Archive for Januar 2009

Gattin zersägt Polizeibeamten

26 Januar 2009

Es scheint manchen Leuten erst nach Erklärung aufzugehen, wie makaber die folgende Geschichte ist:

Diensthunde der Polizei werden durch harte Schläge auf den Kopf trainiert. So werden sie dumm und aggressiv und können leicht auf BürgerInnen gehetzt werden. Nun wurde ein Polizeihundeführer mit einem harten Schlag auf den Kopf ins Jenseits befördert. Ausführende war die Gattin des Polizeihundeführers, eine Hundezuchtwartin. Danach hat die Zuchtwartin dem Hundeführer die Beine abgesägt und dessen Kollegen angerufen, ihr Gatte habe das Haus zu Fuß verlassen. Die Polizei leitete sofort eine umfangreiche Suche mit Polizeihubschrauber, zahlreichen Polizeibeamten und Polizeidiensthunden ein. Doch die Leichenteile fand ein Spaziergänger. Vielleicht gibt es doch den rächenden Gott und er ist ein Hund.

Dieses Bild könnte missverstanden werden. Die Frau hat nicht dem Diensthund ihres Gatten den Kopf abgeschnitten, sondern direkt den Gatten zersägt, den Polizeihundeführer Thomas S.

Sie habe ihren Mann erschlagen, dann die Beine abgetrennt, um die Leiche besser transportieren zu können…
Der Mann wurde durch Schläge mit einem Eisenteil auf den Kopf getötet.

Es trifft auch nicht zu, dass der Hund die Fahne der Bundesrepublik Deutschland auf der Mütze trägt. Der Betroffene ist BAYRISCHER Polizeihund, Standort Augsburg. Hier ein Bild des Beamten vor der Schädigung:

augsburger polizeibeamter vor der zersägung

Eine Frau, die einen solchen Mann heiratet, ist sie nicht selbst schuld an ihrem Unglück?

Die Frau hatte am Freitagnachmittag die Polizei alarmiert und angegeben, ihr Mann habe das Haus zu Fuß verlassen, ohne zu sagen wohin er wolle. Die Polizei leitete sofort eine umfangreiche Suche mit zahlreichen Beamten, Hunden und Hundeführern ein. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Letztlich entdeckte ein Spaziergänger die Leiche.

Der letzte Satz ist Grund für dieses Posting. Der Spaziergänger lebt von nun an gefährlich. Judith S. (Name von der Redaktion geändert)

muss seinetwegen ins Gefängnis. Sie wird oft an ihn denken. Hätte dieser Spaziergänger seinen Übereifer bezwungen, könnte sie in aller Ruhe den nächsten Polizeibeamten heiraten, ihn bei Gelegenheit zersägen, Besoldungsfortzahlungen kassieren usw.. Auch die anderen Polizeibeamten, d.h. die, die noch leben, sind wahrscheinlich verärgert. Schließlich kannten sie den zersägten Kollegen auch und waren anscheinend nicht scharf ihn wiederzusehen.

Überhaupt sind Polizeihundeführer eine besonders leistungsfähige Truppe.

Der 50 Jahre alte damalige Ausbilder des Diensthundetrainings soll einen Schäferhund mit einem Stachelhalsband und Stromschlägen gequält haben. Der 39-Jährige soll auf Anweisung des Älteren einen Polizeihund mit einem mit Steinen gefüllten Plastikkanister mehrfach auf den Kopf geschlagen haben. Auf einem Film für die Hundeausbildung sind die Quälereien zu sehen. …
Die Verteidiger stellten zum Prozessauftakt einen Befangenheitsantrag gegen die Vorsitzende Richterin, weil sie die Videobefragung der Zeugin in einem Nebenraum genehmigt hatte. Die Diensthundeführerin hatte das Verfahren ins Rollen gebracht und wollte ihren Kollegen im Gerichtssaal nicht unter die Augen treten.

In Marburg dagegen dürfen Polizeihunde Demonstranten beißen, wann immer sie Lust dazu haben. Tiere als Waffen.


BILD und andere Zeitungen haben Bilder von Judith S. aus dem Gericht veröffentlicht. Für einen Augenblick ließ sie den Aktenordner sinken, mit dem sie sonst ihr Gesicht verdeckte.

frau, die den Polizeibeamten zersägte

Kurz vor oder nach ihrer Verurteilung wegen Mordes war Judith S. bestens gelaunt. Man sieht ihr die Freude darüber an, dass sie ihren Gatten, den Polizeihundeführer, endlich los ist.

Die Obduktion ergab später, dass dem Opfer durch die Wucht der Schläge die Halswirbelsäule gebrochen und der Schädel zertrümmert worden war.

Polizeibeamten-Zersägerin

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Richter Hans-Uwe Pasker im Seminar für Führungskräfte

17 Januar 2009


(Deutsche Justiz bei der Arbeit. Hier verfolgt Dorfrichter Adam einen Unschuldigen.)

Ein Richter des Oberlandesgerichts Oldenburg ist wegen Erpressung angeklagt. Gegen ihn wird endlich verhandelt, doch zum großen Teil nicht öffentlich. Es wurde gedealt.

Richter P. hatte von seiner Gemahlin, der Staatsanwältin P., Ermittlungsakten bekommen. Er nutzte diese um dem beschuldigten Unternehmer Götze die Einstellung seines Verfahrens für 5000 Euro anzubieten. Zudem sollte Götze monatlich 500 Euro für Beratung bezahlen. Andernfalls werde er, der Richter P., die Steuerfahndung einschalten und für weitere Ermittlungen zu Lasten Götzes sorgen.

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung schrieb am 17.10.2007:

Richter P. galt als Experte für Organisationsfragen und hatte in Justizkreisen einen guten Ruf – jetzt wird er der versuchten Erpressung beschuldigt. Der 55-jährige Richter am Oldenburger Oberlandesgericht soll versucht haben, einen Unternehmer um 5000 Euro zu erpressen. Ebenfalls im Visier der Ermittler steht die 50-jährige Ehefrau des Richters, die in Aurich als Staatsanwältin gearbeitet hat.

Richter Hans-Uwe Pasker erblickte 1952 das Licht der Welt. Er gilt als Experte für Organisationsfragen. Staatsanwältin Sabine Pasker beglückt uns seit 1957. Die beiden begründeten eine mächtige Justiz-Dynastie in Aurich, Ostfriesland. Sabine ist dort Staatsanwältin bei dem Landgericht. Hans-Uwe war in Aurich RiLG (Richter im Landgericht), bevor er noch mehr Karriere machte und RiOLG (Richter im Oberlandesgericht) in Oldenburg wurde. Er ist einer der höchsten Richter Niedersachsens.

Die Ostfriesischen Nachrichten veröffentlichten am 16.1.2009 einen weiteren Beweis für die Geschäftstüchtigkeit des RiOLG P.: seinen Brief vom 25. September 2007 an den Chef des Windenergieanlagenherstellers ENERCON:

„Sehr geehrter Herr Wobben,

als Auricher Bürger verfolge ich seit Jahren die Entwicklung der Firma Enercon mit Sympathie und Respekt. Im Rahmen einer Nebentätigkeit unterstütze ich seit einigen Jahren insbesondere Unternehmen bei der Aufarbeitung und Lösung juristischer Fragestellungen. Ich füge ein Kurzprofil meiner Person bei. Ich bin sicher, dass Sie, wie die anderen Unternehmen auch, juristisch bereits hervorragend beraten werden. Es hat sich indes gezeigt, dass sehr häufig die Betrachtung aus richterlicher Sicht einen erheblichen zusätzlichen Nutzen hervorbringt. Ich frage daher an, ob Sie Interesse an einer Kooperation haben…

Meine Frau ist von Beruf Staatsanwältin…“

Bedauerlicherweise ging Wobben nicht auf das freundliche Angebot ein, sondern schickte P’s Brief mit folgendem Kommentar weiter:

„Es bedarf schon einiger Fantasie, um zu der Überzeugung zu gelangen, dass eine Tätigkeit, wie sie Herr RiOLG P. anbot, mit seinem Richteramt vereinbar sein könnte. Abgesehen davon, dass nach außen der Eindruck entstehen muss, er sei durch seine dienstlichen Aufgaben alles andere als ausgelastet, ergäbe sich durch eine solche Tätigkeit auch ein erhebliches Konfliktpotenzial. Immerhin ist nicht auszuschließen, dass er sich in der einen oder anderen Sache der Befangenheit aussetzt, und das noch umso mehr, als er in Berufungssachen tätig werden könnte, in denen er zuvor im selben Oberlandesgerichtsbezirk rechtsberatend tätig geworden ist. “

Wir müssen Bernhard Aloys Wobben und Danny Götze sehr dankbar sein. Es wäre ein Wunder, wenn unser gütiger Justizapparat sich an ihnen nicht eines Tags rächen würde.

Auch ein ehemaliger Fußball-Nationalspieler musste Federn lassen. Richter P. soll von ihm ein Darlehen über 100 000 Euro bekommen haben, obwohl P. wusste, dass er es nicht zurückzahlen würde.

Dass RiOLG Pasker Geld braucht, ist dem Internet leicht zu entnehmen. Beispielsweise will er 4 Euro für 1 Seite seines Geschreibsels. Der Hammer aber ist Paskers Mitwirkung an Seminaren mit Praxishandbuch, Formularbüchern und CD-ROMs für Führungskräfte. Betriebsräte, Gewerkschaftler, Arbeiter und Angestellte werden darüber jubeln:

Zeigen Sie Ihrem Betriebsrat jetzt, wo seine Grenzen liegen!

Das Programm:

  • Betriebsratskosten: Hier können Sie als Arbeitgeber die "rote Karte" zeigen
  • Technische Überwachung der Mitarbeiter: Wann Ihr Betriebsrat zustimmen muss und wann nicht
  • Fristlose Kündigung von Betriebsräten trotz Sonderrechten. Wenn es sein muss, geht auch das
  • Schulungen: Schluss mit dem Seminartourismus des Betriebsrats
  • Grenzen des Betriebsrats: So ziehen Sie die exakte Grenzlinie, zum Beispiel beim Wunsch nach Einsicht in die Lohnlisten
  • Wie Ihr Betriebsrat mitbestimmt, wenn es um Lage und Verteilung der Arbeitszeit geht
  • So lösen Sie Konflikte innerbetrieblich - und nicht erst vor Gericht


Ja, so ist sie, die richterliche Unabhängigkeit!

RiOLG P. soll jährliche Zusatzeinkünfte zwischen 30 000 und 50 000 Euro erzielt haben, das Geld vom Nationalspieler aber nicht eingerechnet.

Im reaktionären Deutschen Richterbund (DRB)

präsentierte sich Pasker als Controlling-Fachmann. Die gleiche Rolle spielte er im niedersächsischen Justizministerium. Über den RiOLG P. äußerte sich der Sprecher des Justizministeriums Dennis Weilmann (CDU) so:

„Das ist ein bedauerlicher Einzelfall und kein grundsätzliches Problem.“

Quatsch mit Soße. Der deutsche Justizapparat ist so konstruiert, dass sich Leute wie die Paskers darin ausleben können. In Wirklichkeit gibt es jede Menge von Richtern und Staatsanwälten, die weit höhere Strafen verdient hätten als RiOLG P. Normalerweise werden die Justiz-Kriminellen von ihresgleichen vor Strafverfolgung geschützt. Nur, wenn einer sich mit Leuten angelegt hat, die mächtiger sind als er, bleibt doch was an ihm hängen. Das scheint auch im vorliegenden Fall so zu sein.

Am widerlichsten ist die Geheimnistuerei. Pasker wird als fachkundiger Vertreter des Rechtsstaats dutzendfach im Internet gehudelt. Warum wird jetzt, wo Paskers Zauber als Heuchelei entlarvt wird, sein Name geheim gehalten? Ein beträchtlicher Teil des Prozesses gegen ihn fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Ostfriesischen Nachrichten titeln deshalb richtig:

Justiz fehlt Selbstreinigungskraft

Hans-Uwe hat hunderte Urteile Im Namen des Volkes verfasst. Sabinchen hat für Bestrafung etwa ebenso vieler angeblicher Straftäter gesorgt, auch Im Namen des Volkes. Jetzt muss das Volk endlich erfahren, wer es traktiert hat.

Ulrich Brosa

Althaus die Pistensau

3 Januar 2009


Hiermit bitte ich alle weiblichen Schweine um Verzeihung, da ich sie mit Dieter Althaus (CDU), Ministerpräsident in Thüringen, vergleiche. Leider ist Pistensau der unter Menschen gebräuchliche Ausdruck für einen Schifahrer, der unbeherrscht schnell den Berg runterruscht, dabei andere gefährdet und verletzt. Genau so eine Pistensau ist D.Althaus. Althaus hat sogar jemanden umgebracht. Diese Pistensäue, oft ältere Männer, sind eine Pest. Rücksichtslos, wie sie sind, wollen sie um jeden Preis vorführen, wie fesch sie noch sind.

Online-Magazine schreiben, die Ermittler „rätselten“. Dabei ist vollkommen klar, was geschah: Einerseits hat Althausens Beschützer erklärt, er hätte Althaus nicht folgen können. Es ist allererste Pflicht jedes Personenschützers die Person, die er schützen soll, nicht aus den Augen zu verlieren. Andererseits zeigt ein Foto vom Tötungsplatz, dass Althaus hinter einem Sicherungszaun zugeschlagen hat. Er ist in ein Gebiet gerast, das eigens zum Schutz vor Leuten wie ihm eingerichtet wurde.

Althaus kachelte abwärts, wie der rote Pfeil zeigt. Althaus hätte unten vor dem Wald nach rechts schwingen müssen. Er hat aber, da er seine Geschwindigkeit nicht mehr beherrschen konnte, seine Schier nach links gelenkt um bergaufwärts langsamer zu werden und ist dabei in das grün umrandete Areal gerauscht.

Althaus ist begeisterter Motorradfahrer, Taucher, Mountainbiker und Skifahrer.

Fußballer wohl auch. Das ist alles Schwachsinn. Je mehr ein Mensch sich für Sport begeistert, desto deutlicher zeigt sich sein Mangel an Intelligenz.

Der Vorgang erinnert an das Abscheiden des Machtmenschen Jörg Haider.

Das Jörgl war betrunken mit mehr als 140 km/h in eine Straße gerast, auf der nur 70 km/h zulässig sind. Die Sache ging insofern besser aus als bei Althaus, da Haider nur ein paar Pflanzen und sich selbst umbrachte.

Die politischen Apparate sind vollgestopft mit derartigen Machtmenschen. Pistensau könnte ein anderes Wort für Politiker sein. Was ich nicht verstehe, ist, warum derartige Leute immer wieder Wähler finden.

Ulrich Brosa


Nachtrag am 8.1.2009

Der oben beschriebene Schi-Unfall ereignete sich am 1.1.2009 am frühen Nachmittag. Während am 1. einigermaßen informativ berichtet wurde, begann die deutsche Journaille schon am 2. auf die Tränendrüsen zu drücken. Althaus wurde gelobt, wie edel er auf die vorrangige Behandlung der getöteten Frau gedrängt habe und wie vernünftig er gewesen sei, weil er einen Helm trug. Wie es zum Unfall kam, wurde vernebelt: „Möglicherweise nie zu klärende Ursache …“.

In Thüringen soll 2009 der Landtag neu gewählt werden. Der Unfall wurde für Wahl-Propaganda missbraucht: „Althaus‘ Freunde eilen ans Krankenbett.“ Und sofort danach palaverten diese „politischen Weggefährten“ vor Mikrofonen und Kameras der Massenmedien. Ein Spitzenpolitiker, der auf wunderbare Weise dem Tod entrann, kann 5% oder mehr Stimmen zusätzlich einbringen. Nützlich in diesem Sinn war beispielsweise Uwe Barschels Cessna-Absturz.

Ich wollte das verhindern und schrieb in der Nacht vom 2. zum 3. den obigen Artikel. Er wurde am 3. um 1 Uhr nachts veröffentlicht und zog rasch hunderte, bald tausende LeserInnen an. Blögi wurde Top-Blog bei WordPress.

Das Nachrichtenmagazin DIE SCHERBE hatte sich am 2. an der Verneblung beteiligt. Am 4. fiel DIE SCHERBE um und stellte den Unfall so dar wie hier. Die restliche Journaille folgte bald.

Es stand schon am 2. fest, war keine „Mutmaßung“ oder „Spekulation“, dass Althaus nicht seiner Piste, der roten oder „sonnigen“, gefolgt war, sondern bergauf in die blaue oder „Panorama“-Piste hineingerast war, siehe zweites Bild oben. Bleibt noch zu beantworten, wie Althaus das getan hat.

Falsch ist beispielsweise die Spekulation des MDR, Althaus habe den Sicherungszaun waldseitig umfahren. Diese Mutmaßung verträgt sich nicht mit dem Befund, dass Althaus auf seiner rechten Körperseite verletzt wurde.

Genauer ist eine Schema-Zeichnung, die vom BLICK (der Schweizer BILD-Zeitung) veröffentlicht wurde:

Richtig ist, dass Althaus den Sicherungszaun pistenseitig umfuhr, während die bald darauf tote Beata C. auf der Panorama-Piste rechts fuhr. Nicht ganz richtig aber ist, dass Althaus geradeaus gefahren sein soll. In Wirklichkeit zog Althaus einen BOGEN UM DEN SICHERUNGSZAUN, als er mit Beata C. kollidierte. Anders sind die Verletzungen auf Althausens rechter Seite nicht zu erklären.

Beata C. wollte dicht am Zaun vorbei um talwärts zu fahren. Dieter A. fuhr dicht am Zaun vorbei um bergauf Geschwindigkeit zu verlieren und dabei nicht in die Mitte der Panorama-Piste zu geraten. Die Kollisionsstelle lag etwas weiter rechts als in der BLICK-Zeichnung. Doch das sind alles Details, die für die Beantwortung der Schuldfrage unwichtig sind.

Am genauesten ist eine Zeichnung, die von der österreichischen Zeitung Der Standard veröffentlicht wurde:

(Auf dem Bild klicken um es zu vergrößern!) Der Bogen, den Althaus fuhr, ist hier schon einigermaßen richtig, er ist nur noch etwas zu weit.

Ulrich Brosa