Südstaatenflagge

By bloegi

(Dieser Ersatz fürs Hakenkreuz weht neben dem Amtsgericht Kirchhain)
(Dieser Ersatz fürs Hakenkreuz flattert neben dem Amtsgericht Kirchhain)

Wider Erwarten begannen die großen Beleidigungsfestspiele am 3.11.2008 nicht um 9 Uhr morgens, sondern um 2 Uhr nachts.

Ich war gut vorbereitet um zu beweisen, dass

der Marburger Staatsschützer KOK Seim zwei spektakuläre rechtsextremistische Propaganda-Delikte bagatellisiert und Gewalt gegen Personen ausgeübt hat, von denen keine Gewalt ausging,

und hatte zwei Stunden geschlafen. Um 2 Uhr wurde ich durch Krachen am Haus und Scheppern und Klirren geweckt. Der Täter hatte ein meterlanges Metallteil gestohlen, ein Gitter der Art, mit der Wasserabflussrinnen abgedeckt werden. Er hatte damit auf die Überwachungsanlage eingedroschen und wie mit einem Speer ein Fenster im Erdgeschoss durchbohrt. Der Überfall war den Überfällen im Doppelpack am 16.5.2001 und dem mit dem Beil am 2.2.2003 ähnlich.

Der Typ beim 110-Notruf war eklig. Die beiden Polizisten, die gegen 2 Uhr 45 kamen, in ihrer Art o.k.; es ist schon schön, wenn man in einer solchen Situation keine blöden Sprüche anhören muss. Die Polizisten taten wenig mehr als einen Strafantrag auszufüllen. Man muss das verstehen … Personalmangel bei der Polizei. Danach war ich bis etwa 4 damit beschäftigt, das Fenster zu verkleben und die Überwachungsanlage zu richten.

Wahrscheinlich muss man einen Überfall auf den eigenen Wohnbereich erlebt haben um zu wissen, wie er sich auswirkt. (Ich habe mehr als 30 davon hinter mir.) Bei Bürgerkriegsflüchtlingen heißt es, sie seien traumatisiert. Man kann danach nicht mehr schlafen. Ich fuhr um 9 Uhr ins Amtsgericht Kirchhain und beantragte eine Verlegung des Termins. Die erste Verhandlung soll jetzt am Dienstag 25.11.2008 um 14 Uhr beginnen; gleiche Stelle, gleiche Welle.

Im Gericht war repräsentiert der Solidaritätsclub 70+, dazu eine beträchtliche Schar von Polizeibeamten. Filmer, der Richter, hatte wohl Angst, ähnlich wie am 4.11.2004 könnte wieder jemand auf die Idee kommen in einer Verhandlungspause Theater zu spielen oder justizkritische Spuckis aufs Richtertelefon zu kleistern. Oder ist der Solidaritätsclub 70+ eine terroristische Vereinigung? Es erhob sich die Frage, warum diese Beamten nicht unterwegs waren zwecks Bekämpfung der Gewaltkriminalität.

Richter war Filmer (Strafbefehl-, Aschenbach- und Pinkelprozess-Filmer), Vertreter der Staatsanwaltschaft war Franosch (Täter-Opfer-Ausgleich- und Meineid-Franosch), beide von der rechten Kante und beide selbst reif fürs Gefängnis.

Franosch erklärte, er sei von seinen Vorgesetzten geschickt worden, weil er eingearbeitet sei. Franosch lügt, wie schon so oft. Ich kenne die Akten: Keine der Anklageschriften dieses Prozesses stammt von ihm. Die Ermittlungen, so elend sie waren, wurden von ihm nicht geführt. Filmer muss gegenwärtig ein bisschen vorsichtig sein, weil er im gegenwärtigen Verfahren nur mittels einer Rechtsbeugung seines Kollegen Korepkat Richter geworden ist.

Neben dem Amtsgericht Kirchhain hängt seit Jahren eine Südstaatenflagge (the confederate battle flag), international renommiertestes Zeichen der Rassisten, Ersatz fürs Hakenkreuz. Wenn Neonazis neben dem Amtsgericht Kirchhain parken, wissen sie gleich, sie sind unter sich.

Ich hatte diese Südstaatenflagge schon vor Monaten moniert und die Kirchhainer Richterschaft aufgefordert dagegen vorzugehen oder sich wenigstens öffentlich zu distanzieren. Am 3.11.2008 kam Filmer an und gab mir einen Zettel, aus dem angeblich hervorgehe, die Südstaatenflagge sei nicht eindeutig. Die Südstaaten-Flagge sei besonders bei Bikern beliebt, und die seien nun mal keine Faschos.

Das kenne ich schon. Leute, die behaupten die Böhsen Onkelz seien keine rechtsradikale Krach-Bande, haben sich immer selbst als Rechtsradikale herausgestellt. Leute, die behauptet haben, das Bier 1888 sei kein schmutziger Werbetrick um den dummen Neonazis ein schwer verkäufliches Gesöff anzudrehen, stammten selbst von der extrem rechten Kante.

Ulrich Brosa

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25 Antworten zu „Südstaatenflagge“

  1. freddy sagt:

    Hallo Herr Dr. Brosa,

    drei Kurzbemerkungen:

    1). Jedes Verfahren wegen des „Phantomdelikts“ ´´Beleidigung´´ nach § 185 Strafgesetzbuch kann 1.1. solange der Straf(rechts)tatbestand nicht im Gesetz bestimmt wurde nicht rechtens sein, 1.2. das spezielle Verfahren gegen Sie jetzt könnte auf „StaatsRache“ verweisen

    2.) Falls zutrifft, daß inzwischen auch Ihre früheren Verfahrensvertreter
    2.1. Dr. Edmund Haferbeck und 2.2. Ihr Gießener Rechtsanwalt wegen Ihrer/ihrer Aktivverteidigung, die notwenigerweise Kritik am gegenwärtigen hessischen Justizapparat bedeutet, justiziell verfolgt werden, tät auch dieser (wie Bertolt Brecht das nannte) „unerhörte Vorgang“, über den Aufklärung nötig ist, auf „StaatsRache“ mit dem Ziel, offensive Strafverteidigung(en) zu verhindern, verweisen

    3). Die Anspielung auf „Solidaritätsclub 70+“ ist (mir) unverständlich…

    Freddy am 5. November 2008

  2. bloegi sagt:

    Hallo Herr Dr.Dr. Albrecht (Freddy),

    dem Solidaritätsclub 70+ gehören nur Personen an, die den gegenwärtigen Rechtsstaat mit dem NS-Regime aus eigener Anschauung vergleichen können.

    Ulrich Brosa

  3. Blimp sagt:

    Es ist richtig, dass die Flagge der ehemaligen Konförderierten Staaten von Amerika (CSA) keine „Nazi-Flagge“ ist.

    Genaugenommen handelt es sich um die Staatsflagge resp. Kriegsflagge einens nicht mehr vorhandenen Staates.
    Die leider übliche Reduzierung der CSA und des Sezessionskrieges auf das Sklavenproblem wird der Geschichte sicherlich auch nicht gerecht.

    Doch selbst in diesem Kontext bleibt die heutige Verwendung dieser Flagge mehr als zweifelhaft. Die Staaten die sich seinerzeit unter dieser Flagge zusammengefunden hatten, sind heute ein voller Bestandteil der USA. Auch wenn diese „Wiedervereinigung“ seinerzeit mit Gewalt erzwungen wurde, so wird das Ergebnis heutzutage nicht mehr in Frage gestellt.

    Der größte Teil der Bürger dieser Staaten bekennt sich heute zu den USA die wir kennen und deren Flagge. Ihr Patriotismus übertrifft dabei oft den der sogenannten „Nordstaatler“.

    So wie also die CSA könnte auch deren Flagge einfach nur ein Teil der Geschichte, der USA sein. Doch das ist sie auch in den USA nicht!

    Es ist richtig, dass diese Flagge in den USA vor allen Dingen dazu dient, seine Ablehnung gegen die Grundlagen der Verfassung zu zeigen. Selbst erzkonservative Falken hissen „Stars and Stripes“ im Vorgarten. „Stars and Bars“ ist dagegen eher in den Wohvierteln des White Trash zu finden.

    Dort rekrutiert auch die rechtsradikale Szene der USA überwiegend ihre Anhänger. Das beschränkt sich übrigens keinesfalls auf das Gebiet der ehemaligen CSA! Insofern kann man also davon ausgehen, dass diese Flagge damit eine neue Bedeutung gewonnen hat.

    Wenn man daruf verweist, dass diese Flagge auch gern von Bikern genutzt wird, der trifft den Nagel auf den Kopf. Diese Gruppen gehören in der Regel nicht zu den Verfechtern der Bürgerrechte. Auf jeden Fall nicht in den USA. Dort kann man sie eher in Richtung Rechtradikalismus und Kriminalität einordnen. Sie verwenden diese Flagge also nicht um ihre Motoräder zu dekorieren. Sie setzen sie durchaus als Symbol ein.

    Wenn Country-Freunde in Deutschland glauben, diese Flagge würde zu ihrer Musik „passen“ oder gar „gehören“ dann kann man nur von Dummheit und Unkenntnis sprechen. Die Countrymusik hat ihre Wurzeln sicherlich im Süden der USA. Doch diese Wurzeln sind nicht der Rassismus noch die Sezession der Südstaaten.

    Grundsätzlich gilt auch hier. Eine Flagge ist immer ein Symbol. Derjenige, der sich unter diesem Symbol zusammenfindet, identifiziert sich auch mit den aktuellen Inhalten dieses Symbols!

    Wenn man diese Tatsache bestreitet, könnte man ja auch akzeptieren, dass sich ein Oldtimerclub mit der Reichskriegsflagge und das Fest der Volksmusik mit der Hakenkreuzfahne schmückt.

  4. bloegi sagt:

    Blimps Kommentar wird um so instruktiver, je genauer er gelesen wird.

    Diskrepanz nur in zwei Details:

    Ursache des Sezessionskriegs war zweifellos die Sklaverei. Dass Weiße in den Südstaaten durch Ausbeutung Schwarzer reich geworden waren und deshalb die Sklaverei aufrechterhalten wollten, begründet eine Verharmlosung der Art „Es ging um wirtschaftliche Unterschiede“ gerade nicht. Die oft zitierte „Rebellion“ bestand darin, die Sklaverei fortzuführen – gegen den Willen der meisten Menschen in den USA.

    Die Flagge, die neben dem Amtsgericht Kirchhain hängt, in Deutschland „Südstaatenflagge“ genannt, war nie die Staatsflagge der Südstaaten (Confederation, CSA). Es war die Kriegsflagge, der Reichskriegsflagge des deutschen Reichs vergleichbar – eine Flagge, die Gewalt symbolisiert.

    Dass die Kriegsflagge der Konföderation nicht von Nazis erfunden wurde, stimmt. In Deutschland jedoch wird diese Kriegsflagge ausschließlich von Neonazis vorgezeigt – zur Verherrlichung von Rassismus und Gewalt. Blimp erklärt exzellent, dass die üblichen Ausreden wie Country-Musik, Südstaaten- und Biker-Romantik a la Easy Rider die wirklichen Verhältnisse auf den Kopf stellen.

    Bei den deutschen Neonazis gibt es zwei Gruppen: Die einen bekennen Neonazis zu sein. Die anderen, oft im öffentlichen Dienst tätig, leugnen es, weil sie Angst haben die monatliche Überweisung zu verlieren. Für alle, die Angst vor dem § 86a Strafgesetzbuch haben, ist die Südstaatenflagge ideal. Sie bedeutet zumindest in Deutschland dasselbe wie das Hakenkreuz. Es ist aber nicht strafbar die Südstaatenflagge zu zeigen.

  5. Ulrich Brosa sagt:

    Manche behaupten, die Südstaatenflagge sei Symbol für Musik aus dem Süden der USA. Was dahinter steckt, ist in den USA bekannt: der so genannte Southern Rock.

    Luke MacLeod äußert sich dazu in der Verteidigung des Southern Rock

    1. Its a hypocritcal genre. It borrows heavily from blues typically a black genre and is blantily racist. For example bands will have the confedrate flag everywhere for their shows or will yell the south will rise again. Both of which is racist in the fact the sole reason for seperating the nation was slavery and those would be banners for the south. For those who dont feel the confederate flag is a racist symbol and say it just represents southern pride it would be the equivelent of a german person carring a nazi flag around and calling it german pride.

    Übersetzung:

    1. Es ist ein heuchlerisches Metier. Es borgt beträchtlich vom Blues, der ein typisches schwarzes Metier ist, und ist dabei knallhart rassistisch. Beispielsweise haben [Southern-Rock-]Bands die Südstaatenflagge überall bei ihren Auftritten dabei oder brüllen: Der Süden wird auferstehen. Beides ist deswegen rassistisch, weil Sklaverei der einzige Grund war die USA zu zerschneiden und jene [Flaggen] waren die Banner dafür. Für diejenigen, welche nicht meinen, die Südstaatenflagge sei ein rassistisches Symbol, und behaupten, sie stelle nur den Stolz auf den Süden dar: Es wäre das Gleiche, wenn eine deutsche Person eine Nazi-Flagge herumtrüge und das den Stolz auf Deutschland nenne.

  6. Frank sagt:

    Hallo du Hobbyhistoriker
    Zunächst einmal die sog. „Südstaatenflagge“ war nie offizielle Staatsflagge der Konföderierten Staaten, das waren die Stars und Bars. Sie war lediglich die Fahne der Army of Northern Virginia.
    Dann zum zweiten Punkt, die Bürgerkrief wurde eben nicht auf Grund der Sklaverei begonnen. Lincoln gab das erst 1863 die Abschaffung als Kriegsziel aus. Vorher war die Rettung der Union das oberste Ziel des Krieges.
    Der ökonomische Grund für den Ausbruch des Krieges war die Sklaverei auch nur bedingt. Der Süden wollte nie die Sklaverei auf den Norden ausweiten, wohl aber der Norden sein kapitalistisches Fabriksystem auf den Süden. Von der ganzen antisüdlichen Zollpolitik seit den 1830ern mal ganz zu schweigen.
    Und wieso sollte ein deutscher Neonazi ein Symbol eines demokratischen Staates wie den Konföderierten benutzen???

  7. Bilderbuch über die Südstaatenflagge « bloegi sagt:

    [...] Bildbuchs ist eine Gerichtsverhandlung am 3.11.2008 in Kirchhain/Hessen, bei welcher der deutsche Richter Joachim Filmer der Öffentlichkeit weismachen wollte, die Südstaatenflagge könne auch etwas anderes bedeuten als [...]

  8. bloegi sagt:

    Zu Frank:
    Fast alles, was in diesem Posting steht, ist falsch. Z.B.

    Zunächst einmal die sog. “Südstaatenflagge” war nie offizielle Staatsflagge der Konföderierten Staaten, das waren die Stars und Bars.

    „Südstaatenflagge“ und „Stars and Bars“ bezeichnen dasselbe: Sterne und Balken, im Unterschied zu „Stars and Stripes“: Sterne und Streifen; es ist deutlich genug zu sehen.

    Und wieso sollte ein deutscher Neonazi ein Symbol eines demokratischen Staates wie den Konföderierten benutzen???

    Die Konförderierten (the Confederate States of America) waren kein demokratischer Staat. Von 9 Millionen BürgerInnen durften 3,5 Millionen nicht wählen, eben weil sie Sklaven waren. In der Terminologie des Dritten Reichs waren die Sklaven „Untermenschen“.

  9. Ulrich Brosa sagt:

    Hier die Nationalhymne des „Southern Rock“
    SWEET HOME ALABAMA (auf Deutsch:
    ALABAMA DU MEIN SÜSS HEIMATLAND)
    Um 4:26 und 6:07 werden Südstaatenflaggen gewedelt. Die Gesellschaft ist rein weiß. Der Sänger sieht um den Bauch herum aus wie ein deutscher Polizeibeamter.
    http://de.youtube.com/watch?v=RHsDa9_HSlA

    Deftig illustriert wird SWEET HOME ALABAMA z.B. in
    http://de.youtube.com/watch?v=3sxyXa8Y8Ug

    Dass der Southern Rock nicht echt ist, wissen die meisten an Musik Interessierten. Im folgenden Video verhohnepipelt Nirvana-Sänger Kurt Cobain SWEET HOME ALABAMA:
    http://www.youtube.com/watch?v=QlUbVrX-WOw

    Auf dem deutschen Markt vergleichbar sind die Heimatlieder des Frank Rennicke
    http://de.youtube.com/watch?v=XmEpN9LzvEc
    Interessanterweise hat sich das Bundesverfassungsgericht für Rennicke engagiert; andere dürfen von einer solchen Gnade nicht träumen.

  10. Ulrich Brosa sagt:

    Trickfilm mit Südstaatenflagge, gewalttätigen Alkoholikern und dem kleinen Arschloch:

  11. Peter Kistemann sagt:

    Kann mir einer den Text von Dixi senden ?

    Mit freundlichen Grüßen

    Peter

    • bloegi sagt:

      Dixie ist ein anderer Name für die Südstaaten.

      Während der ursprüngliche Dixie-Song ein paar witzige Aspekte hat, auch die Musik selbst, ist die Kriegsversion, der Dixie-War-Song, nur noch blöd. Zum Beispiel

      To Arms! to Arms!
      From Dixie’s land we’ll rout the band,
      That comes to conquer Dixie,
      To Arms! To Arms! and rout the foe from Dixie!

      Übersetzt

      Zu den Waffen! Zu den Waffen!
      Aus den Südstaaten werden wir die Bande vertreiben,
      die kommt um die Südstaaten zu erobern.
      Zu den Waffen! Zu den Waffen! Und verjage den Feind aus den Südstaaten!

      Kitsch mit dem Dixie-War-Song zwecks Kriegsverherrlichung:

      http://www.youtube.com/watch?v=EfE7dGyONks

      Ähnliches findet man auf deutschen Neonazi-Seiten, wenn deutsche Kolonialkriege verherrlicht werden sollen, etwa die Niederschlagung des Boxer-Aufstands in China.

      Noch eine Version, mit Stolz dreihunderttausend Leute ermordet zu haben:
      http://www.civilwarhome.com/pooroldrebel.htm
      Deutliche Illustration von Tuchos Spruch: Soldaten sind Mörder!

  12. LeserIn sagt:

    SWEET HOME ALABAMA

    Der Amoklauf eines Mannes im US-Bundesstaat Alabama hat elf Menschen das Leben gekostet. Der Mann richtete in zwei Ortschaften ein Blutbad an und erschoss sich dann selbst. [...]
    „Wir sind hier eine kleine, friedliche Gemeinde. Aber das Unglück zeigt uns, dass wir die Welt da draußen nicht von uns fernhalten können“, sagt Clay King, der Bürgermeister des kleinen Ortes Samson im US-Bundesstaat Alabama dem Fernsehsender CNN. Die Menschen suchten nach dem Amoklauf Trost in Gebeten. [...]
    Was zuerst nur wie ein Wohnungsbrand in der Ortschaft Kinston aussah, war offenbar der Beginn eines Amoklaufs. Michael McLendon hatte, wie die Polizei später ermittelte, zunächst seine Mutter erschossen und ihr Haus in Brand gesetzt. [...] Aus dem brennenden Haus war der Amokläufer in den Nachbarort Samson geflohen. Dort erschoss er Großvater, Großmutter, Onkel und Tante [...] Auf der gegenüber liegenden Straßenseite fielen dem wild um sich herumballernden Amokläufer auch die Frau eines örtlichen Sheriffs und eines seiner Kinder, ein einjähriges Baby, zum Opfer.

    http://www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/amoklauf-in-alabama/

  13. LeserIn sagt:

    Schimpansen als Bundeswehr-Soldaten.
    Auf den Uniformen Südstaatenflaggen:

  14. Kleine sagt:

    Immer und immer wider wird diese wunderschöne Flagge beleidigt und beschmutzt. Diese Flagge hängt über meinem Bett, ich bin selbst weder eine Nazi-Anhängerin noch Sklaven-Beführwoterin. Haltet euer dreckiges Maul und steckt eure Nase in ein anständiges Geschichtsbuch!

  15. bloegi sagt:

    Die Südstaatenflagge am Amtsgericht Kirchheim war heute, am 4.6.2009, nicht mehr zu sehen. Auch die deutsche Nationalflagge mit kampfstarkem Bundesadler, die bisher immer die Vorderseite des Nachbargrundstücks zierte, war eingeholt.

  16. LeserIn sagt:

    2001 Maniacs.
    Sadistisches Splattermovie,
    Lieblingsfilm der Satanisten
    natürlich mit Südstaatenflagge:

    http://www.youtube.com/watch?v=QjwwyYFNspw

    (Sehr unerfreulich. Nur zur Dokumentation, dass es derartiges wirklich gibt.)

  17. bloegi sagt:

    4000 (viertausend!) Neonazis bei „Rock für Deutschland“ in Gera. Dabei immer die Südstaatenflagge:
    http://media.de.indymedia.org/images/2009/07/256184.jpg
    http://media.de.indymedia.org/images/2009/07/256185.jpg
    aus
    http://de.indymedia.org/2009/07/256183.shtml

  18. bloegi sagt:

    Extremer Neonazi-Schlitten in Amöneburg:

    http://www.althand.de/jaegermeister.html#amoeneburg

    Jägermeister, Südstaatenflagge und Race für sich
    sind vielleicht bekannt. Dass aber einer so dick aufträgt
    wie dieser Fatzke aus dem Vogelsbergkreis,
    ist eher selten.

  19. LeserIn sagt:

    Genaueste Informationen über die politische Lage in Hessen von

    Badesalz

    DER GERMANENKRUG

    (Für die vielen Blödmänner und -Mädels: „Germanenkrug“ anklicken!)

  20. LeserIn sagt:

    Schwachsinn mit Südstaatenflagge vom Rock am Ring 2008:

    Weitere Höhepunkte des Konzerts waren wohl Kid Rock selbst, der sein ihm von sich selbst aufgetragened Bild des pöbelnden, oberkörpfer-freien Matcho-Amis absolut problemlos rüber brachte aber dennoch nicht mal ansatzweise das Publikum seinen freundlichen Draht zum Publikum verlore, also auch sein etwas korpulenterer Schlagzeuger, von dem ich bis heute nicht weiss, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt. Zum Abschluss des Konzerts gab es dann eine Runde Sweet Home Alabama in Verbindung mit der neuen Single All Summer Long, was in Verbindung mit der Südstaatenflagge, aber auch dem strahlenden Sonnenschein wirklich absolute Hochgefühle hervor rief.

    Interessant ist die Quelle:
    http://www.jugendraum24.de/rockamring2008/rar087.html
    Wenn man nachschaut, wer hinter jugendraum24.de steckt, gerät man an
    http://kjgstupferich.forumieren.com/portal.htm
    Katholische Jugend Stupferich! Wer hätte das gedacht?

  21. pottkinder sagt:

    http://www.pottkinder.de/wordpress/wp-content/hitlergrus.jpg
    mit Südstaatenflagge

    Selten dämlich zeigen sich die Täter vollständig und dokumentieren ihren Schwachsinn, sogar das Datum und die Tatorte sind klar ersichtlich. Unter dem Titel “Tour dé Ruhr” (dort leicht zu finden) wird auf fast 10min (privat) der Hitlergruß gezeigt, rechtsradikale Musik gespielt, werden Leute aus fahrenden Zügen mit Puddingbechern beworfen und Obdachlose, Dicke Menschen, Behinderte und Türken verächtlich gemacht. Die Täter sind dabei vielleicht 17 Jahre alt. Das Ganze erinnert mich in seiner vollkommenen hedonistischen Sinnlosigkeit dieser unmotivierten Gewalt und Provokation ein wenig an Clockwork Orange.

  22. LeserIn sagt:

    Südstaatenflagge bei den Sauf-, Prügel- und Fußball-Neonazis.
    Link zum Bild:
    http://www.wh96.de/templates/galerie/fotopop.php?id=415&img=34
    vom Fan-Club des 1. FC Köln.
    Ähnlich bei den Ultras Nürnberg.
    Link zum Bild:
    http://is1.myvideo.de/de/movie4/43/thumbs/2177750_1.jpg

  23. LeserIn sagt:

    Charakterisierung der Südstaatenflagge bei ida-nrw.de:

    Am Beispiel der Südstaaten-Flagge verdeutlicht die Anti-Defamation-League die Umdeutung von Fahnen durch US-amerikanische Rassisten und Rassistinnen. Die Fahne war im US-amerikanischen Bürgerkrieg ein Symbol der Konföderierten des Südens und weht auch heute noch als Symbol für den Stolz des Südens von so manchem Gebäude. Rassisistische Gruppen in den USA benutzen sie demgegenüber häufig, um sich für die „weiße“ Herrschaft und die Unterdrückung der Schwarzen auszusprechen. Als Alternative zur offiziellen Flagge der USA wird sie zudem von antisemitischen Gruppierungen verwendet, die die US-amerikanische Regierung verschwörungstheoretisch als „jüdisch kontrolliert“ deuten.

    Falsch daran ist nur das Wort „Umdeutung“. Die Südstaatenflagge war immer das prominenteste Symbol der Rassisten. Sie musste nicht „umgedeutet“ werden.

  24. Rassismus in Hessen als lustiges Volksfest « bloegi sagt:

    [...] Doch bei meinen Recherchen zum Grenzgang kam mir Richter Krug in die Quere, jetzt Direktor des Amtsgerichts Kirchhain. Krug kam mir zum ersten Mal vor, als er dem blinden Tschechen Lubomir Ivancik einen [...]

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