Gott schütze mich vor meinen Freunden!

Gott schütze mich vor meinen Freunden.
Mit meinen Feinden will ich selbst fertig werden.

Claus Plantiko
[Claus Plantiko (links) mit einem an den Füßen gefesselten Mandaten]

Der Bonner Rechtsanwalt Claus Plantiko, ein ehemaliger Offizier der Bundeswehr, hat sich rückhaltlos für seine Mandanten eingesetzt. Viele seiner Schriftsätze haben Substanz. Er hat beträchtliche Fremdsprachenkenntnisse, damit Neigung zum Internationalismus, hat aber auch Neonazis anwaltlich vertreten (z.B. Manfred Roeder) und ist so an den rechten Rand der Gesellschaft geraten.

Die Anwaltskammer Köln, der Plantiko angehören muss, wenn er Rechtsanwalt sein will, hat Plantiko verurteilt sich auf eigene Kosten psychiatrisch untersuchen zu lassen. Der Bundesgerichtshof hat das Urteil bestätigt. Da Plantiko das Urteil nicht befolgte, verlor er die Zulassung als Rechtsanwalt. Plantiko hat nach einiger Zeit die Wiederzulassung beantragt. Am 8.5.2009 war deswegen Termin VOR dem Anwaltsgerichtshof (AGH, Vorsitzender Rechtsanwalt Dr. Hopfgarten), einer Ständeorganisation, die nichtsdestoweniger im Gebäude des staatlichen Oberlandesgerichts Hamm tagte. Zum dem Termin kamen Rechtsextreme, die so taten, als unterstützten sie Plantiko, die ihn aber schon durch ihre Blödheit blamierten.

Bernd Schreiber schaute zu und wunderte sich. Sein Bericht:


Hallo

es gibt in D. keine Verhandlung, die vollständig formal korrekt abläuft. Und zwar auch dann nicht, wenn man die bestehenden Gesetze als korrekt annimmt. Daher war es auch völlig unangebracht, weil auch viel zu früh, dass man die Verhandlungsführer für die angeblich „faire Verhandlung“ lobte, und dazu auch zustimmend Beifall klatschte. Die Verhandlungsführer können durchaus zum Schein freundlich sein, dazu werden sie evtl. auch durch eine unerwartete und große Öffentlichkeit dazu angeregt, aber nach Beendigung der Verhandlung in das uns bekannte Muster von Willkür und Rechtsbeugung zurückfallen. Die Belobigung und das Klatschen, war für mich ein Zeichen einer gewissen Naivität der Prozessbeobachter. Ich hätte mir gewünscht, dass diese unangebrachte Belobigung der Verhandlungsführer zu dieser Zeit niemals gefallen wäre.

Mal angenommen, auch dieses Verfahren geht gegen Herrn P. aus, und in der Begründung werden wieder Rechtsfehler und Willkür sichtbar, dann sind die doch kaum noch glaubhaft in der Lage Kritik anzubringen, die vorher geglaubt hatten Beifall spenden zu müssen.

Auch mir haben einige Passagen ausgesprochen gut gefallen, besonders die Aussage, dass der Prozessführer keinesfalls den Eindruck habe, dass mit dem Geisteszustand von Herrn P. irgendetwas nicht in Ordnung sein könnte. Zu solch einer speziellen Aussage hätte man durchaus Beifall spenden können (wenn man gedurft hätte), aber keinesfalls zu dem gesamten Verfahren. Dies wäre frühestens nach der Urteilsverkündung denkbar gewesen.

Nicht vergessen sollte man aber, dass es sich dabei nicht um eine ganz gewöhnliche Gerichtsverhandlung gehandelt hatte. Sondern dass drei der Schwarzkittel normalerweise nicht den Richterberuf ausüben, sondern Anwälte, und somit eigentlich Kollegen von Herrn P. sind.

Der normale Umgang, wie wir dies tagtäglich an Gerichten erleben können, war deshalb nicht zu erwarten. Auch der übliche Ausschluss der Öffentlichkeit bei Verhandlungen des Anwaltsgerichtshofes und der besondere Umgang mit der von Prozessbeobachtern mehrfach erwähnten „Dame“ bestätigen, dass es sich um keine gewöhnliche Verhandlung handelte.

Die im Mail-Verkehr mehrfach erwähnte „Dame“ war also von der Anwaltskammer. Sie trat nicht als Zeugin auf, und nahm auch nicht als Bevollmächtigte der Anwaltskammer an der Verhandlung teil. Sie saß, wie jeder gewöhnliche Zuschauer, dort wo die Öffentlichkeit sitzt. Sie war nichts anderes als Öffentlichkeit.

Sie saß dort aber schon da, als die Verhandlung noch gar nicht öffentlich war. Ja was soll das denn? Das geht doch gar nicht. Entweder ist die Öffentlichkeit ausgeschlossen, oder sie ist es nicht.

Im Übrigen kann ich keinen nachvollziehbaren Grund erkennen, weshalb Verhandlungen vor dem Anwaltsgerichtshof nicht öffentlich sein müssten. Der Ausschluss der Öffentlichkeit bei Heranwachsenden, oder bei bestimmten Familiensachen kann ich nachvollziehen und daher akzeptieren. Den Ausschluss der Öffentlichkeit bei Verhandlungen des Anwaltsgerichtshofes kann ich keinesfalls akzeptieren. Ich kann hier nur einen möglichen Grund erkennen, man möchte das Geschachere unter Anwälten von der Öffentlichkeit fernhalten. Das aber ist keinesfalls ein akzeptablerer Grund.

Dies erklärt natürlich auch, weshalb man beim Anwaltsgerichtshof die echte Öffentlichkeit von Öffentlichkeit mit juristischem Hintergrund unterscheidet und, natürlich gesetzwidrig, unterschiedlich handhabt[…]

Ich halte es auch nicht für angebracht, den Verhandlungsführer für das Öffentlichmachen der Verhandlung zu danken. Denn tatsächlich war die Öffentlichkeit (zumindest zum Teil) nach wie vor ausgeschlossen. Der Ausschluss der Öffentlichkeit wäre tatsächlich nur dann aufgehoben gewesen, wenn dies so früh erfolgt wäre, dass es so früh mitgeteilt werden konnte, dass jeder in Deutschland lebende Interessent zu dieser Verhandlung hätte erscheinen können. Die Zulassung der Öffentlichkeit während der Verhandlung, oder unmittelbar vor Beginn der Verhandlung, ist für mich keine tatsächliche Herstellung der Öffentlichkeit. Es dürfte nachvollziehbar sein, dass ein Interessent aus (z. B.) München oder Dresden nicht unbedingt nach Hamm fährt, wenn die Verhandlung als noch nicht öffentlich bezeichnet wird. Es dürfte ebenfalls nachvollziehbar sein, dass dieser Interessent nicht mehr rechtzeitig nach Hamm anreisen kann, wenn die Öffentlichkeit erst während der Verhandlung, oder unmittelbar vor Beginn der Verhandlung zugelassen wird.

Vermutlich diente die späte Zulassung der Öffentlichkeit auch genau dazu, um eine breite Öffentlichkeit zu verhindern. Auch dies zeigt doch, wie unangebracht die Lobeshymnen und Beifallkundgebungen wirklich waren.

Beamtendumm-Förderverein
B. Schreiber


Ich kann allen nur raten möglichst großen Abstand von Rechtsextremen zu halten. Diese Leute sind doppelt übel. Sie verabreichen sich und anderen ihre unsäglich dumme Weltanschauung und arbeiten obendrein als Spitzel beim Verfassungsschmutz. Dabei sind sie hinterhältig, geben sich mitunter als Linke (fortschrittlich!) aus, so dass es dauert, bis man merkt, mit welchem Personal man es zu tun hat. Etliche vermeintlich linke Organisationen sind mittlerweile vom rechtsextremen Gesindel unterlaufen. Der Fall Plantiko ist ein Lehrstück dieses Sachverhalts.

Dazu eine Regel zum Merken: Wer behauptet, er sei engagiert gegen Rechts, aber noch keine Schläge von Rechtsextremen bezogen hat, ist es in Wirklichkeit nicht.

Ulrich Brosa

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21 Antworten to “Gott schütze mich vor meinen Freunden!”

  1. Richard Albrecht Says:

    Dank für Ihren Info-Bericht, Herr Schreiber,
    auch Ihre Überlegungen zur Materialität von
    Öffentlichkeit halte ich für angemessen,

    Gruß Richard Albrecht

  2. Rolf Schälike Says:

    Ja, es gibt die falschen Freunde und auch die falschen Feinde.

    Damit relativieren sich die Begriffe Feind und Freund.

    Lenin sagte mal sinngemäß: Vertraue nur den Genossen, außer, wenn Du einen guten Arzt brauchst. Nimm keinesfalls einen Genossen als Arzt. Unter denen gibt es keine guten Ärzte. Am besten Du fährst in die Schweiz und lässt Dich da verarzten.

    Das galt für Russland nach der Oktoberrevolution. Kluge Gedanken.

    Wie werden Schläge von Rechtsextremen definiert? Nur die direkten Schläge ins Gesicht, auf den Kopf mit einem Baseballschläger?

    Zu einfach. Es gibt Schläge ganz anderer, gefährlicherer Art.

    • bloegi Says:

      Zu einfach. Es gibt Schläge ganz anderer, gefährlicherer Art.

      Wichtigtuerisches Geschwätz. Ein Schlag mit dem Baseballschläger auf den Kopf und dann splittert die Schädeldecke. Wenn Schälike von einem solchen Schlag nur die Hälfte abgekommen hätte, würde er bis an den Jüngsten Tag jammern.

      Ich habe oben ein Foto von Claus Plantiko eingesetzt. Bei aller Kritik an Plantiko: Ich glaube nicht, dass der derart dumm schwatzen würde.

  3. Bernd Schreiber Says:

    Mir geht es um das Thema Gerechtigkeit. Dies kann aber nur funktionieren, wenn ich keine Unterschiede zwischen (angeblich) rechts und links mache. Für mich ist auch kein Anwalt automatisch rechtsextrem, weil er jemand verteidigt, der evtl. oder tatsächlich den Rechten angehört.
    Als Anwalt übt er einen Beruf aus, wie z. B. auch ein Rettungssanitäter. Es ist mir nicht bekannt, dass ein Rettungssanitäter Linksextrem oder Rechtsextrem wird, nur weil er einen Linken oder Rechten gerettet hätte.

    Bezüglich des Themas „Gerechtigkeit und Justiz“ bin ich bereit mich mit vielen Parteien zu unterhalten. Ich habe jedoch nicht den Eindruck, dass die in den letzten Jahren an der Bundesregierung beteiligten Parteien an diesem Thema interessiert wären. Wenn überhaupt scheinen die Linken und Rechten an diesem Thema interessiert.

  4. Dr. Richard Albrecht Says:

    Sie sprechen ein „weites Feld“ an, Herr Schreiber, zumal mir „Gerechtigkeit“ und „Justiz(apprat)“ im gegenwärtigen Deutschland eher als Antipoden entgegengetreten sind.

    So wichtig die rechts-links-Unterscheidung politikhistorisch und parteipolitisch auch war, ist und bleiben wird – bürgerrechtlich ist Sie, insofern Zustimmung, belanglos,

    besten Gruß (Richard Albrecht)

  5. bloegi Says:

    Bernd Schreibers Website http://www.folterknast.de/ war eine Zeitlang gesperrt und ist noch nicht rekonstruiert. Ich habe deshalb in den Kopf des Artikels ein Video mit Schreiber gesetzt, das bei Youtube erreichbar ist.

  6. LeserIn Says:

    Manfred Roeder ist am 12.11.2009 im Landgericht Marburg wegen Volksverhetzung zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden.

    … In einem Rundbrief an 1450 Gesinnungsgenossen hatte er unter anderem geschrieben, dass er sein Volk kenne und wisse, dass „es die Dinge, die Hassapostel ihm andichten wollen, niemals begangen hat“. Gemeint war der Holocaust. Sie würden in „endlose Debatten“ über den Holocaust verwickelt, damit sie nicht merkten, wie das Land inzwischen von Türken übernommen werde, „den Todfeinden des Reiches seit 500 Jahren“. Für diese Äußerungen war der Wiederholungstäter bereits vor zwei Jahren vom Amtsgericht Schwalmstadt zu einem Jahr Haft verurteilt worden…
    Die Strafmilderung bezeichnete Richter Wolf Winter als „Akt der Menschlichkeit, des Verzeihens und der vorweggenommenen Gnade“. …

    Der ehemalige Rechtsanwalt Roeder beschäftigt die Justiz schon seit vielen Jahren. 1982 wurde er wegen Rädelsführerschaft bei einem Anschlag auf ein Ausländerwohnheim, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen, zu 13 Jahren Haft verurteilt. 1997 stellte ihn die NPD als Bundestagskandidat auf. ….

    Frankfurter Rundschau 13.11.2009

    Wolf Winter ist als Richter neu im Landgericht Marburg. Er war vorher Direktor des Amtsgerichts Biedenkopf und ist Mitte dieses Jahres zum Vizepräsidenten des Landgerichts Marburg befördert worden. Neuer Direktor des Amtsgerichts Biedenkopf wurde Mirko Schulte.
    Oberhessische Presse 21.10.09

    Das macht alles einen sehr unerfreulichen Eindruck.

  7. ricalb Says:

    @bloegi

    Falls Sie mit „wichtigtuerisches Geschwätz“ die hier und andernorts nachlesebaren Ausführungen des Herr Schälicke meinen … Sie sind in diesen „Fall“ halt ein höflicher Akademiker,

    Richard Albecht
    http://eingreifendes-denken.net

    • bloegi Says:

      Bei Justizkritikern gibt es die Tendenz nur das Unrecht wahrzunehmen, das ihnen angetan wurde, während alle anderen selbstverständlich ‚zu Recht‘ bestraft wurden oder sich über Bagatellen aufregen, die nicht der Rede wert sind.

      Wenn man den Grad der Belastung zu Grund legt, ist der bei Rolf Schälike nicht niedrig. Er musste für etwa eine Woche ins Gefängnis, weil ein Rechtsanwalt sich nicht um seine Angelegenheit gekümmert hat. Er hat bei endlosen Prozessen, in denen es darum ging, dass er etwas äußerte, was er angeblich nicht hätte äußern dürfen, etliche zehntausend Euro verloren. Tätliche Angriffe und/oder strafrechtliche Verurteilungen in der BRD hat er aber nicht durchstehen müssen.

      Wichtig ist der Grad der Dokumentation. Auch der ist bei Schälike beträchtlich, obgleich ihm sogar Veröffentlichungen von Urteilen verboten wurden, die gegen ihn gerichtet waren. Man kann nachprüfen, dass Schälike viel erlebt hat und nicht nur Gruselgeschichten erzählt.

      Roland Bialke hat auf seiner Homepage http://www.bialke.net/ die Folgen staatlicher Verfolgung beschrieben. Was er getan hat bzw. was ihm angetan wurde, ist ebenfalls ziemlich gut dokumentiert.

  8. LeserIn Says:

    Gott schütze die Studenten vor ihren Freunden. In Heidelberg ist jetzt ein Spitzel des baden-württembergischen Landeskriminalamts aufgeflogen:

    Erstsemestergrillen, Demos, Hörsaalbesetzung – der nette, hilfsbereite Simon war immer mittendrin statt nur dabei. Jetzt ist er verschwunden. Heidelberger Studenten sind schockiert: Ein Jahr lang soll ein angeblicher „Simon Brenner“ als verdeckter Ermittler der Polizei die linke Szene ausspioniert haben.

    Aufgeflogen ist der verdeckte Ermittler offenbar durch einen Zufall am 11. Dezember, zumindest erzählen sich das Heidelberger Studenten. Im Frankreichurlaub 2009 habe er einer jungen Frau erzählt, er arbeite für die Polizei. Und auf einer Privatparty habe er eben diese Frau wiedergetroffen – die ihn prompt gefragt habe: Er sei doch „der Simon von der Polizei“, wie das denn mit der Mitarbeit in der Kritischen Initiative zusammengehe?

    SPIEGEL 21.12.10

    Der Artikel, von dem der SPIEGEL abgeschrieben hat, ist bei http://linksunten.indymedia.org/de/node/30691 erschienen. Allerdings dürfte de.indymedia.org selbst von Spitzeln unterwandert sein. Ab und zu wird ein kritischer Artikel durchgelassen, aber ein beträchtlicher Teil wird „versteckt“. Vielleicht ist das bei linksunten.indymedia.org noch besser, aber lange wird es keinesfalls so bleiben.

    Ein Drittel der Mitglieder kritischer Gruppen in der DDR sollen IMs der Stasi gewesen sein. Ein Journalist hat geschätzt, dass allein in Marburg hundert Mitarbeiter des BRD-Verfassungsschutzes angestellt sind – ‚informell‘, versteht sich.

  9. ricalb Says:

    @ bloegi und andere

    (1) Nicht nur in NRW, auch auf Bunndesebene sollen Anfang dieses Jahrzehnts um 30 Prozent der Mitglieder Landes/Bundesvorstands der NPD V-Leute, also Staatsspitzel vor allem des sog. Verfassungsschutzes gewesen sein. Deshalb auch das durch Nichtbefassung des BVerfG nicht erfolgte Parteiverbot damals.

    (2) Vor einigen Wochen wurde hier http://duckhome.de/tb/archives/8592-KONTAKTSCHULD.html und hier http://www.forced-labour.de/archives/1462 [und] http://www.forced-labour.de/wp-content/uploads/2010/12/richard-allbrecht-kontaktschuld.pdf
    erneut die Forderung GEHEIMDIENSTE ABSCHAFFEN – GEHEIMDIENSTE SIND UNGEHEUER – erstens schmierig, zweitens teuer begründet. Die Forderung GEHEIMDIENSTE ABSCHAFFEN bezieht sich als bürger(recht)liches Kernanliegen aber sicher auch auf die diversen inländischen Spitzelorganisatonen wie BfV, LfV, Teile vomn BKA und LKA, MAD etc.

    Richard Albrecht, 21.12.2010
    http://eingreifendes-denken.net

    • bloegi Says:

      In Marburg gab es eine ziemlich effiziente Arbeitsgruppe für Justizkritik. Es dauerte nur ein paar Monate, bis sich angebliche UnterstützerInnen meldeten, die, wie sich bei Akteneinsichten herausstellte, merkwürdige Kontakte zu Behörden pflegten. Ich finde es reichlich unverschämt, dass ich dieses Gesindel, das mir hinterhältig schadet, mit meinen Steuern unterstützen muss und werde das auf die Dauer nicht dulden.

  10. ricalb Says:

    Nur´n freundlicher Link-Hinweis

    http://www.duckhome.de/tb/archives/8718-GEHEIMDIENSTE-ABSCHAFFEN.html

    Gruß v. Vf.

    Richard Albrecht
    http://denken-lernen.org

  11. Helmut Karsten Says:

    Grüß Dich, bloegi !
    Genau so ein angeblicher „supporter“ wurde mir auch geschickt. Wir hatten Telefonkontakt. Meine Alarmglocken gingen an, als dieser (Polizeispitzel packt aus/ Buch – Skandal in Bamberg) immerwährend die Gespräche in Richtung von, meinerseits „böswilligen“ Einlassungen, lenken wollte. Kommunikation war mein Beruf, mein Leben lang. DEN Braten habe ich gerochen….. Nichtsdestowenigertrotz hatte ich einen Polizeibesuch, einen Anruf vom Ordnungsamt, man müsse mich untersuchen/kennenlernen, ob ich nicht für eine Betreuung (!) in Frage käme und eine Banküberprüfung, ob ich nicht mit meiner Homepage: http://www.helmutkarsten.de und http://www.satanic-sauerkraut unversteuertes und unzulässiges Geld verdienen würde. Ich bekomme Grundsicherung.
    Gebnauso wie der Frustschläger aus meiner Ursprungssache bekommt auch dieser „Polizeispitzel“ (ich nenne die: „GESTAZIPO“) seinen Lebensunterhalt aus öffentlichen „Slushkassen“.

  12. Ulrich Brosa Says:

    Mit einer ähnlichen Situation, wie Helmut Karsten sie beschreibt, ging der Konflikt in Amöneburg los.

    Drei starke Männer, allesamt der Vereinsgemeinschaft Amöneburg assoziert, lauerten nachts um 12 an meiner Haustür und klingelten – immer wieder. Natürlich wollten die eine Schlägerei provozieren. Ich bin schließlich rausgegangen. Dann geschah etwas, womit die drei Volksgemeinschaftler nicht gerechnet hatten. Nämlich das Bibelwort erfüllte sich: „Und es wird Heulen und Zähneknirschen sein“. Ich bin danach wieder ins Bett gegangen, schlief aber schlecht wegen der Sirenen der Krankenwagen.

    Nach einem Jahr haben mich die drei verklagt. Jeweils die beiden anderen wurden als Zeugen angegeben. Interessanterweise habe ich die erste Instanz am Amtsgericht Kirchhain zu 100% gewonnen. Es hätte Frieden geben können. Dann aber – praktisch sofort nach diesem Urteil – wurde die Richterin abgezogen, die es gefällt hatte. Auf ihren Posten wurde der Richter Joachim Filmer gesetzt. Filmer, der Rechtsextreme gütig behandelt und nicht aus Kirchhain abgezogen wird.

  13. Richard Albrecht Says:

    @ Schreiber
    @ Blögi

    Für Ihren damaligen Bericht, Herr Schreiber, hatte ich mich bereits bedankt. Ich war deshalb damals nicht in Hamm, weil ich speziell das Anwaltsgerichtsverfahren gegen den (mir persönlich bekannten) Herrn Rechtsassessor Claus Plantiko ab einem bestimmten Punkt für irgendwas zwischen Justizposse und Rechtsfarce hielt. Dies teilte ich auch vor Jahren einem Prof. H., damals BGH-Berufsrichter gegen Plantiko, in einem der beiden Verfahren, in dem ich sogenannter „Nebenintervenient“ war, mit.

    Bei den derzeitigen Macht- und Herrschaftsverhältnissen hierzulande sehe ich kaum Chancen, auch nur untergerichtlich als Bürgerrechter angemessen „rechtliches Gehör“ zu erhalten … und wie bekannt sind bis heute (wie zuletzt Anfang 2005 von mir nachgewiesen am konkreten Fallbeispiel des Phantomstraftatbestands „Beleidigung“) banalst-elementarische bürgerliche Rechtsgrundsätze wie KEINE STRAFE OHNE GESETZ (StGB § 1) etc. nicht verwirklicht.

    Insofern darf ichs mit Würde und Fassung (er)tragen, seit August 2005 von diesem ganzdeutschen Justizsystem – und inzwischen „rechtskräftig“ – wegen „Beleidigung“ eines rechtsadvokatischen „Organ[s] der Rechtspflege“ verurteilt worden zu sein … ärgerlich nur sowohl der reichliche Teurotausender, der in dieser Sache an diesen Staat floß, als auch die vielen Wochen & Monate höchstqualifizierter Lese-, Text- und Argumentationsarbeit, deren
    Ergebnisse freilich nicht aus der Welt, sondern im PARABELLUM (Privatarchiv Richard Albrecht – Bereich Europa – Lange Liegengebliebenes und mehr -> http://ricalb.files.wordpress.com/2011/04/cv3.pdf Seite 14) archiviert sind.

    Nicht nur, aber auch deshalb darf ich zahlreichen im gegen/widerwärtigen
    ganzdeutschen Justizapparat als Teil des „repressiven [bürgerlichen] Staatsapparats“ (Louis Althusser) wohlalimentiert-verberuflichten Damen & Herren (denen die Qualität fehlt, von mir als „Feinde“ wahrgenommen/behandelt zu werden), vor allem eins aufrichtig wünschen:

    EIN LANGES LEBEN LANG …

    Dr. Richard Albrecht, 10. April 2011
    http://gegen-den-strom.org

  14. Helmut Karsten Says:

    Genauso geht’s. In irgendeinerweise einen Vorfall kreieren, ob mit Recht oder Unrecht sei völlig dahingestellt. Die Justiz wird’s dann schon richten, die sind ja unantastbar (t’schuldigung UNABHÄNGIG). Bummm’s – Fertig. Uns schon hat man etweder eine kriminelle Eintragung oder, weil man an den Rechtsstaat glaubt, wird man als „troublemaker“ dargestellt. Manch einer wird dann zum gesellschaftlichen Wadenbeisser. Der Nächste schluckt’s herunter und denkt „dumm gelaufen“. Was ihm aber auch keinen Frieden bringt. Der Anfang ist schon gemacht. DIE werden nicht aufhören. Was dann eine ‚downward spirale‘ gibt die sich immer schneller bewegt.
    Nur ganz kurz, Themenwechsel.
    Mein Frustschläger, in seiner Zivilklage gegen mich, wurde zur Bestimmung der Schmerzensgeldsumme zu einem Gutachten geschickt (getragen). Zur Uni-Erlangen. Dort haben 4 (vier) Prof. Dr., davon ein Oberarzt und eine Dipl. Psychologin wiedr mal, die bestehenden Vorgeschichte-Gutachten vertauscht. Jetzt wirds schwierig ! D. h. MEINE Verletzungen, hervorgerufen durch den Frustschläger, wurden dem Frustschläger, als SEINE Gutachten ‚gutgeschrieben‘. Deckungsgleich, wie in der ermittlungsphase, wo SEINE ellenlange gewaltkriminelle Vorgeschichte, beim Gutachten, MIR zugeordnet wurde……………und mir den § 64 StGB einbrachte. Sie finden den Vorgang auf meiner HP, links im Navi-Feld auf UNI-Erlangen klicken. Akademischer IRRSINN ! Aber wie man im fränkischen Land an akademische Titel kommt, ist ja erst kürzlich bekannt geworden…..

    • bloegi Says:

      Bei den GutachterInnen, die für Gerichte tätig sind und dafür kassieren, spielt sich fast immer Folgendes ab: Die GutachterInnen blättern in der Akte und bekommen so mit, wen „das Gericht“ verurteilen will. Dann schreiben die GutachterInnen ihre „Gutachten“ so, dass sie „dem Gericht“ Munition liefern. Schließlich wollen die GutachterInnen bald wieder einen Auftrag bekommen und dafür kassieren. Ich habe dafür erdrückendes Material. Ein bisschen steht schon hinter http://www.althand.de/taszis.html#gutachter

  15. Helmut Karsten Says:

    Richtig! Nur, dass die – in meinem Fall _ soooo blöd sind, sich erwischen zu lassen………. Die haben, in den Vorgeschichte-Gutachten, NICHT einmal geblättert !! Die hätten merken müssen, da sind BILDER drinne.
    Jetzt sage ich ihnen was ich WIRKLICH denke: Mein Frustschläger war zwar beim medizinischen Gutachten, aber das testpsychologische Gutachten wurde geschrieben, aber mM nach niemals in der Weise erstell, wie die das sagen. Denn dann hätte das ja nicht passieren können.
    Der Briefkopf von Frau Dr. Claudia S. liest sich dergestalt:
    “ Dipl. Psych., Klinische Psychologin, BDP Psychol. Psychotherapeutin, Verhaltenstherapeutin, AVM Öffentl. Bestellte und vereidigte Sachverständige für Testpsychologische Zusatzbegutachtung für das Sachgebiet forensische Psychologie, Sachverständige für Psychologisch-Forensische Begutachtungen zu Schuldfähigkeit / Prognose PKN “ Zitat Ende!
    Das sind also die Leute, die bei Sicherungsverwahrten das Entlassungsgutachten oder eben NICHT-Entlassungsgutachen schreiben. Hmmm, Akte lesen wenn die dann auch noch könnten, wäre das doch nicht schlecht? Oder?

  16. bloegi Says:

    Helmut Karsten schrieb

    Nur, dass die – in meinem Fall _ soooo blöd sind, sich erwischen zu lassen

    „Die“ sind immer so blöd und werden dabei oft erwischt, siehe
    http://www.althand.de/vertusch.html
    Es macht ihnen aber nichts. Sie machen einfach weiter wie zuvor oder treiben es noch skrupelloser. Das Einzige, was gegen dieses Volk hilft, ist seine Entmachtung. Ihre Internetseiten sind verhältnismäßig gut, weil Sie viel belegen. Jetzt müssen Sie losziehen und versuchen möglichst viel Unterstützung von anderen zu bekommen. Die Chancen sind gar nicht so schlecht. In Österreich sind schon 80% überzeugt, dass die österreichische Justiz übel ist:
    http://kurier.at/nachrichten/2088188.php
    und besser ist die deutsche Justiz auch nicht.

  17. Helmut Karsten Says:

    Danke! Ich muss und will soviel wie möglich belegen, damit ich aufzeige, dass ich die WAHRHEIT spreche. Sie haben den Spruch schon gehört: „Ja, im Knast sind die ALLE unschuldig!“
    Ich denke, es war Taktik vom LG-Bamberg: „Wir tragen es so ‚dick‘ auf, wie wir es nur können, DAMIT dem Karsten keiner glaubt“ Bis jetzt ist die Rechnung, mit Ausnahme von Ihnen und eine Handvoll anderer, jedenfalls aufgegangen. Übrigens: Haben Sie den Link auf der UNi-Erlangen-Seite entdeckt. Da ist ein „BRÜLLER-TEXT“ von Herrn Schreiber gekommen. Da hat er sich selbst übertroffen. Beissender Spott – köstlich – wenn’s nicht so traurig wäre.

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