konstatierte das in Genf tagende Gremium. Deutschland solle seine Haltung für künftige Fälle überdenken und die Auffassung des Ausschusses Staatsanwaltschaften und Gerichten bekannt machen …

    FR 19.04.13

    Würde man rassisch diskriminieren, wenn man erklärt, dass Staatsanwälte einen 100 Prozent niedrigeren Intelligenzquotienten als osteuropäische Juden haben?

    Im Übrigen: Einen erfolgreichen Ost- und Gemüsehandel aufzuziehen dürfte mehr Verstand erfordern als in der Bundesbank herumzulungern.

    Schön ist auch „Deutschland solle seine Haltung für künftige Fälle überdenken und die Auffassung des Ausschusses Staatsanwaltschaften und Gerichten bekannt machen“. ‚Deutschland‘ bedeutet: die Regierung der Bundesrepublik Deutschland. Niemand glaubt, dass die Justiz unabhängig ist.

  85. Oberstaatsanwalt Jörgs letzter Sommer | bloegi Says:

    […] Edgar Krug Amtsgerichtsdirektor. Krug gehört zur gleichen Generation wie Jörg. Er hat sich durch Volkstümlichkeit der besonderen Art und viele falsche Urteile hervorgetan. Vielleicht, hofft Jörg, liest Krug wieder einmal die Akten […]

  86. LeserIn Says:

    Rassismus in den Niederlanden als lustiges Volksfest

    Ist der „Sinterklaas“ eine rassistische Figur? Ja, meint eine Expertengruppe der Uno – und fordert das Aus für das niederländische Nikolausfest. Viele Holländer sind empört, sie sehen eine harmlose Tradition gefährdet und organisieren Widerstand. … Der niederländische „Sinterklaas“ wird traditionell von einer Schar schwarzer Helfer, den „Zwarte Pieten“ (Schwarzen Petern), begleitet. … Die Rassismus-Arbeitsgruppe der Uno untersucht, ob „Sinterklaas“ eine rassistische Figur ist. „Die Arbeitsgruppe kann nicht verstehen, warum Niederländer nicht einsehen, dass dies eine Rückkehr zur Sklaverei ist und dass dieses Fest im 21. Jahrhundert aufhören muss“, hatte die Vorsitzende der Kommission, Professorin Verene Shepherd, im Fernsehen gesagt. … Der „Sinterklaas“ kommt nach der Legende immer Mitte November in die Niederlande, um den Kindern Geschenke zu bringen. Begleitet wird der weiße Bischof von zahlreichen schwarz angemalten Helfern mit roten Lippen, lockigen Haaren und in bunten Phantasie-Kostümen. … Vor allem schwarze Niederländer aus den früheren Kolonien Surinam und den Antillen sowie einige Intellektuelle klagen seit Jahren über den Brauch. Schwarze würden als lustige, aber dumme Knechte dargestellt.

    SPIEGEL 23.10.13

    Auch eine Feier des Kolonialismus. Immerhin hat der weiße Bischof in den Niederlanden keine Peitsche, mit der er die Schwarzen in Schach hält.

  87. LeserIn Says:

    Diejenigen gewaltsuchenden Neonazis und Neonazissen (Kategorie C), welche nicht als PolizistInnen verbeamtet werden, bekommen ‚Arbeitsplätze‘ bei den sogenannten Sicherheitsdiensten.

    Der (hessische) Grünen-Landtagsabgeordnete Daniel Mack erhebt schwere Vorwürfe gegen Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn. Fünf Angestellte des Unternehmens, vier Männer und eine Frau, haben nach Angaben Macks einen 18 Jahre alten dunkelhäutigen Mann am Samstagabend kurz vor 21.30 Uhr im Frankfurter Hauptbahnhof mit Schlagstöcken misshandelt.

    „Die 20 bis 30 umherstehenden Passanten haben nicht reagiert“, berichtet Mack. Der 27 Jahre alte Politiker, dessen Vater aus Sri Lanka stammt, näherte sich demnach dem Ort des Geschehens und fragte, was los sei. Als er begann Bilder mit seinem Smartphone zu machen, habe ihm ihm die Mitarbeiterin entgegnet: „Hau ab, du Nigger!“ Ein anderer Mitarbeiter habe versucht ihm das Handy wegzuschlagen. Zu ihrem Kollegen habe die Sicherheitsmitarbeiterin gesagt: „Nimm ihn fest und leg ihn auf den Boden.“

    Frankfurter Rundschau 28.10.13

    Besonders leistungsstark in diesem Milieu ist also eine Frau.

    • R. Meier Says:

      Normal ist das nicht. Ich kann dieses Verhalten nicht für den Hamburger Raum bestätigen. Gerade in Hamburg kümmert sich Hochbahn- und DB-Sicherheit sehr reizend um Gäste, egal welcher Hautfarbe noch sontwas.
      Dennoch zweifle ich diesen Bericht nicht an. Man müsse sich die Vorgesetzten angucken, die Gruppe und weitere Gruppen im Fokus haben. Praktisch können Neonazismus auch im Sicherheitsdienst ausgeübt werden. Eine Gruppe kann sich gegenseitig decken, solange kein Gerichtsmediziner das Opfer begutachte.
      Ich warte auf die Auswertung einer unparteilichen Gruppe, gemeint ist sicher nicht Polizei.

  88. Macht doch mal die Augen auf... Says:

    Ich hab selten so viele Beleidigungen und Verleumdungen wie in diesem Blog gelesen.
    Ab der Hälfte dieses sinnlosen Mülls hab ich aufgehört zu lesen.
    Was glaubt ihr eigentlich, was die Ausländer machen, die in Biedenkopf wohnen ? Die feiern natürlich mit ! […]

    • bloegi Says:

      „feiern“ bedeutet: sich mit Alkohol volldröhnen. Wer diesen Ausdruck benutzt, ist ein alter Knacker oder eine alte Knackerin. Ein moderner Mensch würde schreiben: „Auch die Ausländer sind beschwingt wie Mutti auf Crack“.

  89. Lilo Says:

    Hier hat aber jemand sehr viel Zeit in „Das Böse“ investiert, das alle 7 Jahre ein kleines Städtchen heimsucht. Einsam?

  90. Tilman Says:

    In den Niederlanden hat man es kapiert:
    http://beck-aktuell.beck.de/news/amsterdamer-verwaltungsgericht-niederl-ndischer-nikolaus-diskriminiert-schwarze

  91. böttger Says:

    wer so eine scheiße wie hier auf der seite auch noch ernst meint muß hochgradig geisteskrank sein,armes geistloses gesocks.

    • bloegi Says:

      Ich lasse diesen Kommentar als einen mehrerer ähnlicher zu, damit erinnert wird, von welcher Art die Grenzgang-Befürworter sind.

      „böttger“ schreibt über sich selbst: „geistlos“, „geisteskrank“, „scheiße“.

      • R. Meier Says:

        Dann soll er sich eine ahnungslose Hessin nehmen … Es nervt nur noch zu was diese Rassisten, Nationalsozialisten, Fremdenhasser und Satanisten der Gattung Nazisten hier zu lesen. Immerzu mit 0% Inhalt den Blog zumüllen.

  92. Unwichtig Says:

    Afrikanische Kulturfest…
    Yo… Wenn ich die deutsche Kultur mit der afrikanischen „Kultur“ vergleiche, stelle ich fest, daß die deutsche der afrikanischen doch etwas überlegen ist😉
    Deutschland hatt den Viertakt-Motor erschaffen, den Diesel- und Wankelmotor, die Drehstrom-Lichtmaschine und das Kälteaggegat. Hans von Oheim stellte vier Wochen nach dem Engländer Whittle seine Flugzeugturbine vor. Deutsche Forscher mit und um Otto Hahn haben als erstes die Kernspaltung verstanden. Manfred von Ardenne erfand das Rasterlektronenmikroskop. Die Liste lässt sich nahezu beliebig fortsetzen, im Bereich, Kunst und Lyrik sind die kulturellen Errungenschaften ähnlich hoch.

    Und was haben die Afrikaner für kulturelle Leistungen hervorgebracht?
    Die Vuvuzela…?

    Google doch mal nach „Necklacing“ – falls es dein Magen aushält. Vielleicht ist das ja afrikanische Kultur.

    Mann-mann-mann…

    • bloegi Says:

      Das ist wieder einmal typischer Neonazi-Tinnef, den man z.B. reichhaltig in Landser-Heftchen findet. Auch Frank Rennicke ‚besingt‘ solche Lügen.

      Die Wahrheit: Ackerbau, Metall-Verarbeitung, Schrift und vieles andere wurden in Afrika und im Nahen Osten erfunden. Dort gab es schon vor fünftausend Jahren Hochkulturen, während die meisten EinwohnerInnen Nord-Europas kaum mehr konnten als sich am Hintern zu kratzen – so wie die Teilnehmer am Grenzgang in Biedenkopf.

      Die Staaten des Islam waren im Mittelalter den christlichen Staaten kulturell und technologisch überlegen.

      Der zweite Weltkrieg ging auch deswegen verloren, weil der deutsche Maschinenbau zweitklassig war. Der sowjetische Panzer (T34) sowie die britischen und us-amerikanischen Flugzeuge (Spitfire, B-17 und andere)
      waren besser als das deutsche Kriegsgerät. Nebenbei: Legendär war das unhygienische Verhalten der Übermenschen. Die deutschen Soldaten haben rücksichtslos überall hingekackt, was einen erhöhten Krankenstand in der Wehrmacht zur Folge hatte. – Wie sieht es um die so genannten Frühstücksplätze beim Grenzgang in Biedenkopf aus? Raten Sie mal!

      Der Wankel-Motor ist ein besonders schlechtes Beispiel. Er ist nicht brauchbar, weil die Dichtungen zu schnell kaputt gehen. Die Schrift funktioniert, der Wankel-Motor nicht.

      Der technische Fortschritt der letzten Jahrzehnte wurde in den USA gemacht, ehen nicht von ‚Ariern‘, sondern von ‚Mischlingen‘ diverser europäischer, asiatischer, afrikanischer und indianischer Eltern. In Europa wurden technologische Spitzenprodukte zuletzt in Frankreich entwickelt: TGV und Ariane, also auch nicht von ‚Ariern‘.

      Die afrikanische und vielleicht noch mehr die südamerikanische Literatur ist zur Zeit interessanter als die deutsche.

      „Unwichtig“ schreibt über Dinge, von denen er nichts versteht.

      • Tilman Says:

        Das ist ja bis heute so… bei der Bundeswehr gibt es eine Panne nach der anderen. Das G36 ist unzuverlässig, die Kriegsgegner verwenden die bewährte Kalaschnikov. Einige Tornados können nur tagsüber fliegen. Die NH-90 Helis sind schlechter als der letzte DDR-Heli (Mi-24). Die Marine betreibt ein Segelschiff. Die Leopard 2 Panzer sehen im Inneren aus wie aus dem Museum ( https://de.wikipedia.org/wiki/Leopard_2 ). Immerhin hat all dies den Vorteil, dass die Bundeswehr die gefährlichen Ambitionen von Ministerin und Bundespräsident nicht umsetzen kann.

  93. bundeswehr Says:

    Das wollen wir doch sehr hoffen, dass bei der Bundeswehr nichts funktioniert.

  94. R. Meier Says:

    Sehr lesenswert ist dieser Artikel. Er beschreibt Hessens nazistisches Herz: Marburg, Kirchhain und Bündingen. Hier hätten Grüne, SPD, FDP und Linke schon längst reagieren müssen.

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