
(Heemeyers Bulldozer schon mit Schutt zerstörter Häuser bedeckt.)
Marvin John Heemeyer (28.10.1951-4.6.2004) war ein geübter amerikanischer Schweißer und Besitzer einer Reparaturwerkstatt für Auto-Auspuffs. Verärgert über eine für ihn schädliche Änderung des städtischen Bebauungsplans nutzte Heemeyer einen Komatsu-Bulldozer, den er mit Stahlplatten und Beton gepanzert hatte, um das Rathaus, [die Polizeiwache, das Büro des Provinz-Blatts, die Bank,] die Heimstätte eines ehemaligen Richters und andere Gebäude in Granby/Colorado einzureißen. Die Randale hörte erst auf, als sich der Bulldozer nicht mehr bewegen konnte. Von Vollzugsorganen in eine ausweglose Lage gebracht, starb Heemeyer an einer Schussverletzung, die er sich selbst beigebracht hatte.
Heemeyer hatte in Granby mit staatlichen Bediensteten und Individuen lang währende Streitigkeiten, besonders über Bußen wegen Verletzung städtischer Auflagen und über einen Bebauungsplan zugunsten einer Zementfabrik. Die Zementfabrik wurde seiner Auspuff-Werkstatt gegenüber errichtet und machte sein Geschäft kaputt.
Im Jahr 2001 billigten die Kommission für Bebauung und die städtischen Treuhänder den Bau einer Zementfabrik. Heemeyer legte dagegen erfolglos Beschwerde ein. Viele Jahre lang hatte er das Gelände neben seinem Grundstück als Zufahrtsweg zu seiner Werkstatt genutzt. Die Zementfabrik blockierte die Zufahrt. Zu der Verärgerung wegen des Streits über die Zufahrt kam eine Buße von 2500 Dollar, die ihm der Granby-Magistrat für verschiedene Verstöße auferlegte, darunter für Schrott-Autos auf dem Gelände und fehlenden Anschluss an die öffentliche Kanalisation. Heemeyer hatte versucht gut 2 Meter des Zementfabrik-Geländes zu queren um seine Werkstatt an die öffentliche Kanalisation anzuschließen. Schließlich richtete Heemeyer gemeinsam mit Nachbarn und Freunden eine Petition an die Stadt Granby, doch hatte auch damit keinen Erfolg. Seine Werkstatt konnte ohne Kanalisation und ohne Kooperation der Stadt nicht funktionieren. Darauf gab Heemeyer sein Geschäft an einen Pleiten-Aufkäufer ab und verkaufte sein Grundstück. Die neuen Eigentümer ließen Heemeyer sechs Monate zum Wegziehen. In der Zeit baute er den Bulldozer um. Heemeyer hatte den Bulldozer zwei Jahre zuvor gekauft um eine neue Zufahrt zu seiner Werkstatt zu bauen. Doch wies die städtische Administration auch diesen Vorschlag zurück.
Nach der Randale fanden Ermittler Notizen, aus denen hervorging, dass der erstrangige Grund für Heemeyers Bulldozer-Randale sein Kampf gegen die Zementfabrik war. Heemeyer grollte wegen des Bebauungsplans. „Ich war immer gewillt vernünftig zu sein, bis ich unvernünftig sein musste“, schrieb Heemeyer. „Manchmal müssen vernünftige Menschen Unvernünftiges tun.“
Die Ausrüstung, die bei dem Vorfall benutzt wurde, war ein Komatsu D335A Bulldozer mit einer Eigenbau-Panzerung, die das Fahrerhaus, den Motor und Teile des Fahrwerks überdeckte. Stellenweise war die Panzerung mehr als 30 cm dick. Sie bestand aus Beton zwischen Stahlplatten. Das machte die Maschine unempfindlich für kleine Feuerwaffen und widerstandsfähig gegen Sprengstoff. Drei äußere Explosionen und über 200 Garben aus Feuerwaffen konnten dem Bulldozer nichts anhaben. Die Nationalgarde war von Gouverneur Bill Owens nach Granby beordert worden.
Zum Ausguck war der Bulldozer mit einer Video-Anlage ausgestattet, die mit zwei Bildschirmen verbunden war. Ventilatoren und eine Klimaanlage wurden genutzt um Heemeyer beim Fahren zu kühlen. Druckluftdüsen waren eingebaut um Staub von den Video-Kameras fernzuhalten. In der fast luftdichten Kabine waren Nahrung und Wasser bevorratet. Heemeyer hatte nicht die Absicht die Kabine je wieder zu verlassen, nachdem er sie betreten hatte. Die Luke war fest versiegelt. Die Behörden spekulierten, Heemeyer habe einen selbst gebauten Kran in seiner Garage benutzt um die Panzerung über den Bulldozer und sich selbst herunterzulassen.
Als Bewaffnung waren in den Bulldozer eingebaut eine 12mm halbautomatische Barett M82 Scharfschützenflinte nach hinten, ein halbautomatisches FN FNC Sturmgewehr nach vorn, eine 6mm Ruger Mini-14 nach rechts, eine 9mm Kel-Tec P-11 halbautomatische Pistole und ein 9mm Magnum Revolver, mit dem Heemeyer sich selbst tötete.
(Übersetzung aus dem Englischen)
Heemeyer glaubte, Gott habe ihm die Idee mit dem Bulldozer gesteckt und schütze ihn bei der Aufrüstung vor Entdeckung.
Die Mentalität in den USA ist immer noch anders als in Deutschland. Die amerikanische Mentalität ist besser. Dort vertraut man weniger auf staatliche Organisationen und Sozialhilfe, sondern ist darauf aus sich ein eigenes Geschäft einzurichten, von dessen Erträgen man leben kann. Um so gereizter reagieren die Kleinunternehmer, wenn Staatsdiener das mühsam erbaute Geschäft schädigen. Marvin Heemeyer hat in den USA eine Million Fans, wenn nicht mehr, gilt sogar weltweit als einer, der sich nicht alles gefallen ließ. Ihm wird zugute gehalten, dass er keinen Menschen außer sich selbst verwundete und eine verblüffende Idee umsetzte. Der schwarze Killdozer, an dem die Sheriffs ihre Magazine wirkungslos leerballerten, wirkt echt gruselig. Allerdings sind politische Methoden – hartnäckig angewandt – auf die Dauer wirksamer.
Wenn sich Heemeyer nur etwas anders verhalten hätte, wäre vielleicht seine Randale strafrechtlich nicht zu beanstanden gewesen. Heemeyer hätte sich auf einen Notstand berufen können, im deutschen Recht § 34 StGB:
Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut eine Tat begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig, wenn bei Abwägung der widerstreitenden Interessen, namentlich der betroffenen Rechtsgüter und des Grades der ihnen drohenden Gefahren, das geschützte Interesse das beeinträchtigte wesentlich überwiegt. Dies gilt jedoch nur, soweit die Tat ein angemessenes Mittel ist, die Gefahr abzuwenden.
Der Unterschied zwischen Notwehr (§§ 32 und 33 StGB) und Notstand (§§ 34 und 35 StGB) wird von den wenigsten Menschen verstanden, auch von Juristen nicht. Der rechtfertigende Notstand wird oft mit den Notstandsgesetzen von 1968 verwechselt.
Die §§ 34 und 35 wurden erst 1975 nach einer erbitterten politischen Auseinandersetzung ins Strafgesetzbuch aufgenommen; man musste eben wegen der Notstandsgesetze der außerparlamentarischen Opposition entgegenkommen. Damit jedoch die Opposition daraus keinen Nutzen ziehen kann, wurden die §§ 34 und 35 so unverständlich formuliert, dass sie fast unanwendbar sind.
Notwehr ist die Reaktion auf einen akuten Angriff. Der Angegriffene muss sofort reagieren und kann nicht überlegen, welche Reaktion angemessen ist. Notwehr darf demzufolge überzogen sein. In Notstand dagegen geraten Menschen allmählich. Sie haben Zeit Abwehrmaßnahmen zu überdenken und dürfen demzufolge keine Rechtsverletzung begehen, welche das Unrecht, das sie abwehren wollen, übersteigt.
Notstand war also die Situation, in der Heemeyer steckte. Immerhin war er bereits weitgehend ruiniert. Seine Existenz war bedroht. Sachbeschädigungen gelten als Bagatelldelikte. Eine Rechtsgüterabwägung könnte also für Heemeyer sprechen. Die Frage ist jetzt, ob die Sachbeschädigungen als Abwehr geeignet waren. Auch das könnte bejaht werden, da Heemeyers Bulldozer-Randale große Aufmerksamkeit hervorrief. Sicher ist die Information der Öffentlichkeit ein geeignetes Mittel zur Abwehr von Gefahren. Gegen Heemeyer spricht aber, dass er nicht abwehren, sondern rächen wollte.
Immerhin: Gejammert hat er nicht. Das spricht auf jeden Fall für ihn.
Homepage russischer Fans: Марвин Химейер
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Schlagworte: Amok, Behörden, Business, Geschäft, Heemeyer Bulldozer, Killdozer, Marvin Heemeyer, Notstand, rechtfertigender Notstand, Rechtsgüterabwägung, Selbstmord
19 Juni 2009 um 12:05 |
Herr Dr. Brosa,
der Bulldozer-Fahrer ist ein Held, weil er sich zu Recht wehrte. Hier in Deutschland wird eine Menge totgeschwiegen: Marburg-Biedenkopf der Vorfall in Amöneburg und die Verbrechen der Neonazis, wobei eine 13 Jährige in einem Sommercamp fast mit dem Tod daran glauben musste (fast todgeschlagen um Haaresbreite mit Klappspaten und Bierflasche) und ein Dr. jahrelang übelst malträtiert wurde, was geschah: Nahezu nichts.
Die Verbrechen legten die Medien offen. Erst dadurch geraten die Staatsanwälte unter Druck den Fall zu untersuchen und wirkliches Recht zu sprechen.
Besser ist es in Pinneberg auch nicht …
Na ja, bis wir vor den Toren eines Gerichtshofes stehen und diesen stürmen, wiel seit Jahren kein Recht gesprochen wurde. Somit Politiker und Justiz in Angst versetzen.
20 Juni 2009 um 11:54 |
Illegales Genversuchsfeld nahe Rostock … und andere aktuelle News zu Seilschaften in der deutschen Gentechnik!
Hallo,
erst vor wenigen Tagen ist die brisante Veröffentlichung „Organisierte Unverantwortlichkeit“ erschienen – 32 Seiten vollerNamen und Institutionen im Filz der Gentechnik. Dennoch gibt es bereits mehrere wichtige Ergänzungen und aktuelle Vorgänge zu den Seilschaften der Agro-Gentechnik in Deutschland.
Die Topmeldung: Illegales Genfeld entdeckt!
Auf dem Versuchsgelände des AgroBioTechnikums östlich von Rostock ist ein zweites Gengerstefeld angelegt worden. Grund ist offenbar die Beschädigung des ersten Feldes. Diese Aktion war von den Betreibern bislang verheimlicht worden, stattdessen wurde ein zweites Feld angelegt. Doch dafür liegt gar keine Genehmigung vor! Die Anlage ist nach § 39 Gentechnikgesetz folglich eine Straftat. Daher wurden die Verantwortlichen angezeigt.
Die Entdeckung schafft auch Brisanz für einen Strafprozess in Gießen, denn dort geht es um genau diesen Genversuch, der 2006 bis 2008 in Gießen stattfinden sollte. Eine öffentlich angekündigte Feldbefreiung sollte 2006 verhindern, was seitdem jährlich stattfand: Riskante Pannen, Verstöße gegen Sicherheitsauflage, gefälschte Antragsunterlagen und jetzt die illegale Anlage eines zweiten Feldes.
Ihr könnt die Anzeigeschrift unter http://www.projektwerkstatt.de/gen/2009/grl/strafanzeige2felder.pdf einsehen. Falls Ihr die eine Woche alte Broschüre zum Filz zwischen Behörden, Konzernen, Forschung, Geldgebern und Lobbyverbänden noch nicht kennt: Ihr könnt diese bestellen oder im Netz downloaden über http://www.biotech-seilschaften.de.vu. Dort sind viele weitere Informationen zu finden.
4 Juli 2009 um 7:12 |
Rasender Bauer versetzt Polizisten in Todesangst
[...]In rasender Wut räumt ein Bauer mit seinem Traktor im August 2007 drei Streifenwagen zur Seite, als wären sie Spielzeugautos.[...]
Der polizeibekannte Bauer war vom Amtsgericht in Lauterbach unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Fahrens ohne Fahrerlaubnis in mehreren Fällen verurteilt worden.[...]
Dass der Landwirt aus dem Ortsteil Wallenrod immer wieder mit seinem Traktor durch den Ort und über Feldwege fuhr, obwohl er keinen Führerschein mehr hatte, war der Grund gewesen, warum im August 2007 schließlich Polizeibeamte zu seinem Hof ausrückten. Sie wollten den Trekker beschlagnahmen und dem renitenten Bauern so Einhalt gebieten.
Doch statt sich zu fügen und Einsicht zu zeigen, verlor der Landwirt die Nerven und ging zum Angriff über. Mit abgesenktem Frontlader fuhr er auf die Polizisten zu und durchbrach die Sperre aus Polizeiwagen. Am Einsatz beteiligte Beamte hatten im ersten Prozess geschildert, dass sie Angst um ihr Leben gehabt hätten. Ein Polizeioberkommissar hatte erklärt, dass der Bauer auf dem Traktor den Frontlader eigens auf die Höhe der Köpfe der Beamten gebracht habe und dann auf sie losgefahren sei. Der Dienstgruppenleiter, der den Einsatz vor Ort geführt hatte, berichtete, wie er vom Traktor 150 Meter weit mit angesenktem Frontlader verfolgt worden sei.[...]
Auch bei seiner Festnahme blieb der Landwirt seiner Linie treu und schlug und trat nach Angaben des Gerichts auf die Polizisten ein. Ein Polizeisprecher hatte den Vorfall im August 2007 so kommentiert: „Wir sind ja gewöhnt, dass hier auf dem Land mal einer mit einer Mistgabel auf Beamte losgeht – aber das war schon eine besondere Geschichte.“
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 2.7.2009
Der Hass, den viele Bauern gegen die Ordnungsmacht des Staats entwickelt haben, ist in den großen Städten unvollstellbar, leitet sich aber aus den unerträglich korrupten Verhältnissen der Gesellschaft auf dem Land ab. Polizisten, Staatsanwälte, Richter, Rechtsanwälte, Journalisten usw. sind dort völlig skrupellose Büttel des jeweils herrschenden Provinz-Klüngels.
5 Juli 2009 um 10:40 |
Sowohl den Fall des amerikanischen Heldes als auch den des hessischen Bauerns finde ich köstlich. Dennoch sollten die Opfer bedenken, dass ihre auch so amüsanten und moralisch gerechtfertigten Taten mit einem lakonischen-belehrenden Urteil eines Provinzrichters belohnt und nach kurzer Zeit in Vergessenheit geraten. Damit wird keine wesentliche Wirkung auf diejenigen (Politiker, Beamten) enfaltet, die den Missstand verursacht haben.
Ich bevorzuge statt dessen das englische Motto „vote with your feet“. Für nicht sprachtgewandte heisst es: „Gib mit Deinen Füssen Deine Stimme ab [indem Du Koffer packst und gehst]„.
Wenn man sie gut anwendet, kann diese Methode gleichzeitig
- dem Opfer selber Leben und Existenz retten
- den Behörden und dem Land, die das Opfer verfolgt, enorm schaden,
- dem Opfer und gleichgesinnten Beobachtern Spass machen und Genugtuung verschaffen.
In mehreren Fällen habe ich diese Methode angewendet und mich dabei köstlich amüsiert, wie doof die grosskotzigen Behörden reagiert haben. Im berühmten Falle meiner – nie gelungenen – Führerscheinsbeschlagnahme im Jahre 1996 habe ich mich einfach wenige Kilometer von meinem Haus entfernt versteckt. Die Richterin Frau Sarin aus Emmerich entfaltete eine ein Vermögen kostende Polizeiaktion, um mein Haus zu durchsuchen. Als sie dort den Führerschein nicht fand, veranlasste sie von Nordrhein-Westfalen aus eine überregionale Suche, die bis nach Hessen reichte. Ich las danach die Polizeiberichte in der Akte und sie waren so dämlich, dass man sich dabei kaputtlachen konnte. Frau Sarin ging Mitte 1997 damit weiter, mich von der holländischen Polizei unter dem Grund suchen zu lassen, ich würde „ausserhalb Deutschlands mit nicht gültigem deutschen Führerschein und unversichertem Auto mit nicht mehr gültiger deutscher Zulassung fahren“. Die holländische Polizei kam zu meinem neuen frisch bezogenen Wohnsitz und stellte fest, dass ich einen frisch erworbenen holländischen Führerschein hatte und mein Auto seit Kurze mit holländischen Kennzeichen versehen war. Dann find die holländische Polizei an, zu verstehen, dass die Richterin am Spinnen war. Ein Beamter sagte mir buchstäblich: „De Duitsers zijn niet normaal“. Daraufhin setzte die Richterin den Bundesgrenzschutz an allen Grenzen um Emmerich und Kleve herum Tag und Nacht mit der Aufgabe, zu beobachten, ob Herr Dr.Casalegno mit seinem holländischen Auto nach Deutschland reinfährt. Und ich kam aber mit meinem Auto bis an die Grenze, rief ein Taxi an und grüsste die Einsatzbeamten lächelnd.
Am Ende dieses 2-jährigen Veräppelungskampfes, der Deutschland mehrere Hunderttausend Euro sahen sich die deutschen Behörden genötigt, mir einen fairen Prozess zu machen.
Ziehen wir die Bilanz:
- Der Vorfall hat mich 2 Jahre Nerven und 40.000 Euro gekostet. Den deutschen Staat hat er mehrere Hunderttausend Euro gekostet. Vor allem hat er die lokalen Behörden ihr internationales Image gekostet.
- Andererseits, wenn ich deutsch-brav geblieben wäre, hätte er mich noch mehr gekostet, u.a. eine unverdiente strafrechtliche Verurteilung, eine MPU und womöglich auch noch mehr willkürliche Verfolgungen, denn ich hätte gegolten als Straftäter und als Psychopath, wobei dies die lokalen Behörden nichts gekostet hätte, im Gegenteil sie hätten sich an der Geldbusse auch noch bereichert.
Um es klarzustellen: Die Methode des „quelifizierten Verschwindens“ ist in allen juristischen Bereichen anwendbar. Genauso wie die deutschen Behörden die Methode der „künstlichen Kriminalisierung ehrlicher Leute“ in allen Bereichen anwendet, so sollten Widerständler das „qualifizierte Verschwinden“ entsprechend anwenden.
Im Falle des Jugendamtes, z.B., will die deutsche Politik Kinder und ggf. Eltern durch Klau und Zwang im Lande behalten. Keine Reaktion ist also besser, als dass alle jugendamtgefährdeten Gruppen (Ausländer, Deutsche ausländischer Herkunft und Freidenker) Deutschlan verlassen. Damit bleiben in Deutschland nur die „Essensreste“ übrig. Auf die Dauer wird der deutschen Regierung keine Wahl mehr übrigbleiben, als Strategie zu wechseln: Anstatt Kinder mit Zwang im Lande zu behalten, wird Deutschland – wie andere Staaten tun – qualifizierte Einwanderung anziehen müssen, indem die Bedingungen aktraktiv gemacht werden. Unerlässliche Bedinungen wirden u.a. sein, das Jugendamt abzuschaffen, ein Antidiskriminierungsgesetz in Kraft treten zu lassen und die Korruption in den Behörden zu beseitigen.
Herzliche Grüsse
Dr.Ing. Dipl.-Kfm. Massimo A. Casalegno
5 Juli 2009 um 9:01 |
Weglaufen bei akuter Gefahr für die eigene Existenz ist o.k. und sogar vernünftig, sonst aber nicht. Der Umschwung in der DDR ist nicht von denen gemacht worden, die weggelaufen sind; ich wünsche mir, dass derartiges öfter geschieht.
5 Juli 2009 um 11:13 |
Lieber Ulrich,
leider doch wohl. Der Umschwung ist indirekt doch von denjenigen gemacht worden, die weggelaufen sind. Der Umschwung ist eben gekommen, weil der Kommunismus Pleite gemacht hat. Und dass er Pleite gemacht hat, ist der Tatsache zu verdanken, dass die intelligentesten Köpfe entweder ausgewandert sind oder das System unterwandert haben und die Idioten geblieben sind.
Dasselbe kann man vom Nationalsozialismus behaupten. Er wurde von den USA, also von ausserhalb, nicht von den in Deutschland lebenden Oppositionellen, vernichtet. Und die Bevölkerung der USA bestand aus Emigranten, die von der Unterdrückung ihrer sogenannten Heimaten geflüchtet waren. All people who had voted with their feet. Und die USA haben den Krieg dank der Atombombe endgültig gewonnen. Diese wurde von einem Deutschen namens Albert Einstein und einem Italiener nemens Enrico Fermi in den USA und für die USA und gegen die eigenen sogenannten Heimaten entwickelt. Beide hatten mit den Füssen ihre Stimme abgegeben, in dem sie von der Unterdrückung ihres Landes geflüchtet waren und ihre Intelligenz für die US-Regierung eingesetzt hatten.
Ein berühmter Mathematiker, dessen Namen mir jetzt leider nicht einfällt, hatte behauptet und formal bewiesen, dass ein System von innen nicht erklärbar ist, sondern nur von aussen. Dementsprechend ist ein politisches System von innen nicht wesentlich änderbar, sondern nur von aussen.
Erstens kann man viel besser kämpfen, wenn man sich in Sicherheit ausserhalb der Reichweite des Feindes befindet, als wenn man mitten im Gefecht sitzt.
Und manchmal ist es auch besser, die Idioten dazu zu veranlassen, ihre kranken politischen Spiele nicht nur weiterzumachen, sondern sie zu ermutigen, sie noch mehr zuzuspitzen – ja, denn dann wird es so fett und krass sichtbar, dass deren Spiel idiotisch ist, und die Fehler des Systems werden so auf die Spitze getrieben, dass alles zusammenbricht.
Wie ich immer sage: Wissen die „reinen“ Deutschen alles besser und können Sie alles basser? Dann sollen sie alles alleine machen. Alle Ausländer und „nicht reinen“ Deutschen sollen das Land verlassen, so dass sie bitteschön diese Alleskönner nicht mehr so furchbar stören. Dann werden die Übrigbleibenden zeigen, was sie alleine können – und dann wird die Welt zusehen und lachen, was diese „Arier“ ohne Marshall Plan, ohne US-Aufträge und Subventionen und dann auch noch ohne Ausländer für Wunder machen. Deutschland wird implodieren, denn:
1. durch ständige Inzucht wird die genetische Qualität des Volkes stark sinken, wie bei den reinrassigen Hunden, die gegenüber den Mischlingen deutlich doofer und für Krankheiten empfindlicher sind,
2. durch die Faulheit und die Überheblichkeit der „Arier“, die dadurch entstanden ist, dass bisher alle Probleme durch Import billiger Arbeitskräfte (und Klau von Ideen ausländischer Erfinder) gelöst wurden, wird sich in Deutschland keiner mehr finden lassen, der richtig schuftet,
3. durch die erbärmliche Einstellung der „Arier“ gegenüber Femilienwerten und deren Unfähigkeit, sich gegenseitig und ihre Kinder zu lieben, wird die Bevölkerung in nur 20 Jahren um 1/4 schrumpfen
4. durch die „Pädagogik“ des Jugendamtes wird die neue Generation zu einer Generation von Versagern werden,
5. durch das Verschwinden jeglicher Opposition wird sich die deutsche „Leitkultur“ so versteifen und extremisieren, dass sie jeglicher Kreativität im Wege stehen wird,
6. schliesslich wird Deutschland implodieren, genauso wie die Sowjetunion, ohne Kriege und ohne dass redliche Leute darunter leiden müssen.
Deutschland sitzt auf dem Fahrrad und radelt dem Ende der Sackgasse, in der es sich befindet, entgegen. Anstatt es zu bremsen und dafür nur beschimpft zu werden, ermutigt es! Sagt Deutschland, wie toll es sei und dass es noch schneller fahren soll, weil es so ganz toll ist! Damit wird Deutschland sich bei Ihnen bedanken, noch schneller das Ende der Sackgasse erreichen und noch härter gegen die Wand knallen. Und dann sind wir das Problem endlich los.
Herzliche Grüsse
6 Juli 2009 um 12:45 |
Wenn es in der DDR keine Aufstände gegeben hätte, würde dieser Staat noch existieren. Dann zu
Einer dieser „intelligentesten Köpfe“ gehört dem Polizeibeamten Karl-Heinz Kurras. Überhaupt kamen aus der DDR viele Rechtsextreme und Kriminelle in die BRD. Die Regierung der BRD gab viel Geld aus um solche Leute aus DDR-Knästen freizukaufen, auch wenn nicht jeder Freigekaufte von dieser Art war.
Noch ein positives Beispiel des Nicht-Weglaufens: 1945 nahmen Häftlinge des KZ Buchenwald ihre Bewacher von der SS gefangen, und zwar bevor die alliierten Truppen einrückten.
23 August 2009 um 10:02 |
[...] der Justiz durch demokratische Kleinarbeit”. Andere Methoden sind a) Selbstmord b) Rambazamba und dann Selbstmord Diese Methoden empfehle ich nicht. Es gibt jedoch weitere empfehlenswerte Methoden, die demnächst [...]
26 Oktober 2009 um 8:31 |
Der Bauer aus Lauterbach ist im Landgericht Gießen zu einem Jahr und neun Monaten Gefängnis verurteilt worden.
Welt 27.07.09