Aus einer E-Mail von Michael Stade:
Am 02. August (Samstag) findet in Dessau eine bundesweite Demonstration statt, mit der gegen die Zustände in der deutschen Justiz demonstriert werden soll, die offensichtlich den grausamen Mord an Oury Jalloh deckt. Die Prozessbeobachter haben deswegen den Prozess unter Protest verlassen. Inzwischen wurden zwar nicht die Mörder verurteilt, aber dafür findet morgen am Mittwoch, dem 16. Juli 2008 am Amtsgericht Dessau eine Verhandlung gegen den Initiator der Proteste statt, der mit einer Beleidigungsklage mundtot gemacht werden soll.
http://www.thevoiceforum.org
Bitte nehmt an dieser Demo am 2. August in Dessau teil, Treffpunkt 13:00 Uhr Dessau Hauptbahnhof.
Wir wollen demnächst auch den Film “Tod in der Zelle” zeigen.
Es sind nicht nur Leute aus Afrika, die von Polizeibeamten misshandelt werden. Auch das Verhalten des Gerichts im Fall Oury Jalloh ist typisch. Die Justizangehörigen bekommen von der Bevölkerung insgesamt nicht mehr viel Unterstützung. Sie sind auf die Polizeibeamten angewiesen, wenn sie sich durchsetzen wollen. Wer aber Polizeibeamte braucht, darf sie nicht gegen sich aufbringen.
Ulrich Brosa
Schlagworte: Beleidigung, Demo, Dessau, Mord, Oury Jalloh, Polizeibeamte, Prozessbeobachter
17 Juli 2008 um 8:59 Uhr nachmittags
Der folgende Text von Franz Romer ist gekürzt. Hier ist erstrangig wichtig, dass er auf eine justizkritische Pressekonferenz in München aufmerksam macht:
http://www.moehnle.net/themen/doc/pk_17.07.08.pdf
(Ulrich Brosa)
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Das Recht ist eine viel zu wichtige Sache, als dass man es den Juristen allein überlassen darf. :
http://www.moehnle.net/themen/familie.htm
Der Respekt vor der Justiz und den Gutachtern schwindet, berechtigterweise, immer mehr dahin. Die “Herrschaften” überziehen gnadenlos und der Beitrag des Sprechers des Jusitizministeriums in München spricht ganze Bildbände. Er hat eine eigene Antwort verdient, die er noch bekommt.
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