Mit Kinderpornos viel Geld verdienen – total legal

By bloegi

Die Franösche sind in Kirchhain heimisch. Hier Oberstleutnant Franosch (Franosch staatsanwalti) bei der Verfolgung eines Verbrechers (links Musca domestica).
Die Franösche sind in Kirchhain heimisch. Hier Oberstleutnant Franosch (Franosch staatsanwaltus) bei der Verfolgung eines Verbrechers (links Musca domestica).


Seit Wochen klingelt ein Lehrer durch die Gegend. Staatsanwalt Franosch hat ihn am Wickel. Der Lehrer soll Kinderpornos aus dem Internet gesaugt haben.

Der Lehrer leugnet reges Sexleben nicht: „Ich bin ein geiler Bock“, doch bestreitet verzweifelt es mit Kindern zu haben, noch dazu mit männlichen Minderjährigen, wie die in seinen Computern gefundenen Bilder andeuten. „Ich bin Hetero“, erklärt der Lehrer.

Das Drama begann vor etwa acht Jahren mit großem Glück. Der Lehrer verband sich einer jungen, nicht minderjährigen Frau. In trauter Zweisamkeit saßen die beiden, wenn immer der Lehrer dienstfrei hatte, vor dem Computer und guckten Pornos. Ich halte nichts vom öffentlichen Dienst.

Doch ewige Liebe wurde zu Hass. Als Lehrers Zauberfee trotz sanften Flehens ( „Du Sau sollst bluten!“ ) kein Geld mehr von ihm bekam, zeigte sie ihn wegen diverser Gewalt- und Unsittlichkeitsdelikte an. Dies wurde der Staatsanwaltschaft Marburg bekannt. Sie ließ das Haus des Lehrers durchsuchen und beschlagnahmte seine Computer. Die Ermittlungen übernahm Rainer Franosch, Porno-Dezernent der Staatsanwaltschaft Marburg.

Um den Punkt, auf den es ankommt, ganz klar zu machen: Bisher wurden Kinderporno-Sauger wie Gerichtspräsident Dr. Remmel durch ihre Kreditkarten-Nummern bekannt, die sie bei namhaften Kinderporno-Providern hinterlegt hatten. Bei dem Lehrer ist das nicht so. Seine Ex hat ihn angezeigt.

Der Lehrer redet dauernd von einem Gutachter. Ich verstand immer nur „Wutz“. Wutz heißt auf hessisch „Sau“; „Wutzi“ bezeichnet eine hessische Nymphomanin. Ich fragte, wie der Gutachter wirklich heiße. „Wood“ antwortete der Lehrer, „wie Holz auf Englisch. Steven Wood, Alste-Technologies“ .

Auf den Computern des Lehrers eine halbe Million Pornos, 99,99% davon strafrechtlich irrelevant. Wer findet unter 500 000 Normalopornos die 50 Kinderpornos, mit denen der Lehrer zum Sittenstrolch wurde, noch dazu im Cache und gelöschten Speicherbereichen? Steven Wood, Alste-Technologies, Hi-Tech.

Der Lehrer behauptet, er habe kein einziges der 50 Bildern bewusst heruntergeladen. Auf Porno-Seiten sei vieles, was ihn nicht interessiere. Das klicke er sofort weg. Dass dennoch was in Speicherbereichen wie dem Cache übrig geblieben sei, wisse er erst, seitdem Franosch ermittelt.

Die Erzählungen des Lehrers haben eine Massenpanik provoziert. Porno-Gucken ist anscheinend ungemein populär. Alle haben jetzt Angst, dass sie dank Steven Wood dingfest gemacht werden.

Von der in der Gutachterdatenbank publizierten Miesmacherei Woods distanziere ich mich. Er sei ehemaliger Sergeant der US-Army, dessen Qualifikation in Frage stehe und sich als Law Enforcer (Gesetzeserzwinger) aufspiele. Auch der Lehrer bemäkelt , eines der ihm zur Last gelegten angeblichen Kinderpornos zeige eine ältere Frau. Das ist eine typisch deutsche Neiddebatte. Ich gratuliere vielmehr zur genialen Geschäftsidee. Fast alle scheinen Porno zu gucken. Zuerst nur die Männer. Das sind 40 Millionen in Deutschland. Wenn jedes Gutachten 2000 Euro einbringt, bekäme Wood 80 Milliarden Euro. Danach wird sich zeigen, dass auch die Frauen Porno gucken und Kinderpornos in ihrem Cache haben. Nochmals 2000 Euro mal 40 Millionen, wären nochmals 80 Milliarden für Wood.

Allerdings ist es nicht einfach bei Staatsanwälten den Fuß in die Tür zu bekommen. Die Operation Himmel verlief nicht ganz glücklich. Beschluss des Landgerichts Aachen vom 8.7.2008 (68 Qs 56/08):

1. Für einen strafrechtlichen Anfangsverdacht einer Straftat nach § 184 b StGB (Verbreitung, Erwerb und Besitz kinderpornographischer Schriften) reicht es nicht aus, wenn der Beschuldigte bei einer Gesamtverweildauer von nur 45 Sekunden im Rahmen einer einzigen Internet-Verbindung 46 Bilddateien in Form von Thumbnails auf seinen Rechner lädt.

2. Denn unter Berücksichtigung der kurzen Verbindungszeit erscheint es unwahrscheinlich, dass der Server mit den kinderpornographischen Bildern gezielt aufgesucht und Dateien heruntergeladen wurde. Vielmehr ist es wahrscheinlicher, dass es zum Übersenden der Bilder nur durch Verlinkung mit anderen pornographischen Webseiten oder durch entsprechende Pop-Ups gekommen ist.

Doch Schlitzohr Franosch, der längst selbst im Gefängnis sitzen sollte, sucht hektisch Chancen positiver Präsentation. Ideal wäre eine Schlagzeile in der Oberhessischen Presse:

TAPFERER MARBURGER STAATSANWALT SCHÜTZT UNSERE KLEINEN VOR PERVERSEN SEX-MONSTERN!

Wenn dann noch Neonazis vor Lehrers Haus aufmarschierten:

TODESSTRAFE FÜR KINDERSCHÄNDER!

wäre das Ambiente perfekt. Die Staatsanwaltschaft akzeptiert Kinderpornos ohne Kreditkarte, aber dafür im Cache.

Ganz ruckfrei verlief das Liebesleben dieses Franosches allerdings auch nicht. Nach seiner ersten Scheidung beweibte er sich flugs mit einer Sekretärin aus dem Bestand der Staatsanwaltschaft. Ist die Nutzung der Staatsanwaltschaft Marburg als Partnermarkt ein bestimmungsgemäßer Gebrauch?

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62 Antworten zu „Mit Kinderpornos viel Geld verdienen – total legal“

  1. Tilman sagt:

    Zur Operation Himmel wurde öfters im lawblog berichtet:
    http://www.google.de/search?hl=de&q=+site:www.lawblog.de+lawblog+operation+himmel

  2. LeserIn sagt:

    Einsatz gegen Kinderpornografie abgeschlossen

    Berlin (dpa/bb) – Die bundesweiten Durchsuchungen in einem der größten Fälle gegen Besitzer und Händler von Kinderpornografie sind abgeschlossen. Dabei stellte die Ermittlungsgruppe «Operation Himmel» des Landeskriminalamtes Berlin fest, dass bundesweit 12 750 Internetnutzer von 2006 an auf das Datenmaterial zugegriffen haben [...] Bundesweit waren über 100 Staatsanwaltschaften beteiligt.

    Die Welt 20.11.2008
    http://newsticker.welt.de/index.php?channel=ver&module=dpa&id=19602492

  3. Tilman sagt:

    Auch dazu gibt es was im lawblog: „Keine Verurteilungen, aber ein Erfolg“.
    http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/11/20/aktion-himmel-keine-verurteilungen-aber-ein-erfolg/

  4. LeserIn sagt:

    Mainpost 20.11.2008

    Nach Angaben Grunwalds ist unter den 106 eingeschalteten Staatsanwaltschaften die aus Hannover mit 1200 Fällen der Spitzenreiter. Das liege aber nur daran, dass die Staatsanwaltschaft Hannover in Fällen von Kinderpornografie zentral für Niedersachsen zuständig sei. Es bedeute nicht, dass in Hannover bundesweit die meisten Verdächtigen sitzen. Weitere Zahlen konnte der Sprecher nicht nennen, weil die Verfahren abgegeben worden seien. Als Ende Dezember 2007 die Durchsuchungsaktionen publik geworden waren, hatte das LKA Baden-Württemberg erklärt, dass in dem Land gegen 1700 Beschuldigte ermittelt werde. Nach Angaben des bayerischen LKA wurde dort gegen fast 2000 Verdächtige ermittelt. Für Sachsen-Anhalt bestätigte die Staatsanwaltschaft Halle 325 Fälle.

    http://www.mainpost.de/nachrichten/politik/Brennpunkte-Kriminalitaet-Kinder;art112,4823308

    Hessischer Rundfunk:
    800 Ermittlungsverfahren in Hessen.

  5. Duckhome sagt:

    [AUTOSAVED] Mit Kinderpornos viel Geld verdienen – total legal…

    Kinderporno-Verfahren werden immer mehr Image-Pflege der Staatsanwaltschaften. Drum herum hat sich eine veritable Industrie versammelt, die noch den letzten möglicherweise strafrechtlich relevanten Thumbnail aus dem Cache kratzt. Gestern wurde mit gro…

  6. otti sagt:

    Der real existierende Rechtsstaat.
    http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/spaetes-gestaendnis-eines-polizisten/

    Viel Glück bei Ihrer morgigen Verhandlung!
    Vorsorglich gleich mal Befangenheitsanträge stellen?

  7. otti sagt:

    Eine alte Muck’ …
    http://gutenberg.spiegel.de/index.php?id=5&xid=3&kapitel=16&cHash=df7db94360fabpar16#gb_found

  8. Gerhard Schröder sagt:

    Lehrer sind faule Säcke

  9. jonathan sagt:

    Neonazis decken und mit Kinderpornos Unschuldige kriminalisieren wollen. Des eigenen Images wegen. Der Mensch ist nur eine Nummer. Besonders wenn solche erfolgsgeilen Staatsanwälte ermitteln.

  10. Der Innenminister sagt:

    Franosch ist ein Rechtsbeuger. Ein [...]. Das ist bekannt.

  11. Ulrich Brosa sagt:

    Dafür, dass Franosch ein Rechtsbeuger ist, wie das „Der Innenminister“ meint, stehe ich persönlich ein. Der zusätzliche Kraftausdruck, den ich in Innenministers Beitrag wegzensiert habe, mag auch angebracht sein, aber den soll „Der Innenminister“ auf seinem eigenen Blog publizieren.

    Insgesamt sollten die vielen Leute, die mich angeschrieben oder angerufen haben und die ihre Empörung über die Staatsanwaltschaft Marburg, insbesondere über Rainer Franosch zum Ausdruck gebracht haben, endlich daran gehen ihre eigenen Erfahrungen im Internet zu dokumentieren, Wahlveranstaltungen aufzumischen, Flugblätter zu verteilen usw.. Beschwerden an Franoschs Vorgesetzte, den Oberstaatsanwalt Hans oder Heinz Jörg (Abteilungsleiter IV), den Leitenden Oberstaatsanwalt Arndt Peter Koeppen und den hessischen Justizminister Jürgen Banzer sind nicht ganz schlecht, werden aber abgewimmelt. Ich bestreite, dass Jörg oder Koeppen besser sind als Franosch. Die Information der Öffentlichkeit ist jedenfalls wichtiger.

  12. LeserIn sagt:

    Süddeutsche Zeitung 19.1.2009

    Gegen Hessens Justizminister Banzer ist eine Anzeige wegen des Besitzes von Kinderpornos eingegangen – der CDU-Mann streitet alles ab.

    Schwere Tage für Jürgen Banzer: Einen Tag nach der Wahl in Hessen wurden anonyme Vorwürfe gegen den hessischen Justiz- und Kultusminister laut, er habe mit Kinderpornographie zu tun.

    Für Banzer, der seine Unschuld beteuert, dürften die Unterstellungen fatal sein. Einige glauben womöglich, es bleibe etwas haften, egal, wie die Sache ausgeht.

    Einerseits hat das damit zu tun, dass vor zwei Jahren ein Gerichtspräsident aus Kassel glimpflich davonkam, nachdem man mehr als 1000 Kinderporno-Fotos auf seinem Computer gefunden hatte: Gericht und Staatsanwaltschaft beließen es bei einem Strafbefehlsverfahren.

    Korrektur: Es waren mehrere Gerichtspräsidenten. Johannes Remmel in Kassel/Marburg, Michael Ruppelt in Hamburg/Mainz
    http://www.google.de/search?q=kinderporno+gerichtspr%E4sident

    Die Öffentlichkeit bekommt erstaunt mit, dass Kinderpornos in jedem Milieu gefunden werden: Da ist der Kraftfahrer aus dem Rheinland, der über Jahre hinweg mit Polaroid-Fotos seine Kindsvergewaltigungen dokumentiert; da ist der Kriminaloberkommissar aus Berlin, der einschlägige Videos aus Thailand mitbrachte; oder es surfte ein christdemokratischer Landrat auf Kinderporno-Seiten und lud sich Bilder herunter – drei exemplarische Fälle aus den letzen Monaten.

    „Sie kommen aus allen Schichten“, bestätigt Oberstaatsanwalt Peter Vogt aus Halle (Saale) im Gespräch mit sueddeutsche.de. „Ich habe Polizeibeamte und Priester, Arbeitslose und sogar einen Staatsanwalt meiner eigenen Behörde erwischt.“

    Anmerkung: Lehrer kommen öfter vor
    http://www.google.de/search?q=kinderporno+lehrer

  13. Thüringer Polizei-Bonze droht « bloegi sagt:

    [...] Pornos auf ihren Dienstcomputern aus. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit waren auch Kinderpornos darunter. Warum ist das nicht untersucht [...]

  14. bloegi sagt:

    Noch ein Oberstleutnant der Bundeswehr, nicht ganz so mickrig wie Franosch:
    http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/extremist-der-mitte/

    Der völkische Herr Lütkemeyer

    Lütkemeyer war Schatzmeister beim „Familienwerk“. Ein eingetragener Verein und Teil der rechten „Artgemeinschaft“.. Die Artgemeinschaft strebt laut Mitteilung des NRW-Verfassungsschutzes eine „Rekonstruktion einer nach dem Grundsatz des Führerprinzips aufgebauten Volksgemeinschaft“ an..

    Der Oberstleutnant der Reserve war auch Schatzmeister des thüringischen Landesverbandes des Reservistenvereins. Und war Bezirksbeauftragter der Bundeswehr für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit, kurz ZMZ.. Vor wenigen Tagen gab der Reservistenverband eine Pressemitteilung heraus. „Reservistenverband gegen Rechts“, lautet der Titel. Weiter unten liest man, dass man jedwedem Extremismus eine Absage erteilt.

    Wissen können, wer Wolfgang Lütkemeyer wirklich ist, hätte das Bundesverteidigungsministerium. Besonders der MAD hätte es wissen müssen, da dessen Aufgabe unter anderem das Aufspüren von „Bestrebungen, die gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung, den Bestand oder die Sicherheit des Bundes oder eines Landes gerichtet sind“, ist. Wissen müssen hätte es der Verfassungsschutz, der die Artgemeinschaft und die ihr angeschlossenen Vereine seit Jahren beobachtet. Ein Blick in den Vereinsregisterauszug des „Familienwerks“ hätte gereicht: Vorsitzender: Jürgen Rieger, Schatzmeister: Wolfgang Lütkemeyer..

    Auch der thüringische Verfassungsschutz beobachtet Riegers Verein seit Jahren. Aber dass Lütkemeyer jeden Donnerstag im Rotary-Club Erfurt-Krämerbrücke mit Thomas Sippel, dem Präsidenten des thüringischen Verfassungsschutzes, in einem Raum saß, ist in seiner Behörde offenbar niemandem aufgefallen..

    In der Lobby des SAS Radisson finden sich, wie jeden Donnerstag, die Erfurter Eliten ein. Fabrikanten, Manager, Professoren. Bankdirektoren und eben der oberste Verfassungsschützer des Landes. Vor dem Eingang parken dunkle Luxuskarossen. Präsident Thomas Kleb und Sekretär Ernst Bergmann bitten in den Clubraum. Noch sind die fürstlich gedeckten Plätze leer. Als Kleb und Bergmann erfahren, dass Rotarier Lütkemeyer noch andere Hobbys hatte, bricht für die Rotarier eine Welt zusammen.

    Kurz nach seinem Tod wurde in Thüringen ruchbar, dass Lütkemeyer in der Jagdgenossenschaft „Fahnerhöhe“, in der er ebenfalls Schatzmeister war, Geld unterschlagen haben soll. In seinem Wohnort Gierstädt, unweit von Erfurt, ..versammelte sich daraufhin ein Fackelzug vor Lütkemeyers Anwesen, Nachbarn, die von Lütkemeyer offenbar geprellt wurden, forderten ihr Geld zurück. Im Clubraum der Rotarier hängten sie daraufhin Lütkemeyers Porträt mit dem Trauerflor wieder ab. Und auch die Todesanzeige auf der Internetseite des Clubs verschwand.

  15. LeserIn sagt:

    Der SPD-Abgeordnete Tauss steht im Verdacht, kinderpornografisches Bildmaterial zu besitzen, die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren eingeleitet. Der Betroffene weist die Vorwürfe von sich und vermutet einen Racheakt.

    http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1292137.html

    Dazu schöner BILD-Zeitungsartikel:
    DIE GATTIN VON JÖRG TAUSS (55, SPD) IN BILD AM SONNTAG
    „Mein Mann ist kein Pädophiler“

    http://www.bild.de/BILD/politik/2009/03/08/joerg-tauss-frau/mein-mann-ist-kein-paedophiler.html

  16. Pforzheimer Zeitung sagt:

    ENZKREIS
    Ausgerechnet im Jugendhilfeausschuss des Kreistages hat ein 24-Jähriger aus dem Heckengäu Kommunalpolitik gemacht, der sich jetzt wegen des Besitzes von Kinderpornos vor Gericht verantworten muss. [...] und ist Mitglied der Jungen Union.

  17. bloegi sagt:

    Hat der Generalstaatsanwalt des Jura mit seinen Porno-Downloads das Internet verstopft?

    Neue Züricher Zeitung 7.3.2009 Seite 34:

    Fehlverhalten jurassischer Staatsbeamter

    Für den Kanton Jura, der in den nationalen Medien nur selten Erwähnung findet, dürfte es bitter sein, dass er jetzt ausgerechnet mit einer anstössigen Geschichte in die überregionalen Schlagzeilen gerät. Wie die kantonale Staatskanzlei am Freitag bekanntgab, stehen insgesamt 30 Beamte in Verdacht, auf ihren Computern am Arbeitsplatz nicht-professionelle Internet-Seiten konsultiert zu haben; konkret wird ihnen das unerlaubte Herunterladen von Porno-Sites vorgeworfen…

    Aufgeflogen ist die Sache, weil die 30 Porno-Konsumenten nicht nur gegen die Arbeitsplatz-Regeln verstossen haben, sondern weil sie damit auch noch technische Pannen provoziert haben. Im November war der Informatikdienst des Kantons Problemen nachgegangen, die auf dem Netz aufgetaucht waren, und hatte dabei festgestellt, dass die Defekte auf Überlastungen zurückzuführen waren, die ihrerseits mit der unsachgemäßen Nutzung des Netzes zusammenhingen…

    Zum gleichen Zeitpunkt, als die Regierung über die Affäre und die angelaufene Enquete informierte, gab der jurassische Generalstaatsanwalt, Yves Maitre, per Communique bekannt, dass er wegen einer gegen ihn eingeleiteten Untersuchung zurücktrete; … er erklärte lediglich, dass die Vorwürfe geeignet seien, den Ruf seiner Behörde zu schädigen…

    Für Leute, die kein Französisch können:
    Enquete = Untersuchung
    Communique = Pressemitteilung
    Yves Maitre = Meister-Bogenschütze. Der Mann, der bisher jurassischer Generalstaatsanwalt war, heißt wirklich so.

    Ähnlicher, aber schlechter geschriebener Artikel im BLICK
    http://www.blick.ch/news/schweiz/westschweiz/beamte-konsumierten-porno-am-arbeitsplatz-113788

  18. annie sagt:

    Franosch ist ein Krimineller. Er hat bereits viele Leben und Existenzen auf dem Gewissen. Es ist eine Schande. Die Staatsanwaltschaft in Marburg ist gar nicht soo übel, nur wird dieser Schuft ständig gedeckt.

  19. bloegi sagt:

    annie sagte:

    Die Staatsanwaltschaft in Marburg ist gar nicht soo übel, nur wird dieser Schuft ständig gedeckt.

    Kann eine Gruppe von Menschen „gar nicht soo übel“ sein, wenn sie einen Kriminellen ständig deckt? Ich schreibe Folgendes nochmals mit aller Deutlichkeit: Die Oberstaatsanwälte Jörg und Willanzheimer, Franoschs Obere in Marburg, haben Grundrechtsverstöße und Rechtsbeugungen begangen, hinter denen Franoschs Taten nicht zurückstehen. Willanzheimer z.B.
    http://bloegi.wordpress.com/2008/11/12/besser-bei-islamisten-in-pakistan-als-im-schmutz-der-marburger-justiz/

  20. LeserIn sagt:

    Aktuelle Nachrichten aus Österreich 17.3.2009

    WIEN/LINZ. Österreichs Kriminalisten gelang der bisher größte Schlag gegen Kinderpornografie. [...]
    Politiker und Lehrer befinden sich unter den Verdächtigen. Vom Täterprofil her seien die beschuldigten Männer aus jeglicher privaten und beruflichen Schicht, sagte Ermittlungsleiter Harald Gremel vom BK. Ärzte, ein Anwalt, Ministeriumsmitarbeiter, Gemeindebedienstete sowie weitere Beamte zählen zu den mutmaßlichen Tätern. [...]

    http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,124479

    Ältere Nachrichten aus Österreich 6.7.2004

    Österreichische Fahnder haben auf dem Computer eines katholischen Priesterseminars Fotos mit Kinderpornografie entdeckt. Der Leiter des Seminars bestreitet, etwas mit den Bildern zu tun zu haben. [...]
    Nach Angaben des österreichischen Nachrichtenmagazins „Profil“ ist es in der Vergangenheit in dem Seminar zu „homosexuellen Übergriffen gekommen“. Dabei seien „Autoritätsverhältnisse missbraucht“ worden.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,307503,00.html

  21. Mitteldeutsche Zeitung sagt:

    Kinderpornografie
    Telekom blockiert Internet-Sperre
    Konzern gegen einen Vertrag mit dem Bundeskriminalamt

    VON MARKUS DECKER, 22.03.09, 18:38h, aktualisiert 22.03.09, 18:40h

    BERLIN/MZ. Mehrere deutsche Internet-Service-Provider (ISP), allen voran die Deutsche Telekom, sperren sich gegen den Plan von Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU), auf dem Wege von Einzelverträgen mit dem Bundeskriminalamt kinderpornografische Seiten zu blockieren. Das geht aus einem Vermerk des Bundesinnenministeriums hervor. Das Ministerium macht Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) für die Probleme mitverantwortlich. [...]

    http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1237373654743&openMenu=987490165154&calledPageId=987490165154&listid=994342720546

  22. LeserIn sagt:

    Das Bundeskabinett hat am heutigen Mittwoch die Eckpunkte für eine gesetzliche Regelung über Blockaden kinderpornographischer Webseiten beschlossen. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen zeigte sich zufrieden: Die Mehrzahl der großen Provider, nämlich 75 Prozent, habe sich entschlossen, den von ihr seit Monaten mit Nachdruck geforderten Vertrag über eine freiwillige Zugangserschwernis zu kinderpornographischen Angeboten im Web abzuschließen, erklärte die CDU-Politikerin vor der Presse. So seien die Deutsche Telekom, Vodafone/Arcor, Hansenet/Alice, O2 und Kabel Deutschland nun bereit, die Selbstverpflichtung abzugeben. Die aus den Verhandlungen ausgestiegenen Zugangsanbieter Freenet, Versatel und United Internet (1&1) würden im zweiten Schritt mit dem angestrebten Gesetz gezwungen, „Seiten, die Vergewaltigungen zeigen, zu sperren“. [...]

  23. bloegi sagt:

    Todesstrafe für Kinderschänder„, fordert die NPD.

    Meißen (ddp-lsc).
    Das Amtsgericht Meißen verhandelt heute gegen einen ehemaligen NPD-Landtagsabgeordneten wegen des Besitzes kinderpornografischer Bilder und Videos. Im November 2006 hatte die Staatsanwaltschaft das Landtags- und Bürgerbüro des Abgeordneten sowie dessen Privatwohnung durchsucht und dabei mehrere Videos, CDs und Computer beschlagnahmt.

    Der Mann hatte nach der Razzia und wegen der gegen ihn erhobenen Vorwürfe sein Mandat wie auch alle Parteiämter niedergelegt. Der gelernte Stahlbetonbauer war stellvertretendes Mitglied im Landesjugendhilfeausschuss sowie Vorsitzender des Umweltausschusses im Parlament.

    http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/1471003.html

    Meißen (ddp-lsc). Das Verfahren wegen Besitzes kinderpornografischer Schriften gegen den früheren sächsischen NPD-Landtagsabgeordneten Matthias Paul ist gegen Auflagen eingestellt worden. Der 32-Jährige soll 1000 Euro an den Verein Sonnenkinder e.V. bezahlen, wie das Amtsgericht Meißen am Montag verkündete. Auf die Einstellung hatten sich Verteidigung und Staatsanwaltschaft am ersten Verhandlungstag geeinigt.

    http://www.ad-hoc-news.de/kinderpornos-ex-npd-abgeordneter-soll-1000-euro-zahlen–/de/Regional/Sachsen/20110068
    16.3.2009

  24. bloegi sagt:

    Dass gerade Familienministerin Ursula von der Leyen so beherzt gegen das Böse kämpft, wärmt einem das Herz. Schon in ihrem Elternhause ist sie zur Ehrlichkeit erzogen worden.

    Am 25.7.1978 wurde im Auftrag des Verfassungsschutzes ein Loch in die Justizvollzugsanstalt Celle gesprengt, das als „Celler Loch“ in die Geschichte eingegangen ist. Die Straftat wurde so genannten Linksterroristen angelastet. Oberster Dienstherr des niedersächsischen Verfassungsschutzes war Ministerpräsident Ernst Albrecht, Vater Ursulas von der Leyen.

    http://www1.ndr.de/kultur/geschichte/cellerloch100.html

  25. Tedi sagt:

    Wenn Rechtsbeugung zum Recht wird und Verfolgung zum Steckenpferd, dann, tja dann……..ermittelt ein Fr(an)osch.

    Brave New World !!!!!!

    Werbung in eigener Sache: Am Samstag tritt Justizkritiker und Cannabis-Freund Hans Söllner in der Marburger Stadthalle auf. Zum wiederholten mal, denn er liebt dieses Sumpfgebiet.
    Staatsanwälte haben freien Eintritt.

    Hey Staat !!!!!

  26. Tedi sagt:

    Hans Söllner ist im übrigen Liedermacher, Bürgerrechtler, Justizkritiker und „Hanft“-Freund.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_S%C3%B6llner

  27. bloegi sagt:

    Den Vergleich von Fröschen mit Staatsanwalt Franosch missbillige ich entschieden. Frösche haben einen hohen Sinn für Musikalität. Von wem, wenn nicht den Fröschen, sollten die Menschen wissen, wie man schön singt? Ein Fan von Hans Söllner sollte das wissen!

    Ulrich Brosa

    P.S. Beim Söllner-Konzert in Marburg wird vermutlich der Marburger Staatsschutz anrücken: Jakobi, Müller, Seim, in Zivil.

    Der Polizeibeamte KHK Müller ist ganz rechts auf
    http://media.de.indymedia.org/images/2006/05/147858.jpg
    zu sehen. Bericht dazu:
    http://de.indymedia.org/2006/05/147804.shtml

    KOK Peter Seim ist auf S.11 der pdf-Datei
    http://www.coelbe.de/files/122.pdf
    zu sehen, rechts im Hintergrund: klein, mager, mit erbittertem Gesicht, die Haare, der er noch hat, kurz geschoren. Seim ist vielen Leuten in Marburg bekannt, weil er beim Prozess wegen der Proteste gegen die Studiengebühren die StudentInnen Lena, Philipp und Max belastet hat.

    … Der Herr Kriminalbeamten Sohn übernimmt aber wieder. Eine Frage nach den weiterhin diffusen zeitlichen Umständen seiner Geschichte kontert er mit diesen Worten: „Ich konnt’s gerade so behalten.“ Letztlich kann er keine Tatsachen für seine gegen Lena, Philipp und Max erhobenen Beschuldigungen nennen. Deren Namen, in seinem Jargon „Erkenntnisse“ habe er von den Kollegen Seim und Peter vom Staatsschutz, deren Namen ihm in mühevoller Kleinarbeit aus der Nase gezogen werden musste. Verständlich, weiß Herr Sohn doch, dass die Abteilung Staatsschutz immerhin zwei bis drei Beamte hat…
    Zurück zu Herrn Seim vom Staatsschutz. Ihn erlebe ich nur kurz, denn nach über vier Stunden gehe ich um halb eins. Herr Seim bringt zwar auch keine geschlossene Argumentation mit, soweit ich das schon beurteilen kann, verfolgt die Belastung der Angeklagten dafür aber mit wesentlich größerer Geschicklichkeit und ebensolchem Nachdruck…

    http://open-politix.de/blog

  28. Kommissar Hunter sagt:

    [---] Ein Konzertbesuch bei Hans Söllner könnte Heilung versprechen.

  29. bloegi sagt:

    Zur [---]:

    Reklame für Marihuana mache ich nicht. Das kann „Kommissar Hunter“ auf seinem eigenen Blog tun.

    Söllner hat insofern Recht, als Alkohol in jeder Hinsicht gefährlicher als Marihuana ist und dass Leute, die saufen, keine Berechtigung haben anderen das Rauchen von Marihuana zu verbieten. Am besten ist aber doch ein Leben ohne Drogen.

  30. Kommissar Hunter sagt:

    Hans Söllner war gigantisch. Wie er auf seiner natürlichen Art und Weise die Justiz und insbesondere die Polizisten an den Pranger gestellt hat, war riesig. Und vor allem: Er hat recht.

    Von einem Fr(an)osch war weit und breit nichts zu sehen. Na ja, hier gab es auch nicht Möglichkeit von positiver Selbstdarstellung. Im Gegenteil.

    Stellt sich die Frage, warum Tags zuvor in Esslingen eine Polizei-Eskorte mit 400 Polizisten sein Konzert überwachte. Söllner gilt als gewaltlos. Vielleicht ein Geheimtipp vom Rana Esculenta, dem Teichfrosch (in Marburg auch brauner Sumpfrosch genannt) ?

    Einen Tipp wollte uns Hans Söllner noch mit auf den Weg geben: Den besten Ort um Hanft anzubauen ist ein Friedhof, wegen dem lockeren, werwesten Boden.
    Gut geeignet seien auch Verkehrskreisel.
    Der sicherste Ort dagegen sind die Zimmer und Innenhöfe von Staatsanwaltschaften, zumal es hier keine Kontrollen gibt.

    Na denn. Hey Staat

  31. LeserIn sagt:

    Schon wieder ist unserer Polizei ein Schlag gegen das organisierte Verbrechen gelungen:

    Im Kampf gegen Kinderpornografie ist deutschen Fahndern ein Schlag mit weltweiter Auswirkung gelungen. Das baden-württembergische Landeskriminalamt hob eine entsprechende Tauschbörse aus, was bundesweite Durchsuchungen nach sich zog, wie das LKA am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Dabei wurden allein in Deutschland über 500 Computer, mehr als 43.000 Datenträger und annähernd 800 Festplatten beschlagnahmt. Auch im Ausland gab es Festnahmen, weltweit wurden mehr als 9.000 Ermittlungsverfahren eingeleitet.

    Stern 16.04.2009, 17:01 Uhr

  32. LeserIn sagt:

    Internet
    Erster Erfolg für Online-Petition zu Kinderpornos

    Die Berlinerin Franziska Heine hat einen ersten Erfolg im Kampf gegen den von der Bundesregierung geplanten Stopp von Kinderpornografie-Seiten im Internet errungen. Die 29-Jährige wird wohl demnächst vor dem Petitionsausschuss des Bundestages ihre Meinung zur geplanten Änderung des Telemediengesetzes sagen dürfen.

    Mottenpost 9.5.2009

    Mein Wunsch: Sperrt das Internet total! Erst die Kinderpornos und jetzt auch noch diese Online-Petitionen. Das geht zu weit.

  33. Leser sagt:

    Ist denn Herr Franosch noch als Staatsanwalt tätig ? Wenn ja, ein echtes Armutszeugnis der Justiz. Herr Franosch ist ein unbelehrbarer Krimineller mit kalvinistischen Zügen.

  34. bloegi sagt:

    Franosch – ein unbelehrbarer Krimineller: ja!
    Aber Franosch – kalvinistisch?
    Soll kalvinistisch sittenstreng bedeuten?
    Franosch ist nicht sittenstreng, bestimmt nicht, was sein eigenes Verhalten angeht.

    Zur Beantwortung der Frage:
    Franosch war zuletzt wenig in der Staatsanwaltschaft, angeblich exerzieren bei der Bundeswehr.

  35. Andreas sagt:

    Habe Herrn Franosch selber kennengelernt. Bei Gericht. Er ist unbelehrbar und in der Tat sittenstreng zu sich selbst. Insgesamt ein [...] Bursche. [...] und rechtsbeugend.

  36. LeserIn sagt:

    Soll jetzt sogar Dr. Udo Ulfkotte, der berühmte Anti-Islamisten-Kämpfer, zur Kinderporno-Kasse gebeten werden? Er schreibt darüber auf seiner eigenen Homepage:

    Unterdessen ist ein Ende der behördlichen Ermittlungen gegen den „Straftäter“ Ulfkotte nicht abzusehen: Ein Beamter ließ mich unlängst wissen, notfalls reiche ein „anonymer Hinweis“ mit einem „Verdacht auf Kinderpornografie“ auf meinem Rechner, um eine weitere Durchsuchung zu rechtfertigen.

  37. Gerti sagt:

    Ich kenne den beliebten Staatsanwalt Franosch ebenfalls. Er versucht immer eine Sache nach seinen Vorstellungen zu beenden. Dabei kann er nicht zwischen Recht und Unrecht unterscheiden. Er beugt das Recht nach allen Mitteln der Kunst. Bestimmte Leute und bestimmte Taten deckt er, andere Taten wiederum versucht er rücksichtslos anzuklagen. Dazu greift er zu allen nur erdenklichen, illegalen Mitteln und Tricks. Und……er wird grundsätzlich von seinen Mitarbeitern gedeckt.

    Was Herr Dr.Brosa schreibt, ist völlig korrekt. Dieser Mann gehört hinter Gittern und nicht zur Justiz, wo er seine Macht seit Jahren gnadenlos missbraucht. Pfui Teufel…..

  38. LeserIn sagt:

    Tauss-Anwalt Jan Mönikes kritisierte mit scharfen Worten die Ankündigung von Oberstaatsanwalt Rüdiger Rehring in der „Bild“-Zeitung, den ehemaligen SPD-Politiker wegen des Besitzes von kinderpornografischem Material anzuklagen. Mönikes sprach am Dienstag von einer „öffentlichen Vorverurteilung“ und „sozialen Exekution“. Ohne dem Betroffenen zum Abschluss der polizeilichen Ermittlungen die Möglichkeit zur Stellungnahme zu geben und entlastende Beweisanträge stellen zu können, werde bereits eine Anklageerhebung angekündigt: „Unerträglich, dass eine Staatsanwaltschaft in unserem Rechtsstaat so agieren kann und sich ihr kein Verantwortlicher in den Weg stellt“, sagte Mönikes.

    SPIEGEL 21.7.2009

    So naiv kann Tauss-Anwalt Mönikes nicht sein; er ist gelernter Jurist. Das, was dieser Oberstaatsanwalt Rehring getan hat, nämlich die Anklage in der BILD-Zeitung bekannt zu machen, ist Aufgabe jeglicher Justiz. Es ist Aufgabe der Justiz ihre jeweilige Herrschaft zu unterstützen.

    Die CDU ist stärker als die SPD und der Bundestagswahlkampf hat längst begonnen.

  39. bloegi sagt:

    Es scheint angebracht gewissen hier geäußerten Meinungen entgegenzutreten:

    1. Andreas

    Franosch … ist … in der Tat sittenstreng zu sich selbst.

    Das ist nicht so. Um 2001 herum war Franosch mit einer Frau verheiratet, die ziemlich dick war – nicht aus dem Justiz-Bereich. Franosch ist dünn. Die dicke Frau hat ein paar Monate lang Wunders geglaubt, welchen flotten Hecht sie sich geangelt hätte. Sie war aber nicht nur dick, sondern auch einigermaßen intelligent. Innerhalb eines Jahrs hat sie herausgekommen, was Franosch wirklich ist. Sie hat sich scheiden lassen und ist nach Frankfurt a.M. abgedampft. In dieser Zeit war Franosch in den Forsten um Kirchhain als röhrender Hirsch unterwegs – ein ekliger Anblick. Noch mehr scheint er in der Staatsanwaltschaft Marburg geröhrt haben. Kurz nach der Scheidung heiratete er eine Sekretärin von daher. Die Sorge, dass in der Staatsanwaltschaft Marburg Dienstliches von Privatem getrennt wird, muss man überhaupt nicht haben.

    Akten, die Franosch geführt hat, sind extrem verschlampt. Mit „Sittenstrenge“ verträgt sich das nicht.

    2. Gerti

    Dabei kann er nicht zwischen Recht und Unrecht unterscheiden. Er beugt das Recht nach allen Mitteln der Kunst.

    Der zweite Satz ist einigermaßen richtig, der erste ist falsch. Franosch ist nicht besonders intelligent. Doch dass er einen Täter-Opfer-Ausgleich nicht gegen das Opfer durchführen kann, weiß sogar er. Franosch ist wie viele Justizangehörige: nicht besonders schön, eher minder begabt, will aber den Herrn spielen und meint, das durch äußerste Skrupellosigkeit erreichen zu können.

  40. holger sagt:

    Franosch ist ein [...]. Sorry, ich wollte dieses [...] nicht beleidigen. Im [...] gab es eine ähnliche Person. Wenig intelligent, ein scheinbarer Weltverbesserer. Zum Glück mit bösem Ende für die selbe. Auch Franosch wird so enden, nachdem er Leuten irreversiblen Schaden zugefügt hat.

    • bloegi sagt:

      Ich habe nichts gegen Kraftausdrücke, wenn sie mit Beweisen für das Fehlverhalten der bezeichneten Person versehen sind. Die Leute, die wie ich schlechte Erfahrungen mit Franosch gemacht haben, sollen Genaues über diese Erfahrungen auf ihren eigenen Internet-Seiten publizieren. Sie können dann an vielen Stellen Werbung für ihre Internet-Seiten machen. Ein positives Beispiel ist
      http://justizposse-als-gedichte.spaces.live.com .
      Die Autorin hat mit einem von Franoschs Chefs, dem Aktenspezialisten Oberstaatsanwalt Willanzheimer, ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich. Sie begründet ihre Meinung mit vielen bemerkenswerten Dokumenten, die sie öffentlich zeigt.

  41. HNA sagt:

    Trotz Verurteilung: Porno-Richter bekommt weiter 4800 Euro Bezüge monatlich

    Verfahren gegen VG-Präsidenten zieht sich in die Länge

    Kassel / Frankfurt. Vor fast drei Jahren stießen Ermittler der Polizei auf etwa 1000 kinderpornografische Bilder auf dem Computer des Präsidenten des Verwaltungsgerichts (VG) Kassel. Und obwohl Dr. R. im Januar 2007 zu neun Monaten Haft auf Bewährung und 4800 Euro Geldstrafe verurteilt [...]

  42. Radio Euskirchen sagt:

    Radio Euskirchen sprach am 02.09.09:

    Kinderpornos auf Polizeirechnern

    [...] Bonner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Polizeibeamten aus dem Südkreis. [...] Es seien mehrere Rechner in den Polizei-Wachen Schleiden und Mechernich sichergestellt worden. [...] Landrat, Günter Rosenke, als Chef der Kreispolizei. Dabei sei entdeckt worden, dass von den Rechnern aus kinderpornographische Seiten aufgerufen worden waren. Er könne ausschließen, dass das zu einem dienstlichen Zweck geschehen sei, sagte Rosenke.

  43. bloegi sagt:

    Oberstaatsanwalt Vogt
    Kämpfer gegen Kinderpornos gibt auf
    Von Katrin Löwe

    Peter Vogt, der renommierte Leiter der Zentralstelle für Ermittlungen gegen Kinderpornografie in Sachsen-Anhalt, will sein Amt zum 1. Januar 2010 aufgeben. [...] Es ließ durch 14 Kreditkartengesellschaften die Überweisungen von 20 Millionen deutschen Kunden auf Treffer zu diesem Konto scannen. Datenschützer schrien auf, so oft Vogt auch versicherte, die Ermittler hätten lediglich Zugriff auf die Daten der Treffer gehabt. [...] Gerüchte um Maulkorb [...]

    Frankfurter Rundschau 2.9.2009

    Wahrscheinlich ist Oberstaatsanwalt Vogt auf zu viele Lehrer, Polizeibeamte und Gerichtspräsidenten gestoßen.

  44. Ric Albrecht sagt:

    MIT´M ARSCH INNER HOSE …

    … als Justizscherz gelungen fand ich die (ernstgemeinte) Forderung nach´m deutschen Staatsanwalt, der in der Bubacksache mal endlich Druck machen sollte, mit´m Arsch inner Hose (-> http://www.radio-utopie.de/2009/09/02/ein-unbeheuerlicher-verdacht/#more-6032) … jaja, was Mann hinten so alles inner Hose haben könnte;-). Die weitergehende Frage, was deutsche Staatsanwälte sonst so alles … wird
    hier aus Gründen weder gestellt noch beantwortet.

    Gruß RicAlb

  45. LeserIn sagt:

    … Ein Vikar aus dem Erzbistum Paderborn soll in mehr als 100 Fällen Kinderpornografie besessen und verbreitet haben. … „Wir waren fassungslos und haben natürlich sofort reagiert“, sagte Bistumssprecher Ägidius Engel. Die seelsorgerische Tätigkeit sei dem 31-Jährigen nun ausdrücklich untersagt. Derzeit sei der Vikar, der am vergangenen Wochenende nach vier Jahren in Brilon eigentlich ins hessische Korbach hätte wechseln sollen, krankgeschrieben.

    Spiegel 26.08.09
    Kaplane und Vikare werden in den katholischen Gemeinden oft bei der Betreuung von Jugendgruppen eingesetzt und spielen deshalb eine ähnliche Rolle wie Lehrer.

  46. LeserIn sagt:

    Kölnische Rundschau 01.09.09

    Gegen einen Mitarbeiter des städtischen Straßenverkehrsamtes wird wegen Beschaffung von Kinderpornografie ermittelt. Nach Angaben von Oberstaatsanwalt Rainer Wolf ist der Mann „voll geständig“. Am 25. August hat es eine Hausdurchsuchung gegeben, bei der Beweismaterial sichergestellt wurde. Anschließend sahen sich die Beamten im Büro des Beschuldigten im Straßenverkehrsamt um und nahmen Festplatten und Hardware mit, die von seinem privaten PC stammen. … Oberstaatsanwalt Wolf betonte: „Diese Kriminalitätssparte geht quer durch alle Berufssparten.“ In der Mehrheit seien die Täter Männer, „aber die Frauen scheinen aufzuholen“.

  47. LeserIn sagt:

    Die Karlsruher Staatsanwaltschaft hat wegen der Beschaffung und Verbreitung von kinderpornografischem Material Anklage gegen den ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Jörg Tauss erhoben. Gegen Tauss bestehe „der hinreichende Verdacht“, zwischen Mai 2007 und Januar 2009 in 102 Fällen kinderpornografische und jugendpornografische Dateien „erlangt, weitergegeben und besessen zu haben“, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

    Tagesschau 09.09.09

    Karlsruhe ist die Justiz-Hölle der Bundesrepublik Deutschland. Dort sitzen Bundesverfassungsgericht, alle Senate des Bundesgerichtshofs bis auf einen und Bundesanwaltschaft, also die höchste deutsche Staatsanwaltschaft. In Karlsruhe tätige Teufel dürfen fünf- oder sogar siebenspitzige Spieße tragen, während die in gewöhnlichen Landgerichten umgehenden Teufel sich mit dreispitzigen Spießen begnügen müssen.

  48. Sozialdemokrat sagt:

    Ist Staatsanwalt Franosch endlich hinter schwedischen Gardinen ? In jedem europäischen Land wäre dies wohl der Fall, zumindest müsste er seine Brötchen mit anderen Gaunereien oder kriminellen Machenschaften verdienen.

  49. ric albrecht sagt:

    @SoZi

    Ihre Illusionen kann Ihnen nach dem bekannten Bibelmotto
    „Der Menschen Wille sei ihr Himmelreich“ (sei = Konjunktiv,
    kein Indikativ, also nicht: ist) keiner nehmen … aber warum
    bitte sG = schwedische Gardinen … oder meinen Sie damit,
    daß dt. JVS´s (vulgo: Knäste) auch nicht mehr das sind was
    sie auch nie waren?

    Gruß

    Richard Albrecht

    • bloegi sagt:

      Im Wesentlichen, Herr Dr.Dr.Albrecht, haben Sie Recht. Der unwesentlich kleine Teil aber ist, dass die hessische Justiz außerordentliche Probleme hat und versucht diese möglichst still beizulegen. Warum hat Gert-Holger Willanzheimer seinen Strafantrag zurückgezogen? Warum darf ich ihn schamlosen Selbstbediener und seinen Kollegen Rainer Franosch Rechtsbeuger sowie Schlitzohr nennen? Weil jedes weitere Strafverfahren gegen mich nur noch mehr zeigen würde, dass diese Bezeichnungen zutreffen.

      Sie, Herr Dr.Dr.Albrecht, dürften die auf http://www.althand.de/meineid1.html gesammelten Dokumente kennen. Dokumente lesen sich schwer. Viele Menschen langweilen sich dabei. Doch eine ziemlich lange Reihe von Fachleuten versteht mittlerweile, was diese Dokumente bedeuten.

      Zwischen den Dokumenten sind von Ihnen verfasste Schriftstücke. Auch Ihre Bemühungen den damaligen Justizstaatssekretär Herbert Landau für die Tatsache zu interessieren, dass Beamte der hessischen Justiz gewalttätige Neonazis protegiert haben. Landau hat sich einen Dreck um Ihre Schriftsätze gekümmert. Er ist Bundesverfassungsrichter geworden.

  50. Ric Albrecht sagt:

    @blögie

    Doppelte Zustimmung. Und doppelte Abgrenzung zugleich – gegen jede Form der persönlichen Rache und gegen alle verbalen Kraftmeiereien. Der dritte Weg ist auch hier: Beharrliche Aufklärung auf Grundlage gediegener Recherchen. Grad weil´s um ´ne eherne ganzdeutsche Staatseinrichtung geht, die – meiner so subjektiven wie politisch & rechtlich scheinbar abwegigen Meinung nach – korrupt bis unter die Knochen ist. Auch wenn das weder die Herren Justiz- und Politfuzzis aller Farben und Bundesländer noch die Herren Promipolit- und Justizkritiker hörn´ wolln …

    Gruß;-)

    Richard Albrecht/150909

  51. Ric Albrecht sagt:

    @blögie

    Doppelte Zustimmung. Und doppelte Abgrenzung zugleich – gegen jede Form der persönlichen Rache und gegen alle verbalen Kraftmeiereien. Der dritte Weg ist auch hier: Beharrliche Aufklärung auf Grundlage gediegener Recherchen. Grad weil´s um ´ne eherne ganzdeutsche Staatseinrichtung – hierzulande JUSTIZ genannt – geht, die – meiner so subjektiven wie politisch & rechtlich scheinbar abwegigen Meinung nach – korrupt bis unter die Knochen ist. Auch wenn das weder die Herren Justiz- und Politfuzzis aller Farben und Bundesländer noch die Herren Promipolit- und Justizkritiker hörn´ wolln …

    Gruß;-)

    Richard Albrecht/160909

  52. Edeltraud sagt:

    50 kinderpornografische Bilder soll sich der Lehrer eingefangen haben ? Und dies bei einer halben Million Erwachsenen-Bilder. Dazu alle in gelöschten Bereichen ? In Bayern gibt es eine Promille-Quote, d.h., der Lehrer hätte sich 500 Bilder einfangen können und das Ermittlungsverfahren wäre sofort eingestellt worden. Voraussetzung ist natürlich, dass kein Bild gespeichert wurde. Dieser fehlende Vorsatz liegt hier offensichtlich vor.
    Die Medienexpertin und Verfasserin des Buches „Kinderpornografie und Internet“, Frau Dr.Korinna Kuhnen (welche ich selbst kenne und auch bereits im Bundestag zu der Thematik aufgetreten ist) schreibt in der HNA folgendes: „Exzessive Porno-Surver (bei 500000 Bildern trifft dies zu) fangen sich solche Bilder am Rande ein.“ Quelle:
    http://www.hna.de/cgi-bin/netcontent/suche?func=anzeigen&id=111102681&filename=Kinderpornografie_Websperren_sind_nur_begren-mms.xml&sqlsuche=korinna%20kuhnen&linknummer=523&code=&fastsearch=&searchout=on&archivsearch=&forumsearch=&votesearch=&preview=&control=&weitere=&filelock=&personalsearch=&range=&.html

    Bleibt nur zu hoffen, dass die wirklichen Konsumenten und Hersteller von Kinderpornografie endlich mit aller Härte verfolgt werden und nicht, wie in einem der Beiträge bereits wohl richtig erwähnt, solche Verfahren der Imagepflege von angeschlagen Staatsanwälten dienen.

  53. LeserIn sagt:

    Wiesbaden — Die Polizei hat in einer groß angelegten Razzia einen internationalen Kinderporno-Ring zerschlagen. Allein in Deutschland wurden Wohnungen und Geschäftsräume von 121 Beschuldigten durchsucht, wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. … Durchsuchungen fanden laut BKA zudem bei 15 mutmaßlichen Mitgliedern des Rings in der Schweiz, Österreich, Spanien, Bulgarien, Kanada und den USA statt. In Österreich wurden nach Angaben der dortigen Ermittler drei Männer festgenommen. Darunter war demnach ein 41-jähriger Fleischer aus Wien, der seine zehn Jahre alte Stieftochter missbraucht haben soll. …

    AFP 30.09.09

  54. LeserIn sagt:

    Mehr aus der anscheinend unheimlich spannenden Welt der Kinderpornos von BILD 10.09.09

    Er tötete seinen Nachbarn, weil der Kinderpornos guckte
    … Neben dem 18-Jährigen auf der Anklagebank: seine Freundin Christina W. (17). Sie soll tatenlos zugesehen haben, als der Lehrling Opfer Kurt S. erstach. … Die Nachbarn eines Hauses in Steilshoop saßen abends in der Wohnung des 48-Jährigen, tranken Wodka. „Dann hat Tina bei ihm so ein Pornografie-Dings gefunden.“ Das „Pornografie-Dings“: Nackt-Fotos von Kindern! „Ich bin behindert, mir passiert eh nichts“, soll Kurt S. da gesagt haben.

    Stattdessen habe Kurt S. erneut getönt, ihm werde wegen seiner Behinderung nichts passieren. Da stach Kai S. zu, mehrfach in den Oberkörper.

    Nach der Tat behauptete Kai S., er wolle andere Kinder schützen. Seine Mutter sagt zudem, ihr Sohn sei als Kind selbst vergewaltigt worden.

  55. LeserIn sagt:

    Der 37-Jährige steht außerdem im Verdacht, drei weitere Kinder und Jugendliche missbraucht zu haben, die er als Sporttrainer in Kaisersesch (Eifel) und Musiklehrer kennengelernt hatte. In einem Fall gibt es eine Videoaufzeichnung.

    Die Ermittlungen in zwei weiteren Verdachtsfällen, die sich aus dem Bildmaterial ergeben, sind noch nicht abgeschlossen. „Sie laufen ebenso weiter wie Befragungen in den Sportvereinen und dem Musikverein, in denen der Angeschuldigte tätig war“, erklärte die Staatsanwaltschaft.

    Süddeutsche Zeitung 14.10.09

    „Sporttrainer“, „Musiklehrer“, „in den Sportvereinen und dem Musikverein, in denen der Angeschuldigte tätig war“. Das war bei Dr. Johannes Remmel, dem Präsidenten des Verwaltungsgerichts Kassel, ähnlich. Viele Kinderporno-Interessenten sind Lehrer. Vermutlich sind sie Lehrer geworden, weil sie dabei ihren Trieben folgen können.

  56. Leser sagt:

    …und viele Staatsanwälte sind Staatsanwälte geworden, um ihre Macht gnadenlos missbrauchen zu können…..

  57. bloegi sagt:

    Er verlor seinen Job, Hunderttausende Dollar, seine Freunde: Ein US-Angestellter erlebte die Hölle, weil auf seinem Rechner Kinderpornos gefunden wurden. Dabei war er unschuldig, ein Computervirus hatte seinen Rechner ferngesteuert – Experten halten den Fall für außergewöhnlich.

    SPIEGEL 10.11.2009

  58. LeserIn sagt:

    Das Landgericht Hamburg hat einen 18-Jährigen wegen Mordes zu einer Haftstrafe von acht Jahren und sechs Monate verurteilt. … Die Leiche des 48-jährigen Opfers war am 2. März auf einem Rasen in der Nähe eines Teichs im Hamburger Stadtteil Steilshoop von einer Anwohnerin gefunden worden. Der Angeklagte soll seinen geistig behinderten Nachbarn dorthin geführt haben, um ihn wegen dessen Neigung zu Kinderpornos zur Rede zu stellen. Als dieser erwiderte, dass er wegen seiner Behinderung ohnehin nicht belangt werden könne, habe er zugestochen und anschließend das Messer weggeworfen.

    Focus 04.11.2009

    Das kann nicht stimmen. Auf Mord steht wegen § 211 StGB lebenslang Gefängnis.

  59. LeserIn sagt:

    Warum ist Staatsanwalt Franosch in der Bundeswehr? Darüber gibt ein insgesamt interessanter Artikel von Ulrich Sander: Eine fast geheime Armee Aufschlüsse. Besonders

    Der Aufbau einer Truppe gegen den „inneren Feind“ ist weit fortgeschritten

    Dazu muss man wissen, dass die Reservistenverbände wie auch der Bundeswehrverband und die Traditionsvereinigungen der Wehrmacht und Bundeswehr Tummelplätze für Rechtsextreme sind. Sie haben keine Satzungsbestimmungen, die es ihnen ermöglichen, Nazis, Neonazis und andere Rechtsextreme auszuschließen – und sie wünschen solche Bestimmungen wohl auch nicht. Wozu die Braunen im Jahr 1995 aufriefen, war dies und es blieb gültig: „Junge Kameraden und Kameradinnen, die vor der Berufswahl stehen, unbelastet, intelligent und sportlich sind,“ sollten sich unauffällig zu „einer Ausbildung bei Bundeswehr und Polizei“ melden, „mit dem Ziel, sich in besonders qualifizierten Spezialeinheiten das nötige Wissen und Können anzueignen“. Der Aufruf schließt mit den Worten: „Widerstand, der auf die Beseitigung eines volksfeindlichen Systems zielt, muss professionell geplant sein.“

  60. LeserIn sagt:

    Die Franösche sind jetzt auch in Frankenberg heimisch, aber wohl scheinen sie sich dort nicht zu fühlen.

    Lehrer muss sich wegen Kinderpornografie-Fotos verantworten

    Weil wichtige Akten dem Gericht und dem Verteidiger bisher nicht zugestellt wurden, ist die Hauptverhandlung gegen einen Lehrer aus dem Landkreis vor dem Amtsgericht Frankenberg unterbrochen worden.

    Hessisch-Nassauisch Allgemeine 17.11.2009

    Wer ist verantwortlich für die verbummelten Akten? Staatsanwalt Franosch!

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