Archive for August 2009

Für Karin Wolski wird es eng

27 August 2009

In diesem Thread sind die Kommentare unter dem Artikel wichtiger als der Artikel selbst. Wir versuchen möglichst alle relevanten Nachrichten über Rechtsanwalt Michael Wolski und seine Gattin, die Staatsgerichtshofrichterin Karin Wolski, zusammenzustellen.


(Eine Frau, die einen Ferrari und weitere Protz-Karossen besitzt, kann einen über-50-jährigen Gatten entbehren.)

Karin Wolski ist eine der höchsten Richterinnen Hessens: Vizepräsidentin des Verwaltungsgerichts Darmstadt und Richterin des Staatsgerichtshofs, also des hessischen Verfassungsgerichts. Sie hat einen Gatten, der in den letzten Jahren viel Geld, Millionen, verdient hat, Rechtsanwalt Michael Wolski. Allerdings anders, als man bei einem Rechtsanwalt denkt: M.Wolski, selbst Mitte fünfzig, hat sich mit Margit C. angefreundet. Es gibt Fotos von Wolski, die zeigen, wie er nackt das Schlafzimmer der Über-80-Jährigen stürmt. Die angeblich immer noch rüstige Margit ihrerseits hat vor langer Zeit den steinreichen Frankfurter Immobilienhändler Ignaz C. geheiratet, Jude, der leider verstarb, als die Liebe zwischen Margit und Michael aufflammte.

Margit darf sich so viele Jungs mieten, wie sie Geld hat. Die Jungs – in diesem Fall Michael Wolski – müssen aber ihre Einnahmen versteuern, sei es als Geschenk oder als Honorar. Außerdem darf Margit nur ihr eigenes Geld ausgeben.

Ignaz C. hat eine Erbengemeinschaft hinterlassen. Margit und Michael wollten zuletzt eine Wohnung in Cannes, die sehr wertvoll ist, sich ganz unter ihre eigenen Nägel reißen. Sie flogen nach Cannes und erzählten dem französischen Notar, Ignaz C. sei nicht tot, nur so krank, dass er nicht selbst erscheinen könne; jedenfalls wolle er, dass seine Wohnung seiner lieben Margit und ihrem lieben Michael überschrieben werde. Der Betrug flog auf und, was für die hessische Justiz katastrophal ist, Richterin Wolski hängt mit drin. Die Frankfurter Rundschau hat ein Interview mit der Frau veröffentlicht, die bei der Betrügerei in Cannes als Dolmetscherin mitwirken sollte.

Ehebruch ist in modernen Staaten nicht strafbar. Die Wolskis aber geben vor christlich zu sein (CDU!). Für Christen gilt das 6.Gebot

Du sollst die Ehe nicht brechen!

Natürlich ist das, was Herr Wolski tut, Ehebruch. Wenn Frau Wolski sich deswegen scheiden ließe, wäre das angemessen. Karin W. aber lässt sich entschädigen – mit dem Geld Dritter, versteht sich. Margit C. kauft ihr extrem teure Klamotten und Autos. Karin hält die Klappe und beteiligt sich bewusst, wie die Dolmetscherin sagt, am finanziellen Sex-Erfolg ihres Gatten. Für ihre Integrität als Richterin, für ihre Resistenz gegen Korruption spricht das nicht.

Die Geschichte ist so schmierig, als sei sie aus Der Stürmer abgeschrieben, bloß dass die Täter dem Dunstkreis einer Partei angehören, die sich christlich nennt. Indes ist der Fall Wolski aus einem anderen Grund interessanter – wegen Janusz Pomer. Darüber werde ich schreiben.

Ulrich Brosa



Nachtrag: Oberlandesrichter Pasker und Staatsanwältin Pasker

Juristen-Dynastien

Jemand hat mich darauf aufmerksam gemacht: Zwischen dem Juristenehepaar Wolski und dem Juristenehepaar Pasker bestehen Ähnlichkeiten. Ursache ist, dass vorwiegend Leute bestimmter Art Jura studieren.



Noch’n Nachtrag März 2010: Ein paar Bilder von Karin Wolski.

Karin Wolski = hessische Justiz


[Karin Wolski im hessischen Staatsgerichtshof; die Frau in der Mitte rechts vom Mann mit dem Bart. Richter und Richterinnen machen Männchen um Eindruck zu schinden. Noch edler würde es wirken, wenn sie alle dabei "Wau-Wau" machten. Imponier-Bilder dieser Art kommen normalerweise aus dem Bundesverfassungsgericht.]


[Nochmals K.Wolski im Staatsgerichtshof. Sie grinst befriedigt, weil sie gerade eine Rechtsbeugung verkündet: "Studiengebühren sind verfassungskonform!" . Rechts neben Wolski der Vorsitzende heißt Lange, glaube ich, gehört zur SPD-Richtung.]


[Haarfarbe hier: so genanntes Aschblond. Haarfarbe ganz oben: so genanntes Tizian-Rot. Haarfarbe unten: Brigitte-Bardot-Blond (fast).]


[Haare färben ist ihr Hobby. Die wahre Haarfarbe? Nur gegen erbitterten Widerstand der Karin W.!]


[K.Wolski als menschliche Richterin. Wahrscheinlich denkt sie gerade an ihren Ferrari oder ihr Haus in Neu-Isenburg. Wer auf derartige Auftritte reinfällt, wird es tief bereuen. Juristen sind Heuchler von Berufs wegen.]

Einer, der nicht auf Ego-Trip ist

18 August 2009


[Seit seinem Hungerstreik 1993 in Neuss sieht sich Wendolin Weber ähnlich verfolgt wie Mitglieder der jüdischen Minderheit vor 1945.]

Bei immer deutlicheren Missständen in der Justiz wird die Frage dringender, wie es besser werden soll. Zur Zeit können die Justiz- und Polizeiangehörigen den Kritikern noch sagen:

Na los, macht es doch besser!
… Aber das könnt ihr nicht, ihr Flaschen!

Das ist ein sehr starkes Argument.

Zunehmende Demokratisierung der Justizerei verspricht am meisten Erfolg. Es muss viele Leute geben, die die Probleme anderer vorurteilslos besehen. Doch unvoreingenommene Leute mit Blick über den eigenen Tellerrand sind eher selten. Viele Justizkritiker sind Egomanen. Sie meinen, wegen des Unrechts, das ihnen zufügt wurde, müsse sich die ganze Welt empören, während sie selbst nicht bereit sind das Unrecht zur Kenntnis zu nehmen, das anderen zugefügt wurde.

Ein Behördenkritiker ist auch Wendolin Weber. Positiv ist immerhin, dass er sein Unglück aufgeschrieben und, was noch besser ist, Dokumente hinzugefügt hat, die seine Gegner verfasst haben. Webers Geschichten sind also nicht erfunden. Alfred Bomanns hat sich die Arbeit gemacht Webers unübersichtliche Internet-Seiten durchzusehen und eine erste Analyse vorgelegt:


Herr Weber hatte wohl Streitigkeiten mit seinen Mietern. Dann wurde irgendwann der Strom abgedreht, die Stadtwerke haben den Strom wieder angeschlossen und Herr Weber durfte sein eigenes Haus nicht mehr betreten. Herr Weber hatte 1991 versucht, das Objekt Sternstr.29 in Neuss an die Stadt Neuss zu vermieten, damit sie dort Asylempfänger und Aussiedler unterbringt. Siehe
http://www.viersen.cjb.net/tews-weber/cd0001/land/d/ord_gericht/ag-mg/so1/1508/00000044.html (ca. 50 % nach unten rollen)

Als das nicht zustande kam, erwarb er am 28.01.92 das Haus Dohler Str. in Mönchengladbach und veräußerte das Objekt Sternstr.29 (siehe ebenfalls obigen Link). Und dann vermietete er die Zimmer selbst.

1993 kam dann sein Hungerstreik vor dem Rathaus infolge der Mietstreitigkeiten. Darüber hat die Westdeutsche Zeitung (WZ) berichtet, mit Details, die nach Aussagen von Herrn Weber zum Teil falsch sind, z. B. zur Wohnfläche und zur Höhe der Miete. Die Stadt hat den Artikel an einer Plakatwand o.ä. in der Fußgängerzone ausgestellt. Das empfand Herr Weber verständlicherweise als eine Art Lynchjustiz.

Dagegen hat er eine Einstweilige Verfügung beim Amtsgericht Neuss beantragt. Das Amtsgericht hat den Streitwert von 10.000 auf 20.000 DM verdoppelt, weil der Antragsteller sich wirklich durch die öffentliche Ausstellung des Zeitungsartikels in seinem Lebensnerv getroffen fühle. Dann folgte irgendwann ein Beschluß des Amtsgerichts, daß es sachlich nicht zuständig sei und die Sache ans Landgericht Düsseldorf (?) weiterleite. Danach habe ich nichts mehr über den weiteren Fortgang des Verfahrens gefunden. Also wir sind immer noch im Jahre 1993.

Es findet sich eine einzelne Seite eines Schreibens des Diakonischen Werkes Mönchengladbach-Rheydt aus circa 2004, woraus hervorgeht, daß Herr Weber verurteilt/bestraft worden ist und daß das Gericht seine Umstände und die Hintergründe offenbar nicht genügend berücksichtigt hat. Nach Meinung des Verfassers ist Herr Weber wirklich zu hart bestraft worden, weil er Personen des öffentlichen Lebens kritisiert hat.

Bei dieser Verurteilung ging es darum, daß Herr Weber Telefongespräche mit öffentlichen Personen, von denen er sich Hilfe erhoffte, mitgeschnitten und auf CD verbreitet hat. Eine gute Darstellung findet sich in dem Zeitungsartikel des Lokalanzeigers Neuss/Kaarst vom 10. Mai 2002. Gefunden habe ich das unter:
http://www.viersen.cjb.net/tews-weber/cd0001/land/d/ord_gericht/ag-mg/so1/1508/00000044.html. (bitte den Rollbalken ca. 20 – 25 % nach unten bewegen).

Es wird auch eine Frau Elsa Weber (Jg. 1916) erwähnt, offensichtlich die Mutter von Wendolin Weber, die durch schlechte Pflege (zu langes Liegen) einen Dekubitus, nämlich eine offene, faulende Wunde am Rücken, erlitten hat. Hier war ein gewisser Thomas H. von der Diakonie Neuss vom Gericht zum Betreuer (Vormund) bestellt worden. Das war so ungefähr 2005. Der Leidensweg der Mutter bis zum Tod ca. 2006 ist umfassend dargestellt unter:
http://www.viersen.cjb.net/tews-weber/tews-rosenau/tews-elsa/index.html#A.
Hier sieht man die bettlägerige Mutter in zahlreichen Fotos. Mit dem “Genozid an einer dt. Familie” meint Herr Weber offenbar das Siechtum und den Tod seiner Mutter; auch der Vater wird an einer anderen Stelle bettlägrig gezeigt. Die Seite enthält eine Unzahl an persönlichen Dokumenten und Familienfotos, so daß man sich irgendwie betroffen fühlt und Mitleid empfindet. Allerdings sehe ich keinen direkten Zusammenhang zwischen der Mietsache aus 1993 und dem Tod der Eltern. Insolvenz seiner Firma hat Herr Weber auch erlitten (siehe anliegender Zeitungsartikel). Möglicherweise wurde die Familie nach der Mietsache von den Behörden angeprangert, und die Eltern konnten sich kein vernünftiges Pflegeheim mehr leisten?

Eine sehr genaue Chronik von seiner Geburt im Jahre 1957 bis 1997 hat Herr Weber eingestellt unter:
http://www.viersen.cjb.net/tews-weber/cd0001/land/d/ord_gericht/ag-mg/so1/1508/00000045.html

Grüße
Alfred Bomanns

Noch ein paar von Wendolin Weber veröffentlichte Dokumente (Auf die Links klicken, wenn Sie die Dokumente sehen wollen!):

Strafverfahren gegen Herrn Weber wegen “Verletzung der Vertraulichkeit des Worts” (Mitschneidens von Telefongesprächen).

Herr Weber bekommt kein Postbank-Privatgirokonto.

Herr Weber verwendet Namen und Symbole des deutschen Bundestages und wird abgemahnt.


Das also ist die Methode Verbesserung der Justiz durch demokratische Kleinarbeit. Andere Methoden sind
a) Selbstmord,
b) Rambazamba und dann Selbstmord.
Die Methoden a) und b) empfehle ich nicht. Es gibt jedoch weitere, empfehlenswerte Methoden, die demnächst zu erörtern sein werden.

Ulrich Brosa


Nachtrag 20.3.2010

Große Verblüffung: Der obige, ihm freundliche Artikel ist Wendolin Weber nicht gut genug. Seit einiger Zeit belästigt er Alfred Bomanns und mich mit E-Mails, Telefonanrufen und Faxen: Er will uns zwingen genau so zu schreiben, wie er es verlangt.

Der Vorgang zeigt deutlich, warum sich kaum jemand um juristisch-soziale Probleme anderer kümmern möchte: Es wird einem oft übel vergolten. Daraus darf natürlich nicht folgen soziale Aktivitäten zu unterlassen. Manchmal geraten tatsächlich unschuldige Menschen in Not.

Die Schlechtesten werden Richter

10 August 2009


(Das gesunde Volksempfinden)

Der MDR meldet:

Die rechtsextreme NPD versucht, gezielt Einfluss auf die Rechtsprechung zu gewinnen. Nach Recherchen von FAKT hat die NPD bundesweit ihre Anhänger aufgefordert, bei Schöffenwahlen zu kandidieren. In einem Aufruf der rechtsextremen Partei heißt es, ehrenamtliche Richter hätten die Möglichkeit, “das gesunde Volksempfinden in die Urteilsfindung einfließen” zu lassen. Zudem ließe sich “ein höheres Strafmaß etwa gegen kriminelle Ausländer und linksradikale Gewalttäter” durchsetzen.

Mit dieser Strategie war die NPD nach Informationen von FAKT und der MDR-Rechercheredaktion bereits in mehreren Städten erfolgreich. Am Amtsgericht Riesa ist beispielsweise Ines Schreiber als Schöffin tätig. Die zweifache Mutter aus Strehla hat bei den Kommunalwahlen für die NPD kandidiert. Ihr Mann arbeitet für das NPD-Organ “Deutsche Stimme”.

So ist es immer: Genau diejenigen wollen Richter werden, welche am wenigsten dazu geeignet sind. Kein vernünftiger Mensch wird freiwillig Richter, schon gar nicht für viele Jahre. Die Widerwärtigkeiten richterlicher Tätigkeit sind zu groß. Nur perverse Schufte delektieren sich daran.

Da andererseits großer Bedarf an der Schlichtung von Streitigkeiten besteht und die katastrophalen Mängel der Justiz ohne zunehmende Demokratisierung nicht zu mildern sein werden, wird man um ein soziales Jahr für ALLE nicht herumkommen. In dieser Zeit werden viele als LaienrichterInnen arbeiten müssen. Ob sie das tun oder nicht, dürfen keinesfalls sie selbst oder irgendwelche Honoratioren bestimmen, sondern ein Zufallszahlen-Generator.


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