Totschläger aus dem Herrschaftsgebiet des Staatsanwalts Zmyj-Köbel

Amöneburg 2.2.2003
(Bild aus Amöneburg / Hessen vom 2.2.2003)

Neonazi-Totschläger, die es angeblich nur in den neuen Bundesländern gibt, haben in Hessen freie Bahn:

1) Wie am Montag bekannt wurde, soll der Mann bei dem Überfall am Sonntagmorgen am Neuenhainer See bei Homberg (Efze) mit einem Klappspaten und Bierflaschen auf das Mädchen eingeschlagen haben. Die 13-Jährige teilte sich dort mit ihrem Bruder ein Zelt und schlief. Sie befinde sich mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr … Der mutmaßliche Täter habe angegeben, dass er zwar nicht in der lokalen rechtsextremistischen Szene organisiert sei, aber deren Ideen anhänge…

Mitglieder des Sommercamps der Jugendorganisation der Linken [hatten] am Samstag in Schwalmstadt-Treysa gegen rechte Gewalt demonstriert…

2) Die hessische Linke sprach am Montag von „vermummten Neonazis“. Pressesprecher Achim Kessler äußerte sich „zutiefst erschüttert über diesen brutalen Angriff“ und wies Ministerpräsident Roland Koch (CDU) eine „indirekte Mitverantwortung“ zu…

3) Der Sprecher des hessischen Innenministeriums, Thorsten Neels, kritisierte den Landesverband der Linken für seine Informationspolitik. Man sei „äußerst irritiert“ darüber, dass der Verband bereits vor der Staatsanwaltschaft über den Fall berichtet habe…

Der Vorfall war Spiegel-Online endlich einmal wichtig genug um einen Artikel darüber zu veröffentlichen. Mehr Infos sind bei antimanifest zu holen.

Der Bericht enthält die drei ständigen Zutaten der hessischen Politik:

1) Gewalttätige Kriminelle von der rechtsextremen Kante.
2) Parteibonzen, die meinen, sie müssten sich beim übelsten Mob anbiedern, weil sie wie der GröFaZ große Herrscher werden möchten.
3) Bonzen aus dem gleichen Rudel, die vertuschen, was in Hessen wirklich geschieht.

Derartige Überfälle sind hier nicht selten. Allein ich habe etliche dieser Art durchstehen müssen. Die Täter kommen praktisch immer, wenn man schläft. Es gehört viel Glück und Abwehr dazu diese Überfälle ohne größere Verletzungen zu überleben.

Üblich in Hessen ist, dass große Teile des politischen Apparats, der Justiz und der Polizei diese Überfälle bagatellisieren und jegliche Berichterstattung in den Massenmedien zu verhindern suchen. Es kommt fast nichts durch. Schließlich werden die Opfer der Gewalt mit fingierten Strafverfahren als Lügner diskreditiert. Eine besondere Vorreiterrolle spielt dabei die Marburger Justiz.

In Treysa sind die politischen Verhältnisse besonders fürchterlich. Die Reichspogromnacht begann dort einen Tag früher als im restlichen deutschen Reich (H.Bambey u.a.: Heimatvertriebene Nachbarn, ISBN 3-924 296-07-3). Dort hat sich seit 1938 nicht viel verändert.

Der Staatsanwalt Zmyj-Köbel ist Kommunalpolitiker der CDU in Treysa.

Ulrich Brosa

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38 Antworten to “Totschläger aus dem Herrschaftsgebiet des Staatsanwalts Zmyj-Köbel”

  1. MA pol D. Pavlovic Says:

    Man sollte sich über die Natur dieser Gewalttäter keine Illusionen machen. Ein Psychologe beschreibt die Natur dieser Gewalttäter wie folgt. Umso skandalöser ist die mangelnde Entschiedenheit der Behörden gegen diese alltägliche Form der Gewalt vorzugehen.

    Zitat:
    „SPIEGEL: Sind Neonazis also ein Sammelbecken für pathologisch Gewaltveranlagte?

    Marneros: So ist es. Junge Menschen, die solche enormen sozialpsychologischen Defizite haben, sind auf der verzweifelten Suche nach einem persönlichen Image. In der rechten Gewaltszene finden sie eine ideale Plattform. Sie zieht Menschen mit brutalen, sadistischen Persönlichkeitsmustern an. Auch deshalb glaube ich, dass rechtsradikale Gewalt keine politische Gewalt ist. Anders als zum Beispiel der RAF-Terrorismus ist sie reiner Selbstzweck. Sie trägt lediglich ein ideologisches Mäntelchen. Die Täter sind ganz gewöhnliche kriminelle Gewalttäter.“

    Nachzulesen unter:
    http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=21608786&top=SPIEGEL
    bzw.
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,362395,00.html

    Pavlovic

  2. Ulrich Brosa Says:

    Reaktion auf Naziüberfall: Spontandemo in Giessen
    http://antifa-r4.blogspot.com/2008/07/reaktion-auf-naziberfall-spontandemo-in.html

    Dort auch konkrete Hinweise auf die Anbindung der Black-Metal-Szene an die Weltanschauung des Nationalsozialismus
    http://antifa-r4.blogspot.com/2008/04/irmingot-ns-black-metal-geben-wieder.html

    aber wenig Verständnis für die Rolle staatlicher Stellen bei der Fortsetzung des Nationalsozialismus.

  3. LeserIn Says:

    Über den Nazi-Überfall bei Treysa
    mit Video und PDF der Sendung:

    http://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/nazigewalt100.html

  4. Hat der dicke Willi die Stadtallendorfer Moschee angezündet? « bloegi Says:

    […] Neonazis können es nicht gewesen sein. Die gibt es nämlich in Hessen – dank Bouffier – seit langem nicht mehr. […]

  5. Hat der dicke Willi die Stadtallendorfer Moschee angezündet? « Deutschland - wach auf ! Says:

    […] Neonazis können es nicht gewesen sein. Die gibt es nämlich in Hessen – dank Bouffier und hessischem Staatsschutz – seit langem nicht mehr. […]

  6. bloegi Says:

    Die Sendungen von Panorama und dem hessischen Rundfunk (siehe oben) sind jetzt auch bei Youtube verfügbar. Youtube funzt besser als die staatlichen Video-Server.


    Der Dicke ziemlich am Ende ist der Marburger Leitende Oberstaatsanwalt Koeppen.

    Kevin ist derweil wieder in Hessen, kämpft jetzt für die gewaltbereite Nazi-Gruppe „Freie Kräfte Schwalm Eder“. Auf der Internetseite hätte man das problemlos nachlesen können. Den Behörden ist er aber nicht groß aufgefallen.

    O-Ton Panorama:
    „Also war Kevin S. Ihnen vor der Tat eigentlich kein Begriff?“

    O-Ton Arndt Peter Koeppen, Staatsanwaltschaft Marburg:
    „Nicht als irgendwie bedeutende Figur oder so was. Kann man nicht sagen, nein.“

    NDR 7.8.2008

  7. NPD-Nazis sind Schlachtschweine der Staatsnazis « bloegi Says:

    […] Totschläger aus dem Herrschaftsgebiets des Staatsanwalts Zmyj-Köbel […]

  8. LeserIn Says:

    Im Borkener Ortsteil Arnsbach wurden in der Nacht zu Samstag zwei 19jährige vor dem Dorfgemeinschaftshaus von Nazis unvermittelt angegriffen, geschlagen und getreten…

    Von „bedauerlichen Einzelfällen“ spricht in der Schwalm heute niemand mehr, das Thema ist durch. Jugendliche müssen im südlichen Schwalm-Eder-Kreis heute leider mit Attacken von Rechts rechnen. Das haben nach Jahren des Wegsehens nun auch Pressevertreter, Erziehungsberechtigte und Lokalpolitiker geschluckt. Mit diversen Übergriffe und mehreren 10.000 Aufklebern haben sich die Anhänger der „Freien Kräfte Schwalm-Eder“ ins allgemeine Bewusstsein geprügelt und geklebt. Am Wochenende traf es in Borken-Arnsbach zwei 19jährige. Sie wurden offenbar ohne eine vorangegangene Auseinandersetzung oder Provokation unvermittelt angegriffen, geschlagen und getreten.

    Indymedia 02.11.09

    Mit zunehmenden Vorbehalten gegen Indymedia. Wer weiß, wie es in Hessen läuft, dem wird schon bei dem Wort Dorfgemeinschaftshaus schlecht. Bemerkenswert ist eine Karte, in die die Übergriffe eingetragen sind:

    Am meisten steht in den Artikeln von nh24:

    http://www.nh24.de/index.php?option=com_content&view=article&id=26643:qfreie-kraefte-schwalm-eder-haben-wieder-zugeschlagen&catid=157:allgemeine-meldungen-aus-dem-ressort-polizeireport&Itemid=58 02.11.2009

    http://www.nh24.de/index.php?option=com_content&view=article&id=24782:opfer-an-haaren-ueber-die-strasse-gezerrt-&catid=22:allgemein&Itemid=59

    Darin bemerkenswert der Totenkopf-Pulli:

    Zum Schluss der Artikel des Hessischen Rundfunks, auch vom 02.11.09:
    http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36086&key=standard_document_38254123

  9. LeserIn Says:

    Nach Hinweisen von Geschädigten und Zeugen von dem Dorfgemeinschaftshaus wollten die Beamten eine Gruppe von 4 Personen überprüfen und deren Personalien feststellen. Unter ihnen befände sich einer der Schläger. … Die 4 Personen widersetzten sich der Personalienfeststellung. Es kam zu einem Gerangel mit den Polizeibeamten. Eine männliche Person, der Wortführer der Gruppe, zeigte sich besonders aggressiv. Ihm wurde seine vorläufige Festnahme erklärt. Der Mann wurde auf dem Boden fixiert und sollte Handfesseln angelegt bekommen. In diesem Moment nahm eine männliche Person aus einer größeren Gruppe umstehender Personen heraus Anlauf und trat einen der am Boden knienden Polizeibeamten aus vollem Lauf mit dem Fuß gegen den Kopf. Dann trat der Mann sofort nochmals gegen den Beamten nach und flüchtete im Anschluss. Er konnte nach wenigen Metern ergriffen und festgenommen werden. Während dessen versuchten ca. 10 bis 15 Umstehende die Festnahme des zuerst Festgenommenen zu verhindern. Der zu diesem Zeitpunkt bereits durch den Fußtritt schwer verletzte Beamte setzte Pfefferspray gegen die umstehenden Personen ein, um sie auf Distanz zu halten. … Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 19-jährigen und einen 17-jährigen Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Beide sind bereits polizeilich, auch wegen Körperverletzungsdelikten, in Erscheinung getreten. Beide werden den Freien-Kräften-Schwalm-Eder zugerechnet.

    Pressemitteilung der Polizeidirektion Schwalm-Eder vom 09.11.09

    So sind Kirmesschlägereien in Hessen. Wenn dabei kein Polizeibeamter verletzt wird, sind die ja sooooooo harmlos. Das erklären dann wenigstens Polizei und Staatsanwaltschaft.

  10. bloegi Says:

    Marburg / Schwarzenborn. Manfred Roeder aus Schwarzenborn … hatte in einem Rundbrief an 1450 Gesinnungsgenossen den Holocaust geleugnet. Hierfür war er vom Amtsgericht Schwalmstadt zu einem Jahr Haft verurteilt worden. Dieses Urteil wandelte das Landgericht nun in eine Bewährungsstrafe um – als „Akt der Menschlichkeit, des Verzeihens und der vorweggenommenen Gnade“, begründete Richter Wolf Winter.

    HNA 13.11.2009

    Darunter heftige Kommentare

    Von Mündiger Bürger am Freitag, 13.11.2009 um 23:19 Uhr
    Bewährung für Neonazi Roeder
    wieso geht der einschlägig bekannte menschenverachtende nazi manfred roeder für seine straftat nicht in den knast? den richter verstehe ich nicht. warum „vorweggenommene“ gnade? anne franck bekam keine gnade. und dieser herr roeder darf auch noch praktisch ungestraft leugnen, daß es verbrechen wie das gegen anne franck und millionen andere gegeben hat!!! das „rechts“-system hat offensichtlich methode.

    Der Richter Wolf Winter ist seit Mitte 2009 Vizepräsident des Landgerichts Marburg. Er war vorher Amtsgerichtsdirektor in Biedenkopf. Er ist meines Erachtens inkorrekt, dumm und folglich ein straffer Rechter – um es höflich auszudrücken.

    Manfred Roeder hat mehr getan als den Holocaust geleugnet. Er hat Leute ermordet. 1982 Anschlag auf ein Ausländerwohnheim.

  11. Polizeipresse Says:

    Wegen „Sieg-Heil“ Rufen, die aus einer Gruppe junger Leute in der Nacht zu Samstag in Neukirchen skandiert wurden, hat die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen § 86a Strafgesetzbuch – Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen – eingeleitet. Kurz nach Mitternacht in der Nacht zu Samstag hatte ein Anrufer aus Neukirchen den Sachverhalt telefonisch bei der Polizeistation Schwalmstadt mitgeteilt. Der Anrufer sprach von einer Gruppe Jugendlicher. Nähere Beschreibungen der Personen konnten nicht gegeben werden. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen konnten keine …mehr

  12. LeserIn Says:

    Böhse-Onkelz-Aufkleber auf Autos sind in Hessen das häufigste Bekenntnis zu den Idealen des Nationalsozialismus. Und nun das:

    Der Horror-Crash in der Silvesternacht: „Böhse Onkelz“-Sänger Kevin Russell (45) soll Fahrerflucht begangen haben, nachdem er mit einem Sportwagen einen anderen Pkw auf der Autobahn rammte. … Die marokkanisch-stämmigen Freunde Jamal A. (19) und Fahdi A. (21) wären in ihrem Opel Astra fast verbrannt. Mutige Autofahrer zogen die leblosen Jungs aus dem brennenden Wrack.

    Russell: „Ich bin nicht gefahren! Ich musste mich vor der Autobahn übergeben, bin dann drei Stunden umhergeirrt…“ Doch die Spuren führen offenbar alle zu Russell!

    In dem Sportwagen fanden die Ermittler Teile seines Gebisses. Sie lagen neben dem Gaspedal.

    BILD 04.01.10

    Vielleicht war der Böhse Ober-Onkel sauer, weil die beiden marokkanisch-stämmigen Freunde keinen Böhse-Onkelz-Aufkleber auf ihrem Auto hatten.

  13. Repression gegen Antifaschisten Says:

    Z.K.:

    http://www.dresden-nazifrei.de
    http://www.dresden-nazifrei.com

  14. HNA Says:

    Schwalmstadt. Die Reihe gefährlicher Körperverletzungen durch Mitglieder der „Freien Kräfte Schwalm-Eder“ reißt nicht ab: Am Samstag in der Nacht gegen 2 Uhr kam es erneut zu einem Übergriff, diesmal in einer Gaststätte am Marktplatz in Treysa.

    Nach Angaben der Polizei schlugen drei Männer, die der rechten Szene zugeordnet werden, gemeinsam auf einen Besucher der Gaststätte ein und verletzten ihn hauptsächlich im Gesicht und am Kopf. Die drei Täter, sie werden den „Freien Kräften Schwalm-Eder“ zugerechnet, griffen den 30-jährigen Gast aus Frankfurt an, als dieser allein die Toiletten …

    http://www.hna.de/nachrichten/schwalm-eder-kreis/schwalmstadt/treysa-drei-gegen-polizei-taeter-sind-rechtsradikal-650435.html

  15. Marlo Says:

    Da werden mal wieder dDe Nazis durch dem Dreck gezogen… fui Daivel

  16. LeserIn Says:

    Aus einem Aufruf des
    Bündnis gegen Nazis • c/o Bahnhofstraße 3, Wetzlar

    In der Nacht zum 5. März wurde das Haus der Familie von J. Sch. in Wetzlar Ziel eines Brandanschlags. Bisher nicht ermittelte Täter warfen gegen 1:10 Uhr einen Molotow-Cocktail mit einer brennbaren Flüssigkeit an die Haustür, die sofort einen Türvorhang entzündete, so dass es im Hausflur zu brennen anfing. … Nur aufgrund der Tatsache, dass ein Nachbar das Feuer sah und Alarm geschlagen hatte, konnten die Bewohner
    des Hauses das Feuer selbst löschen. … J. Sch. engagiert sich zivilbürgerschaftlich gemeinsam mit anderen Wetzlarerinnen und Wetzlarern gegen Neonazi-Aufmärsche und –Aktionen in unserer Stadt. Er ist in der katholischen Jugend- und Sozialarbeit tätig, dokumentiert
    die Aktivitäten der extrem Rechten in Wetzlar mit seiner Videokamera und macht sie über das von ihm betreute »Jugendnetz Wetzlar« publik. Durch diese Filme, u.a. auf YouTube veröffentlicht, geriet er in den Fokus dieser Neonazi-Szene. So gibt es z.B. im Internet eine Reihe von
    anonymen Drohungen gegen Sch. wie auch Gruppen, die sich gegen die Neonazis engagieren. Sie reichen von Beschimpfungen bis zur Androhung, man werde »zurückschlagen « und »Vergeltungsmaßnahmen verüben«. … Seit November 2009 hat es bereits zweimal Anschläge mit Farbkugeln auf das Haus der Familie Sch. gegeben. Diese stehen offensichtlich im Zusammenhang mit einer Veranstaltungsreihe gegen Rechts im Wetzlarer »Harlekin«. Nach Bombendrohungen gegen das Lokal konnten die Veranstaltungen nur unter Polizeischutz stattfinden. Außerdem sind zunehmend Hakenkreuzschmierereien an öffentlichen Plätzen und Pöbeleien vor und in Lokalen zu vernehmen …

    Erstunterzeichner des Aufrufs
    Wolfram Dette Oberbürgermeister
    Wolfgang Schuster Landrat

    Freitag, den 19. März 2010
    Ab 17.00 Uhr: Mahngang
    von der Bahnhofstr./Buderuspl. zum Domplatz
    Ab 17.30 Uhr: Kundgebung
    auf dem Domplatz

    http://www.jugendnetz-wetzlar.de/

    Eines der Videos

    Die „Erstunterzeichner“ machen mich skeptisch. Unter den Zweitunterzeichnern sind zahlreiche Würdenträger der Kirchen, der SPD, der Grünen usw.

  17. bloegi Says:

    Prima Blog entdeckt, das speziell auf die Totschläger im Herrschaftsgebiet des Staatsanwalts Zmyj-Köbel zugeschnitten ist:

    http://www.buntes-rotkaeppchenland.de/

  18. LeserIn Says:

    Die Verwahrlosung des Landgerichts Marburg zeigt sich auch in Details

    Schwalmstadt/Marburg. In Marburg laufen die Uhren anders, jedenfalls im Gerichtssaal 101 des Landgerichtes. Nach etwa zehnminütiger Verspätung gegen 9:10 Uhr fuhr man heute mit dem zweiten Prozesstag gegen den Schwalmstädter Ex-Bürgermeister, Rechtsanwalt und SPD-Mitglied Gerd-Friedrich Maria Huck fort. Auf der Suche nach dem einzigen für heute geladenen Zeugen blieb man erfolglos. … In der folgenden Verhandlungspause einigten sich Staatsanwaltschaft und Verteidigung auf die Zahlung einer «Wiedergutmachung» in Höhe von 10.000,- … Als sich die Parteien einigten, stand die Uhr im Gerichtssaal des Landgerichtes auf 10:30 Uhr – Winterzeit.

    nh24 21.05.10

  19. antimanifest Says:

    Zustände in der Schwalm bleiben unverändert
    Erneut haben bekannte Anhänger der rechtsextremen „Freie Kräfte Schwalm-Eder“ zugeschlagen. ………

    http://www.antimanifest.de/ararzust.htm

    Nach nh24 vorliegenden Informationen soll es sich bei den Tätern um Marc O., Daniel G. und Alexander T. handeln…. Und das Problem daran ist, dass der Vater von Daniel G. Richter am Amtsgericht in Schwalmstadt/Treysa ist und komischerweise kommen immer diese Rechten um Daniel G. mit ner milden Strafe davon

    http://www.nh24.de/index.php?option=com_content&view=article&id=30076:lfreie-kraefte-schwalm-ederr-greifen-auslaender-an&catid=157:allgemeine-meldungen-aus-dem-ressort-polizeireport&Itemid=58

  20. bloegi Says:

    Mordhessen hat’s

    Seit der Nacht zum Donnerstag ist ein 16-jähriger Schüler aus dem nordhessischen Diemelstadt spurlos verschwunden. Der Jugendliche habe nichts mitgenommen, kein Handy, kein Geld, keine Bankkarte, teilte die Polizei mit. Bei der Durchsuchung des Hauses sei jedoch festgestellt worden, dass eine „uralte Pistole“ eines Familienangehörigen fehle. […] Der 16-Jährige sei zwar introvertiert, im Vereinsleben jedoch sehr engagiert.

    Spiegel 1.10.2010

    Ein Jugendlicher, der sich im nordhessischen Vereinsleben ’sehr‘ engagiert, kann nicht dicht sein.

  21. bloegi Says:

    Unbekannte haben am Büro der Linkspartei im Schwalmstadt (Schwalm-Eder-Kreis) mit einem Pflasterstein eine Schaufensterscheibe eingeworfen. Die Polizei … schließt einen politischen Hintergrund nicht aus …

    Sonntag Morgenmagazin 17.10.2010

    Neu ist nicht das Fenster-Einschlagen, sondern dass die Polizei einen politischen Hintergrund nicht ausschließt.

  22. bloegi Says:

    Zum Bild oben im Artikel mit der Axt-Attacke : Die wurde von der Staatsanwaltschaft Marburg und dem Amtsgericht Kirchhain (E.Laudi) als Sachbeschädigung klassifiziert. Wie wäre die gleiche Nummer in Hamburg strafrechtlich verfolgt worden?

    Im Prozess um eine Axt-Attacke in einem Schnellrestaurant auf der Hamburger Reeperbahn muss sich seit Donnerstag ein 32-Jähriger vor dem Landgericht verantworten. Er ist wegen versuchten Mordes aus niedrigen Beweggründen angeklagt. … Der Angegriffene konnte sich vor den Schlägen wegducken und wurde nicht verletzt.

    Welt 9.12.2010

    Sicher gibt es an der hanseatischen Justiz sehr viel zu kritisieren. Doch dass sie so kriminell-gefährlich ist wie die Justiz des Landgerichtsbezirks Marburg, zweifle ich an.

  23. LeserIn Says:

    Vom neuen Arbeitsplatz des Ex-Ministerpräsidenten Roland Koch:

    Der ehemalige Ministerpräsident Roland Koch beginnt seine Arbeit bei Bilfinger Berger. Der Baukonzern ist nicht nur für Pfusch berühmt – ermittelt wird derzeit auch wegen Korruptionsverdacht

    Dass der Baukonzern nicht gerade den besten Ruf genießt, liegt nicht nur am U-Bahn-Debakel in Köln, wo an einer Baugrube das Stadtarchiv zusammenbrach und zwei Menschen starben – nur ein Beispiel von mehreren mangelhaft durchgeführten Bauprojekten von Bilfinger.

    Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen mehrere Mitarbeiter der Wiesbadener Tochterfirma Bilfinger Berger Nigeria, die 2004 in dem afrikanischen Land insgesamt 170.000 Dollar an staatliche Stellen gezahlt haben sollen.

    Journal Frankfurt 01.03.11

    170.000 Dollar? Peanuts! Koch wird jedes Jahr nicht weniger als 1.500.000 Euro verdienen.

  24. bloegi Says:

    Aus einem Bericht über das Schwalmgymnasium in Schwalmstadt-Treysa:

    Vor etwa einer Woche erreichte Martin (Name von der Reaktion geändert) der Bericht einer Mutter, deren Tochter eine mittlere Klassenstufe am Schwalmgymnasium in Treysa besucht. Die Mutter berichtete Martin, dass ein Lehrer des Schwalmgymnasiums an drei Schüler mit Migrationshintergrund „ordentliche deutsche“ Namen vergeben hatte. Sie sollten in seinem Unterricht die von ihm ausgegebenen Namen annehmen.
    […]
    „Viele Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums seien schockiert über die unwürdige Umbenennung von jungen Menschen“, so der Schüler/ die Schülerin, der/ die aus Angst vor Repressalien nicht genannt werden möchte. […] er/ sie erzählte auch, dass der Lehrer bereits zuvor durch rassistische und den Rechtsradikalismus verharmlosende Äußerungen aufgefallen sei. So soll der Lehrer das Motto der Stadt Schwalmstadt – Die Schwalm bleibt bunt- verunglimpft haben, indem er seinen Schülerinnen und Schülern erklärt haben soll: „Die Schwalm bleibt bunt? Mein Unterricht nicht!“
    […]
    Martin: „Bereits zu Anfang des Jahres hatte es Berichte über eine allgemeine Tolerierung rechtsextremer Erscheinungsmerkmale am Schwalmgymnasium gegeben. Ich hatte offen und freundlich bei der Schulleitung um eine Gegendarstellung gebeten. Als Antwort erhielt ich damals eine haltlose Androhung juristischer Schritte.
    […]
    Die Schulleitung hat einzelnen Schülern und Schülerinnen bereits ins „Gewissen“ geredet und erklärt, dass sie dafür sorgen tragen wird, dass die Geschichte die Schule nicht verlässt. Dank Martin hat uns diese Geschichte doch noch erreicht.

    Stellt sich für uns noch die Frage: Was hat die Schulleitung des Schwalmgymnasiums noch so alles „unter den Teppich“ gekehrt!?

    nh24 12.11.2008

    Im selben Thread ganz unten findet sich ein Kommentar des Staatsanwalts Philipp Zmyj-Köbel:

    Ich bin als Vater dreier Schüler des Schwalmgymnasium offen gestanden über zweierlei entsetzt:

    1. Die Leichtfertigkeit, mit der nh24 hier ziemlich böswillige Gerüchte eine Öffentlichkeit gibt. […]

    2. Diese selbsternannten Ankläger schaden einer wichtigen Sache: Es hat durchaus seine Berechtigung, sich gegen rechtsextremistische Aktivitäten in der Schwalm zu stellen. […] Hier aber ist eine selbst stark extremistische verschwindend kleine Minderheit der Schüler – und mit Sicherheit auch nur eine ganz kleine Gruppe unter den Schülern, die sich selbst als Linke ansehen – dabei, eine regelrechte Hexenjagd zu veranstalten. […]

    Zmyj-Köbel (CDU) kämpft also gegen den Linksextremismus.

  25. bloegi Says:

    http://nadir.org hat ein Video von einem Neonazi-Überfall in Dortmund veröffentlicht. So sieht es aus, wenn die Schwachköpfe prügeln:

    Grund für die Veröffentlichung: Der Staatsanwaltschaft wird Verschleppung der Ermittlungen vorgeworfen. Auch nach meinen Erfahrungen ist die deutsche Justiz der beste Freund und Helfer, den sich rechtsextreme Gewalttäter wünschen können. Dazu eine charakteristische Bemerkung aus dem Spiegel:

    Das Klischee besagt zwar, Skinheads und Neonazis trieben vor allem im Osten der Republik ihr Unwesen, doch in Wirklichkeit werden nirgendwo in Deutschland mehr rechte Straftaten gezählt als in Nordrhein-Westfalen. Zwischen 4000 und 5000 Verfahren leiteten die Behörden hier in den vergangenen Jahren jeweils ein. Und der Pott ist ein Schwerpunkt der Szene.

    Spiegel 15.6.2011

    Ich kenne ein Bundesland, wo weniger rechtsextreme Straftaten gezählt werden, es aber sicherlich noch mehr Straftaten dieser Art gibt.: Hessen.

    Z.B. der Amöneburger Kirchweihfest-Hitler beim Berger-88-Kirchweihfest

    http://www.althand.de/kwfh.html

    wurde selbstverständlich nicht als Rechtsextremer klassifiziert und das Verfahren gegen ihn mit ein paar Auflagen eingestellt, obwohl er schon vielfach wegen diverser Gewalttaten dingfest gemacht wurde.

  26. LeserIn Says:

    Binsförth ist ein Ortsteil von Morschen. Dicht dabei im Südosten liegt Rotenburg, die Residenz des Kannibalen Meiwes. Etwas weiter im Südwesten: Schwalmstadt, ehemals Ziegenhain und Treysa, die Residenz des Staatsanwalts Zmyj-Köbel.

    Unter dem Motto „Für ein offenes Miteinander!“ hob der Deutsche Feuerwehrverband kürzlich ein Integrationsprojekt aus der Taufe – und präsentierte die Freiwillige Feuerwehr aus dem nordhessischen Binsförth als leuchtendes Vorbild. Denn in dem kleinen Dorf im Schwalm-Eder-Kreis versieht eine der wenigen schwarzen Feuerwehrfrauen Deutschlands ihren Dienst.

    Übersehen wurde bei aller Begeisterung über die aus Afrika stammende Stieftochter des Wehrführers jedoch, wer sich noch alles so in der kleinen Wehr engagiert: Neonazis und Fußball-Hooligans nämlich. Von den 24 Mitgliedern der Einsatzabteilung bekennen sich über soziale Netzwerke im Internet nicht weniger als neun zu der rechten Hooligan-Vereinigung „Rasselbande Cassel Hamburg“.

    Nachdem die „Rasselbande“ von den Recherchen der Frankfurter Rundschau Wind bekommen hatte, verschwanden zunächst die Bilder von der Seite – ebenso wie die „Empfehlung“ für die Rechtsrock-Hooligan-Band „Kategorie C“, die in ihren Liedern Schwarze als „aidsverseuchte Aasgeier“ beschimpft oder droht: „Euer Alptraum, der wird wahr / Die Deutschen sind wieder da!“

    Auf einen Nazi-Hooligan in den Reihen der Binsförther Feuerwehr hatte die Frankfurter Rundschau bereits vor einem Jahr aufmerksam gemacht. Folgen hatte das für Manuel S. – immerhin Gerätewart der Wehr – keine.

    Der 27-Jährige behauptete, sich längst von der Szene gelöst zu haben und durfte im Amt bleiben. Dabei hatte er noch im April 2010 an einem Solidaritätskonzert für einen inhaftierten Neonazi der berüchtigten Kameradschaft „Freie Kräfte Schwalm-Eder“ (FKSE) teilgenommen. Auch danach trieb er sich weiter in einem braunen Internetforum herum – und ist bis heute Mitglied der „Rasselbande“.

    FR 27.07.11

  27. LeserIn Says:

    Mehr über Freiwillige Feuerwehren, hier die FF von Groß Gaglow:
    „flink wie die Windhunde, zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl“

    Nur auf einem abgeschlagenen 11. Platz landete die Truppe der Freiwilligen Feuerwehr von Groß Gaglow am Samstag beim ersten Spreewald-Cup in der Disziplin „Löschangriff nass“ im brandenburgischen Klein Radden. … Wie die „Lausitzer Rundschau“ (LR) berichtet, traten die jungen Feuerwehrmänner aus Groß Gaglow zum Kräftemessen mit der lokalen Wehr-Konkurrenz mit T-Shirts an, auf denen ein Hitler-Zitat zu lesen war. „Flink wie die Windhunde, zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl“ … Als der Veranstalter die Männer schließlich zur Rede stellte, sollen diese mit vorgeblicher Ahnungslosigkeit reagiert haben. Sie hätten die T-Shirts „geschenkt bekommen“ und nichts von der Bedeutung der Worte gewusst, hörte (der Pressesprecher der Stadt Lübbenau) Schiemenz nach der Veranstaltung. „Wichtig ist jetzt, dass wir offen mit dem Problem umgehen und weiter aufklären“. Aus dem Publikum kam an diesem Samstag jedenfalls kein Protest: Die meisten Menschen wüssten mit dem Spruch einfach wenig anzufangen – oder könnten schlichtweg „die Frakturschrift nicht entziffern“, so Schiemenz.

    SPIEGEL 19.05.08

  28. R. Meier Says:

    Warum ich keine Ferien mehr im hessischen land, sondern nur im Frankfurter Raum mache ist doch schon klar: Die Nazis laufen im Land herum und Prügeln sich mit allen.

    Hingegen ist Frankfurt am Main schön ruhig. Aber es fällt auf, dass in den hessischen ländlichen Gegenden die nazirate bie 50% ist!

    Dann wird immer gesagt, wir haben keine Nazis.

  29. LeserIn Says:

    Das Klischee besagt zwar, Skinheads und Neonazis trieben vor allem im Osten der Republik ihr Unwesen, doch in Wahrheit werden nirgendwo in Deutschland mehr rechte Straftaten gezählt als in dem bevölkerungsreichen Nordrhein-Westfalen. Zwischen 4000 und 5000 Verfahren leiteten die Behörden hier in den vergangenen Jahren jeweils ein. Und Dortmund ist ein Schwerpunkt der Szene.

    Aktivisten der Antifa sind überzeugt, dass die Dortmunder Behörden gegen rechte Straftäter jahrelang besonders zögerlich vorgegangen sind. Polizei, Stadtverwaltung und Staatsanwaltschaft weisen diese Vorwürfe entschieden zurück. Die Ermittlungen wie etwa die wegen des Überfalls auf die linke Szenekneipe „HirschQ“ seien eben aufwendig und langwierig, so Oberstaatsanwältin Ina Holznagel.

    SPIEGEL 31.08.11

    Wenn in NRW immer noch die CDU-FDP-Koalition an der Macht wäre, würde auch dort die Behauptung aufrechterhalten, dort gäbe es keine Neonazis, Polizei und Justiz gingen „entschieden“ gegen das geringste Aufkommen des Rechtsextremismus vor usw.usw.. CDU-FDP lügen besser als die Konkurrenzparteien.

  30. Der Mann, der jetzt Leitender Oberstaatsanwalt in Marburg ist, hat die Strafverfolgung des Nationalsozialistischen Untergrunds vergeigt « bloegi Says:

    […] Kevin Schnippokoweit, einem extrem virulenten Neonazi, der in Treysa ein 13-jähriges Mädchen fast totschlug, hat […]

  31. bloegi Says:

    Angst vor Amoklauf in Ziegenhain [Schwalm-Eder-Kreis]:
    Carl-Bantzer-Schule geschlossen

    Wohl über die Internetplattform Facebook ist am Montag bekannt geworden, dass ein Schüler einen Amoklauf an der Ziegenhainer Carl-Bantzer-Schule (CBS) angekündigt haben soll.

    HNA 29.11.2011

    Von C.Bantzer hängt ein riesiges Bild im Rathaus Marburg, das als Kinderporno gebrandmarkt werden müsste. Mit Sicherheit ist es ein den Nationalsozialismus vorbereitendes Bild. Mit echten deutschen Müttern und wehrhaften Bauers- und Arbeitsmännern. Die nackten Kleinkinder sind vermeintlich auf dem Bild, um die Effizienz der echten deutschen Mütter zu versinnlichen.

  32. LeserIn Says:

    Kassel/Schwalmstadt. Die Neonazis in Nordhessen sind offenbar gefährlicher und gewaltbereiter als bisher bekannt. Es gibt zudem Kontakte, die direkt zu der Zwickauer Terrorzelle und deren Umfeld führen. Das geht aus geheimen Akten des Hessischen Landeskriminalamtes hervor. … Die Akten belegen zudem, dass die Fahnder bei den Freien Kräften Schwalm-Eder 65 Bilddateien mit Anleitungen zum Bau von Bomben fanden. Desweiteren befindet sich in den Unterlagen ein Foto, das den früheren Kopf der Freien Kräfte Schwalm-Eder, Kevin S., mit dem am Dienstag verhafteten ehemaligen Vize-NPD-Vorsitzenden in Thüringen, Ralf Wohlleben, zeigt. … Das Foto zeigt Kevin S. und Wohlleben beim „Tag der nationalen Jugend“ 2008. Kevin S. soll sich außerdem in dem Haus in Jena aufgehalten haben, in dem auch die toten Neonazis Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos wohnten.Experten schätzen den harten Kern der Neonazis im Schwalm-Eder-Kreis auf 30 bis 40 Personen.

    HNA 30.11.11

    Kevin S. ist wie viele andere Neonazis bei Facebook:
    http://de-de.facebook.com/schnippkoweit

    Auf jeden Fall haben die nordhessischen und die Thüringer Neonazis eine gemeinsame Bezugsperson: den leitenden Oberstaatsanwalt Arndt Peter Koeppen:
    https://bloegi.wordpress.com/2011/11/14/der-mann-der-jetzt-leitender-oberstaatsanwalt-in-marburg-ist-hat-die-strafverfolgung-des-nationalsozialistischen-untergrunds-vergeigt/

  33. bloegi Says:

    Schwalmstadt. Anfeindungen, Beleidigungen und demütigende Reaktionen: Das sind die Erfahrungen, die Maria Langstroff wegen ihrer Behinderung immer wieder ertragen musste. … „Seit ich im Rollstuhl sitze, habe ich die Gesellschaft von ihrer hässlichen Seite kennengelernt“, sagt die 25-Jährige aus Treysa … Ihre Leistungskurse waren Deutsch und Englisch. 2008 schrieb sie sich an der Uni Marburg für die Fächer Anglistik, Germanistik und Pädagogik für das Lehramt an Gymnasien sowie Psychologie ein. Während dieser Zeit erfuhr sie zum ersten Mal von ihrer unheilbaren Erkrankung. …

    HNA 18.5.2012

    „Anfeindungen, Beleidigungen und demütigende Reaktionen“.

    So ist der Landkreis Marburg-Biedenkopf:
    Heile Natur, treuherzige Landleutchen

    Treysa noch verschärft. In Berlin, Hamburg, Köln oder München wäre es Langstroff zumindest in dieser Hinsicht besser gegangen.

  34. LeserIn Says:

    Wetzlar. Seit Sonntag verschandeln Aufkleber mit rechten Symbolen und Sprüchen erneut die Wetzlarer Altstadt. Der Staatsschutz der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

    Ein Zeuge hatte die Polizei gegen 16.35 Uhr auf die Aufkleber mit rechtsradikalem Inhalt aufmerksam gemacht, erklärt Polizeipressesprecher Guido Rehr auf Nachfrage. Eine Streife stellte daraufhin in der Weißadlergasse sieben der etwa 11 mal acht Zentmeter großen Aufkleber sicher. Viele weitere kleben noch in Wetzlar.

    Auf einem der so genannten „Spuckies“ ist Pastoralreferent Joachim Schaefer zu sehen. Daneben ein Bild der Tür des ehemaligen Wohnhauses Schaefers, auf das Neonazis einen Brandanschlag verübt hatten. Darüber steht „Antifaschismus ist in Wetzlar eine brandheiße Sache!“ Verantwortlich zeichnet der sogenannte „Nationale Widerstand Wetzlar“. Bereits im August war die Stadt mit diesen Aufklebern verschandelt worden. Damals wurde eine Person samt Adresse auf diesen Aufklebern genannt, unter dieser Anschrift fand sich aber der „linke“ Infoladen AK 44 in Gießen.

    mittelhessen.de 22.01.13

    Erstes Posting zu diesem Thema in diesem Thread
    https://bloegi.wordpress.com/2008/07/22/totschlager-aus-dem-herrschaftsgebiets-des-staatsanwalts-zmyj-kobel/#comment-1555

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