
Die folgende Meldung, die wir einem Provinzblatt verdanken, der Saarbrücker Zeitung vom 28./29.6.2008, ist wert im ewigen Gedächtnis des Internet bewahrt zu werden:
Lebach. Neun Soldaten der … Graf-Haeseler-Kaserne sehen Anzeigen wegen versuchter Gefangenenbefreiung … entgegen. Nach dem Fußballspiel am Mittwoch gegen 23 Uhr hatte einer aus der Gruppe der Soldaten einen Mann in Lebach mit einer Flasche attackiert. Sechs Polizisten kamen zum Tatort und wollten den Täter festnehmen. Das versuchten seine Kameraden zu verhindern. Als die Beamten Pfefferspray eingesetzt und den Täter in den Streifenwagen gesetzt hatten, warf ein weiterer junger Mann aus der Gruppe einen Stein auf den Polizeiwagen. Ein Seitenfenster zerbrach. Daraufhin flüchteten die Kameraden ….
Jeder Mensch, der sich lieber mit Wissenschaft und Kunst befasst, seufzt glücklich, wenn gewalttätige Insassen diverser Behörden sich gegenseitig beharken und ihm so ein paar Stunden Frieden schenken. Normal ist eher Folgendes:
Polizeiwagen rast in Menschengruppe
Bei einem Blaulichteinsatz in der Kölner Innenstadt ist ein Polizeiwagen in eine Fußgängergruppe gerast. Fünf Menschen wurden verletzt, zwei davon schwer …
Die Meldung aus Lebach ist wirklich sehr ungewöhnlich. Wahrscheinlich wussten die Polizeibeamten, als sie gerufen wurden, nicht, dass sie mit Bundeswehr-Soldaten zu tun haben würden. Wahrscheinlich haben sie geglaubt, Fremde, sagen wir: aus der Türkei, hätten einen Einheimischen angegriffen.
Normalerweise protegieren die Insassen verschiedener Behörden sich gegenseitig. Richter beispielsweise wissen, dass ihre Urteile das Papier nicht wert sind, auf dem sie geschrieben sind, wenn nicht daraufhin irgendwelche Polizisten mit Knüppeln, Pfefferspray und Pistolen angerückt kommen. Zur Belohnung dürfen Polizisten nichtbeamtete BürgerInnen nach Lust und Laune verprügeln und vor Gericht hemmungslos lügen. Ein aktueller Fall aus Marburg wird hier bald vorgetragen – mit komplettem Urteil.
Ulrich Brosa
Schlagworte: Bundeswehr, Fallschirmjäger. General Günzel, Graf-Haeseler-Kaserne, Köln, Lebach, Polizeibeamte, Polizeiwagen, Pumakompanie, Saarland
13 Juli 2008 um 1:04 |
Auch bei Behörden gibt es ab und zu schwarze Schafe … leider … leider
13 Juli 2008 um 11:22 |
Also mit dem Polizeiwagen gibt es widersprüchliche Aussagen. Ich habe gelesen das die Ampel rot war, als der weiße Kleintransporter abiegen wollte. Aber auch wenn es so sein soll, muss man den Einsatzwagen zumindesten hören. Ich kann hier keine Aktion erkennen, die der Polizei ein Fehlverhalten zuschreibt. Denn diese war ebenfalls zu einem wichtigen Einsatz unterwegs.
13 Juli 2008 um 8:24 |
Die Polizisten haben höchstwahrscheinlich § 35 StVO Abs.8 missachtet.
Maßgeblich für Sonderrechtsfahrzeuge ist § 35 StVO und darin besonders die Absätze 1 und 8:
Wenn also ein Polizeibeamter nach Hause rast, weil ihn jemand angerufen hat, seine Frau habe gerade ein Techtelmechtel, ist das durch §35 StVO nicht gedeckt, weil die Durchsetzung ehelicher Treue keine hoheitliche Aufgabe ist. Auch wenn Roland Koch nachts nach Hause düst, kann er sich auf §35 nicht berufen.
Also auch bei einer dringenden hoheitlichen Aufgabe dürfen Polizisten nicht mit Karacho über die Kreuzung donnern.
Gesündigt wird oft beim § 38 StVO
Wenn die Polizei die Vorfahrt beansprucht, muss sie Blaulicht UND Einsatzhorn einschalten.
13 Juli 2008 um 10:27 |
Ja das stimmt. Fakt ist aber “war der Streifenwagen auf dem Weg zum Tatort einer SCHLÄGEREI. Als er mit EINGESCHALTETER Sirene über eine Kreuzung fuhr, musste er dort einem Lieferwagen ausweichen.
Natürlich muss die Polizei nicht nur Stur drauf los fahren, ohne Rücksicht auf Verluste “Nach Aussage des Polizeisprechers prüft die Staatsanwaltschaft, ob der Fahrer des Polizeiautos mit angemessener Geschwindigkeit in die Kreuzung eingebogen ist.”
$ 38 StVO ist also angewandt
15 Juli 2008 um 8:30 |
General Günzel wurde in der Fallschirmjäger-Kaserne Lebach erzogen:
31 August 2008 um 11:57 |
Wenn Fallschirmjäger der Bundeswehr sich nicht mit saarländischen Polizeibeamten anlegen:
Taliban töten deutschen Fallschirmjäger
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,574711,00.html
Die Luftlandebrigade 26 “Saarland”
http://www.globaldefence.net/sondereinheiten/europa/deutschland_____luftlandebrigade_26_saarland_9492.html
17 Oktober 2008 um 11:33 |
Gewaltig im wahrsten Sinn des Worts sind die Gefahren, welche von bewaffneten Beamten ausgehen:
http://archiv.mopo.de/archiv/2008/20081016/hamburg/panorama/skandal_bei_der_elite_polizei.html
oder
http://www.taz.de/regional/nord/hamburg/artikel/?dig=2008%2F10%2F17%2Fa0031&cHash=b7829feb29&type=98
oder
http://www.nw-news.de/nw/news/owl_/_nrw/?cnt=2632440
oder
http://www.blaulichtsumpf.de/
24 Oktober 2008 um 9:32 |
http://www.welt.de/welt_print/article2618589/Baby-in-Kasernen-Toilette-getoetet-Soldatin-schweigt.html
Bei den Bundeswehrsanis ist man also in den besten Händen.
29 Oktober 2008 um 7:33 |
Hier ein paar Movies über die Bundeswehr:
Saufritual mit Hitlergruß:
http://www.youtube.com/watch?v=mI1DuY8t7BQ
Besoffener Neonazi (888flex, Böhse Onkelz) spielt Kameraden einen Streich:
http://www.youtube.com/watch?v=tvjmv7d4Xmc
Sammlung von Alkohol-Exzessen bei der Bundeswehr:
http://www.youtube.com/results?search_query=bundeswehr+saufen&search_type=&search=Search
20 November 2008 um 12:43 |
[...] viel Geld verdienen – total legal Die Franösche sind in Kirchhain heimisch. Hier Oberstleutnant Franosch (Franosch staatsanwalti) bei der Verfolgung eines Verbrechers (links Musca [...]
24 November 2008 um 5:33 |
BILD-Zeitung:
Jetzt kommt raus: Die mutmaßlichen Mitarbeiter des Bundesnachrichtendiensts (BND) sind nach BILD-Information Angehörige der Bundeswehr..
Drei Deutsche werden unter Terrorverdacht festgehalten. Ein Untersuchungsrichter ordnete am Samstag vorerst 30 Tage Haft an. Robert C. (47), Andreas B. (41) und Andreas J. (41) werden von der kosovarischen Staatsanwaltschaft beschuldigt, sich am 14. November an einem Sprengstoffanschlag auf das EU-Hauptquartier in Pristina beteiligt zu haben..
http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/11/24/bnd-affaere-schaltet-sich-der/bundestag-ein.html
9 März 2009 um 10:43 |
Ein Klassiker
Feldwebel verprügelt Rekruten
Zum Beispiel
Marburger Neue Zeitung 6.3.2009
Die Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne in Neustadt bei Marburg (Hessen) ist nur eine von mehreren Ernst-Moritz-Arndt-Kasernen der Bundeswehr.
Über den “französischen Erbfeind” sang Arndt:
Über Juden äußerte sich Arndt so:
Arndt, dieser “deutsche Dichter und Denker”, ist also als Vorbild für deutsche Soldaten bestens geeignet.
28 März 2009 um 5:58 |
Wer ist depperter? Soldaten oder Polizisten?
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,616050,00.html
28 März 2009 um 9:34 |
Fallschirmjäger der Bundeswehr mit Dörrobst in den Arschlöchern
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=13864
10 April 2009 um 12:52 |
Berlin (AFP) — In der Bundeswehr kursieren einem Magazinbericht zufolge Lehrbücher, die vom Geist der Wehrmacht aus der Zeit des Nationalsozialismus geprägt sind. In den beiden Bänden “Einsatznah ausbilden” und “Üben und schießen” wimmele es von Wehrmachts-Kriegsgeschichten, berichtet das ARD-Magazin “Kontraste”. Im Landser-Jargon würden zum Beispiel die Erlebnisse eines Panzervernichtungstrupps aus dem Jahr 1944 erzählt. Auch würden Wehrmachtsvorschriften und -richtlinien zitiert.
An anderer Stelle wird den Angaben zufolge ein junger Offizier aus dem Jahr 1943 zitiert, der sich über fehlenden “Kampf- und Abwehrwillen” der eingeschlossenen Wehrmachtstruppen in Stalingrad empört.
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hU4xvdMMKazH-LdbWyR7dPBhHJug
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,618528,00.html
19 April 2009 um 9:38 |
Noch mehr Konflikte zwischen den Organen der Staatsmacht.
Offizier: “Wo ist der Panzer geblieben?”
Rekrut: “Stand im Halteverbot. Haben die Bullen abgeschleppt.”
27 April 2009 um 9:17 |
Noch mehr Konflikte zwischen den Organen der Staatsmacht.
Polizist läuft Amok, erschießt Polizisten:
http://www.sueddeutsche.de/panorama/881/466463/text/
Polizisten verprügeln Lehrer:
http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/wiener-polizisten-verpruegeln-lehrer/
Polizisten verprügeln Lehrerin:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0310/politik/0111/index.html
Polizisten verprügeln Polizisten:
http://de.indymedia.org/2002/11/35023.shtml
Hauptsache: verprügeln.
3 Mai 2009 um 9:28 |
Merkur-Online vom 09.04.2009
Meine Frage: Gibt es eine Bundeswehr-Organisation, in der die Werte der SS nicht hochgehalten werden?
9 Mai 2009 um 9:25 |
Frankfurter Allgemeine Zeitung
10 Mai 2009 um 1:58 |
[...] Bonner Rechtsanwalt Claus Plantiko, ein ehemaliger Offizier der Bundeswehr, hat sich rückhaltlos für seine Mandanten eingesetzt. Viele seiner Schriftsätze haben Substanz. [...]
21 Mai 2009 um 12:13 |
Interessanter Link:
Das Ermittlungsverfahren gegen einen 28-jährigen Oberfeldwebel der Bundeswehr im Zusammenhang mit der Tötung von Zivilisten im nordafghanischen Kunduz ist eingestellt worden, da ein begründeter Tatverdacht nunmehr nicht mehr besteht.
http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd443DnQHSYGZASH6kTCxoJRUfW99X4_83FT9AP2C3IhyR0dFRQCsXOUq/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfQ180QzU!?yw_contentURL=%2FC1256EF4002AED30%2FW27S7CC2574INFODE%2Fcontent.jsp
23 Mai 2009 um 12:06 |
Fallschirmjäger üben im Saarland den Bürgerkrieg
In einem grenznahen Gebiet “Provinz Lothringen des Landes Westfrankien“ sind – so das Szenario – Unruhen zwischen verschiedenen Ethnien zweier Länder entstanden. Darüber hinaus existiert ein soziales Ungleichgewicht und es gibt wertvolle Ressourcen (in Form von Uran) in dem Gebiet. All dies bringt Politik und militante Gruppierungen dazu, gegeneinander zu kämpfen. Bürgerkriegsähnliche Zustände führen schließlich zu einer UN-Resolution. Die radikal operierenden Rebellen geben jedoch nicht klein bei und planen die Entwicklung und den Einsatz einer “schmutzigen Bombe”. Das müsse zum Schutz der Bevölkerung und Stabilisierung der gesamten Grenzregion verhindert werden.
“Diese Lage kann jederzeit Wirklichkeit werden”, glaubt Claus Peter Schulz, Presseoffizier der Luftlandebrigade 26. Deshalb – so der Kampfauftrag – ist die Bombenfabrik der “islamistischen Rebellen” auf dem Truppenübungsplatz Merzig bis Dienstag einzunehmen. Morgen früh – am Sonntag – setzen dazu vier Transall-Maschinen über 300 Fallschirmspringer über dem saarländischen Weierweiler ab, die dann mit Booten den Stausee Losheim überqueren und das Gelände in Merzig besetzen sollen.
21 Juni 2009 um 6:46 |
(ehemaliger) Kriminalbeamter hat sich mit dem Finanzamt Cuxhaven in die Haare gekriegt.
Der Kriminalbeamte lauert, wie es in seiner Natur liegt, diversen Lebewesen auf:
Tiere (zu denen die Menschen gehören) mögen es nicht, wenn sich einer in ihrer unmittelbaren Nähe versteckt. Sie empfinden das als Aggression oder zumindest als Schikane.
Als Angehöriger des öffentlichen Diensts ist man an Komfort gewöhnt und daran, dass dafür die SteuerzahlerInnen aufkommen.
Ich stehe auf der Seite der Finanzbeamten. Besser als die Kripo sind die Finanzämter allemal.