Einladung zu den großen Beleidigungsfestspielen


(Auch Irmela Mensah-Schramm wurde am 4.11.2004 von einem gewalttätigen Justizangehörigen, dem Justizwaldmeister, bedrängt.)

Wegen diverser Fälle angeblicher Beamten-Beleidigung soll gegen mich

am Montag, 3.11.2008, ab 9 Uhr,
im Zimmer 116 des Amtsgerichts Kirchhain,
Niederrheinische Straße 32, 35274 Kirchhain

strafprozessiert werden.


Jedes Wort, das aus Hitlers Mund kommt, ist Lüge… Sein Mund ist der stinkende Rachen der Hölle…

Hans Scholl und Alexander Schmorell, Juli 1942

Die Angeklagten haben … den Führer aufs gemeinste beschimpft… Sie werden deshalb mit dem T o d e bestraft.

Präsident des Volksgerichtshofs Dr. Freisler, Februar 1943


Ich werde folgender Taten gerühmt:

2 Js 5798/07 StA Marburg

über den Staatsschutz-Polizisten KOK Peter Seim an seinen Vorgesetzten Kriminaldirektor Stelzenbach geschrieben, dass Seim zwei spektakuläre rechtsextremistische Propaganda-Delikte bagatellisiert und Gewalt gegen Personen ausgeübt hat, von denen keine Gewalt ausging. Ich fand es eine Zumutung, dass Seim immer noch auf andere und mich angesetzt wird.

Strafantrag von Polizeipräsident Manfred Schweizer, der Errungenschaft des Polizeiministers Volker Bouffier (CDU) aus dem Sachsen-Sumpf. Der verleumderische Anklageschrift wurde von dem Oberstaatsanwalt Hans Jörg verfasst.

Ich werde beweisen:
Seim hat die Wolfsangel und die Totenkopf-Flagge in Kirchhain bagatellisiert.

Seim fiel am 4.11.2004 gemeinsam mit dem damaligen Amtsgerichtsdirektor Laudi und einem Justizwaldmeister über Mitglieder der Projektwerkstatt her, als diese im Zimmer 116 des Amtsgerichts Kirchhain ein kleines Theaterstück aufführen wollten – während einer Verhandlungspause. [1], [2], [3], [4], [5], [6], [7].


(Irmela Mensah-Schramm diesmal vor dem Amtsgericht Marburg – ohne entstelltes Gesicht.)

4 Js 6187/07 StA Marburg

den Staatsanwalt Philipp Zmyj-Köbel auf folgende Weise charakterisiert:

Anklageschrift des Staatsanwalts Geisler vom 13.7.2007

Strafantrag des Leitenden Oberstaatsanwalts Arndt Peter Koeppen, ein Parteigenossen Zmyj-Köbels.

Ich werde beweisen:
Die von Staatsanwalt Zmyj-Köbel gefüllten Akten sind voller Diffamierungen, die obendrein blamabel dumm sind. Zmyj-Köbel trägt die gewählten Bezeichnungen zu Recht. [1], [2]. Darüber hinaus bedeutet Zmyj wirklich Betrugsdrache.

4 Js 6187/07 StA Marburg

über die Polizeibeamten Rink, Schick, Maaß und Nasemann geschrieben, sie haben mich am 4.1.2007 niedergeschlagen und verletzt. [1], [2].

Ich werde beweisen:
Die Polizisten haben in Protokollen, die sie unterschrieben haben, zugegeben, dass sie mich niedergeschlagen und verletzt haben.

Strafantrag von Rink, Schick, Maaß und Nasemann.

4 Js 11324/07 StA Marburg

den Staatsanwalt Gert-Holger Willanzheimer, jetzt Oberstaatsanwalt,

schamloser Selbstbediener

genannt. Strafantrag von Willanzheimer selbst. Er wollte mich zuerst auch verfolgen lassen, da ich auf sein Engagement im Zusammenhang mit Rechtsextremismus hinweise.

Ich werde beweisen:
Willanzheimer missbraucht sein Amt um private Interessen durchzusetzen. Darüber hinaus hat er, nicht nur meinem Fall, willkürlich Akten umnummeriert, war auf diese Weise bei der Vortäuschung von Straftaten behilflich und hat Menschen mit falschen Anschuldigungen schwer geschädigt.


Richter will Joachim Filmer sein. Filmer habe ich bereits dreimal erfolgreich als befangen abgelehnt. Diesmal aber hat der Richter Korepkat den Antrag bearbeitet. Der fand, ich sei trotz der drei Befangenheitsbeschlüsse seines eigenen Gerichts „unvernünftig“. Korepkat hatte ich auch schon einmal erfolgreich als befangen abgelehnt. Er ist verantwortlich für die Eintragungen des TSV 1888 Amöneburg und des Berger-88-eV. ins Vereinsregister des Amtsgerichts Kirchhain.

Es längst nicht mehr um ein paar gefälschte Beleidigungsprozesse. Es geht darum Angehörige der Polizei und Justiz, die immer wieder getrickst und gelogen haben, berufsmäßige Lügner und Betrüger, aus dem Staatsapparat zu entfernen.

Ulrich Brosa

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11 Antworten to “Einladung zu den großen Beleidigungsfestspielen”

  1. Tilman Says:

    Wieviel Zeit ist für Ihren Fall angesetzt? D.h. um wieviel Uhr ist der nächste Fall angesetzt?

    Übrigens, den Tatbestand „Beamtenbeleidigung“ gibt es nicht.

  2. bloegi Says:

    Wieviel Zeit ist für Ihren Fall angesetzt? D.h. um wieviel Uhr ist der nächste Fall angesetzt?

    Ist mir nicht bekannt gegeben worden. Joachim Filmer, der Richter, hat nur den Staatsschutz-KOK Peter Seim als Zeugen geladen, von den Entlastungszeugen jedoch keinen einzigen.

    Beamtenbeleidigung

    Es gibt keine Beleidigung außer Beamtenbeleidigung. Wenn der angeblich Geschädigte kein Beamter ist, wird er auf den „Weg der Privatklage verwiesen“, was in der Regel bedeutet, dass der Geschädigte für die Blödheiten, die er sich hat sagen lassen müssen, eine Menge Geld bezahlen muss. Einer, der ein Beleidigungsverfahren anstrengt und kein Beamter ist, gilt bei Justizangehörigen als Querulant.
    http://www.justizirrtum.info/forum/posts/3017.html

    Heute um 9 Uhr 30 ist Rainer Hoffmann im Amtsgericht Recklinghausen verhaftet und in die Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen verbracht worden.

  3. Pater Rolf Hermann Lingen Says:

    Es gibt – strafrechtlich – keine Beleidigung, weder Beamtenbeleidigung noch sonst eine Beleidigung.
    Die Literatur darüber ist umfangreich und v.a. eindeutig (s. Link zum Text von Bert Steffens). Der brd-„Ehrenschutz“ ist Täterschutz.

  4. olgunbay Says:

    Zitat Bloegi
    Ist mir nicht bekannt gegeben worden. Joachim Filmer, der Richter, hat nur den Staatsschutz-KOK Peter Seim als Zeugen geladen, von den Entlastungszeugen jedoch keinen einzigen.
    Zitat Ende

    Das ist normal! Quasi ein Hinweis auf „Prozessbetrug“

  5. freddy Says:

    „Beleidigung“ ist in Deutschland, weil nicht im Strafgesetz (StGB) definiert, nach dem wichtigsten Rechtsgrundsatz („keine Strafe ohne Gesetz“) nicht nur ein „Konstrukt von Verfolgerbehörden“ gegen Dissidenten, sondern ein „Phantomdelikt“ (Richard Albrecht 2005 -> http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/109310.html; aktualisierte englische Version 2007 -> http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/110710.html).

    Auch „Prozessbetrug“ ist als besondere Form von Betrug nicht im StGB erwähnt (hingegen z.B. Computerkriminalität), kommt aber öfter vor, weil sowohl von Anklagebehörde/StAnwSch. als auch Verteidigung/RAdvokatur praktiziert, allerdings nicht von (Berufs-) Richtern als „Kammer“vorsitzenden. (Dieser Dummsinn wird freilich seit Jahren in justizkritischen Foren verbreitet … ergibt aber weder logisch noch empirisch Sinn).

    Die „Prozessbetrug“sproblematik hat genannter Autor, der auch in der GRIN-Reihe „Beiträge zur JustizKritik“ 2007/08 zwei Bücher veröffentlichte, als Betroffener/Geschädigter in einer Fallstudie 2002 angesprochen -> http://web.archive.org/web/20040211190053/www.rechtskultur.de/pages/prozessbetrug.htm, wofür er 2005 „rechtskräftig“ verurteilt wurde -> http://de.geocities.com/earchiv21/beleidigungsfarce.htm; Kurzhinweis -> http://unschuldige.homepage.t-online.de/beleidig.htm. Die Beschwerde dagegen liegt nach nichtangenommener Verfassungsbeschwerde in Deutschland -> http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/110332.html inzwischen beim EGMR/Strasbourg -> http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/110333.html.

    (Alle links verweisen auf copyleft, also zum Lesen/Herunerladen kostenfrei ins Netz gestellte, wissenschaftliche Texte von Dr. Richard Albrecht. Darüber hinaus steht ein Prozessbericht zur „Beleidigungsfarce Oiskirchen“ im Netz bei Indymedia -> http://de.indymedia.org/2005/09/126625.shtml.)

    F.Q.

  6. Südstaatenflagge « bloegi Says:

    […] Erwarten begannen die großen Beleidigungsfestspiele am 3.11.2008 nicht um 9 Uhr morgens, sondern um 2 Uhr […]

  7. LeserIn Says:

    Ein Arbeitsunfall der besonderen Art in der Eisengießerei Fritz Winter am 9.9.2009:

    Ein 49-jähriger Mann ist gestern bei einem Arbeitsunfall auf dem Gelände einer Eisengießerei in Stadtallendorf bei Marburg tödlich verletzt worden. … Der Mann hatte mit einem Kollegen Ausbesserungsarbeiten am Deckel eines Industrieofens durchgeführt. Zu diesem Zweck war der etwa acht Tonnen schwere Deckel mit einem Durchmesser von knapp 3,5 Metern auf Stützen gelagert worden. Der Deckel geriet offenbar ins Rutschen und begrub den Arbeiter teilweise unter sich. Der Mann erlitt dabei tödliche Verletzungen.

    http://www.xtranews.de/hessen-49-jaehriger-stirbt-bei-arbeitsunfall-in-eisengiesserei/

    Ähnlich:

    Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kripo Marburg führte der Mitarbeiter einer Fremdfirma zusammen mit einem Kollegen am Mittwochabend in einer Eisengießerei Ausbesserungsarbeiten an einem etwa acht Tonnen schweren Deckel eines Industrieofens durch. Der Deckel mit einem Durchmesser von etwa 3,50 Meter war offensichtlich zu diesem Zweck auf Stützen gelagert worden, berichtete Polizeisprecher Jürgen Schlick am Donnerstag.

    Aus bislang noch ungeklärter Ursache geriet die Abdeckung des Ofens gegen 18 Uhr ins Rutschen und begrub den 49-Jährigen teilweise unter sich. Dabei erlitt der aus Nordrhein-Westfalen stammende Arbeiter tödliche Verletzungen.

    http://www.food-to-go.de/index/artikel_4599_2_7_0_10_101_0.html

    Der Mann hätte niemals unter den gewaltigen, unzureichend gesicherten Eisendeckel geschickt werden dürfen. Strafrechtlich war der Unfall zumindest eine fahrlässige Tötung. Doch von entscheidend wichtiger Bedeutung ist das Wort „Fremdfirma“. 2010 fand ein Prozess vor dem Amtsgericht Kirchhain statt. Richter Joachim Filmer, so großzügig, wie er unter solchen Umständen immer ist, sprach alle Angeklagten frei. Ein toter Fremdarbeiter, wen schert das?

    • bloegi Says:

      Man muss halt heimisch sein, um von Filmer freigesprochen zu werden. Auf diese Weise kämpft Filmer selbstlos für die Meinungsfreiheit eines NPD-Unterstützers:

      In die Falle getappt ist sie uns, die verkommene Staatsanwaltschaft Marburg! Weil der vermutlich größte Tierquäler Mittelhessens sich beleidigt fühlte als er „hinterhältig und durchtrieben“ genannt wurde, machte sich die Staatsanwaltschaft stark und klagte an. […] Richter Filmer vom Amtsgericht Kirchhain teilte die Rechtsansicht des Angeklagten und wedelte mit einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes: Man darf den Herrn Veterinärdirektor Dr. Gregor Busse so nennen!

      Der Text stammt von der Internet-Seite eines Rechtsextremen, auf die ich keine Links setze.

    • Joecoe Says:

      Der Angeklagte war der Arbeitskollege des tödlich verunfallten. Richter und Staatsanwalt waren der Meinung, dass die Schuld eindeutig bei bei Giesserei zu suchen ist.

      Bis heute hat man sich dort erfolgreich gegen diese Meinung gewehrt, und Staatsanwaltschaft ist noch auf der Suche. Selbst der Klage der Witwe auf Schmerzensgeld wurde seitens der Giesserei bisher erfolgreich gekontert. So ist das bei den Großen: Zeit ist Geld. Bzw. Zeit schinden. Ohne Rücksicht auf Verluste.

      • bloegi Says:

        Für alle, die Joecoe Anspielung nicht verstehen: Im Gusseisen-Werk Fritz Winter in Stadtallendorf ist ein Arbeiter von einer tonnenschweren eisernen Platte erschlagen worden. Der Arbeiter war unter die Platte geschickt worden, obwohl die Platte schlecht gesichert war. Der Arbeiter sollte die Unterseite der Platte reinigen.

        Joecoe schrieb:

        Selbst der Klage der Witwe auf Schmerzensgeld wurde seitens der Giesserei bisher erfolgreich gekontert.

        „Erfolgreich gekontert“ bedeutet wohl, dass das Amtsgericht Kirchhain oder das Landgericht Marburg die Klage abgewiesen hat. Die Staatsanwaltschaft Marburg hat mittlerweile genug Zeit gehabt, um die Verantwortlichen festzustellen, die den Plattgequetschten unter die Gusseisen-Platte geschickt haben. ‚Unsere‘ Justiz ist sicher nicht eine Justiz der Schwächeren. Vergleiche

        https://bloegi.wordpress.com/2010/10/14/das-schweinehund-prinzip-in-der-justiz/

  8. Ulrich Brosa Says:

    Der Spiegel hat am 13.5.2011 eine Fotoserie über Neonazis in den USA publiziert. Die Serie referiert die Symbolik, die auch in Kirchhain/Hessen vorgezeigt wurde:

    * Totenkopf
    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-67979.html

    * Wolfsangel (rechts auf dem Bild)
    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-67979-10.html

    * World Church of the Creator
    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-67979-14.html

    Der Typ, der das Nazi-Ensemble auf sein Haus gemalt hat, ist heute Wumpscut-Fan. Wumpscut predigt den nationalsozialistischen Satanismus.

    Noch skandalöser als das Treiben dieses Typs ist der Schutz, den ihm die Marburger Polizei (KOK Seim) und die Staatsanwaltschaft (OStA Hans Jörg und OStA Rückert) dabei gewährt haben.

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