NPD-Nazis sind Schlachtschweine der Staatsnazis

[So sichert die Dorfgemeinschaft von Goßfelden (ein hessisches Dorf nördlich von Marburg) ihre Grenzen. Dem nazionalen Volkszug marschieren Peitschenschläger voran und führen vor, wie Eindringlinge verscheucht werden. Peitschenschläger und Volkstätärätä – alle in Schwarz, Weiß und Rotbraun.]

Am 14.8.2009 verprügelten in Goßfelden ungefähr zehn vermummte Jugendliche zwei Männer mittleren Alters. Die Täter trugen die typischen Klamotten der rechten Szene. Angeblich rief niemand die Polizei. Jedenfalls kam sie nicht. Die Verprügelten bekrabbelten sich nach einiger Zeit und verdufteten. Es muss aber doch Ärger gegeben haben.

Am 17.8.2009 erschien in der Oberhessischen Presse ein Artikel über den Überfall. Das ist seltsam, weil es in und um Marburg ständig Angriffe dieser Art gibt und die OP sich meistens nicht darum kümmert. Der OP-Artikel war falsch:

Die Polizei rief niemand zu Hilfe, auch die Suche nach Zeugen gestaltet sich offenbar zäh.

und rief den Widerspruch derjenigen hervor, die bei der Prügelei am 14. die Polizei gerufen hatten. Nur war die nicht gekommen. Das ist zwar nicht besonders, doch soll es niemand wissen. Die hessische Polizei kommt bei Überfällen gar nicht oder spät. Dass diese allen Betroffenen bekannte Tatsache nun sogar gedruckt feststeht, war der Polizeiführung sehr unangenehm (Oberhessliche Presse 18.8.2009):

Auf Aussagen von OP-Lesern angesprochen, die aus eigener Erfahrung berichteten, dass in der Vergangenheit trotz ihres Anrufs bei der Polizei keine Streife gekommen sei und sie teilweise mit den Beamten über die Dringlichkeit diskutieren mussten, bat Ahlich um Verständnis, dass es sich immer um Einzelfallentscheidungen handele.

Der Polizeiführung ist anzulasten, dass Martin Ahlich, ein verantwortungsloser Hetzer, sich immer noch als Polizeisprecher ausschwafeln darf. Wer von der hessischen Polizei Schutz vor Gewalttätern erhofft, hofft vergeblich.

Am 19.8.2009 meldete eine Frau der Polizei, sie hätte am Friedhof von Sarnau rechtsradikale Parolen gehört (vermutlich „Heil Hitler“ oder „Sieg Heil“). Die Polizei schickte diesmal einen Hubschrauber, der bis in die Nacht über Sarnau und Goßfelden kreiste, die Straftat jedoch nicht aufklären konnte. Der Hubschrauber hatte keinen anderen Zweck als Propaganda: „Guckt her: Wir, die Polizei, tun was gegen Rechtsextremismus!“

Am interessantesten sind Leserbriefe, bei denen doch ein Stück Wahrheit zum Vorschein kommt:

spitze Herber G. – ein besorgter anwohner – 18.08.09
das ist nur die spitze des Eisbergs… Goßfelden ist und bleibt ein braunes Nest und dass wird von Gemeinde, Bevölkerung und Polizei hingenommen.
Wo offen Reichskriegsflaggen im Garten wehen, was soll man zu so einer Gemeinde noch sagen.
Jetzt haben Bürger und Gesellschaft mal die Gelegenheit sich öffentlich zu positionieren. Ich hoffe sie tun dies.

Tatsächlich formierte sich im Heinrich-Bang-Haus ein intensiver Gesprächskreis, an dem Vertreter der Gemeinde, Kirche, des Beratungsnetzwerks Hessen gegen Rechtsextremismus und Bürgerinnen und Bürger teilnahmen. Immerhin sind in Veröffentlichungen des Gesprächskreises Stücke der Wahrheit enthalten, die bei Polizei und Oberhessischer Presse kaum auffindbar sind:

In letzter Zeit häufen sich die Meldungen über gewalttätige Aktionen gegen Mitbürger unserer Gemeinde. … Die Angreifer waren schwarz gekleidet. … Einige von ihnen sind identifiziert und gehören dem rechtsradikalen Spektrum an… Wir müssen feststellen, dass zahlreiche gewalttätige Aktionen im Laufe des letzten Jahres, sowohl in Goßfelden als auch in Sterzhausen, von Personen begangen wurden, die sich dem rechtsradikalen Umfeld zuordnen.

Der Überfall am 14.8.2009 war nichts Besonderes. Auch Goßfelden ist nichts Besonderes. Goßfelden ist ein typisch hessisches Dorf.

Der hessische Polizeiminister Volker Bouffier: „Rechtsextremismus geht zurück … Hessen ist kein Tummelplatz für Rechtsextremisten … Militanter Islamismus gefährdet Sicherheit in Hessen“ (Oberhessische Presse vom 28.5.2003). Bouffier lügt.


Am 24.9.2009 tauchte bei einem Gesprächskreis in Goßfelden der Neonazi Manuel Mann auf. Der ist politisch bedeutungslos. Jeder Gesangsvereinsvorsitzende hat mehr Macht. Aber Manuel Mann dient den Marburger Behörden seit etwa April 2004 als Vorführ- und Alibi-Rechtsextremist. Wenn er irgendwo aufkreuzt, erscheint alsbald ein Großaufgebot der heimischen Polizei und führt so vor, wie rechtsstaatlich sie gegen Rechtsextremismus vorgeht (worüber die Oberhessische Presse stets berichtet). Die heimische Staatsanwaltschaft, ein Haufen ekelhaftester Rechter, leitet Strafverfahren am laufenden Band gegen M.Mann ein (worüber die Oberhessische Presse stets berichtet) und deckt sich so gegen Vorwürfe selbst rechtsextrem zu sein.

Auch am 24.9.2009 erschien mit Manuel Mann ein Großaufgebot unserer Polizei. Besser noch als mit dem Hubschrauber konnte die nun vorführen, wie wacker sie den Rechtsextremismus bekämpft:

Mittlerweile hatten die Mitglieder der Gruppe, darunter offenbar auch der Direktkandidat der NPD [Manuel Mann] beschlossen eine Spontandemonstration zu organisieren. … Das große Polizeiaufgebot vor Ort habe letztendlich eine Eskalation der Situation verhindert. Die Versammlung löste sich gegen 22.45 Uhr auf. Gegen einen zunächst vermummten 24-jährigen Teilnehmer der Demonstration leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren ein. Zudem prüfen die Beamten eine Zuwiderhandlung nach dem Urheberrecht. In diesem Zusammenhang stellten sie einen Fotoapparat sicher.

(Michael Meinel 25.9.2009). Die Beschlagnahme des Fotoapparats war wahrscheinlich widerrechtlich.

Bei der Bundestagswahl am 27.9.2009 kandidierte Manuel Mann für die NPD. Er gilt bei anderen Neonazis als „VS-Büttel“, d.h. als Mitarbeiter des Verfassungsschutzes. Der fachkundige Neonazi ‚Germania‘ gibt M.M. und seiner spärlichen Gefolgschaft sogar den entscheidenden Tipp, wie aus „Totalversagern, Selbstdarstellern und VS-Bütteln“ doch noch geachtete und geehrte Neonazis werden können:

Geht am besten in eine Feuerwehr oder Kirmesburschenschaft. Da habt ihr wenigstens annähernde kameradschaftlichkeit und könnt euch auch noch volllaufen lassen

(Aus einem Neonazi-Forum vom 24. bis 31.8.2009)
Ja, freiwillige Feuerwehr FF oder Berger-88-, das ist Neonazis Einstieg in eine erfolgreichere Zukunft.

Fazit

1. Die Goßfeldener müssen keine Neonazis wie Manuel Mann importieren. Sie haben genug eigene.

2. Die hessische Polizei schützt nicht vor Gewalttätern. Solange diese Erkenntnis unter dem Teppich bleibt, kratzt sie die Polizeiführung nicht. Sobald die Erkenntnis aber publik wird, veranstaltet die Polizeiführung Propaganda um das Gegenteil glauben zu machen: a) Der Polizeihubschrauber, der viel Krach macht, wird über die Dörfer geschickt. b) Der Vorführ- und Alibi-Neonazi Manuel Mann taucht auf. Mit ihm erscheint ein Großaufgebot der Polizei um den konsequenten Kampf der hessischen Polizei gegen den Rechtsextremismus in Szene zu setzen.


Erklärung des Titels:
NPD-Nazis sind Schlachtschweine der Staatsnazis.

Dass die Sicherheitskräfte der BRD wie BND, VS und BKA von Nationalsozialisten errichtet wurden, wird heute nicht mehr bestritten. Nur förderte es seit 1945 die Karriere nicht mehr, wenn ein Beamter öffentlich „Heil Hitler“ brüllte. Das nationalsozialistische Gedankengut gehört jedoch auch heute zur Ausrüstung vieler Beamter: Aufrechterhaltung eines totalitären Staats mit kriminellen Methoden. Damit diese Beamten sich gegen den Vorwurf verwahren können selbst Rechtsextreme zu sein, halten sie sich Vorführ- und Alibi-Neonazis. Personen von der rechten Kante der Gesellschaft werden als Mitarbeiter des Verfassungsschutzes angeworben und mit Steuergeldern gemästet. Sobald diese Personen politisch angesengt sind, werden sie in spektakulären Prozessen als Rechtsextremisten vorgeführt, die von den rechtsstaatlichen Behörden der Bundesrepublik Deutschland enttarnt worden seien. Beispiele:
* B. Ewald Althans (Video Beruf Neonazi).
* Sebastian Seemann (Prozessbericht)
und viele andere.

Das Gedicht

Geh nicht in den Wald,
im Wald ist der Wald.
Wer im Wald geht,
Bäume sucht,
wird im Wald nicht mehr gesucht.

beschreibt diese Vorgehensweise.

Ein Bauer, der ein Schwein mästet, um es zu schlachten, wenn es ihm nützt, verhält sich nicht anders. Der Bauer fragt:

Wie kann ich ein Schwein sein, da ich doch selbst Schweine schlachte?


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Es geht immer darum, dass Rechtsextremismus in Hessen virulent ist und die hessischen Behörden unter Führung des Polizeiministers Volker Bouffier das zu vertuschen versuchen.

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31 Antworten to “NPD-Nazis sind Schlachtschweine der Staatsnazis”

  1. bloegi Says:

    Die Bedeutung Hitlers wird übertrieben. In vieler Hinsicht imitierte er nur Mussolini. Der hatte seine Machtergreifung schon 1922 geschafft.

    Hitler wird mystifiziert um den Leuten vorzugaukeln eine Fortsetzung des Nationalsozialismus sei ohne ihn nicht möglich. Mit dem Tod Hitlers seien alle derartigen Gefahren verschwunden.

  2. LeserIn Says:

    Wer ist schlechter? Die Polizei oder die Staatsanwaltschaft?

    Opfer empört über den Staatsanwalt

    Ende Juni wurde Steffen Wagner von mehreren Jugendlichen zusammengeschlagen und am Boden liegend mit Fußtritten traktiert. Jetzt teilte ihm die Staatsanwaltschaft Konstanz mit, dass das Ermittlungsverfahren gegen die fünf Verdächtigen aus Villingen eingestellt wird. Der 24-jährige Villinger ist fassungslos über die Justiz.

    … In Höhe des Spielplatzes am Gymnasium am Romäusring, so berichtet er dem SÜDKURIER, bekam er plötzlich von hinten einen heftigen Schlag ins Genick. Er fiel vom Fahrrad, stürzte zu Boden. Dann hagelte es schon mehrere Fußtritte ins Gesicht. „Ich habe nur noch Beine und Arme angezogen, um mich zu schützen und habe um Hilfe geschrien.“

    Die kam Gott sei Dank. Eine couragierte Anwohnerin eilte umgehend herbei. Zwei weitere Passanten stießen dazu. …

    Steffen Wagner berichtet, dass die Gruppe völlig grundlos über ihn hergefallen sei. „Ich habe die gar nicht gesehen und wollte zu dieser Stunde nur noch ins Bett.“ Die fünf Angreifer, die offenbar zuvor bei einem Junggesellenabschied kräftig gefeiert hatten, wurden schneller von der Polizei gefasst als sie vermuten konnten. Die erwähnte mutige Anliegerin verfolgte sie umgehend, als sie sich Richtung Färberstraße zurückzogen. …

    Die juristische Aufarbeitung des Vorgangs indes lässt den jungen Mann am Rechtsstaat zweifeln. „Die durchgeführten Ermittlungen ergaben, dass den Beschuldigten eine (gefährliche) Körperverletzung nicht mit dem für eine Anklageerhebung erforderlichen Verdachtsgrad nachzuweisen ist“, teilte ihm jetzt ein Staatsanwalt Dr. Kämmer mit. Grund: Nur einer der Beschuldigten habe zugegeben, Wagner einen Faustschlag versetzt zu haben.

    Die Fußtritte seien von allen Verdächtigen bestritten worden. Nach den Zeugenaussagen sei zwar klar, dass Wagner getreten wurde. Doch es sei unklar, wer getreten habe. „Der Geschädigte konnte indessen keinen der Beschuldigten als einen der Täter erkennen“, schreibt der Staatsanwalt. Auch die Zeugen hätten dazu keine klaren Aussagen machen können. Angesichts dieser Beweislage sei ein Freispruch für die Beschuldigten wahrscheinlich, das Verfahren werde daher eingestellt, so die Staatsanwaltschaft.

    Für Wagner war das Schreiben ein Schlag ins Gesicht. …

    Südkurier 1.10.2009

    Ein Bild von Wagner ist auch dabei:

  3. bloegi Says:

    Bei den so genannten Grenzgängen wird Fremdenfeindlichkeit und Rassismus geübt, verkleidet als Brauchtum aus der guten alten Zeit. Ein Dorf, das Derartiges feiert, ist in der Tat ein braunes Loch. Beispiele:

    1) Festschrift zum Grenzgang 2009 in Goßfelden:
    http://www.myheimat.de/beitrag/105488/
    Oben auf dem Heft Bilder von den Peitschenknallern, die die Fremden verjagen sollten, und von einem Mann, der gerade am Galgen aufgehängt wird. Darunter die Kirche und eine Beschriftung mit altdeutschen Buchstaben. Gefördert wird der bösartige Schwachsinn von der Oberhessischen Presse.

    2) Festschrift zum Grenzgang 2005 in Biedenkopf:
    http://www.grenzgang-biedenkopf.de/tvp2008.htm
    Darauf zwei Peitschenknaller mit dem „Mohr“, der beim Festzug Schabernak verübt und deswegen von den Peitschenknallern, auch Schnellläufer genannt, verjagt werden muss. Die Peitschenknaller, diese Schützer des Vaterlands, haben selbstverständlich Mützen in Schwarz-Weiß-Rot auf dem Kopf.

    In Anbetracht solchen Brauchtums versteht man, weshalb die NSDAP im dörflichen Hessen überwältigende Erfolge feiern konnte.

  4. bloegi Says:

    An den Schluss des Artikels ein FAZIT gesetzt.

  5. bloegi Says:

    In Goßfelden und den anderen Dörfern der Gemeinde Lahntal haben diverse Biedermänner und -frauen einen Zettel verteilen lassen.

    Amtliches Bekanntmachungsblatt der Gemeinde Lahntal

    Bla…bla…bla…
    Die Gemeinde Lahntal wird alle rechtlichen Möglichkeiten wahrnehmen, die extremistischen Aktivitäten in Lahntal zu unterbinden.
    Bla…bla…bla…

    So sieht das Ding aus:
    https://bloegi.wordpress.com/files/2009/10/resolutiongegengewalt-8okt09.pdf

    Oh diese mutigen Kämpfer gegen „Extremismus“, gegen den LINKS- und den Rechtsextremismus! Kein Wort über das, was in den Dörfern wirklich los ist. Der „Extremismus“ erscheint als Fremder, der in die „friedlichen“ Dörfer eindringt. Der wirkliche Inhalt des Zettels ist:

    WEHE DEM, der wagt zu behaupten, dass wir Nazis sind!

  6. LeserIn Says:

    Aus einem Indymedia-Artikel vom 23.10.09:

    Mittelhessische Naziszene im Aufwind

    Während die NPD in Hessen – vielleicht dank fehlender
    charismatischer Köpfe – weiterhin keine große Rolle spielt und ein eher geringes Mobilisierungspotenzial besitzt,organisieren sich vor allem „Freie Nationalisten“ erfolgreich neu.

    Bei Marburg gab es im August einen brutalen Überfall von Nazis auf zwei vermeintlich „Linke“ …

    Das war der Überfall in Goßfelden. Weiter unten:

    … die gleichen Personen überfielen Ende September vermummt einen Infostand von „Jugend gegen Rechts Wetzlar“. Da die Polizei schnell eingriff gab es keine Verletzten und die Polizei nahm fünf Nazis fest und erstattete Anzeige.

    Was aber von einem Kommentator korrigiert wird:

    klarrow 23.10.2009 – 20:11
    Bei dem Überfall auf den Infostand wurde niemand verhaftet, ganz im Gegenteil die Polizei kam noch 20 Minuten zu spät, während die Nasen noch in Montur in der nähe unterwegs waren. Zusätzlich hat sich die Lokalpresse schon im Vorfeld geweigert, über den Infostand und danach über den Überfall zu berichten und mussten dazu überredet werden wenigstens ein paar Tage danach etwas zu schreiben.

    • bloegi Says:

      Mehreres spricht dafür, dass der Verfassungsschutz bei Indymedia in ähnlicher Weise mitmischt wie bei der NPD. Am deutlichsten zeigt sich das in Indymedias intransparenter Struktur. Indymedia wird beherrscht von anonymen ‚Mods‘ (Moderatoren). Das dumme Volk, zu dem ich auch gehöre, kennt keinen einzigen von denen. Jörg Bergstedt sagte mir einmal, früher hätte er die Mods alle gekannt. Bergstedt aber war Mitarbeiter des Verfassungsschutzes und behauptet nur gegenwärtig, er sei es nicht mehr.

      Indymedia ist jedenfalls ein Geheimdienst.

  7. Hat der dicke Willi die Stadtallendorfer Moschee angezündet? « bloegi Says:

    […] Staatsanwaltschaft (Wied und Konsorten) und Staatsschutz (Jakobi und Konsorten) sollen sich andere Dumme suchen, die ihnen ihre Lügen glauben. Rechtsbrecher Volker Bouffier hat seiner Polizei und Justiz vergattert die Anzahl der rechtsextremen Straftaten in Hessen auf Teufel komm raus niedrig zu halten. Behördliches Ergänzungsprogramm ist NPD-Nazis sind Schlachtschweine der Staatsnazis. […]

  8. Rassismus in Hessen als lustiges Volksfest « bloegi Says:

    […] – nur noch Scheinhinrichtungen ausgeführt. Das Dorf Goßfelden – da, wo neulich der Neonazi-Überfall war – macht damit Werbung. Die Scheinhinrichtung ist auf dem zweiten Bild von rechts zu […]

  9. Pit Says:

    Nazis im Marburger Umland: ein Überblick

    Im Folgenden soll ein Überblick über Geschehnisse und Entwicklungen im Marburger Umland gegeben werden, die im Zusammenhang mit extrem rechter Gewalt stehen. Denn in vielen Orten um die beschauliche Uni-Stadt hat sich eine rechte Szene entwickelt, die mit Übergriffen auf Andersdenkende von sich reden macht.Der Schwerpunkt liegt aus aktuellem Anlass bei der aus sieben Dörfern (u.a. Goßfelden und Sterzhausen) bestehenden Gemeinde Lahntal, circa sieben Kilometer von Marburg entfernt.

    Was bisher geschah…

    Immer wieder gerieten in den vergangenen Jahren kleine Städte und Dörfer in Hessen in die Schlagzeilen, weil sich die örtliche rechte Szene, oft über eine lange Zeit herangewachsen, nicht mehr verstecken ließ.So war es im Jahr 2004 Kirtorf im Vogelsbergkreis: Über längere Zeit fanden in einem ehemaligen Schweinestall Rechtsrock-Konzerte mit bundesweiter Bedeutung statt, doch in Kirtorf selbst schien das nicht viele zu stören. Erst nach Fernsehberichten begann eine Diskussion und die Konzerte konnten nicht mehr so einfach stattfinden bzw. wurden teilweise verboten. Doch die rechte Kultur und der rechte Lifestyle blieben und sind bis heute fest verankert.

    In der Gemeinde Dautphetal war es Anfang 2008 ein rassistischer Brandanschlag auf ein Haus welcher den Ort in den Fokus des Interesses rückte, in Wetter eine Schändung des jüdischen Friedhofs und im Schwalm-Eder-Kreis der Überfall auf ein linkes Zeltlager. Doch auch abseits dieser bekannteren Angriffe ist die Lage für Menschen, denen Nazis auf die Nerven gehen, schwer. Immer wieder kommt es zu Übergriffen, welche nicht medial thematisiert werden.
    Lahntal…

    Aktuell sind es die beiden Dörfer Sterzhausen und Goßfelden welche für Aufregung in der Region sorgen: Einem größeren Kreis wurde bewusst, dass hier offensichtlich ein massives Problem vorliegt als am 15. August 2009 zwei Männer von einer Gruppe vermummter Nazis im Ortskern von Goßfelden angegriffen wurden und die verständigte Polizei es erstmal nicht für nötig hielt überhaupt zu erscheinen. [Oberhessische Presse 19.08.09]

    Doch schon länger war klar, dass hier vieles im Argen liegt. Reichskriegsflaggen wehten offen in Vorgärten und auch schon zuvor war es zu Gewalttaten durch Neonazis gegen Menschen gekommen, die nicht in ihr Weltbild passen oder das Treiben nicht widerspruchslos hingenommen haben. So kam es beispielsweise zu einem Übergriff auf zwei Frauen einige Monate vorher [Oberhessische Presse: 06.10.09].

    Als Folge des Überfalls im August 2009 gründete sich das „Bürgerforum gewaltfreies Lahntal“. Bei einem der ersten Treffen des Forums erschienen mehrere Nazis, um an der Veranstaltung „teilzunehmen“. Unter ihnen war auch der bekannte Neonazi und NPD-Direktkandidat aus Marburg Manuel Mann. Nachdem die Nazis von der anwesenden Polizei durchsucht und ihnen die Teilnahme am Treffen verweigert wurde, führten sie eine Spontandemo mit 10-15 Personen in Goßfelden durch.

    Als erste öffentliche Reaktion veranstaltete das Bürgerforum ein Fest auf der Brücke im Ortskern, wo zwei Monate zuvor die beiden Männer zusammengeschlagen wurden. Bei diesem Fest zeigte sich wieder das teilweise mangelnde Verständnis der Problems: Ein örtlicher Nazi besuchte das Fest und wurde nicht ausgeschlossen. Man ist also nicht gewillt, Nazis aus der Idylle der Dorfgemeinschaft auszugrenzen. Diese These wird auch von den Äußerungen eines Mitglieds des Bürgerforums in der Oberhessischen Presse unterstrichen, der betonte: „Wir sind kein Forum gegen Rechtsradikale, sondern gegen Gewalt“ [Oberhessische Presse: 26.10.09].

    Unterdessen ereignete sich in der Nacht zum 01. November der nächste Vorfall: Wieder wurde ein Mann in Goßfelden von Nazis attackiert. Im dazu erschienen Polizeibericht freute sich die Marburger Polizei zunächst, dass „während der Auseinandersetzung keinerlei Parolen“ gerufen worden seien. Am nächsten Tag musste dieses jedoch berichtigt werden: Die Täter fielen schon Stunden vor der Tat durch das Grölen rechter Parolen auf.

    • bloegi Says:

      Foto von einer Reichskriegsflagge, die angeblich über Goßfelden wehte:

      Typisches Neonazi-Symbol. Nicht strafbar, nichtsdestoweniger eindeutiger Ausdruck rechtsextremen Gedankenguts. Strafbar ist nur die NS-Reichskriegsflagge mit dem Hakenkreuz.

  10. bloegi Says:

    Die Fahrt von Marburger AntifaschistInnen zu den Protesten gegen den Naziaufmarsch in Dresden sollte anscheinend verhindert werden. Das Polizeipräsidium Mittelhessen hat das Busunternehmen Udo Diehl aus Wetter aufgesucht, eingeschüchtert und dazu gebracht, zwei geplante Busse (mit 100 Plätzen) zu stornieren.

    Über 150 AntifaschistInnen aus Marburg und Umgebung wollen am Samstag den 13. Februar nach Dresden fahren, um den dort geplanten Naziaufmarsch zu verhindern. Ein breites Spektrum von AktivistInnen aus dem Umfeld des AStA über GewerkschafterInnen, studentischen Gruppen sowie Parteimitglieder der LINKEN plant, sich gemeinsam mit tausenden Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet mit friedlichen Massenblockaden den Nazis entgegenzustellen. Die DemonstrantInnen wollen ihr Recht auf Meinungsfreiheit wahrnehmen, um entschieden gegen Krieg und Faschismus zu demonstrieren.

    http://www.die-linke-marburg.de am 14.2.2010

    Nach Meldungen in der Oberhessischen Presse haben Polizei und Busunternehmen die Anschuldigung zurückgewiesen. Ich halte jedoch – zumindest in diesem Fall – die Linke für glaubwürdiger.

  11. bloegi Says:

    Die Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf demonstriert, dass sie was tut:

    Lahntal Goßfelden
    […] Die jungen Männer stehen im Verdacht, in der Nacht aus der Gruppe heraus heimkehrende Besucher einer Veranstaltung mit u. a. volksverhetzenden Äußerungen beleidigt zu haben. […] Geraume Zeit vor dem späteren Raub und der gefährlichen Körperverletzung, Beleidigung und Nötigung zum Nachteil des 35-jährigen Mann aus Beltershausen sollen zudem rechte Parolen geäußert worden sein. […] Nach den Ermittlungen war das 35-jährige Opfer im Juli diesen Jahres bei einer Veranstaltung in Sarnau mit einem Jugendlichen wegen dessen ausgesprochener rechter Parolen aneinandergeraten. Genau auf diese Veranstaltung und seine dortige Verhaltensweise spielten die später Festgenommenen an, als sie ihr Opfer gleich aggressiv ansprachen. […]

    Polizeipräsidium Mittelhessen 02.11.09

    Dass Besoffene andere mit rechtsextremen Parolen anpöbeln, wird normalerweise für normal gehalten. Der vorliegende Fall kam in die Lokalpresse. Deswegen zeigt die Polizei, wie viel sie ‚gegen Rechts‘ tut. Zum Polizeisprecher Martin Ahlich: dieser Link.

  12. LeserIn Says:

    Wieder einmal eine machtvolle Demonstration gemeinsam mit unserer Polizei und gemeinsam mit unserer gesamten Obrigkeit gegen den Rechtsextremisten Manuel Mann:

    Polizeisprecher Martin Ahlich berichtete, die Marburger Polizei habe aus Anlass der Demonstration auch Verstärkung von außerhalb eingesetzt, da man Auseinandersetzungen befürchtet habe. Es habe jedoch keinerlei Zwischenfälle gegeben, alles sei friedlich verlaufen. Eine angekündigte Gegenkundgebung, die der Rechtsextremist Manuel Mann angemeldet hatte, fiel mangels Beteiligung aus. Mann erschien allein mit drei Transparenten um 12 Uhr an der alten Viehwaage in der Kaffeestraße und erklärte um 12.10 Uhr seine Veranstaltung gegenüber den Einsatzkräften der Polizei für beendet.

    Marburger Neue Zeitung 18.04.2010

    Wer immer noch auf diesen Quatsch hereinfällt, muss sich Mangel an Intelligenz nachsagen lassen.

  13. bloegi Says:

    In der Oberhessischen Presse vom 19.4.2010 ist folgender Bericht enthalten:

    … Wie Claus Opper würdigte er [Dirk Geißler, Vorsitzender der Lahntaler Gemeindevertretung] ausdrücklich den Einsatz der Polizei zum Schutz der Lahntaler Bürger in den vergangenen Monaten, auch wenn das mit Pfiffen und Buhrufen durch einige auswärtige Demonstranten quittiert wurde. Diese hatten zuvor auch in einigen Liedern und gerufenen Parolen nicht nur Nazis, sondern auch die Polizei verschmäht und Kritik an der Gesellschaftsordnung geäußert und damit andere verärgert. „Das ist nicht, was wir wollten. Damit können wir uns nicht identifizieren“, sagte eine Goßfeldenerin gegenüber der OP. Andere Einwohner äußerten sich ähnlich, einzelne verließen den Demonstrationszug vorzeitig …

    Es sind immer die Auswärtigen, die Ärger machen. Nach Ansicht vieler Einheimischer gibt es hier auch keine einheimischen Nazis, sondern nur importierte Fremd-Nazis.

  14. bloegi Says:

    Noch eine Schlägerei in Goßfelden:

    Nach einer Auseinandersetzung in der Lindenstraße am Sonntag, dem 01. November gegen 06 Uhr nahm die Polizei Marburg zwei von vermutlich vier Tätern vorläufig fest. Die jungen Männer im Alter von 17 bzw. 18 Jahren standen deutlich unter Alkoholeinfluss. Sie hatten zunächst einen ebenfalls erheblich alkoholisierten 35-jährigen geschlagen und getreten und ihm seinen Burschenschaftspulli abgenommen und ins Wasser geworfen. …

    Lahntalk 1.11.2009

    Einer anderen Quelle zufolge sollen die Gewälttäter den 35-jährigen gezwungen haben ihnen die Schuhe zu küssen.

  15. Splittergranate mit dem Streifenwagen in die Polizeifestung geschmuggelt « bloegi Says:

    […] Beispiele seiner Fehlleistungen: Die Polizei – dein Feind und Hetzer Der Überfall mit dem Beil NPD-Nazis sind Schlachtschweine der Staatsnazis […]

  16. LeserIn Says:

    5.3.2010 Brandanschlag auf ein Haus in Wetzlar. Jetzt mit großem Pomp Gerichtsverhandlung am Landgericht Limburg. Die hessische Justiz führt vor, wie sehr sie gegen Neonazis ist. Vorsitzende der GROSSEN Strafkammer ist die Vizepräsidentin des Landgerichts Limburg, Walter.

    Ein Molotow-Cocktail fliegt durch die Dunkelheit auf ein Haus. Die Holztür steht sofort in Flammen. … Der eigentliche Adressat des Anschlags, ein Pastoralreferent der katholischen Kirche und bekennender Gegner der Rechten, ist in dieser Märznacht gar nicht daheim… Die vier mutmaßlichen Täter, Männer im Alter zwischen 17 und 24 Jahren aus der rechten Szene, stehen dieser Tage vor dem Limburger Landgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen versuchten Mord und schwere Brandstiftung vor.

    «Extremisten aller Couleur haben in Hessen keine Chance», hatte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in seiner Regierungserklärung im September gesagt. Doch was die Experten berichten, ist beunruhigend. Der Rechtsextremismus wird jünger – und breitet sich vor allem jenseits der Parteienlandschaft aus.

    «Wir haben gedacht, das ist ein kurzes Phänomen», sagt Pädagoge Benno Hafeneger von der Universität Marburg. Doch die rechtsextremen Gruppen, die mit NPD und den Republikanern nur ideologisch zu tun haben, wachsen. Eine neue Jugendkultur habe sich über mehr als zehn Jahre etabliert. «Der Nachwuchs verjüngt die Szene.» Im Kern hätten die Gruppen oft nicht mehr als 15 Mitglieder – doch das faschistische Gedankengut verbreiteten etwa Kameradschaften und Burschenschaften. Sie folgten einer für Jugendliche typischen, rebellischen Kultur.

    Nassauische Neue Presse 10.11.2010

    Bouffier lügt, seitdem er etwas zu sagen hat, und Hafeneger ist, höflich formuliert, eine Schlafmütze. Er formuliert das als neue Erkenntnis, was seit zwanzig Jahren im Schwang ist. Das Gefasel von der „rebellischen Kultur“ ist unerträglich.

    Die „rebellische Kultur“ der Jugendlichen im ländlichen Hessen ist ein Gemisch aus (Neo-)Nazi-Kram, Gothic, Black Metal und Satanismus. Auch dieser Salat ist nicht mehr frisch, sondern wird seit etwa 10 Jahren angerichtet.

  17. Wollt Ihr den totalen Filz?! « bloegi Says:

    […] den Verfassungsschutzämtern zum Narren halten lassen, leiden an akutem Mangel an Intelligenz. Die NPD ist eine Sammlung von Haut-den-Lukas-Figuren, die der Verfassungsschutz auf Steuerzahlers Kosten aufstellt. An diesen Figuren dürfen sich […]

  18. Wer sich in Marburg wohl fühlt « bloegi Says:

    […] unter Führung des DGB mobilisiert Demonstrationen gegen Neonazi-“Aufmärsche“ des „Rechtsextremisten Manuel Mann“. Das Merkwürdige dabei ist nur, dass die „Aufmärsche“, gegen die mobilisiert wird, […]

  19. Mehr als 75 NSDAP-Mitglieder im hessischen Landtag « bloegi Says:

    […] nichts geändert. Wehe jedem, der die Wahrheit sagt, nämlich dass die (Neo-)Nazis Nazis sind oder die hessische Polizei und die hessische Justiz vorwiegend mit Neonazis rekrutiert werden (die Bundeswehr […]

  20. bloegi Says:

    Ein handfestes Beispiel, was unter „Staatsnazis“ zu verstehen ist:

    Dem Bundesnachrichtendienst steht ein Skandal ins Haus. Historiker haben entdeckt, dass der Dienst 2007 Personalakten von Mitarbeitern vernichtet hat, die einst SS und Gestapo angehörten. […] Unter den entsorgten Unterlagen befinden sich nach Angaben der [Historiker-]Kommission auch die Papiere von Personen, die während der NS-Zeit „in signifikanten geheimdienstlichen Positionen, in der SS, dem SD oder der Gestapo tätig gewesen sind“; gegen einige sei sogar nach 1945 wegen NS-Verbrechen ermittelt worden. […]

    Und es ist kein Geheimnis, dass Uhrlaus Geschichtsprojekt von manchen BND-Mitarbeitern ungern gesehen wird. Einige wehren sich grundsätzlich dagegen, dass der Geheimdienst Einblick in seine Vergangenheit gewährt. Andere fürchten um den Ruf der eigenen Familie – der BND hat viele Jahre neue Mitarbeiter aus dem Kreis der Verwandten schon vorhandener BND-Kräfte rekrutiert.

    Spiegel 29.11.2011

    Der letzte zitierte Satz ist am wichtigsten, da er die Kontinuität der Staatsnazis erklärt. Mehr als sechzig Jahre nach dem Ende der NS-Herrschaft möchte man meinen, dass sich das Personal in den Behörden grundsätzlich geändert habe. Das aber ist nicht so. Die alten Nazis haben ihre leibliche und ihre weltanschauliche Nachkommenschaft in die Behörden manövriert.

  21. LeserIn Says:

    Einmal mehr die üblichen Ablenkmanöver: Statt die Nazis aus den Behörden zu entfernen, wird mit großem Pomp ein NPD-Verbotsverfahren beschlossen.

    Die Innenminister von Bund und Ländern wollen nach einem Zeitungsbericht kommende Woche ein neues NPD-Verbotsverfahren beschließen. Wie die ‚Rheinische Post‘ unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, gebe es nach den jüngsten Verhaftungen im Zusammenhang mit der Mordserie des Thüringer Neonazi-Trios eine ‚überwältigende und parteiübergreifende Mehrheit‘ für ein neues Verbotsverfahren.

    FRAUENZIMMER 02.12.11

    Das NPD-Verbot läuft auf die totale Verstaatlichung der NPD hinaus.

    Richtig dagegen:

    Mit immensem Aufwand versuchen Generalbundesanwalt und BKA Lücken in der Aufklärung des rechten Terrors zu schließen. Aus dem gewaltigen Fahndungsdruck spricht das schlechte Gewissen. Die Aufarbeitung kommt um Jahre zu spät und soll wiedergutmachen, was nicht wiedergutzumachen ist.

    Wenn die Wege des Mordtrios, die Identitäten ihrer Helfer und Hintermänner, ihre Querverbindungen zur NPD auf dem Tisch liegen: Dann muss sich eine zweite Aufklärungsoffensive anschließen – über Fehler von Ermittlern, über Strukturmängel in den Sicherheitsbehörden.

    SZ 01.12.11

    Die „Strukturmängel in den Sicherheitsbehörden“ sind, dass die „Sicherheitsbehörden“ von Leuten beherrscht werden, welche selbst bis über beide Ohren im rechtsextremen ‚Gedankengut‘ stecken. Erste Aufgabe muss sein diese Leute aus dem Staatsdienst zu entfernen.

  22. Roderic Says:

    Zitat:
    Der Bauer fragt: Wie kann ich ein Schwein sein, da ich doch selbst Schweine schlachte?

    Treffender kann man das NPD-Verbotsverfahren wohl nicht beschreiben.

  23. Der Mann, der jetzt Leitender Oberstaatsanwalt in Marburg ist, hat die Strafverfolgung des Nationalsozialistischen Untergrunds vergeigt « bloegi Says:

    […] für das Verständnis des aufrechten Kampfes deutscher Staatsdiener gegen das Nazitum: NPD-Nazis sind Schlachtschweine der Staatsnazis Gefällt mir:LikeSei der Erste, dem dieser post […]

  24. LeserIn Says:

    SPIEGEL-SPAM 10.02.12

    Trotz „Sprengung“
    Rechtsstaat gerettet!

    Der zuständige Ausschuss des Bundestags hat die Immunität von zwei Abgeordneten der Partei Die Linke aufgehoben. Damit ist der Weg frei für die Sächsische Staatsanwaltschaft, die auf einer Anzeige der NPD beruhende Strafverfolgung gegen die Bundestagsabgeordneten der Linken Lay und Leutert aufzunehmen.

    Die hatten – zwar friedlich, aber eben doch – gegen einen Neonaziaufmarsch in Dresden protestiert und somit laut Staatsanwaltschaft die „Sprengung“ einer genehmigten Versammlung beabsichtigt.

    Wie NPD-Vorsitzender Apfel und die Vertreter der anderen demokratischen Parteien von CDU/CSU, SPD und FDP betonten, sei dieser Schulterschluss ein wichtiges Signal zur Verteidigung von Gemeinsamkeit, Dings usw. …

  25. bloegi Says:

    Spektakuläre Aktion, die großartig in den Medien kolpiert wird: „Nun schaut her, wie streng wir, die Polizei und die Justiz, gegen Neonazis vorgehen.“

    Die Polizei hat einen Großeinsatz gegen Rechtsextreme gestartet. Die Beamten durchsuchten in vier Bundesländern Gebäude, ein Spezialeinsatzkommando stürmte das „Braune Haus“ in Rheinland-Pfalz. Ermittelt wird gegen 33 Personen. […] Den Beschuldigten wird unter anderem vorgeworfen, mit dem „Aktionsbüro Mittelrhein“ eine kriminelle Vereinigung gegründet und gefährliche Körperverletzung begangen zu haben. Außerdem werden sie des schweren Landfriedensbruchs und der Verwendung verfassungswidriger Symbole beschuldigt. Das Amtsgericht hat laut Staatanwaltschaft gegen 24 Männer Haftbefehl erlassen. […] Mitte des Jahres 2010 hätten sich durch die Ermittlungen der Kriminalpolizei Koblenz die ersten Hinweise ergeben […] Die Ermittlung habe sich äußerst schwierig gestaltet

    Spiegel 13.3.2012

    Die letzten Fragmente „Mitte des Jahres 2010“ und „äußerst schwierig gestaltet“ entlarven die Aktion als Medien-Rummel. Die Mode mit den Aktionsbüros kam bei den Neonazis vor 2004 auf und schwierig können die Ermittlungen nicht gewesen sein, da das „Aktionsbüro Mittelrhein“ ein eigenes Lokal, das „Braune Haus“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler, und eine eigene Domain, ab-mittelrhein.info, hatte und hat.

    Link zum „Aktionsbüro Mittelhessen“
    http://www.althand.de/aktionsb

    • bloegi Says:

      Die Eigentümerin des „Braunen Hauses“ in Bad Neuenahr hat der Justiz, der Verwaltung der Stadt und den Nachbarn schwere Vorwürfe gemacht. Sie habe bei der Vermietung ihres Hauses nicht mitbekommen, wer ihre Mieter in Wirklichkeit waren. Später habe sie versucht die kriminelle Nazi-Vereinigung rauszuklagen, habe aber den Prozess verloren und sei auf 10000 Euro Prozesskosten sitzengeblieben. Die als Zeugen geladenen Nachbarn hätten geschwiegen und von der Stadtverwaltung sei überhaupt keine Unterstützung gekommen.

      Deutschlandfunk heute ca. 14:20

      Das Übliche. So ist es mit Nazis in Deutschland.

  26. LeserIn Says:

    Bestätigung durch Artikel in der Rhein-Zeitung 15.03.12

    „Braunes Haus“ Bad Neuenahr: Vermieter wollten Neonazi-Bewohner loswerden – Vorwürfe an Stadt und Nachbarn

    Vielleicht, sagt Rosemarie K. heute, hätte sie bei dem Wort Sozialraum misstrauisch werden können. Doch wer denkt bei so einem Begriff schon an Rechtsradikale? Die drei jungen Männer, die sich Ende 2009 für das Haus in der Bad Neuenahrer Weinbergstraße interessierten, wollten in einem der Zimmer einen Gruppenraum einrichten. „Ich dachte mir nichts dabei, das waren ja nette junge Männer“, sagt K. …“ Wenig später wurde der Mietvertrag unterschrieben.

    Rosemarie K. wurde schnell klar, wen sie sich als Mieter in das Haus geholt haben. Junge Neonazis machten die Weinbergstraße zu einem rechtsradikalen Wohnprojekt. Mehr als zwei Jahre lang versuchte sie, die radikalen Bewohner loszuwerden.

    Im Herbst 2010 ging die Sache vor Gericht, der erste Termin wurde vertagt. Bei der Verhandlung im März 2011 scheiterten sie mit ihrer Kündigung. Die Vermieter argumentierten unter anderem, dass die Räume für politische Aktivitäten genutzt wurden. Das reichte aber nicht. „Wir bekamen keine Unterstützung – weder von der Stadt noch von den Nachbarn“, sagt sie. „Niemand wollte sich für den Prozess zur Verfügung stellen, um gegen die Bewohner auszusagen“, sagt sie. „Man hat uns mit dem Problem alleingelassen.“

    Ende des vergangenen Jahres wurde der Mietvertrag erneut gekündigt – diesmal klagten die Besitzer auf Eigenbedarf. Immer wieder schrieben sie zudem Briefe, persönliche Treffen waren schwierig geworden. „Wir wurden von den Bewohnern verbal attackiert“, sagt sie. Die Schreiben wurden von den Bewohnern ignoriert. Insgesamt gaben K. und ihr Bruder fast 10 000 Euro für Gerichtskosten aus. Genützt hat es nichts. …

  27. LeserIn Says:

    Endlich ein vernünftiger Kommentar in der ZEIT 09.05.12

    Seit der Aufdeckung der NSU befassen sich Medien und Politik wieder verstärkt mit Neonazis. Der Rassismus der Mehrheit bleibt dabei unbeachtet … Nach dem Bekanntwerden der NSU-Morde standen die staatlichen Stellen so heftig in der Kritik wie wahrscheinlich nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Von autonomer Antifa bis FAZ-Feuilleton wurde offen über das Ende des Inlandsgeheimdienstes mit dem hübschen Namen „Verfassungsschutz“ debattiert. Die Politik musste handeln – und sie handelte. Innenminister Friedrich kündigte eine Neonazi-Verbunddatei an und das Thema NPD-Verbot wurde wieder auf die Agenda gesetzt. Viele Medien waren zufrieden … Ob es aber sinnvoll ist, Sicherheitsbehörden, die ein gefährliches Eigenleben geführt und komplett versagt haben, mit noch mehr Kompetenzen auszustatten, wurde bald nicht mehr thematisiert. Nun beherrschten stattdessen Meldungen zum NPD-Verbot die Medien. Selten zuvor war so deutlich geworden, welche Funktion die NPD hat: Mit dem Kampf gegen die Neonazi-Partei lässt sich effektiv vom Versagen der Behörden und dem Rassismus der sogenannten Mitte ablenken.

  28. NPD-Nazis sind Schlachtschweine der Staatsnazis | Newzpaper.de – Presseartikel Says:

    […] [So sichert die Dorfgemeinschaft von Goßfelden (ein hessisches Dorf nördlich von Marburg) ihre Grenzen. Dem nazionalen Volkszug marschieren Peitschenschläger voran und führen vor, wie Eindringlinge verscheucht werden. Peitschenschläger und Volkstätärätä – alle in Schwarz, Weiß und Rotbraun.] Am 14.8.2009 verprügelten in Goßfelden ungefähr zehn vermummte Jugendliche zwei Männer mittleren Alters. Die Täter trugen die typischen? https://bloegi.wordpress.com/2009/10/03/npd-nazis-sind-schlachtschweine-der-staatsnazis/ […]

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