Christian Schäffer hat sich umgebracht

By bloegi

Christian Schäffer

Am 1. April wurde im Amtsgericht Augsburg, Zweigstelle Schwabmünchen gegen Christian Schäffer prozessiert. Er soll einen Polizeibeamten aus Königsbrunn und dessen Freund verleumdet haben. Ich war als Zeuge vorgeladen worden. Was ich zur Wahrheitsfindung des Gerichts beitragen sollte, wurde mir nicht mitgeteilt. Ich wusste auch nicht, was im Gerichtssaal vorging. Denn während laufend Polizeibeamte und Freunde von Polizeibeamten als Zeugen in den Saal gerufen wurden, musste ich draußen warten. Zum Glück waren ProzessbeobachterInnen drinnen. Hier ein erster Bericht von einer:

Nicht genug damit, dass Christian Schäffer wegen Veröffentlichung der angeblich unveränderten Namen seiner Peiniger in den Pechvogel Geschichten zu über 4000 Euro verdonnert wurde. Nein, in der Gerichtsverhandlung im Amtsgericht Schwachmünchen, die passenderweise am 1. April stattfand, wurde der wegen Verleumdung Angeklagte mit folgendem Juristendeal übertölpelt:

Ihm wurde angedroht, die Zeugen, die zu seinen Gunsten hätten aussagen können, in BEUGEHAFT zu nehmen. Diese Zeugen waren der kranke Vater des Herrn Schäffer und Dr. Brosa, auf dessen Namen die Ermittlungsbehörden beim Durchsuchen von Schäffer’s Computer gestoßen waren.

Damit die Zuschauer von dieser Schweinerei nichts mitbekommen sollten, hatte die Richterin vorher verkündet: „Ich unterbreche jetzt die Verhandlung“. Dann folgte anscheinend ein Gekungel von Verteidiger, Richterin und Staatsanwältin. Die hatte sich die Sache mit der Beugehaft ausgedacht.

Der deprimierende Ausgang dieses „Prozesses“ ist Herrn Schäffers Anständigkeit zuzuschreiben, der weder seinem Vater noch Herrn Dr. Brosa Haftbedingungen zumuten wollte, wie er sie selbst erlebt hat und in seinen Pechvogelgeschichten schildert (Seite 164ff).

Susanne Buchmann 03.04.2009 00:58

Christian Schäffer starb spät am 3. oder früh am 4.4.2009: „Der Schritt des Suizid ist in meinem Fall eine Erlösung gewesen.“

Seit 15 Jahren oder länger wohnen die Eltern von Christian Schäffer in der Nähe eines Polizeibeamten und haben Probleme mit ihm. 1994 und 2000 beschwerte sich Schäffers Vater über diesen Polizisten, er würde auf seinem Hausgrundstück auffällig oft private Feste veranstalten, über das normale Maß dem Alkohol zusprechen … Natürlich nutzten die Beschwerden nichts. Stattdessen bekam Schäffers Vater vom Amtsgericht Augsburg einen Strafbefehl wegen falscher Verdächtigung (§ 164 Strafgesetzbuch): „Sie erstatteten am 20.06.2000 um 14.23 Uhr im Polizeipräsidium Schwaben, Sachgebiet E 3, telefonisch Anzeige gegen den Polizeibeamten xxxxx xxxxxx xxxxxx …“.

§ 164 StGB setzt fest, dass eine falsche Anzeige nur dann strafbar ist, wenn sie „wider besseres Wissen“ erstattet wurde. Diese Hürde ist sehr hoch, höher sogar als bei der Rechtsbeugung. Im Strafbefehl gegen Schäffer senior jedoch behauptet Richter Heitzer einfach nur: „Sie wußten hierbei, dass es für diese Darstellung keinerlei Beweise gibt.“ Das ist bei Polizei und Justiz der gängige Trick um Kritik an Behörden zu unterdrücken. Jeder derartige Missbrauch des § 164 StGB verstößt gegen Artikel 17 des Grundgesetzes:

Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden.

Christian Schäffer veröffentlichte den Strafbefehl gegen seinen Vater auf einer seiner Internet-Seiten und bekam Anfang 2008 selbst einen Strafbefehl wegen angeblicher Verleumdung dieses Polizeibeamten und dessen Freunds. Gegen diesen Strafbefehl legte Schäffer junior Einspruch ein, so dass am 1.4.2009 verhandelt wurde.

Gegenstand der Verhandlung, so wurde mir nachher gesagt, sei just der alte, im Internet veröffentlichte Strafbefehl gegen Schäffer senior gewesen. Auf dem ist jetzt der Name dieses Polizeibeamten schwarz überstrichen, aber irgendwann sei er lesbar gewesen. Gegen die Wahrheit dieser Behauptung spricht, dass der Polizeibeamte keine einstweilige Verfügung beantragt hat. Was tut man, wenn eine Waffe auf einen gerichtet ist? Man versucht die Waffe wegzubekommen. Eine einstweilige Verfügung wäre weitaus effizienter als eine Strafanzeige gewesen um Verleumdungen aus dem Internet zu entfernen.

Ich hatte die Pechvogel-Seiten Mitte 2007 kennen gelernt, war nach einiger Durchsicht davon angetan und empfehle diese Seiten noch heute. C.Schäffer war Ingenieur. Techniker und Naturwissenschaftler sind gewohnt Sachverhalte zu beweisen, wovon Polizei- und Justizangehörige sich keine Begriffe machen. Ende 2007 sah ich die Pechvogel-Seiten nochmals durch und fand darin an anderen Stellen – nicht auf der Kopie des Strafbefehls – den Namen „Amann“. Per E-Mail wollte ich von Schäffer wissen, ob das der wirkliche Name seines Nachbarschaftspolizisten sei. Schäffer antwortete: Nein, der sei anders, und nannte mir den wirklichen Namen, als ich ihm zugesichert hatte, dass ich den wirklichen Namen nicht weitergebe. „Amann“ ist tatsächlich nicht der wirkliche Name und dem wirklichen Namen ist „Amann“ nicht einmal ähnlich.

Wenn ich in Schwabmünchen angehört worden wäre, hätte ich gesagt, dass ich den wirklichen Namen dieses Polizisten nicht von Schäffers Internet-Seiten wusste, und hätte den Zeugen der Gegenseite damit vielleicht widersprochen. Schäffers Vater wartete als Zeuge ebenfalls vor dem Gerichtssaal. Er war bereit zu bekunden, dass er seinem Sohn beim Überstreichen des Polizistennamens auf dem alten Strafbefehl zugesehen hatte.

Nach dem, was mir ProzessbeobachterInnen hinterher erzählten, waren die Beweise gegen Schäffer junior eher dürftig. Auch schien die Strafrichterin um Wahrheit bemüht. Sie wies selbst auf das Fehlen einer einstweiligen Verfügung hin und erfragte nicht nur die Verwandtschafts-, sondern auch die Freundschaftsverhältnisse der Zeugen. Doch nachdem die Belastungszeugen angehört worden waren, unterbrach sie die öffentliche Verhandlung und beraumte ein Rechtsgespräch im Hinterzimmer an.

Nach der Verhandlung erklärte Schäffers Verteidiger, Rechtsanwalt Lindenmeir, anderen und meiner Geringfügigkeit, was dort geschehen sei: Die Staatsanwältin hätte sofort Strafverfahren wegen Falschaussage gegen Schäffers Vater und mich eingeleitet und uns in Beugehaft genommen. „Wir sind in Bayern“, sagte Lindenmeir. Er empfahl seinem Mandanten den Einspruch gegen den Strafbefehl zurückzunehmen. Christian Schäffer hatte Angst um seinen Vater und um mich. Er folgte Lindenmeirs Rat.

Genau so, wie Susanne Buchmann es oben beschreibt, habe auch ich Lindenmeir verstanden. Ich rief ihn daher am 6.4.2009 an um von ihm den Namen der Staatsanwältin zu erfahren. Lindenmeir antwortete nun: Wir hätten ihn falsch verstanden, weder Richterin noch Staatsanwältin hätten etwas von Beugehaft gesagt. Er habe nur darauf hinweisen wollen, dass möglicherweise die Gefahr bestanden hätte. Es war auch Lindenmeir, der das Rechtsgespräch beantragt hatte. Beim Umgang mit Juristen muss man stets mit Überraschungen rechnen.

Christian Schäffers Selbstmord kommt nicht von ungefähr. Er und sein Vater werden seit Jahren mit Prozessen überzogen. Z.B. folgte dem oben erwähnten Strafbefehl wegen angeblich falscher Verdächtigung ein Zivilprozess wegen Schmerzensgeld und Schadensersatz. Das Haus der Schäffers wurde in den letzten Jahren sechsmal durchsucht. Beim letzten Mal hatten die Vollzugsbeamten sogar schon einen Schlüssel. Schäffer junior wurde immer wieder als gefährlicher Gewalttäter gefangen gehalten, obwohl er – wie die Überwachungsaufnahmen eindeutig zeigen – angegriffen worden war. Wenige Wochen vor dem Termin am 1.4.2009 wurde er von ‘unseren’ Sicherheitskräften in einem Supermarkt festgenommen und dem Amtsarzt vorgeführt, was ihn tief demütigte, auch wenn ihn der Amtsarzt sofort entließ.

Die Behörden der BRD dürfen direkt keine Todesstrafen mehr verhängen. Als Ersatz dafür werden Leute, die sich mit Behörden anlegen, so lange gemobbt, bis sie verzweifeln und sich selbst töten.

Ulrich Brosa

Aktenzeichen des Prozesses am 1.4.2009:
Cs 101 Js 125781/07 StA Augsburg


Nachtrag 21.4.2009

Was Christian Schäffer zuletzt immer mehr zu schaffen machte, waren anonyme Anzeigen. Gegen ihn wurden in steigender Flut Bußgelder und Strafbefehle verhängt, ohne dass er wusste, was und wer dahinter steckte.

Er ist am 3.4.2009 abends mit der Bahn nach Maisach gefahren und hat sich dort vor einen Zug geworfen.


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71 Antworten zu „Christian Schäffer hat sich umgebracht“

  1. Rainer Hoffmann sagt:

    Pure Justizrealität in Deutschland…
    Wann wacht die Bevölkerung in Deutschland endlich auf, und begreift, was hier abgeht…

  2. Dr.Casalegno sagt:

    Liebe Interessenten,
    die hier geschilderte Geschichte ist nichts anderes als ein „Klassiker der deutschen Literatur“. Solche Fälle gibt es täglich in Deutschland und ich habe auch einige davon erlebt.
    So kam in Emmerich einmal der Polizeioberbesserwisser Z[...] wegen eines nichtssagenden Vorwurfes in Sachen Strassenverkehr zu mir und teilte mir voller Stolz mit, er hätte „einem Landsmann von mir, der es gewagt hatte, ihm zu widersprechen, die Kanone in die Nase gestopft“. Einige Zeit danach kam en ein anderer Polizeioberbesserwisser, H[...], weil er wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 Km/h das Foto der Radarfalle mit dem Gesicht meiner Wenigkeit vergleichen wollte. Da ich Fieber hatte und in Pijama war, habe ich erst recht keine Lust gehabt, eine solche Begegnung zu geniessen und öffnete die Tür nicht. Daraufhin haute er wiederholt gewalttätig auf meine Tür, schrie und drohte u.a. „Kommen Sie da raus, wir wissen, dass Sie da sind“. Ich erstattete Dienstaufsichtsbeschwerde in Düsseldorf und bekam die hochintelligente Antwort, „der Beamte sei befragt worden und hätte dies verneint“. Dann wurde ich von der Richterin Frau Sarin zweimal in erster Instanz unter Umkehr der Beweislast und Anwendung eines Sachfremden Paragraphen des StGB zu 100 Tagessätzen, 15 Monaten und MPU verurteilt, obwohl es sich um ein mit Geldbusse und Punkten zu ahndendes Rechtsüberholen ging und ich anhand eines Telefaxes auch noch bewiesen hatte – was ich nicht einmal musste, denn der Staat hat die Beweislast im Strafprozess – dass ich am Tattag im Büro sass, also, dass ich der falsche Anschuldigte war. Nach drei Jahren habe ich beim Landgericht einigermassen Recht bekommen: Einstellung auf Kosten der Staatskasse. Dies ist nur deswegen geschehen, weil ich in Holland eine Mordswerbung dagegen gemacht hatte.
    Mein damaliger Fehler war, dass ich dachte, sowas sei ein Einzelfall. Es war 1996. Jetzt, zwölf Jahre später, weiss ich ganz genau, dass es mir noch relativ gut gegangen ist.
    Herr Christian Schäffer und sein Vater haben einen grossen Fehler gemacht: Sie haben auf die deutsche Justiz vertraut. Nein, sowas soll ma niemals tun. Man soll auswandern und veröffentlichen und zwar mit Namen und Vornamen aller Beteiligten.
    Dr.Ing. Dipl.-Kfm. Massimo A. Casalegno
    CEED Schweiz und Arabische Länder
    ceedsuisse@gmail.com
    http://www.ceed-europa.eu

  3. Duckhome sagt:

    Christian Schäffer hat sich umgebracht…

    Bloegi.wordpress.com

    Am 1. April wurde im Amtsgericht Augsburg, Zweigstelle Schwabmünchen gegen Christian Schäffer prozessiert. Er soll einen Polizeibeamten aus Königsbrunn und dessen Freund verleumdet haben. Ich war als Zeuge vorgeladen worden. Was…

  4. Mobbing-Opfer begeht Suizid « Die aktuelle Antimobbingrundschau sagt:

    [...] die Gesundheit und das Leben der Opfer. So wird von Ulrich B. in seinem Blog “Christian Schäffer hat sich umgebracht” ein solcher Skandal gemeldet. Bürgermobbing ist bei uns immer noch ein [...]

  5. Udo Pohlmann sagt:

    Udo Pohlmann:
    Ich werde alle seine Interviews veröffentlichen und Strafanzeige gegen seine Feinde erstatten.

    Letztes Interview anhören !
    http://www.endzeiter.de/media/9.wmv

    Weitere werde ich veröffentlichen. Nach seiner Aussage existierte eine schriftliche Liste: „Meine Mörder“

    Er besaß schon seit langer Zeit einen Abschiedsbrief und ein Abschiedsvideo. Auch das wurde beschlagnahmt, was ihn sehr schwer getroffen hatte.

    U.P.

    • R. D. sagt:

      Sehr geehrter Herr Pohlmann,

      ich war schockiert, als ich soeben von dem Christian Schäffers Tod erfahren habe, da ich ihn gerade nach längerer Zeit anrufen wollte.
      Wir hatten ausgiebig unsere Problematiken mit den Behörden ausgetauscht und dabei schockierende Parallelen festgestellt. Nun, da offenbar ich ganz stark ins Visier gerückt bin, suche ich dringend Kontakt zu gleichgesinnten und noch gerecht denkenden Menschen.
      Meine Geschichte in letzter Zeit ist teilweise schockierender als die des Herrn Schäffer (obwohl noch nicht so lange).
      Ich würde mich sehr über eine Kontaktaufnahme freuen.
      Dass Herr Schäffer regelrecht in den Tod getrieben wurde, ist aus meiner Sicht eine schockierende Neuauflage der „guten alten Zeit“. So etwas kann und darf in Deutschland nicht noch einmal passieren. Wenn Sie für Ihre weitere Arbeit für Herrn Schäffer Unterstützung brauchen, gleich welcher Art, würde ich sehr gerne helfen. Ich hatte in Herrn Schäffer einen sehr netten, intelligenten und angenehmen Menschen gefunden, der vom Charakterbild mir sehr ähnlich war: kein Alkohol, Musiker, ehrlich und friedliebend. Sein Tod ist ein großer Verlust für dieses Land!
      Mit freundlichen Grüßen
      R. D.

  6. Justiz-Skandal mit Todesfolge « Der AmSeL-Gedanke Plus = Gemeinschaft sagt:

    [...] Quelle: blögi [...]

  7. Dr.Casalegno sagt:

    Sehr geehrte Interessenten,
    bezüglich der Aussage Herrn Pohlmanns „Ich werde alle seine Interviews veröffentlichen und Strafanzeige gegen seine Feinde erstatten“ kann ich nur anmerken, dass man ganz extrem naive sein muss, um zu glauben, dass sowas einen Sinn haben könnte. Wie RA (a.D.) Claus Plantiko so kurz und treffend sagt: „Verklag die Hex’ beim Teufel“.
    Was hätte ein Jude im II. Weltkrieg machen sollen, sich bei Hitler über die Gestapo beschweren? Oder in die USA auswandern und von da aus den Krieg gegen seine vermeindliche „Heimat“ führen?
    Ist ein Staat, der Dich so verfolgt, als ob Du Ungeziefer wärst, nur weil Du denkst, anstatt blind zu gehorchen, oder nur weil Du einen ausländischen Namen hast, überhaupt eine „Heimat“? Oder lieber eine so schnell wie möglich aus der Landkarte zu löschende Hölle auf Erde?
    Wenn ganz Europa in den 1940er Jahren nicht ein Nazi-Staat geworden ist, dann eben dank eines Wissenschaftlers jüdischer Herkunft: Albert Einstein. Und er ist eben ausgewandert und hat der richtigen Seite seine Entdeckungen und Erfindungen zur Verfügung gestellt.
    Witzigerweise behauptete Einstein: „Es ist leichter, ein Atom zu zerbrechen, als eine vorgefasste Meinung“. Deutsche, insbsondere deutsche Beamten, haben nichts anderes im Kopf als vorgefasste Meinungen. Denken können sie nicht, nur gehorchen. Eine eigene Moral haben sie nicht, deren Moral besteht ausschliesslich aus dem Willen des Vorgesetzten. Deren pedantische, bohrende, neidische, sadistische und alles vernichtende Mentalität und Vorgehensweise hat sowohl den II. Weltkrieg überlebt, als auch Jahrzehnte vergeblicher Aufklärungskampagnen zur angeblichen „Verarbeitung des Nationalsozialismus“. Atome hat man viele zerbrochen, die Borniertheit des deutschen Unwesens nicht. Da sollte man wirklich sagen: „Am deutschen Wesen wird die Welt verwesen“…
    Diese Verarbeitung der eigenen Geschichte à la deutsch hat folgendes Ergebnis erbracht: Vorher hat man Juden, Intellektuelle und Andersdenkende vernichtet und es ganz offen zugegeben – heute braucht Deutschland keine Juden mehr zu verfolgen, nur, weil die halt so gut wie alle weg sind, sie macht aber genauso mit den anderen weiter, jedoch nicht mehr offen, sondern unter dem Deckmantel des „Rechtsstaates“, der „guten Ordnung“ und des „Kinderschutzes“.
    Kurz und gut, Deutschland hat sehr wohl was gelernt! Es hat gelernt, wie man so weitermacht, wie früher, aber das ganze als Umsetzung von religiösen und/oder sonstigen Werten an das Ausland und die Mehrheit der eigenen Bevölkerung verkauft.
    Gegenüber der Nazi-Zeit hat Deutschland gelernt, wie man heimlich, raffiniert, heuchlerisch und pseudo-legal betrügt, anstatt, wie früher, auf offener Strasse zu stehlen und zu morden.
    Mit freundlichen Grüssen
    Dr.Ing. Dipl.-Kfm. Massimo A. Casalegno
    CEED Schweiz und Arabische Länder
    ceedsuisse@gmail.com
    http://www.ceed-europa.eu

    —-
    Legal Disclaimers:
    1. Die in diesem und allen meinen Texten verwendete Redewendung „die Deutschen“ ist als „die Mehrheit der Deutschen“ zu lesen. Es ist implizit selbstverständlich, dass jeder, der sich mit der von mir kritisierten Mentalität deutschen Kadavergehorsams und deutscher Morallosigkeit und/oder Rückgratlosigkeit nicht identifiziert, für die Zwecke meiner Kritik nicht als „Deutscher“ gilt. Ich bin übrigens, im Sinne des deutschen Grundgesetzes, auch Deutscher, d.h. ich bin deutscher Staatsangehöriger, fühle mich aber von jeglicher Kritik gegen die Mehrheit der Deutschen überhaupt nicht betroffen. Im Gegenteil, ich freue über jeden, der denkt und berechtigt kritisiert.
    2. Die in diesem Blog eingegebene Kritik wurde ausserhalb der BRD verfasst und ins Netz eingegeben. Somit, sollte mir „Beleidigung“ unterstellt werden, gilt der Ort, an dem ich meine Kritik ins Nezt eingegeben habe, als „Tatort“ und zuständig sind Gesetz und Gerichte des Ortes der Eingabe – also NICHT deutsche Gesetze und NICHT deutsche Gerichte. Jeder, der mich wegen „Beleidigung“ anzeigen will, kann dies gerne in einem meiner vier am häufigsten verwendeten Aufenthaltsorte tun: Marokko, Spanien, Frankreich und die Schweiz. Der Straftatbestand der „Beleidigung“ existiert nämlich nur in Deutschland, jede diesbezügliche Strafanzeige ausserhalb Deutschlands wird ins Leere laufen und womöglich die Justizbeamten nur nickend zustimmend zum Lächeln bringen.

  8. oxxo sagt:

    zitat des strafbefehls:
    “Sie wußten hierbei, dass es für diese Darstellung keinerlei Beweise gibt.”

    bedeutung: richter heitzer geht davon aus er wüsste was ein anderer wusste!

    sind wir im beschissenen mittelalter?
    ist herr heitzer gott?

    diese selbsteischätzung des herrn heitzer (er glaubt zu wissen was ein anderer wusste!!!!!), offenbart auf welcher wahrheitstheoretischen entwicklungstufe dieses gericht operiert:
    beschissenes mittelalter!

  9. bloegi sagt:

    zu oxxo:

    Heitzers Argumentation ist total daneben, eine saftige Rechtsbeugung, wenn man sie mit dem Text des § 164 StGB vergleicht.
    Doch Richter Heitzer ist kein Pappenstiel. Wir finden über ihn auf einer Seite des Väternotrufs

    Andrea Heitzer (Jg. 1959) – Richterin am Amtsgericht Augsburg (ab 17.08.1990, …, 2002) – war im Handbuch der Justiz 2004 ab 17.08.1990 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt. (Die im Handbuch der Justiz gemachten Angaben zum Antrittsdatum sind offenbar fehlerhaft.) – verheiratet mit Heinrich Heitzer (Jg. 1959) – Richter am Oberlandesgericht München / 24. Zivilsenat in Augsburg (ab , …, 2008) – vorher ab 01.01.1989 Richter am Amtsgericht Augsburg

    Was Juristen-Dynastien tun, wissen wir vom Ehepaar Pasker. Heinrich Heitzer scheint wie Hans-Uwe Pasker Karriere gemacht zu haben. Beide sind bzw. waren Richter in einem Oberlandesgericht.

    Insgesamt warne ich davor zu glauben Richter in höheren Gerichten seien besser als Amtsrichter.

  10. Roland Schmidt sagt:

    Das Schlimme ist doch, wir Anteilnehmende/Betroffene sind uns oft selber nicht einig, wenn es gegen die Willkür von oben geht.

    Statt zu gemeinsamen friedlichen Protestaktionen aufzurufen, wollen sich einige selber darstellen und werben auch noch um Mitglieder für ihre eigene Organisation; andere wiederum wollen mit Gewalt antworten, wieder andere trauen sich nichts zu usw.

    So haben wir in Deutschland verstreute Einzelkämpfer, vergleichbar mit dem Widerstand in Russland und in China, wo die Staatsmacht leichtes Spiel hat.
    Eines aber haben diese Menschenrechtler uns dort voraus, die bringen wenigstens Treffen zustande (wenn auch an geheimen Orten), erarbeiten gemeinsam Schriften mit Forderungen.
    Selbst im III.-Reich gab es derartige Bewegungen (Geschwister Scholl = Weisse Rose)

    Sollte ich die Möglichkeit bekommen mich aktiv mit einbringen zu können (ohne das man versucht mich zu beugen) dann werde ich dabei sein, friedlichen Widerstand gegen diese Justizwillkür auszuüben.

  11. M sagt:

    Zum AG Schwabmünchen kann ich aus meiner Sicht nur sagen: dort wird alles, nur nicht Recht gesprochen!!! Wie es scheint in keinem Bereich. Doch wundern tut es mich nicht – nicht in Schwabmünchen.

    Mich wundert nur, dass da überhaupt mal was anderes nach außen dringt von diesem „Klein-Haste-nicht-gesehen-Nest“ als das Geschehen rund um’s P.M., und wer den jährlichen Wettbewerb über den schönsten Gartenzaun gewonnen hat ;) Und die Polizei dort… naja, wer solche Freunde (unser aller Freund soll sie ja sein) hat, der braucht wohl keine Feinde mehr. Ausnahmen bestätigen auch hier wieder die Regel.

    Da wir mitten in einer Bananenrepublik leben berufe ich mich vorsorglich hierauf:

    Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

    I. Grundrechte

    Artikel 5

    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

    Anm.: Wer weiß das schon, vielleicht reicht zwischenzeitlich schon nicht mehr nur der Hinweis, dass es sich um meine bescheidene freie Meinung handelt und nichts weiter :D Vor ein paar Jahren brauchte es noch nicht einmal den. Verrückte Welt ow

  12. Christian Schäffer hat sich umgebracht - SaarBreaker sagt:

    [...] Von He-Ka-Te – Duckhome Übernommen von: Bloegi.wordpress.com [...]

  13. bloegi sagt:

    Hetzerischer Artikel in der Augsburger Allgemeinen:

    41-Jähriger terrorisierte seine Nachbarn per Internet
    03.04.2009 18:00 Uhr

    Von Uschi Rieger

    [...]
    Weil ein 41-Jähriger aus dem südlichen Landkreis von Augsburg seine Nachbarn via Internet terrorisiert hat, musste er sich wiederholt vor dem Amtsgericht Schwabmünchen verantworten.

    „… musste er sich VOR GERICHT VERANTWORTEN“ ist eine der verlogensten Phrasen der deutschen Sprache. Steht der Angeklagte vor dem Gericht und machen die Richter die Fenster auf, damit sie ihn hören?

    In einer vorherigen Verhandlung war der Angeklagte zu einer Geldstrafe in Höhe von 4800 Euro (120 Tagessätze zu je 40 Euro) verurteilt worden – und hatte Einspruch eingelegt.

    Keine Ahnung von Juristerei, aber für schlechte Prozessberichte Geld nehmen. In Wahrheit hatte Schäffer Einspruch gegen einen Strafbefehl eingelegt.

    Das wieder aufgerollte Verfahren, zu dem extra einige Zuhörer aus Berlin angereist waren, begann unter großen Sicherheitsvorkehrungen: Der Angeklagte hatte mit dem Einsatz von Schusswaffen gedroht.

    Lüge! Wenn Schäffer mit dem Einsatz von Schusswaffen gedroht hätte, wäre er in Untersuchungshaft gehalten und in Handschellen vorgeführt worden.

    Warum die „Zuhörer aus Berlin“ angereist waren, hat Uschi Rieger natürlich auch nicht kapiert.

    „Heute steht im Internet zu lesen, dass er erst mich – weil ich angeblich vorhabe, ihn auszulöschen -, dann den anderen Nachbarn, schließlich noch seine Familie und sich selbst umbringen will. Verstehen Sie, dass ich Angst habe, obwohl ich weggezogen bin?“

    Wo soll das stehen? Lüge!

    Es wird nicht das letzte Mal sein, dass der 41-Jährige vor Gericht steht

    „… VOR GERICHT STEHT“. Schon diese Floskel ist eine Gewohnheitslüge. Die Leute SITZEN IM SAAL. Obendrein hat sich Uschi Riegers Prophezeihung als falsch erwiesen. Schäffer wird weder „vor Gericht stehen“ noch im Gerichtssaal sitzen.

    Die meisten Provinz-Zeitungen sind wie diese Augsburger Allgemeine. Stimmungsmache für die jeweiligen Provinz-Fürsten, hemmungslose Hetze gegen die Schwachen. BILD ist dagegen eine feine Zeitung. Es ist das Beste, derartige Blätter nicht zu kaufen.

  14. Roland Schmidt sagt:

    @bloegi

    Bei der Augsburger Allgemeinen gibt es auch so ein herrlich schönes Forum, angeblich überparteilich und offen für die Meinungsfreiheit.

    Schreib mal was kritisches über die Redaktion, über Kirche, Staat und Justiz, und schwup di bup wird zensiert.

    Ist mir letztes Jahr passiert.
    Die bis dahin sehr offene Frankfurter Rundschau hat sich dann dem Niveau auch angepasst.

  15. Deutschland - wach auf! sagt:

    Am 1. April wurde im Amtsgericht Augsburg, Zweigstelle Schwabmünchen …

  16. opablog sagt:

    Christian Schäffer hat sich umgebracht
    Beim Stöbern im Web gefunden.

    Ich habe im Augenblick nicht die Kraft, den ganzen Vorgang gründlich zu lesen.

  17. bloegi sagt:

    Mir ist jetzt bekannt geworden, auf welche Weise sich Christian Schäffer umgebracht hat: Er ist am Freitagabend, 3.4.2009, mit der Bahn nach Maisach gefahren und hat sich dort vor einen Zug geworfen.

  18. Judith Schäfer sagt:

    Es kann niemand ernsthaft Hilfe von den Provinz-Blättchen erwarten, in einem Land, wo man Menschen sogar unterstellen kann, was sie denken!
    Diese Berichte helfen vielleicht die nicht vorhandene Beweise zu ersetzen, die der Richter noch zu „seiner Urteilsbegründung“ braucht.
    Von dem Ostblock Land kannte ich das Wort „Zensur“-was auch kein Geheimnis war. Hierzulande, wo zwar offen eine Meinungsfreiheit zugesichert wird, muss Jeder mit einer Anzeige rechnen, wenn er nicht die „Vorgefasste Meinung“ weiter gibt! Bild-Zeitung ist überegional.Diese Journalisten sind nicht so abhängig von einem Richter am Wohnort.
    Schade, dass Christian Schäffer, keine Kraft mehr hatte weiterzukämpfen!
    Und manch einem, musste man fragen:“Wie lebt sich, mit dem Gewissen einen Menschen zu Tode gehetzt zu haben?

  19. Peter Wilczok sagt:

    Ich kannte Christin Schäffer, und ich kann nur sagen Christian war ein ruhiger und sehr liebenswerter Mensch, guter Musiker und sehr umgänglich. Ich kann mir nicht vorstellen das Christian etwas böses tun könnte. Die Menschen die ihn am Gewissen haben, und selber keines besitzen sollten sich schämen ihn in den Tod getrieben zu haben. Kann man mit so einer Last noch schlafen?

  20. Edith Fiedler sagt:

    Es tut mir leid um Christian Schäffer. Hier hat die Öffentlichkeit versagt.
    Die örtlichen zuständigen gewählten Politiker müßten wegen unterlassener Hilfeleistungen verklagt und verurteilt werden. Wie denn aber? Die Justiz ist verkommen !!!!!
    Dr. Casalegno hat in seinen Beiträgen eine richtige Einschätzung gegeben.
    Leider hat er die letzten 60 Jahre nur angerissen und die 40 Jahre Teilung ganz unberücktsichtigt gelassen. In den 40 Jahren der Teilung ist unter dem SED-Regim ein ganz besonders abartiger und duckmäuserischer Geist in deutschen Köpfen entstanden.
    Die friedlichen Revolutionäre vergaßen in ihrem Siegestaumel ihre Peiniger zu therapieren um ihre psychischen Störungen zu mindern. Vielmehr hat man sie über ganz Deutschland verteilt.
    Wie ein agressives Krebsgeschwür bilden sie überall Metastasen.
    Sie können ihr Dasein genießen. In der Politik,in allen Parteien, in den Gewerkschaften, in Behörden,in der Gesellschaft,in Schulen,in Gesundheitseinrichtungen , Familien usw.
    Sie morden nicht wie die Nazis ohne großen Umweg, sondern schleichend über die Psyche durch eine sogenannte lang ausgedehnte Todesangst und dabei ist ihnen jedes Mittel recht.
    Die unseren Christian Schäffer in den Tod getrieben haben sind Menschen mit einer extrem labilen Persönlichkeitsstruktur. Sie leiden unter Selbstwertverlust. Sie kennen keine Gradlinigkeit, hatten nie ein positives Vorbild ( nicht im Elternhaus und nicht im Beruf ).Ihnen fehlt jegliche Moral- und Ethikvorstellung. Sie haben daher auch kein Gewissen und können mit dem Tod von Christian Schäffer sehr gut weiterleben.
    Die damit nicht fertig werden sind die Eltern,die Freunde und die Helfer von Christian Schäffer. Was sollen wir jetzt tun ? Wie können wir jetzt unser Gewissen wach halten?

  21. Susanne Buchmann sagt:

    Prozessbericht

    Vorwort

    Hier sitze ich nun und formuliere Floskeln wie:“ Christian Schäffer hat es nicht mehr ertragen. ständig von Polizei und Justiz als Täter hingestellt zu werden und den vielen Mordversuchen seiner behördlich geschützten Nachbarn einfach nur ausgeliefert zu sein, ohne irgendeine Möglichkeit, sich mit legalen Mitteln dagegen wehren zu dürfen. “

    Aber so war es ja auch. LEIDER!!!

    Denn einer dieser Nachbarn ist Polizist. Nach dem Freitod von Christian Schäffer wird dieser Polizist seelenruhig mit seinen Komplizen am Stammtisch sitzen und sich das nächste Opfer aussuchen, sofern die Öffentlichkeit nicht auf diese Sauerei aufmerksam gemacht wird.

    Christian Schäffers Tagebuch, die Pechvogel Geschichten, enthalten auf knapp 300 Seiten die Dokumentation einer Vielzahl von Mordanschlägen gegen ihn und seine Familie, dazwischen kleinliche bis monströse Schikanen, falsche Beschuldigungen, Mobbing und eine Flut von absurden Anklagen, die ihn beruflich, gesundheitlich und finanziell ruiniert haben.

    Und die Polizei fälschte oder unterdrückte regelmäßig Beweise und versuchte zunehmend, ihn als verrückt hinzustellen. Zuletzt schrieb er mir, dass er als Terrorist registriert sei, obwohl er sich nie etwas zu schulden kommen lassen hatte.

    Vielleicht war er einfach zu begabt und zu erfolgreich, um nicht die Gier und den Neid kleinkarierter, bösartiger Spiesser mit viel zu viel Macht auf sich zu ziehen.

    Vor der Verhandlung

    Die letzte Gerichtsverhandlung, die Christian Schäffer über sich ergehen lies, fand im Amtsgericht Augsburg, Zweigstelle Schwabmünchen, Fuggerstr. 62 in 86830 Schwabmünchen statt.

    Zwei Wachpolizisten sorgten in der Eingangshalle dafür, dass niemand das Aktenzeichen abschreiben konnte, indem sie die Tür zum Seitengang abschlossen. Am großen Sitzungssaal, wo die Verhandlung stattfand, war kein Hinweis auf den Prozess.

    Es wurde eifrig getuschelt, eine Zuschauerin erzählte einem Polizisten im Flüsterton:“ Der hot des Haus sei Freundin überschrieba, da muss er nix zahle“. Später besprach sich eine blonde Justizangestellte verschwörerisch mit der Familie des üblen Schlägers, der in seiner Zeugenaussage sämtliche Fakten verdreht hatte und problemlos damit durchgekommen war, ohne dass auf die Gegenbeweise im Pechvogelbuch eingegangen wurde..

    Natürlich gab es, dem Anlass angemessen, auch eine Personenkontrolle wie auf dem Flughafen. Jeder Gegenstand wurde ausgiebig begutachtet, aber der Metalldetektor kam erst zum Einsatz, als die Polizisten nach der Verhandlung fröhlich damit spielten. Zwitscher, zwitscher, piep, piep…

    Nach eigenen Angaben wurde Herr Schäffer, als er vor der Eingangstür des Gerichtsgebäudes auf seinen Anwalt warten wollte, von Polizisten WEGGEJAGT.

    Die Gerichtsverhandlung

    Als erstes belehrte die Richterin Herrn Schäffer, dass er wegen Veröffentlichung ungeschwärzter Namen in seinen Pechvogel Geschichten im Internet wegen Verleumdung angeklagt sei. Auch einen Satz im Vorwort, das Pechvogelbuch sei als Ersatz für einen Amoklauf geschrieben worden, interpretierte die Richterin als potentielles Gefahrenmoment.

    Der erste Zeuge war ein Anwalt er Gegenseite, wohl der Familie des Schlägers und Hausfriedensbrechers, der in dem Pechvogelbuch „Ferber“ genannt wird. Dieser Anwalt gab an, von RTL und PRO 7, die einen verzerrten Bericht über den Nachbarschaftskrieg gesendet hatten, von der Veröffentlichung der ungeschwärzten Namen auf einem Strafbefehl gegen Herrn Schäffer in Kenntnis gesetzt worden zu sein. Zu seinen Informanten würde auch die Filmproduktionsfirma Imago TV aus Berlin und eine weitere Firma zählen. Der Anwalt machte seine Aussage von seinem Platz aus.

    Jetzt hätte einem eigentlich das kalte Grausen ankommen müssen, aber es kam nicht. Stattdessen schritt ein großer, kräftiger Kurt Beck-Typ, nur etwas jünger, so forsch auf den Zeugenstuhl zu, dass man erwarten konnte, er würde ihn umschmeißen, was er aber nicht tat. Ausgerechnet an die Vorderansicht dieses Menschen kann ich mich nicht mehr erinnern, denn er hatte es immer verstanden, mir den Rücken zuzudrehen, wenn er mit seinen Spezis Kriegsrat hielt. Nach dem Prozess habe ich von ihm dabei nur den leise gemurmelten Satzfetzen „da kann er nicht…“ aufgeschnappt.

    Das war der bewusste Polizist, der die Schäffers seit Jahrzehnten gequält hatte, weil er ihre personenbezogenen Daten benutzte, um ihnen massiv bei Vermietern, Nachbarn und am Arbeitsplatz zu schaden. In den Pechvogel Geschichten heißt er „Amann“, wohl eine Anspielung auf V-Mann.

    Er sei beim Brezn holen vom Bäcker darauf angesprochen worden, dass er der berühmteste Polizist von Königsbrunn sei, da Herr Schäffer überall im Ort Visitenkarten mit dem Hinweis auf seine Pechvogel Geschichten verteilen würde. Anfangs habe Herr „Amann“ diese Geschichten ignorieren wollen, als die Schäffers ihn aber dauernd schikaniert und angezeigt hätten, hätte er sich die Geschichten von seinen Söhnen herunterladen lassen, den ungeschwärzten Strafbefehl entdeckt und beschlossen, Anzeige wegen Verleumdung zu erstatten.

    Dann kam ein Softwareentwickler in den Zeugenstand, dem in dem bewussten Strafbefehl das Fehlen von jpeg Rahmen aufgefallen war. Das würde für ihn einen Beweis dafür darstellen, dass die Namen nicht unkenntlich gemacht worden seien. Dass man Namen auch mit Filzschreiber schwärzen kann, schien ihm unbekannt zu sein. Er erörterte deses Problem noch einige Zeit dierekt vor dem Richtertisch, unhörbar deshalb und müdigkeitsfördernd für die Zuschauer.

    Der nächste Zeuge war Herr „Ferber“, der die Schäffers mehrmals auf ihrem eigenen Grundstück überfallen und brutal zusammengeschlagen hatte.

    Er sei gleich nach seinem Einzug von Herrn Schäffer auf der Straße „angegangen“ worden, was er anfangs darauf zurückführe, dass er nicht aus Bayern sei und sich nicht mit einem Kasten Weißbier vorgestellt habe. Allmählich hätten sich die Angriffe, die er eigentlich ignorieren wollte, zu Nachbarschaftsterror ausgewachsen. So würden er und seine Familie von den Schäffers ständig beobachtet, gefilmt und angezeigt. Auch die Steuerfahndung hätten sie ihm ins Haus geschickt, da Herr Schäffer in den Pechvogel Geschichten behauptet hätte, Herr „Ferber“ würde seine beiden Töchter prostituieren. Herr Schäffer hätte außerdem behauptet, „Ferbers“ Vater hätte Selbstmord begangen. Er würde sich mittlerweile im eigenen Haus wie ein Gefangener fühlen und müsste ständig den Gerten nach vergifteter Wurst absuchen, die für seinen Hund bestimmt sei.

    Der Dackel von Schäffers ist tatsächlich vergiftet worden. „Ferber`s“ großer Hund lebt noch, aber schlecht, denn er wurde von diesem mit Gebrüll und viel Prügel darauf abgerichtet, bei Schäffers über den Zaun zu springen und auf deren Katze loszugehen.

    als letzter Zeuge vor der Katastrophe kam ein weiterer Computer- und Ermüdungsspezialist, der sich zusammen mit dem Gericht murmelnd über den angeblich ungeschwärzt veröffentlichten Srafbefehl beugte, bis die Richterin, zufrieden und für alle hörbar sagte:“Das bedeutet also, dass die Namen jederzeit wieder im Internet sichtbar gemacht werden können“.

    Danach dachten alle, jetzt sei Pause, weil die Richterin die Verhandlung unterbrochen hatte. Einige gingen in den Vorraum, andere unterhielten sich, aber der Prozess war in vollem Gange. Ein Irrenarzt auf Kundenfang hatte sich dazugesellt, und der Anwalt von Herrn Schäffer sagte: „Jetzt haben wir ein Problem“. Er meinte die Androhung der Beugehaft für die beiden Entlastungszeugen. Das waren der Naturwissenschaftler [...] Dr. Brosa und Christian Schäffers kranker Vater. Die Alternative wäre, dass Schäffer 4.800 Euro Strafe zahlen so und auf Widerspruch gegen den Strafbefehl verzichten sollte. Da hat er hingeschmissen und in alles eingewilligt.

    Nachdem er Christian Schäffers Abschiedsbrief bekommen hatte, rief Dr. Brosa dessen Verteidiger an. Der bedauerte das Missverständnis, denn er hatte lediglich die Möglichkeit in Betracht gezogen, die Staatsanwätin konnte Beugehaft anordnen. KÖNNTE. Der Tod kennt leider keinen Konjunktiv.

    Die Absicht, sich umzubringen, hat man Christian Schäffer nicht angesehen. Keine Depression, kein Wutausbruch, nichts. Er hat noch gefragt, ob wir einen Kakao wollen, als wir nach der Verhandlung bei den Schäffers Mittag gegessen haben. Wirkte interessiert an meinem Vorschlag, ählniche Phänomene wie den Sachsensumpf, behördlich geduldeten Zigarettenschwarzhandel oder den Einsturz des Kölner Stadtarchivs als Toncollage darzustellen. Er war ja nicht nur Diplomingenieur für Mikroelektronik, sondern auch noch Musiker. Profi.

    Christian Schäffer war eine strahlende Erscheinung. Von vielen Figuren der Weltgeschichte wird behauptet, sie hätten Ausstrahlung gehabt, aber wenn man Fotos oder Videos sieht, dann haben die weder was in der Pupille noch in der Iris. Stattdessen tarnen sie Glupschaugen mit Geschrei und großen Gesten. Verdammt!!! Warum gerade der!?!

    traurige Grüße Susanne Buchmann

  22. sis sagt:

    mist!
    ich hatte ihm so gewünscht, dass er lebend ruhe findet.
    hoffentlich finden seine eltern sie jetzt, um was für einen preis..

  23. Edith Fiedler sagt:

    Jan Zajik
    * 30.Juli 1950 + 25.Februar 1969
    Student in Prag, zündete sich als Fackel Nr.2 aus Protest selbst an.

    Sein Abschiedsbrief auf deutsch :

    „Liebe Mutti,lieber Vati,lieber Bruder,liebe Schwester!
    Wenn Ihr diesen Brief lest,bin ich schon tot oder fast tot! Ich weiß was ich Euch mit meiner Tat verursache. Nehmt es mir nicht übel. Wir sind in der Welt leider nicht allein.Ich tue es nicht deswegen,weil ich lebensmüde bin! Ich tue es deswegen,weil ich das Leben viel zu hoch schätze! Ich hoffe, ich werde das Leben mit meiner Tat besser machen!
    Ich kenne den Preis des Lebens! Ich weiß,dass es dasTeuerste ist!
    Ich verlange viel, also muß ich auch viel geben. Verfallt nicht in Trauer
    nach meiner Tat,sagt Jacek und Marta,sie sollen fleißiger lernen. Akzeptiert niemals Ungerechtigkeit,sei es in irgendeiner Form.Es tut mir leid,dass ich niemals das sehen werde,was ich so liebte. Bitte verzeiht mir,dass ich so hart ins Gericht mit Euch gehe.Und lasst sie aus mir keinen Verrückten machen.
    Grüßt mir die Jungen,den Fluss und den Wald“

  24. sybrands sagt:

    Ich habe eher zufällig die Website von Christian Schäffer gefunden und dann später vom Selbstmord(?) erfahren. Inzwischen habe ich mir auch das Abschiedsvideo und einige andere Videos (Interviews) bei youtube angesehen. Anschließend habe ich ein wenig im Internet recherchiert.

    1)
    Im „letzten Interview“ (youtube) von Christian Schäfer wird u. a. auch ein Abschiedsbrief erwähnt. Interessanterweise wird das Gespräch genau in diesen Moment unterbrochen. Es kann also als sicher angesehen werden, dass zumindestens die Selbstmordabsicht den „überwachenden Sicherheitsbehörden“ bekannt gewesen ist – und das gleich in dreifacher Hinsicht: Durch das besagte „letzte Interview“ bei dem er den Abschiedsbrief erwähnt hat, durch das Übertragen des Videos ins Internet und durch den sichergestellten PC mit dem Abschiedsbrief (bzw. auch Abschiedsvideo). Dies alles kann den Sicherheitsbehörden nicht entgangen sein, die Christian Schäffer ja als „Terrorist“ überwachen, der einen Amoklauf plant (laut letztem Interview).

    Falls es sich also um Selbstmord handelt, spricht alles dafür, dass dieser mit Wissen der Sicherheitsbehörden stattfand. Das unterbrochene Gespräch bei Erwähnung des Abschiedsbriefes läßt aber auch den Schluss zu, dass es kein Selbstmord war. Wie auch im Beitrag weiter oben zu lesen, hat Christian Schäffer ja offensichtlich bereits vorher ein Abschiedsvideo angefertigt.

    2)
    Ich gehe davon aus, dass der ganze Nachbarschaftskrieg lediglich ein von den beteiligten Sicherheitsbehörden inszeniertes Ablenkungsmannöver war. Christian Schäffer hat um das Jahr 2000 bei der Firma Trend-Network die Abteilung Forschung & Entwicklung geleitet und dort ca. 40 Patente für die Firma angemeldet. Die Anmeldung geschah zusammen mit seinem damaligen Geschäftspartner. Laut Christian Schäffer hat er die Patente jedoch alleine entwickelt – sein Geschäftspartner soll davon nichts verstanden haben Auf seiner Website berichtet Christian Schäffer davon, dass er sehr viel Geld in die Firma investiert hat und sein Geschäftspartner sich in der Zeit erhebliche Beträge auf sein Privatkonto überwiesen hat. Dies hat Christian Schäffer damals in den finanziellen Ruin getrieben. Zu den Vorfällen hat Christian Schäffer – trotz massiver Versuche, ihn daran zu hindern – in Düsseldorf noch vor seinen Tod eine Aussage gemacht.
    Sucht man auf der Seite des Patentamts nach Patenten von Trend-Network findet man diese ganzen Patente – und keine danach angemeldeten!
    Wie man auf der Website von Trend-Network sehen kann ist diese überaus erfolgreich, insbesondere mit dem „mobil-info“-System. Zu den zahlreichen Partnern gehört z. B. Siemens und die Deutsche Bahn. Zu diesem System findet man auch auf der Firmen-Homepage (www.edv-dsl.de) eine Ausarbeitung von Christian Schäffer. Auch die Patente sind dort teilweise vorhanden.
    Vieles spricht dafür, dass hier der Schlüssel für die jahrelange „Bearbeitung“ und den Tod von Christian Schäffer liegt.
    Was, wenn Christian Schäffer eigentlich massive Ansprüche an die Firma hätte. Dafür spricht jedenfalls die Bearbeitung vor seiner Aussage. Auch viele Aussagen auf seiner „Pechvogel-Website“ http://www.pechvogel.edv-dsl.de sprechen dafür. Seltsamerweise taucht sein Name auch im Zusammenhang mit der Firma Trend-Network nirgends auf (ausser bei den Patenten). Vielmehr hat sich offenbar sein damaliger Geschäftspartner immer in den Vordergrund gedrängt.

  25. Susanne Buchmann sagt:

    Dass der Nachbarspolizist, oder richtiger: Bandenchef in Verbindung mit dem Düsseldorfer Millionenbetrüger [...] in 40625 Düsseldorf steht und an dem Millionenraub beteiligt ist, glaube ich auch. den Namen [...] findet man, wenn man die Patentseite http://publikationen.dpma.de/ anclickt. dann auf: Patente/Gebrauchsmuster, dann auf Einsteigerrecherche, dann bei Erfinder den Namen Christian Schäffer eingeben. Steht in den Pechvogelgeschichten. Kapitel: Die Firma.
    In dringendem Verdacht, zu dieser Bande zu gehören, stehen auch die Oberstaatsanwälte [...], die die fingierten Anzeigen des „Polizisten“ bearbeiteten. Im Internet findet man, dass [...] zugegeben hat, dass er sich in der Parteispendenaffäre davon abhalten lies, die CDU-Parteizentrale zu durchsuchen. Er oder [...] hatten auch gegen den Waffenhändler Schreiber und Max Strauß ermittelt. Max Strauß ist FREIGESPROCHEN worden.
    Im Fall Schäffer müssen sämtliche Rechtsanwälte unter Druck gesetzt und/oder bestochen worden sein, denn sie haben absichtlich folgenschwere Fehler gemacht: Ein Anwalt übergab ein Beweisvideo der Gegenseite. Danach war es unbrauchbar. Ein anderer Anwalt sagte zu Schäffer wörtlich: „Der Polizist und der Staatsanwalt trinken öfter ein Bierchen zusammen. Gehen Sie nach Spanien, da scheint immer die Sonne“. Auch der letzte Anwalt, [...], der den deal vorgeschlagen hat, den Strafbefehl zu akzeptieren, um eine Geiselnahme (das nennt die Justiz Beugehaft) der Entlastungszeugen zu verhindern, erscheint mir nicht sauber. Die ganze Gerichtsverhandlung am 1.4. war einfach nur KRIMINELL. In den Pechvogelgeschichten sieht man eindeutig, dass der Gegenstand der Anklage nicht der Strafbefehl ist, den Christian Schäffer ins Netz gestellt hat, sondern eine FÄLSCHUNG, die der Mörderpolizist aus dem alten Strafbefehl gegen Schäffers Vater zusammenkopiert hat. Im Pechvogelbuch sind die plumpen Fehler aufgelistet, die der Polizist dabei gemacht hat. Trotzdem wurde dieses „Beweisstück“ als Gegenstand einer Verleumdungsklage akzeptiert!! Dieses ganze Justizpack hängt also da Mit drin!! Also auf zum Ausmisten. Klageerzwingungsverfahren! Wer weis, wie das geht, und wo kriegt man einen sauberen Anwalt her?!?

  26. bloegi sagt:

    Wie das mit Klageerzwingungsverfahren geht, steht im § 172 StPO:

    Ist der Antragsteller zugleich der Verletzte, so steht ihm gegen den Bescheid nach § 171 binnen zwei Wochen nach der Bekanntmachung die Beschwerde an den vorgesetzten Beamten der Staatsanwaltschaft zu…
    Gegen den ablehnenden Bescheid des vorgesetzten Beamten der Staatsanwaltschaft kann der Antragsteller binnen einem Monat nach der Bekanntmachung gerichtliche Entscheidung beantragen.

    Wenn also der Verdacht besteht, Christian Schäffer sei letztlich wegen strafbarer Handlungen anderer gestorben, könnten allenfalls Schäffers Eltern Strafanzeige, Strafantrag, Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft und Klageerzwingung beim Oberlandesgericht einlegen.

    Klageerzwingungsverfahren sind praktisch aussichtslos und kosten diejenigen, die sie einleiten, viel Geld. Ein besonders ekelhaftes Beispiel ist das Klageerzwingungsverfahren gegen den NS-Richter und Nachkriegsrektor der Marburger Uni Erich Schwinge.

    Die bessere Alternative ist politische Arbeit.

  27. bloegi sagt:

    Christian Schäffers Homepage
    http://pechvogel.edv-dsl.de/
    ist nicht mehr im Internet, die tiefer liegenden Seiten aber schon. Es lohnt sich noch die Links im Artikel oben durchzuprobieren.

    Der Strafbefehl, mit dem die ganz große Schikane anfing, ist auf jeden Fall da, und zwar auf
    http://www.althand.de/joerg.html

  28. sybrands sagt:

    Die komplette Seite der Homepage erreicht man – zumindestens bis jetzt – unter:
    http://www.pechvogel.edv-dsl.de/zwei.htm

    Die Firmen-Website z. B. unter
    http://www.edv-dsl.de/patente.htm
    (oder jede andere Einzelseite – die Navigation ist auf allen Seiten vorhanden.

    Weiterhin findet man ältere Ausgaben unter
    http://www.archive.org
    Dort unter „Web“ einfach die Webadresse eingeben und „Take Me Back“-Button drücken.

  29. bloegi sagt:

    Zwei Websites, auf denen Infos über Christian Schäffer gezeigt werden, die hier nicht erörtert worden sind:

    http://www.schaeffer-und-trend.sybrands.de/

    Am 20.03.02 erhält Christian Schäffer ein Schreiben von der Stadtsparkasse Düsseldorf. Darin wird er gebeten, sein Darlehen in Höhe von 5.112.918,81 € sowie Zinsen in Höhe von 1.000.555,70 € [...] bis zum 27.03.09 zurückzuzahlen. Die Rückzahlungssumme beläuft sich auf 6.113.473,51 €. Hinzu kommen ab sofort täglich 1286,71 €.

    „20.03.02″ ist vermutlich ein Tippfehler. Richtig ist wohl „20.03.09″.

    http://geheimdienst-reform.de/

    23.05.09: Selbstmord von Christian Schäffer

    Aus aktuellen Anlass: Gestern wurde ein neuer Beitrag in der RubrikErfahrungen > Finanzielle Folgen eingefügt – ohne zu wissen dass die Person um die es geht nicht mehr lebt. Am 3.4.2009 hat sich Christian Schäffer umgebracht.
    Nähere Informationen zu den Umständen finden Sie unter: http://bloegi.wordpress.com/2009/04/06/christian-schaffer-hat-sich-umgebracht/
    Christian Schäffer hat bei Youtube ein Abschiedsvideo veröffentlicht: [...]

  30. Marvin Heemeyer – ein amerikanischer Held « bloegi sagt:

    [...] Vollzugsorganen in eine ausweglose Lage gebracht, starb Heemeyer an einer Schussverletzung, die er sich selbst beigebracht [...]

  31. Susanne Buchmann sagt:

    Der Unterschied: Christian Schäffer war rechtmäßiger Eigentümer der Patente, die ihm geklaut wurden, Heemeyer war nur gewohnheitsmäßiger Nutzer des Geländes neben seiner Firma.

    Der „Bulldozer“, der im Fall Schäffer zum Einsatz kommen müsste und HOFFENTLICH AUCH ZUM EINSATZ KOMMEN WIRD, besteht in den UNSUMMEN, die [...] mit den GEKLAUTEN Patenten einstreichen.

    Unerträglicherweise wird mit genau diesen Unsummen ausgerechnet auch die BAYERNMAFIA, die für Schäffers Tod verantwortlich ist, GEMÄSTET.

    Diese Mafia besteht aus Stasi-Schrott und anderen Miet-Terroristen, korrupter Polizei und Justiz, perfiden Staats- und Rechtsanwälten sowie aus Politikern, die kein intelligenter Mensch wollen kann und die trotzdem noch da sind, also aus allen Statisten, die in den Pechvogel Geschichten vorkommen.

    Ein alter Trick dieser Staatsmafia ist das Gewähren von Krediten, die genau dann zurückgefordert werden, wenn ihr Freiwild nicht zahlungsfähig ist.
    Ein weiteres Opfer dieser Kreditfalle ist der Unternehmer Manfred Schellack (alternative Kraftstoffe), der durch den hartnäckigen Einsatz der Menschenrechtsgruppe Akkak-Hilfeschrei aus der VÖLLIG UNBEGRÜNDETEN ZWANGS-PSYCHIATRISIERUNG befreit wurde.

    Der Kredit-Trick wird angewandt, um die ECHTEN Stützen der Gesellschaft zu beklauen und zu vernichten.

    Wahrscheinlich haben die Eltern von Christian Schäffer aufgrund der Geldforderung der Stadtsparkasse Düsseldorf ihr Erbe ausgeschlagen, also auch den rechtmäßigen Anspruch auf die ihnen zustehenden Einnahmen aus den Patenten.

    Es ist doch mehr als logisch, dass weder Trend Network noch die Telekom einen rechtmäßigen Anspruch auf die erbeuteten Millionen oder Milliarden haben können.

    In seinem Abschiedsvideo wünscht sich Christian Schäffer eine Siftung für Polizei- und Justizopfer. SEIN GELD IST DA; es liegt bloß NOCH woanders.

    Wenn dieses Geld an der richtigen Stelle angekommen ist
    (wie, Herr Sybrands???), dann heißt es ganz fix: TSCHÜSS, Staatsmafia!!

    Udo Pohlmann (siehe die Videos von Regierungsvernichter und Endzeiter bei YouTube) plant in den nächsten Tagen eine Kundgebung mit Plakaten vor dem Berliner Reichstag:
    NIE WIEDER CDU! NIE WIEDER SCHWARZE KASSEN!
    Grund sind staatliche Terroranschläge aus verschiedenen Regionen Deutschlands, EBEN AUCH DIESER FALL.

    Machen wir uns nichts vor: Es ist DER Fall des Jahrhunderts. Mindestens. Und so symptomatisch: Ein ekliger Belag aus schleimigen Machtmolchen aus allen Schichten der unterbelichteten Gesellschaft bringt mit legalisierter Kriminalität die Welt um ein GENIE.
    Nicht nur, um sich zu bereichern, das ist nur vordergründig.
    Wir, das Volk, sollen von der Qualität, dem Anspruch auf echten Fortschritt, isoliert werden, damit wir uns mit Bildungs-Dumping, Know-how-und Job-Wüste, Herstellung und Konsum von primitivem Schnell-Kaputtgeh-Schrott, der die (Gift-)Müllhalden zuwuchert, begnügen und uns von machtbesessenen Bierbank-Hockern und Furzmusik-Hörern, die ihre Steuerzahler mit Alimentierung anbauen wollen wie Gemüse, „regieren“ lassen.
    Leider habe ich viel zu spät kapiert, um was es daeigentlich ging,sonst wäre ich während des Prozesses nicht fast eingepennt, sondern hätte bei dem leisen „Gutschter“-Gemurmel vor dem Richtertisch gemerkt, WIE DIE LUFT GEBRANNT HAT! Ich war ZEUGIN EINES EISKALTEN [...] hinter dem Richterrisch und im Zuschauerraum!
    WAR ICH BLÖD!!! Und sauschlecht vorbereitet.

    • LeserIn sagt:

      Machen wir uns nichts vor: Es ist DER Fall des Jahrhunderts. Mindestens. Und so symptomatisch: Ein ekliger Belag aus schleimigen Machtmolchen aus allen Schichten der unterbelichteten Gesellschaft bringt mit legalisierter Kriminalität die Welt um ein GENIE.

      Mir geht das Drama um das Hündchen Gigi tiefer zu Herzen.

      Ich war ZEUGIN EINES EISKALTEN [...]

      Wenn das heißen soll: Ich war ZEUGIN EINES EISKALTEN MORDES, muss ich rufen: JA!: Anschlag auf Jörg Haider – Es war Mord!

  32. Susanne Buchmann sagt:

    Bevor ich, von Brechreiz geschüttelt, auf dem „Beitrag“ von „Leserin“ ausglitsche, warte ich lieber ab, bis einer einen richtigen Blog-Entrag macht. B

  33. Regensburger sagt:

    Mit Trauer und Bestürzung musste ich gestern erfahren,
    dass Chrisian nicht mehr unter uns ist.
    Aus reinem Zufall, weil eine, vor einem Monat geschriebene mail nicht beantowtet wurde und auch der Telefonanschluss nicht mehr erreichbar war.
    Nachdem ich vorgestern eine erneute mail geschrieben hatte, googlelte
    ich um zu Erfahren ob es igendwelche Neuigkeiten auf seiner Homepage gab……………….

    Christian wird mir immer in guter Erinnerung bleiben.

    Mein Beileid an alle Angehörigen

    Ein guter Freund

    Daniel
    (Regensburg)

  34. bloegi sagt:

    Zu Sybrands:

    Da sich der große finanzielle Kollaps in Düsseldorf schon 2002 abgespielt hat, kann er zum Selbstmord 2009 nicht viel beigetragen haben. Ich habe nie verstanden, was Schäffer in Düsseldorf gemacht hat oder was mit ihm dort gemacht worden ist. Er kam mir immer vor wie ein zwar technisch begabter Mensch, der aber durch Social Engineering leicht hereinzulegen war.

  35. Susanne Buchmann sagt:

    Der Prozess, in dem über den Millionenbetrug in Düsseldorf verhandelt wurde, war aber erst am 2.3. 2009. Im Pechbuch steht, dass der Betrüger während der ganzen Verhandlung nur gelacht hat, sich also der Unterstützung seiner Mafia-Kollegen bei Justiz, organisiertem Verbrechen, Polizei und Politik sicher sein konnte.
    Die „Gerichtsverhandlung“ am 1.4. in Schwabmünchen wird den Ausschlag gegeben haben: Zwei Verbrecher, also der mafiöse Polizist in unmittelbarer Nachbarschaft und der abgehalfterte Stasi-Schläger, klagen mit einen plump gefälschten Strafbefehl ( siehe Pechvogelgeschichten S. 274-76) und dürfen ihm mit Unterstützung des „Gerichts“ und seines „Rechtsanwalts“, der sich als Linksanwalt entpuppte, und den er auch noch bezahlen sollte, 4.800 Euro stehlen, ohne dass er irgendeine Verdienstmöglichkeit hatte. Eine beknackte Prozessbeobachterin (ich), die nicht mitbekommen hatte, dass ihm die Polizeimafia am 26. 2. das Tonstudio geklaut hat, und die ihn mit irgendwelchen Musikprojekten vollquatscht, und ein geladener Zeuge, der nach der Verhandlung immer wieder betonte, wie aussichtslos der Fall sei, weil der Strafbefehl akzeptiert wurde. Die Übernahme der 4.800 Euro hätte mir nicht mal wehgetan, aber auf diese Idee bin ich erst am ZEHNTEN April gekommen.

  36. sybrands sagt:

    In der Tat ist es nicht ganz einfach, da einen Zusammenhang zu finden. Allerdings hat Christian Schäffer ja mehrmals selbst erwähnt, dass er hier die „Ursache“ für den langjährigen Terror vermutet.

    Für genauere „Analysen“ müßte man wohl mehr Informationen über die Zeit von Christian Schäffer bei Trend Network haben. Interessant wären beispielsweise „historische Daten“ aus dem Handelsregister oder aus anderen Quellen (Wirtschaftsdatenbanken etc.).

    Seltsam ist es schon, wenn Christian Schäffer laut Überweisungsbeleg am 30. Dezember 1998 für 400.000,– DM zehn Stammaktien der Firma Trend Network AG kauft (http://www.pechvogel.edv-dsl.de/img/400t.jpg), in einer amtlichen Bekanntmachung vom 29. November 1999 dann zu lesen ist, dass durch Beschluss der Hauptversammlung das Grundkapital von Trend Network von 100.000,– DM auf 111.000,– DM erhöht wird. Der Nennbetrag der Aktien ist dabei auf 50,– DM festgesetzt (nachzulesen bei http://www.wirtschaftspresse.biz für Abonnementen der Wirtschaftswoche oder des Handelsblattes; Suchwort: trend-network).

    Auch einen 5-Millionen-Euro-Kredit bekommt man normalerweise nicht ohne Weiteres. Mit diesen Betrag ist die Sparkasse ja dann bei Trend Network eingestiegen…

  37. bloegi sagt:

    Über Trend Network ist bei http://www.wirtschaftpresse.biz doch einiges an Information öffentlich zugänglich. Hier der direkte Link:

    http://www.wirtschaftspresse.biz/pshb?FN=relhbi&SFN=buildhbi&GoPage=205550%2C205551&SORT0=YR&DESC0=YES&vZeit1=0&vZeit2=0&vZeit=all&BMC=biz_cn_detailsuche&BMC=biz_cn_suchergebnisse&SH=42eb035c4b20edddc803dc59249a64&depot=0&zanpid=0&DB=HB_CL%2CHBES%2CHBHR%2CWW%2CWWONLINE&PAGENO=0&PERPAGE=10&simple=1&isNewSearch=1&GLOBAL=trend-network

    Zum Beispiel:

    Amtliche Bekanntmachungen, 21.10.2002

    [...]In dem Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 32985 eingetragenen Trend Network Gesellschaft für Digitales Marketing und Marktforschung AG, Graf-Adolf-Str. 100, 40210 Düsseldorf, vertreten durch den Vorstand Michael Möller, Unter den Eichen 55, 40625 Düsseldorf, und Dr.[...]

    Geschäftsidee war wohl den Personenbeförderungsunternehmen Flachbildschirme mit etwas Elektronik und Software zu verkaufen, damit die in ihren Zügen und Bussen Werbung über die Flachbildschirme flackern lassen können.

    Wenn man wissen will, was Schäffer selbst darüber meinte, kann man auf der Seite
    http://www.pechvogel.edv-dsl.de/zwei.htm
    den Link links unter „Firmeninvestitionen“ anklicken.

  38. volker lehnert sagt:

    hoffe mein beitrag wird veröffentlicht,die phrasen der unsachlichkeiten hier ohne den ihnalt zuschreiben entbeeren der sachlage.

    der blödmann hat sich umgebracht,sorry das ich so schreibe,der mann hat viel falsch gemacht und das ueber 10 jahre.
    vieleicht mag er zugut fuer die welt gewesen sein oder dumm gutgläubig auch seiner firma etc.

    nicht zuvergessen schäffer hat zuerst anzeigen betrieben die man hätte anders lösen können.
    zum zweiten, schäffer hat nicht geblogt sondern immer in ständiger einlassung,das war falsch.

    da er seine peiniger öffentlich gemacht hat strafe etc,die strafe kommt erst bei wiederholung der anordnung(nicht nachrichten).

    die blöden nachrufe die überall zuvernehmen sind,sind schauderlich,denn keiner hat sich mit eigesetzt.
    ich auch nicht obwohl ich die sache schon vohr jahren verfolgt habe,wenn ich mich eingeschaltet hätte,hätte schäffer mich fuer bescheuert gehalten.
    es geht nicht darum die eigendlichen peiniger zuhaschen,sondern die anklagevertretung und richter in erstlinie,das ist sehr wichtig.
    urteil ist immer recht gleichwohl welche regierung(rechtsstaat ist oder sich betitelt),gerechtigkeit muß man erzwingen,das hat schäffer verpasst.

    es gibt noch viele fälle außerhalb schäffer ,ich arbeite schon 4 jahre in der materie auch verschiedene die sie sich nicht vorstellen können.

    schäffer war ein kleiner fisch seiner ungerechtigkeit um das persönlich anzumerken,ich kenn weit größere fälle.

    herr p hat von schäffer gewusst und hat ihn nur ausgenutzt für seine zwecke die aber sehr unseriös sind,geholfen hat dieser nicht,selbst da hat schäffer sich mißbrauchen lassen ohne es zuwissen.

    was mir bekannt ist das schäffer litzens detektiv gewesen sein soll, demnach eine stümperhafte arbeit .
    wir nehmen jetzt mal seine firma,sollte sein vertreter die hand mit im spiel gehabt haben um seine nachbarn aufzustacheln da der sinn seiner handlung davon ausging,könne man von einer eigenen vernachlässigung seiner firma entnehmen sodas schäffer seine konten nicht merh in griff hatte,das hat die vertretung
    ausgenutzt(prozess),obwohl die banken kontodaten speichern,die ab prozess nicht mehr vorhanden gewesen sein sollen.

    schäffer sagt: man habe ihn finanziell enthauptet, ist gelogen,er tat es selbst mit seiner eigenschaft.

    da ist vieles schief gelaufen ,er selbst kam nicht darauf ,auch seine wohlgesonnenen.
    also bitte nicht alles oberflächlich sehn, die oder der sein schuld,schäffer hatte großes
    mitschuld,reißen sie die fassade ein dann werden sie drauf kommen.

    gleichwohl ob ich hier jetzt beschimpft werde,ist mir gleich,ich bin ein man vom fach,daher kann mir desgleichen auch egal sein.

    die einträge hier sind oberflächlich,daher entnehme ich das die schreiber den inhalt nicht nachvollziehn können.

    erstens wie kann schäffer 10 jahre seine konten nicht nachweisen(prozess) aufeinmal seien kontodaten nicht vorhanden?
    wer tätigte zuerst anzeigen?
    wie kam es zum zwischenfall bis zum tode?

    wenn die lieben schreiber das erkannt haben,dann bitte erst schreiben.

    die frage selbstmord zum widerspruch:
    wegen seiner eltern nicht zumutmar
    dann weil seine existenz angeblich von anderen genommen wurde.

    vergessen sie nicht das schäffer vom gesundheitsamt im kaufhaus festgenommen wurde,wäre nicht gewesen wenn schäffer da keine selbstschuld getragen hat.
    es gibt ein vorwort vor jahr vor seinem selbstmord,das war der grund.

    zweiter fehler schäffer: schäffer zog die medien in dreck,fatal ,selbst nicht einer ordentlichen berichterstattung seiner wünschen.
    der mann kannte sich in nichts seinem pechvogel inhalt aus,das hat ihn zum selbstmord getrieben,wozu kein grund war,die sachen liefen erst an.

    meiner kenntnis,noch 8 monate und schäffer hätte gewonnen,und der blödmann
    macht selbstmord.

    der mann ist ausgetickt,ganz einfach,er hätte den zeitraum 8 monate wissen müssen
    wenn er klar im kopf gewesen wäre,selbst ich als außenstehender weiß das.

    wenn ich mal so frei bin hätte ich das in 4jahren in erledigung gebracht,so einfach ist das.

    die masse greift das unkraut immer zu an,aber nicht die wurzel,das ist der selbstmordfall.

    mfg
    volker lehnert
    R.H

  39. Susanne Buchmann sagt:

    Dass die Wohlgesinnten einen Scheiß Job gemacht haben, damit hat Volker Lehnert sehr recht. Mein Prozessbericht ist Scheiße, denn ich hatte zu diesem Zeitpunkt so gut wie nichts kapiert.
    Den besten Überblick über die Drahtzieher des Terrors findet man auf der Seite „Schäffer und Trend“, die hier schon vorgestellt wurde. Der Täter mit dem höchsten Posten wäre demnach Finanzminister (jetzt werden ja doch die Pünktchen eingesetzt), der einem Aachener Professor und Aufsichtsratsmitglied der Firma (Pünktchen) einen Orden samt Kohle zukommen lies, weil ausgerechnet dieser honorar-professorale Design-Fuzzi sich das mobile Fahrgast-Informationessystem, also die Bildschirme in der U-Bahn, ja, genau die, hätte einfallen lassen. Bekanntlich war der das aber nicht. Dieser Finanzmister ( Schreibfehler ist Absicht) soll erst mal beweisen, dass er da nicht mit drinhängt und alle möglichen kleinen Gauner auf
    Christian Schäffer ansetzen lies. Das Innenministerium hat sich mit seinem Geschreibe zur Sache auch höchst verdächtig verhalten.
    Natürlich wäre es besser gewesen, wenn der von Herrn Lehnert erwähnte „Herr p“, im Internet z. B. zu finden unter „Regierungsvernichter“, seine Interviews Monate VOR dem 3. April veröffentlicht hätte, denn dann hätten sich noch mehr Leute einschalten können, und das wäre vielleicht jetzt nicht so.
    Hätte ich mir doch bloß rechtzeitig den Pro sieben Beitrag „Sam“ angesehen. Zu finden bei YouTube unter pechvogelagb .
    Habe ich aber nicht, denn in den Pechvogel Geschichten stand, dass da nur gelogen wird. Das schon, aber nur von den Beteiligten, außer einem, und von den Sprechern. Aber die Bilder!! Spätestens ab der Stelle, wo das geklaute Gemüse erwähnt wird, achtet kein Mensch mehr auf die übrige Plump-Propaganda. Solche Bilder sind sehr, sehr selten, aber dafür umso nötiger. Und um solche Eigenschaften ausstrahlen zu können, muss man sich wahrscheinlich jeder Widerborstigkeit, die aus Angst und Unsicherheit entsteht, enthalten, was Sie, bester Herr Lehnert, als Schwäche auszulegen beliebten. Ist ja auch nur menschlich verständlich.
    Die Bildregie hat sich in dem pro7-Beitrag übrigens der von der Staatsmafia verordneten Plump-Propaganda verweigert, denn: Ungefähr 2 Sekunden lang sieht man einen als Nachbarn verkleideten Miet-Gauner, wie er in einem Garten eine große Blumenschale mit körpereigenem Flüssigdünger anreichert, bevor er nach einem Schnitt auf sein gnädig verhülltes Pfannkuchengesicht seine sicher gut bezahlten Sprüche ablässt.
    By the way, Herr Lehnert: Ihre Botschaft in „grüner See“ oder „Schlosser“ soll doch ungefähr lauten: Das eigentlich Bedeutsame sind genau die Situationen, die für bedeutungslos gehalten werden, also hört auf, nach Bedeutsamkeit zu suchen, sie ist unsichtbar undsoweiter (, also ungefähr die Antonioni-Nummer).
    Aber da gibt es tatsächlich Andere, die überraschenderweise genau diese Bedeutsamkeit ausstrahlen, und die sind eben sehr selten. Und jetzt, dank unser Dussligkeit, Noch seltener. VERFLUCHT!!!
    Und ich Hornvieh hatte vor dem 1. April nur „Polizei-Staatsanwalt- integer?“ gelesen. Und das auch noch unvollständig, also ausgerechnet ohne den letzten Teil, und ca. 30% davon kapiert, weil ich dachte: Vor Gericht wird sich schon alles aufklären. Geht`s noch dämlicher? Ja, es geht. Kein einziges Video in den Pechvogel Geschichten gesehen, weil ich dachte, die gedruckten Standbilder wären genauso aussagefähig. Deshalb hätte am 1.April statt meiner auch eine gefüllte Kotztüte als Prozessbeobachter im Gerichtssaal sitzen können. Miese Vorbereitung, nicht genug Motivation, obwohl wirklich mehr als genug davon da gewesen wäre.
    Gucken wir also YouTube-Videos und hören uns die Pohlmann-Interviews an,
    Klartext setzt sich immer durch.

  40. bloegi sagt:

    Wegen der Auslieferung des Waffenlobbyisten Schreiber ist der Behördenleiter der Augsburger Staatsanwaltschaft, LOStA Reinhard Nemetz, in den Fokus der Aufmerksamkeit geraten. Die ZEIT zeigt ein Foto von ihm und erzählt seine Karriere.

    Nemetz ist wegen der Christian-Schäffer-Verfahren kritisiert worden, allerdings, wie ich meine, nicht genau genug. Nun kommt aus einer anderen Ecke Kritik an Nemetz, die präziser ist, nämlich von der Interessengemeinschaft Müller-Risch.

    In der Staatsanwaltschaft Augsburg hat es mehrmals heftig gekracht. Am bekanntesten geworden sind die Auseinandersetzungen um die Staatsanwälte Winfried Maier und Jörg Hillinger. Von außen und ohne Akteneinsicht ist schwer zu verstehen, was dahinter steckt.

    Interessant ist jedenfalls der Name „Nemetz“. Nemetz ist in den slawischen Sprachen das Wort für Deutscher. Wörtlich übersetzt heißt „Nemetz“: einer, der nicht (richtig) sprechen kann.

  41. Erich Neumann sagt:

    Ob die hier gegen Oberstaatsanwalt Nemetz erhobenen Vorwürfe berechtigt sind, oder nicht, können und wollen wir nicht werten.
    Woran uns aber gelegen ist: Detailkorrektheit!
    Deshalb der klare Hinweis, dass sich die Vorwürfe der IG Geschädigter
    Müller-Risch nicht gegen Oberstaatsanwalt Nemetz sondern die (politischen) „Strippenzieher“ im Hintergrund richten, welche sein – im eklatanten Widerspruch zum sonstigen Agieren stehendes – Verhalten in dieser Thematik begründen dürften.

  42. Susanne Buchmann sagt:

    Nemetz ist verdächtig genug, um ihn ENDLICH MAL gründlichst durchleuchten zu lassen!

    [...]

    In absehbarer Zeit werden ein paar webseiten und Pressetexte mit deutlicher Namensnennung und ohne Rücksicht auf Verluste erscheinen. Dazu gibt es noch ein paar Kundgebungen in wichtigen deutschen Städten. Das wird zwar kein fröhliches, dafür aber ein informatives Wahljahr.

  43. Ric Albrecht sagt:

    …vermutlich gibt es auch hier Erfahrungen wie diese: Sich vor falschen Freunden hüten. Und daß das Gegenteil von *gut* gut gemeint ist. Das Wollen reicht nicht und oft auch das Können nicht aus. Sich paar Kurzinfo als Videos reinzuziehn geht schnell (-> http://www.regierungsvernichter.350.com ) – das 300-Seiten-“Pechbuch“ (-> http://www.pechvogel.edv-dsl.de/pechbuch.pdf ) gründlich lesen und teilweise nachrecherchieren dauert …

    dr.richard.albrecht [at] gmx.net

    • Susanne Buchmann sagt:

      Stimmt genau.
      Aber die paar Gerichtssachen, wo ich vorher als Prozessbeobachter dabei war, waren dagegen Pipifax, wo Recherche nicht nötig war. Ich überwintere immer in einer Laube ohne Heizung, um zu sparen, und AUSGERECHNET da, also am 12.2. kam die mail von Dr. Brosa. Da waren 8 Wochen Zeit, und ich habe die ganze Zeit bis zum 5. April nicht gemerkt, dass das da um Leben und Tod ging!!!
      Die YouTube-Videos hätten verdeutlicht, wie sich die Lage nach den Hausdurchsuchungen zugespitzt hatte, aber die waren noch nicht im Netz. Im Pechvogel-Internet-Auftritt habe ich mir kein einziges Video angesehen, nur gelesen, und nichts angeclickt. Keine Webseite von Christian Schäffer, keine Recherche wegen des Patentklaus, gar nichts, weil ich erst mal die pdf-Datei lesen wollte, und in pechvogel-dsl dachte ich Erbsenhirn, das ist der gleiche Text. Sonst steckt man seine Nase in allen möglichen Quatsch, aber wenn es mal wirklich drauf ankommt- nicht zu fassen! Stattdessen habe ich mich mit allem möglichen Mist beschäöftigt.Dachte, das wäre wichtig…Ich dachte, ich vertrage Kälte, aber mein Hirn muss dabei offensichtlich auf Erbsengröße geschrumpft sein. Und AUSGERECHNET DA …! Sowas wird man nie wieder los, und wenn man 4800 Jahre alt wird.
      Jetzt, wo mein Hirn wieder auf Betriebstemperatur ist, meine ich, man hätte von Königsbrunn aus gleich taz-Reporter anrufen sollen, um denen zu erzählen, dass der Erfinder der Bildschirme, die in der U-Bahn hängen, von Polizei und Justiz mit (Pünktchen-)Methoden systematisch in den Ruin getrieben wird und dass da Stasi-Fuzzis und andere Klein-Gauner im Auftrag des Innenministeriums mitmischen, nur damit der Erfinder keine Ansprüche an der Gewinnbeteiligung aus den geklauten Patenten stellt. Dann hätten die Christian Schäffer nach Berlin geflogen, die anschließende Superstory hätte uns den bevorstehenden Wahl-K(r)ampf erspart, und ER wäre, nach dringend nötiger Kur und wohlverdienten Milliarden, vielleicht DIE Ikone der geldfeien know-how-Vermittlungs-Bewegung geworden: Computer- und Technik-Kurse für alle und vom Feinsten, und das mit der Geduld und dem Einfühlungsvermögen eines Kinder-Zauberers! Das mit der taz ist mir heute (!) eingefallen. Die taz ist unabhängig und daher nicht so ein bestechliches Käseblatt wie die (…) Allgemeine, die ja auch einen Prozessbericht veröffentlichte. Das Online-Archiv ist ein (…-)haufen. Da findet man gar michts.
      Der Rest ist Fluchen.

  44. Susanne Buchmann sagt:

    Unser „Freund“ Nemetz will bis nach der Wahl warten, bevor er den [...] gegen seinen mutmaßlichen [...] Schreiber abziehen will. Das stand am 4.8. in der Berliner Zeitung, Tagethema S.2.
    Das ist doch die Gelegenheit, ein paar fette Leserbriefe zu schreiben!

  45. Einer, der nicht auf Ego-Trip ist « bloegi sagt:

    [...] „Verbesserung der Justiz durch demokratische Kleinarbeit”. Andere Methoden sind a) Selbstmord b) Rambazamba und dann Selbstmord Diese Methoden empfehle ich nicht. Es gibt jedoch weitere [...]

  46. Ric Albrecht sagt:

    „Unser ´Freund´ Nemetz“ ?

    Erst wollte ich fragen: Wer und/oder was ist Nemetz…jetzt seh ich oben, daß es sich nur um den Herrn Leitenden Oberstaatsanwalt Reinhard Nemetz LG Augsburg Freistaat Bayern handeln kann.

    Da denk ich mir mein´ Teil und laß auch alles Fragen …

    Gruß

    dr.richard.albrecht [at] gmx.net

  47. Susanne Buchmann sagt:

    Internet-Tip: Mal das Suchwort: Weltgigant eingeben. Kopfhörer nicht vergessen. Da haben wir`s mal wieder: Wen die Götter lieben, dem schicken sie IDOTISCHE Unterstützer!!!

  48. bloegi sagt:

    „ENDZEITER“, „REGIERUNGSVERNICHTER“, „WELTGIGANT“ und als Gipfel der Grausamkeit „JURIST“. Wer soll das wohl sein? Was kann man deswegen tun? Lachen!

    Am besten ist Udo Pohlmann, wenn er zu irgendwelchen Veranstaltungen mit Großkopfeten fährt und Fragen stellt, die als unpassend empfunden werden. Dann macht sich die Securitate über ihn her.

  49. Ulrich Brosa sagt:

    Endlich sollen die Leistungen der Staatsanwaltschaft Augsburg gewürdigt werden:

    „Dem angeschuldigten Arschloch ist ein Pflichtverteidiger zu bestellen.“ So stand es in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Augsburg gegen einen mutmaßlichen Schildkrötenschmuggler.

    „Das ist ein völlig inakzeptabler Vorgang“, sagt der Leitende Oberstaatsanwalt Reinhard Nemetz zu dem Ausrutscher eines Mitarbeiters, den er sofort von dem Fall abgezogen hat. „Der Sachbearbeiter und ich werden uns beim Angeklagten schriftlich entschuldigen“, so Nemetz. Weitere Konsequenzen schloss der Behördenchef nicht aus.

    Ermittlungen wegen des Verdachts auf Beleidigung hat er allerdings nicht veranlasst. „Das ist zwar eine Ehrenkränkung, aber keine Beleidigung“, argumentiert Nemetz. Um den Tatbestand der Beleidigung zu erfüllen, müsse ein Vorsatz vorliegen …

    SZ 10.9.2008

    Die Paragrafen 15, 16 und 17 StGB (Vorsatz, Tatbestandsirrtum und Verbotsirrtum) sind die Wundertüten des deutschen Strafrechts. Dem einen wird der Vorsatz selbstverständlich unterstellt; der wird dann auch verurteilt. Beim anderen ist angeblich kein Vorsatz nachweisbar; der hat gar keine Straftat begangen. Willkür – mit Juristen-Palaver verschwafelt.

    Der Grundsatz des römischen Rechts „ignorantia iuris nocet = Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“ gilt im deutschen Recht nicht. Das römische Recht war besser als das deutsche, da es weniger Gelegenheiten zur Willkür bot.

  50. Ric Albrecht sagt:

    @Dr. Brosa

    >>„Dem angeschuldigten Arschloch ist ein Pflichtverteidiger zu bestellen.“ So stand es in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Augsburg [...] >>

    Wäre es so – dann könnte aus dem ANGESCHULDIGTEM in keinem Rechtsstaat der Welt jemals ein ANGEKLAGTER werden und wenn doch mit Blick auf den ganzdeutschen Staat: q.e.d. (= quod erad demonstrandum). Der Herr Leitende Ober/StAnw. kann sich da WINDEN WIE ER WILL & TAUSENDMAL entschuldigen: Befangen ist befangen und voreingenommen ist noch schlimmer als befangen …

    Ach ja: Es wird dieser speziell für die großen ganzdeutsxhen Justizgegner erARBEITete kleine Kürzesttext zur Lektüre/Verbreitung empfohlen -> http://ricalb.files.wordpress.com/2009/08/gewaltentrennung.pdf

    Gruß

    dr.richard.albrecht [at] gmx.net

  51. Ulrich Brosa sagt:

    Noch ein Ruhmesblatt der Augsburger Staatsanwaltschaft:

    Ein mittlerweile aus dem Dienst ausgeschiedener Augsburger Staatsanwalt ist wegen Vorteilsannahme, Geldwäsche und Betrugs rechtskräftig zu einer Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht München I setzte den Haftbefehl gegen den 46-jährigen Familienvater gegen eine Kaution von 100.000 Euro außer Vollzug. Der ehemalige Staatsanwalt hatte sich an Zahlungen von Angeklagten zugunsten gemeinnütziger Organisationen bereichert.
    [...]
    das war nicht irgendjemand sondern der hochgeschätzte Augsburger Wirtschaftsstaatsanwalt Dr. Uwe Huchel !
    Von unserem Redakteur Holger Sabinsky, München/Augsburg
    http://www.aichacher-nachrichten.de/…d=7&arid=932709&puid=1&regid=1 [kaputter Link, warum wohl kaputt?]
    Am Schluss ging alles extrem schnell. Nur wenige Tage, nachdem die Staatsanwaltschaft München I Anklage gegen Uwe Huchel (46) erhoben hatte, wurde der Prozess gemacht. [...] Damit endet nach einem guten Jahr ein Justizskandal, der den Freistaat schockte. Im März 2006 hatte das Unheil seinen Lauf genommen. Die Münchner Staatsanwaltschaft nahm die Ermittlungen gegen den damals hochgeschätzten Augsburger Wirtschaftsstaatsanwalt Dr. Uwe Huchel auf. Unter diesem Druck bat der Familienvater schnell um Entlassung aus dem Staatsdienst.
    [...]

    Immerhin … ein Rest von Anstand. Dem Marburger Staatsanwalt Franosch kann das nicht unterlaufen.

    Mehr Links zu Staatsanwalt Huchel
    http://www.toelz-aktuell.de/html/body_justiz_in_bayern.html
    http://augsburger-skandal-zeitung.blogspot.com/2008_11_12_archive.html

    Aus den Massenmedien sind die Skandal-Berichte alle verschwunden:
    http://www.google.de/search?q=staatsanwalt+huchel
    Nur die Heldentaten des wackeren Verbrecher-Bekämpfers Huchel sind bei WELT, MANAGER-MAGAZIN usw. übrig geblieben.

  52. Ric Albrecht sagt:

    Hallo

    zum Einzelfall gibts eine nicht aussm netz genommene „alte“ MM-Meldung -> http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/nachspiel-schottdorfprozess-289778.html ->
    -> http://www.transparency.de/Archiv-nach-Datum.577.0.html?&cHash=1b5999c76c&tx_ttnewsarc=1&tx_ttnewspL=2591999&tx_ttnewspS=1251756000 ->

    „Freitag, 22. September 2006
    War Augsburger Staatsanwalt käuflich?
    Augsburg/ München – Wie die Augsburger Allgemeine meldet, ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft gegen den ehemaligen Augsburger Staatsanwalt Uwe Huchel. Dieser soll gegen ein Darlehen des Laborarztes Bernd Schottdorf Ermittlungen zu dessen Gunsten beeinflusst haben.
    06-09-21_Augsburger Allgemeine“

    Lord Ralf Dahrendorf hielt in „Gesellschaft & Demokratie in Deutschland“ (1965) Staatsanwälte für die Zentralakteure im dt. Strafverfahren,

    Gruß Ric Albrecht

    P.S. Vorschaufunktion für postings wäre m.E. sinnvoll …

  53. LeserIn sagt:

    Unter dem Titel “James Bond und der Labormediziner” berichtet die Süddeutsche Zeitung von heute über die Verhaftung des Augsburger Staatsanwaltes Uwe Huchel (45). … Er hat im Jahr 2000 von dem Laborarzt Bernd Schottdorf (68) einen Kredit in Höhe von 160.000 Mark angenommen, obwohl Schottdorf selbst in dieser Zeit wegen angeblichen Abrechnungsbetrugs vor Gericht stand. … Schottdorf wurde jedoch im Oktober 2000 freigesprochen, da ihm Abrechnungsbetrug nicht nachgewiesen werden konnte. … Nach Recherchen der Süddeutschen Zeitung soll 2004 “in mindestens zwei Fällen gegen Schottdorf wegen Unregelmäßigkeiten bei der Abrechnung von Laborleistungen ermittelt worden sein. Beide Verfahren, in den Huchel zuständig war, sollen eingestellt worden sein – dazu schweigt die Staatsanwaltschaft.”

    kma Online 22.09.06

  54. Ric Albrecht sagt:

    Als Nachtrag zum Posting 22.09.09:

    Ralf Dahrendorf (1929-2009) – damals noch kein britischer Lord, sondern ordentlicher deutscher Professor – hat bereits in seiner soziologischen Grundlagenstudie „Gesellschaft und Demokratie in Deutschland“ (München 1965: 162) als eine Facette des staatlichen Juristenmonopols die „zentrale Rolle des Staatsanwalts im deutschen Strafverfahren“ herausgearbeitet. Diese wurde vor ein paar Jahren am Beispiel des gesetzlich eingeforderten, jedoch typischerweise – und im einzelnen sogar in vier von fünf Fällen – staatsanwaltlich-manipulativ mißachteten „Richterprivilegs bei der Telefonüberwachung“ von straftatsverdächtigen Bürger(inne)n empirisch untersucht (Otto Backes; Christoph Gusy, Wer kontrolliert die Telefonüberwachung? Eine empirische Untersuchung zum Richtervorbehalt bei der Telefonüberwachung. Unter Mitarbeit von Maik Bergmann, Siiri Doka und Anja Finke. Frankfurt/Main, Berlin, Bern etc. 2003; ausführlich dazu -> folgt der korrekte Netlink auffn Copylefttext des Autors: http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/108618.html)

    Mit freundlichem Gruß

    (Richard Albrecht)

  55. LeserIn sagt:

    Mehr über die Justiz in Augsburg:

    Augsburg: TierbefreiungsaktivistInnen vor Gericht … Die Anklage lautete Gefährliche Körperverletzung und anderes … Den Vorsitz hatte die Richterin Holzer, begeisterte Jägerin …

    http://de.indymedia.org/2009/02/242031.shtml
    http://de.indymedia.org/2009/09/261724.shtml

  56. sybrands sagt:

    Leider sind die Videos ja nicht mehr da – diese enthalten viele wichtige Indizien für die staatliche Beteiligung an den Straftaten gegen Christian Schäffer und seinem Selbstmord(?). Auch sonst gibt es wenige echte Informationen dazu, ich habe z. B. keine Zeitungsmeldung gefunden.

    Zu der Website von Christian Schäffer kann ich Ihnen noch etwas mitteilen: Wahrscheinlich wurde durch einen Virus bzw. (Bundes-) Trojaner der Rechner von Christian Schäffer infiziert, so dass automatisch die Zugriffsrechte für die Index-Dateien (index.htm oder index.html) – das sind die Startseiten der Webseite – geändert hat, so dass diese nicht mehr lesbar sind. Um das zu ändern reicht es nicht, die Dateien neu zu übertragen, sondern die Rechte müssen entweder geändert werden (per FTP-Programm, meistens mit rechten Mausklick auf den Dateinamen) oder, was einfacher ist, die Datei muss auf dem Server gelöscht und dann neu übertragen werden – dann werden automatisch wieder die Standard-Rechte gesetzt. Natürlich muss vorher der Virus/Trojaner entfernt werden bzw. es muss ein anderes ’sauberes’ System verwendet werden.

  57. LeserIn sagt:

    Alle Staatsdiener versuchen ihre Gegner in den Selbstmord zu treiben. Auch die rumänische Polizei mit dem lauschigen Namen Securitate (Sicherheit):

    „Ich habe eine Weile an den Suizid gedacht und ich habe auch mehrmals Anläufe genommen. Aber ich hab’s nicht gemacht. Ich habe es an dem Punkt nie wieder versucht und ich habe es mir auch verboten – ich habe es vorher nicht gemacht und nachher habe ich es mir nicht mehr zugestanden, weil der Geheimdienst mir ständig gedroht hat, dass er mich umbringt. Dass sie mich, was weiß ich, in den Fluss schmeißen oder man sagt: Es gibt Verkehrsunfälle.
    Ich hätte ja eigentlich die Drecksarbeit für die getan, indem ich mich selbst aus dem Weg räume.

    Die Nacht ist aus Tinte gemacht. Herta Müller erzählt über ihre Kindheit im Banat, Hörbuch 2009

  58. sybrands sagt:

    Unter http://www.schaeffer-und-trend.sybrands.de ist eine Text-Version des letzten Interviews mit Christian Schäffer veröffentlicht.

  59. LeserIn sagt:

    Liberale gegen Lückemann

    CSU und FDP streiten um künftigen Bamberger Generalstaatsanwalt…

    Forscht man, was Liberale an dem Würzburger Kandidaten auszusetzen haben, wird man schnell fündig. Seine Parteikarriere als Chef von Hochschulunion (HSU) und Junger Union (JU) sowie als Stellvertreter des CSU-Kreisvorsitzenden allein ist es nicht. Lückemann tritt vehement für die hierarchische Struktur der Anklagebehörden ein und verteidigt deren Weisungsgebundenheit. Die FDP aber will den Einfluss der Politik auf Staatsanwälte beschneiden. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger kritisiert die gängige Praxis: „Dies untergräbt die Unabhängigkeit der Justiz. Weisungen sind mit dem Legalitätsprinzip nicht vereinbar.“

    FDP Würzburg Land 20.12.08

    Lückemann ist inzwischen Generalstaatsanwalt in Bamberg. Die CSU hat ihren Parteigenossen durchgesetzt.

    Der Leitende Oberstaatsanwalt Reinhard Nemetz hat bestritten, die Staatsanwaltschaft Augsburg sei von der CSU-Regierung bei den Ermittlungen gegen den Waffenhändler und das CSU-Mitglied Schreiber behindert worden.

  60. bloegi sagt:

    … Wie geht es dem Lokführer?

    Meist wird darüber geschwiegen, und die Eisenbahnunternehmen sind extrem zurückhaltend mit Informationen darüber. Sie fürchten den nach Goethes tragischen Helden benannten «Werther-Effekt»: eine Welle von Nachahmungstaten. [...] Etwa 800 bis 1000 Fälle pro Jahr gibt es, die Tendenz ist wie bei Selbstmorden in Deutschland allgemein leicht rückläufig. In dieser Zahl sind die gescheiterten Fälle nicht mit eingerechnet, bei denen die Opfer zwar überleben, aber oft mit schwersten Verletzungen und Verstümmelungen. [...] Statistisch erlebt es jeder Lokführer drei Mal in seiner Berufslaufbahn, dass sich jemand in Selbstmordabsicht vor den Zug wirft. [...] Bei strömungsgünstig gestalteten Zugfronten – etwa dem ICE – werden Gegenstände, die bei hoher Geschwindigkeit auf die Zugfront treffen, meist nach oben, also vor die Windschutzscheibe und weiter geschleudert. Bei Regionalzügen – wie in den Fällen Enke und Merckle – rutschen sie unter das Fahrzeug.

    BaZ 11.11.2009

    Ein betroffener Lokführer beschreibt seine Erfahrungen: Nachtschicht mit Freitod.

  61. Chris1972 sagt:

    Auch wenn Christian Schäffer sich selbst vor den Zug geworfen hat, wurde er in Wahrheit ermordet. Ermordert von der Polizei, von der Justiz, von den höllischen [...], vom asozialen Mob.
    Ich habe die Geschichten auf den Pechvogel-Seiten gelesen, vor allem das mit der brutalen Festnahme. Wie tief meine Verachtung inzwischen gegenüber Polizei und Justiz geworden ist, wenn ich so etwas lese, vermag ich hier nicht in Worte zu fassen.
    Im Grunde hat sich tatsächlich seit dem Dritten Reich wenig verändert. Nur dass heute viel subtiler vorgegangen wird, um unliebsame Bürger loszuwerden. Der Justiz und der Polizei ist dazu aber jedes Mittel recht, und der Mob steht geschlossen dahinter. Als anständiger Mensch hat man heutzutage kaum noch eine Chance.
    Die Mörder von Christian Schäffer sind:
    – die asozialen [...] – und zwar alle!
    - unzählige Polizisten
    - unzählige Juristen
    Ja, es ist wahr: Polizei und Justiz ist genau so ein Sammelbecken für Asoziale und Kriminelle, wie es damals die SS, die SA und die Gestapo waren. So ist es und es gibt noch immer Opfer. Christian Schäffer war nicht das erste Opfer und wird mit Sicherheit nicht das letzte sein.
    Wie lange soll das noch so weitergehen?
    Wie lange?

    • bloegi sagt:

      Wie lange soll das noch so weitergehen?
      Wie lange?

      Die Frage kann ich beantworten. Es wird deutlich besser werden, sobald Chris1972 und möglichst viele andere bereit sind soziale Dienste zu leisten:
      * Besoffene aufsammeln, damit sie sich und anderen nicht schaden können.
      * Schwache vor brutalen Kriminellen schützen.
      * Akten sorgfältig lesen und Betroffene geduldig anhören.
      * Auseinandersetzungen mit korrupten Kollegen nicht scheuen.
      * usw.usw.
      Jede Menge Drecksarbeit, die meistens unerfreulich ist und doch getan werden muss, damit die Gesellschaft nicht im eigenen Schmutz erstickt.

  62. Susanne Buchmann sagt:

    Mit dem Aufsammeln irgendwelcher Besoffener hat das hier nichts zu tun.(Das sind die Letzten, die auf die Idee kommen, sich umzubringen. solange sie ihre Alk- und Kippengroschen zusammenschnorren können. Ihr einziges Thema kreist um Familienplanung, und der Job ist ihnen wurscht). Es gibt haufenweise Unterkünfte für die, und wenn die da nicht hingehen, dann eben nicht.
    Das mit dem aufmerksamen Zuhören ist schon besser, und wo wäre das leichter gefallen als in DIESEM Fall?!
    Was hier etwas bringt, sind Dokumentationen für Off-Kinos, ( der Film „Staatsmafia“ ist in Planung) und Webseiten, bei denen die Täter ihre Namen schon unter den Suchbegriffen finden können, damit sie aus ihren Rattenlöchern kriechen und Unterlassungsklagen anstrengen. Das kommt dann auch ins Internet. Steht ein polizeilicher Raubzug an, muss eine muntere Schar von Bodyguards zusammengetrommelt werden. Z.B. Sobottkas Leute oder die Projektwerkstatt.

    • bloegi sagt:

      Bitte kommen Sie zu sich. Es gibt keine „Schar von Bodyguards“ in der Projektwerkstatt. Es hat keinen Zweck irgendwelche Sätze zu schreiben, die imposant tönen sollen, wenn dahinter keine Wirklichkeit steht.

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