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Die meisten Rechtsanwälte schaden ihren eigenen Mandanten am meisten

15 März 2010


[Schälike auf dem Weg ins Hamburger Gefängnis Holstenglacis]

Rolf Schälike fand sich von seinem eigenen Rechtsanwalt schlecht vertreten und äußerte sich darüber auf seiner Homepage www.buskeismus.de nicht lobend. Rechtsanwälte reagieren äußerst giftig, wenn irgendwo im Internet etwas Unvorteilhaftes über sie steht. Rechtsanwaltsschelte brachte Schälike bis jetzt etwa drei Dutzend Unterlassungsklagen ein. Jede kostet ihn – rund gerechnet – fünftausend Euro oder wochenweise Knast.

Im Landgericht Berlin, Littenstraße 12-17, 10179 Berlin, Raum III/3123, soll am 17.03.2010 ab 10.30 Uhr über eine der vielen einstweiligen Verfügungen verhandelt werden.

Darüber hinaus ist zu überlegen, wie sich die Bevölkerung insgesamt gegen Unterdrückung und Ausbeutung durch die Juristen-Kaste verteidigen kann.

Ulrich Brosa


Presseerklärung

Hinweis auf das gerichtliche Verfahren
86 S 6/10 Landgericht Berlin, Littenstraße

Das Landgericht Berlin wird am Mittwoch, den 17.03.2010 in einem einstweiligen Verfügungsverfahren (Berufungsinstanz) darüber entscheiden, ob die Berichterstattung, die ich auf meiner Webseite “www.buskeismus.de” durchführe, als “Cyber-Stalking” im Sinne des Gewaltschutzgesetzes anzusehen ist.

Die Verhandlung findet am 17.03.2010 um 10.30 Uhr im Raum III/3123, Landgericht Berlin, Littenstraße 12-17, 10179 Berlin statt.

Vorausgegangen ist dem Folgendes:

Ein bekannter Berliner Rechtsanwalt fühlte sich durch meine Berichterstattung über seine Prozessführung für Mandanten und in eigenen Angelegenheiten verfolgt. Nachdem das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg zunächst den Erlass einer einstweiligen Verfügung abgelehnt hatte, erließ das Landgericht Berlin im Beschwerdeverfahren und ohne meine Anhörung eine einstweilige Verfügung nach dem Gewaltschutzgesetz, in dem mir unter anderem auch verboten wurde, mich diesem Anwalt auf mehr als 50 Meter zu nähern, was die Möglichkeit einer Berichterstattung bei Anwesenheit dieses Anwaltes im Gerichtssaal unmöglich gemacht hätte.

Auf meinen Widerspruch hin hat das Amtsgericht Charlottenburg sodann am 28.04.2009 die einstweilige Verfügung aufgehoben. Dagegen wurde von Seiten des betroffenen Anwaltes Berufung eingelegt, der immer noch eine entsprechende einstweilige Verfügung durchsetzen möchte.

Gegenstand des Verfahrens am kommenden Mittwoch wird daher auch die Frage sein, ob die von mir gepflegte Art der Berichterstattung, bei der aus engagierter Laiensicht möglichst genau der Ablauf der Verhandlungen geschildert wird, als Cyber-Stalking im Sinne des Gewaltschutzgesetzes angesehen werden kann.

Rolf Schälike, 10.03.2010


Ein Bild von der Gerichtsverhandlung am 17.3.2010, bei der Schälike obsiegte:

Hinten die drei Richterinnen, vorn in der Mitte mit der Glatze Schälike, rechts Schälikes Prozessbevollmächtigter, links die Prozessbevollmächtige des Berufungsklägers. Der Berufungskläger war, wie sich im Lauf der Diskussion (siehe unten) herausstellte, Rechtsanwalt Dr. Christian Schertz.



Schälike hat ein geniales Foto des Richters Andreas Buske und der Richterin Gabriele Ritz veröffentlicht:


(Klicken Sie auf dem Bild, wenn Sie es groß sehen wollen.)

Buske als juristischer Roi Soleil (Ludwig XIV), das kennen wir schon. Immerhin bei einem deutschen Richter etwas außergewöhnlich. Mich aber beeindruckt das Bild von der Frau Ritz, weil sie genau denselben Gesichtsausdruck hat wie die meisten Jura-Studentinnen in Marburg.


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