Wie der Grüne Kahle der CDU die Wähler zutreibt

Das Parlament der Stadt Marburg hat mit den Stimmen der Grünen, der Linken und der SPD die SOLARPFLICHT beschlossen. Wer in Marburg ein neues Haus baut oder auch nur sein Dach umbauen möchte, MUSS darauf eine thermische Solaranlage montieren. Kosten: 5000 Euro und mehr.

Thermische Solaranlage ist ein geschwollener Ausdruck für ein paar gebogene Röhren, die in Kisten gesteckt aufs Dach geschraubt werden. Wenn die Sonne die Kisten bescheint, wird das Wasser in den Röhren warm, so hofft man. Das Wasser aus den Röhren soll seinerseits den Inhalt eines großen Behälters erwärmen.

Die thermische Solaranlage liefert warmes Wasser, wenn draußen die Sonne scheint. Sie kann dann das Wasser für die Waschmaschine vorwärmen. Auch wer es liebt warm zu duschen, wenn es draußen heiß ist, kann einige Cent sparen. Wer aber meint, eine thermische Solaranlage könnte beträchtlich zur Heizung beitragen, wenn es draußen kalt und bewölkt ist, lässt besser alle Hoffnung fahren.

Rainer Hoffmann glaubte 1996 die Werbung eines Solaranbieters. In einem Inserat hieß es, man könne 60% und mehr des in einem Haus benötigten warmen Wassers aus einer Solaranlage beziehen. 8 Jahre später wurden im deutschen Fernsehen aufrüttelnde Bilder gezeigt: Hoffmann hält seine Finger in einen Wasserstrahl. Der Wasserstrahl aber bleibt kalt. Hoffmann wollte seine Solaranlage nicht mehr. Mehr noch: Er wollte sie nicht bezahlen. Eine mörderische Serie von Prozessen begann. Hoffmann verlor (fast) alle Prozesse. Das Inserat, auf das Hoffmann hereingefallen war, war zwar fraglos falsch. Doch die Richter erklärten, wer darauf hereinfalle, sei selber schuld. Hoffmann erboste sich. Da wurde ihm sogar verboten zu äußern, er sei betrogen worden. Weil er den Richter Krökel vom Landgericht Bochum, der als erster ein Urteil der beschriebenen Art fällte, als Rechtsbeuger bezeichnete, wird Hoffmann strafrechtlich verfolgt. Mittlerweile versucht die nordrhein-westfälische Justiz zum dritten Mal Hoffmann für verrückt zu erklären. Und das alles nur, weil Hoffmann eine thermische Solaranlage bestellt hat.

Der Haken bei den thermischen Solaranlagen ist eben der, dass sie warmes Wasser liefern, wenn man es am wenigsten braucht. Seriöse Schätzungen kommen auf höchstens 10% Energieersparnis beim Aufheizen des Wassers, das in einem Durchschnittshaushalt gebraucht wird, Heizung inbegriffen. Anschaffungs- und Wartungskosten sind sehr hoch, die Ersparnis dagegen gering, so dass sich sogar bei den jetzigen Energiepreisen eine thermische Solaranlage kaum lohnt – höflich geschrieben.

Der beste Beweis für die Schlechtigkeit der Solaranlagen ist nun gerade die SolarPFLICHT. Wenn die Leute mit diesen Dingern wirklich sparen könnten, würden sie sie von selbst aufs Dach schrauben. So aber sieht man hier in der Gegend vereinzelt Dächer mit Solarmodulen. Die Nachbarn aber, die sich normalerweise für alles, wo Geld zu holen ist, erwärmen, ziehen nicht nach.

Geistlicher Vater der Marburger Solarpflicht ist ein Grüner Jurist namens Franz Kahle. Jurist ist die Bezeichnung für einen Menschen, der nichts richtig versteht. Kahle war sogar, bevor er Marburger Bürgermeister wurde, Richter. Demzufolge ist es verständlich, dass ein wirtschaftlich vernünftiger Grund für die Solarpflicht nicht existiert.

Politisch ist die Solarpflicht eine noch größere Torheit.

Die meisten Leute hier sind – mit Ausnahme von Dr. Reinfried Pohl – arm, was mir sehr sympathisch ist. Schicki-Micki wie in München oder Hamburg kommt hier nicht vor. Die Leute wohnen zwar oft in eigenen Häusern, doch die Häuser sind meist ärmliche Hütten. Wer diese Leute zwingt nur mal nebenbei 5000 Euro zu zahlen, macht sie sich zum Feind.

Noch sympathischer ist hier der lodernde Hass gegen Behörden. Seit ich verkündet habe, dass die größten Neonazi-Gefahren von Polizei und Justiz ausgehen, ist die Zahl der heimischen Antifaschisten merklich gestiegen. Alle Zwänge, besonders wenn sie von Behörden stammen, lösen heftige Abneigung aus.

Bild: Der Grüne Franz Kahle mit dem reichen CDU-Mann Reinfried Pohl
(LINKS Dr. Reinfried Pohl CDU – RECHTS Dr. Franz Kahle GRÜNE)

Warum hat der Grüne Kahle etwas vorgeschlagen, das seine Partei und ihre angeblichen Verbündeten schwer schädigt? Vielleicht beantwortet das Bild die Frage. Das Bild zeigt Kahle mit Pohl auf dem eigens nach Pohl benannten Dr. Reinfried Pohl-Platz in Marburg. Pohl, Freund des Partei-Spenden-Kanzlers Dr. Helmut Kohl und anderer höchst wichtiger Menschen, ist unvorstellbar reich. Immer sucht er nach gewinnträchtigen Investments für die ungeheure Menge Kapitals, das er befehligt.

Zur thermischen Solaranlage gehören, wie oben erklärt, ein paar gebogene Röhren, ein Wassertank, ein paar Thermofühler und eine Umwälzpumpe. Teile, die im billigsten Auto stecken und nur ein paar Euro kosten. Die Technik ist schlicht. Wenn sie in China produziert würde, könnte Lidl jedes Solarmodul für fünfzig Euro verschachern. Noch aber beherrschen die Chinesen den Solarmarkt nicht. Die heimischen Hersteller können, besonders wenn ihnen die Solarpflicht hilft, 1000 Euro und mehr für jedes Modul durchsetzen. Der Solarmarkt birgt Chancen auf gigantische Gewinne.

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46 Antworten to “Wie der Grüne Kahle der CDU die Wähler zutreibt”

  1. Rainer Hoffmann Says:

    Die gesamte Inkompetenz der Politiker und der Medien wird schon an der Überschrift des Hessischen Rundfunks deutlich:

    „Solarzellen werden zur Pflicht“

    Wenn DAS stimmen würde, würde die Solarpflicht in Marburg bedeuten, dass in Marburg jeder Häusle-Neubauer eine Photovoltaik-Anlage zur Stromerzeugung installieren müsste.

    Die Solarpflicht in Marburg betrifft aber Solarkollektoranlagen zur Wärmeerzeugung.

    Es wurden von der Hessenschau-Redaktion (wie so oft in den Medien) die solaren Fachbegriffe (hier: Solarzellen, anstatt korrekt: Solarkollektoren) nicht korrekt verwendet…

  2. angela Says:

    Hallo Herr Bloegi,

    auch die FAS kritisierte gestern (22. Juni 2008, S. 32) den „Öko-Terror“ in Marburg, „einer unbedeutenden Universitätsstadt in Mittelhessen“, als staatsbürokratisch verübten Zwang gegen Bürger als Häuslebesitzer, „in Solaranlagen“ zu investeren: „Das ist unsinnig und teuer“.

    Was die FAS-Kommentatorin freilich ebensowenig wie Sie und Herr Solarhoffmann verstand: Es geht nicht nur um diese oder jene Einzelheit(en). Sondern um eine umfassende Enteignungspolitik („globale Exploitationsökonomie“), die nun auch in so einer „unbedeutenden“ mittelhessischen Unistadt wie Marburg/Lahn ankam. Denn wenn „die da oben“ sich wehren können, z.B. indem sie ihr Geld außer Landes schaffen, sich dort auch ansiedeln, hierzulande ihre Beziehungen haben und nutzen, sich durch ihre Advokaten vertreten lassen etc., und wenn bei denen „da unten“ nichts zu holen ist – genau: dann bleiben nur die „in der Mitte“ zum Abzocken und besonders die unteren Mittelschichten, denen Widerstand schwerer fällt als den oberen Mittelschichten …

    Im übrigen sollte auch für deutsche Justizgegner gelten: Wer verändern will, sollte ums zu Verändernde Bescheid wissen.

    Gruß

    Angela, 23. Juni 2008

  3. Rainer Hoffmann Says:

    Sehr geehre Angela,
    diese Fakten über den eigentlich weltpolitischen Hintergrund (Stichwort: Bilderbergerkonferenz) sind uns (Bloegi und mir) auch sehrwohl bekannt.
    Allerdings kommt man bei der Thermatisierung dieser Sachverhalte schnell in eine „Verschwörungsproblematik“, die ich hier nicht thematisieren wollte.

    Eigentlich sollte jedem Bürger mit der Solarpflicht klargeworden sein, daß es den „gewählten“ (?!) Politikern nur um Machterhalt geht und diesen Politikern nur darum geht, dem „Normalvolk“ möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen.

    Und das „GEILE“ an der gegenwärtigen Situation für die deutschen Politiker:
    Das DUMME Volk lässt sich mit der „Weltrettungsbegründung“ = „Klimaschutz“ nahezu jeden Cent aus der Tasche ziehen…
    Nie war es so einfach gewesen…den GRÜNEN sei Dank…

  4. bloegi Says:

    Sehr geehrter Herr Angela aus der Nähe von Bonn!

    Warum macht es Männern so oft Spaß sich als Frauen auszugeben? Sie sind durchschaut. Leugnen ist zwecklos. Die Wissenschaftler der Natur leisten mehr als jene des Geizes.

    Vielleicht sind Sie freundlich genug den obigen Artikel genau durchzulesen. Sie werden Ihre angeblich neuen Erkenntnisse vorweggenommen finden. Insofern vielen Dank für Ihre Akzentuierungen!

    Hochachtungsvoll Brosa

  5. Michael Meinel Says:

    Ich muss sagen Herr Brosa, das ist nicht so sehr Ihr Bereich. Im juristischen und antifaschistischen sind Sie besser zu Hause.
    Die obige Argumentationskette nährt sich zu sehr aus Behauptungen und Einzelaspekten. Darunter auch falschen Behauptungen: Erstens den genannten Wirkungsgraden und „Wer in Marburg ein neues Haus baut oder auch nur sein Dach umbauen möchte, MUSS darauf eine thermische Solaranlage montieren.“

    Nachdem die Marburger „Solarsatzung“ nun lang und breit, hoch und runter diskutiert wurde, sollte der Inhalt zumindest in Marburg un UMgebung langsam allgemein bekannt sein. Und damit ist wohl dem letzten klar: Es ist gar keine „Solarsatzung“!!

    Es sind eine solche Menge an Möglichkeiten und Ausnahmen in der Satzung verankert, dass sich darunter jeder Hausbesitzer das heraussuchen kann, was er für sein Haus und für sich richtig hält. Angesichts der Preise für Erdöl und Erdgas gibt es sowieso niemanden, der nicht überlegt seine Heizkosten zu senken.
    Und wem Investitionen in Komplettsanierungen oder Blockheizkraftwerke zu teuer sind, macht zumindest einen Sonnenkollektor aufs Dach!

    Jede Maßnahme, die Erdöl und Erdgas spart, reduziert den CO2-Ausstoß und erfüllt die Verpflichtungen der Satzung. Jede Maßnahme befreit so von dem real existierenden ruinösen Diktat, dem der Energiepreise.

    Manche mögen diese Abhängigkeit gerne verlängern wollen, aber EU-, Bundes-, Landesgesetzgebung und diese besser als „Ressourcen- und Geldbeutelschon-“ und „Klimaschutz-“ zu bezeichnende Satzung der Stadt Marburg mit all den Beratungen und Förderungen helfen, sich davon ein stückweit zu befreien und zugleich die Wertschöpfung der Region zu stärken!

    Ich hatte Ihnen schon mitgeteilt, dass das was in Marburg beschlossen wurde ist übrigens schon seit letztem Jahr für ganz Baden-Württemberg von schwarz-gelb beschlossen Gesetz mit schärferen Regeln als in Marburg. Wurde ohne großes Trara mal so nebenbei beschlossen mit Stichtagsregel und mit Bußgeld bis zu Euro 100.000,-. Im Ländle werden eben keine halben Sachen beim Häusle gemacht

    Erneuerbare – Wärme Gesetz – EWärmeG
    http://www.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/35927/Entwurf_Waermegesetz_Stand_290607.pdf?command=downloadContent&filename=Entwurf_Waermegesetz_Stand_290607.pdf

    Fragen und Antworten zum Wärmegesetz
    http://www.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/35861/Fragen_und_Antworten_zum_Waermegesetz.pdf?command=downloadContent&filename=Fragen_und_Antworten_zum_Waermegesetz.pdf

  6. bloegi Says:

    Meinen Sie, Herr Meinel, der Artikel des Hessischen Rundfunks, auf dessen Inhalte und Formulierungen ich mich beziehe, sei falsch? Im Übrigen unterstützen Sie die von mir und Herrn Angela vorgetragenen Beobachtungen, dass es zwischen Grünen und der CDU längst mehr Gemeinsamkeiten gibt als gemeinhin geglaubt. Im Wesentlichen geht es darum, denen, die noch etwas Geld haben, dieses aus der Tasche zu ziehen.

    Auszug von http://www.michael-meinel.de :

    Organisation von Regionalmessen (Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter für Erneuerbare Energien seit 2005 in Lahntal (Solarmesse ), Beratung für Kommunen, Kommunale Lösungen zum Einsatz Nachwachsender Rohstoffe

    Sie wollen also an der Sache verdienen.

  7. Tilman Says:

    Wenn es ums „Energie sparen“ geht, setzt bei den Leuten der Verstand aus, ähnlich wie beim Schlagwort „Steuern sparen“. Leider ist das Bewusstsein für Physik in Deutschland nicht besonders ausgeprägt – wie sonst ist es zu erklären, dass Jahr für Jahre jede Menge Monoblock-Klimageräte verkauft werden, obwohl diese letztendlich genau die warme Luft ansaugen, die sie Sekunden vorher ausgeblasen haben.

    Ich bin jedenfalls für die Einführung eines neuen Begriff für Solarfans: „Sommerwarmduscher“ und „Wintersonnenenergieträumer“.

    Auch sinnvoll wäre es herauszufinden, ob jemand im Marburger Stadrat mit einem Solaranbieter verwandt oder verschwägert ist.

  8. Tilman Says:

    Kalk kann auch ein Problem sein:
    http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeitraege/2008/0421/03_solaranlagen.jsp

    http://www.stadtwerke-marburg.de/sixcms/media.php/20/Wasserh%E4rte%20des%20Marburger%20Trinkwassers%20Stand%20Januar%202008.pdf
    In Marburg-Michelbach werden die Sommerwarmduscher jedenfalls „harte Zeiten“ erleben.

  9. Rainer Hoffmann Says:

    Wagner Solar liegt in Cölbe in der Nähe von Marburg…Zufall ??

    man schaue hier:
    http://www.wagner-solar.com/wagnerDE/WC/06.php?navid=99

  10. Michael Meinel Says:

    Ja, Herr Brosa, Inhalte und Formulierungen des Artikels des Hessischen Rundfunks sind falsch, wie sich leicht an der Satzung überprüfen lässt:

    m Gegenteil! Es ist tatsächlich so, dass sich jeder Hausbesitzer das heraussuchen kann, was er für sein Haus und für sich richtig hält.

    Denn unter der ersatzweisen Erfüllung (§ 9) steht als Möglichkeit, der „Einsatz einer der in den folgenden Punkten 2-4 genannten Arten der Wärmeerzeugung nachweisbar mindestens im gleichen Umfang zu einer CO2-Entlastung führt“.

    Diese ist der Fall, wenn „2. der Wärmebedarf des Gebäudes überwiegend unmittelbar durch eine Heizanlage gedeckt wird, die in Kraft-Wärme-Kopplung mit Erdgas oder erneuerbaren Energieträgern betrieben wird.
    3. der Wärmebedarf des Gebäudes überwiegend aus einem Netz der Nah- und Fernwärmeversorgung, das mit erneuerbaren Energien oder mit Kraft-
    Wärme-Kopplung auf der Basis von Erdgas oder erneuerbaren Energien betrieben
    wird, gedeckt wird.
    4. Wärmeerzeugungsanlagen betrieben werden, die nicht-fossile Brennstoffe nutzen und damit den überwiegenden Wärmebedarf des Gebäudes decken. Die Wärmeerzeugungsanlagen müssen dabei den aktuellen immissionsschutzrechtlichen Anforderungen entsprechen.“

    Und wenn eine ersatzweise Erfüllung, also durch § 9 anstelle von §§ 4 und 5 gewählt wird, muss auch nichts beantragt werden, sondern damit ist die Verpflichtung der Satzung erfüllt.

    Dass dies gleichwertige Beiträge zur CO2-Minderung sind und also die Wahl zwischen Solar-, Heizungs- oder auch Dämmungslösungen gibt wurde bisher in der Öffentlichkeit nicht deutlich.

    Inhaltlich ist damit die rot-grüne sog. „Solarsatzung“ identisch mit dem schwarz-gelben Gesetz in Ba-Wü, zudem mit der Bundesratsinitiative und den aktuellen Zielen der CDU. Nur dass es keine Kontrolle und kaum Bußgelder gibt, nicht wie in Ba-Wü mit bis zu EUR 100.000,-.

    Somit habe Sie sicher recht, dass es im Falle von Nachhaltigkeits-konzepten zwischen Grünen und der CDU mehr Gemeinsamkeiten gibt als gemeinhin geglaubt.

    Im Wesentlichen geht es aber darum, dass die Energiekonzerne denen die sowieso fast nichts mehr haben, nicht noch den letzten Cent aus der Tasche ziehen. Immerhin haben, die Chefvolkswirte der großen Banken erkannt, dass sie mit 100%-Finanzierungen von Energiespar-Investitionen dafür sorgen, dass ihre Hausfinanzierungen langfristig gesichert werden, da sonst durch Energiepreissteigerungen die Annuitäten nicht mehr gesichert wären.

    Gerne würde ich durch mein Engagement etwas verdienen. Aber leider mache ich das bisher nur im Ehrenamt. Und von der Anerkennung kann ich mir leider nichts kaufen.

    Übrigens: Firma Roth und Viessmann sind auch nicht weit und haben einen vielfach größeren Einfluss und ich kenne niemanden im Stadtparlament, der verwandschaftliche Beziehungen zu Wagner hat, aber zumindest wären solche schon längst Thema gewesen. Und: Wagner-Solar liegt weit weg von Ba-Wü und dort geht die Post ab!!!

    Überhaupt Bayern und Ba-Wü sind die Vorreiter in Sachen Erneuerbare Energien. Hessen ist hier Entwicklungsland.

  11. LeserIn Says:

    Die Achtundsechziger lehnten sich gegen Autoritäten auf, besonders gegen staatliche Autorität. Alle sollten alles freiwillig tun, antiautoritär. Die Grünen stammen von den Achtundsechzigern ab. Und jetzt der Solarzwang.

    Und dann haben die Marburger Grünen einen Richter zu ihrem Oberen gemacht. Wer denkt da nicht an Dr. Prinzing? Schily sagte zu Prinzing: „Ihre Robe wird immer kürzer und das Krokodil darunter immer sichtbarer!“ v.Plottnitz sagte zu Prinzing: „Heil, Dr. Prinzing!“ Davon wollen die Gegenwartsgrünen wohl nichts mehr wissen.

  12. Rainer Hoffmann Says:

    Nochmal Herr Meinel:
    Es geht in Marburg einzig und Allein um die Pflicht „thermische Solaranlagen“ (!) zu installieren, und nicht um regenerativen energien „als Ganzes“. Im übrigen gibt es aus naturwissenschaftlichen Gründen keine regenerativen Energien. Ich verwende bewusst den Begriff „Ökoenergien“.

    Es geht auch nicht um die Photovoltaik, obwohl sich auch Herr Kahle vor solchen Solarzellen zur Solaren Stromerzeugung aktuell abbilden lässt, was die gesamte INKOMPETENZ (!) dieses Grünen Politikers nur noch deutlicher darstellt.

    Also nocheinmal:
    Es geht in Marburg einzig und allein um den ausgewiesenen Schwachsinn, Solarkollektoren in Marburg zur Pflicht bei Neubauten zu machen.

    Das ist genauso ein Schwachsinn, als wenn man zur Pflicht macht, dass jeder Marburger Bürger verpflichtet werden soll, jeden solaren Lichtstrahl zu putzen…aber diese Pflicht wird wahrscheinlich auch nicht so lange auf sich warten lassen.

  13. Hajo Zeller Says:

    Unstrittig ist wohl angesichts der Endlichkeit von fossilen und atomaren Energieträgern, dass die Energieversorgung der Zukunft zu 100 Prozent durch erneuerbare Energien erfolgen muss. Unstrittig ist auch, dass konsequentes Energiesparen ein notwendiges Element auf dem Weg in eine solare Vollversorgung darstellt. Die energetische Optimierung der Altbausubstanz steht ganz oben auf der Liste der notwendigen Maßnahmen. Daher geht der Vorschlag des Magistrats in die richtige Richtung, lässt aber stark zu wünschen übrig.

    Die Überbetonung der Solarthermie drängt energieeinsparende Maßnahmen völlig in den Hintergrund. Eine Änderung oder Ergänzung der Rechtsgrundlagen eröffnet die Möglichkeit, den Bauherren das „Wie“ ihrer Optimierung der Bausubstanz zu überlassen. Lediglich Zielwerte für den Energieverbrauch sollten vorgeschrieben werden.

    Nur ein intelligenter Mix aus Solarthermie, Photovoltaik, Kraft-Wärme-Kopplung, Wärmedämmung und vielen weiteren Handlungsoptionen macht je nach Standort, Ausrichtung, Gebäudetyp und Bausubstanz Sinn. Leise Zweifel an der Entschlossenheit des Magistrats eine wirkliche Energiewende herbeizuführen sind angebracht. Ein solare Energiewende ist auch für die Stadt Marburg nicht kostenlos zu erreichen. Der finanzielle, materielle und personelle Aufwand der Stadt Marburg muss deutlich erhöht werden. Der Nachtragshaushalt wird es zeigen.

    Die Kommunikation des Magistrats mit der Öffentlichkeit ist „verbesserungsfähig“. Viele BürgerInnen haben gar nicht mitbekommen, dass mit der Satzung vor allem solarthermische Anlagen gebaut werden sollen. Die Bevölkerung muss aber eine Energiew
    ende mehrheitlich mittragen. Daher ist eine bessere Informationspolitik des Magistrats dringend erforderlich.

    Im Übrigen hat Herr Meinel mit seinen Kommentaren völlig recht.

  14. Michael Meinel Says:

    Rainer Hoffmann: „Es geht in Marburg einzig und allein um den ausgewiesenen Schwachsinn, Solarkollektoren in Marburg zur Pflicht bei Neubauten zu machen.“

    Dies ist falsch: 1. Solarkollektoren zur Pflicht bei Neubauten soll auf Bundesebene geschehen. 2. In Marburg gibt es Wahlmöglichkeiten, Ausnahmen, Befreiungen, im Vergleich zu anderen baurechtlichen Satzungen oder Bundes und Landesgesetzen geringe Sanktionierungen, die kaum Anwendung finden, da es faktisch keine Kontrollen gibt.
    All dies insbesondere die o.g. Wahlmöglichkeiten kann man in der Satzung nachlesen: http://www.marburg.de/sixcms/media.php/20/Magistratsvorlage%20Solarsatzung%209.pdf.
    Welche Anregungen http://www.marburg.de/detail/70999
    Darin findet sich auch, dass u.a. Photovoltaikanlagen als gleichberechtigte Ersatzmaßnahme neben die anderen technischen Lösungen gestellt wurden. http://www.marburg.de/detail/70999

    Ich finde es wie Hajo Zeller auch unglücklich, dass durch den Begriff Solarsatzung eine Überbetonung in eine Richtung stattfindet, obwohl in der Satzung ein ganzes Bündel an Maßnahmen vorgeschlagen wird.

    Die Inkompetenz der Medien in Fragen der Erneuerbaren Energien Techniken aueinander zu halten, konnten wir u.a. im Falle der NaWaRo, wie auch von Photovoltaik und Solarthermie immer wieder erleben.

    Es lässt allerdings an Kompetenz einiges zu wünschen übrig, sein Urteil auf Grundlage dieser Berichterstattung zu machen. Wer mit Herrn Kahle über diese Thematik gesprochen hat, dürfte wissen, dass er Photovoltaik und Solarthermie auseinander halten kann.

    Ansonsten kann ich aus eigener Erfahrung nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus ökonomischen Erwägungen eine solarthermische Lösung nur empfehlen. Natürlich ist es wie überall auch hier nötig kompetente Handwerker und gute Lieferanten zu haben. Aufgrund der gestiegenen Energiepreise hat sich die Amortisationszeit unserer Anlage erheblich verkürzt. Aber von Anbeginn an, lagen die Annuitäten der Finanzierung der Anlage unter der Einsparung.

  15. bloegi Says:

    Hinweis für Fremde:

    Michael Meinel und Hajo Zeller sind als heimische Politiker durchaus prominent. Michael Meinel ist Mitglied der Grünen, Hajo Zeller ist Mitglied der Linkspartei. Keinen der beiden würde ich mit dem Solaranbieter Grosse-Büning gleichsetzen, mit dem Rainer Hoffmann ungute Erfahrungen gemacht hat.

    Jetzt fehlt noch der heimische Jäger Christean Wagner mit seinem Schießgewehr. Aber ich glaube, den würde ich löschen.

  16. Extra Oberhässlich Says:

    Gerade lese ich im Anzeiger extra vom 25.6.2008 (kein Tippfehler), einem Umsonst-Ableger der Oberhessischen Presse:

    Marburger Solarsatzung ist beschlossen

    …gab Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) überraschend eine persönliche Erklärung ab. Er werde die Satzung vorerst nicht veröffentlichen, sondern erst eine weitere Stellungnahme des Gießeners Regierungspräsidiums abwarten… Wenn der RP die Satzung beanstande, werde die Stadt diese Beanstandung gerichtlich überprüfen lassen.

    Meine Fragen an Herrn Meinel:

    1) Dürfen Sie eine geheime Satzung veröffentlichen, wie Sie das teilweise hier getan haben? Verstoßen Sie dabei nicht gegen den Datenschutz?

    2) Woher sollen wir wissen, ob Ihre Zitate stimmen?

    Für die gerichtliche Prüfung empfehle ich die Richterin Karin Wolski, die schon das Urteil über die Studiengebühren in Hessen verkündet hat.

  17. Rainer Hoffmann Says:

    Wie solare Schleichwerbung in der ARD funktioniert, ist hier von mir dokumentiert:

  18. Michael Meinel Says:

    Die Satzung wurde in ihrer gesamten Entwicklung dokumentiert und in all Ihren Stadien veröffentlicht. Auf der Oberhessenschau konnte man sie auf großen Bannern nachlesen. Auch damals waren die genannten Passagen schon enthalten und dennoch wurde an der Realität vorbei diskutiert und in den Medien falsch zitiert.

    Der Link geht zur Veröffentlichung der Satzung bei der Stadt Marburg.
    Die Aussage von OB Vaupel „Er werde die Satzung vorerst nicht veröffentlichen, ..“ hat lediglich einen kommunal-rechtlichen Aspekt. Er wird sie im Sinne der Inkraftsetzung nicht veröffentlichen.

    Ansonsten ist für enttäuschend, wenn nicht auf Fakten eingegangen wird, sondern auf sachfremde Aspekte. Ich habe nichts erfunden, alles inkl. zu meiner Person ist nachvollziehbar und mit Quellen versehen.

    Ist zwar schmeichelhaft, als prominent bezeichnet zu werden, aber sowohl unerheblich als auch unzutreffend. Ich bin ein kleiner Beigeordneter, der als solcher nicht an Debatten beteiligt ist und nicht im Rampenlicht steht. Ich habe alltägliche pragmatische Entscheidungen in einer kleinen Kommune zu treffen und mach dies unabhängig von irgendwelcher Parteipolitik in Zusammarbeit mit allen, im Normalfall parteiübergreifend und einstimmig.

    Aufgrund der Beiträge muss ich davon ausgehen, dass an den von mir vorgelegten Fakten kein Interesse besteht, sondern lediglich die eigene Wirklichkeit geflegt wird, somit solche Belege nur ein unliebsamer Störfaktor sind.

  19. Pavlovic Says:

    Hallo,

    ich habe im Sommer jetzt meine alte Ölheizung abgestellt und mir einen kleinen Durchlauferhitzer zum Duschen gekauft. Mehr Warmwasser brauche ich im Sommer nicht. Eine solarthermische Anlage zu kaufen lohnt sich nicht, wenn man nur wenige Personen im Haushalt hat. Heutzutage gibt es kaum noch Großfamilien.

    Hingegen nutze ich die erwärmte Luft unterm Dach (=Luftkollektor), d.h. ein kleiner Ventilator mit Temeraturmeßfühler (Einsatz über 22 Grad) überträgt die im Frühjahr und Herbst kostenlos erwärmte Luft ins Haus. Da der Luftkollektor Dach, den ja jeder zur Verfügung hat die Außenluft etwa 10-15 Grad über Außentemperatur hebt bringt sie solare Wärme ab ca. 10-15 Grad Celsius für mehrere Stunden ab etwa Mittagzeit.

    Die Pflicht selbst ist nicht sonderlich Klug gewählt, eine Förderung wäre besser. Die Politik drängt aber die Privatleute ohnehin auf sich ganz toll mit hohen Kosten zu modernisieren anstatt der Großindustrie die das Geld hätte zur Modernisierung im großen Stil zu zwingen.

    Aber es trifft ja eher „den kleinen Mann“ als die Konzerne. Allein schon dass der CO2 Ausstoss ab 1990 gemessen wird ist blanker Hohn von Angela Merkel. Es sind sehr viele Anlagen nach dem Zusammenbruch der DDR abgestellt worden und die werden alle mitgerechnet…. d.h. die Klimaziele sind wischi-waschi.

    Gruß, D. Pavlovic

  20. Michael Meinel Says:

    Förderprogramme gibt es ja schon ein paar Dutzend und über die wird auch beraten. Z.B. wenn zur Erfüllung der Solarssatzung lieber eine Übererfüllung der EnEv angestrebt wird und dafür die KfW-Zuschuss und Kreditprogramme in Anspruch genommen werden, dann kann damit eine Energiekosten-Einsparung erreicht werden, die in etwa der monatlichen Kreditbelastung entspricht. D.h. bei steigenden Energiepreisen wird die Belastung gedeckelt, gleichzeitig der Hauswert erhöht.
    Das ist der Grund, weshalb 100%-Finanzierung von solchen Maßnahmen für die Banken derzeit Kreditsicherungen darstellen.

  21. bloegi Says:

    Michael Meinel schrieb:

    Aufgrund der Beiträge muss ich davon ausgehen, dass an den von mir vorgelegten Fakten kein Interesse besteht, sondern lediglich die eigene Wirklichkeit geflegt wird

    Diesen Vorwurf könnte man Ihnen, Herr Meinel, auch machen. Sie behaupten beispielsweise, die Häusler in Marburg seien frei, weil Sie sich aussuchen könnten, was sie installieren lassen. Selbst wenn das wahr wäre, verschweigen Sie doch, dass die Varianten im Regelfall noch teurer wären als die thermische Solaranlage. Überspitzt formuliert wäre es so, also wollten die Grünen die Todesstrafe wieder einführen und behaupteten dazu, die Grundrechte würden nicht eingeschränkt, weil sich jeder die Art seines Todes aussuchen dürfte.

    Ich habe Zweifel an der Wahrheit Ihrer Behauptungen. Z.B. schreibt Hajo Zeller:

    Viele BürgerInnen haben gar nicht mitbekommen, dass mit der Satzung vor allem solarthermische Anlagen gebaut werden sollen.

    Zeller steht politisch auf Ihrer Seite.

    Was mich noch mehr zweifeln lässt, ist Ihr Lob für die baden-württembergische und bayrische Landesregierung. Sind Oettinger und Beckstein Vorbilder für Hessen? Reichen uns nicht Koch, Bouffier und Wagner? Waren das Beste an Hessen nicht immer antiautoritäre Leute wie Georg Büchner?

    Ich glaube Ihnen auch nicht, dass die Grünen keine freundschaftlichen Beziehungen zu Solar-Wagner & Co haben. Ich habe nichts gegen derartige Beziehungen. Sie dürfen nur nicht geleugnet werden.

  22. Rainer Hoffmann Says:

    So wie nachfolgend beschrieben funktioniert der solare 60%-Effizienz-Schwindel:

    http://www.solarresearch.org/mdr_20071116_AergerMitSolaranlage.pdf

    Wenn seit 1998 das solarkritische Effizienzsachverständigen-Gutachten von der NRW-Justiz unter Einhaltung des § 139 ZPO korrekt berücksichtigt worden wäre, würde heute solche Betrügereien, wie in dem MDR-Fernsehbericht beschrieben, heute nicht mehr funktionieren…

    Der gesamte Hype der Solarthermiebranche basiert auf einen politisch-gesteuerten Betrug, der von der Justiz durch Unterschlagung dieses Gutachtens seit 1998 legalisiert worden ist…

    Diese Fakten habe ich heute in Essen im „Haus-der-Technik“ auch einem Mitarbeiter des BMU vor ca. 150 Personen an den Kopf geworfen.

    Mehr als ein verlegenenes zu-Boden-schauen, habe ich von dem BMU-Mitarbeiter nicht als Antwort bekommen…

  23. Michael Meinel Says:

    Selbst wenn das wahr wäre, …

    Link zur Satzung etc. vorhanden, bitte nachlesen!

    Überspitzt formuliert wäre es so, also wollten die Grünen die Todesstrafe wieder einführen und behaupteten dazu, die Grundrechte würden nicht eingeschränkt, weil sich jeder die Art seines Todes aussuchen dürfte.

    Ich habe Zweifel an der Wahrheit Ihrer Behauptungen.

    Meine „Behauptungen“ sind von mir nachvollziehbar belegte Fakten. Sie können auch diese Belege anzweifeln, können Einzelaspekte aus dem Zusammenhang reißen und zerpflücken, können Verschwörungenstheorien pflegen, dann erübrigt sich jegliche Diskussion, da ja kein Erkenntnisgewinn angestrebt wird, sondern nur – wie o.g. die eigene Wirklichkeit gepflegt wird.

    Zeller steht politisch auf Ihrer Seite

    Keine Ahnung, da ich seine politische Meinung nicht kenne. Er mag in dieser konkreten Sache eine ähnliche Meinung zu haben, aber das steht jedem frei und ist kein Argument für oder gegen irgend etwas.

    Was mich noch mehr zweifeln lässt, ist Ihr Lob für die baden-württembergische und bayrische Landesregierung.

    Es gilt das gleiche wie oben: Wenn Sie erfahren, dass ein Rechtsradikaler gerne einen bestimmten Rotwein trinkt, ist der nicht plötzlich für sie qualitativ schlechter als zuvor. Damit muss man leben, dass auch jemand, den man nicht mag das Gleiche gut findet, wie man selber. Die idiotischen parlamentarischen Showkämpfe, einen Antrag abzulehnen, weil ihn die falsche Partei stellt, obwohl man den Inhalt richtig findet, sind für mich das kindischste was es in der Politik gibt, egal wer es tut.

    Ich glaube Ihnen auch nicht, ….

    1. Ist Ihr gutes Recht. 2. Habe ich von meinem eigenen Wissen gesprochen, d.h. Sie vermuten, dass ich lüge. 3. Habe ich von verwandschaftlichen Beziehungen gesprochen, in Marburg und Umgebung dürften so einige Grüne und von allen anderen Parteien auch Wagner-Mitarbeiter kennen und auch Freundschaften unterhalten. 4. Dies dürfte auch für die Vorstandsetagen der Banken gelten, immerhin wurden mit VoBa und SK Millionendeals abgeschlossen. Gilt hier die gleiche Verschwörungsvermutung? 5. Ich habe dies in Relation zum Lobbyeinfluss der millardenschweren Mitbewerber gesetzt. Wenn hier irgendwas gekunkelt würde, dann hätten diese das schon längst offengelegt, um den unliebsamen Stachel aus ihrem Fell zu entfernen.

    Ich habe dies so ausführlich dargelegt, um noch einmal deutlich zu machen, wie wenig diese Diskussion bringt: Eine bewusste sinnentstellende Verkürzung einer Aussage anzugreifen, mit der die Glaubwürdigkeit einer Person angezweifelt und die Verschwörung in einer Sache untermauert werden soll, ohne dass auf die Sachargumente die Asugangspunkt der Diskussion sind eingegangen wird, bringt keinen Erkenntnisgewinn, wegen dem es sich lohnen würde zu streiten.

    Damit wird nur der Job der Lobbyisten der großen Multis gemacht, die in den letzten 10 Jahren mit Milliardenbeträge versucht haben durch Wissenschaftler zu beweisen, dass es den Klimawandel gar nicht gibt und nun dieses Geld nun dafür aufwenden, die Konkurenz Erneuerbare kleinzuhalten, um den großen Kuchen möglichst lange allein aufessen zu können. Für die ist es sicher eine Freude, wie sich so viele Leute ehrenamtlich in Blogs, in Wikipedia und sonstwo dafür einsetzen, dass ihre Milliardengewinne zu Lasten der kleinen Verbraucher weiter sprudeln.

    Ich bitte um Entschuldigung für den Tonfall. Aber das ist für mich derzeit das wirkliche Problem über das ich mich aufrege. Hier wird am Meinungsrädchen gedreht . ganz offen, ohne große Verschwörung. Die Milliarden, die Institute, die Verbände, die Kampagnen sind bekannt. Es ist alles legal. 95% der Wissenschaftler sind sich im Grundsatz einig, 5% streuen Zweifel und in den Medien und den Kommissionen sitzen dann zur Ausgewogenheit einer der die Mehrheits- und einer der die Minderheitsmeinung vertritt, ein Gutachten, gegen ein Gutachten usw.
    Die öffentliche Meinung ist damit: Es gibt ja eine solche und eine solche Position, man weiß es eben nicht so genau. Damit kann dann eine Entwicklung, eine Entscheidung hervorragend ausgebremst werden.

    Übrigens noch ein Beleg zu den Fördermechanismen usw: http://www.kfw-foerderbank.de/DE_Home/Bauen_Wohnen_Energiesparen/Darlehensprogramme_fuer_Wohnimmobilien/Co2-Gebaeudesanierungprogramm_neu/index.jsp

  24. bloegi Says:

    Bitte, Herr Meinel, gehen Sie die Links im Artikel und den Kommentaren durch. Sie werden dabei Dokumentationen des Wirtschaftministeriums Baden-Württemberg, des WDR und des MDR finden, aus denen hervorgeht, dass sich mit thermischen Solaranlagen wenig Energie sparen lässt und Geld gar nicht.

    Michael Meinel schrieb:

    Wenn Sie erfahren, dass ein Rechtsradikaler gerne einen bestimmten Rotwein trinkt, ist der nicht plötzlich für sie qualitativ schlechter als zuvor.

    Wie wäre es, Herr Meinel, mit einem Leben ohne Drogen? Die meisten Probleme in den Dörfern gehen auf Alkohol-Konsum zurück. Der in Hessen ausgeprägte Rechtsextremismus geht fast ausnahmslos auf die Verblödung zurück, die der Alkohol-Konsum verursacht.

    Was sich die hessischen Grünen im Zusammenhang mit dem Rechtsextremismus geleistet haben, ist ein Skandal, der an anderer Stelle analysiert werden wird. Hier nur ein Beispiel: Der Bruder des Hard-Rock-Betreibers in Langgöns, Udo Dern, ist oder war zumindest ein Grünen-Politiker. Ohne diesen Politiker wären die Probleme mit dem Hard Rock wohl kaum so lange unter dem Teppich zu halten gewesen.
    http://de.indymedia.org/2007/08/189973.shtml

  25. Michael Meinel Says:

    Bitte, Herr Meinel, gehen Sie die Links im Artikel und den Kommentaren durch.

    s.o. erstens oben zum Drehen am Meinungsrad, zweitens zu Gutachten, drittens zu eigenen Erfahrungen und viertens empfehle ich die eugentlichen wissenschaftlichen Quellen oder noch besser wuíssenschaftliche Dokumentationen, die die unterschiedlichen Ergebnisse von Untersuchungen vergleichen.

    Was sich die hessischen Grünen im Zusammenhang mit dem Rechtsextremismus geleistet haben, ist ein Skandal, der an anderer Stelle analysiert werden wird. Hier nur ein Beispiel: Der Bruder des Hard-Rock-Betreibers in Langgöns, Udo Dern, ist oder war zumindest ein Grünen-Politiker.

    Meinen Sie das jetzt Ernst? Sollen wir zurück ins Mittelalter gehen und die Sippenhaft einführen? Arschlöcher gibt es überall, weil ich Hesse bin, bin ich nicht für jedes hessische Arschloch verantwortlich, genausowenig als Agraringenieur oder als Angehöriger einer Partei.
    Was hat dies nun wieder mit den Thema zu tun? Konkret haben Sie sich zur Solarsatzung geäußert und ich habe Informationen hierzu beigetragen. Eine allgemeine Diffamierung einer Gruppe zur Untermauerung Ihrer eigenen Position können Sie ja nicht ernsthaft meinen, da Sie sich ja sonst auf die gleiche Stufe begeben, wie diejenigen, die sie hier angreifen.

    Wie wäre es, Herr Meinel, mit einem Leben ohne Drogen?

    Bitte ersetzen in diesem Vergleich Rotwein durch Schinken, als Vegetarier bitte Schokolade, als Diabetiker….
    Wie o.g. geht es mit um eine inhaltliche Diskussion, der Vergleich sollte dazu anregen, wieder hierhin zurückzufinden, was aber leider nur noch weiter ablenkte. Der Erkenntnisgewinn bei der Ursprungsfrage bleibt somit aus.

  26. LeserIn Says:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,562278,00.html

    Gewerkschaft geißelt Ausbeutung in Solarfirmen

    Sonnenbranche in Image-Nöten: Laut einer gewerkschaftsnahen Studie zahlen Solarfirmen in Ostdeutschland Mini-Löhne, Tarifverträge gibt es nur in Ausnahmefällen, Betriebsräte werden systematisch behindert. Nutzen die Öko-Bosse die hohe Arbeitslosigkeit aus?

    Der Solar-Boom ist etwas zum Umverteilen von Geld.

  27. bloegi Says:

    Nachdem Herr Meinel „Arschloch“ geschrieben hat, scheint es besser diesen Thread mit einer Zusammenfassung abzuschließen, damit er in den nächsten Monaten als Informationsquelle benutzt werden kann. Die meines Erachtens wichtigsten Links sind:

    http://www.marburg.de/sixcms/media.php/20/Magistratsvorlage%20Solarsatzung%209.pdf
    Das ist ein Entwurf der Marburger Solarsatzung. Inwieweit sich die beschlossene Solarsatzung davon unterscheidet, ist unbekannt, weil die beschlossene Satzung vorerst nicht veröffentlicht wird. Dem Entwurf ist jedenfalls zu entnehmen, dass die „Solarpflicht“ zuallererst thermische Solaranlagen durchsetzen soll. Rainer Hoffmann und Hajo Zeller haben den Kern der Marburger „Solarpflicht“ richtig beschrieben.

    http://www.solarresearch.org/Solarthermie2006_solarkritik.pdf
    liefert eine Broschüre des Wirtschaftministeriums in Baden-Württemberg, mit der für thermische Solaranlagen geworben wird. Meiner Ansicht nach wird in ihr beschönigt, aber immerhin werden die Ersparnisse nicht schamlos übertrieben: 10% Energieersparnis bei der Erwärmung des gesamten warmen Wassers, das in einem Durchschnittshaushalt im Lauf eines Jahres benötigt wird. Das Problem mit dem Winter, in dem am meisten warmes Wasser benötigt, aber am wenigsten geliefert wird, ist richtig dargestellt.

    http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeitraege/2008/0421/03_solaranlagen.jsp
    Sendung des WDR, in der vorgeführt wurde, wie leicht aus den 10% Ersparnis 0% werden können. Der WDR hat früher viel Reklame für thermische Solaranlagen gemacht.

    http://www.solarresearch.org/mdr_20071116_AergerMitSolaranlage.pdf
    Diese Sendung des MDR zeigte eine richtig funktionierende thermische Solaranlage, die mit 60% Ersparnis beworben wurde, mit der theoretisch 6% Ersparnis hätten erreicht werden können, in der Praxis aber keine Verminderung des Ölverbrauchs erzielt wurde.

    Es wurde behauptet, es gebe wissenschaftliche Untersuchungen, in denen thermische Solaranlagen besser abschnitten. Doch diese Behauptung wurde nicht belegt. Ich schreibe hier deutlich: Solche wissenschaftlichen Arbeiten gibt es nicht, und begründe das mit meiner wissenschaftlichen Qualifikation, die ich genau mit Arbeiten über Strömungen und Energetik erwiesen habe.

  28. Heiner Guckindieluft Says:

    Die Diskussion um die Sinnhaftigkeit solarthermischer Anlage ist m.E. insbesondere dadurch verursacht, dass in der Vergangenheit mit völlig überzogenen Möglichkeiten geworben wurde und diese auch durch die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, genau so wie von geneigten Politikern verbreitet wurden. Das obige Beispiel: „Dann ist es eine wahre Freude im oft sonnigen Januar bei Eiseskälte zu sehen, wie der Solarspeicher Warmwasser, Heizung, Wasch- und Spülmaschine versorgt.“ läßt grüßen! Ausgerechnet im Januar gibts meistens überhaupt keine solaren Erträge. Und wenn, dann liegen die im Wattstundenbereich.

    Wie aber ein Bürgermeister, der sicher kein Fachmann für Solartechnik ist, dazu kommt, eine Minianlage von 4m² zum Preis von angeblichen 5000€ als wirtschaftlich hin zu stellen, ohne, dass diese Aussage von irgend jemandem bezweifelt wird, das verwundert mich schon sehr! Offensichtlich verlangt niemand mehr von unseren Politikern, dass sie wahrhaftig sind und ihre Behauptungen auch belegen müssen.

    Nach meiner Erkenntnis sind reine Warmwasseranlagen in Einfamilienhäusern im Normalfall unwirtschaftlich (bei Jemandem der sie selbst montiert und zum Handwerkereinkaufspreis bekommt mag das anders sein), wirtschaftlich sind sie aber in Mehrfamilienhäusern, wo viel warmes Wasser gebraucht wird. Nur, da kommt man mit solchen kleinen Anlage auch nicht weit.

    Also. wer nur einen Quadratmeter-Kollektorfläche je 20 Quadratmeter Wohnfläche vorschreibt, da muss man schon sehr an dessen Wahrhaftigkeit zweifeln! Die BWler haben da 20% (10% für Altbauten) Solarenergienutzung vorgeschrieben, das sieht schon anders aus!

    Genau so die Bundesregierung: 0,04m² pro m²-Nutzfläche! Das ist ein Witz! Da können blos vollkommen unwirtschaftliche Alibianlagen rauskommen!

    Also doch blos „Wirtschaftsförderung“ oder sogar gezielte Abzockmaßnahme? Ich fürchte: Beides!

  29. Michael Meinel Says:

    Ihr Kommentar bei der FR-Online ist ja sehr freundlich (Es ist tausendfach angenehmer solche Kommentare wie die von Meinel zu veröffentlichen als eimerweisen Neonazi-Müll zu löschen.)

    Nur schade, dass Sie dann hier das Resumée aus meiner Sicht gelöscht haben, wo ich doch lediglich auf die Möglichkeiten sich weiter zu informieren anhand der von Links in den Ihnen schon genannten Quellen insbesondere auf das Fraunhoferinstitut für Solare Energiesysteme, da Sie ja noch weieter Belege erbeten hatten

  30. Heiner Guckindieluft Says:

    Was mich auch wundert ist, dass der Beitrag von Herrn Meinel, auf den ich mich bezogen habe, so schnell wieder verschwunden ist. War ihm die Aussage: „Dann ist es eine wahre Freude im oft sonnigen Januar bei Eiseskälte zu sehen, wie der Solarspeicher Warmwasser, Heizung, Wasch- und Spülmaschine versorgt.” selber peinlich? Oder warum ist dieser Beitrag gelöscht worden?

  31. Gegen Laudi, Filmer und Hormel « bloegi Says:

    […] bloegi Blöde Geschichten « Wie der Grüne Kahle der CDU die Wähler zutreibt […]

  32. Die deutsche Päpstin des Verbietens « bloegi Says:

    […] Produkte zu Youtube hoch. Hoffmanns Kritik ist gesellschaftlich wichtig, weil seit einiger Zeit großer Druck auf Leute ausgeübt wird, sie sollten die sehr teuren, aber wenig wirksamen Solarthermieanlagen kaufen. Es hängt viel […]

  33. Rainer Hoffmann verhaftet « bloegi Says:

    […] Eine Meldung über Hoffmanns Verhaftung ist auch auf http://www.mein-parteibuch.com/blog/ erschienen. Ursache alle justiziellen Aktivitäten gegen Hoffmann ist die fragwürdige Qualität thermischer Solaranlagen. […]

  34. Grüner Filz in Marburg « bloegi Says:

    […] wird. Kahle hat trotzdem um jeden Preis berühmt werden wollen und schaffte es, indem er die Marburger Solarsatzung […]

  35. Rainer Hoffmann Says:

    Man schaue hier:

    Anhand ihres eigenen Videos hat SOLARKRITIK.DE Angela Merkel entlarvt,
    wie auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel die Bevölkerung über die wahren Ziele bezüglich der Ökoenergien täuscht !!

    Es wurden Ziele festgelegt, wo eigentlich jeder Laie begreifen müsste,
    dass diese Ziele nicht zu erreichen sind. Aber egal, der „dumme Bürger“ bezahlt
    ja…!!

  36. Rainer Hoffmann Says:

    Gestern im Hamburger Abendblatt:

    „Solarsiedlung ist ein Sanierungsfall“:

    http://www.abendblatt.de/hamburg/article1195943/Solarsiedlung-ist-ein-Sanierungsfall.html

  37. bloegi Says:

    Hessisches Wirtschaftsministerium setzt Marburger Solarsatzung außer Kraft

    MAZ vom 31.10.2010

    […] Eigentlich hatte sich die Stadt [Marburg] mit dem Regierungspräsidium Mittelhessen in Gießen auf einen Vergleich geeignet, der ein Inkrafttreten der [Solar-]Satzung in leicht veränderter Form möglich gemacht hätte. Das wurde jetzt durch die Landesregierung unterbunden. Nach dessen [falsch; richtig: deren] Auffassung verstoße der Vergleich gegen die zum Jahresende auslaufende hessische Bauordnung […]

    MAZ 7.4.2010

    […] Nachdem die Landesregierung die „Marburger Solarsatzung“ gekippt hat […], wird die Stadt Marburg nun das Klageverfahren vor dem Verwaltungsgericht Gießen weiter betreiben […]

    „Stadt Marburg“ bedeutet de facto Bürgermeister Franz Kahle (Grüne). „Landesregierung“ bedeutet Wirtschaftsminister Dieter Posch (CDU). Posch freut sich natürlich über die Werbung, die der Grüne Kahle für die Marburger CDU abzieht.

  38. LeserIn Says:

    Die Frankfurter Rundschau titelte am 12.05.10:

    Umstrittene Solarsatzung – Marburg scheitert vor Gericht

    In Wirklichkeit scheiterte nicht Marburg, sondern der Grüne Kahle Bürgermeister.

    Das Verwaltungsgericht Gießen hat die Klage der Stadt Marburg gegen die Beanstandung ihrer Solarsatzung abgewiesen. Wesentliche Passagen der Satzung seien unverhältnismäßig, entschied das Verwaltungsgericht (VG) am Mittwoch und folgte damit der Auffassung des Regierungspräsidiums Gießen. So sei es unverhältnismäßig, anlässlich von Reparaturarbeiten die Solarsatzung einzuführen oder diese auf Gebäude von weniger als 50 Quadratmetern Nutzfläche anzuwenden. …
    (Az. 8K 4071/08)

    Die RichterInnen der 8.Kammer haben sich natürlich nicht die Gelegenheit entgehen lassen für sich selbst Werbung machen, indem sie gegen Kahles blödsinnige Solarsatzung vorgingen.

    Die nächste Runde findet im Verwaltungsgerichtshof in Kassel statt.

  39. Hajo Zeller Says:

    Es gibt (zunächst) keine nächste juristische Runde.

    Es wird eine Neufassung der Solarsatzung geben, die nach den Sommerferien der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt werden soll. In der Neufassung sollen alle beanstandeten Teile gerichtsfest ausformuliert sein.

    Na ja, man wird sehen, was dann auf den Tisch kommt.

  40. LeserIn Says:

    Ein Gutachten im Senatsauftrag zeigt, dass sich viele Maßnahmen zur Beheizung von Gebäuden mit erneuerbaren Energien nicht lohnen.

    So lassen sich im Einfamilienhaus mit einer (Erd-)Wärmepumpe für die Heizung binnen 20 Jahren bei Eigenfinanzierung 353 Euro sparen.

    Fürs Mehrfamilienhaus ergibt die Wärmepumpe sogar 29 000 Euro Verlust. Dagegen lohnt sich dort eine Holzpelletheizung.

    Solarthermieanlagen, die Gasheizung und Warmwasserbereitung mit Sonnenwärme vom Dach unterstützen, rentieren sich in keinem Fall.

    Tagesspiegel 29.08.10

    Das entspricht auch meinen Kenntnissen. Mit einer Ausnahme: Am lohnendsten ist Isolierung.

  41. bloegi Says:

    Die schwarz-gelbe hessische Landesregierung hat den Paragraphen 81 Absatz 2 der Hessischen Bauordnung aufgehoben. Damit entfällt die Rechtsgrundlage für die Marburger Solarsatzung, die Ende Oktober vom Stadtparlament mehrheitlich beschlossen worden war. … Der Initiator der Marburger Solarsatzung, die bundesweit für Schlagzeilen sorgte, Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne) hält an den Plänen fest, Hauseigentümer bei Dachsanierung, Heizungserneuerung und Gebäudeerweiterung zum Einbau einer thermischen Solaranlage zu verpflichten. „Die Satzung ist rechtskräftig“, sagt er. … Solange keine Bürger gegen entsprechende städtische Bescheide klagen werden, werde die Satzung umgesetzt, so der Bürgermeister. …

    Oberhessische Presse 2.12.2010

    Kahle kann sich auf den Kopf stellen und mit beiden Beinen strampeln. Aus der fachlich schlechten und repressiven Solarsatzung wird nichts mehr. Obendrein hat sich die hessische CDU mit Wonnegrunzen über den inkompetenten Kahle hergemacht. Dass die Marburger Grünen diesen Kahle, einen Juristen, noch dazu einen (Ex-)Richter, zur ihrem Führer gewählt haben, spricht mehr als alles gegen sie.

  42. LeserIn Says:

    Jetzt isses passiert:

    Heimische Solarbranche steckt in Krise

    Marburg. Nach vielen Jahren des Wachstums sieht sich die Wagner & Co. Solartechnik GmbH aus Cölbe zum Stellenabbau gezwungen. … Noch schlimmer getroffen hat es die GeckoGroup AG aus Wetzlar: Das Unternehmen, das Photovoltaik-Anlagen baut, vertreibt und wartet, hat ebenso wie die fünf Tochtergesellschaften GeckoEnergy Service GmbH, GeckoLogic Installations GmbH, GeckoVoltaik Systems GmbH und die GeckoLogic GmbH, Insolvenzantrag gestellt. …

    Oberhessische Presse 10.10.11

    Da hat auch der grüne Elite-Jurist Franz Kahle mit seiner „Solar-Pflicht“ nicht geholfen. Dabei wäre es einfach gewesen. Die „heimische Solarbranche“ hätte ihr Zeug so preiswert anbieten müssen, dass sich der Einsatz lohnte.

  43. HU Marburg Says:

    Was Maschmeier recht ist, ist Pohl billig

    04.02.2012 – FJH

    Erbitterter Streit herrscht zwischen den Parteien der rot-grünen Koalition im Marburger Rathaus. Dabei geht es aber beileibe nicht um eine Kleinigkeit. Auslöser war vielmehr eine Spende von 4 Millionen Euro an die Universitätsstadt Marburg.

    Mit diesem lächerlichen Betrag wollte der Marburger Ehrenbürger Prof. Dr. Reinfried Pohl seiner Heimatstadt zu größeren finanziellen Bewegungsspielräumen verhelfen. Natürlich hat er das ganz uneigennützig und ohne jede Bedingung getan!

    Man muss diesem großzügigen Mann wirklich dankbar sein. Schließlich kann die Stadt jetzt ohne Bedenken prüfen, ob sie einen Schräglift von der Wasserscheide in der Oberstadt hinauf zum Landgrafenschloss bauen kann.

    Dort oben betreibt Pohl ein Ausflugslokal….

    http://www.hu-marburg.de/homepage/debatte/info.php?id=1144#text

  44. Caesar Says:

    Hallo,

    Rainer Hoffmann braucht momentan viel Unterstützung, denn der politische und justizielle Terror gegen ihn hat einen weiteren Höhepunkt erreicht:

    Sein Elternhaus ist mittlerweile zwangsversteigert worden und er selbst ist in einen Hungerstreik getreten, damit die Justiz ihn endlich in die „Geheimakte“ einsehen lässt, die seit Jahren beim NRW-Justizministerium über ihn geführt wird.

    Doch das wird voraussichtlich nicht passieren; eher wird die Justiz diesen Mann kaltblütig verhungern lassen. Dann hat sie eben einen „Querulanten“ weniger, mit dem sie sich herumschlagen muss.

    Ich werde in den nächsten Tagen einen Bereicht über den Solarkritiker Hoffmann in meinem Blog schreiben. Wer heute noch behauptet, dieses Land mache keine politischen Gefangenen, der lügt (oder weiß es nicht besser, was aber reine Dummheit ist!)!

    Rainer Hoffmann wird systematisch fertig gemacht, von Staats wegen. Und woran erinnert uns das?

  45. LeserIn Says:

    Später Triumpf für Rainer Hoffmann:


    Die Verkäufe von Solarthermie-Kollektoren brachen im vergangenen Jahr um neun Prozent ein. Demgegenüber wurden Öfen für die Verbrennung von Scheitholz oder Holzpellets deutlich besser verkauft: Die Absatzzahlen von Festbrennstoffkesseln stiegen ausgehend von niedrigem Niveau immerhin um 15 Prozent auf 29.000 Stück. Kein Wunder: Holzpellets sind bei Preisen von 4,5 Cent pro Kilowattstunde als Wärmespender fast halb so teuer wie Heizöl.

    Die Verkäufe von Wärmepumpen stiegen zwar um fünf Prozent, doch sie blieben mit 59.500 Stück auf insgesamt niedrigem Niveau. Da wurden selbst die unter Klimaschützern verpönten Öl-Heizungen noch mehr nachgefragt: Öl-Brennwert und -Niedertemperaturkessel wurden trotz eines dramatischen Nachfrage-Einbruchs im Neubaubereich immerhin noch rund 70.000 mal installiert.

    Gemessen am Energiegehalt wurde Gas im vergangenen Jahr sogar erstmals günstiger als Heizöl. Nach Berechnungen des BDH schlägt Erdgas mit Kosten von sieben Cent pro Kilowattstunde zu Buche. Für das einstmals so günstige Heizöl werden demgegenüber inzwischen 8,5 Cent fällig. … Gas-Brennwertkessel blieben im vergangenen Jahr jedenfalls nach BDH-Zahlen die Wunschheizung Nummer 1 der Bauherren und Sanierer: Die Verkäufe stiegen um acht Prozent auf 384.000 Stück. Damit konnten Gasheizungen ihren Anteil am deutschen Wärmemarkt im vergangenen Jahr von 73,5 auf über 75 Prozent ausdehnen und reine Öko-Technologien fast schon marginalisieren.

    WELT 17.02.12

  46. LeserIn Says:

    Jutta Ditfurth, früh bei den Grünen, bald aber ausgetreten, weil sie die ‚Realos‘ (Joschka Fischer) schlecht fand, hat nun den höchsten Heiligen der Frankfurter Banken entehrt: Hermann-Josef Abs.

    Im Plenarsaal des Römers erinnert seit Donnerstag eine Gedenktafel an den Auschwitz-Prozess, der am 20. Dezember 1963 in dem Saal begann. Die Stadtverordnetenversammlung hatte im Juli einstimmig beschlossen, eine Tafel anzubringen.

    Für einen Eklat im Plenarsaal sorgte Jutta Ditfurth (Ökolinx). Sie überklebte auf der Tafel der Frankfurter Ehrenbürger, die in der Nähe der Gedenktafel hängt, den Namen von Hermann-Josef Abs.

    Auf ihrer Facebook-Seite schreibt Ditfurth: „Abs war Chefbankier der Nazis und mitverantwortlich für Krieg, KZ, Massenmord, Raub und Versklavung. Max Horkheimer und Fritz Bauer sollen durch die Nähe zu seinem Namen nicht beleidigt werden.“ Der erste Klebestreifen sei ihr sofort vom rechtsextremen Stadtverordneten Wolfgang Hübner (Freie Wähler/AfD) abgerissen worden. „Die einzigen Stadtverordneten, die meine Aktion guthießen, waren die der Linke-Fraktion- und eine Stadtverordnete der Grünen. Aus der CDU brüllte es: ‚Rauswerfen! Rauswerfen'“, schreibt sie.

    FR 13.12.13

    Hermann-Josef Abs war im Nachkriegswestdeutschland mächtiger als Konrad Adenauer. Er war Chef der Deutschen Bank und übte – mitunter zugleich – staatliche Aufgaben aus. Der Bundestag erließ zahlreiche Gesetze, die Abs sich gewünscht hatte.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Josef_Abs

    Abs war niemals besonders arm. Z.B. wurde er in der Nachkriegszeit von einem Reporter gefragt, was er tun würde, hätte er 1 Million Mark zur freien Verfügung. 1 Mio. Mark war damals so viel wert wie heute 20 Millionen Euro oder mehr.

    Abs antwortete: „Ich müsste mich sehr einschränken.“

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