Von den Randalen in der Nacht zum 1. Mai 2008 in Hamburg hat die Zeitschrift „Spiegel“ einen bebilderten Bericht veröffentlicht. Das eindrucksvollste Foto zeigt ein silbernes Kraftfahrzeug mit dem amtlichen Kennzeichen LDK-N 1488. In Anbetracht der Begleitumstände besteht kein vernünftiger Zweifel, dass dieses Auto einem Neonazi aus dem Lahn-Dill-Kreis in Hessen gehört. 1488 bedeutet
We must secure the existence of our people and a future for white children.
Heil Hitler!
„N“ bedeutet Nationalist. Silbern und schwarz sind die bei Neonazis beliebtesten Kfz-Lackierungen. Silbern soll an den Mercedes-Silberpfeil erinnern und schwarz an den Schwarzen Orden, d.h. an die Waffen-SS. Dass die hessische Polizei, seitdem sie unter der Herrschaft des Volker Bouffier steht, ihre Dienstfahrzeuge silbern lackieren lässt, ist nicht misszuverstehen.
Der Lahn-Dill-Kreis ist dem Landkreis Limburg-Weilburg benachbart, aus dem der heimisch integrierte Präsident des Landgerichts Marburg, Dr. Christoph Ullrich, stammt. Es ist unfasslich, in welcher Menge Personen in den hessischen Staatsdienst gelangt sind, die von den vielen Neonazis in ihrer nächsten Umgebung nichts bemerkt haben wollen. Es gibt in Hessen so viele davon. Sie schwappen über und sind jetzt in Hamburg angelangt.

Schlagworte: 1488, Hamburg, Lahn-Dill-Kreis, Marburg, Neonazis, Silberpfeil, Waffen-SS
2 Mai 2008 um 4:01 |
Wenigsten verbrennt das Nazi Mobil
2 Mai 2008 um 4:04 |
Die meisten festgenommenen Gewalttäter stammten nicht aus der Hansestadt, sagte Jantosch am Freitag in der Hansestadt. Von den 59 Festgenommenen stammten lediglich 15 aus Hamburg, sagte Jantosch. Die meisten seien sehr jung gewesen. Nur elf der Festgenommenen waren erwachsen.
Anders als sonst sei auch gewesen, dass die Rechtsextremisten sich nicht wie gewohnt den Anweisungen der Polizei gebeugt hätten. Jantosch sprach von einem hohen Gewaltpotenzial sowohl auf linker wie auch auf rechter Seite.
2 Mai 2008 um 4:51 |
Wenn Neonazis irgendwo demonstrieren, suchen Antifas sofort die Plätze, wo die Nazis ihre Autos geparkt haben. Alsdann werden diese Autos „entglast“ (Fenster eingeschlagen), „tiefer gelegt“ (Reifen durchstochen) und „abgefackelt“ (in Brand gesetzt). Ich billige das nicht und kann es höchstens als Reaktion von Leuten verstehen, die selbst schon von Nazis verprügelt worden sind.
8 Dezember 2009 um 12:05 |
[...] Hessische Neonazis nun auch in Hamburg [...]