Bilderbuch über die Südstaatenflagge

Die Kriegsflagge der konföderierten Staaten von Amerika (confederate battle flag) wird manchmal Kreuz des Südens (southern cross), manchmal Sterne und Balken (stars and bars), in Deutschland aber meistens Südstaatenflagge genannt. Die Südstaatenflagge war nie die Flagge eines Staats, sondern die von Truppen, welche von 1861 bis 1865 für die Fortsetzung der Sklaverei in den USA kämpften.

In Deutschland wird die Südstaatenflagge von Leuten gezeigt, die Rassismus und Reaktion gut finden, sich aber wegen der Strafe fürchten das Hakenkreuz zu nehmen. Die Südstaatenflagge ist die Flagge derjenigen Neonazis, welche Neonazis sind, aber nicht wagen sich dazu zu bekennen.

Dumme Deutsche kennen die Herkunft der Südstaatenflagge vielleicht nicht. Für sie ist dieses Bilderbuch.


Ab 1962 wurde auf der Spitze des Regierungsgebäudes (state house) des USA-Bundesstaats South Carolina die Südstaatenflagge gehisst. Die Provokation für alle amerikanischen Bürgerrechtler, besonders für die schwarzen, war um so ungeheurer, da Südcarolina eine eigene Staatsflagge (Palme mit Mondsichel) hat und die Südstaatenflagge nur den rassistischen Krieg verherrlicht. Am 17. Januar 2000 – dem Martin-Luther-King-Tag – demonstrierten in Columbia, der Hauptstadt von Südcarolina, 50000 Menschen gegen die Südstaatenflagge, bis sie heruntergeholt wurde.


Für die terroristische Vereinigung Ku-Klux-Klan symbolisiert die Südstaatenflagge die rassische Überlegenheit der Weißen. Die vorgeführte Armbewegung wird in den USA „sieg heiling“ genannt.


Nazis in South Carolina

Das Regierungsgebäude in Südcarolina wurde wegen der dort gehissten Südstaatenflagge zum Wallfahrtsort für USA-Nationalsozialisten (national socialist movement). Die Nazis vergleichen die Südstaatenflagge mit der Reichskriegsflagge des Dritten Reichs.


Der Hass dauert an. Viele amerikanische Schulen untersagen das Vorzeigen der Südstaatenflagge im Unterricht, da sie immer wieder Unruhe und schließlich Schlägereien auslöst. Viele Karikaturisten haben die Ursachen dafür deutlich gemacht:

Der Weiße: „Meine Vorfahren sind wegen dieser Flagge gestorben“.
Der Schwarze: „Meine auch“.



[Einige Karikaturen sind Ende 2011 von Cagle gelöscht worden. Nach Ersatz wird Ausschau gehalten.]

Gefesselte schwarze Hände: die Südstaatenflagge als Symbol der Sklaverei.


Die Südstaatenflagge als Symbol des Ku-Klux-Klan.


Die Hakenkreuzfahne ersetzt die Südstaatenflagge.


Die Apologeten der Südstaatenflagge sagen meistens: „Die Südstaatenflagge ist Symbol unseres Erbes (heritage)“.

Die Karikatur zeigt, worin das Erbe besteht: die Fesseln der Sklaverei, die Peitsche der Sklaverei und die Lynch-Morde des Ku-Klux-Klan.

Stimme aus dem Regierungsgebäude: „Es erinnert uns an unser Erbe. (Du weißt doch … Sklaverei … Lynchen …)“. In Deutschland heißt sowas „Brauchtum & Tradition“ .

Diese Flagge symbolisiert…
A. eine Gesellschaft, die Rechte und Leben einer Minderheit kaputt gemacht hat
B. das Erbe


Links ein Mitglied des weißen amerikanischen Pöbels (redneck) mit der Südstaatenflagge. Rechts ein Mitglied der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) mit der Hakenkreuzflagge: „Es ist so, wie du sagst: Es geht um unser Erbe“.

Links: Stimme aus dem Regierungsgebäude in Süd-Carolina: „Wir müssen die Konföderierten-Flagge woanders hintun, wo sie besser hinpasst“. Rechts: Hakenkreuzfahne und Südstaatenflagge zusammen über dem Parlament in Österreich.

Entwicklung des Bösen in Österreich (EVILUTION) …

Ein Nazi, der nicht zugeben will, dass er Nazi ist, mit Südstaatenschlips: „Ich bin kein Nazi! … Ich bin’s nicht, sehen Sie? … Ich bin Nazi!“ Ist es Haider oder ein Hasser oder Hitler?

Der österreichische Politiker Jörg Haider hat versucht Macht zu gewinnen, indem er sich beim rechtsextremen Pöbel anbiederte.

Zugleich wird hier der typische Polizei- oder Justizbeamte des gegenwärtigen Deutschlands karikiert, der sich tobsüchtig aufregt, wenn man ihn als das identifiziert, was er ist: ein Nazi.


Führende Politiker nutzen die Südstaatenflagge um sich beim Pöbel anzubiedern.

Die Südstaatenflagge über dem Weißen Haus in Washington. Stimme aus dem Weißen Haus: „Präsident Bush, wie hemmungslos waren Sie darauf aus, die Wahlen in Südcarolina zu gewinnen?“

Der Präsidentschaftskanditat John McCain machte es ähnlich: Während er erst richtig feststellte, dass die Konföderierten-Flagge Rassismus und Sklaverei bejaht, faselte er bei anderer Gelegenheit von „Erbe“. In Deutschland haben die Politiker Jürgen Möllemann (FDP), Roland Koch (CDU) und viele andere ähnliche Maschen probiert.

Hier ist die Zielperson der Anbiederei: Der Redneck mit Südstaatenflagge.

Im Hintergrund eine Flagge, die den Sechserpack Bier verbietet. Eine Stimme aus dem Hintergrund: „Das ist das Einzige, was ihn wirklich treffen könnte“.


Anlass für die Schaffung dieses Bilderbuchs ist eine Gerichtsverhandlung am 3.11.2008 in Kirchhain/Hessen, bei welcher der deutsche Richter Joachim Filmer der Öffentlichkeit weismachen wollte, die Südstaatenflagge könne etwas Anderes bedeuten als Rechtsextremismus. Tatsächlich hat sich Richter Filmer auch an anderer Stelle als Unterstützer des Rechtsextremismus hervorgetan.

Das Amtsgericht Kirchhain ist als Neonazi-Stützpunkt verrufen. Vereine wie Berger-88- und TSV 1888 Amöneburg sind in das Register dieses Gerichts eingetragen worden. Lange bevor die Marke THOR STEINAR Kleidung mit dem nationalsozialistischen Wolfsangel-Symbol auf den Markt brachte und daran deftig verdiente, wurde auf einen Giebel in der Nähe des Amtsgerichts eine riesige Wolfsangel gemalt. Sieben Jahre lang störten sich daran die heimischen Justiz- und Polizeiangehörigen nicht. Die Südstaatenflagge, um die es jetzt geht, flattert den Richter-, UrkundsbeamtInnen und Justizwaldmeistern unmittelbar um die Nasen. Daraus ist zu entnehmen, was deutsche Beamte von Appellen hoher Politiker, die deutsche Bevölkerung solle „Zeichen gegen Rechts setzen“, halten.



Nachtrag am 12.12.2009

Da die Kommentare unter diesem Artikel immer mehr zu rechtsextremen Rockern tendieren, wurde das folgende Bild hinzugefügt. Es zeigt ein mit Südstaatenflagge aufgemotztes Bike:

Und nun aufgepasst, Staatsanwalt Zmyj-Köbel! Hier ist die passende Biker Chick, vulgo Motorrad-Schickse:

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59 Antworten to “Bilderbuch über die Südstaatenflagge”

  1. LeserIn Says:

    Ich habe gerade im Focus einen Artikel über den Ku-Klux-Klan gelesen:
    Obama wird nicht lange Präsident sein. Auf den Bildern dort viele viele Südstaatenflaggen.

  2. onlinezeitung24 Says:

    Die zwei verschiedenen deutschen Augen. […]
    Doch was soll dann wieder diese Diskussion um das Verbot der NPD, das schon einmal von den Politikern kläglich versucht wurde und zur Freude der rechten Szene gescheitert ist? Dazu gehört eine saubere und korrekte Arbeitsweise aller, der Herren Richter in vorderster Front, und schon hier knickt der Rechtsstaat ein.[…]

  3. LeserIn Says:

    Gerade noch rechtzeitig ein paar Geschenke zum Fest für den kleinen Fascho

    1. Boxhandschuhe vorn darauf Südstaatenflaggen
    http://www.amazon.de/Mini-Boxhandschuhe-mit-S%C3%BCdstaaten-Flagge/dp/B0010R3V4Y

    2. Südstaatenflaggen mit Totenköpfen garniert aus der Biker-Szene
    http://www.auvito.de/aufnaeher-patch-suedstaaten-flagge-mit-totenkopf/42504/artnr6928044/details.html

    Garantiert nicht aggressiv

  4. Südstaatenflagge « bloegi Says:

    […] Bilderbuch über die Südstaatenflagge « bloegi sagt: 15 Dezember 2008 um 11:21 […]

  5. LeserIn Says:

    Zwei Links zum Thema Rechtsextremismus und Biker

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,599441,00.html
    Rechte Engel
    Bei deutschen Hells Angels machen militante Neonazis Karriere.

    http://www.klick-nach-rechts.de/ticker/2003/09/vandalen.htm
    Neonazis gaben sich als Biker aus
    Der „Motorradsportclub Vandalen“ wurde von der Polizei vor einer bevorstehenden Razzia gewarnt.

  6. LeserIn Says:

    Typische Neonazi-Biker-Site:
    http://www.walhalla92berlin.de/index2.php
    Thors Hammer rechts oben, schwarz-weiß-rot, pseudogermanisches Getue mit unförmigen Muskelmännern, die auf Ambosse und anderes einschlagen.

  7. LeserIn Says:

    Scharfes Video über den Ku-Klux-Klan
    http://www.veoh.com/browse/videos/category/educational/watch/v6280677GCMzZCZ8#watch%3Dv62670129gMaWsee

    Sie erzählen unseren Kindern in der Schule, dass diese schwarzen Wilden uns gleichgestellt sind. Sie wären unsere Brüder und Schwestern. Ich sage ihnen: Sie sind verrückt! Wir sind weiße Menschen. Wir verteidigen unsere weißen Rechte. Der Klan ist die einzige Organisation, der die Rechte der Weißen verteidigt.

    Wir sind der Ku-Klux-Klan. Wir hassen Nigger, wir hassen Juden, wir hassen Homos und wir hassen Spastis … Schon weil sie atmen, hassen wir sie.

  8. LeserIn Says:

    Die in diesem Thread als Beispiel aufgeführte Neonazi-Biker-Site walhalla92berlin ist außer Betrieb. Informationen darüber auf Indymedia
    http://de.indymedia.org/2009/02/242590.shtml
    mit begeisterndem Bild von Uwocaust Menzel.

  9. LeserIn Says:

    Die bekannteste Neonazi-Gruppe mit Biker-Outfit sind natürlich die „Vandalen“. Landser-Chef Regener (Lunikoff) gehörte auch dazu.
    http://www.red-skins.de/antinl/images/stories/files/vandalenn.pdf

  10. LeserIn Says:

    Informatives Video von SPIEGEL-TV aus der Berliner Rocker-Szene
    http://www.spiegel.de/video/video-1018174.html
    in mehreren Exemplaren bei Youtube gespiegelt

    Es wird deutlich, dass die MCs (Motorcycle Clubs) sich hauptsächlich aus dem Milieu der Prügel-, Sauf- und Fußball-Nazis rekrutieren. Beispiele:
    * Brigade 81 als Abteilung der Höllenengel
    * Andre Sommer als „Präsident“ der Nomaden in
    * Schwarz-Weiß-Rot, auf seinem Rücken die Aufschrift
    * „Berliner Fußball Cafe“
    Bandidos unter
    * Wehrmachtshelmen oder Imitaten von Wehrmachtshelmen

    Die meisten von ihnen sind ältere, fette Männer; viele haben Anabolika
    gefuttert um sich aufzuplustern. Was ihre eigenen Kräfte angeht, ist es nicht besonders schwierig sie zurückzuschlagen, aber viele haben Schuss- und Stichwaffen bei sich.

  11. bloegi Says:

    walhalla92berlin.de wieder da, siehe oben. Zum Ekeln ist auf
    http://www.walhalla92berlin.de/links/index.html
    eine Menge versammelt, was es in und um Berlin an rechtsextremer Bikerei gibt.

    Marburg, obwohl viel kleiner, steht dem nicht nach. In Marburg gibt es den MC Gremium.

    Zu Zeiten der Auseinandersetzung mit der Mannheimer Justiz war die Satzung des Clubs eng an die einer Studentenverbindung angelehnt, in der der damalige Präsident Michael „Mike“ Heyer als Jurastudent Mitglied gewesen war.

    Die und nicht rechtsextrem: Das ist ein lausiger Witz.

  12. Südkurier Says:

    Am Freitagabend, gg. 23.15 Uhr, wurde eine Auseinandersetzung zwischen zwei Rockergruppierungen gemeldet. Je etwa 50 Mitglieder der Hells Angles und der Gruppe Gremium hatten eine Veranstaltung im Raum Singen aufgesucht, bei der Livemusik geboten war, diese aber genutzt um sich auf Kosten des Veranstalters auszutauschen. Die erste Streifenbesatzung traf auf die beiden Gruppen, die mit Latten, Hämmern und Pfeffersprays … mehr

  13. LeserIn Says:

    Schleswig-Holstein war Hells-Angels-Land – jahrelang. Jetzt aber haben die Erzrivalen von den Bandidos einen Brückenkopf im Norden gebildet. …
    Der Norden ist Rot-Weiß“, heißt es auf der Homepage der Kieler Hells Angels. Das ist keine Feststellung, sondern eine Kampfansage. Ein Unterstützer des Clubs, der sich Mike nennt und nach eigenen Angaben an dem Meeresarm Schlei wohnt, fordert ganz offen: Schleswig-Holstein „muss in 81er Hand bleiben“. 81, das ist Rocker-Kabalistik und steht für die Buchstabenkombination HA, also Hells Angels. … So gerieten der Neonazi und ehemalige NPD-Landesvorsitzende Peter B., inzwischen Anwärter bei den Bandidos, und der Hells Angel Dennis K. schon früher körperlich aneinander. Der Altrocker K. erlitt dabei schwere Stichverletzungen, ein Gericht erkannte jedoch auf Notwehr und sprach B. frei.

    Kommentar: Wahrscheinlich hat Peter Borchert dem Gericht unter die Nase gerieben, dass er Neonazi ist, und damit das ihm angenehme Urteil erstritten.

    Und auch Ralf D., ebenfalls mittlerweile angehender Bandido und früherer Neonazi, und sein Bruder André lieferten sich mit dem Höllenengel K. vor Jahren schon in der Kieler Discothek „Mausefalle“ eine wüste Prügelei – an deren Ende der Höllenengel ebenfalls niedergestochen wurde. Von wem konnte nie geklärt werden.

    Zitate aus dem Spiegel vom 11.12.09

    Grundsätzlich scheinen Gerichte am besten geeignet für Machtkämpfe rechtsextremer Gruppen zu sein

    Mitglieder der Rockergruppe „Hells Angels“ haben sich am Freitagmorgen vor dem Gebäude des Kieler Amtsgerichts eine blutige Schlägerei mit einer verfeindeten Gruppe geliefert. Dabei wurden zwei Männer durch Messerstiche schwer verletzt, sagte ein Polizeisprecher. Ein Mitglied der „Angels“ sollte an dem Tag gegen einen mutmaßlichen Schläger der rivalisierenden Gruppe aussagen.

    Stern 29.08.08

  14. bloegi Says:

    Bilder mit Südstaatenflagge auf Motorrad und Biker Chick an den Artikel angehängt, siehe oben.

  15. LeserIn Says:

    190 Polizisten stürmten eine Feier des Motorradclubs „Walhalla 92 Berlin“ in deren Vereinsheim in der Lichtenberger Hauptstraße. Die Instrumente der von den Nazis engagierten „Spielleute Rabentanz“ verstummten, als die Polizei die Personalien aller 126 männlichen Partygäste überprüfte. Die 71 Frauen wurden verschont, das lohne sich nicht, hieß es. Sieben Gäste wurden angezeigt: Zwei trugen verbotene Nazi-Symbole, fünf hatten Schlagstöcke und Dolche dabei …
    Bedenklich sei zudem, dass sich die Hooligans, Rocker, Neonazis und Biker immer enger zusammenschließen …
    Ein Viertel der überprüften Personen waren Rocker von „Born to be Wild“, fünf Prozent „Vandalen“, fünf Prozent „harte rechte Szene“ und 50 Prozent Biker. Lediglich 15 Prozent der Feiernden waren der Polizei unbekannt. Partygast war nach Informationen des Tagesspiegels auch Frank L., einer der Gründungsaktivisten der Ost-Berliner Naziszene und Besitzer des Tattoo-Studios „Utgard“…

    Tagesspiegel 17.11.03

    Die sollten alle nach Hessen umziehen. Sie würden von der hessischen Polizei gehegt und gehätschelt.

  16. bloegi Says:

    Ein umfassender und ziemlich guter Bericht über die Schäden, die aus der Verherrlichung der Südstaatenflagge entstehen:

    http://theaikenchronicles.wordpress.com/2009/12/17/the-confederate-battle-flag-and-the-high-cost-of-perpetual-secession/

  17. bloegi Says:

    Auch die Bandidos sind von Neonazis unterlaufen:

    Die Polizei hat in Neumünster und Kiel zwei Bandidos und einen Unterstützer des Clubs festgenommen. Die Männer, unter denen auch der ehemalige NPD-Landesvorsitzende Peter B. ist, sollen zwei Konkurrenten niedergestochen haben.

    Spiegel 27.4.2010

    Der „ehemalige NPD-Landesvorsitzende Peter B.“ heißt Peter Borchert und hat mehr bei den Autonomen Nationalisten mitgemischt als bei der NPD.

  18. LeserIn Says:

    Sensationell neue Erkenntnis aus dem BKA:

    Rocker und Neonazis arbeiten offenbar eng zusammen

    …Bei der Zusammenarbeit stünden zumeist finanzielle Interessen im Vordergrund, schrieb das Blatt. So übernähmen Rocker bei rechtsextremistischen Veranstaltungen den Sicherheitsdienst. Skinheads hätten ihr Clubgelände für Konzerte radikaler Bands vermietet. Auf diese Weise gelinge es den Beteiligten, die Konzerte von der Öffentlichkeit abzuschirmen und staatliche Maßnahmen zu erschweren, beklage das BKA. …

    Tagesspiegel 27.06.10

  19. LeserIn Says:

    Ende vergangener Woche ging ein Aufschrei durch Stade und Umgebung: Der Tostedter Neonazi Sebastian Stöber ersteigerte unauffällig ein ehemaliges Ausflugslokal in Hollern in der Nähe von Stade. Große Angst vor einem möglichen Nazitreffpunkt oder gar einem Schulungszentrum ging um. Nun gilt es als gesichert, dass Stöber das Lokal für den Motorradclub „Gremium“ kaufte…. Außerdem gehen Anhänger der rechten Szene bewusst in die Rockerclubs, um lukrative Kontakte zur organisierten Kriminalität zu knüpfen. Mittlerweile gilt es als gesichert, dass aus dem Lokal ein Treffpunkt für die Rocker werden soll, erste Mitglieder wurden bereits vor Ort gesehen. Eine rechte Gesinnung könne man bei den Rockern nicht erkennen, es gehe denen ums Geld machen, nicht um Ideologie, so die örtliche Polizei.

    Indymedia 23.06.10

  20. LeserIn Says:

    Guter Artikel im WESER-KURIER 02.04.10

    Die Roten Teufel gehören zu den Höllenengeln. Ein satanistischer Tatsch wird bei den Rechtsextremen für geil gehalten.

    Teuflische Handlanger

    Zum Beispiel, weil in ihrer „North Association“ zahlreiche Neonazis mitmischen. Wie in Seesen (Kreis Goslar), wo sich Thomas W. bei den „Red Devils“ verdingt hat. W. ist Inhaber des Tätowierstudios „Pit’s Tattoo“, in dem sich Kunden unter anderem ihre rechte Gesinnung in die Haut stechen lassen können. Über einen integrierten Laden und einen Online-Shop namens „Ragnarök“ („Endkampf der Götter“) verkauft der 43-Jährige einschlägige Artikel, zum Beispiel Aufnäher mit der Aufschrift „KuKluxKlan – Sektion Deutschland“.

    Auch in Wolfenbüttel haben die „roten Teufel“ Rechtsextremisten zu „Brüdern“ gemacht. „Red Devil“ Dennis K. trägt beispielsweise gerne Shirts mit der Aufschrift „Blood & Honour“ („Blut & Ehre“).

    In Salzwedel, nur wenige Kilometer hinter der niedersächsischen Landesgrenze in Sachsen-Anhalt, präsentiert sich Kay Sch. öffentlich als Boss der örtlichen „Red Devils“. Auch er tummelte sich in den vergangenen Jahren auf Rechtsrockkonzerten und Neonazi-Aufmärschen, die er auch mit organisierte.

    Allen voran Markus W. Als „Secretary“ (Schriftführer) hat es der mehrfach verurteilte Schläger längst in Hanebuths Führungsriege geschafft. 1998 sorgte der heute 37-Jährige für Schlagzeilen – als einer der rechten Hooligans, die während der Fußballweltmeisterschaft in Frankreich den Polizisten Daniel Nivel zum Krüppel geschlagen haben sollen.

    „Kübelweise Scheiße“ schütte die Presse über seine „Brüder“ aus, wetterte Rockeranführer Hanebuth wenige Wochen nach der Veröffentlichung über die rechte Gesinnung einiger seiner Männer. Garniert war der Bericht in einem Biker-Magazin mit einem Foto von Hanebuth und „Ali“. Den Türken präsentierte Hanebuth zu seiner Rechten als Clubanwärter, zu seiner Linken lächelte das wohl einzige schwarze Mitglied seiner Truppe, und mit einem Bremer Diskothekenbetreiber durfte noch ein aus Israel stammender „Höllenengel“ mit vor die Kamera.
    „Mit Neonazis haben wir nichts zu tun“, ließ Hanebuth dazu verlauten.

    Der Artikel ist besonders gut, weil er sich über die Nummer mit den Höllenengeln aus der Türkei und Israel lustig macht. Derartiges Herumtrampeln auf Tränendrüsen gehört zum Geschäft der Rechtsextremen.

  21. LeserIn Says:

    Gewaltsuchende Fußball-Fans werden von der Polizei in die „Kategorie C“ eingestuft. Prompt nennt sich eine Rechtsrock-Band „Kategorie C“. Der Artikel in der Frankfurter Rundschau

    http://www.fr-online.de/frankfurt/rechtsrocker-wollen-in-frankfurt-spielen/-/1472798/4552894/-/index.html

    enthält ein Foto mit szenetypischen T-Shirts.

  22. bloegi Says:

    Vor dem Lokal „Bremsspur“ des MC Gremium Marburg wurde der 25-jährige Samuel Fischer am 14.8.2010 von zwei Männern, deren Rausschmiss aus der „Bremsspur“ Fischer angeblich verschuldet hatte, erschlagen.

    Fischer galt als Rechtsextremer, und da er freiwillig in der „Bremsspur“ war, ist diese Einschätzung begründet. Andere Rechtsextreme wollten einen ‚Trauermarsch‘ durch Marburg veranstalten, was der Marburger Oberbürgermeister Vaupel verbot. Das Verwaltungsgericht Gießen hat das Verbot aufgehoben. Der Veranstalter des ‚Trauermarsches‘, angeblich der Neonazi Manuel Mann, wurde jedoch durch eine einstweilige Verfügung an der Organisation gehindert. Die Mutter des Erschlagenen wollte nicht, dass ihr Sohn mit Manuel Mann in Verbindung gebracht wird. Zum geplanten ‚Trauermarsch‘, der am 28.8.2010 um 14 Uhr an der „Bremsspur“ beginnen sollte, kam niemand.

    Die Betreiber der „Bremsspur“ distanzieren sich vom Rechtsextremismus, was ich für total unglaubwürdig halte. Die „Bremsspur“ befindet sich im Wehrdaer Weg und wird von Leuten, die in der Umgebung wohnen, als schwere Belastung empfunden.

    Manuel Mann ist der Alibi- und Vorzeige-Neonazi, der immer dann erscheint, wenn die Behörden und die so genannten Antifaschisten des Landkreises Marburg-Biedenkopf vorführen wollen, dass sie gegen Rechts sind.

    Anderswo im All gibt es vielleicht schwarze Löcher. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf aber ist ein braunes Loch.

    Ein paar Links dazu:

    http://www.hna.de/nachrichten/kreis-waldeck-frankenberg/frankenberg/rechter-trauermarsch-marburg-ausgefallen-896610.html

    http://www.marburg.de/detail/97896

    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43648/1671249/polizei_marburg_biedenkopf

    http://www.google.de/search?q=bremsspur+marburg

    http://www.google.de/search?q=mc+gremium+marburg

    http://www.althand.de/aktionsb.html

    https://bloegi.wordpress.com/2009/10/03/npd-nazis-sind-schlachtschweine-der-staatsnazis/

  23. bloegi Says:

    Zur Ergänzung des Tods an der ‚Bremsspur‘

    http://de.indymedia.org/2010/08/288899.shtml

    Daraus

    [Oberbürgermeister] Vaupel hatte den Marsch verboten. Dies war zwar rechtlich aussichtslos, aber wenigstens ein richtiges Zeichen. Allerdings zeigte sich um 17h, dass es ein reines Lippenbekenntnis war: Vaupel hielt eine Rede zum 100 jährigen Geburtstag der „Kameradschaft der Marburger Jäger“, vor einer Gruppe von Altnazis, extrem rechten Burschis (u.a. Germanen und Rheinfranken) und Soldaten.

    Das ist die Marburger Gesellschaft in Reinkultur. Noch ein Zitat:

    Auf der Gedenkseite war ein Lied von der Rechtsrockband „Sturmwehr“ verlinkt und die Seite selbst wurde auf dem Webspace der Seite vom „Bund freier Bauern“ gehosted. Der Bund ist eines der gescheiterten Projekte von Manuel Mann, allerdings nicht ganz so peinlich wie seine Gesangskarriere (Projekt X- HipHop für Deutsche). Die Seite ist zwar auf einen gefakten Namen angemeldet, allerdings unter seiner richtigen Adresse.

    Es mag sein, dass man mit der DENIC-Auskunft zum „bund-freier-bauern.de“ die Adresse des Manuel Mann findet, aber hinter der Domain steckt ein anderer, der mehr Durchschlagskraft hat als M.Mann.

    Auf Internetseiten der Rechtsextremen ist die Rede von dem „Marburger Samuel, der von Zigeunern aus dem Waldtal bestialisch abgestochen wurde“.

  24. bloegi Says:

    Die Feier zum 100-jährigen Bestehen der Marburger Jäger hat am 28.8.2010 tatsächlich stattgefunden. Hier eine Bestätigung aus dem „Deutschen Blankwaffenforum“:

    http://www.deutsches-blankwaffenforum.de/topic.php?id=2642&page=1&s=27ea2c9ad4df9df9596d59d945f498ba#16567

    und hier eine Bestätigung von den Jägern selbst:

    http://www.vereinsmesse-marburg.de/pdf/Aussteller%202010/kameradschaft.pdf

    und hier eine Darstellung der Geschichtswerkstatt, was die „Marburger Jäger“ sind:

    http://www.geschichtswerkstatt-marburg.de/projekte/milit.php

    Zitat daraus:

    All dies wurde uns deutlich, als wir auf den Jägertagen auftauchten und uns die entsprechenden Kommentare wie „vaterlandslose Gesellen“, „von Breschnew angeheuert“ und „vom Juden bezahlt“ entgegen tönten.

  25. LeserIn Says:

    In Neonazi-Foren wird behauptet, der vor der ‚Bremsspur‘ erschlagene Samuel F. könne wegen seines jüdischen Vornamens kein Neonazi gewesen sein. Ein anderer Samuel war vor 1945 Mörder in einem KZ und hatte nach 1945 eine einkömmliche Stelle im Bundesfinanzministerium.

    http://www.bild.de/BILD/regional/koeln/aktuell/2010/07/26/bonner-rentner-als-ss-moerder-vor-gericht/staatsanwalt-wirft-ihm-folter-und-kopfschuesse-vor.html

    Vornamen haben auch in der NS-Zeit eine erstaunlich geringe Rolle gespielt. Man denke nur an Joseph Goebbels.

  26. LeserIn Says:

    Ein paar vielleicht noch unbekannte Links zur Südstaatenflagge:

    Die Leute wissen gut Bescheid:
    http://www.adl.org/hate_symbols/racist_confederate_flag.asp

    Von Deutschen, die es einigermaßen kapiert haben, aber nicht ganz:
    http://www.ida-nrw.de/html/Hfahne.htm

    Reportage vom Ku-Klux-Klan-Grillfest mit der Südstaatenflagge auf dem Ku-Klux-Klan-Kittel:
    http://www.focus.de/panorama/reportage/tid-9706/ku-klux-klan-audienz-bei-bier-und-hot-dogs_aid_296911.html

    Doch das sind wieder echt deutsche Neonazis:

    Rund um das Schützenhaus am Faulenfürster Eck sind die Vorbereitungen auf die Country- und Westerntage abgeschlossen und die Südstaatenflagge flattert bereits in der Hochschwarzwaldbrise. Am Samstag und Sonntag, 3./4. Juli herrscht Wildwest-Atmosphäre mit Pulverdampf und Kanonendonner …

    Badische Zeitung 02.07.10

    „Schützenhaus“, „Südstaatenflagge“, „Hochschwarzwald“, „Pulverdampf“, „Kanonendonner“. Das ist alles sehr deutlich.

  27. bloegi Says:

    Das W:O:A Wacken Open Air dürfte zur Zeit die größte jährliche Neonazi-Demonstration in der Bundesrepublik Deutschland sein. Die Veranstaltung und ihr ganzes Drumherum ist vollgestopft mit Neonazi- und Satanismus-Symbolik. Südstaatenflaggen fehlen dabei natürlich nicht:

    N3m3sis: Yes there are Nazi’s auf Wacken, I saw them last year, I saw them this year. […]
    Rockabilly666: […] Es wehen genug Südstaatenflaggen auf dem WOA. […]

    http://woafor.wacken.com/showthread.php?t=145711&page=5

  28. Stumvoll Helmut Says:

    Als erstes uss ich sagen dass ich den gesamten bericht für einen totalen schwachsinn sehe,die redaktion sollte einmal geschichte lernen!es war etwas anderst mit dem beginn des bürgerkrieges,weil eigendlich der norden steuern und land vom reichen süden wollte und diese aber sich nicht unterwefen liesen(kurzform),also bräuchten sie einen grund um in den süden einzumaschieren,da namen sie halt die sklaverei-befreiung einfach her,wobei der norden sie aber nie selber frei lies sondern sie hatten eigenlich keine wahl für den norden zu kämpfen als kanonenfutter sozusagen um den krieg länger im süden zu halten,da sie sahen wie unfähig sie wahren organisierte armeen zusammenzustellen und der süden schon fast in den norden vordrang,,alleine das ist schon eines der grösten verbrechen an der schwarzen menschenrasse,wobei der süden also die gutsherren und deren söhne selber für die freiheit und unabhängigkeit des südens und deren ländereien kämpften,was leider auch gerne vertuscht wurde vom norden ist das die dort lebenden sklaven deren gutsherren vielen ihre anwesen als eigen nennen durften!!
    der norde war nur auf die besitztümer des südens aus und nichts anderes,als dann bei gettisburg eines der grösten aufeinandertreffen des nordens und südens kam,war es in keiner weise eine niederlage des südens oder des nordens ,sie erkannten einmal das sie sich eigendlich nur alle selbst abschlachteten,wegen eines vergleichsweise nichtigen grundes,dadurch beschloss leider der süden einen waffenstillstand und die verhandlungen auf beiden seiten aufzunehmen,was eigendlich der untergang der freiheit und unabhängigkeit des südens bedeutet(kurzform),aber wies weiterging mit den blauröcken wird nur wenig beschrieben das sie den grösten völkermord und die vertreibung der indianer vorantrieben ,wieder aus dem grund der habgier und anderen die freiheit zu nehmen und bis heute hat sich nichts geändert,oder glaubt wirklich die heutige u.s.a ,das alle anderen dumm sind?kurzes beispiel:Irak ,wieder daselbe wie 1860 herum wollten sie nur die ölfelder sichern und auf die bevölkerung wurde doch nicht geschaut,nur zu behaupten sie wurde befreit?von was bitte?
    ..und an die bikers noch etwas irgendwie ist es schon eine schande eine konförderationsfahne also die südstaatenfahne zu missbrauchen ohne zu erahnen was dahinter steckte,und an die redaktion noch die südstaatenfahne war die offizielle flagge der freihei und nicht des krieges und die sterne bedeuteten die länderein sonst nichts was ja auch bei der us-flagge so ist oder bei der eu,und an die rechtextremen ist es auch eine frechheit sie zu benutzen und dies mit hitler zu vergleichen,nur die usa,hat das gröste verbrechen begangen und wurde nie verurteilt,das finde ich eine frechheit was unwiederuflich stimmt,denn wie kann man nur einen ganzen kontinent an sich reissen und die dort lebende friedliche bevölkerung ausrotten und ausrauben um sich zu berreichern.

    (Ich schrieb diesen bericht absichtlich klein)

    • bloegi Says:

      Ich lasse das einmal zu um an einem weiteren Beispiel zu belegen, was ein Neonazi-Posting ist. Zuerst fällt immer die bodenlose Dummheit auf.

      Vorsicht beim Namen ‚Helmut Stumvoll‘. Der ist vermutlich nicht echt, während es in Österreich und Bayern etliche Stumvolls gibt, die wahrscheinlich ganz vernünftig sind.

      Dieser Artikel „Bilderbuch über die Südstaatenflagge“ ist zu einem Renner geworden. Er wird überall gelesen, wo Deutsch verstanden wird, und hat merklich dazu beigetragen, dass die Südstaatenflagge nicht mehr verharmlost werden kann.

  29. bloegi Says:

    Die Haut macht das Individuum, da sie das einzelne Lebewesen von seiner Umgebung trennt. Die Haut wird deshalb besonders stark beansprucht. Nur Schwachsinnige beschädigen die eigene Haut. Darum überrascht es nicht, dass sich besonders Rechtsextreme mit Tattoos überziehen lassen.

    Südstaatenflagge-Tattoo mit David Duke:

    Südstaatenflagge-Tattoo mit Ku-Klu-Klan und Galgenschlinge:

  30. fuckNazisNO18-88 Says:

    mich nervt extrem, dass solche sch**ß nazis diese flagge als Harkenkreuzersatz nehmen!!! Ich bin säger einer sothernrock-band. wir spenden jährlich die hälfte unserer einnahmen für einen verein gegen neonazis. aber wir haben wie lynard skynard auch eine „rebelflag“ in unserem bandraum. also lasst die kacke mit den vorurteilen und ändert den artikel!!!

  31. LeserIn Says:

    Aus Protest gegen eine Auszeichnung für den Musiker Kid Rock haben Demonstranten am Sonntag (Ortszeit) vor dem Veranstaltungsort in Detroit die Nachbildung einer Konföderiertenflagge verbrannt. Eine solche Fahne hat der Künstler bei einigen Auftritten verwendet. Es handelt sich dabei um die Flagge der sogenannten Südstaaten, die als Symbol für den einstigen Rassismus und die Unterdrückung der Schwarzen im Süden des Landes angesehen wird. … „Sie steht für Hass, Bigotterie, Rassismus und Mord“, sagte Adolph Mongo, der den Protest organisiert hatte. „Jeder Fanatiker und Rassist in diesem Land liebt diese Flagge.“

    SPIEGEL 02.05.11

    Auch in Deutschland lieben alle Fanatiker und Rassisten diese Flagge. Ganz klar: Kid Rock hätte kaum Erfolg mit seinem Getön gehabt, wenn er sich nicht bei den extrem Rechten angebiedert hätte.

  32. LeserIn Says:

    Zehnjähriger erschießt seinen Vater, den US-Nazi Jeff Hall

    Jeff Hall war ein Hüne mit Hang zu Nazi-Uniformen und großflächigen Totenkopf-Tattoos … einer der gefährlichsten Rassisten in Kalifornien. Am 1. Mai fanden Polizeibeamte die Leiche des 32-Jährigen. Hall lag mit einer Schusswunde in der Brust auf einem Sofa in seinem Haus. Hinter der Tat stand allerdings nicht sein politischer Gegner: Sein eigener Sohn, gerade zehn Jahre alt, soll eine Pistole auf ihn gerichtet haben.

    Sein Vater war eine führende Figur der in Detroit ansässigen „Nationalsozialistischen Bewegung“, die etwa 400 Mitglieder in 32 Bundesstaaten zählt. „Ich will eine weiße Nation“, lautete sein Mantra, das er unermüdlich in der Öffentlichkeit propagierte. Noch kurz vor seinem Tod plante er, an der mexikanischen Grenze „bewaffnete Truppen“ gegen illegale Einwanderer patrouillieren zu lassen. „Jungs, schnappt euch eure Glock-Pistolen und macht euch bereit loszuschlagen!“, soll er seine Kumpanen laut „New York Times“ angefeuert haben.

    Hall organisierte Demonstrationen, provozierte Straßenschlachten und lockte immer mehr Gleichgesinnte in seine Heimatregion rund 60 Meilen östlich von Los Angeles – junge Skinheads, gestandene Ku-Klux-Klan-Mitglieder und einfache Leute auf der Suche nach Orientierung. Über einen Lautsprecher grölte er Parolen in seinem Garten, wo sich die Mitglieder der „Nationalsozialistischen Bewegung“ zum gemeinsamen Grillen zusammenfanden.

    Der Mord an Hall sei mit Sicherheit geplant gewesen, schreibt die „New York Times“ am Mittwoch unter Berufung auf die Polizei von Riverside. … Wie die „Washington Post“ berichtet, soll sein Sohn laut Gerichtsunterlagen vor Jahren verwahrlost und unterernährt aufgefunden worden sein. …

    SPIEGEL 11.05.11

  33. bloegi Says:

    Tolle (toll im wahrsten Sinn des Worts) Internet-Seite entdeckt, auf der Nazis in South Carolina gezeigt werden, wie sie Weihnachten feiern. Bilder-Serie: Santa Claus (der Weihnachtsmann) in vielfacher Ausfertigung macht Heil Hitler, jede Menge Südstaatenflaggen, Hakenkreuze, SS-Runen, SS-Totenköpfe, 14/88, Master Race (Herren-Rasse) usw.. Die Typen wirken hochgradig schwachsinnig. Ich warne davor, sie für ungefährlich zu halten.

    http://www.zimbio.com/pictures/Zh50I363JQI/White+Supremacists+Hold+Christmas+Celebration

  34. LeserIn Says:

    Homer Simpson im Gun-Shop, will wie irre um sich ballern und wird nur durch seine Dummheit und das 5-Tage-Gesetz daran gehindert. Im Gun-Shop hängt selbstverständlich eine Südstaatenflagge:

  35. LeserIn Says:

    Die Mini-Boxhandschuhe mit Südstaatenflagge gibt’s jetzt bei Amazon

    http://www.amazon.de/Mini-Boxhandschuhe-mit-S%C3%BCdstaaten-Flagge/dp/B0010R3V4Y

    Ob das der Reputation von Amazon gut tut?

  36. black gay Says:

    Hey There. I found your blog the usage of msn. This is an extremely well written article. I will make sure to bookmark it and come back to read more of your useful information. Thank you for the post. I’ll definitely return.

  37. Allibaba Says:

    demnach sind alle Country & Western Fans. Re-enactoren. Rockabillys ,Historiker. Trucker.

    ja sogar Bands wie Lynyrd Skynyrd oder Confederte Railroads
    alle sammt Nazis ????

    […]

  38. Kaine Says:

    Oh Mann, schön, dass hier Alle so politisch korrekt sind🙂, gesundes Halbwissen ist ja auch angenehm und so wunderbar im Mainstream.

    Ach ja, nebenbei, wenn es schon so gruselt ist… wie ist das denn mit Che-T Shirts, Ho Chi Min Bildern oder dem ganzen sonstigen Kommi-Zeugs?

    Im Ernst; Natürlich wird auch dieses Symbol missbraucht und zwar auf das Übelste. Wenn man aber immer Alles gleich verteufelt, dann hoffen wir mal das kein Skin auf die Idee kommt Popeye auf seine Fahne zu malen…

    • bloegi Says:

      Kaine schrieb

      Natürlich wird auch dieses Symbol missbraucht

      Die Südstaaten-Flagge war nie das Symbol für etwas Hehres. Sie war immer das Symbol für die Versklavung der Schwarzen und des Rassismus. Wer heute noch mit diesem Ding wedelt, ist Rassist und in Deutschland Neonazi.

  39. studi Says:

    Sehr Interessant das ganze.Wusste garnicht das diese Fahne von Nazis benutzt wird.Ich finde diese scheinheiligkeit alle 2 Jahre zur EM oder WM Grauenhaft. Plötzlich sieht man überall die Deutschlandfahne und jeder ist „STOLZER DEUTSCHER“ Würg.
    Könnte kotzen. In scheine des Fussball wahnsinns, zeigt jeder was er wirklich Denkt.Sowas nennen die dann Natzionalstolz.

    im übrigen. die Stars & Bars sieht anders aus als diese Kreuz Fahne.
    Was aber nichts daran ändern würde. ist halt nur nicht so bekannt.

    Hier mal ein beispiel.

    gruss J.S.

    • bloegi Says:

      studi schrieb:

      Wusste garnicht das diese Fahne von Nazis benutzt wird.

      Glaube ich nicht. Es gibt kaum ein Neonazi-Treffen, beim dem die Südstaatenflagge nicht gezeigt wird. Einige Leute behaupten lediglich, die Südstaatenflagge könne auch „etwas Anderes“ bedeuten als Nazi-Kram. Das halte ich für eine Schutzbehauptung der Rassisten.

      Was ist „Stars and Bars“? Wörtlich übersetzt: Sterne und Balken, wobei „bar“ im Englischen einen Balken zwecks Sperrung bedeutet. Daher ist es nicht erstaunlich, dass die meisten Leute die Confederate Battle Flag (das Ding mit den schräg gekreuzten Balken) „Stars and Bars“ nennen. Ich gebe hier ein Meinungsbild aus den USA:

      http://www.google.com/search?num=10&hl=en&site=imghp&tbm=isch&source=hp&biw=926&bih=616&q=stars+and+bars

      Aber da haben Sie recht: Darauf kommt es nicht an.

  40. LeserIn Says:

    Chrysler will nicht in Verbindung mit dem neuen US-Spielfilm „The Dukes of Hazzard“ gebracht werden. In dem Remake spielt wieder ein Dodge Charger aus 1969 die automobile Hauptrolle, der, wie schon im Original-Film (1979), auf dem Dach eine Südstaaten-Flagge trägt.

    Gegenüber amerikanischen Medien erklärte Jason Vines, Vizepräsident für Kommunikation, dass Chrysler wegen dieser Flagge eine gemeinsame Marketingaktion zum aktuellen Dodge Charger ablehne. „Diese Flagge beleidigt sehr viele Menschen“, Warner Bros. habe jedoch auf der Lackierung bestanden. Die Kriegsflagge der Konföderierten, auch Southern Cross genannt, gilt als das Symbol der Abspaltung und Sklaverei. In den USA verwenden über 500 extremistische Gruppierungen dieses Symbol.

    http://www.auto-motor-und-sport.de/news/the-dukes-of-hazzard-chrysler-contra-film-auto-658736.html

  41. bloegi Says:

    Die Südstaatenflagge (siehe Artikel oben) ist bevorzugtes Abzeichen des Ku Klux Klan. Der KKK zeigt außerdem ein Kreuz, in dessen Mitte ein Blutstropfen tropft. Das soll symbolisieren, wie wichtig die Reinhaltung des Blutes sei.

    Zwei Polizisten aus Baden-Württemberg waren Mitglied im Rassistenbund KKK. Bekannt wurde das erst jetzt, weil sie Kollegen der vom NSU ermordeten Michèle Kiesewetter waren.
    […]
    Als Ziel nannte der KKK-Ableger die „Erhaltung der weißen Rasse in einem weißen Europa“. Aufgenommen wurde nur, wer eine weiße Hautfarbe und keine jüdischen Vorfahren hatte. „Rassenvermischung? Nein danke“, lautete ein Slogan.
    […]
    Gleichzeitig behaupteten die Polizisten aber, sie hätten nicht geahnt, dass der Geheimbund rassistisch und voller Neonazis sei. Als ihnen das aufgefallen sei, seien sie ausgetreten. Von einer „vorübergehenden Fehlorientierung“ war die Rede

    taz 31.7.2012

    „Gleichzeitig behaupteten die Polizisten …“: Polizeibeamte sind Gewohnheitslügner.

    Einer der Ku-Klux-Klan-Beamten soll Vorgesetzter Kiesewetters gewesen sein. Es wird spekuliert, dass Kiesewetter ihren KKK-Kollegen auf die Nerven gegangen sei und dass diese das Zwickauer Trio (NSU) bestellt hätten, um Kiesewetter ins Jenseits zu befördern. Beweise dafür sind nicht bekannt. Davon aber, dass aber Kiesewetter umgebracht wurde, weil sie Mitgliedern der Nazionalen Szene auf die Nerven ging, gehe ich aus.

    • Roderic Says:

      Das Kreuz mit dem Blutstropfen hätte den Kollegen bei der Polizei eigentlich auffallen müssen, die Landespolizei trägt das Wappen mit den drei schwarze Löwen auf gelbem Grund. Auch die Uniformen (KKK und Polizei) haben keine Ähnlichkeit. Aber vielleicht dachte man sich nichts dabei und war auch im Kollegenkreis überrascht, dass es Rassisten beim KKK geben soll.

      • bloegi Says:

        Roderic schrieb:

        war auch im Kollegenkreis überrascht, dass es Rassisten beim KKK geben soll.

        Der KKK besteht nur aus Rassisten. Rassismus ist der einzige Zweck des KKK. Im Kollegenkreis war man nicht überrascht, sondern fand nichts dabei. Was meinen Sie, wird an den Stammtischen der meisten „gemeinnützigen“ Vereine geredet? Wenn alle Polizeibeamte entlassen würden, die sich rechtsextrem betätigen, wäre von der jetzigen Polizei höchstens noch ein Drittel übrig.

  42. LeserIn Says:

    Wacken: das Festval für die rechten Mümmelgreise und Mümmelgreisinnen

    Ein 52 Jahre alter Besucher des Heavy-Metal-Festivals in Wacken in Schleswig-Holstein ist am Freitag tot in seinem Zelt entdeckt worden. … Auf dem Programm standen am Freitag Konzerte von Motörhead und Doro Pesch. Die „Metal-Queen“ wollte ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum mit großer Show feiern. Bisheriger Höhepunkt des Wacken Open Airs (W:O:A) nahe Itzehoe war der gemeinsame Auftritt von Rammstein und Heino am Donnerstagabend.

    FOCUS 02.08.13

    Warum fahren die Grufties nicht in Grüfte statt sich im ostfriesischem Schlamm zu wälzen?

    Heino: Schwarzbraun ist die Haselnuss
    Motörhead hat es mit SS-Dolchen, SS-Totenköpfen usw.
    Wie aufregend!

  43. LeserIn Says:

    Für den, der immer noch behaupten will, die Südstaatenflagge (= Flagge der Konföderation) bedeute etwas anderes als Rassismus:

    Die junge schwarze Frau hat sich auf den weißen Mann geworfen. Auf dem Rücken des Niedergedrückten prangt groß die Flagge der Konföderation, auf seine rechte Schulter ist eine kleine SS-Rune tätowiert. Die Umstehenden scheinen mit den Stöcken ihrer Protestschilder auf ihn einzuschlagen. Klar, was hier passiert: Die Menge verprügelt einen Neonazi. Doch ganz so einfach ist die Geschichte hinter diesem Bild nicht. …

    SPIEGEL 14.11.13

    Das Foto dabei zeigt: So staffieren sich Neonazis in den USA aus.

  44. jacky Says:

    Es ist eine schande wie ihr die südstaatenflagge für eure ausführungen über rassismus mißbraucht…auch die nazis missbrauchen die flagge..in der us potomacarmee herrschte purer rassismus..und es war scheinheilig von lincoln, die sklaverei als kriegsgrund zur maxime zu machen ( er tat das, um europa, v.a. grossbritannien auf deine seite zu holen..habt ihr das gefühl, auch nur ein nordstaetensoldat hätte seinen kopf für die schwarzen hingehalten? Sie wurden eher als Konkurrenz um arbeitsplätze gesehen und lincoln wollte die 4mio befreiten sklaven nach afrika zurückschicken..es ging hauptsächlich um wirtschaftspolitische interessen..zudem kämpften auch viele schwarze in lees north virginia army…tretet nicht auf dem erbe aller opfer dieses krieges herum, indem ihr naiv und populistisch mit der sklaverei argumentiert…the rebel yell greets from hell..mein ururgrossvater starb bei antietam auf der seite des südens..er war nachweislich kein rassist!!!

    • R. Meier Says:

      Jacky, anstatt sich über die Ausführungen dieses Inhalts aufzuregen. Wie wäre es gegen die fremdentzweckende Verwendung der Flagge vorzugehen?

      Werden sie aktiv und zeigen sie die Missbraucher an. Nur deshalb entstand dieser Bloginhalt.

      • bloegi Says:

        Jacky denkt nicht daran. Stattdessen überschüttet er bloegi mit Postings, in denen immer wieder dasselbe steht. Eines davon habe ich zugelassen, siehe oben. Die anderen mag Jacky sich als Abwischpapier auf sein braunes Klo hängen.

        Es ist ganz einfach:

        Ein Symbol bedeutet das, wofür es die Mehrheit der Leute gegenwärtig hält.

        Demzufolge ist das Hakenkreuz das bekannteste Stenogramm einer Morddrohung. Man kann nicht damit kommen, dass altindische Tempel mit Swastikas dekoriert worden sind. Bei der Südstaaten-Flagge ist die Bedeutung sogar vollkommen eindeutig: Sie war immer ein Symbol des Rassismus.

      • jacky Says:

        My answer to your message „THE REBEL YELL GREETS FROM HELL“

      • bloegi Says:

        Jacky labert sich in vielen wortreichen Kommentaren aus, die ich nicht zulasse. Den hier lasse ich zu, weil sie Jackys Niveau kompakt charakterisiert.

      • R. Meier Says:

        Immer diese Nazis … Vermutlich ist Jacky auch noch ein Mann aus Deutschland …

      • bloegi Says:

        Wahrscheinlich ist Jacky Deutsch-Schweizer. Immerhin belaschert er mich nicht via TOR.

  45. R. Meier Says:

    Danke Jacky! Sie haben sich sehr gut selbstenttarnt.

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