Althaus die Pistensau


Hiermit bitte ich alle weiblichen Schweine um Verzeihung, da ich sie mit Dieter Althaus (CDU), Ministerpräsident in Thüringen, vergleiche. Leider ist Pistensau der unter Menschen gebräuchliche Ausdruck für einen Schifahrer, der unbeherrscht schnell den Berg runterruscht, dabei andere gefährdet und verletzt. Genau so eine Pistensau ist D.Althaus. Althaus hat sogar jemanden umgebracht. Diese Pistensäue, oft ältere Männer, sind eine Pest. Rücksichtslos, wie sie sind, wollen sie um jeden Preis vorführen, wie fesch sie noch sind.

Online-Magazine schreiben, die Ermittler “rätselten”. Dabei ist vollkommen klar, was geschah: Einerseits hat Althausens Beschützer erklärt, er hätte Althaus nicht folgen können. Es ist allererste Pflicht jedes Personenschützers die Person, die er schützen soll, nicht aus den Augen zu verlieren. Andererseits zeigt ein Foto vom Tötungsplatz, dass Althaus hinter einem Sicherungszaun zugeschlagen hat. Er ist in ein Gebiet gerast, das eigens zum Schutz vor Leuten wie ihm eingerichtet wurde.

Althaus kachelte abwärts, wie der rote Pfeil zeigt. Althaus hätte unten vor dem Wald nach rechts schwingen müssen. Er hat aber, da er seine Geschwindigkeit nicht mehr beherrschen konnte, seine Schier nach links gelenkt um bergaufwärts langsamer zu werden und ist dabei in das grün umrandete Areal gerauscht.

Althaus ist begeisterter Motorradfahrer, Taucher, Mountainbiker und Skifahrer.

Fußballer wohl auch. Das ist alles Schwachsinn. Je mehr ein Mensch sich für Sport begeistert, desto deutlicher zeigt sich sein Mangel an Intelligenz.

Der Vorgang erinnert an das Abscheiden des Machtmenschen Jörg Haider.

Das Jörgl war betrunken mit mehr als 140 km/h in eine Straße gerast, auf der nur 70 km/h zulässig sind. Die Sache ging insofern besser aus als bei Althaus, da Haider nur ein paar Pflanzen und sich selbst umbrachte.

Die politischen Apparate sind vollgestopft mit derartigen Machtmenschen. Pistensau könnte ein anderes Wort für Politiker sein. Was ich nicht verstehe, ist, warum derartige Leute immer wieder Wähler finden.

Ulrich Brosa


Nachtrag am 8.1.2009

Der oben beschriebene Schi-Unfall ereignete sich am 1.1.2009 am frühen Nachmittag. Während am 1. einigermaßen informativ berichtet wurde, begann die deutsche Journaille schon am 2. auf die Tränendrüsen zu drücken. Althaus wurde gelobt, wie edel er auf die vorrangige Behandlung der getöteten Frau gedrängt habe und wie vernünftig er gewesen sei, weil er einen Helm trug. Wie es zum Unfall kam, wurde vernebelt: “Möglicherweise nie zu klärende Ursache …”.

In Thüringen soll 2009 der Landtag neu gewählt werden. Der Unfall wurde für Wahl-Propaganda missbraucht: “Althaus’ Freunde eilen ans Krankenbett.” Und sofort danach palaverten diese “politischen Weggefährten” vor Mikrofonen und Kameras der Massenmedien. Ein Spitzenpolitiker, der auf wunderbare Weise dem Tod entrann, kann 5% oder mehr Stimmen zusätzlich einbringen. Nützlich in diesem Sinn war beispielsweise Uwe Barschels Cessna-Absturz.

Ich wollte das verhindern und schrieb in der Nacht vom 2. zum 3. den obigen Artikel. Er wurde am 3. um 1 Uhr nachts veröffentlicht und zog rasch hunderte, bald tausende LeserInnen an. Blögi wurde Top-Blog bei WordPress.

Das Nachrichtenmagazin DIE SCHERBE hatte sich am 2. an der Verneblung beteiligt. Am 4. fiel DIE SCHERBE um und stellte den Unfall so dar wie hier. Die restliche Journaille folgte bald.

Es stand schon am 2. fest, war keine “Mutmaßung” oder “Spekulation”, dass Althaus nicht seiner Piste, der roten oder “sonnigen”, gefolgt war, sondern bergauf in die blaue oder “Panorama”-Piste hineingerast war, siehe zweites Bild oben. Bleibt noch zu beantworten, wie Althaus das getan hat.

Falsch ist beispielsweise die Spekulation des MDR, Althaus habe den Sicherungszaun waldseitig umfahren. Diese Mutmaßung verträgt sich nicht mit dem Befund, dass Althaus auf seiner rechten Körperseite verletzt wurde.

Genauer ist eine Schema-Zeichnung, die vom BLICK (der Schweizer BILD-Zeitung) veröffentlicht wurde:

Richtig ist, dass Althaus den Sicherungszaun pistenseitig umfuhr, während die bald darauf tote Beata C. auf der Panorama-Piste rechts fuhr. Nicht ganz richtig aber ist, dass Althaus geradeaus gefahren sein soll. In Wirklichkeit zog Althaus einen BOGEN UM DEN SICHERUNGSZAUN, als er mit Beata C. kollidierte. Anders sind die Verletzungen auf Althausens rechter Seite nicht zu erklären.

Beata C. wollte dicht am Zaun vorbei um talwärts zu fahren. Dieter A. fuhr dicht am Zaun vorbei um bergauf Geschwindigkeit zu verlieren und dabei nicht in die Mitte der Panorama-Piste zu geraten. Die Kollisionsstelle lag etwas weiter rechts als in der BLICK-Zeichnung. Doch das sind alles Details, die für die Beantwortung der Schuldfrage unwichtig sind.

Am genauesten ist eine Zeichnung, die von der österreichischen Zeitung Der Standard veröffentlicht wurde:

(Auf dem Bild klicken um es zu vergrößern!) Der Bogen, den Althaus fuhr, ist hier schon einigermaßen richtig, er ist nur noch etwas zu weit.

Ulrich Brosa

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108 Antworten to “Althaus die Pistensau”

  1. a.friend Says:

    Ich kenne die Riesneralm und du hast mit Deiner Einschätzung des Unfallherganges völlig recht. Leider!

  2. cannotstop Says:

    trotzdem sollte man mit solchen behauptungen vorsichtig sein, denn beweisen kannst du sie nicht

  3. bloegi Says:

    denn beweisen kannst du sie nicht

    Sowas kann nur jemand schreiben, der die Verhältnisse auf den Schipisten nicht kennt oder sich bei Mächtigen lieb Kind machen will. “cannotstop” hat aus Jüchen in NRW geschrieben (ein Tiefland-Tiroler), “a.friend” aus Graz.

    Wenn auf einer Kreuzung ohne Ausnahmerechte ein von links kommender Autofahrer einen von rechts kommenden rammt, braucht man keine Zeugen um die Schuldfrage zu klären.

    Althaus hatte hinter dem Sicherungszaun der anderen Piste nichts zu suchen.

    Inzwischen wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Leoben im Zusammenhang mit dem Skiunfall am Neujahrstag gegen Althaus routinemäßig wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,599307,00.html

    Die machen sich alle in die Hosen, weil an Althaus viel Macht klebt.

  4. Tilman Says:

    Die Macht von Althaus wird bei der Staatsanwaltschaft Leoben wohl wenig Bedeutung haben. Insbesondere wo der Ehemann der Toten auch ein hohes Tier ist, was die deutsche Presse aber noch gar nicht weiss:

    http://hamptonroads.com/2009/01/va-beach-woman-killed-ski-accident-german-politician

  5. cannotstop Says:

    ich will mich auf gar keinen fall “lieb kind machen”, vor allem nicht bei mächtigen. klar ist ziemlich sicher, dass althaus schuld ist, trotzdem hätte ich die ermittlungsergebnisse abgewartet…übrigens bloegi, ich bin öfters mal im skiurlaub gewesen und kenne skipisten, man sollte im zeitalter von flugzeugen und reisebussen wohl nicht auf den wohnort schließen

  6. bloegi Says:

    Der Gatte der Getöteten, Bernhard Christandl, ist also Oberst des österreichischen Bundesheeres und in der Abteilung für Militärpolitik des Bundesministeriums für Landesverteidigung in Wien engagiert. Das erklärt, weshalb sich die Staatsanwaltschaft in Leoben (StA Walter Plöbst) überhaupt auf die Hinterbeine gehoben hat.

    Dieter Althaus ist sehr wichtig. Er gilt als erfolgreichster Landesfürst der CDU in den neuen Bundesländern, ist Kronprinz der derzeitigen Bundeskanzlerin Angela Merkel und gilt dabei, wie die Österreicher sagen würden, als Schlawiner oder, wie die Leute in der DDR sagen würden, als Wendehals. Marburg verdankt ihm und der Hessen-CDU den Leitenden Oberstaatsanwalt Arndt Peter Koeppen.

    Was die Ermittlungsergebnisse angeht, gebe ich nicht mal einen Fluch auf die Wahrheitsliebe deutscher Staatsanwälte und befürchte, dass es bei österreichischen StAs nicht viel besser sein dürfte. Wenn man wissen will, was wirklich ist, kann man sich auf derartige Leute zu allerletzt verlassen.

  7. Michael Says:

    Du betreibst Rufmord mein Freund! Ob er schuldig ist oder nicht wird das Gericht entscheiden und nicht du. Diese “Nachricht” ist einfach nur Hetze und hat Bildzeitungsniveau. Sich hinter einem anonymen Blog zu verstecken ist schon eine tolle Sache, oder?

  8. René Schneider Says:

    1.) Die Darstellung von BLOEGI ist vor allem durch das Foto mit den Markierungen klar und nachvollziehbar.

    2.) Skifahrer rutschen – einem Naturgesetz folgend – normalerweise bergab und nicht bergauf. Frau CHRISTANDL konnte also nicht damit rechnen, daß Herr ALTHAUS nicht “bergab” sondern auf Brems- und Kollisionskurs “bergauf” fuhr, sie hatte deshalb keine Veranlassung, sich einen solchen Kollisonskurs an der Kreuzung vorzustellen und ein Ausweichmanöver zu versuchen.

    3.) Das Ermittlungsverfahren gegen Herrn ALTHAUS wurde eingeleitet, um ihm die üblichen “Beschuldigtenrechte”, insbesondere das Recht auf Aussageverweigerung, einzuräumen.

    4.) In dem Ermittlungsverfahren wird es deshalb besonders auf die Zeugenaussage des Personenschützers ankommen. Wenn er aussagt, er hätte nichts gesehen, weil seine Schutzperson ihm davongebraust war, spricht das für die überhöhte Geschwindigkeit von Herrn ALTHAUS und für eine fahrlässige Tötung infolge dieser Raserei. Eine andere Frage ist aber, ob der Personenschützer den Zusammenstoß wirklich nicht gesehen hat, oder ob er seine Schutzperson mit einer falschen Aussage schützen will: “Personenschutz vor Strafverfolgung”?

  9. Harry Sky Says:

    Man kann nur hoffen, dass der Staatsanwalt Mut hat und scih nicht vor der Macht der Politik fürchtet.
    OnlineZeitung24

  10. olaf61 Says:

    Interessante Theorie. Demnach müssten unsportliche und körperlich verfettete Menschen geradezu Intelligenzbolzen sein. Die alten Griechen schrieben mal, dass in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist wohne, da hatten sie wohl schon eine Ahnung, was da kommt.

    Jedenfalls fordere ich hier Ampeln an jede Pistenkreuzung, Stoppschilder für gefährdete Stellen und Anfängerüberwege. Und hätte nicht der Althaus eine Frau totgefahren, kein Hahn hätte danach gekräht. Wetten? Politiker sind nämlich keine besseren Menschen oder werden es, nachdem sie in ein Amt gekommen sind.

  11. reserved Says:

    Wer solche Sätze von sich gibt:

    “Fußballer wohl auch. Das ist alles Schwachsinn. Je mehr ein Mensch sich für Sport begeistert, desto deutlicher zeigt sich sein Mangel an Intelligenz.”

    kann nicht klar bei Verstand sein. Hier hetzt wieder eine Meute los, die mit aller Gewalt einen Mächtigen am Pranger sehen will. Erbärmlich….

  12. bloegi Says:

    Zuerst zu “olaf61″ aus Magdeburg:

    Die alten Griechen schrieben mal, dass in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist wohne, da hatten sie wohl schon eine Ahnung, was da kommt.

    Mens sana in corpore sano (ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper) stammt von Juvenal, einem römischen Satiriker. Also nix mit “alten Griechen”. Außerdem: Wer Witze für Ernst nimmt, beweist damit selbst seine eigene Blödheit.

    Entsetzlich wären die Verluste, wenn sich Franz Schubert, genannt Schwammerl, oder der Sarkoidose-Spezialist Thomas Bernhard für Sport begeistert hätten. Was wäre aus ihnen geworden, wenn sie Fitness-Studios frequentiert hätten? Neonazis!

    Dann zu “Michael” aus München:

    Sich hinter einem anonymen Blog zu verstecken ist schon eine tolle Sache, oder?

    “Michael” soll nicht von sich auf andere schließen. Das hier ist kein anonymer Blog.

    Ob er [Althaus] schuldig ist oder nicht wird das Gericht entscheiden und nicht du.

    Vor 65 Jahren hätte man nur die Unregelmäßigkeiten des NS-Personals dem Volksgerichtshof unter dem Vorsitzenden Dr.R.Freisler vortragen müssen und schon hätte dieser für eine wahrheitsgemäße Abwicklung der Angelegenheit gesorgt. Zur Klärung der gegenwärtigen Verhältnisse in der BRD wird ein Video mit Bernd Schreiber empfohlen. Vielleicht ist das alles in Österreich viel besser. Wollen wir es hoffen, liebe Leserin, lieber Leser!

    Die modernen Gesellschaften müssen neue Methoden der Selbstorganisation finden, besser als Parteien, Polizei und Justiz der bisherigen Bauart.

  13. Jochen Hoff Says:

    Macht euch keine Sorgen. Die Mühlen der österreichischen Justiz mahlen langsam, aber gewaltig. Das Problem der Pistensäue ist ein altbekanntes und schon seit Jahren wird immer härter gegen solche Leute vorgeganen.

    Übrigens ist ein deutscher Ministerpräsident in Österreich nur einen Pfurz wert. Anders als Kohl am Wolfgangsee ist Althaus ja kein Sympathieträger mit dessen Anwesenheit sich noch mehr Werbung für Tourismus machen lässt.

    Tatsächlich schätze auch ich Bloegis Einschätzung als richtig ein. Aber Althaus und vor allem seine Truppen werden alles versuchen um Blogger zum schweigen zu bringen. Vor der Systempresse müssen sie sich ja nicht fürchten. Die schreibt diesen Typen ja eh nur nach dem Maul.

  14. Duckhome Says:

    Althaus die Pistensau…

    So titelt Bloegi seinen sehr lesenswerten Artikel über die Todesfahrt von Dieter Althaus. Wahrscheinlich ist es sinnvoll den Artikel schnell zu lesen, denn die Arschkriecher um Althaus werden alles tun um eine vernünftige Berichter…

  15. jo Says:

    Also,
    ich find es gut, dass in diesem Blog endlich viele schreiben was wohl die meisten denken.
    Urteilen wird sicherlich das Gericht, hoffentlich auch richtig.
    Ich schreibe hier auch was ich denke und das ist dass nach momentan “bekannter” Sachlage es ziemlich schlecht für H. Althaus ausschaut!
    Merkwürdig ist auch dass die deutschen Medien auch etwas merwürdig Berichten wie z.B.
    -die genaue Sachlage/Hergang wird wohl nie aufgeklärt werden (wie kommen die zu so einer frechen Vorurteilsbehafteten Aussage? Wer kann denn jetzt behaupten dass die Ermittler nicht den Hergang aufklären können!? Also bitte mal abwarten…..
    Auffälig auch, dass immer wieder der getragene Helm bei Althaus erwähnt wird…… ! Als ob die Frau jetzt selbst schuld an Ihrem Tod wäre! Ebenfalls ein Frechheit!!! Helmtragen ist eben bis heute noch keine Pflicht. Leider kommen die guten Ratschläge für die Frau Beata Christandl zu spät und sind in dem Zusammenhang jetzt auch nicht angebracht.
    Bekannt ist ja auch z.B. bei Autos, wer sich mit viel Sicherheit assutattet, fühlt sich dann oft zu sicher und ist dann viel zu schnell unterwegs. Meistens die grösseren -> stärkeren Autos, die dann die kleineren einfach mal Plattschieben.
    Wenn sich die Warheit findet und Herr Althaus, wie hier ja geschrieben und vermutet wird als schuldig erweist, dann soll er auch dafür haften….! Sofern er denn ein Gewissen hat, wird er dann bestimmt auch seinen Lebens nicht mehr froh sein können……
    Passieren kann dass natürlich jedem der zu schnell unterwegs ist, dann soll er es aber auch ausbaden wenn er erwischt wird!

  16. stega Says:

    ach Leute, regt euch doch nicht so auf. Das klingt ja hier fast so, als ob keiner Althaus jemals ans Bein pinkeln wollen würde, als ob alle nur kuschen und bloß keine Wahrheit ans Licht kommen darf – Verschwörungstheorie oder sowas.

    Jetzt lasst Althaus doch mal wieder aufwachen, die Polizei zu ihm, ihn vernehmen und dann sieht man doch weiter. Warum regt man sich denn bitte jetzt so über einne Menschen auf, der einen Skiunfall baut – nur weil der halt zufällig auch noch Ministerpräsident ist. Was is mit all den anderen Verunfallten, die mit keinem Wörtchen erwähnt werden und gleiche Unfälle bauen oder in schwere verwickelt werden? Aber jetzt schreit jeder Morio und “Wo ist der Strick” – oder noch besser: jetzt gehts ums Skihelmpflicht-Einführen. Jetzt. Weil jemand “berühmtes” nen medienwirksamen Unfall hatte. Na super.

    Lassen wir doch einfach mal die Leute ermitteln, untersuchen und dann sehen wir weiter.

    Gut, ich muss zugeben, der Text oben klingt in weiten Zügen sehr interessant und die darstellung mt der Piste stimmt genauso wie die Pflicht eines Bodyguards den zu Schützenden nicht aus den Augen zu lassen. Da is schon ein großes Fragezeichen drüber, v.a. weil Althaus ja vorher noch angehalten haben soll (ich tippe mal drauf, dass der Bodyguard dann neben ihm stand?!) Aber jetzt soweit zu gehen, dass alle Politiker Pistensäue sind und jeder, der Sport macht den Verstand verliert, wenn er ihn nur mal länger und besser betreibt… najaaaaa. Für meinen Geschmack zu weit gehend. :)

  17. jo Says:

    Tschuldigung, Dein Kommentar….

    >Aber jetzt soweit zu gehen, dass alle Politiker Pistensäue sind und jeder, >der Sport macht den Verstand verliert, wenn er ihn nur mal länger und >besser betreibt… najaaaaa. Für meinen Geschmack zu weit gehend. :)

    egal ob Politiker oder nicht, der Ausdruck “Pistensau” steht so oder so für sich, Vielleicht sollen wir H. Altahus dann eben “Pisteneber” nennen!

    Für Blümchentexte habe ich bei so einem Voragang kein Verständnis! Von dem abgesehen ist jeder Unfalltote genauso schlimm. Bei Personen des öffentliche Rechts ist es eben “öffentlich” und über Leute die jeder kennt wird nun mal geredet und geschrieben sonst gäbe es auch diesen Blog nicht!

  18. Plenus Venter Says:

    “Demnach müssten unsportliche und körperlich verfettete Menschen geradezu Intelligenzbolzen sein. Die alten Griechen schrieben mal, dass in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist wohne,” olaf61
    “Mens sana in corpore sano (ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper) stammt von Juvenal, einem römischen Satiriker. Also nix mit “alten Griechen” bloegi

    Es ist noch viel schöner: Juvenal bestritt gerade den naturgegebenen Zusammenhang von geistiger und körperlicher Gesundheit, als er empfahl: Orandum est, ut sit mens sana in corpore sano. Er hielt es also für sinnvoll, gerade für das zu beten, was eben so selten zusammen in einer Person anzutreffen ist. q.e.d.

  19. artifischl Says:

    Ich plädiere für Helmpflicht für Politiker ! Siehe meinen Artikel hierzu:

    http://ichmachnrestaurant.wordpress.com/2009/01/02/offtopic-helmpflicht-fur-ski-fahrer/

  20. jolly rogers Says:

    LoideLoide, ihr seid ja druff! Auch wenn der Althaus eine unangenehme Blockflöte ist: auch für ihn gilt so lange die Unschuldsvermutung, bis seine Schuld nachgewiesen ist.

  21. Kolumnistenschwein Says:

    Zuallererst: ich als Thüringer “mache mir nicht vor Althaus in die Hose”, ich habe ihn nicht einmal gewählt und werde es auch zukünftig nicht. Er ist mir als Politiker zu obsolet, konservativ, verstaubt etc.. Dennoch bin ich der Meinung, allein ein Amt auszufüllen – ob gut oder weniger gut steht hier nicht zur Debatte – kann nicht Steilvorlage für eine Vorverurteilung sein. Wem nach solchem ist, der lese, wie bereits in einem Kommentar erwähnt, die Springer-Presse.

    PS: Deine Aussage, Sportlern mangele es an Intelligenz, sagt mehr über Dich aus, als über die gescholtenen Sportler. Ich treibe auch ab und an Sport, kann aber dennoch lesen und schreiben. Sogar Kommentare.

  22. kati Says:

    ich finde auch, dass hier etwas übertrieben wird. kann ja sein, dass althaus schuld hat aber so viel vertrauen hab’ ich in die justiz, dass das angemessen geklärt wird auch wenn der tod einer mutter oder eines menschen überhaupt letztlich gar nicht angemessen zu entschädigen ist.
    @bloegi: da hast du olaf61 schön entlarvt!
    an der sache mit dem sport ist was dran. es genügt doch zu sehen was für geistreiche kommentare sportler täglich in den medien von sich geben. ich bin mir sicher, dass es viele gibt, die zwar die ganze bayern-münchen mannschaft mit namen kennen aber nicht einmal 3 mitglieder des bundeskabinetts und deren positionen zusammenbekommen, wenn sie überhaubt wissen, was gemeint ist.
    daraus den umkehrschluss zu ziehen, alle unsportlichen wären super-intelligent ist selbstverständlich falsch.

  23. peson Says:

    Für mich ist das Verhalten der deutschen Medien zu diesem Fall extrem einseitig und damit beunruhgend in Bezug auf die Pressefreiheit.

    Nicht nur, dass minutenlange sich ständig wiederholende Statements aus dem Krankenhaus mit Mitleid erweckenden Berichten über jede Phase des Aufwachens von Herrn Althaus mit null- Informationsgehalt gesendet wurden. Die Berichterstattung ist dazu tendenziös und einseitig.
    Ausführliche Informationen über den Unfall — null
    Nähere Angaben über die getötete Person — null
    Permanente Hinweise auf das Fehlen de Helmes bei der Toten mit der hintergründigen Botschaft — selber dran schuld.

    Nur bei 3sat gab es einen kurzen Hinweis auf den Sicherheitszaun bei den österreichischen Nachrichten.

    Man stelle sich mal kurz vor, das Ganze wäre der Frau Ypsilanti als Verursacherin passiert …..

    Das vorauseilende Gehorsam der Medien nichts Negatives über den ostdeutschen Kronprinzen der Kanzlerin (vor seiner möglichen Wiederwahl) zu berichten, ist schon bezeichnend

  24. AdF Says:

    In richtigen Staaten und Ländern gibt es für die führenden Repräsentanten eine sogenannte Protokollordnung! Darin ist u.a. verankert, dass sich dieser Personenkreis keinen gefährlichen Freizeitbeschäftigungen hingeben darf/sollte. Herr MP Althaus bricht diese Regelungen (die vor allem dafür da sind, weil sich ein gewählter Politiker in Spitzenfunktion mit seiner ganzen Person vollumfänglich und vor allem ständig bereitstehend und im körperlichen Wohlbefinden -was keine privaten vielfachen Eventspiele beinhaltet- befinden muß) gleich mehrfach.

    Im übrigen frage ich mich, wie man so viele trainingsintensive Sportarten mit einem komplett einvernehmenden Posten wie der eines MP vereinbaren kann…

  25. Alex Says:

    Vielleicht ist unser Dieter schuld – vielleicht aber auch nicht!

    “haben nicht evtl beide Ihren Teil dazu beigetragen.”

    Klar ist: es ist eine Kreuzug. Somit ist ebenfalls klar: beide hätten Ihre Geschwindigkeiten anpassen müssen. Wer sagt dass er fuhr nicht schon fast stand.

    Was auch nicht richtig ist: Dieter hätte nur bergab fahren dürfen. (Wo steht denn das?)
    Beide können die nötigen Auslaufzonen nutzen, wenn sie müssen oder wollen. Wer sagt dass er weiterfahren muss? Man wird ja wohl mal auf die Guards warten dürfen.
    Außerdem heißt Regel 4 Überholen: Überholt werden darf vonoben oder unten, von rechts oder links…
    Regel 3: Jeder Skifahrer muss seine Fahrspur so wählen dass er vor ihm fahrende nicht gefährdet.
    Und wir alle kennen Regel 1!?

    Vielleicht waren es also unglückliche Umstände die auf extrem tragische Weise zum Tot eines Menschen geführt hat. Vielleicht war einer der beiden oder beide zu schnell für die Geländeverhältnisse!?

    Ich finde jedenfalls eure Anbringungen gegen Dieter Althaus nicht besonders fair.
    Die Frau war doch auch sehr erfahren!?
    Ich denke dass auch Dieter seine Lehren ziehen wird was “zügige” Fahren betriftt. Sollte er jedoch tatsächlich fahrlässig gehandelt haben, sollte er dementsprechend bestraft werden ob Politiker oder nicht.

    Ich denke an diesem Tag war er jedenfalls nur ein Mensch!

  26. Claudia C. Says:

    witzerweise existieren Bilder MIT und OHNE Zaun…. da wäre die Frage, ob da jetzt ein Zaun ist oder war oder auch nicht… :-))

  27. the rufus Says:

    Na so etwas, ist dem A. vermutlich ein klassischer Innenschifehler passiert, der ihn weit aus seiner urpsrünglichen Rechtskurve gerissen hat … naja ist auch schon 1-A-Läufern aus dem Schi-Weltcup passiert.

  28. bloegi Says:

    Antwort an “Alex”:

    Vielleicht ist unser Dieter schuld – vielleicht aber auch nicht!

    Mit “unserem Dieter” sollte ein Alex sehr vorsichtig sein. Im klatschsüchtigen Erfurt wird daraus die Schlagzeile:

    IST ALTHAUS SCHWUL?

    Am nächsten Tag die nächste Schlagzeile:

    ABER DER PAPST SEGNET IHN TROTZDEM!

    …………………….

    Auf

    http://www.focus.de/politik/videos/skiunfall-althaus-ansprechbar-staatsanwaltschaft-ermittelt_vid_8679.html

    wird ab 1:26 die Unfallstelle auf der Riesneralm per Video gezeigt. Es ist überdeutlich zu erkennen: Althaus hatte hinter dem Sicherungszaun nichts zu suchen.

    Ich will jetzt erläutern, weshalb ich diesen Artikel geschrieben habe; normalerweise überlasse ich populäre Themen den Massenmedien.

    Am 1.1.2009 wurden abends im Radio die ersten Meldungen über den Unfall gesendet. Der bereits erwähnte Personenschützer wurde unmissverständlich in dem Sinn zitiert, er habe Althaus nicht folgen können, weil Althaus zu schnell gefahren sei. Außerdem wurde erklärt, Althaus habe ZWEI (2!) Personenschützer gehabt. Ferner wurden Beteuerungen des Pistenbetreibers verbreitet, die Unfallstelle sei durch einen Zaun ausgezeichnet gesichert. Alle diese Informationen wurden im Lauf der Zeit ausgedünnt. Es wurde deutlich, dass einmal mehr die Lügenmaschine der CDU in Gang gesetzt worden war.

    Dass andere Parteien besser sind, behaupte ich nicht. Doch verübt die CDU geübt durch lange Herrschaft in der BRD derartige Vertuschungen professioneller.

    Wer immer noch glaubt, Österreich unterscheide sich grundlegend von Deutschland und auf die Justiz, die deutsche oder die österreichische, sei Verlass, hat sich über die jüngere Geschichte dieser beiden Länder nicht informiert.

  29. Charlie Osten Says:

    Was AdF gesagt hat, trifft es wohl treffend. EinPolitiker sollte vollumfänglich für seine Person enstehen. Da Pistensau Althaus aber im Osten regiert, meinte er gewiß richtig zu liegen, dass die Piste allein ihm gehört. Kann auch nicht anders sein. Ist im Osten schließlich auch so. Für diese Sorte Christen und Menschenfreunde ist die Welt eh zu klein. Leute, bleibt den Wahlurnen fern!

  30. bloegi Says:

    Die Resonanz auf diesen Artikel ist ungeheuer. Jetzt, zwei Tage nach seinem Erscheinen, wird auch in Brotkast-Medien kein Süßholz mehr geraspelt, z.B.:

    War Althaus ein Ski-Geisterfahrer?

    War Dieter Althaus als “Geisterfahrer” unterwegs?”

    Althaus fuhr auf einer roten (mittelschweren) Piste, die getötete Slowakin auf einer blauen (einfachen) Piste…Es sei eher unwahrscheinlich, dass die Slowakin den Unfall verursacht habe. Das Unglück sei „oberhalb dieser Absperrung“ geschehen, eindeutig auf der blauen Piste.

    Antwort an Claudia C.:

    Der Sicherungszaun war, wie der Pistenbetreiber beteuert, unmittelbar vor dem Unfall vorhanden und ist auch jetzt da. Dass einige Medien Bilder ohne den Zaun veröffentlichten, war zumindest irreführend.

  31. Rudi Says:

    Ich finde auch, Sie sollten mit Ausdrücken wie “Tötungsplatz” vorsichtig sein. So lange nicht die Schuld von Althaus erwiesen ist, gilt er vor dem Gesetz als unschuldig.

  32. Aus der BRD Says:

    Es ist eindeutig, dass Althaus der Verursacher des Unfalls ist – alle Indizien sprechen gegen ihn.
    Und da es mehrere Indizien gibt, besteht hier keine Möglichkeit, diese verschwinden zu lassen, wie beispielsweise die Festplatte von Max Strauß.
    Ob man Beata, aufgrund angeblich zu hoher Geschwindigkeit, eine Mitschuld aufbürden kann, wird sich zeigen.

    Es stellt sich für mich jedoch noch eine sehr interessante Frage nach dem Motiv seiner Einfahrt in die Abfahrt 5:
    Könnte es nicht sein, dass Althaus bewußt in die Abfahrt 5 eingefahren ist, um nach einigen Metern Höhenanstieg die Abfahrt nach Donnersbachwald zu nehmen?

    Recherchiert doch mal:
    Wieviel Meter sind es von der Kreuzung 6/5 zur Abfahrt nach Donnersbachwald?
    Wo stand das Auto von Althaus?
    Wo hatten Althaus ihre Unterkunft?

    Für Althaus ist katholische Religion wesentlicher Bestandteil seines Lebens – Althaus ist Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken:
    Kann man sich daher vorstellen, dass es so im Krankenbett liegt und seine Frau nicht nach der Ursache fragt?
    Kann man sich vorstellen, dass er seine Schuld nicht bekennt?

    Nein und Ja, da insbesondere Katholiken einen besonderen Umgang mit der Wahrheit pflegen dürfen: etwas falsches tun aber ja nicht darüber reden!
    Außerdem ist Althaus ein Funktionär, manche sagen auch fälschlicherweise Politiker zu unseren Funktionären. Die Definition ist aber eindeutig und sogar nachlesbar!

  33. jo Says:

    Schaut Euch doch mal das dritte Bild auf der Webseite http://www.mdr.de/nachrichten/6030508.html
    Vermutliche Route….. und der Text erst ma….
    also wohl doch ein “Pisteneber”.
    Frage an Bloegi -> Kann man das Bild hier auch einstellen …. würde zur weiteren Info dienen. Danke
    Arme Familie von Beata Christandl, hier nochmal mein Beileid an alle betroffenen

  34. jo Says:

    ….. ja ja und Althaus kann sich an nüüüchts mehr erinnern! Das mit dem künstlichen Koma ist natürlich die Ursache!????? Meine Frau ist Krankenschwester und Sie sagt die meisten Patienten können sich nach einem künstlichen Koma genau an das erinnern was vorher passierte! Zumeist Haargenau!!!!!
    Aber H. Althaus erinnert sich ja auch an alles, nur nicht an den Unfall… komisch!?
    Jetzt hat sich ja ein Zeuge gemeldet, hoffen wir mal alle dass dieser die Warheit gesehen hat, standhaft bleibt und der Staatsanwaltschft behilflich sein kann.
    Also ich hätte schon für Herrn Althaus gehofft dass Er sich an etwas erinnern kann.
    Aber wer glaubt dem jetzt noch? Nach der Sachlage….. schwierig schwierig……, …ich denke ausichtslos!

  35. rudisky Says:

    Ein Mensch/eine Mutter ist ums Leben gekommen – das ist sicher schlimm genug.
    Obwohl die Umstände, unter welchen der Unfall zustande kam sehr merkwürdig sind, ist es m.E. unangebracht, sofort die Bildzeitungsschubladen für Politiker, Katoliken etc. aufzureissen, und dort gierig alles hineinzustopfen.

    Wenn auch immer Herrn Althaus eine Mit-/Hauptschuld an dem Unfall nachgewiesen werden sollte, bleibt die Frage, ob er auch tödliche Folgen gehabt hätte, wenn die Frau einen Helm getragen hätte.

    Wer sich auf die Bretter stellt, muss sich im Klaren sein, dass man auf einer Skipiste tendenziell gefährlicher lebt als etwa auf dem heimischen Sofa.

  36. Top Posts « WordPress.com Says:

    [...] Althaus die Pistensau Hiermit bitte ich alle weiblichen Schweine um Verzeihung, da ich sie mit Dieter Althaus (CDU), Ministerpräsident in [...] [...]

  37. Princy Says:

    Hallo,

    schöne Grüße von den Schweizer Gebirgspisten. Mir fiel diese anfangs einseitige Medienberichterstattung auch auf, vor allem daß man Offensichtliches verbergen wollte. Aber Herr Althaus hat ja kaum mit Absicht den Unfall verursacht. Die Nebengeräusche gaben mir weit mehr zu denken:

    Wieso braucht ein Landespolitiker im Urlaub ( sein Privatvergnügen) beamtete Personenschützer? Der Bund der Steuerzahler lässt grüßen. Und wieso hat ein CDU-Politiker nicht soviel Gottvertrauen auf Personenschützer zu verzichten. Ich vermute er ist kein Christ!?
    Im “unchristlichen” Indien aus dem ich komme braucht man um auf den Parties als Prominenter (an)erkannt zu werden auch einige Bodyguards, je mehr desto “prominent”.

    Die Idee eines Helmpflichtgesetzes die aufkam ist ja wohl ein gedanklicher Kurzschluss–in Deutschland beschlossen–die ganze Welt gehorcht? Bei den wenigen alpinen Pisten die es in Deutschland gibt, wäre ein Gesetz ja Verhältnisblödsinn. Deutschland macht sich wohl gerne lächerlich? Politsche Regulierungswut als Ersatz für Verantwortungsbewusstsein und gesunden Menschenverstand?

    Ich wundere mich einmal wieder, wieso Ihr es zulasst daß ein Land mit eigentlich gutem Potenzial von staatlich bezahlen Zuhältern heruntergewirtschaftet wird.

    Ich hoffe es kommt mal wieder ein Wende

    Viele Grüße
    Princy

  38. bloegi Says:

    Zu “Princy” und der Helmpflicht:
    Wahrscheinlich hat Althausens Helm die getötete Frau das Leben gekostet. Wer ein solches Ding mit 100 km/h Differenzgeschwindigkeit gegen den Kopf oder auch nur gegen den Brustkorb bekommt, ist hin. Wir können nur hoffen, dass die Staatsanwaltschaft Leoben den Obduktionsbericht korrekt publiziert.

    Zu “Jo” am 5.1.2009 um 3 Uhr 25:
    Dem von “Jo” angegebenen Link

    http://www.mdr.de/nachrichten/6030508.html

    bitte ich zu folgen. Viele andere Zeitungen, Zeitschriften, Websites, Rundfunk- und Fernsehstationen sind auf Blögis Richtung eingeschwenkt. Der Versuch der CDU, das tödliche Fehlverhalten eines ihrer Führer in einen Wahlkampf-Coup umzumünzen, ist gescheitert.

    Zu “Rudi” und der Vorverurteilung:
    Das Recht auf ein faires Verfahren (Artikel 6 der EMRK) und das Recht auf freie Meinungsäußerung (Artikel 10) sind voneinander entkoppelt. Verurteilen kann nur ein staatliches Gericht. Unabhängig davon sind alle Bürger/nnen frei sich zu äußern. Das gilt besonders, wenn das Verhalten von Politikern und Behörden erörtert wird.

  39. Neubi Says:

    Dies geht genauso aus wie das “Hornberger Schießen”.Die Großen läßt man laufen,die Kleinen hängt man.Von der armen Frau nimmt kaum jemand Notiz ich hoffe,daß der Ehemann alle Rechtsmittel ausschöpft und die Schuldfrage eindeutig geklärt wird.

  40. links for 2009-01-07 | Endl.de | Zielpublikum Weblog Says:

    [...] Althaus die Pistensau « bloegi … harte These … anhand der Eindrücke dünkt einem aber, dass es so gewesen sein könnte … und dann muss er dafür die Konsequenzen tragen … (tags: unfall politik sport) [...]

  41. sunny Says:

    @bloegi: Ich sehe es auch so, daß der Helm von Althaus wahrscheinlich die tödlichen Verletzungen bei Beata Christiandl hervorgerufen hat.

  42. Tom Says:

    Ist einer der Mitleser Ortskundig? Was ist hierzu zu sagen..?

    Zitat Beitrag von oben (5 Januar 2009 um 1:39 Uhr vormittags)

    “Es stellt sich für mich jedoch noch eine sehr interessante Frage nach dem Motiv seiner Einfahrt in die Abfahrt 5:
    Könnte es nicht sein, dass Althaus bewußt in die Abfahrt 5 eingefahren ist, um nach einigen Metern Höhenanstieg die Abfahrt nach Donnersbachwald zu nehmen?

    Wieviel Meter sind es von der Kreuzung 6/5 zur Abfahrt nach Donnersbachwald?
    Wo stand das Auto von Althaus?
    Wo hatten Althaus ihre Unterkunft?”
    (Zitat Ende)

    Laut dem groben Plan von dem Skigebiet (http://www.riesneralm.at/bilder/Panorama_www.jpg), kann es ja wirklich nicht weit sein, um von der besagten Unfall-Kreuzung auf die grüne Piste zu wechseln, die nach Donnersbachwald führt.
    Und da Althaus (wie wohl die meisten) keine Lust auf Skilanglauf oder aufwärts kraxeln hatte, war sein Plan, mit Volldampf (also maximaler kinetischer Energie) den kurzen bergauf führenden Abzweig möglichst weit gleiten zu können. Beata stand ihm da leider “im Weg”.

    Die Bezeichnung Pistensau wäre dann völlig zutreffend, (grob) fahrlässige Tötung wäre es auch. Die 2 Jahre (max) Knast hätte sich Althaus damit redlich verdient.

    Also bitte weitere Detailinfos von den Ortskundigen? Ist die Situation der Abzweige vor Ort tatsächlich so..?!

    Mein Beileid (momentan ausschließlich) der Familie von Beata!

  43. bloegi Says:

    Die Abfahrt direkt nach Donnersbachwald ist zu weit weg. Die Karte ist schlecht. Nach meinen Informationen wollte Althaus zurück zur Talstation. Außerdem würde es ihn zusätzlich belasten, wenn er vorsätzlich gegen den Strich gefahren wäre. Denn dann käme als Delikt eher Totschlag und nicht nur fahrlässige Tötung in Frage.

  44. bloegi Says:

    BILD am 8.1.2009

    Bewegender Moment am Grab: Katharina Althaus (47), die Frau des thüringischen Ministerpräsidenten, nimmt Witwer Bernhard C. tröstend in den Arm.

    Gleichzeitig auf der Titelseite von BILD

    1. Ekelprüfung im Dschungelcamp

    Derartige Auftritte (garantiert gefühlsecht) gehören zum politischen Geschäft; ein Narr, wer darauf reinfällt.

  45. Dennis Says:

    Mir wird immer wieder schlecht wenn ich von diesem Thema lese!
    Jeder hier (zumindest die Wintersportler) weiß von was für einer Person wir hier reden. Althaus wird genau wie der Titel es sagt eine Pistensau sein. Es gibt genug öffentliche Auftritte des Politikers die zeigen wie er drauf ist. Ob auf dem Motorrad oder halt wie in diesem Fall auf Skiiern. Immer GANZ Vorne mit dabei!

    Anders als bei uns normalsterblichen jedoch immer mit Politikerversicherung. Guckt Euch den besoffenen Rechten Idioten an, da wird noch in der Presse breitgetreten das doch evtl. Drogen mit im Spiel sein könnten. Da fasst man sich doch an den Kopf! Bei jedem 18 jährigen Betrunkenen Raser hätte es solche Diskussionen nicht gegeben. Der wird so in die Kiste geworfen, der Alkoholspiegel geschetzt und schon gibts wieder nen betrunkenen Jugendlichen für die Statisktik!

    Naja, bei Althaus ist es ähnlich! Der wird erstmal 5 Wochen abgeschirmt! Es geht Ihm ja auch schlecht, wie traurig! Jedem anderen Normalo würde erstmal alle 5min die Tür eingerannt oder müsste sich mit Vollgips auf die Wache bewegen! Wenn die 5 Wochen rum sind, kann sich Althaus natürlich an nix mehr erinnern. Die Tote geht Ihm am Arsch vorbei, denn eine “Pistensau” nimmt Opfer immer billigend in Kauf!

    Das Ende vom Lied wird sein, das Althaus, geschützt durch sein politisches Schild nix abbekommt –> Wie immer in dieser Szene!

    Dabei ist die Situation mehr als eindeutig! Ich stelle mir gerade die umgekehrte Situation vor. Stellt Euch vor Ihr seid die Pistensau und hättet den Althaus umgenietet (Anders kann man es nicht ausdrücken)! Das nächste was Ihr Euch dann vorstellen könnt ist ein Krankenbett hinter schwedischen Gardinen und damit meine ich nicht die von IKEA!!

    Die Welt ist einfach so, eigentlich müsste man vor jedem Skilift ein Hinweisschild aufstellen, “Hier gelten die FIS Regeln, nur nicht für VIPs” und daneben eine Anzeige wie am Parkhaus, wieviele VIPs grade auf der Piste unterwegs sind!

    Abschließend kann ich nur sagen, WIDERLICH! Und jeder der diesem Idioten den Rücken deckt sollte man das nächste mal zusammen mit dem Althaus die Piste runterschicken!

  46. Tilman Says:

    Heute in den RTL Nachrichten: angeblich soll Frau Althaus dem Witwer auf der Beerdigung gesagt haben: “Herzliches Beileid, auch im Namen meines Mannes und unserer Kinder. Es tut uns sehr leid, was mit Ihrer Frau und Ihrer Familie passiert ist.” Anschliessend verkündet RTL, dass Dieter Althaus (der doch gerade Beileidswünsche über seine Frau übermittelt hatte) noch immer nicht wisse, dass Beata Christandl beim Unfall ums Leben kam. Wobei ich vermute, dass RTL das angebliche “Zitat” in der BILD gelesen hat.

  47. bloegi Says:

    Ergänzung des Leitartikels. Siehe oben.

    Und hier eine Meldung über den bevorstehenden Schadenersatz- und Schmerzensgeldprozess.

  48. Thomas Wüppesahl Says:

    Sehr geehrter Herr Dr. Brosa,
    liebe Interessierte,

    nach dem Artikel im “HA”

    http://www.abendblatt.de/daten/2009/01/08/1004848.html

    soll der Ministerpräsident (MP) Althaus in Kürze verlegt werden. Das geisterte vor wenigen Tagen bereits einmal durch die Gazetten. Also kurz nach der Tötung.

    Gleichzeitig will man ihm partout nicht mitteilen (mitgeteilt haben!?!), dass er jemande getötet hat. Angeblich dienen dazu auch Handy- und TV-Verbot.

    Der noch verletzte Wendehals klassischer Ausprägung – von denen bei der CDU eine stattliche Anzahl herumlaufen – solle wegen seiner unbeschadet vonstatten gehenden Gesundung nicht aufgeregt werden. Gleichzeitig werden aber immer wieder Anstrengungen unternommen, das Tatland (Österreich) zu verlassen; “selbstredend” zuvorderst, um Althaus Genesung zu befördern. Wer wollte da an Flucht denken?

    Hier sprechen die allermeisten Umstände dafür, daß der bundesdeutsche MP sich unter dem Deckmantel ärztlicher Attestierung der österreichischen Justiz entziehen können soll. Nichts anderes findet gerade bei dieser vollkommen anormalen Komposition statt. Ein MP ohne Handy etc., aber mit reichlich Besuchskontakten. Eine sich verplappernde Ehefrau Althaus bei der Beisetzung des Opfers und anderes mehr…

    Was die sog. Prime-Medien sich in diesem Fall wie schon bei Mannichl,
    Oury Jalloh, Suiciden in den Polizeien (zum Teil gleich noch mit vorher begangenen Fremdtötungen), Übergriffen an Bürgerinnen und Bürger usw. erlauben, ist fernab der verfassungssystematisch vorgesehenen Kontrollen und fernab der Ist-Realität und gleichwohl findet diese Deformierung real statt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas Wüppesahl;
    ehem. Kriminalbeamter, ehem. Mitglied des Deutschen Bundestages, ehem. Knacki, amtierender Bundessprecher der BAG Kritischer Polizistinnen und Polizisten (www.kritische-polizisten.de) u.a.m. – siehe bei Interesse auch: http://www.wueppesahl.de

  49. Tilman Says:

    Die WELT berichtet noch immer von der “vierfachen” Mutter. Dabei war B.C. einfache Mutter, der Witwer ist allerdings vierfacher Vater. Das ändert natürlich nichts an der Tragik, zeigt aber wie schlampig manche Journalisten arbeiten.

  50. sunny Says:

    @Tilman: Solange nicht bekannt ist wo die Kinder leben, ob in der Familie des Vaters oder der leiblichen Mutter – solange kann man nicht unbedingt meckern. Ob hier jedoch *nur* von schlampigem Journalismus die Rede ist, ist eine ganz andere Frage! Die offensichtliche Manipulation seitens politischer Interessen, lässt jetzt natürlich Pflanzen blühen, die natürlicherweise wesentlich später Knospen angesetzt hätten.

  51. bloegi Says:

    Mittlerweile zeichnet sich ab, dass Althausens Personenschützer wohl nicht ganz die Wahrheit gesagt hat, wie hier am 4.1. um 2:13 von Rene Schneider vorausgesagt.

    Die Staatsanwaltschaft will mit den Sachverständigen nochmals den Unfallhergang rekonstruieren, wie Sprecher Walter Plöbst sagte. Vor allem soll der Frage nachgegangen werden, wo genau sich Althaus´ Leibwächter befand und warum er den CDU-Politiker nicht sehen konnte, obwohl die Skipiste von oben gut einsehbar ist.

    Als nächste Frage folgt, ob und wer Druck auf diesen Leibwächter ausgeübt hat, auf dass er Althaus durch eine Aussage vom Typ “Hab’ nix gesehn” schütze.

  52. sunny Says:

    So what? Ist jetzt der Leibwächter schuld? Vielleicht weil er den Cheffe nicht rechtzeitig an der Leine zurückgezogen hat? Vielleicht hat ihm der Vorgesetzten-Bremsabrieb die Sicht vernebelt? Althaus hatte immerhin 40 KM/h drauf … das spricht allerdings tatsächlich gegen die Waldrand-Variante, die auch ich im Vordergrund sah. Umso dreister, eine Absperrung so zu umfahren!

  53. bloegi Says:

    Die Zeugenaussage des Personenschützers

    Er gab an, den Unfall nicht gesehen zu haben, weil er einige Meter hinter dem Ministerpräsidenten zurückgeblieben war. Kurz vor der Unfallstelle gab es eine Kurve, die die Sicht behinderte.

    ist gelogen. Denn “einige Meter hinter dem Ministerpräsidenten zurückgeblieben” und “Kurz vor der Unfallstelle gab es eine Kurve, die die Sicht behinderte” sind unvereinbar.

    In den ersten Meldungen am 1.1.2009 wurde dieser Schützer noch zitiert, Althaus sei so schnell gefahren, dass er ihm nicht habe folgen können. Danach wurde dem Schützer anscheinend verklickert, er dürfe nicht sagen, Althaus sei schnell gefahren, weil Althaus dann zumindest mitschuldig sei.

    Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder ist Althaus mehr als 100 m vor dem Schützer gefahren oder der Schützer hat den Unfall beobachtet.

  54. LeserIn Says:

    Die Mühlen der CDU mahlen auf höchsten Touren.
    Althaus’ Vorgänger Bernhard Vogel im Interview mit BILD

    BILD: Und wenn davor ein Gerichtsverfahren gegen Althaus eröffnet wird?

    Vogel: Die derzeit laufenden Ermittlungen sind in einem Rechtsstaat wie Österreich das Normalste von der Welt. Und mit der Eröffnung eines gerichtlichen Verfahrens rechne ich nicht.

    http://www.bild.de/BILD/news/politik/2009/01/13/bild-interview-berhard-vogel/kann-dieter-althaus-ministerpraesident-bleiben.html

    Bedeutet “Rechtsstaat” dasselbe wie “korrupte Bananen-Republik”?

  55. Duckhome Says:

    Althaus die Pistensau: Nachtrag…

    Zu blögi’s am 03. Januar veröffentlichtem Artikel bezüglich des, von Althaus verursachten, Unfalles mit Todesfolge, gibt es einen Nachtrag.

    Blögi schreibt:
    Der oben beschriebene Schi-Unfall ereignete sich am 1.1.2009 am frühen Nachmittag. W…

  56. Top Post Germany « ATer: Criação de Sites Empresa (5511) 2527-3032. Sites Dinâmicos! Says:

    [...] Althaus die Pistensau Hiermit bitte ich alle weiblichen Schweine um Verzeihung, da ich sie mit Dieter Althaus (CDU), Ministerpräsident in [...] [...]

  57. lecithos Says:

    Durch den Skiunfall des thüringischen Ministerpräsidenten Althaus, wird einmal mehr klar, wie fremdgesteuert die deutsche Presse unterwegs ist. Von Unabhängigkeit ist wenig zu spüren [...]

  58. endl Says:

    Althaus die Pistensau « bloegi
    … harte These … anhand der Eindrücke dünkt einem aber, dass es so gewesen sein könnte … und dann muss er dafür die Konsequenzen tragen …

  59. LeserIn Says:

    Focus vom 25.1.2009

    http://www.focus.de/politik/deutschland/dieter-althaus-immer-noch-nicht-vernehmungsfaehig_aid_364951.html

    „Die Ärzte konnten die Schmerz- und Beruhigungsmittel reduzieren. Herr Althaus kann wieder alleine gehen, er braucht keinen Rollstuhl mehr, hakt sich nur manchmal beim Gehen bei seiner Frau ein“, fuhr der Mediziner fort. Katharina Althaus berichtete: „Er braucht sehr viel Geduld. Ruhe ist nach wie vor die beste Medizin für ihn.“ Die österreichische Staatsanwaltschaft, ermittelt nach dem Skiunfall, bei dem eine 41-jährige Frau ums Leben kam, gegen Althaus wegen fahrlässiger Tötung. Sie darf den thüringischen Ministerpräsidenten aber bislang weiter nicht befragen. „Herr Althaus ist nach wie vor nicht vernehmungsfähig“, hob Klinikdirektor Crone hervor.

  60. Duckhome Says:


    Dieter Althaus ist bereit, der Familie Beata Christandls Schadenersatz zu zahlen.
    Weil Althaus gemäss Unfallexperten als «Geisterfahrer» auf die Piste von Beata Christandl gefahren sei, hat der Mann der Verstorbenen Schadenersatzansprüche geltend gemacht.

  61. LeserIn Says:

    WELT 30.1.2009

    Staatsanwalt erhebt erste Vorwürfe gegen Althaus

    Die Staatsanwaltschaft im österreichischen Leoben bereitet einen Monat nach dem Skiunfall von Dieter Althaus weiterhin die Anklage gegen Thüringens Ministerpräsidenten vor. Wie es heißt, soll er wegen fahrlässiger Tötung angeklagt werden. [...] Demnach ist Althaus als “Geisterfahrer” auf die Piste von Beata C. gefahren. “Das Umfahren des Fangzaunes ist möglich” zitiert “Bild” den Staatsanwalt Walter Plöbst. Viele Skifahrer umführen den Zaun, um so mehr Schwung für die Abfahrt zu haben. So vermutlich auch Dieter Althaus. Vier Meter sei Althaus wohl in die falsche Richtung auf die Piste eingedrungen, heißt es weiter – bei einer Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometern.

    http://www.welt.de/politik/article3116895/Staatsanwalt-erhebt-erste-Vorwuerfe-gegen-Althaus.html

  62. Peter Says:

    Das, dem SPIEGEL vorliegende Gutachten hat vollinhaltlich. die in diesem Blog vorgestellten Vermutungen über Althaus bestätigt.
    Trotzdem gibt es immer noch eine verharmlosende Berichterstattung in der deutschen Presse.

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,606129,00.html

  63. Tom Says:

    Spiegel Online 7.2.2008

    Skiunfall-Gutachten belastet Althaus

    Der Hergang des Skiunfalls von Thüringens Ministerpräsident Althaus ist weitgehend rekonstruiert: Nach SPIEGEL-Informationen liegt österreichischen Staatsanwälten nun ein Gutachten vor, das dem CDU-Politiker einen Fahrfehler nachweist.

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,606129,00.html

  64. bloegi Says:

    Das sind die wichtigsten Passagen aus dem Scherben-Artikel:

    …kommt der Sachverständige demnach zu dem Ergebnis, dass Althaus mit einer Geschwindigkeit von rund 40 Kilometern pro Stunde von der Piste “Die Sonnige” in die “Panorama”-Abfahrt eingebogen und knapp 15 Meter bergauf gefahren sei. Die Frau sei deutlich langsamer – mit etwa zehn Kilometern pro Stunde – diesen Hang hinabgefahren.

    Althaus habe ein Absperrnetz, das aus Sicherheitsgründen über einen Teil der Panorama-Piste gespannt sei, umkurvt und sieben Meter dahinter die Frau in einem Winkel von etwa 90 Grad getroffen …

    … dass für die Frau keine Chance bestanden habe, den Unfall – etwa durch Ausweichen – zu verhindern.

    Das Imperium hat schon zurückgeschlagen: Staatsanwalt entlastet Althaus. In derartigen Artikeln steht aber nur, dass Althaus nicht wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen angeklagt werden soll.

    Es wäre wohl gerecht, wenn Turbo-Dieter genauso behandelt würde wie Turbo-Rolf, der Autobahnraser, der eine Frau mit Kind umgebracht hat.

  65. Thüringer Polizei-Bonze droht « bloegi Says:

    [...] Althaus zu erstellen – im Internet hatte ein Hannoveraner behauptet, Althaus habe Beata C. “umgebracht“. Hinweise auf weitere Schmähungen wurden nicht gefunden. Nach Angaben des in Erfurt [...]

  66. bloegi Says:

    Financial Times Deutschland 17.2.2009

    Die Frage, ob die Staatsanwaltschaft in Österreich Dieter Althaus zum Skiunfall mündlich anhört oder nicht, droht zum Politikum zu werden. Bürger fürchten, dass Thüringens Ministerpräsident eine Extrawurst bekommt.

    Bei der Staatsanwaltschaft in Leoben gingen zahlreiche Schreiben empörter Bürger ein, die befürchten, dass der thüringische CDU-Ministerpräsident bei der Aufklärung des Unfallhergangs eine Sonderbehandlung erfahren könnte. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft stellte sogar ein Bürger einen Strafantrag. Grund der Aufregung waren Medienspekulationen, wonach sich Althaus nur schriftlich über das Geschehen äußern müsse.

  67. bloegi Says:

    Financial Times Deutschland 22.2.2009

    Die Frau des schwer verletzten Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus (CDU) hat mit Angaben über seine Kontakte zur Landesregierung für Verwirrung gesorgt.

    Katharina Althaus will auf Knall und Fall Ministerpräsidentin bleiben. Aber wenn die Financial Times das nicht will, wird daraus nichts werden.

    Umfrage bei der WELT:

    Glauben Sie, dass Althaus erneut als Spitzenkandidat der CDU in Thüringen antreten wird?

    35% Ja
    65% Nein

  68. LeserIn Says:

    Erklärung der Staatsanwaltschaft Loeben vom 1. oder 2.3.2009

    1. Die Staatsanwaltschaft Leoben hat beim Bezirksgericht Irdning gegen Dieter Althaus Strafantrag wegen des Vergehens der fahrlässigen Tötung nach dem § 80 des österreichischen Strafgesetzbuches eingebracht. Dieter Althaus fuhr am 1. Jänner 2009 als Skifahrer die Skipiste “Die Sonnige” talwärts. Im Bereich der Kreuzung mit der Panoramapiste bog er gegen die Fahrtrichtung in die Panoramapiste ein und kollidierte nach einer Fahrtstrecke von 12 – 14 m mit der talwärts fahrenden Beata Christandl. Bei dem Zusammenprall erlitt Beata Christandl tödliche Schädelverletzungen.

    2. Dieter Althaus verzichtete auf sein Recht, sich zu dem ihm zur Last gelegten Sachverhalt vernehmen zu lassen und gab eine schriftliche Stellungnahme ab. Darin erklärte er nachvollziehbar, keine Erinnerung an den Unfallablauf zu haben, keine sachdienlichen Angaben dazu machen zu können, jedoch die Ergebnisse der Sachverständigengutachten zur Kenntnis zu nehmen und die Verantwortung für den Tod Beata Christandls zu übernehmen. Gemäß der österreichischen Strafprozessordnung steht einem Beschuldigten das Recht zu, sich zu den gegen ihn gemachten Vorwürfen zu äußern bzw. eine Stellungnahme abzugeben. Die persönliche Einvernahme des Beschuldigten ist im Gesetz nicht zwingend vorgesehen.

  69. pewe Says:

    Hallo,

    das was wir hier miterleben, ist ein absolutes Trauerspiel und erinnert mich an die Zeit absoluter Herrscher. Da rast also ein Ministerpräsident als Geisterfahrer in eine andere Piste, tötet dabei eine Frau und räumt nun gnädigerweise „Mitschuld“ ein. Die Personenschützer wollen nichts gesehen haben, dabei ist es doch deren einzige Aufgabe, den Mann zu schützen, ihm also eng auf den Fersen zu bleiben.

    Wenn man den Fall die ganze Zeit mitverfolgt hat, kann man nur das Kotzen kriegen. Wie wären wohl die Massenmedien mit einem ganz normalen Skirowdy umgesprungen? Wie wäre der in den Zeitungen mit den großen Buchstaben behandelt worden? Glauben Althaus und die CDU tatsächlich, dass man mit dieser Schuld noch Ministerpräsident bleiben kann?

    Hätte Althaus ein Gewissen, er wäre schon lange von sich aus zurück getreten. Jetzt werden wieder einige von Vorverurteilung schreiben aber haben sich diese einmal die sehr aufschlussreiche Unfallskizze angeschaut? Bei einem Geisterfahrer auf der Autobahn würde man auch diese Vorverurteilung betreiben, weil es keine ist. Althaus hat entweder sein fahrerisches Können überschätzt und ist deshalb gradeaus gefahren bzw. nach links abgebogen oder er hat es sogar bewusst gemacht, um mehr Tempo für den flacheren Schlusshang aufzunehmen. Das sollen an dieser Stelle wohl einige Raser tun. Den dort aufgestellten Fangzaun hat er immerhin noch umkurvt.

    Der Mann ist jedenfalls untragbar. Er hat einen Menschen getötet und sollte gefälligst daraus die Konsequenzen ziehen, nämlich charakterlich für ein hohes Amt nicht geeignet zu sein.
    Die ihn verteidigenden Massenmedien sollten mal eine Schampause einlegen.

  70. bloegi Says:

    Althaus muss 33.300 Euro Strafe für tödlichen Skiunfall bezahlen.

    Alles ging ganz schnell: Ein Gericht in Österreich hat den Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus wegen fahrlässiger Tötung von Beata C. schuldig gesprochen. Er muss eine Geldstrafe bezahlen – das Urteil fiel nur einen Tag nach Anklageerhebung und eine Stunde nach Prozessbeginn…

    In der Hauptverhandlung in Irdning einigte man sich zudem auf ein Schmerzensgeld von 5000 Euro, das Althaus an den Ehemann der verstorbenen Beata C. zahlen muss…

    Offensichtlich hat Althaus vor dem Zusammenstoß gegen grundsätzliche Verhaltensregeln des internationalen Skiverbandes FIS verstoßen. Das geht aus der Anklage hervor…

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,611157,00.html

  71. Tilman Says:

    Günstig! Ich vermute, das sind 1-2 Monatsgehälter.

    Wirklich schlimm finde ich dies: “Laut dem Spitzenkandidaten der Linken, Bodo Ramelow, soll der Ski-Unfall von Dieter Althaus kein Wahlkampfthema sein”. Hey, der Typ hat durch seine RücksichtslosigkeitFahrlässigkeit eine Frau getötet! Und so einer will nun die Verantwortung für ein Bundesland übernehmen?! Ein Spitzenpolitiker sollte eigentlich ein Vorbild für die Bürger sein. Merkwürdig, dass die SED“die Linke” das nicht schnallt.

  72. Tilman Says:

    Ich muss mich korrigieren, ich lese gerade dass es 180 Tagessätze sind:

    http://www.sueddeutsche.de/politik/711/460345/text/

    Nettomonatsgehalt von Althaus also “nur” 5500 Euro.

  73. bloegi Says:

    Kritik nach Schnellurteil für Althaus [...]
    Der Sprecher der österreichischen Strafverteidiger, Richard Soyer, sprach in der “Süddeutschen Zeitung” von einer unüblichen Vorgangsweise, welche dem Ansehen der Justiz in Österreich eher abträglich sei. [...]

    Das Schnellverfahren sei in der Alpenrepublik eine “keineswegs übliche Vorgangsweise”, sagte der Sprecher der österreichischen Strafverteidiger, Richard Soyer, der Süddeutschen Zeitung. Es sei eine Verfahrensbestimmung angewendet worden, die für ganz andere Fälle geschaffen worden sei und “praktisch totes Recht” sei. [...]

    [...] “Es verdient großen Respekt, dass Dieter Althaus die Ergebnisse des Sachverständigengutachtens akzeptiert und auf dieser Grundlage die Verantwortung für sein Handeln übernommen hat”, sagte CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla.

    Generalsekretäre werden oft Wadenbeißer genannt, da sie den politischen Gegner scharf angreifen sollen. Pofalla aber ist ein wahrer Wundermann. Er hat es geschafft sich ins eigene Gehirn zu beißen.

  74. Der Nachdenker Says:

    Das war es dann also,
    nach Deutschland (siehe Zumwinkel) ist auch Österreich in den Kreis der “Bananenrepubliken” aufgenommen.

    Eine Ehefrau und Mutter ist – sofern man sich an Nichts erinnert – also den Gegenwert von 38.000 Euro und eine Gerichtsverhandlung “am Stammtisch” wert. Vielleicht habt ihr Österreicher ja mehr Mut gegen und Wut über solche Schnellurteile zum Vorteil eines Unfallverursachers. Welche Strafe bekommt eigentlich ein Geisterfahrer, der auf der Autobahn den Tod einer Frau und Mutter verursachen würde?

    WER ist eigentlich Pofalla? In Deutschland schaut und hört man hoffentlich weg, wenn solche Politiker den Mund auch nur öffnen.

    Das Problem ist nur: wenn nicht mehr gleiches Recht gesprochen wird, werden eines Tages Betroffene wohl zur Selbstjustiz greifen. Wer Wind sät wird Sturm ernten – hoffen wir, dass die Art Rechtsprechung schnellstens ein Ende hat.

    Der Nachdenker

  75. pewe Says:

    Noch schlimmer finde ich das Statement von Vogel:

    >Der frühere Thüringer Ministerpräsident Bernhard Vogel sagte dem MDR THÜRINGEN JOURNAL, damit sei “dieser Teil des tragischen Unfalls abgeschlossen”. Außerdem zolle er Althaus Respekt, dass er sich der Mitverantwortung an diesem tragischen Unfall gestellt habe. Andererseits sei es ein Unglück gewesen, wie es nicht selten beim Skifahren passieren könne, betonte Vogel.< Quelle: mdr aktuell INFO

    Ich kann nur kotzen! „Respekt zollen, Mitverantwortung?“ – unglaublich. Man schiebt noch immer der Toten einen Teil der Schuld zu. Hoffentlich fahre ich nicht mal auf der Autobahn in einen Geisterfahrer der CDU.

    Vogel weiß genau, was er da tut. Ich kann nur stark hoffen, dass er und die CDU damit scheitern.

  76. LeserIn Says:

    Der österreichische Anwalt des thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus, Walter Kreissl, hat gegenüber der Süddeutschen Zeitung klargestellt, dass Althaus mit seiner Stellungnahme “kein volles Schuldanerkenntnis” abgegeben habe. Vielmehr habe der CDU-Politiker “lediglich eine Mitschuld an dem Unfall eingeräumt”.

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/626/460261/text/

  77. susiq Says:

    Ich gebe blögi in seiner Analyse recht.
    Schade nur dass er Althaus mit Haider vergleicht. Woher weiß Blögi, dass Haider betrunken mit 140 Sachen unterwegs war… War er dabei?
    Es ist doch wohl mehr als eindeutig, dass Jörg Haider nicht durch einen Unfall ums Leben kam.
    Man kann nicht einmal auf die Medien schimpfen und im nächsten Fall ihnen blindlings glauben.
    Mehr Konsequenz bitte.

  78. n-tv Says:

    Freitag, 6. März 2009
    Althaus-Urteil rechtskräftig BZÖ will Justiz anzeigen

    Das rechtsgerichtete “Bündnis Zukunft Österreich” (BZÖ) will die Justizbehörden wegen des Schnellverfahrens gegen Thüringens Ministerpräsidenten Dieter Althaus anzeigen. Wie der Vorsitzende der vom Rechtspopulisten Jörg Haider gegründeten Partei, Gerald Grosz, mitteilte, plane das BZÖ eine Disziplinaranzeige gegen die Staatsanwaltschaft Leoben und die steirischen Justizbehörden.

    Grosz meinte dazu nach Angaben der Nachrichtenagentur APA, “die österreichischen Justizbehörden sind nicht der Handlanger der deutschen Politik und deren Wahlkampfplanung”. Der “gesamte Privilegienprozess stellt eine echte Beschädigung des österreichischen Rechtsstaates [...]

  79. the rufus Says:

    @Der Nachdenker: mir schmeckt es auch noch nicht, so wie es ist, aber ich warte noch ab, was weiter passiert

  80. CDU = Rechtsextreme sind immer schwachsinnig « bloegi Says:

    [...] Landtages Reichardt. Klaus-Dieter Reichardt (CDU) lässt es wie Dieter Althaus (CDU) gern krachen. Althaus fährt Geist, Reichardt wendet auf der Bundesstraße.) Pressemitteilung der [...]

  81. bloegi Says:

    Anfang Februar, als noch unterstellt wurde, der thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus sei unschuldig am Tod der Frau Beata C., durchsuchte das österreichische Innenministerium meine Domain althand.de. Überhaupt ist das Wiener Polizeiministerium im Internet sehr aktiv:

    http://diegalerie.wordpress.com/2008/07/25/ip-nummern-801201790-8012017963-gehoeren-polizei/

    Es ist nicht verboten althand.de zu lesen. Auch das Wiener Polizeiministerium darf das. Die deutschen Althaus-Unterstützer hatten indessen keinerlei Hemmungen auch kriminellen Druck zur Entlastung ihres Idols auszuüben. Am dreckigsten war folgendes Posting:

    Frank Jermann
    wetterau.wordpress.de
    wordpress at ratgallery.com
    84.178.221.75
    Gesendet am 05.01.2009 um 11:36

    Dass die Schuldfrage in den meisten Medien zuerst eher nachrangig betrachtet wurde, ist richtig und verständlich: Zuerst geht es um die Gesundheit von Althaus.

    Sicher muss der Sachverhalt geklärt werden und es deutet manches darauf hin, dass Althaus zumindest eine Mitschuld trifft — was aber im Blog-Artikel geschrieben wird, ist eine üble Vorverurteilung mit völlig unangemessener Wortwahl.

    “Althaus hat sogar jemanden umgebracht.” Alleine dieses Zitat entlarvt die banale Denkweise des Autors. Die tendenziösen generellen Ausführungen zum Thema Sport muss ich nicht weiter kommentieren, um aufzuzeigen, wie unqualifiziert der Artikel ist.

    Von hier sind es nur noch ein paar Schritte mit dem Seil bis zur Dorfeiche.

    -Frank

    “mit dem Seil bis zur Dorfeiche”, als habe irgendjemand aufgerufen Althaus zu lynchen. Eine hetzerische Lüge.

  82. S.Steffen Says:

    zeitliche Abfolge:
    Zusammenstoss
    A. normal beieinander, C. nicht ansprechbar
    Hubi für C. wird angefordert, sie wird abtransportiert
    A. geht es gut, “zur Sicherheit” kommt er im Tal in einen Rettungswagen
    C. ist in der Luft
    A. soll “zur Sicherheit” zum röntgen gebracht werden, Fahrt beginnt
    C. verstirbt während des Fluges
    A. gehts plötzlich auch schlecht, Koma, Hubi
    no comment

  83. Kleinlebewesen greifen Polizeischüler an – Polizei schlägt zurück « bloegi Says:

    [...] Thüringen, dem Land des Ministerpräsidenten Dieter Althaus, sind größere Wunder möglich als im Land der Geschichten von tausend und einer [...]

  84. LeserIn Says:

    n-tv vom 25.4.2009

    http://www.n-tv.de/1143851.html

    Althaus ohne Schuldbekenntnis
    Christandl-Witwer verbittert

    In einem Brief an den Witwer versuche Althaus, seine persönliche Schuld zu relativieren und stehe nur zu seiner juristischen Verantwortung, sagte der Rechtsanwalt des Witwers, Alexander Rehrl aus Salzburg…

    Presseportal vom 1.5.2009

    http://www.presseportal.de/pm/6351/1397386/leipziger_volkszeitung/rss

    Fünf Monate nach dem von Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) verursachten Skiunfall mit Todesfolge haben die Schadensersatzverhandlungen mit Vertretern der Opfer-Familie Christandl noch immer nicht begonnen. Erich Bähr, Rechtsvertreter von Althaus, machte dafür die fehlenden beziehungsweise unzureichenden Unterlagen verantwortlich, die die Opfer-Seite bisher zur Verfügung gestellt habe… Er als Anwalt von Althaus habe lediglich im Sinne einer vereinfachten Verhandlungsführung Wert darauf gelegt, dass die Vertreter der Haftpflichtversicherung von Dieter Althaus zu Informationszwecken bei allen Gesprächen mit dabei seien. Schließlich sollte seinem Mandanten “ein Teil der Kosten” von der Versicherung wieder erstattet werden…

  85. bloegi Says:

    Der heilige Petrus, welcher im himmlischen Jerusalem die Ämter des Justizvollzugsbeamten und des Staatsanwalts zugleich ausübt, wird demnächst eine Strafanzeige wegen Stalking § 238 StGB zu bearbeiten haben.

    Der derzeitige thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus gestand der TAGESSCHERBE am 12.7.2009:

    Ich bin tagtäglich im Gebet bei Frau Christandl

    Christandl hat schon im Diesseits sehr schlechte Erfahrungen mit diesem Manne gemacht. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie sich dessen Nachstellungen im Jenseits nicht mehr gefallen lässt.

  86. pewe Says:

    Jetzt ist mir doch 2 x schlecht geworden. Ich weiß schon, warum ich vor 15 Jahren den Tagesspiegel abbestellt habe:

    Frage der Interviewer an Althaus:

    Muss es irgendwann so etwas wie eine moralische Amnestie geben, die verhindert, dass sich Leute wie Tillich immer wieder in der Rolle eines Schuldigen wiederfinden?

  87. LeserIn Says:

    Dieter Althaus, der 2. Dalai Lama

    „Ich gehe fest davon aus, dass die Verhandlungen zügig, also noch in diesem Jahr, abgeschlossen werden“, sagte er auf die Frage, wann eine Einigung mit dem Witwer der bei dem Zusammenprall getöteten Beata Christandl über Schadenersatz zu rechnen sei.

    „Ich weiß von meinen Anwälten und Herrn Christandl, dass die Gespräche gut laufen“, fügte er hinzu. „Wir haben uns Briefe geschrieben. Der Kontakt ist freundschaftlich. Er weiß auch, dass ich vor einer guten Woche, in meinem Österreich-Urlaub, zum ersten Mal das Grab von Beata Christandl besucht habe. Es war für mich sehr wichtig, dort beten zu können“ …

    Nach dem Skiunfall am 1. Januar sei er persönlich sensibler geworden, meinte der Politiker: „Der Unfall war ein Schub für mehr Sensibilität. Ich gehe jetzt noch mehr auf die Menschen in meiner Umgehung ein.“ Vorwürfe, er habe nach dem Unfall zu wenig Mitgefühl gezeigt, wies der Ministerpräsident zurück: „Solche Vorwürfe kamen von Menschen, die mich nicht wirklich kennen. Beschuldigungen, ich würde nicht mit dem Herzen handeln oder mich inszenieren, sind unberechtigt.“

    Der Regierungschef sagte zudem, dass er sich nach dem Unfall in seine Frau neu verliebt habe. Sie hätten im Krankenhaus viel Zeit und Nähe miteinander verbracht. „Unsere Ehe hat einen wichtigen zusätzlichen Impuls bekommen.“

    FOCUS 2.8.2009

    Wie dieser Typ auf die Tränendrüsen drückt, ist schon schwere Körperverletzung.

  88. otti Says:

    Also doch!

    http://www.sueddeutsche.de/politik/258/483701/text/

    Eine gewisse Reinwaschung des Althaus durch die SZ fällt trotzdem unangenehm auf. Aber immerhin…

  89. LeserIn Says:

    Schönes Bild von Althaus (auf den Link klicken!):

    So sieht er aus, wenn er den Leuten gerade erzählt hat, wieviel er täglich betet.

  90. pewe Says:

    Irgendwie erinnert mich Althaus in seiner Emotionslosigkeit an Barschel.

  91. LeserIn Says:

    Die Umfragen sind schlechter geworden. Nur noch 34 Prozent sagen die Demoskopen der CDU aktuell voraus. Bei der letzten Wahl waren es 43 Prozent. …
    Der Wiedereinstieg in die Politik gerät zu einem medialen Desaster. Die thüringischen Zeitungen sind sauer, weil Althaus ihnen nicht das erste Interview gibt – ein Interview, das ausgerechnet einen Tag nach einem CDU-Parteitag erscheint, an dem Althaus nicht teilnimmt. Mit Befremden registriert die Öffentlichkeit, wie sehr er sich windet, bis er klar die Schuld eingesteht, die er am Tod der Skifahrerin hat. …
    Als er durch die Straßen schreitet, hat er wieder etwas von einem Getriebenen, er wirkt unnahbar. Als er später Autogramme schreibt, traut sich kaum ein Bürger, ihn anzusprechen. Seiner Rede auf dem Marktplatz hört kaum jemand zu. …
    Obwohl Althaus in der Heimat seines dunkelhäutigen Parteifreundes Zeca Schall ist, der von der NPD beschimpft wurde, sagt er nur einen Satz gegen Rechtsradikale. Er nimmt Schall nicht persönlich in Schutz. Die CDU will sich auch nicht am Bündnis aller Parteien gegen Rechts beteiligen. …

    Und das von der WELT am 16.8.2009!

  92. bloegi Says:

    Zu Zeca Schall: Es sollte selbstverständlich sein, dass sich Menschen unabhängig von ihrem Aussehen am Wahlkampf beteiligen dürfen. Dass gerade die thüringischen Behörden, deren höchster Vorgesetzter Althaus ist, mit Leuten afrikanischer Herkunft hart umspringen, zeigt das Schicksal von Felix Otto aus Kamerun:

    Seit März 2009 ist Felix Otto, politischer Flüchtling aus Kamerun und Aktivist der Flüchtlingsorganisation „The VoOICE Refugee Forum“, durch eine 8-monatige Gefängnisstrafe wegen Verletzung der „Residenzpflicht“ in der JVA Suhl-Goldlauter/Thüringen inhaftiert. Sein „Vergehen“: sich außerhalb des Landkreises, dem er als Asylbewerber durch die deutschen Behörden zugeteilt worden ist, aufgehalten zu haben. Entgegen den Forderungen von Menschenrechtsorganisationen nach Freilassung von Felix Otto forciert die zuständige Ausländerbehörde in Schleiz/Saale-Orla-Kreis, Thüringen, jetzt seine Abschiebung nach Kamerun. Auf Antrag der Behörde hat das Amtsgericht Suhl/Thüringen die Strafhaft für Felix Otto wegen Residenzpflicht-Verstoß umgewandelt in Abschiebehaft.

  93. bloegi Says:

    Erstaunlich ist die Reichweite des lächerlichen Blögi-Blogs. Wenige Stunden nach Veröffentlichung wurde der obige Althaus-Artikel von fachkundigen Lesern in Österreich entdeckt. Jetzt:

    http://sme.sk/diskusie/1539170/1/Smrt-Slovenky-je-v-Durinsku-temou-kampane.html

    Slowakei:

    Blog, s ktorym suhlasim:
    [xxxx]://bloegi.wordpress.com/20…

    Ein Blog, dem ich zustimme:
    [xxxx]://bloegi.wordpress.com/20…

  94. LeserIn Says:

    “Unangebracht und pietätlos”: Der Witwer von Beata Christandl, die beim Ski von Dieter Althaus angefahren und dabei getötet wurde, hat Kritik an Thüringens Ministerpräsident geäußert. Der hatte den Unfall im Wahlkampf benutzt – für Bernhard Christandl ein Vertrauensbruch, wie sein Anwalt sagte. …
    “Von einem freundschaftlichen Kontakt zwischen Herrn Christandl und Herrn Althaus ist mir bis auf zwei Briefwechsel ebenfalls nichts bekannt.”

    Spiegel 20.08.09

  95. bloegi Says:

    Katharina Althaus verliert Wahlen in Thüringen:

    Herbe Niederlage für Ministerpräsident Dieter Althaus und seine CDU in Thüringen: Bei den Landtagswahlen haben die Christdemokraten laut ARD-Hochrechnung mit 32,2 Prozent die absolute Mehrheit verloren, auch für Schwarz-Gelb reicht es nicht. Möglich wäre aber eine rot-rot-grüne Koalition.

    Hamburg – Laut ARD-Hochrechnung von Infratest dimap liegt die Linke bei 26,1 Prozent, die SPD bei 18,7 Prozent. FDP und Grüne ziehen demnach nach 15-jähriger Abwesenheit wieder in den Erfurter Landtag ein: Die Prognose sieht die Grünen bei 5,7 Prozent, die Liberalen bei 8,1. Die NPD scheitert mit 4,7 Prozent an der Fünfprozenthürde. CDU und FDP kommen laut Hochrechnung auf 39 Sitze, SPD, Linke und Grüne auf 49 Mandate.

    Die Zahlen des ZDF und der Forschungsgruppe Wahlen zeigen ebenfalls massive Verluste für die CDU: Hier rutschen die die Christdemokraten sogar auf 31,3 Prozent ab. Die Linke kommt demnach auf 26,9 Prozent. Die SPD verbessert sich auf 18,8 Prozent. Die FDP schafft mit 8,4 Prozent den Wiedereinzug in den Erfurt Landtag, ebenso die Grünen mit 5,9 Prozent.

    SCHERBE 30.8.2009

    Im Grund war das klar, seitdem sich die Financial Times von Althaus abkehrte. Aber vielleicht bekommt Katharina doch noch Hilfe von den Flaschen der SPD.

  96. Tilman Says:

    Der FTD Link geht nicht mehr, dafür aber ein anderer:

    http://www.ftd.de/politik/deutschland/:kommentar-althaus-schussfahrt-ins-abseits/559455.html

    Da war nach dem Skiunfall das Eilverfahren gegen Althaus in Österreich, das unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand und daher einen bitteren Beigeschmack hatte. Der Erfurter Regierungschef versteckte sich vor der Öffentlichkeit, erschien nicht einmal beim CDU-Parteitag – gab aber zugleich Exklusivinterviews in Boulevardblättern. Und er überschritt ethische Grenzen, als er geradezu damit prahlte, wie der Unfall ihn zu einem besseren Menschen gemacht habe und wie gut befreundet er mit dem Witwer der beim Unfall getöteten Mutter sei – dieser Aussage widersprach dieser prompt über seinen Anwalt.

  97. LeserIn Says:

    Vorläufiges Endergebnis laut MDR

    CDU 31,2%
    Linke 27,4%
    SPD 18,5 %
    FDP 7,6%
    GRÜNE 6,2 %
    NPD 4,3 %

    Althaus ist 12% nach unten gerauscht.

    http://www.mdr.de/thueringen/wahlen/landtagswahl/6643588.html

  98. LeserIn Says:

    Katharina Althaus kämpft

    So empfahl der CDU-Landtagsabgeordnete Günter Grüner wie schon vor ihm das christdemokratische Bundestagsmitglied Vera Lengsfeld einen Rückzug des Landeschefs, um den Weg für eine schwarz-rote Regierung freizumachen. Auch das langjährige CDU-Parteimitglied Michael Brychcy, inzwischen Präsident des thüringischen Städte- und Gemeindebunds, sagte der “Thüringischen Landeszeitung”, Althaus solle sich nach den zweistelligen Verlusten der CDU bei der Landtagswahl am Sonntag zurückziehen.

    Rückendeckung erhielt der Ministerpräsident indes von seiner Fraktion und Thüringens Sozialministerin Christine Lieberknecht, die als mögliche Nachfolgerin von Althaus gehandelt wird. Auch CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla sagte, er sehe keine innerparteiliche Diskussion über die Rolle des Landeschefs.

    RP-Online 03.09.09

  99. bloegi Says:

    Dieter Althaus ist von seinen Ämtern als Ministerpräsident und Parteichef zurückgetreten.

    Katharina hätte ihrem Männe die unbegrenzte Pause gleich nach seinem todbringenden Schi-Fahren gönnen müssen. Jetzt erst kann er sich in Heiligenstadt heiligmäßig betätigen: Z.B. demente Mütterchen und Väterchen füttern und mit ihnen spazieren gehen. Ich habe dergleichen schon gemacht und kann nur zuraten. Es macht große Freude. (Keine Ironie!) Aber wahrscheinlich tut Althaus das nicht.

    Unerträglich ist das Geschwafel vom “Skiunfall”, das wieder aufwallt. Schon der Ausdruck “fahrlässige Tötung” beschönigt. Althaus hat das Gleiche getan, was einer tut, der mit Vollgas in eine Einbahnstraße verkehrt herum einfährt.

    Ein charakteristisches Bild von Katharina Althaus mit einer anderen schönen Frau aus der CDU:

    http://www.rp-online.de/public/bildershowinline/aktuelles/panorama/ausland/40765

  100. LeserIn Says:

    NZZ 10.09.09

    Althaus verwirrt Freund und Feind mit letzten Pirouetten

    … schuld daran ist grösstenteils das, gelinde gesagt, merkwürdige Verhalten Dieter Althaus’, des zurückgetretenen christlichdemokratischen Ministerpräsidenten. Nach seiner knappen Rücktrittserklärung am letzten Donnerstag hatte Ministerpräsident Dieter Althaus mitteilen lassen, er habe die Amtsgeschäfte an seine Stellvertreterin, die Finanzministerin Birgit Diezel, übertragen. Anfang der Woche tauchte er allerdings plötzlich in seinen Amtsräumen in Erfurt wieder auf und liess eine erstaunte Journalistenschar wissen, er werde bis zur Wahl eines Nachfolgers geschäftsführend im Amt bleiben, weil dies die thüringische Verfassung so vorschreibe. Es gebe kein Schriftstück, mit dem er Diezel bevollmächtigt habe, und zudem sei schon am Tag seines Rücktritts allen Ministern mitgeteilt worden, dass er sein Amt vorerst weiter ausüben werde. In der Partei löste dieser weitere einsame Entscheid Althaus’ Konfusion, ja Konsternation aus. Das CDU-Präsidium unter der Leitung von Diezel, die seit dem Rücktritt Althaus’ auch die Landespartei leitet, nominierte am Dienstag einstimmig die Sozialministerin Christine Lieberknecht zur Kandidatin für das Amt der Ministerpräsidentin und forderte Althaus auf, diese Kandidatur zu unterstützen, was Althaus verweigerte.

    Also: Skifahren ist gefährlich.

  101. bloegi Says:

    Da Althaus bald ganz von der politischen Bühne verschwinden wird, müsste das Interesse für diesen Artikel allmählich schwinden. Nichtsdestoweniger findet er erneut starkes Interesse, weil er ein Bild von Jörg Haider enthält (siehe oben). Darüber das Österreichische Fernsehen:

    Eklat vor Todestag
    “BILD” outet Haider-Lover

    Unter dem Titel „Haiders Liebhaber spricht“ präsentiert die BILD jenen Kärntner, der von sich behauptet, er sei acht Jahre lang Haiders geheimer Liebhaber und Lebenspartner gewesen.
    [...]
    In BILD schildert der Haider-Partner auch in allen intimen Details die letzte Nacht vor Haiders Tod. Haider sei an diesem Tag zweimal mit ihm zusammen gewesen: „Zuerst war Jörg von 16 bis 18.30 Uhr bei mir“, sagt René N. in BILD, „danach musste Jörg zu einer Veranstaltung. Gegen 23 Uhr kam er wieder, blieb bis kurz nach Mitternacht. Dann ging er in den ,Stadtkrämer’. Ich konnte ihn nicht begleiten, weil sein eifersüchtiger Pressesprecher dabei war.“
    [...]
    „Um 0.45 Uhr rief mich Jörg aus dem Lokal an, fragte, ob ich bei ihm schlafen wolle. Ich sagte ab.“ Bis heute – so BILD – mache sich René deshalb Vorwürfe: „Wenn ich bei Jörg übernachtet hätte, wäre er nicht ins Bärental gefahren, sondern im Stadthaus geblieben. Dann wäre er jetzt noch am Leben.“
    [...]

    oe24 9.10.2009

    Angeblich soll auch der Niedergang der Projektwerkstatt Saasen durch ein homosexuelles Eifersuchtsdrama ausgelöst worden sein. So ein Kram interessiert die Leute! Mir ist bis heute unbegreiflich, weshalb die Leute sich überhaupt für Haider interessiert haben.

  102. bloegi Says:

    Gemeinsam war an Dieter Althaus und Jörg Haider nur, dass beide fesch waren. Der Althaus-die-Pistensau-Artikel wird wegen des Bilds von Jörg Haider gerade wieder häufiger abgerufen. Neue Nachricht über Haider:

    Der ehemalige Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider hat Geldbeträge in Millionenhöhe bei Briefkastenfirmen in Liechtenstein geparkt. Im Zuge von Kontoöffnungen im Zusammenhang mit den Causen Buwog und Kärntner Hypo Group Alpe Adria Bank stießen Sonderermittler auf rund fünf Millionen Euro, einst sollen es vor Spekulationsverlusten rund 45 Milionen Euro gewesen sein. Rätselraten herrscht sowohl über die Herkunft und den Zweck des Geldes sowie über angeblich drei Zugriffsberechtigte.

    kleinezeitung 1.8.2010

  103. LeserIn Says:

    Ex-Ministerpräsident Dieter Althaus, jetzt Magna-Manager … Der Wechsel ins Wirtschaftsleben scheint dem früheren CDU-Ministerpräsidenten gut bekommen zu sein. … Wie sich etwa Magna-Kunde VW die unternehmerische Perspektive denkt. Mit China als größtem Zukunftsmarkt. Dort fahren nämlich erst fünf Autos pro 1000 Einwohner. In Westeuropa liegt der Schnitt bei 500. Also wird China, überhaupt Asien ein ganz entscheidender Markt sein, referiert Althaus …

    OTZ 20.08.10

    Dieter Althaus hat vor Intelligenz schon immer nur so gesprüht.

  104. bloegi Says:

    Althaus versucht Comeback. Will die Massen mit Bürgergeld begeistern (das er aber nicht bezahlen wird):

    • Bürgergeld: 600 Euro/Monat für alle – vom Baby bis zum Greis, davon 200 Euro als Gesundheitsprämie an die Krankenkasse.

    • Flat-Tax: Arbeitnehmer zahlen statt Sozialversicherungsbeiträgen und Steuern einheitlich 40% Einkommenssteuer. Die Formel: 40 % des Einkommens minus 600 Euro Bürgergeld ergibt den Steuerbetrag, den man an den Staat zahlen muss – oder ausbezahlt bekommt.
    Beispiel: Wer nichts verdient (auch Kinder) erhält 600 Euro – abzüglich 200 Euro Gesundheitsprämie. Ein Paar mit zwei Kindern und Einkünften von 1000 Euro monatlich zahlt also keine Steuern und bekommt – nach Abzug der Gesundheitsprämie – zusätzlich 1200 Euro Bürgergeld netto.

    Bild 11.11.2010

  105. Tilman Says:

    Die Familie wartet noch immer auf Entschädigung:

    http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-11-2011-hinterbliebene-des-althaus-skiunfalls-warten-noch-immer-auf-schmerzensgeld_aid_608010.html

    Unklar in dem Artikel ist ob Althaus die selbst zahlen muss oder ob das die Haftpflichtversicherung machen wird.

    • bloegi Says:

      «Ich habe meinen Teil geleistet und was jetzt läuft, sind Versicherungsverhandlungen», sagte Althaus am Sonntag zu einem Bericht des «Focus». [...] Seit einem Jahr ist er für den kanadisch-österreichischen Autozulieferer Magna tätig.

      Mitteldeutsche Zeitung 13.3.2011

      Was tut Althaus bei Magna? Ist er dort Nachtwächter? Dafür hätte ich Verständnis. Denn die Pension eines Ministerpräsidenten ist schmählich mager. Doch Althaus ist Vorstandsmitglied. Wahrscheinlich soll er Staatsaufträge in Ländern einsammeln, in denen die CDU regiert. Oder, und das ist wahrscheinlicher, er hält Maulaffen feil und sitzt im Vorstand, weil ihm seine alte Seilschaft den Posten verschafft hat.

  106. LeserIn Says:

    Die Privat-Audienzen des Dieter Althaus beim Heiligen Vater:

    TLZ: Herr Althaus, wenn der Papst nach Deutschland und morgen nach Thüringen kommt, dann ist das auch maßgeblich Ihrem Einsatz zu verdanken. …

    Dieter Althaus : Ich habe mich gleich nach der Wahl von Josef Ratzinger zum Papst um eine Audienz bemüht und dieses Gelegenheit zur Begegnung im Januar 2006 erhalten … Ich habe Papst Benedikt XVI. nach Thüringen und insbesondere ins Eichsfeld eingeladen …

    TLZ: Das war ja nicht Ihre einzige Papst-Audienz während Ihrer Amtszeit…

    Dieter Althaus: Genau. Ich war im April 2008 erneut zur Audienz…

    TLZ: Wie werden Sie denn selbst den Papstbesuch erleben?

    Dieter Althaus: Ich bin in Etzelsbach und in Erfurt dabei. Und ich werde in Etzelsbach den Papst persönlich treffen …

    TLZ: Gehören Sie eigentlich zu dem kleinen Kreis, der bei der Messe die Kommunion direkt vom Heiligen Vater erhält?

    Dieter Althaus: …

    Kommentare
    23.09.11 – 13:44
    Susanne Liebermann
    Der mit absoluter Inkompetenz ausgestattete, strafrechtlich vorbestrafte, von seiner Ehefrau getrennt lebende, mit der in Weimar wohnhaften Schlagersängerin anbändelnde (“Jugendliebe”) Dieter Althaus ist sicher nicht …

    Thüringische Landeszeitung 22.09.11

    Das ist alles sehr bitter für Beata Christandl. Sie muss jetzt längere Zeit darauf verzichten, dass Dieter Althaus im Gebet bei ihr ist.

  107. Der Mann, der jetzt Leitender Oberstaatsanwalt in Marburg ist, hat die Strafverfolgung des Nationalsozialistischen Untergrunds vergeigt « bloegi Says:

    [...] nach den Wahlen 2004 wollte ihn Dieter Althaus nicht mehr haben. Koeppen wurde Vorsitzender des CDU-Stadtbezirksverbandes Bornheim, dem Stadtteil [...]

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