[Auf diesem Bild ist NICHT die platzende Bratwurst zu sehen. Der Mann ist der Mitte heißt Jörg-Uwe Hahn und ist zur Zeit hessischer Justizminister. Rechts Florian Rentsch, ein anderer hoher hessischer FDP-Funktionär.]
Aus einer Sendung des Deutschlandfunks am 3.4.2011
FDP im Chor: Guido soll weg
Florian Rentsch, Vorsitzender der FDP-Fraktion im hessischen Landtag, sagte der “Leipziger Volkszeitung”, er rechne damit, dass “Guido Westerwelle an diesem Montag mit persönlichen Konsequenzen den Weg zu einer raschen inhaltlichen und personellen Neuaufstellung freimacht, auch um Schaden von sich selbst abzuwehren” Rentsch drohte sogar, dass sein Landesverband alle Hebel in Bewegung setzen wolle, um den für Mitte Mai geplanten Bundesparteitag der Liberalen vorzuziehen, sollte Westerwelle auf Zeit spielen.
Das nennt man Undank. Westerwelle hatte seine Partei bei der Bundestagswahl 2009 auf neue Gipfel geführt: 14,6% für die FDP + 4,7% mehr Zuwachs als bei jeder anderen Partei. Nun aber, da die FDP bei den hessischen Kommunalwahlen am 27.3.2011 auf 3,9% abgeruscht ist, werfen seine Parteifreunde ihn weg wie beschmiertes Klopapier.
Es liegt nicht an Westerwelle. Um die politische Situation in der Bundesrepublik Deutschland so, wie sie jetzt ist, richtig zu verstehen, ist folgendes Gleichnis angebracht:
Eine prall gefüllte, rohe Bratwurst wird von wütigen Gierlappen mit stumpfen Messern und Gabeln traktiert. Die Wurstmasse muss raus aus der Pelle. Einstmals ist sie an den Wurstenden ausgetreten. Doch die sind schwarz-rötlich verschorft. Da muss die Wurst platzen. Zuerst an einer Stelle, wo gelber Eiter rausspritzt, später an einer anderen, wo grünliche Verwesung quillt…….
Nun die Deutung des Gleichnisses:
Die prall gefüllte, rohe Bratwurst ist die Bundesrepublik Deutschland. Die Wählerinnen und Wähler materialisieren die Wurstmasse. Die Pelle: Das sind die Institutionen des Rechtsstaats, die die Wurstmasse zusammenhalten sollen. Die geronnenen Wurst-Enden veranschaulichen CDU/CSU und SPD, der gelbe Eiter die FDP und die grüne Verwesung BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Zu deuten, ob die wütigen Gierlappen den Kapitalismus repräsentieren oder allgemeine Probleme wie Mangel an Gerechtigkeit und Mangel an Geld, überlasse ich geneigten LeserInnen.
Es liegt nicht an Guido Westerwelle. Die Leute haben die unheilbare Verkrustung der CDU/CSU und der SPD festgestellt und suchen nun Besserung bei anderen Parteien. 2009 haben sie es mit der FPD versucht und wurden enttäuscht. Jetzt versuchen sie es mit den GRÜNEN. Die weitere Entwicklung ist absehbar.
Das Gleichnis gestattet die Vorhersage der Zukunft: Die Pelle wird löcherig und allmählich schlaff. Die so genannten Institutionen des Rechtsstaats, besonders die Parteien, sind verkommen. An ihre Stellen treten neue Wechselwirkungen zwischen den Individuen, das, was von manchen Graswurzel-Vernetzung genannt wird. Partei-Führer brauchen wir nicht.
Wenn einer an den Verlusten der hessischen FDP Schuld hat, ist es Jörg-Uwe Hahn. Er hat die hessische Justiz zu verantworten:
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Hans-Josef Blumensatt, den hessischen Generalstaatsanwalt, und die heuchlerische ZIT, Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität. Schon am 3.4.2010 wurde hier vorhergesagt:
Ein Foto des Justizministers gemeinsam mit R.Franosch wäre tödlich für den ersten.
Ein solches Foto wurde anscheinend nicht veröffentlicht. Doch J.-U.Hahn ist öffentlich mit R.Franosch aufgetreten. Hahns politisches Ende werde ich nicht betrauern.
Ulrich Brosa
Tags: FDP, Generalstaatsanwalt Blumensatt, Hans-Josef Blumensatt, Jörg-Uwe Hahn, Justizminister Hahn, Kommunalwahlen Hessen, Rainer Franosch, Staatsanwalt Franosch, Wahlen 2011, Zentralstelle Internetkriminalität Hessen
4 April 2011 um 9:56 am |
Ist die Landesbank Hessen-Thüringen angeschlagen?
nh24 3.4.2011
4 April 2011 um 10:35 am |
Manche lernen nie aus … die sollen den Stresstest akzeptieren und ihre Fehler finden. Wenn die dies mal blockieren, soll die Bank keine Unterstützung aus Landesgeldern erhalten. Die Gelder sind dafür zu schade.
4 April 2011 um 6:01 pm |
FAZ 4.4.2011
Bravo, Jörg-Uwe! Mit Dir wird die FDP noch schneller untergehn. Im Präsidium der FDP wird dann kein Stern mehr glänzen, sondern Dein speckiger Bauch.
4 April 2011 um 6:15 pm |
Bei der Analyse der politischen Rechten Deutschlands ist die Financial Times Deutschland 04.04.11 schwer zu übertreffen:
5 April 2011 um 6:05 pm |
Dieser, nun folgende Sachverhalt, wurde auch der FDP Gütersloh vorgetragen!
Zitat: Leider ist das alles so, Herr Thiesbrummel , der Anwalt ist in erster Linie Unternehmer, kleine und innovative Firmen – und somit auch ihre Firma sind seine Beute, korrupte Richter , Staatsanwälte und auch Rechtsanwälte spielen mit, und wenn Sie, Herr Thiesbrummel, das ändern möchten, müssen Sie halt in die Politik gehen!
(S[...], Oberstaatsanwalt in Bielefeld)
Der politische Hintergrund : Als einzige der drei Staatsgewalten ist die Justiz nicht organisatorisch unabhängig, sondern wird von der Exekutive verwaltet, deren Einflussnahme auf die Justiz von erheblicher Bedeutung ist .
Die Antwort der FDP Gütersloh:
Herr Thiesbrummel,
ich fordere Sie auf, die Gütersloher FDP und mich aus Ihrem Email-Verteiler zu nehmen.
Mit freundlichem Gruß
Dr. Wolfgang Büscher
FDP-Fraktionsvorsitzender
5 April 2011 um 6:15 pm |
So sind sie, die Volksvertreter, besonders die von der FDP: Für jeden haben sie offene Ohren.
Dem Oberstaatsanwalt S[...] muss man zu seinen klaren Einsichten gratulieren. Sein Rat
ist absolut beherzigenswert. Nur darf man dazu nicht der FDP etc. beitreten. Denn diese Parteien sind Juristen-Parteien.
6 April 2011 um 2:16 pm |
WELT 06.04.11
Das von der WELT veröffentlichte Bild von Özdemir und Roth löst Anfälle schüttelnden Ekels aus. Aber lieber PIRATEN und LINKE als FDP.
9 April 2011 um 11:50 am |
Die FAZ (9.4.2011) ist gegen Jörg-Uwe Hahn:
Ich halte nichts von Hahn und auch nichts von der FAZ, diesem Qualitätsblatt. Doch hat die Redaktion der FAZ vielfältige Beziehungen zum rechten Personals Deutschlands, so dass man aus den Stellungnahmen der FAZ Prognosen über die Karrieren beim rechten Personal entnehmen kann.
10 April 2011 um 11:52 pm |
HR 10.04.11
Noch ein Fehler. Die Kernkraft hat immer noch mächtige Unterstützer in der deutschen Wirtschaft. Die würden sich bestimmt erkenntlich zeigen, wenn man sie jetzt nicht allein lässt. Die Hessen-FDP drängt aber auf den Stuhl, auf dem GRÜNE, SPD und sogar die CDU schon sitzen.
17 April 2011 um 11:45 am |
HR-Online 9.4.2011
HR-Online 15.4.2011
Ich plädiere für Hahn als Vizevorsitzenden, damit die FDP schneller zugrunde geht.
14 Mai 2011 um 8:54 am |
Sogar in der FDP wissen viele, dass Jörg-Uwe Hahn nichts taugt:
Hamburger Abendblatt 14.5.2011
Zuerst wollte Hahn sogar stellvertretender Vorsitzender werden.
14 Mai 2011 um 9:02 am |
Wie Hessen mit Hilfe von Schwerverbrechern reich werden kann:
BILD 12.05.11
14 Mai 2011 um 9:08 am |
Vielleicht ganz günstig. Man könnte die vielen verbrecherischen Justizangehörigen im dortigen Hochsicherheitstrakt unterbringen.
In Schwalmstadt residiert der Staatsanwalt Zmyj-Köbel.
22 Mai 2011 um 7:21 pm |
FOCUS 22.05.11
3% für die FDP. Die Hälfte ihrer Wähler hat diese Partei verloren. So und noch mehr soll es auch der FDP in Hessen ergehen. Einziger Hinderungsgrund ist der Mangel an Alternativen. Wenn die Leute feststellen, wie schlecht auch die Grünen sind, kann es einen Rückschlag zugunsten der FDP geben.
In Bremen haben nicht einmal 40% aller Berechtigten gewählt. D.h. mehr als 60% haben keine Hoffnung.
23 Mai 2011 um 9:01 am |
Bei den spanischen Kommunalwahlen ist die Bratwurst zugunsten der Rechten geplatzt.
SPIEGEL 23.05.11
Bei den letzten Wahlen hatten die Linken (“Sozialisten”) den Rechten viele Mandate abgenommen. Jetzt haben die SpanierInnen erkannt, dass die Linken keine wesentliche Verbesserung bewirkt haben, und kehren aber zu den Rechten zurück, was aber auch nichts bessern wird.
23 Mai 2011 um 9:38 am |
Hier ein Video von “Bild der Frau” über platzende Bratwürste:
http://www.bildderfrau.de/tipps-tricks/platzende-bratwuerste-video-n38494.html
Grauenhafter als die grauenhaftesten Horror-Filme. Empfindsame Gemüter könnten in den Selbstmord getrieben werden. Wozu hat Mutter Natur Menschen gemacht? Sie wäre besser bei den Rundwürmern geblieben.
8 Juli 2011 um 8:32 pm |
Die letzten Pressemitteilungen des hessischen Ministers für Justiz. Blablabla:
Eigenlob stinkt und wer weiß, was in der hessischen Strafverfolgung wirklich los ist, wird Blumensatts Sätze für Lügen halten.
24 Juli 2011 um 7:23 pm |
Der Hahn ist auch noch ein besonders fleißiger Dienstreisender:
http://www.bild.de/regional/frankfurt/joerg-uwe-hahn/dschingis-hahns-reise-immer-bizarrer-18994880.bild.html
28 Juli 2011 um 12:15 am |
BILD hat Jörg-Uwe Hahn entdeckt. Das wird “Dschingis-Hahn” nicht überleben.
BILD 18.07.11
Der schon in obigem Kommentar adressierte Artikel
BILD 22.07.11
Der Klassiker zur Erinnerung:
BILD 12.05.11
Soll Hahn platzen (natürlich politisch)! Es hat es nicht anders gewollt. Es wird ihm nicht helfen, dass er sich auch Bindfäden um seinen Bauch bindet.
28 Juli 2011 um 10:21 am |
Kommentar: Wenn der Hahn kräht
Der hessische Justizminister Jörg-Uwe Hahn ist ein Medienprofi. Für schöne Schlagzeilen hat er ein feines Gespür. Als Anfang des Jahres in der FDP die Debatte über den angeschlagenen Parteivorsitzenden Guido Westerwelle tobte, schoss der hessische Chef der Liberalen besonders scharf gegen den angezählten Außenminister und Vizekanzler. Als die Dänen vor einigen Wochen wieder Kontrollen an ihren Grenzen einführten, forderte Hahn deutsche Urlauber auf, aus Protest gegen dieses uneuropäische Verhalten …………
http://www.echo-online.de/nachrichten/landespolitik/verwahr20110727./Kommentar-Wenn-der-Hahn-kraeht;art175,2035292
29 Juli 2011 um 12:24 pm |
Mit Wonne reproduziert die WELT 05.07.11 die dänische Kritik an dem wackeren hessischen Justiz- und Europa-Minister Jörg-Uwe Hahn:
2 September 2011 um 12:28 am |
Gerichte sterben in Hessen. Eigentlich ein Grund zum Feiern.
FAZ 11.08.11
Die Entwicklung war abzusehen. Das Ansehen der hessischen Justiz ist weitgehend zerstört. Die hessische Justiz ist eine schlechte Theater-Truppe, die ihrer Herrschaft nicht mehr viel nutzen kann. Warum soll die Regierung dafür noch Geld ausgeben?
Ministerpräsident Volker Bouffier gibt die Staatsknete lieber für neue Revolver seiner Polizei aus.
7 September 2011 um 12:52 am |
[...] ist seit geraumer Zeit beschäftigt dafür zu sorgen, dass der Rechtsanwalt Jörg-Uwe Hahn von der FDP, der zur Zeit hessischer Justizminister ist, nicht wiedergewählt werden wird. BILD nennt ihn [...]
18 September 2011 um 8:09 pm |
Bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus am 18.9.2011 hat die Piratenpartei mehr als 8% gewonnen. Das ist natürlich derselbe platzende-Bratwurst-Effekt, der der FDP bei den letzten Bundestags- und hessischen Landtagswahlen 15 und 16% bescherte. Die Leute wollten CDU und SPD nicht mehr und hatten die vielen früheren Verfehlungen der FDP vergessen. Da haben sie halt FDP gewählt. Was die Piratenpartei in Berlin tun wird, weiß niemand. Sie ist nur noch nicht belastet. Da haben die Berliner halt Piratenpartei gewählt.
Die FDP hat die Leute enttäuscht. In Berlin ist sie runter auf 2%. So wünsche ich es auch in Hessen. Doch voraussichtlich wird auch die Piratenpartei bei den nächsten Berliner Wahlen gerupft.
Die Berliner Regierungsparteien SPD und Linke haben verloren. Alle Oppositionsparteien außer der FDP haben gewonnen. Die Grünen haben weit weniger gewonnen, als sie erhofften, weil ihnen die Piratenpartei Stimmen weggenommen hat. Das sind fast banale Folgerungen.
18 September 2011 um 8:44 pm |
net-tribune.de18.09.11
Diese Parteien sind für Berlin alle nicht hipp genug.
12 Januar 2012 um 10:37 am |
Sehr erfreulich: Die FDP zerfällt.
fuldainfo 12.01.12
Pöpel hat blaue Augen und ein Ehrfurcht gebietendes Gebiss.
FR 12.01.12
Steht eine Rivalität zwischen Pöpel und Hackhausen dahinter?
FOCUS 06.01.12
SZ 04.01.12
12 Januar 2012 um 10:48 am |
Die Welt am 12.1.2012 kartet nach:
Das ist wirklich ungerecht. Denn Jörg-Uwe Hahn sieht zum Kotzen aus und wird trotzdem plakatiert (siehe Bild oben oder http://bloegi.wordpress.com/2011/09/07/bild-schlachtet-den-dschingis-hahn/)
6 Februar 2012 um 10:03 am |
Aus einer E-Mail des Handelsblatt-Chefredakteurs Gabor Steingart vom heutigen Tag:
Also nicht einmal die “Besserverdienenden” wollen noch FDP wählen.
Rösler mag intelligenter sein und besser aussehen als die meisten anderen FDP-Funktionäre. Doch für eine Partei, die sich traditionsgemäß so stark auf (Neo-)Nazis stützt wie die FDP, ist ein Parteichef aus Vietnam die ultimative Katastrophe.
12 Februar 2012 um 11:47 am |
Rösler ist ein Vorzeige-Vietnamese, mit dem vorgeführt wird, wie tolerant es angeblich in Niedersachsen zugeht. Die Praxis sieht für die meisten anders aus:
http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2011/11/Integriert-und-abgeschoben.pdf