Die aktuellen Skandale finden Sie in den letzten Kommentaren zu diesem Artikel. Überhaupt ist mit den Kommentaren die Entwicklung der Wulff- und Gauck-Affäre nachvollziehbar.

[Bundespräsident der Besserverdiener. Ein Titelbild der Hamburger Mopo.]
Bei der Diskussion um den gegenwärtigen Bundespräsidenten wird das Wichtigste vergessen. Er ist Volljurist (2.Staatsexamen 1990).
Warum studiert einer Jura? Einige wenige Heranwachsende könnte es geben, die Jura studieren, weil sie glauben, das hätte etwas mit Gerechtigkeit zu tun. Diese sind stark selbstmord-gefährdet. Denn wenn sie entdecken, was Jura in Wirklichkeit ist, wollen sie nur noch den Tod. Die anderen studieren mit solchem Gedankengut:
Selbstverständlich machen wir
die krummen Dinger auch.
Aber wenn WIR es machen,
ist es LEGAL.
Wulff wird vorgeworfen, er habe einen supergünstigen Kredit über 500000 Euro (1 Million DM) angenommen, als er Ministerpräsident in Niedersachsen war. Wulff erklärt dagegen, er habe das Geld nicht von einem Unternehmer, sondern von dessen Gattin bekommen, und lässt stolz den Kreditvertrag mit der Unterschrift der Frau vorzeigen. Das ist der springende Punkt. Denn in Wahrheit hat doch der Mann den Kredit gegeben und seine Frau unterschrieb nur formal. Unternehmer und Wulff haben sich juristisch angestrengt, um ihrem Deal das Mäntelchen der Pseudo-Legalität umzuhängen.
Die zunehmende Armut auch und besonders in West-Deutschland wäre leichter zur ertragen, wenn nicht immer wieder Leute aufträten, die mit unmäßigem Reichtum protzen. Wulff erscheint als Diener dieser Leute. Er erledigt für sie das politische Geschäft. Zur Belohnung darf er auch mal an den Lutschern des Reichtums lecken.

[Christan Wulff zu Gast auf Mallorca bei Carsten Maschmeyer. Hier im Bild Maschmeyers bescheidene Finca.]
Woher hat Maschmeyer sein Geld? Er schickte Vertriebsbeauftragte los, so genannte Drücker, die den Menschen, welche noch etwas Geld hatten, dieses abdrückten. Das geschah mit dem Versprechen, Maschmeyer müsse wie ein heiliger Goldesel vorn mit ein wenig Geld gefüttert werden, um es hinten – wundersam vermehrt – von sich zu geben; alle Produkte des Goldesels werde man den Bedrückten überlassen. Indessen zeigt das Bild mit der bescheidenen Finca, wo das abgedrückte Geld gelandet ist. Natürlich kann man sagen: Wer so dumm ist, dass er auf derartige Versprechungen reinfällt, dem geschieht Recht. Insgesamt aber wird das soziale Klima auf diese Weise vergiftet und es verbessert die Stimmung nicht, wenn ausgerechnet der Bundespräsident daran partizipiert.
Ulrich Brosa
Das Micky-Maus-Magazin enthüllt:
Hundespräsident Wuff heiratete Zweit-Gattin wegen ihrem Vornamen.
![]()
(Zum Vergrößern auf dem Bild klicken!)
Bellina Wuff wird stets von den erlesensten Modefirmen eingekleidet.
Aus der Titanic:
Der nächste Bundespräsident muss eine Frau sein!
Bundespräsidentin Sylvia

[Sylvia vorm Schloss Bellevue]
Rosenmontag 2012 nach dem Rücktritt Wulffs

[Der gerupfte Bundesadler hat eine Bruchlandung hingelegt.]
21 Dezember 2011 um 6:15 am |
@ blögi
Weiland zu Zeiten “des Dicken” als CDU-Bundeskanzler ging´s zwar um Parteispenden und wesentlich geringere DM-Beträge, die typischerweise bar und im Umschlag persönlich Herrn Kohl übergeben wurden … aber bitte und als Anregung eines späteren Gedankenexperiments:
Der halbe-Million-€-„Privatkredit“-Fall des Herrn jetzt BP Wulff (CDU) weiland Rechtsadvokat kann auch ganz traditionell (natur-) wissenschaftlich betrachtet werden:
Eine halbe Million € in neuen 500-€-Scheinen wiegen bei einer Fläche von 8 X 16 cm gut ein Kilo und sind als Geldbündel etwa 10 cm hoch (entsprechen damit gewichtsmäßig etwa einem gebundenen Buch in “hardcover”-Ausmaßen von gut 14 X 23 cm mit 650 Seiten, sind jedoch doppelt so hoch wie dieses und gegenüber den Buchausmaßen wesentlich schlanker) und gewiß in einem dezenten Schminkköfferchen einer wohlhabenden Unternehmersgattin deponierbar.
Honi soit qui mal y pense: ein Schelm, wer Schechtes dabei denkt: denn ein Verstoß gegens GWG -> http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/gwg_2008/gesamt.pdf muß, falls der „Privatkredit“ dem Herrn jetzt BP Wulff (CDU) weiland Rechtsadvokat bar ausgezahlt wurde, nicht vorliegen …
21 Dezember 2011 um 1:50 pm |
Der Kredit wurde nicht bar ausgezahlt:
Stuttgarter Zeitung 16.12.2011
Der Geldmann und der Jurist: Die beiden haben ihr Wissen zusammengetan, um die Herkunft des Geldes zu verschleiern. Mittlerweile haben eine Menge Leute kapiert, dass getrickst wurde:
FOCUS 21.12.2011
Ich habe ein ähnliches Ergebnis noch in einer anderen Zeitung gesehen.
Zwar sind Internet-Umfragen fragwürdig, weil man Robots konstruieren kann, die viele Stimmen innerhalb kurzer Zeit abgegeben – z.B. mit einem simplen Java-Programm, wie auf
http://bloegi.wordpress.com/2011/07/20/der-robostaatsanwalt-bezwingt-die-machte-des-bosen/
beschrieben. Trotzdem bin ich sicher, dass der Widerwille gegen Wulff rasch wächst.
21 Dezember 2011 um 11:37 pm |
Armut in in Deutschland
SPIEGEL 21.12 11
Die “Studie”, von der der SPIEGEL berichtet, hat einfach die Hartz-IV-Quoten tabelliert. Hessen kommt dabei scheinbar gut weg. Doch wenn ich mir hier viele Leute ansehe: Die leben schlechter als mit Hartz-IV: kaum zu essen, Kleidung wie Lumpen und hausen in baufälligen Hütten. Irgendjemand in der Verwandschaft bekommt noch eine Rente. Das muss für alle reichen. Doch das geschieht außerhalb des Wulffschen Horizonts.
Hauptstadt des hessischen Wohlstands ist Darmstadt. Hauptstadt des Wohlstands in Nordhessen ist Stadtallendorf. Es ist sicher kein Zufall, dass beide Orte nach 1945 die meisten Flüchtlinge aufgenommen haben.
22 Dezember 2011 um 12:18 pm |
Sozialdemokratische Staatsräson vom Hannoveraner S. Gabriel, zitiert aus Focus:
Niemand könne aber wünschen, dass „innerhalb von zwei Jahren der zweite Bundespräsident zurücktritt. Damit würde das Vertrauen in die demokratischen Institutionen schwer beschädigt.“
Gabriel hält den Glaubwürdigkeitsverlust des Amtsinhabers offenbar für verschmerzbar und merkt nicht, dass er damit auch den Vertrauensverlust ins Amt nur beschleunigt. So funktioniert Parteidenke.
22 Dezember 2011 um 12:18 pm |
Focus Quelle: http://www.focus.de/politik/deutschland/kredit-affaere-des-bundespraesidenten-gabriel-fasst-wulff-mit-samthandschuhen-an_aid_696498.html
22 Dezember 2011 um 3:15 pm |
Gabriel ätzt. Der spielt in der SPD die gleiche Rolle wie der Verfassungsschutz in der NPD. Garantiert zersetzend. Es sind ja alles Niedersachsen:
Wir sind die Niedersachsen – sturmfest und erdverwachsen
R.Meier hat auf eine besonders schöne Aufnahme dieses wertvollen Liedgutes aufmerksam gemacht:
22 Dezember 2011 um 8:36 pm
Was haben die Niedersachsener mit den Schleswig-Holsteinern zu tun. Anfangs denkt man nicht viel, jedoch gehörten einige niedersächsische Lehen zeitweise Dänemark.
Erdverwachsen und standfest sind die Niedersachsener nicht mehr, siehe den Studiengebührbetrug und vieles Weiteres. Was zeigt das Video ebenfalls? Der Niedersachse kippt schnell um, besonders die NPD-Niedersächsler, wenn eine gewisse Frau sie besucht.
Bei Wulff blicke ich im Moment nicht durch. Die Geschichte bietet zu viele Verschleierungen. Ein Bankazubi kann es relativ egal sein, wer seinen Scheck einreicht. Ihm müssen extreme unregelmäßigkeiten auffallen. Ein Anonymer ist auffälliger als ein personalisierter Scheck.
Es geht hier vor allem um Ehrlichkeit. Wenn ein Politiker nichts offenlegen will, soll er den umfassenden Datenschutz wiederbeleben. Denn ein normaler Bürger wird bei Unregelmäßigkeiten durchleuchtet und schlimmstenfalls bei Beamtenfehlern noch belangt. Ein Politiker erfährt das in der Regel nicht.
22 Dezember 2011 um 4:38 pm |
Mehr aus der Welt der Schönen und Reichen:
SPIEGEL 22.12.11
Rund 1% Prozent Zinsen: Damit lässt sich leben.
22 Dezember 2011 um 7:10 pm |
@ blögi
BP-Wulff (CDU) hätt meiner Meinung nach schon letzten Montagvormittag rückgetreten werden müssen, jetzt hat er öffentlich was gesa[...] und rumgewimmert.
Wenn ich´s recht verstand wurde der 500.00-Teuro “Privatkredit” von den Geerkens nicht cash ´n carry abgewickelt und inzwischen durch´n extremistisch günstigen öffentl.-rechtl. mit Zinssatz von höchstens zwei Prozent p.a./jhrl. abgelöst … jomei, aber “Vergünstigung” solls nicht gewesen sein?
Dann die diversen “gesponserten” Reisen – BP-Wulff als “Ober-Schnorrer” -, schließlich Matschmeyers MP-Wulff Buchreklamegelder von mindestens 40.000 Teuro im Wahlkampf in NS 2007 … da kommt juristisch, politisch und moralisch reichlich was zusammen.
Achja: was heuer verschämt “sponsern” genannt wird, hab´ ich 1986 in einem politikwissenschaftlichen Aufsatz (der nicht im Netz steht) POLITISCHE KORRUPTION genannt …
23 Dezember 2011 um 9:57 am |
Das ist genau der Punkt: Bestechlichkeit.
§ 42 Beamtenstatusgesetz
Wulff hat Geschenke im Wert von vielen tausend Euro angenommen. Es wäre abwegig zu vermuten, dass er diese Geschenke auch bekommen hätte, wenn er keine entscheidende Funktion im Staatsapparat eingenommen hätte.
Etliche Manager, z.B. bei Siemens, sind in den letzten Jahren wegen Bestechung verurteilt worden. Bei denen war das Ziel der Bestechung genauso gut oder schlecht nachweisbar wie bei Wulff. Die empfinden es als ungerecht, dass Wulff nicht nur nicht angeklagt, sondern Staatsoberhaupt geworden ist.
22 Dezember 2011 um 7:21 pm |
Wozu noch Bundespräsidenten aus Steuern bezahlen?
Ein anderer Held dieser Ahnenreihe: Heinrich Lübke:
Lübke hätte für seine Veranstaltungen Eintritt nehmen können:
Z.B.
Lübke über Gefrierfisch
Lübke auf der Bundesgartenschau: wie im Paradies
Lübke ist angeblich auf eigenen Wunsch nach Helmstedt gefahren, aber hat vergessen, wo er ist:
22 Dezember 2011 um 8:15 pm |
Was in der Bundesrepublik Deutschland getan wird, entscheidet das Großkapital:
Financial Times Deutschland 22.12.11
Handelsblatt 22.12.11
Frankfurter Allgemeine Zeitung 14.12.11
Das war bei Gutti auch so.
23 Dezember 2011 um 9:59 am |
@ LeserIn
“Die Frage, ob ihn der Freundesdienst abhängig machte, ist durch das Verschweigen im Landtag bereits beantwortet.”
Danke. Soso, der Herr FAZ-Herausgeber Schirrmacher konnte in der Causa Wulff am 14. 12. 2011 formallogisch angemessen deduzieren…
23 Dezember 2011 um 5:46 pm |
Satirischer Artikel in FTD 23.12.11
Deutschland hat einen Kaiser. Wozu da noch ein Bundespräsident?
23 Dezember 2011 um 8:41 pm |
Wulff und der Event-Manager Manfred Schmidt
NDR 23.12.11
23 Dezember 2011 um 8:51 pm |
Die Berliner Morgenpost vom 23.12.2011 kartet nach:
Eine typische Seilschaft, deren Mitglieder sich gegenseitig Vorteile zuschanzen.
23 Dezember 2011 um 9:05 pm |
@blögi
Mal zu einem anderen Gesichtspunkt der aktuellen “causa” BP-Wulff”:
Als auch netzpublizierender und „bloggender“ Autor („homme des lettres“) kritisierte ich das, was POLITISCHE KORRUPTION ist und polemisiere gegen das, was auf Pisa- oder dumdumdum-Deutsch „sponsern“ heißt. (Und dies auch nicht erst seit vorvorgesternmittag.[1]) – Dabei ist für mich als Autor subjektiv das Schlimmste am Politsyndrom NULLERWULFF et tutti cumpani, daß ich mich wie Sie und gewiß mehr als´n paar Dutzend mehr, die durchaus zur „philosophischen Kultur“ (wie Georg Simmel das vor hundert Jahren nannte) produktiv beitragen (können), ständig mit diesem destruktiven D[…] beschäftigen (muß) …
[1]
http://www.google.de/search?num=100&hl=de&safe=off&client=opera&hs=OxP&rls=de&channel=suggest&sa=X&ei=x3P0TvOQLcL4sgbb0JkC&ved=0CBwQvwUoAA&q=%22politische+korruption%22+%22richard+albrecht%22&spell=1&biw=767&bih=498
Mit freundlichem Gruß
Dr. Richard Albrecht
23. Dezember 2011
http://gegen-den-strom.org
23 Dezember 2011 um 11:03 pm |
yestman schrieb:
Das kenne ich auch. Die Auseinandersetzung mit der durchschmutzten Gesellschaft ruft in mir heftigen Ekel hervor. Ich erhole mich bei anwendbarer Mathematik.
Eine neue große Arbeit
“Electrodynamic Waves in Variable Media”
wird demnächst in Z.Naturforschung erscheinen. Ein Preprint mit noch einigen Fehlern ist jetzt schon auf
http://arxiv.org/abs/1104.1734
einsehbar. Nicht jedoch die Veröffentlichung, sondern die Forschung bringt die Freunde.
Mathematik ist die Sprache, die Mutter Natur selbst spricht. Sie wird nur von wenigen Menschen verstanden. Als ich merkte, dass ich auf diesem Gebiet besondere Fähigkeiten habe, glaubte ich, ich könne mich ganz der Forschung widmen. Das war der größte Fehler meines Lebens.
Leute wie Wulff und ihre Entourage lassen einen selbst in bescheidenen Verhältnissen nicht leben. Dabei gibt es in der Provinz Amtsträger, die noch weit unter Wulff stehen. Alle diese Leute kompensieren ihre Unfähigkeit durch Skrupellosigkeit plus Klickenwirtschaft und wollen sich so als Eroberer des Universums etablieren. Sie lassen keinen Raum für andere. Das zunehmende Auseinanderklaffen von Reich und Arm ist die auffälligste Folge dieses Verhaltens.
Es ist an uns das zu ändern.
P.S. Ihre Wertschätzung G.Simmels teile ich.
23 Dezember 2011 um 11:14 pm |
@ blögi
“Leute wie Wulff und ihre Entourage lassen einen selbst in bescheidenen Verhältnissen nicht leben. [...] Es ist an uns das zu ändern.”
So ist es – fast so als wär Widerstand dagegen so nötig wie die Luft zum Atmen.
23 Dezember 2011 um 11:20 pm |
Der vermutlich gründlichste Artikel über Manfred Schmidt ist im STERN 23.12.11 erschienen. Daraus:
Glaeseker hat sich gedacht: Warum soll mir verboten sein, was sich mein Chef regelmäßig erlaubt?
23 Dezember 2011 um 11:33 pm |
@ blögi
Auch ich befreunde mich immer mehr mit Ihrer zweiten Eingangsthese:
“Der Bundespräsident ist überflüssig. Das Amt des Bundespräsidenten ist zu streichen”
und vermute, daß dieses “Amt” ein deutsch-monarchistisches Überbleibsel der Jahre 1871-1918 ist und so unnötig wie der derzeitige Inhaber, also kropfig:-)
24 Dezember 2011 um 9:58 am |
Wir brauchen aber eine neue National-Hymne:
“Auf der Reeperbahn nachts um halb eins …”
Ein “Schirmherr” des Amüsierbetriebs ist Bundespräsident geworden.
27 Dezember 2011 um 9:13 pm |
DREI Kredite für Christian Wulff:
1) Der Kredit des Ehepaars Geerkens. Er wurde abgelöst durch
2) einen Kredit der Landesbank Baden-Württemberg, Zins von 0,9 bis 2,1%. Er wurde abgelöst durch
3) einen Kredit der Landesbank Baden-Württemberg, Zins 3,62%.
Auch der 3.Kredit ist fantastisch günstig. Bemerkenswert ist indes, dass er den 2., völlig irregulären Kredit erst ablöste, als die Journos hinter Wulff her waren.
Welt 27.12.2011
Wulff und seine Spezis haben gewusst, dass das, was sie trieben, nicht koscher war.
Über Sigmar Gabriel gibt es eine komische Geschichte. Bei einem Blogger war eine Karikatur aufgetaucht. Darauf war Siggi, fett wie er ist, als Schulbub zu sehen. Er quetschte sich zwischen Schulbank und Schultisch nach oben und hatte den Finger zwecks Meldung beim Lehrer erhoben. Unter der Karikatur: “Hier, Herr Hartz! Ich will auch zu den Nutten!” Gabriel verklagte den Blogger auf Unterlassung, verlor aber den Prozess. Anscheinend konnte der Richter Gabriel nicht ausstehen.
27 Dezember 2011 um 11:13 pm |
Abenteuerlich ist die Begründung, warum der Bundesgrüßaugust nicht zurücktreten darf: Weil das eine schwere Staatskrise auslösen würde.
Als wenn wir die nicht schon lange haben!
“Es ist von hier nicht erkennbar, daß Sie an irgendeiner Stelle irgendwo irgendetwas von staatstragender Reife, über den Entwicklungsstand eines postpubertären Polit-Gymnasiasten hinaus haben walten lassen, außer daß Sie den Blinden das Blinden-Geld, den Landeskindern das Weihnachtsgeld und der Staatskasse Millionen für die Kumpels in der Nord-LB weggenommen haben und die Gerichtsvollzieher privatisieren wollten sowie die Prozeßkostenhilfe für die Rechtssuchenden kleinen Leute im Lande abzuschaffen gedachten, um denen zu verwehren, ihr Recht vor den Gerichten wahrnehmen zu können, womit hier nur ein kleines Repertoire aufzuzeigen wäre hinsichtlich der Brandspur sozialer und rechtsstaatlicher Zerstörung, die Sie hier im Staat Niedersachen als sogenannter “Landesvater” hinterlassen haben. Daß bei den Gerichten die Überprüfungs-Instanz abgeschafft werden sollte und Sie die Regierungspräsidenten als rechtsstaatliche Kontroll-Instanzen abgeschafft haben und den Rentnern für die nächsten 10 Jahre “Nullrunden” voraussagten, während Sie sich selbst durch ihre Kumpels gut versorgt in deren sonnigen Paradiesen aalten, soll hier ebenfalls nicht erst noch weiter herausgestellt werden. Präsident für alle [Geld-Kumpels] eben, oder?” schreibt Günter Völker dazu (bohrwurm.net)
und fordert Wulff auf, sich auf sein Fahrrad zu schwingen und in unbekannter Richtung zu verschwinden. Dem kann ich nur zustimmen!
29 Dezember 2011 um 2:25 pm |
Zitat:
“Warum studiert einer Jura? Einige wenige Heranwachsende könnte es geben, die Jura studieren, weil sie glauben, das hätte etwas mit Gerechtigkeit zu tun. Diese sind stark selbstmord-gefährdet. Denn wenn sie entdecken, was Jura in Wirklichkeit ist, wollen sie nur noch den Tod. Die anderen studieren mit solchem Gedankengut (…)”
Das kann ich für mich nicht bestätigen. Als ich 1995 damit anfing, Jura zu studieren, habe ich tatsächlich auch geglaubt, es hätte etwas mit Gerechtigkeit zu tun. Zumindest aber war es mein Ziel, mit dem juristischen Handwerkszeug und in einem entsprechenden Beruf für Gerechtigkeit zu sorgen. Ja, ich weiß – man war jung, idealistisch, … und naiv! Im Studium an der Uni bekommt man ja auch nicht viel mit von dem, was in der Rechtswirklichkeit so alles passiert.
Erst im Referendariat sah ich, dass es mit Gerechtigkeit nicht viel zu tun hat. Das Referendariat, also der juristische Vorbereitungsdienst, eröffnete mir diverse Einblicke in die alltägliche juristische Praxis. Und das war nicht mehr so toll, ganz im Gegenteil. Das, was ich dabei teilweise sah und erlebte, und die Leute, mit denen ich es zu tun hatte, das alles war weit entfernt von dem, was ich an der Uni gelernt hatte. Damit hatte das „Recht“, wie es in der Wirklichkeit praktiziert wird, nichts mehr zu tun. Diese Arroganz und Selbstgefälligkeit mancher Volljuristen (insbesondere Richter und Staatsanwälte), ist wahrhaft erschreckend. Ich fragte mich: Soll so später mein Berufalltag aussehen? Sollen das die Leute sein, mit denen ich es später täglich zu tun haben werde? Antwort (klar und eindeutig): Nein!!! Das könnte ich auf Dauer nicht aushalten. So etwas ist für einen Menschen wie mich doch nicht das Richtige. Unter „Recht“ und „Gerechtigkeit“ verstehe ich allemal etwas anderes als diese sauberen Herrschaften!
Wegen solcher Erkenntnisse bringe ich mich aber nicht um. Ich bin um einige Erfahrungen reicher geworden, und die können mir im Grunde nur nützlich sein.
Nachdem ich dann die Examina und weitere akademische Qualifikationen erworben hatte, orientierte ich mich beruflich in andere Richtungen. Nur nicht beim Gericht oder bei der Staatsanwaltschaft – denn SO sollte mein Berufsalltag nicht aussehen. Ich fand dann auch sehr schnell andere Tätigkeitsfelder, die mir viel mehr Spaß machen und mir viel mehr geben.
Auch wenn der Idealismus von damals bei mir heute nicht mehr besteht und ich ein paar bittere Wahrheit über das ganze juristische Wesen (oder UNwesen) in diesem Land erkennen musste, habe ich nie daran gedacht, wegen so etwas mein Leben zu beenden. Es liegt an jedem Menschen selbst, wie er mit solchen Erkenntnissen und Erfahrungen umgeht. Ich habe mich für das Leben entschieden – und zwar mehr als je, Sich von bitteren Erfahrungen nicht unterkriegen zu lassen, ohne zu Jammern mit einem Kapitel abzuschließen und das Leben trotz aller Widrigkeiten in vollen Zügen zu genießen – das macht einen Lebenskünstler aus.
Zum Fall Wulff: Mich überrascht so etwas nicht. Politiker sind auch nicht ehrlicher als andere Menschen auch. Den einen oder anderen Dreck hat wohl jeder am Stecken. Bei Politikern und anderen Prominenten wird halt nur genauer hingeschaut, und die Medien schlachten es aus bis zum Geht-nicht mehr.
1 Januar 2012 um 10:57 pm |
Die Financial Times Deutschland könnte sich in “Prawda” (Die Wahrheit) umbenennen.
Mit solchen Lügen kann man einer Finanz-Zeitung nicht kommen. Die wissen dort alle, dass eine Zwischenfinanzierung höhere Zinsen kostet, als ein Standard-Darlehen. Bei Wulff war es genau umgekehrt: Die angebliche Zwischenfinanzierung war für ihn billiger als das angebliche Standard-Darlehen.
Weiter in der FTD:
FTD 01.01.12
Wenn Wulff BILD nicht mehr befriedigt, ist es mit ihm vorbei.
Dazu neue Unbill von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung:
RP 01.01.12
Und zum Schluss noch der Hitler-Gruß
Rentner-News 01.01.12 Dort auch das bekannte Bild, auf dem Bettina die “Geste im sozialen Umgang” macht.
Da muss ich Wulff in Schutz nehmen. Was die Nähe zu Nazis betrifft, ist man/frau in Hessen Gröberes gewohnt. Zum Beispiel Dr.Christean Wagner, den ehemaligen hessischen Justizminister und ehemaligen Landrat von Marburg-Biedenkopf. Für Wulff spricht zudem, dass er diese Bettina und nicht Eva Herman (echt: Eva Hermann) geheiratet hat.
2 Januar 2012 um 11:02 am |
Aus einer E-Mail von Gabor Steingart, dem Chefredakteur des Handelsblatts, vom 2.1.2012:
Der Original-Artikel in der SZ vom 2.1.2012 ist noch saftiger:
Zur Vorgeschichte schreibt die SZ:
Es ist die alte Geschichte: Bei wem auch immer ein Bild-Reporter auftaucht, der muss sich auf sein unseeliges Ende gefasst machen.
Die SZ präsentiert auf ihrer Seite 2 eine Chronologie, der zu entnehmen ist, wie sehr sich Wulff in den Spinnenfäden, die er selbst auslegt hatte, verklebte.
Es ist noch nicht ganz klar, weshalb die Journaille so hartnäckig gegen Wulff ist.
2 Januar 2012 um 6:13 pm |
@ blögi
Am 23. 12. 2011 habe ich den Bürgeraufruf WULFF MUSS WEG (mit) unterzeichnet -> http://bewegung.taz.de/aktionen/wulf-muss-weg/beschreibung und dem auch nach Durchsicht der heutigen SZ-Chronologie nur hinzuzufügen: es wäre m.E. besser gewesen, wenn Herr Wulff den Heiligen Abend zum Abtritt genutzt hätte anstatt weiter zu tricksen, zu täuschen und zu verwirren …
2 Januar 2012 um 8:34 pm |
BILD 02.01.12 hat die Geschichte von Wulffs Droh-Anruf bestätigt:
Im SPIEGEL 02.01.12 giftet Stefan Niggemeier über BILD
So ist es. Darum nimmt jeder vernünftige Mensch den Gesichtsausdruck des korrekten Untergebenen an und verhält sich auch sonst möglichst unauffällig, sobald ein BILD-Reporter erscheint. Wahrscheinlich hat die BILD-Redaktion im November 2011 befunden, dass es den Absatz der BILD-Zeitung eher erhöht, wenn Wulff mit großem Getöse in die Kanalisation gespült wird, als dass weiter kitschige Geschichten über ihn mit Bettina und süßem Baby komponiert werden.
Wulff hat übrigens auch Döpfner angerufen. Von dort wurde ihm kühl beschieden, dass sich die Geschäftsführung der Springer AG nicht in die Publikationstätigkeit der BILD-Redaktion einmischt. FAZ 02.01.12
2 Januar 2012 um 9:07 pm |
Nicht nur bei Mathias Döpfner, auch bei Friede Springer:
Cicero 2.1.2012
Ich erinnere bei dieser Gelegenheit an die aktuelle Weihnachtsansprache des Staatsoberhaupts:
SZ 24.12.2011
Der Leitende Oberstaatsanwalt Arndt Peter Koeppen ist Wulffs Parteigenosse. Da wird es bei der “lückenlosen Aufklärung” ähnlich zugehen wie bei Wulffs Haus-Kredit.
Von der Funktion her ist ein Bundespräsident ein Ober-Pfaffe. Ähnlich wie der Papst schwatzt er Erbauliches, um die Verfehlungen seinesgleichen zu übertünchen.
3 Januar 2012 um 11:06 am |
Die objektivste Behörde der Welt ermittelt
ZEIT 03.01.12
In den Staatsanwaltschaften hocken Typos, die noch ein paar Grad schräger sind als Wulff und Glaeseke zusammen. Bei denen ist “das Recht” in den denkbar schmutzigsten Händen.
3 Januar 2012 um 1:59 pm |
Der Axel-Springer-Verlag publiziert beim SPIEGEL.
Was stand in dem Artikel?
SPIEGEL 03.01.12
Schloss Bellevue ist ein Irrenhaus. Der letzte Bundespräsident Köhler trat zurück, weil er sich durch einen Vergleich mit Heinrich Lübke beleidigt fühlte.
3 Januar 2012 um 2:25 pm |
Mehr von der objektivsten Behörde der Welt:
Welt 3.1.2012
Nötigung (§240 StGB) ist nicht notwendig ein Antragsdelikt. Es kann auch ohne Strafantrag verfolgt werden.
3 Januar 2012 um 5:15 pm |
Der neue Trend: Wulff-Witze:
“Dieser Milchbubi ist der BILD-Erpresser!”
http://www.tagesspiegel.de/medien/digitale-welt/witzeln-ueber-den-bundespraesidenten-der-rubikon-ist-sowas-von-ueberschritten/6014930.html
“Auch das noch: Wulff kann Rechnungen nicht mehr bezahlen”
http://www.titanic-magazin.de/
http://www.titanic-magazin.de/newsticker.html
4 Januar 2012 um 7:58 am |
Titanics Milchbubi-Erpresser ist mit Abstand das Beste zum Thema. Aus der Kommentarflut fällt für mich außerdem heraus:
http://www.jungewelt.de/2012/01-03/039.php
Interessanter Gedanke, dass SZ und FAZ inzwischen Lohnschreiber von BILD sind.
3 Januar 2012 um 5:29 pm |
@ blögi
Die historische Dimension des „ganzdeutschen Justizmythos“ (von) der „objektivste[n] Behörde der Welt“ -> http://duckhome.de/tb/archives/8544-OBJEKTIVSTE-BEHOERDE-DER-WELT.html wurde in der von mir redaktionell verantworteten rechts- und justizkritischen dh-Serie -> http://duckhome.de/tb/plugin/tag/Richard+Albrechts+JustizKritik (2010/11) ebenso dokumentiert wie dieser m.E. wichtige Hinweis eines soziologischen Klassikers (1903) zur besonderen staatlichen Zwangsgewalt des bürgerlichen Strafrechts:
„Im Strafrecht setzt sich die Zwangsgewalt des Staates, um den bestehenden öffentlichen und privatrechtlichen Zustand aufrecht zu erhalten, am unmittelbarsten der Freiheit des einzelnen entgegen“
-> http://duckhome.de/tb/archives/8852-ZWANGSGEWALT.html
3 Januar 2012 um 11:57 pm |
Glaubt hier irgendjemand, dass wenn man den Wulff aus dem Amt kegelt sich irgend etwas verbessern wird? Also wozu die ganze Aufregung, ist vermutlich eh nur ein Ablenkungsmanöver von wesentlicheren Dingen über die aber nicht informiert und diskutiert werden soll.
4 Januar 2012 um 1:11 am |
Glaubt hier irgendjemand, dass es uns mit dem alten Kaiser Wilhelm (mit dem Bart) nicht besser gehen würde? Jeder Organismus braucht Stoffwechsel.
Das Interessante an der Wulff-Affäre ist nicht Wulff. Der ist ein schäbiger Karrierist und Vorteilsnehmer wie viele andere auch. Das Interessante ist Bild. Von Bild lernen heißt siegen lernen.
Ich rege an den Aktienkurs der Axel Springer AG zu studieren:
http://www.finanzen.net/aktien/Axel_Springer-Aktie
von 24 auf 35 Euro in drei Monaten. Zum Vergleich die Deutsche Telekom AG:
http://www.finanzen.net/aktien/Deutsche_Telekom-Aktie
Pfui Teufel!
4 Januar 2012 um 10:43 am |
Zur Vervollständigung
STERN 03.01.12
Eine Hand wäscht die andere, aber die Seife müssen Dritte bezahlen.
4 Januar 2012 um 11:31 am |
Mehr Wulff-Witze auf Rentner-News 04.01.12. Dabei ein Foto, auf dem Wulff selbst die “Geste im sozialen Umgang” vorführt, d.h. den rechten Arm schräg nach rechts oben streckt.
4 Januar 2012 um 12:20 pm |
Das Handelsblatt am 4.1.2012 hat eine CDU-Politikerin aufgetrieben, die die Ablösung von Wulff will.
Die letzte Forderung läuft auf Energie-Verpuffung hinaus, weil einerseits die direkte Wahl einen beträchtlichen Aufwand erfordert, andererseits der Bundespräsident nichts zu entscheiden hat. Es wäre besser das Bundespräsidenten-Amt ganz abzuschaffen und diejenigen Amtsträger direkt wählen zu lassen, welche tatsächlich entscheiden: Richter, zuerst die RichterInnen des Bundesverfassungsgerichts.
4 Januar 2012 um 8:04 pm |
@ blögi
WULFF MUSS WEG
Auch ich habe am 23. 12. 2011 den Bürgeraufruf WULFF MUSS WEG (mit) unterzeichnet -> http://bewegung.taz.de/aktionen/wulf-muss-weg/beschreibung und dem auch nach Durchsicht der Neuinfo bei Ihnen, in focus und in der SZ nur hinzuzufügen: es wäre m.E. besser gewesen, wenn Herr Wulff den Heiligen Abend zum Abtritt genutzt hätte anstatt weiter zu tricksen, zu täuschen und zu verwirren … freilich gilt auch im Fall Wulff was Wulffs Fall ausmachen wird:
„Das eben ist der Fluch der bösen Tat / Daß sie, fortzeugend, immer Böses muß gebären.“ [Schiller, Wallenstein, Fünfter Aufzug: Octavio]
Und auch ich halte inzwischen die meist “Amt” genannte staatsfunktionärische Zentralfunktion BPD (Bundespräsident Deutschland) für so kropfig wie hyperliquide, weiß daß diese/Ihre Forderung nach abschaffen heuer in Ganzdeutschland wenig populär ist und könnte warum das so ist (nach dem Handlungsmuster “Folgeehen”) erklären (aber nicht hier und heute;-)
4 Januar 2012 um 11:47 pm |
Ist es möglicherweise u.a. diese Rede gewesen, die einflussreichen Leuten nicht gefallen hat und nun diese Pressekampagne gegen Wulf verursachte:
http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Christian-Wulff/Reden/2011/08/110824-Wirtschaftsnobelpreistraeger.html
Oder etwa diese Rede?
http://www.zeit.de/2011/27/Interview-Wulff
Könnte es nicht sein, dass wir unseren BPD überhaupt nicht kennen?
“Auf dem Deutschen Bankentag hatte ich den Finanzsektor bereits gewarnt. Wir haben weder die Ursachen der Krise beseitigt, noch können wir heute sagen: Gefahr erkannt – Gefahr gebannt. Wir sehen tatsächlich weiter eine Entwicklung, die an ein Domino-Spiel erinnert: Erst haben einzelne Banken andere Banken gerettet, dann haben Staaten vor allem ihre Banken gerettet, jetzt rettet die Staatengemeinschaft einzelne Staaten. Da ist die Frage nicht unbillig: Wer rettet aber am Ende die Retter? Wann werden aufgelaufene Defizite auf wen verteilt beziehungsweise von wem getragen?”
Frage: Welcher Bundespräsident hätte den Mut gehabt, der Regierung und vor allem den Bankern öffentlich dermassen in die Fresse zu schlagen?
Und so Einen wollen wir nicht mehr? Dann haben wir nichts besseres verdient!
5 Januar 2012 um 12:30 am |
heiner07 schrieb:
Sie haben das Geschwafel (“die Reden”) Wulffs, das Sie verlinkt haben, selbst nicht gelesen. Wulff hat weder der Regierung noch den Bankern “öffentlich dermaßen in die Fresse geschlagen”. Er hat erbaulich geschwafelt wie der Pfarrer bei der Predigt.
Und dann: “unseren BDP”. Mir gehört Wulff jedenfalls nicht. Ich wäre sehr unglücklich, wenn ich ihn geschenkt bekäme.
5 Januar 2012 um 1:08 am |
Erste Stellungnahmen zu Wulffs staatstragendem Fernseh-Interview im Staatsfernsehen:
Hamburger Abendblatt 04.01.12
Wulff ist die Lüge zur Natur geworden. Er kann nicht anders.
Weiter im Hamburger Abendblatt:
Die FTD 04.01.12 höhnt:
Die Springer-WELT 04.01.12 gibt sich integrativ:
5 Januar 2012 um 1:21 am |
Das ist das, was die meisten Journos dem Wulff verübeln: Sein Exklusiv-Auftritt im Staatsfernsehen. Er hätte zu einer Pressekonferenz einladen und die Fragen aller Journalisten beantworten müssen.
5 Januar 2012 um 10:32 am |
Auch BILD ist mit den Herzensergießungen Wullfs nicht zufrieden. BILDs wirklicher Leitartikel aber ist
BILD 05.01.12
BILD-Aufmacher gestern:
Mit Fremdenfeindlichkeit lässt sich halt mehr Geld verdienen als mit einem schlitzohrig-schäbigen Bundespräsidenten.
5 Januar 2012 um 11:15 am |
Wenn einer erst einmal Bundespräsident geworden ist, kann er praktisch erst bei den nächsten Wahlen von seinem Posten gehoben werden.
Wulff behauptet, er habe nichts Unrechtes getan. Wirklich nicht? In Frage kommen:
Niedersächsisches Ministergesetz § 5 Abs. 4:
§ 322 StGB Bestechlichkeit
§ 240 StGB Nötigung
Indessen genießt der Bundespräsident Immunität. Strafrechtlich kann er nicht belangt werden. Es gibt zwar ein Verfahren der Amtsenthebung, doch das ist nicht praktikabel. Siehe dazu Financial Times Deutschland 4.1.2012
5 Januar 2012 um 3:25 pm |
Die geheimen Aufnahmen von Christian Wulff auf Kai Diekmanns AB (Lautsprecher oder Kopfhörer erforderlich)
http://www.cartoonland.de/archiv/die-geheime-anrufbeantworter-aufnahme-von-christian-wulff/
Im Ernst: BILD will das veröffentlichen, was Wulff in Dieckmanns Mailbox geflüstert hat, um zu beweisen, dass Wulff die Veröffentlichung des 500000Euro-Kredits nicht verzögern, sondern verhindern wollte.
5 Januar 2012 um 3:38 pm |
BILD unterstützt Wulff damit bei seinen Bemühungen um Transparenz. Der Link dazu hier:
http://www.bild.de/politik/inland/wulff-kredit-affaere/bild-bittet-wulff-um-transparenz-21916856.bild.html
5 Januar 2012 um 6:49 pm
Tue niemandem etwas Gutes … BILD will nur helfen und Wulff droht:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,807405,00.html
Was hatte Wulff gleich im Fernsehinterview tatsächlich gesagt?
http://www.n-tv.de/politik/Wulff-Interview-im-Wortlaut-article5138936.html
Dem widerspricht BILDs Kai Diekmann.
Einer von beiden sagt nicht die Wahrheit. Die Veröffentlichung des Telefonats könnte Aufschluss geben. BILD hat das Tondokument vorliegen, Wulff hat die Erinnerung an seinen emotional geführten Anruf.
5 Januar 2012 um 8:36 pm
Sie können mit Sicherheit davon ausgehen, dass Wulff lügt. Bild hat in den vergangenen Jahren viele Unterlassungsprozesse verloren besonders bei der 27.Zivilkammer des Landgerichts Berlin (Vorsitzender Mauck). Bild hat inzwischen reiche Erfahrung, wie man sich gegen Unterlassungsansprüche verteidigt. Diese Erfahrung hat Wulff nicht.
5 Januar 2012 um 10:07 pm
Normalerweise gehe ich davon aus, dass beide lügen … und dass wennschon – Diekmann besser lügt. Aber der kann sich gar nicht beruhigen dass er ein Mal auch mit der Wahrheit erfolgreich ist.
5 Januar 2012 um 4:06 pm |
@ blögi
1. Netter Plot in der SZ heute, den Herr StAnWalt a.D. Dr.iur. Heribert Prantl zum Begnadigungsrecht des BPD vorträgt. Hat nur ein´ Webfehler wie jeder weiß, dern Goethefaust II verstanden hat (dort heißts über die göttliche FAUST-Errettung, 11936–11937): „Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen“ oder auch nurn BVerfG-Richtungsentscheid zum „Gnadenakt“ kennt (auf dens kein´ Rechtsanspruch geben kann: 2 BvR 552/63 vom 23.4.1969)
2. Achja und mal für den Fall der Fälle ergänzt und über den alten Majestätsbeleidigungs§ 95 (1) RStGB hinausgehend: der neue Majästätsbeleidigung§ 90 StGB heißt „Verunglimpfung des Bundespräsidenten“. Von dessen Gattin (und ihrem vorpräsidialamtischen rechten Treppenstandsgruß) steht dort soweit ichs verstanden hab nichts…
Gruß
Richard Albrecht, 050112
http://www.academicroom.com/users/richard.albrecht
5 Januar 2012 um 5:50 pm |
Burschenschaft Teutonia auf der Schanz zu Köln
Teutonia sei’s Panier!
Ehre! Freiheit! Vaterland!
MP Christian Wulff MdL verabschiedet Bbr. Tegtmeier in den Unruhestand am 19. Januar 2004
Dass Wulff nicht ohne dieses Volk auskam, hätte man sich von vornherein denken können.
5 Januar 2012 um 6:42 pm |
Wulff lehnt Veröffentlichung seines Anrufs bei Diekmann ab:
FAZ 05.01.12
Die Veröffentlichung ohne Wulffs Einwilligung kann wegen § 201 StGB Scherereien machen.
Für die, die sich noch an Peter Niehenke erinnern: Der war gezwungen worden sich einer psychiatrischen Untersuchung zu unterziehen und hatte das Gespräch mit den Psychiatern ohne Einwillung derselben veröffentlicht. Niehenke wurde daraufhin zwar nicht für verrückt erklärt, aber nach § 201 StGB verurteilt.
Vielleicht erscheint der Mitschnitt bei einem iranischen Blogger.
5 Januar 2012 um 7:08 pm |
@ Leserin
Heißt es im § 201 StGB zur Vertraulichkeit des Worts nicht auch?
“Die Tat nach Satz 1 Nr. 2 ist nur strafbar, wenn die öffentliche Mitteilung geeignet ist, berechtigte Interessen eines anderen zu beeinträchtigen. Sie ist nicht rechtswidrig, wenn die öffentliche Mitteilung zur Wahrnehmung überragender öffentlicher Interessen gemacht wird”
Und wenn dies: was wenn nicht die bundespräsidiale Drohung soll dann bitte “Wahrnehmung überragender öffentlicher Interessen sein? (Und dies ganz unabhängig, daß ich nicht zum BILD-Dieckmann-Fanclub gehöre;-).)
5 Januar 2012 um 8:50 pm |
“überragende öffentliche Interessen” ist eine Generalklausel fast genauso willkürlich missbrauchbar wie die “Ehre” im Artikel 5 des Grundgesetzes. Ich habe in ähnlichen Fällen strafrechtliche Verurteilungen riskiert und tue es immer wieder. Die Frage hier ist aber, ob Diekmann es riskiert.
Mein Argument gegen Geheimhaltung ist immer, dass die Unterstützung von Neonazis durch hessische Behörden von “überragendem öffentlichem Interesse” ist. Das aber wollen die heimischen Gerichte, die selbst aus Neonazi-UnterstützerInnen konstituiert sind, absolut nicht zugestehen. Ich habe vor Weihnachten in einer solchen Angelegenheit Verfassungsbeschwerde eingelegt und werde, sobald das voraussehbar negative Ergebnis bekannt wird, Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte einlegen.
6 Januar 2012 um 10:32 am |
Wulff hat einmal mehr “nicht ganz” die Wahrheit gesagt. Nun fällt ihm sogar die BW-Bank in den Rücken.
FTD 06.01.12
Das Argument wurde schon vor ein paar Tagen von der FTD erklärt. Wegen § 492 BGB darf es “per Handschlag” geschlossene Darlehensverträge – wie von Wulff behauptet – nicht geben. Als Jurist hätte Wulff das wissen müssen.
Mit den Juristen ist es ähnlich wie mit Polizisten. Die lernen in der Polizeischule doch nur, dass sie keine Gesetze wissen müssen, weil sie ‘kraft Amtes’ von der Einhaltung aller Gesetze befreit seien.
6 Januar 2012 um 2:12 pm |
@ Blogger
Betr. WULFFs Kopf und/oder Kragen-„Interview“
Man(n) muß kein geschulter Tiefenhermeneutiker sein, um in zweiter Lesung des BPD-ARD-ZDF-”Interviews” zu bemerken:
Da gibt jemand – als Jurist – vor laufender Kamera zu, daß er´n Grundrechteverletzer ist, indem er sagt: Aber ich wollt doch nur, daß die BILD-Chefredaktion den Bericht um e i n e n Tag verschiebt …
Das wird zu Recht “Eingriff in die Pressefreiheit” genannt: q.e.d. – was zu beweisen war.
¿oyes, compañero?
6 Januar 2012 um 2:50 pm |
Anscheinend hat der STERN 06.01.2012 eine Kopie aus Diekmanns Mailbox
Man muss mit dieser Inhaltsangabe vorsichtig umgehen, denn im Internet kursieren bereits etliche Wulff-Fakes und der STERN hat es fertiggebracht die ‘Hitler-Tagebücher’ zu publizieren.
6 Januar 2012 um 4:14 pm |
Mottenpost 06.01.12
6 Januar 2012 um 6:28 pm |
Als echt teutscher Kulturträger würde man aber eine Klo-Brille mitnehmen und sie vor Schloss Bellevue in die Höhe recken. Die Araber sind zu autoritätsgläubig.
6 Januar 2012 um 6:36 pm
Lassen Sie das mal nicht Diederich Heßling lesen …
6 Januar 2012 um 6:48 pm |
Bettina aber saget euch: “Wer hat, dem wird gegeben werden; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.” (Lukas 19,27)
FOCUS 06.01.12
6 Januar 2012 um 7:00 pm |
@ blogger
Jetzt könnts in der nächsten Runde ums Eingemachte gehn:
Nicht ganz einflußlose Anleger, Banken, Fonds etc. sollen lt. WiWo vom damaligen VW-Aufsichtsratsvorsitzenden jetzt PBD Wulff an zwei Millarden fordern, hier nachlesbar -> http://www.onvista.de/news/alle-news/artikel/06.01.2012-17:07:14-wiwo-schadenersatzforderung-gegen-ex-vw-aufsichtsrat-wulff
Dagegen wirkt das, worums bisher ging, so weiland Deutschbankster Kopper, wie´n Nüßchen (“peanut”) oder ums Englisch zu sagen: wie´n token (umgangssprachlich für Kleinstmünzen)
Gruß
Richard Albrecht, ²060112
http://www.academicroom.com/users/richard.albrecht
6 Januar 2012 um 7:18 pm |
an Dr.Richard Albrecht: richtig!
Endlich wird klar, weshalb Blätter wie Handelsblatt, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Financial Times Deutschland gegen Wulff sind. Für Firlefänzchen wie 500000 Euro und Promi-Telefonate interessieren die sich normalerweise nicht. Das ist mehr was für Bild und Bunte.
Wirtschaftswoche 6.1.2012
6 Januar 2012 um 11:02 pm |
Das Micky-Maus-Magazin verhöhnt das Staatsoberhaupt
FTD 06.01.12
Ein Blatt aus dem Enten-Kurier:
http://thumb1.ftdcdn.de/original/Image/2012/01/06/hundepraesident.500×440.jpg
FTD schreibt weiter:
Zu welchem Zweck sollen wir “Respekt haben” noch dazu vor einem “Staatsoberhaupt”?
7 Januar 2012 um 10:32 am |
Ich halte eine „machtlose” politisch-moralische Instanz wie das BP-Amt als Korrektiv trotz allem für sinnvoll, auch wenn Herzogs Ruck-Reden niemanden vom Sofa hochgerissen haben und seine Bildungrede eher zu einem problematischen Leistungsdruck besonders an Gymnasien beitrug. Die „Ermahnungen” der BPen wurden prinzipiell zumindest gehört. Adressaten waren ja zuletzt weniger das Volk, sondern „die” Politiker oder Wirtschaftsbosse. Das besondere Gewicht der BP-Ansagen gründete auch auf einem – wenn man so will – künstlich erzeugten „Respekt”.
Über die tatsächliche mäßigende und orientierunggebende Wirkung des BP kann man geteilter Meinung sein, dass es „positive” Wirkungen gab, steht für mich außer Frage. Deshalb bedeutete Köhlers Rechtfertigung von Kriegen um Ressourcen eine unverzeihliche Zäsur. Sein Rücktritt war notwendig und richtig (wenn er auch aus persönlichen Motiven erfolgte). Wulff hat das Amt nun zugrunde gerichtet. Was der BP künftig sagt, ist eine unmaßgebliche Meinung unter vielen.
Mit der Forderung nach Abschaffung des Amtes wäre ich vorsichtig. Der Nutzen kann auch künftig den Schaden überwiegen.
7 Januar 2012 um 10:46 am |
Rheinische Post 06.01.12
Handelsblatt 07.01.12
7 Januar 2012 um 11:09 am |
@ Roderic
Naja. Ihre Meinung. Wer immer ganzdeutsche/r BGA´in wird, der/die auswirft bestenfalls moralinsaure Politrhetorik. Aber bitte: Ihre (Mehrheits-) Meinung wird respektiert.
@ LeserIn
„Das ist eine blanke Spekulation. Und die weiße ich zurück“, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der Unions-Fraktion im Bundestag, Peter Altmaier (CDU).”
Da wurde mit “weiße ich zurück” aber´n prima Feud´scher gedruckt, grad so als wäre Herr CDU-Altmaier der (Laut-) Sprecher des Brecht´schen Weißwäscherkongresses nach dem Motto: meine Hand wäscht deine solange bis sie weiß ist;-)
7 Januar 2012 um 3:09 pm |
@ Dr. Albrecht
Ist es Mehrheitsmeinung? Die relative Mehrheit (Umfrage Forschungsgruppe Wahlen nach Interview) will Wulff und Amt. Ich denke, Amt funktioniert nur noch ohne Wulff, brauche selbst aber weder Amt, noch Wulff/Töpfer/Göring-Eckardt. Moralin: Regierende sehnen sich ab und an nach Zurechtweisung “von oben”. Fällt die weg, verlieren sie die Selbstkontrolle.
7 Januar 2012 um 3:32 pm
Wahrscheinlich ist der BP im Grunde nichts anderes als der fürs “Memento mori” zuständige Sklave des römischen Imperators – nur etwas besser entlohnt.
7 Januar 2012 um 11:15 am |
@ LeserIn
recte: Freud´scher, würden Sie bitte das r nachtragen? Dank dafür voraus, Gruß RicAlb
7 Januar 2012 um 8:18 pm |
Zitat TAZ Kommentarseite zur BP-Wahl 2010
http://www.taz.de/!54779/
aus http://www.taz.de/Bundespraesidenten-Wahl/Kommentare/!c54779/
So dachten die ganz Schlauen. Warum schickte Rot-Grün NS-Kommunismus-Gleichsetzer Gauck (Prager Erklärung 2010) ins Rennen, nach dem Rechtspopulist Zastrow (FDP) noch heute ruft? Rot-Grün ist mitverantwortlich.
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/affaere-des-bundespraesidenten-planspiele-fuer-wulffs-ruecktritt-11596681.html
[...]
7 Januar 2012 um 9:35 pm |
Mehr von Tricki-Krissi:
FR 07.01.12
Ganz frisch sind diese Infos nicht. Wahr aber ist, dass Wulff und sein “väterlicher” Freund Geerkens tief in die Trick-Kiste gegriffen haben.
Dem jetzigen Skandal ging ein jahrlanger ‘Rechtsstreit’ voraus. Der SPIEGEL wollte 2010 das Grundbuch von Wulffs neuem Haus einsehen, durfte aber nicht. Die Verweigerung der Einsicht wurde vom AG Burgwedel am 28.12.10 bestätigt, desgleichen vom OLG Celle am 19.01.11. Erst der BGH mit Beschluss vom 17.08.11 (V ZB 47/11) gestattete die Einsicht. Das Ergebnis des ‘Rechtsstreits’ war katastrophal. Denn im Grundbuch fand sich nichts von Belang. Wahrscheinlich hat ein BGH-Richter erst im AG Burgwedel angerufen, sich bestätigen lassen, dass das Grundbuch uninteressant ist, und schließlich befunden, dass der BGH ohne unangenehme Folgen für Wulff großzügig sein könne. Motto: “Und wieder hat der Bundesgerichtshof die Pressefreiheit gestärkt”.
7 Januar 2012 um 9:58 pm |
Die übliche Kurzweil am Schloss Bellevue:
stadtmorgen.de 07.01.12
Der Spreeweg ist trotz seines Namens eine gewaltig breite, stark befahrene Straße. Auf die richtige Seite des Spreewegs, d.h. auf die Seite am Schloss Bellevue, durften die Demostranten nicht. Als es sie trotzdem versuchten, fing die Keilerei mit der Polizei an.
Viele alte Leute auf der Demo. Witzigstes Transpi war meines Erachtens “Präsidenten haben kurze Beine”.
7 Januar 2012 um 10:09 pm |
Eindeutiger Verstoß gegen das niedersächsische Ministergesetz (siehe oben):
SPIEGEL 07.01.12
Was soll Talanx bedeuten
So beschreibt sich der Konzern selbst.
Talent war in Griechenland eine große Menge Geld.
7 Januar 2012 um 11:08 pm |
Ein Verstoß gegen ein Landesgesetz reicht für ein Amtsenthebungsverfahren nicht. Der Ex-BGH-Richter Neskovic verweist darum auf die Nötigung § 240 StGB. Das ist ein Bundesgesetz.
FAZ 7.1.2012
Indessen dürften Wulffs Tage als Bundespräsident gezählt sein. Eine Stellungnahme der FAZ gegen Karin Wolski leitete deren Untergang als Richterin des hessischen Staatsgerichtshofs ein.
8 Januar 2012 um 2:43 am |
[...] http://bloegi.wordpress.com/2011/12/20/der-jurist-christian-wulff/ [...]
8 Januar 2012 um 6:24 pm |
Wulff im Präsidentenbunker. Er gibt Durchhalteparolen aus und faselt von “Stahlgewittern”.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,807798,00.html
Erinnert ein bisschen an einen Film mit Bruno Ganz.
8 Januar 2012 um 7:47 pm |
Wulff outet sich als Ernst-Jünger-Fan. Er hat es ja auch mit dem Krieg.
Wer allerdings heute “Stahlgewitter” hört, denkt an Neonazis:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stahlgewitter_%28Band%29
Was diese Kapelle zu bieten hat, kann man bei Youtube hören:
http://www.youtube.com/results?search_query=stahlgewitter
Verglichen damit sind die “Noien Werte” des Rechtsanwalts Hammer fast schon harmlos.
Für Jüngers Produkte habe ich mich nie begeistern können. Sie sind meist von der Art “Nun guckt doch mal her, wie nassforsch ich bin!” gemischt mit mystifizierendem Quatsch; schließlich Jüngers Leidenschaft Käfer auf Stecknadeln zu spießen. Die Devise der Jünger-Anhänger: “Das Leben ist hart, aber ich bin noch härter”. Zum Kotzen!
8 Januar 2012 um 8:19 pm |
Artikel ergänzt (siehe oben):
Hundespräsident Wuff heiratet Zwei-Gattin wegen ihrem Vornamen.
9 Januar 2012 um 12:23 pm |
F.Schirrmacher, Herausgeber der FAZ, giftet persönlich gegen C.Wulff:
FAZ 6.1.2012
In der FAZ sind viele ähnliche Artikel, in denen über Wulffs viele Lügen hergezogen wird, z.B. die “Handschlagqualität” des letzten Darlehensvertrags.
FAZ 9.1.2012
Auf wen will sich die CDU noch stützen, wenn sie sogar von der FAZ verrissen wird?
9 Januar 2012 um 4:32 pm |
@ blögi
Sollten Sie eine prominente she-follower (Dr. Cora Stephan, Bankfurt/Main) haben? -> http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article13804961/Der-Praesident-ist-nackt.html
Gruß;-)
9 Januar 2012 um 7:14 pm |
Ist das eine verdeckte Beleidigung? Ich finde den Artikel, den Sie verlinkt haben, langweilig.
Um zur Substanz zurückzukehren: Wulff wird bis zu seinem Ableben schätzungsweise 5 Millionen Euro kosten – Geld, das er nicht verdient hat und das anderen entzogen werden muss. Andere Exemplare des öffentlichen Diensts kosten weniger, sind aber immer noch sehr teuer und zugleich eher schädlich. Wie und wodurch ersetzt man die Hofschranzen? Mein Vorschlag ist, viele Posten im öffentlichen Dienst ersatzlos zu streichen. Nichtsdestoweniger muss der Staat verwaltet werden.
Es wird immer mehr auf Roboter hinauslaufen. Die meisten Renten, Hartz-IV-Unterhaltsleistungen und dergleichen werden heute schon automatisch überwiesen. Bei den Steuern: Die Finanzamtsbeamten geben nur noch ein paar Eingangsdaten in den Finanzamtscomputer ein; alles andere erledigt die Software. Usw.usw.. Diese Entwicklung ist schon weit fortgeschritten. Töricht ist, wer es nicht wahrhaben will.
9 Januar 2012 um 7:11 pm |
Nicht jeder Jurist hat Wulffs Durchhaltevermögen im Krieg mit der Journaille:
http://www.focus.de/politik/ausland/drama-um-polnischen-staatsanwalt-jurist-schiesst-sich-bei-laufender-kamera-in-kopf_aid_700838.html
9 Januar 2012 um 7:23 pm |
“Durchhaltevermögen”? Pattex-Präsident ist der richtige Ausdruck.
9 Januar 2012 um 8:07 pm
Im Moment scheint die Stimmung wieder zugunsten des Milchbubis zu kippen. Frau Wulff tanzt auf dem Presseball des Hamburger Abendblatts (Springer). Der Anfang einer Versöhnung? Mit etwas Glück ist da sogar eine zweite Amtszeit drin. Mal sehen, wie oft Sigmar Garbriel seine Meinung zum Thema ändert.
Wulff hats von Merkel, die von Kohl und der von Breshnew oder so.
9 Januar 2012 um 11:34 pm
Keine Sorge! Der Axel-Springer-Verlag arbeitet unter Garantie schon daran, wie Bellina Wuff als Daniela Katzenberger oder Gina Lisa dargestellt werden kann. Bei allem anderen würde am Schluss die Kasse nicht stimmen.
Ich schreibe es zur Deutlichkeit nochmals: Axel Springer macht das Gleiche wie Adolf Hitler. Hitler predigte dem deutschen Mob, was er hören wollte. Axel Springer hält dem deutschen Mob unter die Nase, was er sehen will. Die inhaltlichen Freiheiten beider sind gering. Was der Mob nicht will, servieren weder Hitler noch Springer. Unterschiede zwischen den beiden resultieren nur daraus, dass Springer im besetzten Deutschland keine antisemitische Hetze verbreiten durfte und sich mehr aufs Geld als auf die Macht verlagern musste.
Es ist bestimmt nicht so, dass der Springer-Verlag dem Hundespräsident Wuff aus quasi privaten Gründen an den Kragen will. Die volkstümliche Stimmung richtet sich immer deutlicher gegen Wulff – aus Gründen, die oben im Artikel erklärt werden. Springer will auf dem fahrenden Zug sitzen und dabei Geld verdienen.
9 Januar 2012 um 10:22 pm |
@blögi
Keine seis verdeckte seis offene “Beleidigung” (die eh “nur” ´n ganzdeutsches “Phantimdelikt” wäre). Sondern “nur” ´n ironischer “Die Welt”-Linkhinweis,
Gruß;-) RA
10 Januar 2012 um 10:36 am |
Und täglich grüßt der Hundespräsident.
Tagesspiegel 10.1.2012
Das Tollste sind immer die Pseudo-Begründungen: “Verschwiegenheitspflicht”. Das machen hessische Polizisten ähnlich. Wenn sie die eigene Niedertracht vertuschen wollen, faseln die Polizeisprecher von “Datenschutz”.
Indessen schreiten die Überlegungen zur Auflösung des Bundespräsidentenamts fort. Ausländische Staatsoberhäupter könnten beispielsweise von der zur Zeit arbeitslosen Einzelhandelskauffrau Vanessa Kaczmarek im Rahmen eines 1-Euro-Jobs empfangen werden. Kaczmarek bekommt einen kleinen Hörer ins Ohr. Durch den sagt ihr die Staatsoberhauptsbegrüßungssoftware StObBegrue, was gerade zu tun ist. Also ab mit Kaczmarek auf den Flugplatz.
10 Januar 2012 um 7:14 pm |
Warum hat Bundespräsident Wulff erklärt: “Der Islam gehört zu Deutschland”? Das hat der NDR 10.01.12 herausgefunden:
10 Januar 2012 um 7:21 pm |
Bei der christlichen Konkurrenz (S.6) lesen wir:
Dort auch Bild von Herrn Fard. Er sieht sehr elegant und smart aus.
10 Januar 2012 um 10:52 pm |
Noch mehr vom System Wulff:
SPIEGEL 10.01.12
Es geht immer so: Oberstaatsdiener Wulff macht für seine Freunde Staatsknete (Steuermittel) locker. Die reichen davon etwas an Wulff zurück – manchmal nicht direkt, sondern auf eine Weise, die es Wulff ermöglicht noch höherer Oberstaatsdiener zu werden.
11 Januar 2012 um 5:46 am |
@ Leserin
@ blögi
Info-Dank für Ihre Aufklärung, das “System Wulff” betreffend (erinnert bisserl an SPD-”Danbkenschönspenden” im Rat der Stadt Köln bis vor etwa zehn Jahren). Unter Verweis auf mein erstes
Posting hier (21. Dez. 2011) wieder nur´n Link:
http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/gwg_2008/gesamt.pdf
11 Januar 2012 um 12:19 pm |
Nach einer Vorankündigung des Micky-Maus-Magazins bleibt Hundespräsident Wuff im Amt.
Focus 11.1.2012
11 Januar 2012 um 7:18 pm |
Die FAZ 11.01.12 sieht anders als das Micky-Maus-Magazin das Ende des Hundespräsidenten voraus. Agonie ist das griechische Wort für “Todeskampf”.
Die FAZ ist die Hauspostille der CDU – selbstverständlich auf dem Niveau des Qualitätsjournalismus.
11 Januar 2012 um 7:29 pm |
Das ist typisch für Juristen: Heuchelei pur.
STERN 11.01.12
11 Januar 2012 um 7:39 pm |
Neues Wiki “WulffPlag”
http://de.wulffplag.wikia.com/wiki/Wulffplag_Wiki
Dort wird C.Wulff nicht als Plagiator entlarvt, sondern die Vorwürfe (besonders die, welche strafrechtlich relevant sind) gegen ihn und sein persönliches Umfeld werden übersichtlich zusammengestellt und diskutiert.
11 Januar 2012 um 7:57 pm |
@ blögi
erstens ist mir nicht klar, was das FAZ-Zitat bedeuten soll und zweitens fallen mir zur Causa W. nur noch zwei Fragen ein:
Ist es denn nicht mehr die Aufgabe des Revolutionär, Revolution zu machen, des Künstlers, Kunst zu machen und des Klebers zu kleben? Und ist im Deutschen ein Dunkelmann der Gegentyp zu einer Lichtgestalt?
Mit freundlichem Gruß
Richard Albrecht/10112
11 Januar 2012 um 10:13 pm |
Ich habe noch eine Frage: Was bedeutet dieses Video?
http://www.spiegel.de/video/video-1171210.html
11 Januar 2012 um 10:35 pm |
@ blögi
Hab´s mir angeschaut. Meine subjektive Sicht: diese Schlichtbildmontage wirkt durch den unterlegten – und das ganze verklammernden- Klage(mauer)ton wie ´ne sublime Verhöhnung des BP-Präsidenten / seines ARD+ZDF-”Interviews. Weil´s m.E. eher ´ne hingeluschte Medienfutzerei ist verlohnt´s keine gründlich-wissenschaftliche Analyse. (Mir kommt´s was ich da sah/hörte bisserl postpubertär vor …)
Gruß
Richard Albrecht/110112²
12 Januar 2012 um 12:55 am |
Bestätigung des FAZ-Artikels, der oben zitiert wurde:
Handelsblatt 11.01.12
12 Januar 2012 um 10:58 am |
Publizitätsneid
Hamburger Abendblatt 12.1.2012
12 Januar 2012 um 3:09 pm |
Neujahrsempfang beim Hundespräsidenten
Deutschlandradio 12.1.2012
Thierse, der noch vor kurzem seine Klappe wegen Wulff aufgerissen hatte, war beim Empfang dabei und soll extrem freundlich zu Wulff gewesen sein.
Hamburger Abendblatt 12.1.2012
12 Januar 2012 um 5:23 pm |
Das Rieseneichhörnchen (das mit dem Propeller am Hals) nennt Wulffs Benehmen “grenzwertig”
Welt 12.1.2012
Dort auch ein Bild von dem Rieseneichhörnchen mit Propeller. Ebenfalls dort eine Liste: “Bei diesen Freunden übernachtete Wulff” von 1 bis 6.
Wenn Wulff alle an ihn gestellten Fragen vollständig beantwortet, ist die Hölle erst richtig los.Weiter in der Welt
12 Januar 2012 um 10:03 pm |
Die FAZ am 12.1.2011 straft Wulffs Rechtsanwalt Lügen:
Vermutlich haben Wulff und Lehr geglaubt, die FAZ unterstütze die CDU immer. Da könne man der FAZ Material vom Springer-Verlag zuschicken, um den Springer-Verlag anzuschwärzen.
Es ist außerordentlich erstaunlich, dass die Journalisten von Springer, von DuMont, von Holtzbrink, vom FAZ-Verlag usw. zusammenhalten. Eigentlich sind sie Konkurrenten. Sie haben jetzt aber gemeinsam eine Wut auf Wulff und das liegt daran, dass Wulff versucht hat sie alle auszutricksen, indem er die Fragen, welche die Journalisten ans Bundespräsidialamt schickten, mit Tricksereien beantwortete und Informationszusagen brach. Vergleiche
13 Januar 2012 um 12:22 am |
Deutschland im Wulff-Fieber. Die WELT 12.01.12 zündet nächste Stufe der Rakete, die Wulff auf den Mond tragen soll.
Darunter stehen dann die Fragen und die tatsächlich inhaltsarmen Antworten.
Außerdem bezichtigt die WELT den Rechtsanwalt Gernot Lehr der Lüge
13 Januar 2012 um 12:46 am |
Extra 3: Wulff bricht sein Schweigen
Die Ulk-Idee ist nicht ganz frisch. Der Nummer vom Pester Lloyd ist besser.
13 Januar 2012 um 10:29 am |
Ein Ministerpräsident bekommt überall Puderzucker in die Gesäßfalte gepustet und immer freudig nimmt der Ministerpräsident den Puderzucker in Empfang.
BILD 13.01.12
Usw.usw.. Es ermüdet. Gernot Lehr erzählt eine Geschichte, die so nicht wahr sein kann. Wenn ihm das vorgehalten wird, gibt es eine zweite Version, die so nicht wahr sein kann usw.usw.usw.. Die Wahrheit läuft darauf hinaus, dass Wulff Vorteile, die ihm nur deshalb zugeschoben wurden, weil er Ministerpräsident war, privat annahm.
13 Januar 2012 um 11:19 am |
@ LeserIn sagt:
13 Januar 2012 um 10:29 am
(1) Sie schreiben: „Es ermüdet“. Das empfinde ich auch. Auch nach Wulff-wiki-Durchsicht. (Ich bin wohl „gelernter“ Fachjournalist und habe ab & an an Unis, FHSen und in praktischer Berufsausbildung seit 1977 wissenschaftliches „Recherchieren“ und „qualifiziertes journalistisches Recherchieren“ gelehrt, bin aber in diesem Feld seit Jahren „nur“ noch ehrenamtlich aktiv). Hier und bewußt knapp unterm Stichwort ERMÜDEND wenige Hinweise mit wenigen Links:
(2) Es gibt wirklich, was allgemein „informational overkill“ [zu viel Infos] genannt wird und hier speziell wirkt als „overdocumentated“ [es wird, oft bis hin zum letzten Stöckchen, zu viel aufgelistet, das verwirrt nur und schafft´n „Bumerang-Effekt“]. Das bedeutet m.E.: nötig ist die Konzentration auf wenige klare Sachverhalte, Felder und Probleme. Dies sind, damit aus dem „Fall Wulff“ bald „Wulffs Fall“ wird, m.E. diese drei:
(3) 1. Der Ausgangspunkt, über den BILD berichten wollte (und berichtete): 500.000 € „Privatkredit“ zu extrem günstigen Sonderbedingungen. Hier nach meiner Kenntnis nicht bedacht, daß es sich seis 3.1.1.um eine große „Dankeschönspende“ wie weiland „erfunden“ von der Kölner SPD und dort bis zu Beginn der Nullerjahre höchsterfolgreich praktiziert gehandelt haben könnte sei´s 3.1.2. um GWG-relevante Vorgänge [ -> http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/gwg_2008/gesamt.pdf ]; 2. Geht es darum, daß BP-Wulff im berüchtigten öffentlich-rechtlichen Kopf-und-Kragen Interview bei ARD & ZDF [-> http://www.youtube.com/watch?v=hNXu8BBlQXc ] öffentlich zugab, daß er als BP wegen eines Tages BILD-Bericht-„Aufschub“ gegen das Grundrecht Artikel 5 Grundgesetz verstoßen hat; 3. Geht es auch, wenn auch bisher lediglich von der Wirtschaftswoche[-> http://www.wiwo.de/politik/deutschland/volkswagen-was-wusste-wulff/6021414.html ] in der letzten Woche berichtet, daß der heutige BP als damaliger MP-NS (Min.präsident Niedersachsen) und Aufsichtsratsvorsitzender (ARV) des VW-Konzerns iZm. geplanter „feindlicher“ Übernahme von VW durch Porsche verdächtigt wird, dem mehrheitlich landeseignen Grußunternehmen geschadet zu haben, wobei es sich um eine Gesamtschadenssumme um etwa 1,8 Milliarden € handeln soll. Das meint: 3.1. = mittlere Ökonomie, 3.2. = Grundrechtepolik, 3.3. = Milliardenökonomie.
(4) Soweit mal (m)ein Versuch einer konzentrierten Strukturierung in drei relevante(n) Felder(n). Alles andere ist m.E. yellow- oder Klatschspaltenpresse – und sollte dort auch im Schmuddel bleiben.
Freundliche Grüße
Dr. Richard Albrecht, 13. 1. 2012
http://www.academicroom.com/users/richard.albrecht
13 Januar 2012 um 1:55 pm |
Ist ‘Roderic’ ein Nickname der Bundeskanzlerin? Man vergleiche: Roderic am 7.Januar 2012
und
südostschweiz.ch 13.01.12
13 Januar 2012 um 3:50 pm |
Gut möglich … Roderic durchstreifte als Stalker in Tarkowskis Klassiker die Zone. Ebenso wahrscheinlich: Angela Merkel musste ihrem Vater versprechen, Gauck zu verhindern. Der dürfte seinen Kollegen gut genug gekannt haben.
13 Januar 2012 um 4:43 pm |
@ Leserin 130112 13:55
“Der Politikprofessor” …
„Während des Studiums war Langguth von 1970 bis 1974 Bundesvorsitzender des RCDS. Anschließend arbeitete er im Bildungswerk der Konrad-Adenauer-Stiftung in Stuttgart. Zugleich war er Lehrbeauftragter an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Stuttgart.
Gerd Langguth war von 1976 bis 1980 Bundestagsabgeordneter der CDU. Er war Mitglied des CDU-Bundesvorstandes und zweier Grundsatzprogrammkommissionen der Union. Zwischen 1981 und 1985 war Langguth Direktor der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn und 1986 bis 1987 Staatssekretär und Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund. Anschließend wurde er von 1988 bis 1993 Leiter der Vertretung der EG-Kommission in der Bundesrepublik Deutschland, Bonn. Zwischen 1993 und 1997 war Gerd Langguth geschäftsführender Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, 2003-04 geschäftsführender Vorstand beim Verein Bürgerkonvent […] Im Zusammenhang mit den Plagiatsvorwürfen gegen Karl-Theodor zu Guttenberg äußerte sich Gerd Langguth kurz vor Guttenbergs Rücktritt überzeugt davon, dass Guttenberg am Ende politisch gestärkt werde: Ein Spitzenpolitiker muss Schrammen haben, muss durch Stahlgewitter gegangen sein. Das erdet ihn, das macht ihn menschlicher.“
Soweit de.wikipedia über diesen gestandenen CDU-Berufsfunktionär, BK´in Merkel-Biograf (dv 2005) und Politik“professor“ (<- http://de.wikipedia.org/wiki/Gerd_Langguth ). Wäre dieser Herr auch nur von irgendeiner Bedeutung – könnte später, nach Öffnung der Archive, mal jemand von „den Nachgeborenen“ nachschaun wer – und warum – diesen Herrn als CDU-Politfunktionär meinte ent[...] zu müssen und wer – und warum -meinte, ihn an die/der Bonner Uni „berufen“ zu müssen …
Richard Albrecht, 130112²
http://eingreifendes-denken.net
13 Januar 2012 um 7:30 pm |
Manchen Menschen glauben die anderen nur aufgrund ihres Flairs. Solche Menschen nenne ich “Ausstrahlungsbetrüger”. Begabtester Ausstrahlungsbetrüger der Vorkriegszeit war Adolf Hitler. Begabtester deutscher Ausstrahlungsbetrüger der Nachkriegszeit war Joseph (“Joschka”) Martin Fischer. Auch der gegenwärtige Bundespräsident darf Ansprüche auf einen der vorderen Plätze stellen. Z.B.
Bild 18.12.2011
Fuhrers Buch wurde zum totalen Ladenhüter. Es dürfte hunderte oder mehr Leute geben, die Wulff auf ähnliche Weise angeschmiert hat. Sie alle wollen Rache.
13 Januar 2012 um 7:49 pm |
bloegi sagt/e: 13 Januar 2012 um 18:30
“Ausstrahlungsbetrüger” klingt anregend (gemeint: Imageschwindler), besonders zum genannten letzten Herrn Reichskanzler (zugleich der erste mit “Migrationshintergrund”) hab ich das bisher ebensowenig wie Sebastian Haffner & Marlis Steinert, die die m.E. bisher sensitivsten Biografien über diesen Herrn schrieben, gesehn, gäbe es eine zweite Auflage meines leider immer noch nicht vergriffenen;-) Hitler-Rede-Dokumentation-Buchs (2007 -> http://www.h-net.msu.edu:80/announce/show.cgi?ID=160809 ) könnte auch diese Facette – und freilich unter Verweis auf Sie – hier aufgenommen werden,
Gruß;-)
Richard Albrecht, 130112³
http://eingreifendes-denken.net
14 Januar 2012 um 9:51 am |
Der Spiegel veröffentlichte einen Beitrag auf ihrer Webseite. Sie nehmen Bezug auf ein Gutachten. Das Gutachten fällt negativ für Herrn Wulff aus: Vetternwirtschaft.
In diesem Fall muss Herr Wulff sofort die Stelle als Bundespräsident räumen.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,809037,00.html
14 Januar 2012 um 10:36 am |
R.Meier schrieb:
Ein Bundespräsident kann nur nach Artikel 61 des Grundgesetzes enthoben werden. Das Verfahren erfordert 2/3-Mehrheiten. Wenn bei Wulff die CDU-Spitze anrücken und ihm unterbreiten würde, es sei besser, wenn er “freiwillig” zurückträte, würde Wulff zurücktreten. Doch das würde nur geschehen, wenn die Umfragewerte für Merkel & Co drastisch fielen. Das ist zur Zeit nicht der Fall. Der Grund dafür ist die Schwäche der SPD. Niemand traut Gabriel zu, dass er besser ist als Merkel. Der beste Schutz für Wulff ist somit die SPD unter Führung des fetten Siggi.
14 Januar 2012 um 11:27 am
Die SPD als einzige staatstragende Partei (inkl. Ämter) seit 1914.
Gabriel hatte – vorschnell und ohne Faktenkenntnis – herausposaunt, Wulff müsse im Amt bleiben, weil ein zweiter Rücktritt in Folge das Amt beschädigen würde. Seiner Spannefrau Nahles verpasste er einen Maulkorb. Nun muss sich Gabriel wieder einmal korrigieren. Wer soll ihn noch ernst nehmen?
14 Januar 2012 um 12:05 pm
Kastriert wurde die SPD schon zuvor von Bismarck mit der Einführung der gesetzlichen Rente. Rein metaphorisch wäre Gabriel also oberster [...].
14 Januar 2012 um 10:58 am |
Nur der Vollständigkeit halber: Die FAZ 13.01.12 lässt nicht locker.
Das kann man als Lüge abtun. Denn
Wulff hatte angedeutet, er habe die günstigen Zinsen bekommen, weil er 40% eigenes Geld in das Haus gesteckt hätte:
Noch eine Lüge. Weiter in der FAZ:
14 Januar 2012 um 2:20 pm |
@ Blogger
“Christian Wulff ist als Bundespräsident von Angela Merkels Gnaden nur der Ohrfeigenmann für die mittelprächtige Politikvorstellung der Bundesregierung.“
Dies soll heute in der zum duMont-Konzern des Patriarchen Dr Neven du Mont gehörenden FR stehn. Ob dieser politschurnalistische Kretinismus nächst – und wenn dies in welcher ganzdeutschen „Qualitätszeitung“ – noch übertroffen werden kann?
fragt
Richard Albrecht am 14. 12. 2012
http://eingreifendes-denken.net
14 Januar 2012 um 10:49 pm |
Noch mehr Geschenke für den Staatsoberschnorrer
STERN 14.01.12
Mehr Lustiges im selben STERN-Artikel
und
Man muss BamS und STERN und FAZ nicht glauben. Ungefähr dasselbe steht im SPIEGEL desselben Tags.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,809132,00.html
15 Januar 2012 um 10:22 am |
Dann sollten wir auf die Straße gehen und Politik machen. Siggi ist immer vorschnell und der Rest der SPD lässt sich so einiges Gefallen…
Aber vorsicht vor den Typen in blauen Anzügen, die haben kein Sinn für Politik. Sie machen nur hau drauf und Ruhe.
15 Januar 2012 um 10:03 pm |
Das Ketzerblatt FTD 15.01.12 findet Widersacher des Luxus-Christians in Niedersachsen und Schläfrig-Holzbein
16 Januar 2012 um 2:17 pm |
Panik in Schläfrig-Holzbein
Hamburger Abendblatt 16.01.12
17 Januar 2012 um 8:29 am |
@ Leserin
Ja. Politpanik auf ganzer Linie bei bei CDU+F.D.P. in SHM
(= Schläfrig-Holstein Meerumschlungen. Da hab ich vor 45 Jahren mit´m Studium angefangen…)
Der Herr Rechtsadvokat Kubicki MdL versucht Schadensbegrenzung. Obs klappt? Schauwermal.
17 Januar 2012 um 7:27 pm |
@ bloegi
nur zwei links von heute, 170112, diese:
http://duckhome.de/tb/archives/9786-MAN-IST-MENSCH-UNFLOSKEL-DES-JAHRES.html
http://duckhome.de/tb/archives/9789-WAS-ZU-BEWEISEN-WAR-Q.E.D..html
Gruß
Richard Albrecht
18 Januar 2012 um 10:32 am |
Bullenstarker Offroader für Bellina
Bobbycar für Wuff-Sohn
FR 18.01.12
Manche Kommentaren merken an, dass an Wulff nichts Besonderes sei, weil er und sein Umfeld so spießig wie die meisten Bundesbürger sind.
18 Januar 2012 um 4:27 pm |
FAZ 18.01.12 unverändert auf Anti-Wulff-Kurs
Wulff ist zur Symbolfigur der durchschmutzten Gesellschaft geworden. Leute, die die Staatsbankrotte in Argentinien, Russland und Griechenland miterlebt haben, sehen ihn als Vorboten einer Staatskrise.
18 Januar 2012 um 11:44 pm |
Wulffs Anwälte haben etwa 240 Fragen und Antworten im Internet veröffentlicht: http://pdf.redeker.de/
Etwas interessant ist eine Liste der Fragensteller:
Tagesschau Schweizer Fernsehen 18.01.12
19 Januar 2012 um 10:28 am |
Die FAZ vom 19.1.2012 hat einen Aufsatz des ehemaligen Bundesverfassungsrichter Dieter Grimm über C.Wulff veröffentlicht:
Das ‘Ansehen’ ist auch die einzige Ressource der Juristerei. Konservative wie Grimm und das FAZ-Establishment haben Angst, dass Wulff alle anderen, die auf demselben Dampfer fahren, in Verruf bringt. Am Ende steht die Staatskrise, in der dem Richter Grimm und vielen anderen Staatsdienern keine Pension mehr gezahlt würde. Das käme natürlich dem Weltuntergang gleich. Grimm weiter:
D.h. das Amt des Bundespräsidenten ist überflüssig. Grimm macht danach längere und längst bekannte Ausführungen über den Reichspräsidenten der Weimarer Republik (Hindenburg), der bekanntlich direkt gewählt wurde und viel Mist gemacht hat. Grimm zieht den falschen Vergleich.
In einem Staat mit Gewaltentrennung müssen Regierung, Gesetzgeber und Gesetzanwender in unabhängigen Wahlen direkt bestimmt werden. So ist es – leider nicht vollständig – in den USA. Der USA-Präsident ist kein Füllfeder-Halter, sondern Regierungschef. Also wird er direkt gewählt. Das Repräsentantenhaus macht die Gesetze. Also werden die Repräsentanten direkt gewählt. Die Richter und Staatsanwälte wenden die Gesetze an. Also werden sie – leider nicht alle – direkt gewählt.
In der BRD sollte das Amt des Bundespräsidenten abgeschafft werden und der Bundeskanzler direkt (unabhängig vom Bundestag) gewählt werden. Selbstverständlich müssen auch die Richter direkt gewählt werden. Wenn die Staatsanwälte nicht gewählt werden, gehören sie nicht zur Justiz, sondern sind Exekutoren der Regierung.
Grimm kommt zum Schluss:
19 Januar 2012 um 11:42 am |
@ blögi
Zustimmung: Causa BP-Wulff aktualisert die Forderung: Diese Staatsinstitution ersatzlos abschaffen.
Staatsanwaltschaften sind entgegen ihres Mythos´ http://duckhome.de/tb/archives/8544-OBJEKTIVSTE-BEHOERDE-DER-WELT.html weisungsgebundene, den jeweiligen Landesjustistizministerien nachgeordnete Behörden: Exekutoren. Politisch verantwortlich immer Justizminister/in. Analog bei Bundesanwaltschaft: Bundesjustizministerin derzeit Frau L.-Sch. (F.D.P.).
Gruß
Richard Albrecht, 190112
http://wissenschaftsakademie.net
19 Januar 2012 um 12:46 pm |
Folgendes passt vielleicht in diesen Thread, weil es die zunehmende Respektlosigkeit sogar vor den höchsten Staatsdienern zeigt:
taz 18.01.12
“Verbrecher” und “vor seinem Amtsitz aufstellen lassen”. Das hätten sich vor ein paar Jahren nur ein paar verwegene Blogger getraut. Doch jetzt wird der zitierte taz-Artikel sogar im Bayerischen Rundfunk vorgelesen.
19 Januar 2012 um 1:33 pm |
zu LeserIn sagt:
19 Januar 2012 um 12:46 pm
Wieso “hätten sich” vor´n paar Jahren nur´n “paar verwegene Blogger” getrat – SIE HABEN SICH GETRAUT zB. vor-bloegi´schen Netzseite ALTHAND und der eingreifendes-denken vorgängigen Netzseite MOZ.ART1 … und sind dafür dann halt auch justiziell abgestraft worden. Und bloggen … und bloggen … und bloggen …
Gruß R.A./190112²
19 Januar 2012 um 7:02 pm |
Bitter für den kleinen Glaeseker. Er wird sich denken: Ich hab nur getan, was mir mein Chef vorgemacht hat: Urlaub bei Freunden.
ZEIT 19.01.12
Bestimmt will die Staatsanwaltschaft ihr Image pflegen: Wir ermitteln ohne Ansehen der Person – sogar gegen den ehemaligen Sprecher des Bundespräsidenten.
Weiter in der ZEIT
Ja, sehr bitter für den armen Glaeseker.
20 Januar 2012 um 1:34 am |
Marmeladen-Hersteller!
Abendzeitung München 19.01.12
Wahrscheinlich hat Wulff so viele Geschenke angenommen, dass jede Zeitung einen Exklusiv-Bericht veröffentlichen kann.
Jetzt fehlt noch Beate Uhse – sponserte Besuch im Luxus-Puff – der Ministerpräsident bekam Kondome gratis.
20 Januar 2012 um 9:46 am |
Daraus wird nur eine gute Geschichte, wenn der niedersächsische Ministerpräsident der Bundeskanzlerin zuvor den neuen Beate-Uhse-Vibrator empfohlen hat.
20 Januar 2012 um 12:16 pm |
Auch das noch! Die Süddeutsche Zeitung 20.01.12 upgradet den Hundespräsident zum Faust.
Glaeseker ist jetzt in der Hölle. Er wartet mit der großen Gabel am großen Kochtopf auf Wulff.
20 Januar 2012 um 8:28 pm |
Wie lauten die Anworten auf folgende Fragen?
FR 21.01.12
Bei jedem Angeklagten, der nicht in der Gunst der deutschen Justiz steht, dürfte jedes deutsche Gericht, die Fragen mit “ja” beantworten. Es habe zumindest ein bedingter Vorsatz vorgelegen. Der reiche für die Verurteilung.
21 Januar 2012 um 12:41 am |
Nachgewiesenes Falschparken ist mehr wert als ein Mordgerücht.
FOCUS 20.01.12
21 Januar 2012 um 11:24 am |
Panik auch im niedersächsischen Landtag
SPIEGEL 20.01.12
Dazu zeigt der SPIEGEL ein Bild Möllrings mit verweinten Augen und verzerrtem Mund.
21 Januar 2012 um 11:38 am |
Panik auch beim BRD-Staatssender
Deutschlandfunk 21.1.2012
Der Staatssender beschönigt zu Gunsten des Staatsoberhaupts. Wenzel sagte im Deutschlandfunk wörtlich: “Wulff ist ein Lügner”.
21 Januar 2012 um 12:02 pm |
@ bloegi
BIZARR(ER ALS BIZARR) oder GROTESKER ALS GROTESK?
Gehts in der Causa Wulff noch bezarrer oder grotesker?
An sich interessiert (jedenfalls mich) die auch in der Verfassung n i c h t vorgesehene) Frau B. Wulff nicht … aber die instruktive Einzelheit, daß sich Familie Wulff für deren Sohn ein Kinder”bobbycar” nicht selbst kaufte, sondern schenken ließ, folglich und nicht mal das Kinderspielzeug selbst bezahlte, ist m.E. für “die Nachgeborenen” höchsterhaltenswert nach dem Motto:
Und genau diese Typen sind seit Jahrzehnten führende ganzdeutsche “Spitzenpolitiker” oder Politspitzen …
21 Januar 2012 um 12:54 pm |
Bettina Wulff ist nur eitel und mit Sicherheit nicht intelligent: Oh ich will doch zur High Society gehören und nun habe ich es geschafft.
22 Januar 2012 um 10:15 am |
Man kennt sich – man hilft sich.
Jetzt wissen wir wenigstens, warum die Aktien von Air Berlin so schlecht stehen.
Die Konkurrenz ist neidisch.
SPIEGEL 22.01.12
22 Januar 2012 um 7:42 pm |
Die Porno-Industrie hat sich des Bundespräsidenten angenommen. Das erste, noch einigermaßen softe Bild findet man auf
http://www.welt.de/politik/article13819324/Lieber-Christian-so-geht-Transparenz.html
Lieber Christian, so geht Transparenz
Das zweite Bild in dieser Reihe zeigt den Bundespräsidenten als Werbeträger eines Seitensprung-Portals
Bei uns bleiben Ihre Affären garantiert geheim!
Österreicher neidisch: Die Presse 19.01.12
Mir gefällt der Seitenhieb gegen Wagner (“umständlicher Schmäh”) am besten und ich gestehe, dass auch mir die Musik Mozarts meistens besser gefällt als die Wagners.
Die ‘Staatskrise’ resultiert nun daraus, dass immer mehr “sakrosankte” Ämter satirisch abgeschossen werden, darunter besonders die Justiz, der der Spott die Grundlage ihrer Existenz entzieht.
24 Januar 2012 um 10:21 am |
Noch mehr Wulff-Witze.
Wulffs Zukunft beim Fernsehen. Als Dschungel-Camper kaut er auf einem Skorpion herum.
http://cdn3.spiegel.de/images/image-307162-galleryV9-dvvk.jpg
Wulff auf dem Weg zum Emir
http://cdn2.spiegel.de/images/image-307171-galleryV9-fvrn.jpg
24 Januar 2012 um 10:43 am |
Aus einer E-Mail des Handelsblatt-Chefredakteurs von heute
24 Januar 2012 um 5:45 pm |
SPIEGEL 24.01.12
24 Januar 2012 um 5:46 pm |
Möllring muss aber auch Strafantrag stellen. Sonst güllt es nicht.
24 Januar 2012 um 7:56 pm |
@ bloegi
Wirr, der SPIEGEL, wieso denn “Verleumdung” und “Strafanzeige”, wenn der Herr Fin.min. des Bundeslandes NS kein´ wie Sie richtig
sagen “Strafantrag” stellt bleibt´s eh nur die übliche politöffentl. Heißluft (wie die angebliche? wirkliche? Ermittlung gegen den Ex-Staatssekretär im BuPräsialAmt Berlin).
Hab dazu´n so deftiges wie volkstümliches Zitat rausgesucht (und auch hier gilt: aufgeschoben ist nicht aufgehoben;-))
24 Januar 2012 um 9:55 pm |
Ich nehme an, dass Hartmut Möllring das mit dem Strafantrag hinbekommt. Er ist eins der vielen traurigen Beispiele für die Regel, dass sich Juristen den Staat zur Beute gemacht haben:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_M%C3%B6llring
Was befähigt Möllring zum Finanzminister? Offenbar nichts. Es gibt sehr viele Hartz-IV-Empfänger. Ich wette, dass man aus und mit denen einen besseren Finanzminister machen kann, als Möllring es ist. Aus 9 Leuten könnte 1 Finanzminister derart entstehen, dass sich die 9 innerhalb vorgegebener Fristen einigen müssen – durch schnelle Mehrheitsentscheidungen.
25 Januar 2012 um 3:50 pm |
Unter Schnullis
Wulff hatte zu beiden Schnullis ein vertrautes Verhältnis.
Stern 25.1.2012
Das beste politische Buch, das ich jemals ist gelesen haben, ist von einem gewissen Mohandas Karamchand Gandhi: “The Story of my Experiments with Truth”. Darin schreibt M.K.G.:
Gandhi ist erschossen worden. Wulff dagegen wird uns noch lange erhalten bleiben.
25 Januar 2012 um 11:21 pm |
Wulff behauptet hartnäckig, Unwahrheiten hätten nur seine Untergebenen von sich gegeben. Er hätte davon nichts gewusst und stets “nach bestem Wissen und Gewissen” geantwortet. Es sieht so aus, als gelinge der Gegenbeweis anhand von Dokumenten:
STERN 25.01.12
26 Januar 2012 um 11:40 am |
Neben der “SchnulllllliGRANATE!!!!!” jetzt auch “Wulli-Wulli”. In der Mottenpost 26.01.12 werden diejenigen Schriftstücke zusammengestellt, welche Wulff handschriftlich bearbeitet oder unterschrieben hat und mit welchen die Grenze zwischen Staats- und Privateigentum verwischt wurde.
28 Januar 2012 um 11:41 am |
BamS hat den fett gewordenen Willen zur Macht interviewt:
Spiegel 28.1.2012
Mit dem letzten Satz hat Merkel Recht. Wahlen, besonders direkte Wahlen, verursachen riesigen Aufwand. Der ist sinnlos, wenn jemand gewählt werden soll, der nur labert. Die einzig vernünftige Lösung ist die Streichung des Bundespräsidenten-Amts.
In den USA und Frankreich dagegen ist der Präsident Regierungschef. Wegen der Gewaltentrennung muss der direkt gewählt werden. Das in Deutschland übliche Verfahren, dass nämlich der Regierungschef / die Regierungschefin vom Parlament gewählt wird, verhunzt die Gewaltentrennung und ist grundgesetzwidrig (Art.20 GG).
29 Januar 2012 um 12:13 pm |
Ich halte das Klischee von der machtversessenen, Konkurrenten ausschaltenden Angie für eine politjournalistische Erfindung. Sie gluckt eher auf der Macht wie eine Henne, als dass sie selbige wie eine Löwin ihre Jungen verteidigt.
Merkel verkörpert DDR-Mittelmaß. Sie ist so sicher, weil der Rest des Personals noch schlechter (weil desorientiert) ist, inklusive Opposition. Merkel ging in die Politik, weil sie – realistisch wie sie ist – als Wissenschaftlerin keine Zukunft für sich sah.
Ihr Antrieb scheint mir all in all eher preußisches Pflichtgefühl zu sein.
29 Januar 2012 um 7:38 pm
Zwar stimme ich dem Kommentar im Wesentlichen zu. Doch
Das mag sein. Doch schlechter als westdeutsches Mittelmaß ist sie nicht.
Das mag sein. Doch selbst wenn ein Wissenschaftler eine weltverändernde Entdeckung gemacht hat, besitzt er weniger Macht als ein Berliner Bezirksbürgermeister.
Nehmen wir Julius Robert Oppenheimer als Beispiel. Berühmt ist sein Zitat aus der Bhagavad Gita geworden:
War Oppenheimer ein erstklassiger Physiker? Ich würde sagen: Nein. Er verstand ziemlich gut, worum es bei der Kernspaltung ging, gewann Macht aber nur als Wissenschaftsorganisator. Die wirklichen Entdecker der Kernspaltung, die Eheleute Noddack, sind praktisch vergessen. Der Wissenschaftsorganisator Otto Hahn hat sie platt gemacht. Und doch waren auch Oppenheimer und Hahn nur Hampelmänner politischer Machthaber.
28 Januar 2012 um 2:09 pm |
Auch der gegenwärtige niedersächsische Ministerpräsident macht Wulff-Witze.
TAZ 27.01.12
29 Januar 2012 um 9:40 am |
BamS exklusiv! (29.01.12):
STAATSANWALTSCHAFT HANNOVER DURCHWÜHLT SCHNULLIS KEMENATE IN WULLIS SCHLOSS
Das Interessanteste an dieser Affäre: Woher haben STERN und Konsorten die E-Mails von Glaeseker? Worin steht, dass er und der Party-Veranstalter Schmidt einander “Schnulli” nannten und sich zumindest gedanklich gegenseitig auf die Glatzen küssten. Da kann nur jemand in der Staatsanwaltschaft Hannover durchgestochen haben. Denn Glaeseker und Schmidt haben ihre eigenen E-Mails nicht mehr, weil sie beschlagnahmt wurden. Um es noch deutlicher zu schreiben: Jemand in der Staatsanwaltschaft Hannover hat die E-Mails an den STERN verkauft. Die neueste Durchsuchung könnte die Ursache haben, dass niedersächsische Polizei- und Justizangehörige klamm sind und neues Material brauchen, das sie verhökern können.
29 Januar 2012 um 9:56 am |
Das Bundespräsidialamt ist nicht exakt Schloss Bellevue. Das Bundespräsidialamt ist ein moderner Bau dicht daneben.
29 Januar 2012 um 9:51 am |
DLF 29.01.12
Die Sozen können meckern, so viel sie wollen. Solange Merkels Macht nicht wackelt, ist Wulff auf der sicheren Seite.
29 Januar 2012 um 10:33 am |
@ Leserin
“Jemand in der Staatsanwaltschaft Hannover hat die E-Mails an den STERN verkauft” (evtl. könnten auch Höhere Pol.offiziere beteiligt gewesen sein), alles andere ist nicht sinnfällig.
29 Januar 2012 um 12:01 pm |
@ Blögi
erstens Ihnen Info-Dank, Sie sind beharrlich. Zweitens anstatt vieler Worte als knappe Zwischenbilanz der CAUSA BP-WULFF dieser politlyrische Zweizeiler:
DIE CDU, die CDU
LERNTE NICHT WIRKLICH WAS DAZU
Gruß Richard Albrecht/290112
30 Januar 2012 um 6:16 pm |
Ein Wulff-Witz der Fußballer
N-TV 30.01.12
30 Januar 2012 um 11:00 pm |
Möllring kann jetzt schreien: “Wulff hat uns beschissen. Das war nicht in Ordnung.”
Tagesschau 30.01.12
Die Tagesschau ist dazu übergangen – wie zuvor gewisse Justizkritiker – ohne Umschweife die Dokumente zu veröffentlichen, mit denen sie ihre Behauptungen beweisen kann.
31 Januar 2012 um 9:10 am |
Wulff-Witz auf der Titelseite der Titanic
Im Vordergrund des Bildes eine Prostituierte in Berufskleidung.
Im Hintergrund Schloss Bellevue
Text dazu:
31 Januar 2012 um 10:00 am |
@ Leserin
Als vor nunmehr zweiundzwanzig Jahren in der Noch-DDR aussm Westen eingereiste Jungeunionler ´n Marxkopf mit dem Spruch plakatierten: Tut mir leid, hab mich geirrt, schrieben paar Aktivist(inn)en mit schwarzem Filzstift drauf:
LIEBER GOTT UND DU
VERGIB DER CDU
Ob der da oben nach der Causa BP-Wulff jemals der CDU wird vergeben können?
Richard Albrecht am 31.01.02
http://gegen-den-strom.org
31 Januar 2012 um 2:13 pm |
Jetzt hat sogar die SPD den Wulff-Witz entdeckt.
Stern 31.1.2012
31 Januar 2012 um 8:12 pm |
@ Blogger
Auch ich meine, die CAUSA PRÄSIDENTENWULFF wird wie vor 25 Jahren die CAUSA EHRENWORTBARSCHEL recht BÖS ENDEN (http://wernerenke.de) – es muß ja nicht im Schweizer Badezimmer sein sein – und setz mal´n politlyrischen Fünfzeiler ab:
DER BDP, DER BPD
WIRD ZEIT WIRD ZEIT
NUN IST´S SOWEIT
DASS ER ABGEH´:
SCHEIDEN TUT WEH;-)
Richard Albrecht
2 Februar 2012 um 11:03 am |
Der niedersächsische Ministerpräsident Wulff war Mitglied des Aufsichtsrat der VW AG mit der Tochter Audi AG. Dort hat Wulff weitere väterliche Freunde gewonnen.
WELT 02.02.12
Immer mehr Justizangehörige haben Angst: Ist das ‘Ansehen’ der Justiz besser als das des Bundespräsidenten? Sollen wir mit Wulff untergehen?
2 Februar 2012 um 11:32 am |
Noch schärfer in der Frankfurter Rundschau am 2.2.2012
Der Berliner Autohändler war also nur ein Lakai, der den Hohen Herren zu Diensten sein musste.
2 Februar 2012 um 8:37 pm |
Bettina Wulff sucht Schutz bei der deutschen Päpstin des Verbietens
FTD 2.2.2012
28 O … sind die Aktenzeichen der 28. Zivilkammer des Landgerichts Köln, Vorsitzende Margarete Reske.
Kollegen halten zusammen. Zur Rache veröffentlicht die FTD ein gemeines Foto von Bettina
http://thumb1.ftdcdn.de/articleImage/Image/2012/02/02/20120202184538.251484960.560×315.jpg
2 Februar 2012 um 9:28 pm |
Noch ein Wulff-Witz: Bobbygate
STERN 02.02.12
4 Februar 2012 um 11:28 pm |
Wenn Olaf Glaeseker Mephisto ist, dann ist Bettina Wulff nicht Gretchen, sondern Frau Marthe.
SZ 04.02.12
Mir kommt es so vor, als würden Recherche-Ergebnisse des SPIEGEL zuerst auf Internet-Seiten anderer Zeitungen veröffentlicht. Umgekehrt scheint auch möglich zu sein: “Wie aus einer Vorab-Mitteilung der … hervorgeht, hat Bundespräsident Wulff …” usw.
5 Februar 2012 um 10:55 am |
Sieht aus wie eine Bagatelle, könnte aber Wulffs endgültiges Ende als Bundespräsident bewirken:
DER STANDARD 05.02.12
§ 5 Absatz 4 Niedersächsisches Ministergesetz
Dass Wulff in seiner Zeit als Ministerpräsident Geschenke angenommen hat, ist längst erwiesen. Es war aber bisher umstritten, ob er sie “in Bezug auf sein Amt” angenommen hat.
Das ist jetzt anders. Wulff war als niedersächsischer Ministerpräsident per Amt Mitglied des Aufsichtsrats der VW AG.
In den Ausführungsbestimmungen des Ministergesetzes wird ausdrücklich erwähnt, dass auch ungewöhnlich günstige Kredite als Geschenke auszusehen sind, was aber ohnehin selbstverständlich ist.
5 Februar 2012 um 10:11 pm |
Nun geht es nicht um ein paar tausend, auch nicht um hunderttausende Euros, sondern um etliche Milliarden Euros. Bei dem Übernahme-Kampf zwischen VW und Porsche haben viele ihr Vermögen verloren und mindestens einer beging Selbstmord (Merckle). Ursache irrsinniger Kapitalmarkt-Schwankungen ist meistens mangelnde Information. Wulff hat auf seine Weise mitgemischt:
Spiegel 5.2.2012
6 Februar 2012 um 11:27 pm |
Ausnahmsweise mal ein instruktiver Artikel im STERN 03.02.12.
Als Wulff (CDU) noch Oppositioneller im niedersächsischen Landtag war, regte er sich über die unsolide Gebaren des damaligen Regierungschefs von der SPD auf.
2007 aber führte Wulff, als er selbst Ministerpräsident war, “Durchführungsregeln” ein, die das Ministergesetz praktisch außer Kraft setzen. “Durchführungsregeln” können von der Regierung “erlassen” werden, während Gesetze im Landtag debattiert und abgestimmt werden müssen.
Das sind alles die typischen krummen Dinger der Juristen, volkstümlich “Betrug” genannt.
8 Februar 2012 um 10:33 am |
Die anregendste Beschreibung des jüngsten Wulff-Skandals findet man im FRAUENZIMMER 08.02.12
Auch sonst wird ‘saubergemacht’:
Niemand würde sich jetzt noch wundern, wenn sich herausstellen würde, dass auch die BANDIDOS den Bundespräsidenten gesponsert haben.
8 Februar 2012 um 10:44 am |
Die ursprüngliche Quelle ist die Bild-Zeitung vom heutigen Tag:
http://www.bild.de/politik/inland/wulff-kredit-affaere/wer-zahlte-wulffs-sylt-urlaub-wirklich-22511054.bild.html
Bild tut mittlerweile das, was früher nur Justizkritiker auf ihren Internet-Seiten taten: Dokumente veröffentlichen, in diesem Fall die Anweisungen des Hotel-Managements an das Personal:
http://www.bild.de/media/verweis-1-neu-22522248/Download/2.bild.jpg
Bild nennt noch mehr Peinlichkeiten:
8 Februar 2012 um 11:02 am |
Neuen Nachtrag dem Artikel hinzugefügt:
http://bloegi.wordpress.com/2011/12/20/der-jurist-christian-wulff/#nachtrag120208
8 Februar 2012 um 8:06 pm |
Alexandra Neldel und David Groenewold: Jetzt mahnen sie Medien und Blogger ab! Was darf man in Deutschland eigentlich überhaupt noch berichten, ist hier sicherlich die Frage, die man sich stellen muss.
Denn während Prominente ansonsten gerne – ins Besondere mit ihren neuen Produkten – in die Öffentlichkeit drängen, ist in Deutschland mittler Weile ein Zensur-Irrsinn ausgebrochen, der seines Gleichen sucht. ……..
http://netplosiv.com/200932155/promis/alexandra-neldel-und-david-groenewold-jetzt-mahnen-sie-medien-und-blogger-ab
9 Februar 2012 um 9:35 pm |
Neu: Wulff-Gedichte.
Hier eines von FAZ-Herausgeber Berthold Kohler:
http://www.faz.net/aktuell/politik/wulff-und-kein-ende-lummerland-11642864.html
9 Februar 2012 um 9:51 pm |
Wulffs Glitzerwelt im Spiegel vom 9.2.2012
mit einigen gehässigen Fotos von Wulff und Konsorten. Z.B.
* Wulff mit Spießer-Wampe
* Wulff mit Maschmeyer, Verres und Bettina. Es darf abgestimmt werden, wer am dämlichsten aussieht.
10 Februar 2012 um 11:39 am |
Wulff der Peinliche
Märkische Allgemeine 10.02.12
Rentner-News 10.02.12
Mit anderen Worten: Lehr behauptet, Wulff habe den Landtag nicht vorsätzlich belogen, sondern die parlamentarische Anfrage ‘nur’ schlampig beantwortet.
10 Februar 2012 um 6:45 pm |
Schnorr-schnorr-schnorr
WELT 10.02.12
11 Februar 2012 um 11:10 pm |
Wenn einer freiwillig Jura studiert, so reicht das für einen Anfangsverdacht aus, dass dieser Mensch schwachsinnig ist. Die Ergießungen des Jura-Profs Karsten Gaede bestätigen diesen Lehrsatz. Gaede ‘erklärt’, warum keine Staatsanwaltschaft gegen Wulff ermitteln will:
LTO 09.02.12
Polizei und Justiz, die Staatsanwaltschaften besonders, haben nicht die geringsten Hemmungen Straftaten böswillig zu erfinden, wenn sie jemanden fertig machen wollen.
12 Februar 2012 um 9:31 pm |
Ist Bundespräsident Wulff Pate?
SZ 12.02.12
Das Handy, das Groenewold dem Wulff überließ, war anonym, d.h. es konnte dem Wulff nicht zugeordnet werden. Er benutzte es, als er neben der Erst-Gattin ‘eine Neue’ hatte (Bettina):
WELT 12.02.12
13 Februar 2012 um 7:38 am |
Die Zustimmung für Wulff schwindet. In der Filmbranche liegt sie aktuell bei 40 Prozent.
n-tv 13.02.2012
13 Februar 2012 um 7:39 am |
Link: http://www.n-tv.de/politik/Filmszene-laesst-Wulff-im-Stich-article5477396.html
14 Februar 2012 um 10:52 am |
Entsetzlicher Wulff-Verriss in der FAZ 14.02.12
14 Februar 2012 um 7:29 pm |
Das ist Beste, was der friedlichen Bürgerin / dem friedlichen Bürger geschehen kann, nämlich wenn sich die Staatsdiener gegenseitig verkloppen:
SPIEGEL 14.02.12
Polizeibeamte korrekt? Das ist dummes Zeug. So sieht die Wirklichkeit aus:
SPIEGEL 14.02.12
15 Februar 2012 um 1:52 pm |
Wie Pastor Hintze den Jurist Wulff verteidigt:
SPIEGEL 14.02.12
15 Februar 2012 um 6:35 pm |
In der ZEIT des heutigen Tages eine Zusammenfassung der Aktivitäten des Finanziers Groenewold.
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-02/wulff-groenewold-gfp
Groenewold selbst ist dadurch reich geworden, hat aber viele ärmer gemacht. Es riecht ein bisschen nach Anlagebetrug. In den Jahren vor 2009 hat Wulff ihm geholfen den falschen Schein aufrecht zu erhalten. Klar, dass alle, die um ihr Geld gebracht worden sind, nicht nur auf Groenewold, sondern auch auf Wulff sauer sind.
Ganz anders war es mit Maschmeyer und seinen “Allgemeinen Wirtschaftsdiensten” auch nicht.
16 Februar 2012 um 7:11 pm |
Wer profitiert vom Wulff-Skandal? Natürlich ein Jurist: Rechtsanwalt Gernot Lehr.
Rheinische Post 16.02.12
4000 Euro pro Tag halte ich für übertrieben. Wulff bekommt wahrscheinlich Massenrabatt. Aber mindestens 5000 Euro pro Monat dürften es sein. Dabei finde ich nicht, dass Lehr den Wulff gut vertritt.
Nebenbei klagen immer mehr Investoren, sie seien von Groenewold mit seinen vom Wulff gelobten Film-Fonds betrogen worden:
SZ 16.02.12
16 Februar 2012 um 11:46 pm |
FTD 16.2.2012
Der zuletzt zitierte Satz mit der “Auswertung von Medienberichten” ist verräterisch. Den Staatsanwälten sind die eigenen Ärsche näher als der des Christian Wulff. Die Stimmung gegen Wulff ist inzwischen so ins Negative gekippt, dass die Justiz um ihr Ansehen fürchten muss, wenn sie Wulff länger stützt.
Es gibt einen Typ, der noch ein paar Nummern übler war als Wulff, Karl Carstens, ein verlogener Nazi-Jurist, der Bundespräsident wurde und blieb, obwohl ihm nachgewiesen wurde, dass er den Bundestag angelogen hatte.
17 Februar 2012 um 10:21 am |
SPIEGEL 17.02.12
Die größten Schäden unter der Ägide Wulffs sind beim Übernahme-Poker zwischen VW und Porsche 2008-2009 entstanden: ungefähr 2 Milliarden Euro. Das ist oben im Thread bereits mehrfach erwähnt worden.
17 Februar 2012 um 12:22 pm |
Wulff ist zurückgetreten worden. Als seinen Nachfolger will Angela Merkel den Kriegsminister Thomas de Maizière. Siehe z.B.
FOCUS 16.02.12
Hat sie damit Erfolg, hat die DDR die BRD endgültig erobert.
17 Februar 2012 um 1:04 pm |
De Maizière ist ein Re-Import.
17 Februar 2012 um 5:52 pm |
Süddeutsche Zeitung 17.02.12 feministisch:
Ja!!! Bundespräsidentin Sylvia
18 Februar 2012 um 12:11 am |
Endlich ist die Wulff-Ödnis vorbei. Endlich wieder Platz für echte Nachrichten.
EXPRESS 13.02.12
In Köln soll es humaner zugehen.
19 Februar 2012 um 1:36 am |
FAZ 18.2.2012
Über Lammert habe ich zu wenige Informationen. Aber Voßkuhle als Bundespräsident? Das wäre wirklich total daneben gewesen. Das Bundesverfassungsgericht ist voller Leute, die Wulff keine Belehrungen über Rechtschaffenheit machen können. Als Notnagel ein “Geistlicher” als Bundespräsident? Die Priester sind die Vorgänger der Juristen. Aufgabe beider Berufsgruppen ist das Volk mit Geschwätz zu betäuben.
Voßkuhle hat abgelehnt, weil ein Bundespräsident weniger zu sagen hat als ein Bundesverfassungsrichter. Ein Wechsel von Karlsruhe ins Schloss Bellevue wäre für ihn ein Abstieg gewesen.
Außerdem spüren Voßkuhle und Co., dass das Herunterputzen von Wulff in erster Linie nicht Wulff persönlich galt. Es waren Unmutsäußerungen sehr vieler Leute gegen einen Staat, den die meisten nur noch als Habitat von Betrügern sehen. Wulff wurde angegriffen, weil er der oberste Repräsentant dieser Betrüger war. Im Grund ging es darum schon bei Horst Köhler. Der hat sich aufgeregt, er “vermisse den Respekt vor seinem Amt”. Der nächste Bundespräsident wird sicherlich auch zur Witzfigur werden.
Es geht also doch um eine Staatskrise, wobei noch nicht bekannt ist, ob sich die Leute erst einmal wieder beruhigen oder sich die Empörung bei nächster Gelegenheit weiter aufschaukelt.
19 Februar 2012 um 12:45 pm |
Um den Proporz des Bekenntnisses an der Staatsspitze zu wahren (BP/Kanzlerin), müsste es dann eigentlich Walter Mixa machen.
19 Februar 2012 um 9:55 pm
Bischof Mixa müsste eigentlich Bischof Wichsa heißen, und zwar aus folgendem Grund:
Kathpedia
Die Tuiskonia behauptet zwar keine schlagende Verbindung zu sein, aber hinter ihrem “Zeichen” (dem Schnörkel) steht ein Ausrufungszeichen, was als “Kriegst was in die Fresse!” zu lesen ist und irgendwo muss Mixa das Schlagen gelernt haben. Jedenfalls ist Tuiskonia farbentragend und die Aktiven treten auf in vollem Wichs. Wie der “Wichs” bei Tuiskonia aussieht, zeigt dieses Foto:
http://www.tuiskonia.de/html/img/pool/temp/100910grp_thumb.jpg
Der Fuldaer Bischof Algermissen ist auch in einer Burschenschaft. Aber Algermissen ist Rotarier, während Mixa/Wichsa bei den Lions mitmischt. Näheres dazu in der Kathpedia. Bei den Optimaten im Bundesverfassungsgericht geht es übrigens ähnlich zu.
Man müsste nur den karrieristischen Lebenslauf der katholischen Bischöfe übersichtlich dokumentieren, um die Austritte aus der katholischen Kirche nochmals kräftig anschwellen zu lassen.
19 Februar 2012 um 10:24 pm
Nun, über die confessio entscheidet der Augsburger Religonsfrieden und diesmal Rechtspopulist Zastrow (FDP): Und Merkel lenkt ein. Eine mutige Entscheidung für einen mutigen Mann, der einen anderen Mann mutig nannte:
http://www.tagesspiegel.de/politik/politik-und-gesellschaft-gauck-attestiert-sarrazin-mut/3685052.html
Die Grünen sind damit unwählbar geworden, was sie zwar schon nach Afghanistan waren, aber da konnte man sich hinter Kohlimitator Fischer verstecken. Aber vielleicht ist das auch Zastrows Kalkül. Was nichts ändert.
19. Februar 2012
19 Februar 2012 um 10:30 am |
Einmal mehr: Heuchelei der Springer-Presse
Wer? (Fast) jeder wird antworten: Die männliche Maus Kai Quiekmann! Was aber will die Mottenpost 19.02.12 glauben machen?
Kein Staatsanwalt hat das Zeug dazu. In Wirklichkeit ist es so, wie oben erklärt: Den Staatsjuristen ist das eigene Gesäß näher als das des C.Wulff.
19 Februar 2012 um 10:46 pm |
Eben gefunden: Gauck ist kein Betriebsunfall, sondern Beispiel für so was wie “fast vollständige Induktion”.
Junge Welt, 19.02.12
http://www.jungewelt.de/2012/02-20/027.php
20 Februar 2012 um 12:25 am |
Merkel UND Gauck sind zu viel DDR.
Mein Vorschlag:
Der nächste Bundespräsident muss Hessin sein
Es gibt hier einige sehr sympathische Ziegen und Kühe. Ich meine wirkliche Ziegen und Kühe, keine menschenlichen Frauen. Wie schon Gerd Postel sagte: “Jede dressierte Ziege kann Psychiatrie ausüben.” Um so leichter kann jede Ziege Bundespräsident sein.
20 Februar 2012 um 1:14 am
Ich weiß nicht mehr genau, ob in Meck-VoPo die DDR eingeführt wurde. Nach Bismarck (?) kommt dort alles 100 Jahre später an.
Aber, warum nicht mal ein Hass-Prediger …
20 Februar 2012 um 8:28 am
Ich kannte einen Prager (verst.), der antwortete mir in den 90ern auf meine Sympathiebekundung für Václav Havel: Er redet von Liebe und hasst seinen Bruder.
Nun bekommen wir einen Präsidenten, der beides tut: zum Hass anstacheln (Sarrazin) und seine Ex-Brüder (Ossis) hassen.
Gemeinsam haben sie die Prager Erklärung 2010 verfasst. Ein Dokument des Hasses und der NS-Verharmlosung
Mehr zu Havel: http://www.digital-guide.cz/de/realie/schriftsteller/vaclav-havel-3/
20 Februar 2012 um 10:32 am |
Gauck und Merkel kommen beide aus Mecklenburg/Nord-Brandenburg. Eine Machthäufung bei Personen dieser Art kann der führende deutsche Volksstamm – Sachsen – nicht dulden. Bekanntlich bedeutet Sachsen nicht nur Dresden und Leipzig, sondern auch Thüringen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Angel-Sachsen, d.h. England und die Wall Street.
Mich würde interessieren, warum Merkel den Gauck bis zuletzt nicht haben wollte.
20 Februar 2012 um 11:53 am |
Da wir nun bei der Völkerkunde sind: Die “Sachsen” zwischen Sebnitz und Leipzig gehören nicht einmal wirklich dazu. Im ursprünglichen Obersachsen lebt ein Mischvolk aus aller Herren Länder und Volkstämmen, darunter auch Sachsen.
Sorry, für Shit-Storm. Über Machtanhäufung von Volksstämmen muss ich mich nicht mehr äußern.
20 Februar 2012 um 12:54 pm |
Hallo Bloegi,
falls der Kommentare-Freigabe-Robot noch manuell zu stoppen ist; ich ziehe meinen letzten Kommentar (Volksstämme – noch nicht veröffentlicht) zurück. Ist nicht mein Thema. Zu Gauck auch keine weiteren Kommentare von mir.
Gruss aus Pseudosachsen
20 Februar 2012 um 1:40 pm |
Die Tagesscherbe (Holtzbrinck) 20.02.12 spricht sich gegen Gauck aus.
Ich halte es für ausgeschlossen, dass Gauck dem “Amt des Bundespräsidenten wieder Respekt verschafft”. Eher wird man fordern, dass Schloss Bellevue in ein betreutes Wohnheim für Senioren umgewandelt wird.
20 Februar 2012 um 5:30 pm |
Das ist schnell gegangen! Auch der SPIEGEL 20.02.12 hat auf Anti-Gauck umgeschaltet:
Zu
http://www.metronaut.de/2012/02/nicht-mein-praesident-gute-gruende-gegen-gauck/
ist gegenwärtig kein Durchkommen, ist wohl total überlastet.
Und hier das Bild von Gauck mit Maschmeyer und Verres:
http://cdn4.spiegel.de/images/image-318407-galleryV9-fnxn.jpg
20 Februar 2012 um 5:39 pm |
Die Bild-Zeitung wie gewohnt hinterfotzig macht auf ihre Weise mit:
BILD 20.2.2012
So zu sagen der künftige Bundespräsident als alter Lustmolch.
20 Februar 2012 um 5:56 pm |
Welt 20.2.2012
Ja, alles richtig. Nur müssen die RichterInnen des Bundesverfassungsgerichts direkt gewählt werden. Jedenfalls dürfen sie weder von der Regierung noch vom Parlament bestimmt werden.
In aller Bescheidenheit möchte ich darauf hinweisen, dass ich Eine Frau mit elegantem Skelett hat entscheidende Vorteile, worin die Abschaffung des Bundespräsidenten-Amts und einiges mehr gefordert wird, schon 2005 veröffentlicht habe (siehe auch http://sci.althand.com/skelett.html ). Es ist an der Zeit auch die anderen Forderungen des “Skeletts” umzusetzen.
20 Februar 2012 um 10:17 pm |
Wer besetzte die Posten in der BRD-Justiz, als es darum ging das NS-Unrecht aufzuarbeiten? Nazis! Wer besetzte die Posten in der Stasi-Unterlagen-Behörde, als es darum ging das DDR-Unrecht aufzuarbeiten? Stasi-Mitarbeiter!
FREITAG 28.04.00
21 Februar 2012 um 2:23 am |
Die Ursache für Merkels Verhalten ist jetzt einigermaßen klar: Sie rechnet damit, dass die FDP die nächsten Bundestagswahlen nicht überlebt, will aber trotzdem an der Macht bleiben. Deshalb wollte sie jetzt Klaus Töpfer als Bundespräsidenten durchsetzen. Denn den hätten auch die SPD und die Grünen akzeptiert. Merkel hätte so eine große oder eine schwarz-grüne Koalition vorbereitet und zugleich ihre Partei-Genossen befriedigt. FDP-Rösler schrie vor Schmerz auf und legte seinerseits Merkel rein, indem er Gauck propagierte.
Gauck, dieser Trottel, fühlt sich hoch geehrt und versteht nicht, dass nur wie ein Bauer vor das FDP-Ross geschoben wurde. Immerhin: 200 000 Euro pro Jahr und das lebenslang. Aber vielleicht wird er vorher geopfert.
21 Februar 2012 um 10:18 am |
Die Vita des Herrn Joachim Gauck:
http://www.metronaut.de/2012/02/nicht-mein-praesident-gute-gruende-gegen-gauck/#comment-23475
21 Februar 2012 um 4:04 pm |
Der fromme Pastor führt ein Lotter-Leben.
Passauer Neue Presse 21.02.12
Gilt für Gauck nicht das 6.GEBOT?
Evangelische Kirche in Deutschland
Nein! Die 10 Gebote gelten für Pastoren genauso wenig wie die weltlichen Gesetze für Richter und Polizisten. An die 10 Gebote und die weltlichen Gesetze müssen sich nur die halten, die nicht Pastoren, Richter und Polizisten sind.
Gauck, der greise Pastor, wäre schön dumm, wenn er jetzt seine LAP (Lebensabschnittspartnerin) heiraten würde. Sobald er Bundespräsident ist, kann er die 52-jährige abstoßen und so viele 22-jährige haben, wie es ihn gelüstet.
21 Februar 2012 um 7:01 pm |
Dem Artikel ein Bild als Nachtrag hinzugefügt: C.Wulff hat als gerupfter Bundesadler eine Bruchlandung hingelegt. Quelle:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,816493,00.html
22 Februar 2012 um 6:52 pm |
Wulffs Bar-Zahlungen
RTL 22.2.2012
22 Februar 2012 um 7:07 pm |
Ein Theologen-Kollege äußert sich über Gauck
Märkische Allgemeine 22.01.12